Schlagwort-Archive: unterwegsistdasziel

Deutschland genießen in „Vollen Zügen“

Für den Samstagsplausch bei Kaminrot am 21.5.2022 erzähle ich Euch von meiner gestrigen Zugreise von Basel nach Hamburg.

Als ich heute morgen um 7.14 in Basel in den Intercity 78 eingestiegen bin hatte ich noch keine Vorstellung wie die Fahrt sein würde. In der Navigator App der deutschen Bahn hatte es angezeigt das der Zug vermutlich ab Mannheim oder Frankfurt seht voll werden würde. Das ist meisten so, und spätestens am Kassel oder Göttingen wird es wieder leerer. Aber heute war es anders!

Ich saß zuerst im zweitletzten Wagen im Ruhebereich. Als ich kurz mit einem Fahrgast in der nächsten Reihe sprach wurden wir vom Vordermann barsch auf diesen Umstand hingewiesen… ob dieser ahnte das es nur bis Freiburg wirklich ruhig bleiben würde?

In Freiburg stiegen extrem viele Fahrgäste ein. Und die meisten davon mit roten T-Shirts bekleidet. Zuerst dachte ich mir da nix bei und dachte das ist vielleicht eine Reisegruppe. Aber es wurden immer mehr. Es waren so viele Fahrgäste, das versehentlich die Türen des Zuges zu früh zu gingen und sie nochmals geöffnet werden mussten. Auf den T-Shirts stand oft „Schwarzwaldmilch“ und ich erkannte erst langsam das es sich um Fussballfans des SC-Freiburg handelt. Bestimmt 15-20 Minuten lang waren alle Gänge komplett verstopft und ich hoffte das ich meinen Sitzplatz behalten konnte. Doch dann kam eine Dame und behauptete ich sässe auf ihrem Platz obwohl an der Anzeige stand „nicht reserviert“. Ich gab den Platz frei und und zog um in das Fahrradabteil. Dort gibt es zwei Klappsitze die ich nutzen konnte um meine Beine hoch zu legen. Doch auch da blieb ich nicht lange alleine. Der Zug war mittlerer Weile komplett voll besetzt.

Bei jedem Halt kam oder ging jemand mit einem Fahrrad und es war jedes Mal eine logistische Herausforderung das Rad raus oder rein zu kriegen. Mein Platz befand sich im Grunde im „Rangierbereich“ der Fahrräder und ich musste jedes Mal aufstehen und nicht selten helfend eingreifen.

SC-Freiburg spielt im DFB-Pokal Finale

Da ich mich normalerweise nicht für Fussball interessiere wusste ich das nicht. Das Spiel findet Samstag Abend in Berlin statt. Ich hatte nicht damit gerechnet das dadurch Züge am Freitag schon überfüllt sind. Für die Freiburger Fans ist dies was ganz besonderes denn so erfolgreich war die Mannschaft schon lange nicht mehr. Für einen Freiburg-Fan ist es eine Ehrensache bei so einem wichtigen Spiel dabei zu sein. Wobei ich sogar Gespräche von Fahrgästen gehört habe die in Berlin das Spiel nicht im Station sondern beim Public Viewing verfolgen.

Für das fast ausverkaufte Spiel gibt es nur noch wenige Tickets die ab 189€ bis über 800€ kosten. Mir persönlich war überhaupt nicht klar das der DFB-Pokal so viele Zuschauer anzieht.

Die in Freiburg zugestiegenen Fussballfans waren meist in Gruppen unterwegs und hatten sich für die Fahrt mit alkoholischen Getränken eingedeckt. Teilweise sogar mit ganzen Bierkisten. Einige hatten Kutten, Schals und Fahnen dabei. Und obwohl das sonst verboten ist betrieben sie in mindestens zwei Wagons einen Subwoofer um Partymusik zu machen. Soweit ich weis ist in Zügen des Nahverkehrs Alkoholkonsum verboten. Aber in einem ICE wo Bier, Wein und Sekt verkauft werden scheint das niemanden zu stören. Die meisten der Fussball-Fans tranken mitgebrachte alkoholische Getränke.

Aufgrund der unten beschriebenen Situation konnte ich kein hübsches Foto von meiner Kaffeetasse machen. Stattdessen gibts ein Foto von einem roten T-Shirt im überfüllten Zug:

auf dem T-Shirt steht „wir fahren nach Berlin“… Tausende Fussballfans in Zügen unterwegs.

Im Fahrrad-Abteil kann man was erleben

Also langweilig wird es im Fahrradbereich nie. Bei jedem Halt musste ich Aufstehen und nach Möglichkeit mich irgendwie aus dem Weg räumen. Was in einem komplett überfüllten Zug gar nicht möglich ist. Die Fahrrad-Besitzer hatten alle grosse Mühe ihre Räder unter zu bringen. Vorgesehen ist das 4 Fahrräder hochkant an einen Haken gehängt werden und nur 4 normal im Ständer stehen. Doch diese Wagenkonstruktion wurde entwickelt als es noch keine E-Bikes gab. Die meisten Elektroräder sind so schwer das die wenigsten Radfahrer das Rad so hoch heben können. Wir anderen „Randabteil-Bewohner“ mussten nicht selten mit anpacken damit es gelingt. Ohne unser Eingreifen hätte es noch mehr Rückstau gegeben und die vielen Fahrräder hätten nicht in den Raum gepasst. Das ist dann so ein Moment wenn es zu Zugverspätungen wegen „zu viele Fahrräder“ kommt. Weil irgendein Fahrgast mit seinem Rad in der Türe stehen bleiben muss und nix mehr geht.

Mir ist dann irgendwann der Kragen geplatzt und ich hab einfach zwei fremde Räder genommen und korrekt eingehängt. Wobei ich mich mit dem Gewicht der Räder bös verschätzt hatte und ein junger Mann mir zu Hilfe kommen musste.

Manche Radfahrer können nicht damit umgehen

So zum Beispiel eine alte Dame, bestimmt schon längst im Rentenalter die mit ihrem Fahrrad aussteigen wollte. Sie hatte ein modernes E-Bike das sie fast nicht zur Seite heben konnte. Zusätzlich hatte sie noch zwei große Seitentaschen, die sie in dem überfüllten Zug unmöglich anhängen konnte. Die junge Frau die dicht gedrängt mit ihrem Fahrrad neben ihr stand meinte das sei keine gute Idee. Sie fragte ganz doof „ja wie soll ich die drei Sachen aus dem Zug kriegen“ zwei andere Fahrgäste erklärten sich bereit ihre Taschen mit aus dem Zug zu nehmen. Eine davon war so schwer das sie sie noch nicht mal über ihr Fahrrad zu dem jungen Mann der sie ihr abnehmen wollte heben konnte. Daraufhin fragte ich sie „sind sie alleine unterwegs“ und sie „ja klar!“… Eine alte Frau mit 3 Gepäckstücke die sie selber nicht tragen kann. Wie soll das denn gehen?

Es ging, die Hilfsbereitschaft der Fahrgäste war enorm. Aber was hätte die Frau gemacht wenn keiner da gewesen wäre?

Zwischen all den Fahrräder war auch eine Junge Frau mit einem Kinderwagenähnlichen Gefährt. Es handelte sich um einen Wagen für einen Hund oder Katze. Die junge Dame saß eine Weile neben mir und erzählte mir das sie eine Zuchtkatze abholen fährt. Das Wägelchen ist das Transportmittel für das wertvolle Tier. Das sie nun leer von der Schweiz nach Köln bringt. Mir war nicht ganz klar warum sie das Gefährt nicht zusammengelegt hat, stattdessen nutze sie es lieber als „Kofferkuli“. Sie hatte weder einen Sitzplatz noch hatte sie den Wagen als Kinderwagen oder Fahrrad angemeldet.

Also blockierte sie, genau wie anderen nicht reservierte Fahrräder den Fahrradbereich. Zeitweise waren in dem kleinen Raum doppelt so viele Räder als vorgesehen. Und dazu noch wir Menschen, die uns dort aufhielten weil wir woanders keinen Platz fanden.

Eine Rollende Partymeile

Irgendwann mal machte ich mich auf den Weg zum Bordbistro um mir einen Kaffee zu holen. Mir war schon klar das ich einen weiten Weg haben würde denn ich befand mich im letzten bzw ab Frankfurt im ersten Wagen (Frankfurt ist Kopfbahnhof) und das Bordbistro ist immer in der Mitte zwischen erster und zweiter Klasse. Ich vertraute meinen Koffer einer jungen Frau die neben mir auf dem Boden saß an und sie bekam meinen Sitzplatz. Auf den Weg durch die 8 oder 9 Wagons mit feiernden Fußballfans machte ich mich nur mit meiner Handtasche.

Die Fans in den roten T-Shirts waren bereits sehr angeheitert und standen in den Gängen und prosteten sich zu. Mehrfach musste ich kurz warten weil gerade irgendein Getränk über den Gang hinaus eingeschenkt wurde. Eine Gruppe hatte ein kleines Bierfass dabei und es sah aus als tranken davon 8-10 Personen um die Wette. Aber auch Sekt, Schnapps und Grappa wurde verteilt.

Natürlich wurde auch viel gegessen. Überall sah man Chipstüten und andere Verpackungen herumliegen… es sah aus wie nach einem Volksfest, überall Müll und leere Flaschen!

Ach… habe ich erwähnt das in den Zügen der deutschen Bahn noch eine Maskenpflicht besteht? An diese wurde mehrfach durch Durchsagen erinnert. Aber Du kannst davon ausgehen das jeder der ein Getränk oder einen Snack in der Hand hatte die Maske maximal am am Hals oder Ohr hängen hatte. Für die meisten war es nur noch ein Alibi… ich denke das die wenigsten sie wirklich längerfristig an hatten.

Und Abstand halten geht in einem überfüllten Zug sowieso nicht!

Fahrrad oder Gepäckstück?

Während der Fahrt unterhielt ich mich unter anderem mit einem jungen Mann mit einem Spezial Fahrrad, dieser meinte er könne ja sein Vorderrad aushängen dann sei sein Fahrrad offiziell ein „Gepäckstück“, denn er sei ohne Reservierung für sein Rad unterwegs. Das würde er immer so machen. Manchmal fordern ihn dann die Kontrolleure auf das Rad wirklich zu demontieren, aber wenn es so voll ist kommt eh keiner… Er hatte viel Erfahrung, sein Beruf ist es Fahrradwege ab zu fahren und die Beschilderung zu kontrollieren (Fotografieren). Was es alles gibt, er lebt davon täglich 20-30 km Rad zu fahren. Eine interessante Begegnung.

Er fand wie wir anderen die uns länger in der Nähe der Räder aufgehalten haben diesen Raum auch als zu klein und schlecht geplant. Die Idee der Entwickler war es das ein Teil der Räder hochkant an die Wand gehängt werden. Dies ist aber mit modernen E-Bikes kaum möglich weil diese viel schwerer sind. Hinzu kommt das meist ältere Menschen mit diesen Rädern unterwegs sind und oft nicht die Kraft dazu haben.

Doof finde ich auch das alle Radfahrer durch die schmale automatische Türe müssen, sie ist zwar schon breiter als die anderen Glastüren aber trotzdem für Räder mit seitlichen Taschen zu schmal. Meiner Meinung nach hätte man diese Türe weg lassen können. Überhaupt würde ich die Fahrradständer nicht quer sondern längs zur Fahrtrichtung anordnen.

Für diese Fahrt hätte sich eine Sitzplatzreservierung sicher gelohnt. Wenn man mit einem Fahrrad im ICE mit fährt würde ich sie dringend empfehlen! Mehr darüber unter „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Blogstatistik: So war der April 2022

Heute ist der Erste und damit ist es wieder Zeit das ich Euch einen Einblick in meine Blogstatistik gebe.

Mein Blog wurde im April 7514 mal von knapp 5000 Besuchern angeklickt. Damit liege ich leider unter den Besucherzahlen von März. Was vermutlich damit zusammenhängt das ich weniger neue Artikel veröffentlicht habe als im Vormonat. Leider konnte ich nicht so viel für den Blog machen weil es mir gesundheitlich nicht ganz gut ging, Zum einen musste mir gleich Anfang des Monats ein Zahn gezogen werden. Unter „5. April 22“ berichte ich detaillierter darüber. Fast zeitgleich hatte ich Durchfall und Bauchschmerzen und ich dachte zuerst das es von der Zahnsache kommt. Wochenlang quälten mich Durchfall und Bauchschmerzen. So schlimm das ich einen erheblichen Teil meiner Freizeit im Bett mit Bettflasche auf dem Bauch verbracht habe. Im Moment ist noch nicht alles wieder gut, aber ich bin nun in ärztlicher Behandlung und hoffe das der Grund für meine Beschwerden bald gefunden wird.

Dieses Bild ist bei unserem Ausflug ins Eggenertal an Ostern entstanden

Welches waren meine erfolgreichsten Blogposts?

  • „Schneckenbänder häkeln“ 552 Zugriffe
  • „Erfahungen mit dem Varizen Stripping“ mit 518
  • „Ausflugsziele rund um Lörrach die nichts kosten“ 305
  • „Eine Decke aus Granny Squares“ 276
  • „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ 268

an sechster Stelle folgt mein Beitrag „Samstagsplausch vom 23.4.“. Dieser gehört zu eine Linkparty bei der ich nun regelmäßig Samstags mitmache. Damit habe ich nun zwei wöchentlich festgelegte Termine an denen ich einen Beitrag zu einem vorgegebenen Thema veröffentliche.

Mittwochs kommt ein Text zum Thema „1000 Teile raus“ und Samstags zu „Samstagsplausch“. Ich hoffe ich kann diesen Rhythmus auch wirklich beibehalten. Denn ich habe festgestellt das die Teilnahme bei diesen Linkpartys wirklich etwas bringt.

Was gab es neues?

Im April habe ich 12 Beiträge veröffentlicht. 6 davon gehören zu den oben genannten Linkpartys. Des weiteren gab es Beiträge über die „Kirschblüte im Eggenertal“ und „Fische für die Landesgartenschau“.

Damit habe ich meine Ziele für den Monat April leider nicht erreichen können. Die Nähanleitung ist noch nicht fertig und auch die Häkelanleitung muss noch etwas warten.

Meine Ziele für den Mai

Als erstes habe ich mir vorgenommen für die oben erwähnten Linkpartys pünktlich meine Beiträge abzuliefern. Was schon mal eine Herausforderung ist, denn ich muss dafür genügend Zeit einplanen. Die Nähanleitung sollte auch endlich fertig werden. Wenn es klappt werde ich bald die Landesgartenschau in Neuenburg besuchen und darüber berichten. Und Ende des Monats steht wieder ein Besuch in Hamburg auf dem Plan… mal sehen was ich da berichten kann.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch 23.4.2022

Herzlich willkommen liebe Leser, ich habe mich entschlossen bei der regelmäßigen Linkparty von Kaminrot mitzumachen. Beim Samstagsplausch geht es darum zu erzählen was man die Woche so erlebt und gemacht hat. Dabei sind Häkeln und Stricken und andere Handarbeiten auch ein Thema.

Deshalb finde ich passt diese Linkparty zu mir, denn in der Vergangenheit habe ich ja sowas ähnliches gemacht als ich das Lockdown-Tagebuch geschrieben habe. Der Lockdown ist schon lange vorbei, doch dessen Auswirkungen auf meinen Arbeitsalltag noch nicht so ganz. Ich denke mal so geht es den Meisten. Momentan habe ich einfach nicht die Zeit um täglich zu berichten oder gar Fotos von langen Spaziergängen zu posten.

Osterwochenende

Das Osterwochenende war sehr schön, meine Schwester kam Samstag Abend zu mir und blieb bis Montag Abend. Sie wohnt in Stuttgart und war mit dem Zug angereist. Das ist momentan etwas umständlicher, weil auf der Rheintalbahn, der Strecke zwischen Karlsruhe und Basel gleich mehrere große Baustellen sind und es deshalb besonders an den Wochenenden zu Zugausfällen kommt. Aber es ist unschlagbar günstig und meine Schwester mag es das man im Zug lesen oder dösen kann und sich nicht auf den Verkehr konzentrieren muss.

Am Ostersonntag haben wir uns einen Carsharing Wagen geholt. Ich bin schon seit vielen Jahren Kunde bei Stadtmobil Südbaden denn „Ich habe gar kein Auto“. Mit diesem Auto haben wir unsere Mutter in Müllheim abgeholt und sind in das nahegelegene Eggernertal gefahren. Dieses Jahr traf die berühmte Kirschblüte im Eggenertal genau auf die Osterfeiertage.

Ein ganzes Tal voller blühender Obstbäume. Ein immer wieder faszinierender Anblick! Wir hatten Kaffee und Kuchen sowie einen Klappstuhl und Decken dabei und genossen ein Kaffeekränzchen in der Sonne auf einer Wiese zwischen blühenden Bäumen. Es war total schön!

Picknick mit drei Kuchen für drei Personen…

Unsere Mutter hatte uns damit überrascht das sie auch Kuchen gemacht hat und so hatten wir unverhofft drei Kuchen für drei Personen.

Spaziergang am Ostermontag

Am Ostermontag hatten meine Schwester und ich beschlossen einen weiteren Spaziergang zu machen. weil sie ja danach wieder 5 Stunden im Zug sitzen würde. Wir entschieden uns an der Wiese (der Fluss heißt so) bis nach Basel zu laufen. Das Ziel sollte ein am Feiertag geöffneter Migros sein, dort wollte meine Schwester eine ganz spezielle Schokoladensorte besorgen.

zartes Grün am Wiesenufer

Der Spaziergang war sehr schön, doch je näher wir zum Ziel kamen umso mehr Leute waren unterwegs. Kein wunder an einem Feiertag bei solch wunderschönen Wetter.

Wir waren insgesamt 5 Stunden unterwegs und für meine Verdauung wurde das beinahe zu einem Problem. Denn ich hatte in der Woche zuvor mit starkem Durchfall zu kämpfen und da hatte sich noch nicht alles ganz normalisiert. Ich denke beinahe das es auch psychisch ist, denn wenn ich unterwegs bin geht es und wenn ich zuhause bin muss ich ständig auf die Toilette rennen.

Schonkost und Bettflasche

Am Dienstag hatte ich frei und habe eine Bekannte besucht, die sich sehr mit gesunder Ernährung und Naturheilkunde befasst. Sie gab mir ein paar Tipps für Schonkost und vor allem redete sie auf mich ein das ich Kaffee und Milchprodukte weglassen soll. Das geliebte Müsli weg lassen geht ja noch, aber Kaffee… fällt mir etwas schwer.

Doch ich habe es durchgehalten, ich habe gestern meine erste Tasse Kaffee getrunken (seit Dienstag) und hatte prompt danach wieder leichte Bauchschmerzen. Also mache ich noch ein paar Tage weiter mit Schwarztee und Schonkost.

Trotz der Beschwerden konnte ich die Woche normal arbeiten und auch heute gehts zur Arbeit. Heute muss ich von 11-19 Uhr im Warenhaus arbeiten. Da heute nicht so schönes Wetter ist wie die letzten Tage denke ich das recht viel los sein wird. Wobei man die Kundenfrequenz noch immer nicht mit der vor der Corona Pandemie vergleichen kann.

Ich werde diesen Artikel bei Karminrot in der Linkparty verlinken und hoffe auf viele neue Besucher und auf Eure Kommentare.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Blogstatistik: so war der März 22

Auf meinem Blog ist es nun schon Tradition das ich jeweils um ersten eines neuen Montats eine Statistik veröffentliche. Doch diesen Monat wollte ich das bewusst nicht am ersten April machen, denn sonst hättet ihr mir das vielleicht nicht geglaubt.

So waren meine März Zahlen:

Mein Blog wurde im März 8250 mal aufgerufen von 5491 Besuchern. Das bedeutet das viel mehr Besucher als sonst sich mehrere Artikel angesehen haben. Das ist sehr positiv zu werden, denn es zeigt das meine Inhalte wirkliche Menschen ansprechen und das meine internen Verlinkungen funktionieren.

Allerdings kommen die meisten Besucher wegen meiner Handarbeits- Themen. Nach wie vor interessieren sich mehr Menschen für meine Anleitungen als für meine Reise-Themen. Das ist etwas Schade weil es an meiner ursprünglichen Intension warum ich den Blog begonnen hat etwas vorbei geht.

Linkparty als neuer Publikumsmagnet?

Seit Februar mache regelmäßig bei der Linkparty „Weniger ist mehr, 1000 Teile raus“ mit. Zu dieser veröffentliche ich jede Woche einen passenden Beitrag. Im Februar wurden die Artikel dazu insgesamt 705 mal gelesen. Die entsprechenden Artikel veröffentliche ich meist Mittwochs und im März gab es dadurch 5 Beiträge zu dem Thema, die zusammen 950 mal aufgerufen wurden.

Hierbei ist interessant das die Woche 8 am meisten Interesse geweckt hat obwohl ich effektiv nur 3 Teile aussortiert habe. Ich denke das hier der Umstand das ich diese Teile gespendet habe der Grund ist.

Bei einer Linkparty macht man mit um neue Besucher zu generieren, das scheint mir in diesem Fall auch wirklich gelungen zu sein. Doch es gibt auch Beiträge die sich ungeplant viel besser entwickeln als erwartet:

Häkelanleitung Schneckenband

Diese Häkelanleitung ist im Grunde in Nebenprodukt. Eine Freundin hat mich gebeten für die Kinder die sie als Tagesmutter betreut sogenannte „Schneckenbänder“ zu häkeln. Ich kannte das vorher gar nicht und musste erst mal googeln was das ist und wie man das macht. Dabei stellte sich heraus das sie sehr einfach zu machen sind. Nachdem die Bänder fertig waren habe ich sie hübsch fotografiert und eine Anleitung gebastelt. Die Anleitung „Schneckenbänder häkeln“ ging am Sonntag morgen online. Ich dachte das dies ein guter Tag ist, weil da viele Leute Zeit haben.

Wie gewohnt habe ich die Anleitung in ein paar Facebookgruppen verlinkt. In einer der Gruppen entstand eine rege Diskussion unter meinem Beitrag und ich bekam weit mehr Aufmerksamkeit als gewohnt. Dadurch wurde mein Blog an dem Tag 1142 mal aufgerufen!!!

Ich dachte zuerst an einen Fehler in der Anzeige. Doch diese Zugriffszahlen scheinen wirklich von echten Menschen generiert. Denn an dem Tag wurde alleine die Anleitung für die Schneckenbänder über 800 mal angeklickt.

Wirklich erklären warum genau diese Anleitung so einschlägt kann ich jedoch nicht. Ich vermute es hängt damit zusammen das es den meisten anderen auch so geht das sie nicht wissen was „Schneckenbänder“ sind und sich das deshalb durchlesen.

Wie erfolgreich war der März

Der März war damit besser als der Vormonat aber meine Besucherzahlen sind momentan nicht so hoch wie letzten Sommer. Das liegt wohl in erster Linie daran das meine Reise Themen wie „Soll man einen Koffer beschriften“ oder „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ nicht ganz so oft aufgerufen wurden wie in den Sommermonaten. Doch insgesamt wurden alle Reise-Themen öfter über Suchmaschinen gefunden als in den ersten drei Monaten des letzten Jahres (Lockdown). Deshalb bin ich guter Dinge das sich hier der positive Trend fortsetzten wird und auch hier wieder mehr Besucher kommen.

Meine Ziele für den April

Selbstverständlich werde ich weiterhin jeden Mittwoch einen Artikel zur Linkparty 1000 Teile raus veröffentlichen. Des weiteren plane ich schon die nächste Häkelanleitung. Eine Nähanleitung ist auch schon in Arbeit. Und es soll wieder ein paar Ausflugsziele in der näheren Umgebung geben.

Wenn Du eine Idee oder Anregung hast über was ich unbedingt schreiben soll, schreibe mir eine e-mail oder einen Kommentar.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Ein Ausflug nach Schwerin

Am Sonntag, den Tag der deutschen Einheit haben wir einen Ausflug nach Schwerin gemacht. Mit dem PKW sind wir von Hamburg in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gereist.

Schwerin war ein Vorschlag meiner Gastgeberin in Hamburg. Sie meinte das sei sehenswert und ich solle mich warm anziehen…

Zugegeben ich wusste von Schwerin zuvor fast nichts, eigentlich nur das es in der ehemaligen DDR liegt… ich hatte gar keine Ahnung von der genauen Lage noch über die Landschaftlichen Begebenheiten in der Umgebung.

Das meine Begleitung unbedingt drängte das ich die dicke Jacke mit der Kapuze anziehe bezog ich auf die Tatsache das die Cabrio fährt und das Dach nur wenn es unbedingt sein muss geschlossen lässt.

Zieh die warme Jacke an

Wir fuhren wirklich fast die ganze Strecke mit geöffneten Verdeck und ich war um meine Kopfbedeckung dann doch ganz glücklich. Auf der Fahrt zeigte mir meine Begleitung wo früher die deutsch-deutsche Grenze verlief und machte mich auf die Landschaftlichen Unterschiede in West und Ost aufmerksam. Auf der Fläche der ehemaligen DDR sind heute noch die Felder viel größer und weniger von Bäumen und Sträuchern unterbrochen wie im Westen.

Im Stadtgebiet von Schwerin angekommen fuhr sie bewusst durch einen Stadtteil mit unzählig hässlichen Plattenbauten. In manchen Straßen sieht es wirklich noch aus wie in der DDR. Doch dann fuhren wir direkt zum alten Stadtkern. Ich war ganz überrascht von soo viel Wasser… doch dann entdeckte ich das riesige Schloss mit den detailreichen unzähligen Türmen! Sie erklärte mir „Das ist Deutschlands schönster Landtag“. Die Räume der Landtags sind tatsächlich in diesem sehr prunkvollen Schloss untergebracht.

Schweriner Schloss von der Strassenseite aus.

Fast etwas verschämt fiel mir da unser Landtag in Stuttgart ein… ein schmuckloser Quader neben dem Schloss, das gegen das dieses Bauwerk wie eine Garage wirkt.

Rundfahrt mit dem Schiff in Schwerin

Vor lauter Schloss gucken hab ich gar nicht bemerkt das meine Begleitung das Auto direkt bei einer Schiffsanlegestelle geparkt hatte. Wir gingen direkt zum Ticketschalter für die Rundfahrten und sie erstand dort zwei Tickets. Das entsprechende Schiff sollte nur Minuten später ablegen.

Zuerst dachte ich das wir nur in der Nähe des Schlosses fahren würden und dies von der Seeseite aus besichtigen würden. Aber die Fahrt sollte 1.5 Stunden dauern. Doch schon bald musste ich feststellen der See ist viel größer als ich dachte und wir fuhren über schmale Kanäle zu zwei weiteren Seen. Ich war echt beeindruckt von der Schönheit dieser Gegend.

An den Ufern dieser verwinkelten Seen überall kleine Häuschen, die wie aufgereihte Perlen nebeneinander liegen. Viele kleine Bootshäuser mit Giebeldächern die zum Teil mit Reet gedeckt sind. Liebevoll verschieden gestaltet. Natürlich jedes mit eigenem Bootssteg. Allerdings waren die zugehörigen Boote wohl alle schon für den Winter im Bootshaus versteckt. So waren nur wenige Boote zu sehen.

Hübsche kleine Bootshäuser

Hier haben sich alle schon auf die Wintersaison eingestellt und es erschien etwas überraschend das die Rundfahrten der Weissen Flotte Schwerin noch stattfanden. Auf deren Webseite konnte ich nun erfahren, das die Schiffe noch bis zum 17.10. verkehren. Ein paar tolle Impressionen von den eingesetzten Schiffen findest Du unter https://weisseflotteschwerin.de/galerie/

Bootshäuser am Schweriner See

Ich war fasziniert von den kleinen Häuschen und habe nun festgestellt das man diese sogar vereinzelt mieten kann. Unter Bootshaeuser.de gibt es entsprechende Angebote.

Doch die meisten Häuser sind in privater Hand und oft echte Kleinode.

Bootshaus am Schweriner See

Die Rundfahrt auf dem Schiff hat mir sehr gefallen. Wir saßen die ganze fahrt über auf dem Oberdeck doch wir genossen die Fahrt trotz des etwas frischen Windes. Ich war sehr froh um die dicke Jacke und nun verstand ich auch warum meine Freundin wollte das ich mich warm anziehe.

Ich muss eingestehen ich hatte nicht damit gerechnet das mir Schwerin und Umgebung so sehr gefällt. Über diesen Teil unserer Heimat wusste ich bisher einfach zu wenig dabei ist diese Gegend sehr sehenswert und was ganz anderes als Nord oder Ostseeküste.

Nach der Schiffsrundfahrt haben wir das Schloss besucht, von dem man wegen den Corona-Auflagen nur einen kleinen Teil besichtigen konnte. Aber selbst dieser hat mich beinahe erschlagen. Das Schloss ist so voller üppiger prunkvoller Details, darüber werde ich nach meiner Reise noch mal detailierter Berichten.

Deckenverzierung im Thronsaal des Schweriner Schlosses

Heute befinde ich mich in München wo ich heute Vormittag schon wieder ein Schloss (von außen) besucht habe. Hier gibt es auch sehr viel zu sehen und gleich gehen wir auch noch einmal los um bei Sonnenuntergang beim Riesenrad sein wollen. Es wird also die kommenden Tage wieder viele neue Fotos hier auf unterwegsistdasziel.blog geben.

Vielen Dank für Deinen Besuch und komme hoffentlich bald wieder!

meine Blogstatistik im Juli

Heute ist der erste August und das nehme ich als Anlass mal wieder über meine Zahlen zu schreiben.

Viele andere Blogger veröffentlichen regelmäßig ihre Zahlen und so habe ich mich entschlossen immer am 1. ein paar statistische Daten zu berichten.

Überraschende Inhalte im Juli 2021

Im vergangenen Monat habe ich gleich mehrmals spontan über Themen die mich ganz aktuell beschäftigt haben geschrieben, ganz ohne Planung und Hintergedanken. „Feueralarm im Warenhaus“ und Unwetter-Notstand“ sind Texte die ich mal eben spontan herunter getippt habe, ohne lange Planung oder Korrektur, einfach nur weil ich den Wunsch hatte Euch zeitnah über die Situation zu informieren.

Beide Artikel waren keine wichtigen Besuchermagneten und wurden jeweils nur um die 50 mal gelesen. Sicher auch weil sie keine spektakulären Bilder enthalten.

Besucherstatistik im Juli 2021

Auf meinem Blog haben im Juli rund 4500 Besucher insgesamt 6000 Aufrufe getätigt. Dies ist etwas weniger als im Vormonat. Das liegt in erster Linie daran das ich nicht so viele neue Blogartikel veröffentlicht habe.

Im Juli waren es nur 14 (davon die oben genannten ohne Fotos) und im Juni 18. Im Mai waren es 35 !!!

Der Grund warum ich momentan so wenig neues veröffentliche liegt darin das ich endlich wieder voll arbeite und dadurch schlicht keine Zeit hatte. Ich hoffe das ich das im August besser organisiert bekomme und trotz Arbeit mehr schreiben kann.

Die erfolgreichsten Blogposts

Die erfolgreichsten Artikel im Juli enthalten ein paar Überraschungen, die ich so nicht erwartet hätte:

Makramee lernen: Mini Wandbehang aus Schulgarn

hat obwohl ich ihn nicht mehr so oft aktiv in Facebookgruppen beworben habe knapp 400 Besucher. Als Vergleich dazu, im Juni auch etwa 400 und im Mai 900 Zugriffe.

Sind Kofferanhänger sinnvoll?

Diesen Artikel habe ich nie bei Facebook beworben, alle Zugriffe auf diesen sind über Suchmaschinen wie google und Co. generiert. Im Juli waren das über 300. Geschrieben habe ich ihn vor 2 Jahren und er hat sich zu einem Dauerbrenner entwickelt.

Korallen häkeln für das Museum

habe ich Anfang Juni geschrieben und der Blogpost wird seit dem sehr rege aufgerufen.

Korallen häkeln für das Museum

Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung?

Stammt ebenso aus 2019 und war durch Corona uninteressant geworden doch jetzt wird er durch Suchmaschinen regelmässig gefunden und landete im Juli 2021 auf meinem vierten Platz.

Insgesamt erkenne ich einen Trend das Reise-Themen endlich wieder gefragter sind. Das war ja eigentlich mal mein Hauptthema. Die Handarbeits-Sachen hatte ich wegen Corona dazu genommen. Doch nach wie vor bringen mir diese viele interessierte Leser.

Was habe ich verdient?

Mittels Werbeeinblendungen über Google Adsense habe ich im Juli 2021 etwa 52 € verdient. Im Vormonat waren es knapp 62 €. Hier erhoffe ich mir für die Zukunft weit mehr.

Über Afiliate Links zu Amazon habe ich den Monat nur etwas mehr als 3€ generiert. Also auch nur Peanuts.

Bitte bedenke beim betrachten dieser Zahlen das sich alleine für die Domain an WordPress 300 € im Jahr bezahle. Ich bin also von einem wirklichen Gewinn noch weit entfernt.

Lockdown-Tagebuch Tag 17 ( 2.1.21)

Lockdown-Tagebuch Tag 16 ( Neujahr)Herzlich willkommen auf unterwegistdasziel zum 17. Tag im Corona Lockdown. Ich freue mich über jeden einzelnen Leser und noch mehr über Reaktionen egal auf welchem Weg.

Heute war für mich ein „guter Tag“. Ich habe einiges erledigen können und ich hab auch was schönes erlebt.

Heute bin ich um 8 Uhr aufgestanden, ich hab mir dazu den Wecker gestellt, denn ich möchte im Rhythmus bleiben. Und durch meine Idee mit den Neujahrs-Glückskeksen war ich auch endlich wieder richtig motiviert.

Nachtrag zu gestern:

Der Feuerwehreinsatz bei mir in der Straße gestern, war KEINE Übung! Laut einer Pressemitteilung hat auf dem Schulgelände ein Papierbehälter gebrannt, in dem eine gefüllte Gasflasche deponiert war. Wir hatten also Glück das die Feuerwehr schnell genug da war und den Gasbehälter rechtzeitig runter kühlen konnte so das nichts schlimmeres passieren konnte. Hätten Anwohner das Feuer nicht gesehen und die Feuerwehr gerufen, wäre es vielleicht sehr ungemütlich geworden.

Doch jetzt zu Heute

Am Vormittag habe ich schon konzentriert an der Nähanleitung für die Glückskekse gebastelt. Ich hab dafür wieder viel länger gebraucht als erwartet, weil wieder ein paar Bilder nicht so waren wie ich das gerne gehabt hätte und so musste ich nochmal eine „Fotosession“ machen. Das heißt mindestens einen Glückskeks nähen. Aber kein Problem ich hatte ja sowieso vor weitere zu machen.

Aber ich hab meinen Rechner nun endlich so eingerichtet das die Rechtschreibprüfung funktioniert während ich Texte für diesen Blog schreibe. Auf dem neuen Betriebssystem ging das nicht gleich so wie ich das wollte und ich brauchte ein paar Anläufe bis ich es raus herausgefunden hab wie es am besten funktioniert.

Jetzt habe ich endlich eine Einstellung gefunden mit der ich gut zurecht komme. Für solche Dinge ist diese „Corontäne“ ganz praktisch.

Neue Nähanleitung ist online

Die neue Nähanleitung ist seit etwa 12 Uhr online. Sie heißt Glückskekse nähen, ein Anfänger-Projekt. Ein SEO Plugin, das ich in WordPress installiert habe, hat mir bei der Titelgestaltung geholfen. Demnach ist es gut das Wort Anfänger in der Überschrift zu haben, aber es sollte nicht vor dem Glückskeks stehen… Warum verstehe ich nicht ganz, aber bezüglich SEO (Search Engine Optimation) gibt es eh noch ganz viele Dinge und Zusammenhänge die ich noch nicht verstehe.

Augenblicklich ist es nur mein Ziel möglichst viele gute Blogartikel zu veröffentlichen und vertraue nun ein paar Plugins die mir dabei helfen sollen.

Was hab ich heute gemacht?

Nachdem ich die neue Anleitung fertig hatte bin ich an die Nähmaschine und habe weitere 20 Glückskekse genäht. mittlerer Weile bin ich darin richtig schnell, denn jetzt habe ich ja Übung und diesmal brauchte ich keine Fotos zwischendrin machen.

Nebenbei habe ich Mittagessen gekocht. Es gab Paprika-Gemüse mit Reis. Während die Paprika-Stückchen brutzelten habe ich die Kreise ausgeschnitten. So ist kochen ganz okay, wenn man nebenbei etwas tun kann… wie schon erwähnt, Kochen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung.

Nach dem Essen habe ich dann nochmal „Füllungen“ für meine Glückskekse ausgedruckt. Das ging auch schneller von der Hand als gestern. Obwohl ich dafür diesmal den Ubuntu Rechner benutzt hab. Ubuntu hat meinen Drucker sofort und einwandfrei erkannt und angesprochen.

Das Linux basierte „Libre Office Writer“ habe ich das allererste Mal geöffnet und benutzt. Und selbst das ging schneller als wenn ich den ollen Rechner an geschmissen hätte. Ich bin begeistert, die Bedienung ist intuitiv und den Programmen Writer, Wordpad oder Word sehr ähnlich. Aufgemacht, los geschrieben und die Schrift und Schriftgröße angepasst, gedruckt und der erste Versuch war so wie es sein soll. Besser kann es mit einem neuen Programm doch nicht laufen, oder?

Auf zur zweiten Glückskeks Tour

Kurz nach 15 Uhr war ich dann bereit für die zweite „Glückskeks-Tour“, diesmal wollte ich die Leute die ich gestern nicht erreicht hatte und noch ein paar mehr besuchen.

Eine Chor-Kollegin die ich unbedingt beschenken wollte wohnt in Lörrach Haagen, über 4 km von hier entfernt. Diese Adresse steuerte ich gleich zuerst an. Ein Stadtteil in dem ich höchst selten unterwegs bin. Ohne Navigation mit dem Handy hatte ich das nie gefunden.

so sah ich heute Nachmittag aus, dick eingepackt mit Fahrradhelm und Mundschutz

Die Chor Kollegin war sehr überrascht aber freute sich sehr. Sie bat mich nur in den Hausgang. Was angesichts der ganzen Corona-Thematik völlig akzeptabel war. Für sie hatte ich nicht nur einen Glückskeks sondern sie durfte sich aus meiner Tragetasche voller Armstulpen ein Paar Aussuchen. Wir unterhielten uns eine ganze Weile und dann machte ich mich wieder auf den Weg zuerst Richtung Nordstadt und dann Innenstadt. Wo ich eine Person die ich gestern verpasst habe diesmal erreicht habe.

Zwei Adressen habe ich nicht gefunden, eine Person war nicht zuhause und so bin ich dann wieder Richtung Lörrach Stetten. Bei einer Adresse wo ich gestern niemand angetroffen hatte wurde ich herein gebeten und es gab heißen Roibusch Tee und Linzer Torte… übrigens… ich liebe Linzer…

Wir verquasselten uns erfolgreich, es war schön die beiden wieder zu sehen und so kam es das ich erst gegen 18 Uhr wieder weiter fuhr. Es war schon dunkel aber ich fuhr noch einmal zu einer Adresse in Lörrach Stetten wo ich gestern niemanden erreicht hatte.

Die Dame des Hauses öffnete das Fenster und war freudig überrascht mich zu sehen. Aber „aber reinkommen geht nicht“. Kein Problem, die meisten Leute bekamen ihre Glückskekse an der Türe oder im Hausgang. Sie erklärte mir das ihr Mann gleich mehrfach Risikopatient ist und sie deshalb sehr vorsichtig sind. Dafür habe ich volles Verständnis.

Aber ich fand es nett das sie die Jacke übergezogen hat und wir an der Türe ein Weilchen gequatscht haben. Sie ist auch eine von den Leuten die ich seit Jahren vielleicht 1-2 Mal im Jahr sehe und von der ich bis vor kurzen gar nicht wusste wo sie genau wohnen.

Aber sie hat mich zum Kaffeetrinken im Garten im Frühjahr eingeladen. Alle hoffen das es bis dahin alles besser und einfacher wird.

Glückskeks-aktion ist noch beendet

Ich habe noch immer einige Glückskekse und einige Leute die ich damit besuchen möchte. Morgen geht es also weiter mit meiner Radtour kreuz und quer Radtour. Aber ich finde das toll. Ich mache Menschen eine Freude, zeige ihnen das ich an sie denke und ich hab Bewegung. Ich muss also nicht trübsinnig alleine spazieren gehen.

Für morgen ist allerdings Schnee angesagt, wenn der wirklich liegen bleibt möchte ich nicht Rad fahren. Mal gucken wie ich das löse. Es gibt mindestens 3 Personen die ich alternativ auch mit der S-Bahn erreichen könne. Mal sehen…

Ich würde mich freuen wenn Du morgen Abend auch wieder hier rein guckst in mein Lockdown-Tagebuch.

Ein halbes Jahr … und so viel ist anders geworden als geplant

Das erste Halbjahr von 2020 ist in wenigen Tagen vorbei. Manch andere Blogger nutzen diesen Termin für eine Art Rückblick. Doch dieser sieht leider ganz anders aus als es mal geplant war.

In meinem Artikel 20 Tage 2020. Schwärme ich noch von meiner ersten Großveranstaltung und von meinen weiteren Plänen… Da konnte noch keiner Ahnen das dieses Jahr keiner der aufgezählte Pläne klappen würde.

Zugegeben ich bin etwas enttäuscht darüber, das ich dieses Jahr nix großes unternehmen kann. Wobei mir aber klar ist das es schlicht und ergreifend allen so geht.

Meine Reisepläne nach Berlin, Koblenz, Hamburg und München sind geplatzt und auch das große Zusammentreffen mit anderen Fans beim Thomas Anders-Fanday, auf das ich mich so gefreut habe findet dieses Jahr nicht statt. Dieses Event war im Feburar schon verschoben worden. Unter „Auf einmal betrifft es mich doch“ schreibe ich darüber, da war ich noch überrascht, das Corona nun wirklich mein persönliches Leben betrifft. Damals hätte ich nie damit gerechnet das dieses Pandemie unser aller Leben komplett auf den Kopf stellt und ich sogar Angst um meinen Job haben muss. Diese hatte ich dann ab 18. März ganz massiv. Genau dieser Fanday ist nun ein zweites Mal auf April 2021 verschoben worden weil die Verantwortlichen davon ausgehen das dieses Jahr keine Großveranstaltungen mehr möglich sind.

Mein „Frühlingsurlaub“ den ich im März geplant hatte fiel dem Corona-Shut-Down zum Opfer. In den Tagen war meine Joggingrunde die weiteste Entfernung zu meiner Wohnung!

Mein „Sommerurlaub“ war um Juli geplant und diesen durfte ich aufgrund der Planinsolvenz meines Arbeitgebers nicht verschieben. Bis zum Ende der Insolvenz muss unser Arbeitszeitkonto absolut ausgeglichen sein… also keine Überstunden und kein Resturlaub. So kam es das ich nochmal 2 Wochen zuhause verbracht habe. Zwar war diesmal mein Bewegungsradius viel größer und und man konnte schon etwas mehr unternehmen. Aber plötzlich waren sogar kurze Fahrten mit dem Zug irgendwie „gruselig“ über meine Gedanken und Gefühle dabei habe ich unter „Die Angst etwas falsches zu tun“ geschrieben.

Heute ist Sonntag und da Gottesdienste und co immernoch nicht normal stattfinden dürfen habe ich Zeit zum etwas unternehmen. Nun sitzte ich hier und überlege ob ich nachher nicht einfach nur so zum Spaß mit öffentlichen Verkehrsmitteln weg fahre… noch habe ich mich nicht dafür oder dagegen entschieden…

Grübeleien die es früher nicht gab!

Heute ist alles anders als vor einem halben Jahr

Keine großen Reisepläne und Investitionen in Flugtickets und Hotelreservierungen. Eher im Gegenteil, ich habe hier mehrere Gutscheine von Flixbus und der deutschen Bahn das ich momentan nach Möglichkeite suche diese für andere zu verbuchen.

Das dies bei Flixbus sehr gut klappt habe ich letztes Jahr schon beschrieben unter Flixbus für andere Buchen. Doch Flixbus hatte monatelang den Betrieb komplett eingestellt und auch jetzt fahren noch nicht alle Busse. Für Fahrten Ab Lörrach momentan kaum interessant.

Ob und wie das Tickets Buchen bei der Deutschen Bahn für andere Personen funktioniert habe ich diese Woche neu ausgetestet und ich muss sagen es klappte einwandfrei! Das Angebot der deutschen Bahn erwies sich als weit „Kriesensicherer“. Fast alle Züge fahren wieder wie der Fahrplan es vorgesehen hat und die Preise sind momentan noch sehr niedrig. Vermutlich weil noch immer nicht viele Fahrgäste sich in den Zug trauen.

Die deutsche Bahn und die S-Bahnbetriebe (hier in Lörrach die SBB) hatten vorübergehend den Zugbetrieb massiv eingeschränkt. Und wir können echt noch dankbar sein. In Israel fuhren monatelang gar keine Züge und man kann jetzt nur noch online Tickets buchen, weil so elektronisch kontrolliert wird das nicht zu viele Menschen in einem Zug sind.

Bei uns sind wir noch weit weg vom volldigitalen Ticketverkauf. Aber ich denke es geht sehr stark in die Richtung. Schalter um Fahrkarten zu kaufen gibt es zwar vereinzelt noch, doch dieses waren wegen Corona sehr lange Zeit geschlossen. Meine Befürchtung ist, das wenn festgestellt wird das es ohne diese Schalter geht, dann werden diese auch bald abgeschafft.

Die Fahrkartenautomaten auf den Bahnsteigen meide ich persönlich schon lange, entweder sind die beschädigt, defekt oder dreckig. Und Bargeld soll man doch möglichst meiden… Und ich bin nicht so sicher ob ich einem einsamen, unbeaufsichtigten Gerät meine Kreditkartendaten anvertrauen möchte…

Was ich aus der Corona-Kriese gelernt habe

Durch diese ganzen Einschränkungen und Veränderungen die die Corona Pandemie mit sich gebracht hat, habe ich vor allem eines gelernt. Flexibilität! Man muss umdenken können und sehr oft etwas ganz anders machen als man vorher geplant hat.

Keiner kann sich mehr auf seine langfristigen Pläne verlassen. Nix mit „im März fahre ich zum Fanday und im Juni mit der Fähre nach England“. Im Moment ist mir nicht mal klar ob die Fähren überhaupt wieder fahren…

Flexibel musste ich auch hier im Blog sein. Was soll ich denn auch über das „unterwegs sein“ berichten wenn die allgemeine Devise „Stay at home“ galt?

Also habe ich meine Themen geädert. Ich habe über meine Handarbeiten geschrieben. Das mir das nicht ganz neu ist könnt ihr in einem meiner allerersten Artikel auf diesem Blog entnehmen. Handarbeiten und Reisen der Artikel ist aus 2017. Oder Unterwegs mit Babsi.

Dabei habe ich festgestellt das es mir Spaß macht Anleitungen zu entwickeln und zu schreiben. Deshalb werde ich in dieser Richtung weiter machen!

Die erfolgreichsten Anleitungen sind bisher „Behelfsmaske einfach erklärt“ und „Maske nähen ohne Gummi“. Von dem Ansturm auf dieses Themen war ich echt überwältigt. Ich werde weiter an solchen Trends bleiben.

Da wir jetzt langsam nach und nach wieder etwas „unterwegs“ sein dürfen werde ich vermehrt über Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in unserer Umgebung berichten. Denn es gibt hier bei uns so viel interessantes zu entdecken.