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1000 Teile Raus, Woche 28

Huch es ist schon wieder Mittwoch morgen und ich habe noch nichts für die Linkparty „weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ geschrieben. Nun wird es aber Zeit!

Ich hatte mir ja fest vorgenommen nicht mehr bei dieser wöchentlichen Challange auszusetzen. Lieber wenig aussortieren und aufräumen als gar nix. Aber wie das so ist mit Vorsätzen… nicht immer kriegt man diese so umgesetzt wie man es wollte.

Diese Woche?

Diese Woche ist mal wieder etwas herausfordernd. Auf der Arbeit ist es etwas anstrengender weil die Kollegin Urlaub hat und ich die ganze Woche alleine bin. Hinzu kommt diese Hitze, die mich total ausbremst… am liebsten würde ich bei diesen Temperaturen gar nix machen. Aber schlafen ist momentan auch nicht so toll…

Das heutige Datum ist für mich etwas negativ besetzt weil ich nachher einen Zahnarzttermin habe. Und ich hatte Zahnarzt! Weil ich nicht frei nehmen konnte muss ich nachher in der „erweiterten Mittagspause“ zu der Behandlung in die Zahnarztpraxis. Der Termin ist um 12:30 und es soll auch wirklich etwas gemacht werden. Statt in die Kantine zum Essen werde ich durch die ganz Lörracher Innenstadt latschen müssen, bei erwarteten 34 Grad!

Zurück zu 1000 Teile raus!

Jetzt aber endlich wieder zurück zum Thema. Mein Aktenschrank im Schlafzimmer von letzter Woche muss noch etwas warten… heute morgen musste was kleines schnelles her.

Deshalb habe ich mir ein Fach an dem kleinen Dekoschränkchen im Wohnzimmer vor genommen:

Das Fach ist nicht gross, vielleicht 30 mal 50 cm. Aber es ist ein „vergessenes Fach“ denn der Griff der Türe ist abgebrochen und so kann man es nur mit einem Hilfsmittel öffnen. Folglich habe ich schon laaange nicht mehr dort rein geshen.

Ich war echt überrascht was ich da finde!

Tagebuch aus den 90ern

unter anderem fand ich darin ein Tagebuch aus den 90er Jahren sowie drei Fotoalben aus der Zeit. Und ganz lustig ein Gästebuch aus meiner ersten Wohnung! Dabei fiel mir ein das ich damals als ich dieses Schränkchen neu hatte dieses Gästebuch als aller erstes dort ganz unten provisorisch rein legte, ich wollte es später sinnvoller einräumen.

Dazu muss ich anmerken das ich das hübsche Schränkchen gebraucht bekommen habe und das der Griff der Türe damals schon ab war. Geplant war eigentlich das ich mir mal einen Ersatz besorge… nun ist das gute 15 Jahre her und ich habe immer noch keinen neuen Griff.

Das gelbe Gästebuch hat einen Kunststoffeinband und dieser beginnt schon klebrig zu werden…. Das Buch in dem der letzte Eintrag von 1994 ist klebte auf dem Boden des Schranks fest. Ich denke dann ist es Zeit dieses zu entsorgen!

Diese Teile gingen diese Woche raus:

  • Gästebuch aus den 90ern
  • Tagebuch aus den 90ern
  • 2 leere Bilderrahmen
  • 1 leeres Fotoalbum
  • eine halbe Tüte Altpapier (Einladungen. Geburtstagskarten usw)
  • ein Schnellhefter mit Häkelanleitungen (die ich die letzten 10 Jahre nicht angeguckt hab)

Diese Dinge gingen nicht weg:

  • Eine Sammelbox mit Fotos
  • Ein Schnellhefter mit Zeitungsartikeln in denen ich erwähnt werde (Chor Auftritte, Fotoausstellung und Musikmarkt berichtet über den ersten Chat eines deutschen Künstlers mit seinen Fans im Internet)
  • Monopoly Spiel (obwohl es schon soo lange unberührt im Schrank liegt)
  • Mikrofaser Putztuch (was macht das hier zwischen?)

Zwischenergebnis für „1000 Teile raus“:

Bis zur Vorwoche waren es 634 Teile plus die 7 oben genannten Dinge = 641 Teile Raus

Das ist nicht viel aber dafür das ich viel zu spät dran bin und eigentlich keine Zeit habe ist das doch okay.

Zeitaufwand für das ausräumen 10 Minuten, und für diesen Blogpost schreiben ca 30 Minuten. Ich verspreche nächste Woche wird das wieder etwas gründlicher.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und Danke an Valomeas Flickenkiste für diese Herausforderung die mich zu solchen „Spints“ motiviert.

1000 Teile raus, Woche 25/26

Heute ist Mittwoch der 20. Juli und mal wieder Zeit für einen Blogpost zum Thema 1000 Teile raus- weniger ist mehr. In dieser Blogparty von Valomeas Flickenkiste geht es darum regelmässig sich von überflüssigen Dingen zu trennen.

Der aufmerksame Leser wird vielleicht bemerkt haben das ich letzte Woche schon wieder ausgesetzt habe. Der Grund ist das ich wirklich nichts geräumt und ausgemistet habe weil ich kaum zuhause war. Ich hatte 2.5 Wochen Urlaub und war zuerst ein paar Tage bei einer Freundin in München und dann völlig spontan und ungeplant mit einer anderen Freundin ein Wochenende an der Ostsee wo wir ein Konzert mit unserem Lieblingskünstler direkt am Strand erlebt haben. Wunderschön! Ein detaillierter Bericht folgt noch.

Woche 25 = Null Teile raus

Am letzten Mittwoch zwischen diesen beiden Reisen hatte ich eine Zahnbehandlung mit 4 Spritzen und habe den Rest des Tages im Bett verbracht. Deshalb gab es kein Posting von mir.

Aber ich habe nun endlich zusätzliche Müllsäcke gekauft, das hatte ich schon von Anfang an vor. Aber hier bekommen wir diese Säcke mit bereits bezahlter Müllgebühr nicht an jeder Ecke. Und wenn ich mal dort war dann hatte ich es immer wieder vergessen. Auf dem Heimweg vom Zahnarzt hab ich endlich mal dran gedacht.

Müllsack mit bezahlter Müllgebühr

Woche 26:

Am gestrigen Dienstag hatten wir hier 37 Grad und ich hatte wirklich keine Muße irgendwas zu räumen. Da aber bei dieser Hitze die sehr frühen Morgenstunden die angenehmsten sind bin ich heute freiwillig um 4 Uhr aufgestanden.

Valomeas Beitrag von letzte Woche hat mich dazu inspiriert auch mal den Putzschrank ins Visier zu nehmen. Das ist genau der Grund warum mir so eine gemeinsame Challange so gefällt. Man bekommt Impulse von anderen die einen motivieren.

Putzschrank ausmisten

Heute morgen ging es an den Schrank unter meiner Spüle. Er ist in meiner Küche das absolute Stiefkind, denn aufgrund des Heizkörpergriffes kann man die Türe nicht ganz öffnen. Darum kann ich dort nichts großes einräumen. Schon von Anfang an waren hier die Putzmittel, Schwämme und Co. Aber wie das so ist wandert ja immer mehr in solche Ecken als man denkt…

Motiviert durch Valomeas Beitrag hab ich dieses Fach mal ausgeräumt und gereinigt und mich gewundert was ich da alles drin habe.

Gefunden habe ich 3 halbvolle Packungen Schwämme. Offensichtlich habe ich mir mehrfach neue gekauft, nur weil ich sie nicht mehr sehen konnte. Eigentlich möchte ich den Verbrauch dieser nicht gerade umweltfreundlichen Plastikschwämme reduzieren. Ich benutze einen Schwamm immer so lange es geht bis er auseinander fällt. Gerade deshalb macht es eigentlich gar keinen Sinn so viel Vorrat zu halten.

Diese Schwämme haben nun einen Platz im Hängeschrank darüber, in einem kleinen Hängekorb unter dem Regalboden. Also auf Augenhöhe (hinter der Schranktüre). Was natürlich bedeutet das ich diesen Hängeschrank auch auf und umgeräumt habe. Wow endlich!

Des weiteren habe ich mich gewundert das ich da unten noch sooo viele unbenutzte Geschirrtücher habe. Die habe ich irgendwann gekauft und komplett vergessen. Also auch diese habe ich viel mehr als ich dachte und diese Erkenntnis hat mich jetzt dazu gebracht die ältesten und fleckigsten die nicht mehr sauber werden zu entsorgen. Und alle Geschirrtücher sind nun ordentlich an einem Ort in dem oben genannten Hängeschrank. Das war völlig bescheuert, bisher waren diese Küchenhandtücher an drei verschiedenen Orten. Hurra nochmal ein Stück mehr Ordnung dank dieser Herausforderung.

Was habe ich diese Woche ausgemistet

  • Ein paar Baumwollslipper sind im Mülleimer des Hotels geblieben. Die Sohle war schon gebrochen und der Tag am Strand hatten ihnen den Rest gegeben
  • 5 Geschirrtücher mit Flecken und Löchern (ca 20 Jahre alt)
  • 3 Packungen von Spühlschwämmen
  • 1 Packung von Putzlappen aus Mirkofaser (wozu hebe ich die Schachtel auf?)
  • 1 fast leere Flasche Fettlöser
  • 3 Putzlappen die ich aus gebrauchter Kleidung geschnitten hatte, sie waren so unansehnlich und ich hab festgestellt das ich noch mindestens 10 Stück habe
  • 2 Schraubdeckel von ich weis nicht was

Das ist jetzt nicht sehr viel, aber im Grunde alles nur aus diesem einen Schrank. Und das ganze früh morgens vor der Arbeit und das bei erwarteten 36 Grad. (gestern waren es über 37!)

Wie viel geht raus?

Bis zur Woche 24 waren es 565 Teile + die oben genannten 16 Teile = 581 Teile raus

Die kommende Woche habe ich ein weit höheres Ziel, denn ich will mindestens einen dieser Müllsäcke füllen und auch endlich die 600 knacken. Also grundsätzlich bin ich sehr motiviert, aber dieses heiße Wetter bremst mich schon etwas sehr. Mal sehen vielleicht gehe ich deshalb endlich mal an den Keller!

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1000 Teile Raus, Woche 24

Wie angekündigt schreibe ich diesen Artikel ein paar Tage eher und veröffentliche ihn dann am Mittwoch zur Linkparade „Weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ bei Valomeas Flickenkiste Denn ich bin diese Woche im Urlaub und kann unterwegs nicht ja nicht „ausmisten“.

Geplant war das ich am Sonntag damit beginne, doch als ich gestern am Samstag Abend etwas im Bad suchte, kam ich auf ein paar Dinge von denen ich dachte ich hätte sie schon längst sortiert.

Denn genau diesen Badzimmerschrank habe ich schon mehrfach im Rahmen dieser Challenge heimgesucht. So habe ich genau aus diesem in der Woche 7 Stoffmasken aussortiert. Nun finde ich hier in der Hinteren Hälfte hinter den Handtüchern nochmal 9 Stück Stoffmasken !!! Vielleicht hatte ich diese übrig gelassen weil ich sie besonders schön fand. Denn diese Masken sind zum Teil aus teuren Gütermann Stoffen mit sehr schönen Designs.

Da ich in letzter Zeit eine super einfache Patchwork Technik für mich entdeckt habe, Kann ich jetzt auch kleine Stücke gut verarbeiten. Also habe ich 7 von 9 Masken in ihre Einzelteile zerlegt. Die anderen beiden durften komplett in den Hausmüll.

Ich finde es erstaunlich das ich in einem Schrank in dem ich glaube schon mehrfach aussortiert zu haben nochmals Dinge die weg können entdecke!

nochmal alte Stoffmasken

Aus dem Badezimmerschrank entsorgt:

  • 9 Stoffmasken (davon sogar 7 recycelt)
  • 2 Flaschen Haarspühlung (genau diese hab ich schon mehrfach hier erwähnt. Langsam habe ich den Verdacht die vermehren sich in meinem Badezimmer)
  • eine Düse für den Föhn (nutze ich nie)
  • 2 olle Waschlappen die nicht mehr schön sind
  • 3 alte Brillen mit Etui, bei denen ich mich jetzt entschlossen habe sie irgendwo zu „spenden“ es gibt ja bei den Optikern solche Sammelboxen. Ich sehe keinen Vorteil mehr darin sie weiterhin aufzuheben.

Brillen sinnvoll spenden?

Wenn Du eine Adresse oder Stelle weist wo man funktionstüchtige Brillen mit optischen Gläsern spenden kann, freue ich mich über eine Antwort. Gerne möchte ich diese wohin geben wo man weis das sie wirklich bei Menschen ankommen die sich sonst keine Brille leisten könnten.

Wie viel ging raus?

Bis zur Woche 23 waren es 549 Teile + diese Woche 16 Teile = 565 Teile raus

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1000 Teile raus, Woche 22/23

Ein paar aufmerksame Leser haben es vielleicht bemerkt, ich habe letzte Woche schon wieder bei der Linkparty „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus“ bei Valomea ausgesetzt. Zwar hätte ich theoretisch Zeit gehabt um auszumisten und zu bloggen aber ich hatte irgendwie eine Räum und Schreib-Blockade.

Mir war nicht nach schreiben und so ist auch leider nicht viel anderes entstanden. Ich fühle mich momentan gestresst und ausgelaugt und ich freue mich sehr auf meinen Urlaub nächste Woche. Diesmal fühle ich mich wirklich urlaubsreif.

Meine Lethargie den Blog betreffend hat hat die liebe Antetanni gelöst indem sie mir gemailt hat das sie mir gerne die Bastelsachen die ich in der Flohmarktkiste gerichtet hat abnimmt. Die Teilnahme an dem Flohmarkt musste ich leider absagten, das war nur eine von vielen Kleinigkeiten die mir letzte Woche das Leben schwerer machten.

Weil ich nun endlich das Paket für Antetnni fertig machen wollte hab ich in meiner Bastelkommode nachgesehen ob ich noch etwas finde was mit kann. Und ich bin fündig geworden und bei der Gelegenheit hab ich ganz viel gefunden das entsorgt werden sollte!

In der kleinen Schachtel oben befinden sich Postkarten de ich damals als Werbung für meine Foto-Ausstellung ( 2006 ) drucken lassen habe. Das Rosenmotiv ist ein Foto von mir. Die Schachtel ist noch halb voll. Aber auf der Karte ist meine alte Adresse und meine nicht mehr existente Webseite. Ich kann diese Karten also nicht mehr wirklich verteilen. Verwandte und Freunde haben sie alle bestimmt schon paarmal bekommen und ich hab mich entschlossen sie nun endgültig zu entsorgen.

Die andere Schachtel stammt wohl auch noch von vor meinem Umzug denn da sind Bastelutensilien drin die ich noch in meiner alten Wohnung genutzt habe. Damals habe ich Perlen für Halsketten aus Salzteig gemacht und mit Nagellack und Bastellack bemalt.

in der weissen Kiste befinden sich noch Salzteigperlen

Salzteigperlen sind haltbarer als man denkt!

Mein Umzug war 2010 und diese Schachtel ist mit umgezogen. Die Salzteigperlen in der kleinen weißen Box sind also mindestens 12 Jahre alt! Ein paar wenige sehen etwas runzelig aus, aber ich weis nicht mehr genau ob sie nicht vielleicht gleich so hässlich waren. Aber die eckigen gelben an die erinnere ich mich gut. Die waren gleich misslungen denn sie sehen aus wie nicht gut gebackene Pommes… warum ich die aufgehoben habe ist mir nicht klar.

Damals habe ich mit Nagellack und anderen Materialien experimentiert. Zum einen weil ich kein Geld für neue Farbe hatte und zum anderen weil ich die bunten Nagellacke irgendwie noch nutzen wollte.

In dieser Machart hatte ich 3-4 bunte Ketten, die ich auch öfters getragen habe. Doch irgendwann waren sie „abgeschlagen“, gerade bei größeren Perlen ist irgendwann etwas Lack abgeplatzt.

Wieviel habe ich diese Woche aussortiert?

In das Päckchen an Antetanni kamen zusätzlich noch eine Tüte Kettenverschlüsse, die anderen Dinge hatte ich ja schon mal gezählt.

Bei den Salzteigperlen gefunden, ich wusste gar nicht mehr das ich sowas besitze. Wird weiter gegeben.

Entsorgt habe ich folgende Dinge:

  • 10 Flaschen bunter Nagellack, zum Grossteil eingetrocknet
  • 2 Gläser Bastellack
  • eine Schachtel voll selbst gebackener Salteigperlen
  • 1 Tube Klebstoff die steinhart geworden ist
  • 1 Rolle Türkisfarbene Plastikschnur
  • 1 Geldbeutel mit dem aufgedruckten Motiv meiner Fotoausstellung, der Kunststoff des Geldbeutels beginnt sich zu zersetzten und das innere wird klebrig… igitt… sehr schade den das Teil war unbenutzt
  • Eine ganze Tüte voller Bändel, Bänder, Kordelreste, Tüllbänder, Perlenreste usw
  • 8 alte Sticknadeln mit Lackresten daran (wurden gebraucht um die Perlen zu backen und zu lackieren)
  • ganz viele Schaschlikspieße (Metallstricknadeln waren besser zum Backen)
  • Ein Häkelobjekt von dem ich nicht mehr genau weis was es werden sollte (oberstes Bild rechts)

Weitergegeben wurden:

Die Schachtel mit dem Stickgarn bekommt die liebe Yvonne für ihre Tochter die das Sticken neu entdeckt hat.

das Stickgarn wurde vermittelt

Wie ist mein Zwischenstand?

Diese Woche sind somit grob gerechnet 28 Teile raus. Bis zur Woche 21 waren es …

521 + 28 = 549 Teile raus

Wie es weiter geht?

Ich will auf jeden Fall weiter dabei bleiben. Nächste Woche werde ich verreisen aber ich versuche voher „zu misten“ und den Bockartikel vor der Reise vorzubereiten. Ich bleibe im Inland und werde den Laptop mitnehmen also kann ich von Unterwegs bloggen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile raus, Woche 21

Es ist Mittwoch und ich schreibe hier wieder einen Beitrag zu der Linkparty „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus“ von Valomeas Flickenkiste . Glaub ja nicht das es mir immer leicht fällt jede Woche irgendwas auszusortieren. Dennoch denke ich das es mir gut tut an diesem Thema regelmäßig dran zu bleiben.

Kritik an dieser Vorgehensweise:

Letztes Wochenende hatte ich ein intensives Gespräch mit einer mir nahestehenden Person. Diese möchte nicht näher genannt werden. Diese Person hat starke Kritik an meiner „1000-Teile Raus“-Challenge geäußert. Sie findet es total bescheuert öffentlich aufzuschreiben was man so aussortiert. Sie meint jeder Mensch wirft im laufe eines Jahres so viel weg, es gäbe keinen Grund dies zu zählen.

Gleichzeitig aber schimpft sie aber mit mir ich würde zu viel und zu leichtsinnig Dinge weg geben/ entsorgen… Für mich widersprechen dich diese beiden Aussagen. Entweder ist es normal oder ich sortiere durch diese Zählerei zu viel aus…

Diese Kritik hat mich schon etwas nachdenklich gemacht. Aber ich denke ich weis woher ihre Bedenken kommen. Die besagte Person ist ähnlich wie meine Mutter veranlagt. Dieses typische „alles aufheben, denn man könnte es vielleicht irgendwann mal brauchen“. Mit dieser Haltung bin ich aufgewachsen. Und ich bin auch der Meinung das dieses Verhalten für die Generation die den Krieg und die Nachkriegszeit mitgemacht haben durchaus verständlich und nachvollziehbar ist. Aber ich lebe nicht in dieser Zeit!

Ich möchte nicht enden wie meine Mutter die sogar noch das Babybett in dem ich gelegen bin aufgehoben hat. Mittlerer Weile bin ich so alt das ihr Argument „falls ich mal Enkel habe“ auch schon lange nicht mehr zählt. Trotzdem steht diese Bett noch auf ihrem Speicher!

Was habe ich diese Woche aussortiert

Diese Woche habe ich nicht sehr viel aussortiert, denn ich hatte Besuch und war unterwegs. Mit dem 9-Euro-Ticket war ich zum Titisee gefahren und habe mich dort mit meiner Schwester getroffen. Darüber habe ich einen separaten Artikel geschrieben.

Am Sonntag Nachmittag waren wir zusammen mit ein paar Freunden bei einer Karaokeparty auf einem Minigolfplatz in Freiburg. Eine wirklich tolle Veranstaltung im Freien. Wir hatten viel Spaß und haben in der Sonne gesungen und getanzt… bei der Gelegenheit habe ich ein paar Sommersandalen kaputt getanzt. Einer der Riemen einfach ab gerissen. Aufgrund der Stelle wo er ab ist und der Tatsache das diese Schuhe nie meine Lieblinge waren hab ich mich entschlossen dieses Paar zu entsorgen.

Auf ein Foto von einem kaputten paar Schuhe verzichte ich. Ebenso die schwarzen Pumps die ich nach langer Zeit endlich mal wieder aus dem Schrank genommen habe, bei diesen ist der Absatz durch das rum stehen porös geworden und bei der Anprobe zerbröselt… weg damit!

Auf dem Bild zu sehen:

Ein paar Ohringe (Cerolen) die ich am Sonntag zu der Party anziehen wollte und dabei entsetzt festgestellt habe das der Verschluss rostet. Sowas stecke ich mir nicht mehr ins Ohr… weg damit!

Da ich gerade bei den Ohrringen war habe ich zwei einzelne Strassohrrige, die seit Jahren nur noch vor sich hin stauben mit entsorgt. Genauso sie Strass-Spange. Ich finde es etwas problematisch solche Dinge sauber zu halten, irgendwann verlieren die Glitzersteine ihren Glanz weil sie verdreckt sind. Außerdem ist das nun wirklich nicht mehr mein Stil.

Nun nochmal der Bezug zu der oben genannten Person, diese hätte sicher argumentiert ich solle die Schmuckstücke aufheben weil man könnte sie ja irgendwann mal zum Fasching oder ähnlichem gebrauchen. Dieser Umstand ist die letzten 10 Jahre nicht eingetreten und ich rechne in den nächsten 10 auch nicht damit !!!

Stickgarn zu verschenken

Auf dem Foto zu sehen ist eine Schachtel mit diversen Stickgarnen. Es handelt sich meist um Perlgarn aber es sind auch andere dabei. Zum Teil original erhaltenes Stränge von Anchor. Diese Schachtel würde ich gerne komplett an jemanden abgeben der damit etwas sinnvolles anfangen kann.

Bitte melde Dich per e-mail bei mir. Gegen Erstattung der Versandkosten schicke ich Dir das gerne zu.

1000 Teile raus… wieviel gingen diese Woche raus?

  • 2 Paar Schuhe (defekt)
  • 3 Paar Ohrringe (verrostet und unvollständig)
  • eine Haarspange mit Strass (wird nicht mehr sauber)
  • 4 alte Waschlappen (kein Bild)
  • eine Schachtel Stickgarn (hoffentlich meldet sich jemand!)

= 11 Teile raus + bis zur Vorwoche 510 Teile ergibt = 521 Teile

Damit bin ich ganz zufrieden, denn die Hauptsache ist das ich regelmäßig dran bleibe. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile raus, Woche 19 und 20

Als erstes muss ich mich entschuldigen. Letzte Woche habe ich bei der Linkparty „Weniger ist Mehr 1000 Teile raus“ ausgesetzt. Nachdem schon die Woche 18 im Grunde eine Nullrunde war fand ich in der 19. Woche noch nicht mal Zeit um irgendwas zu schreiben. Es war eine sehr vollgestopfte Woche für mich.

Diese Woche ist das viel besser, meine Arbeitskollegin ist aus dem Urlaub zurück und so bekomme ich nun die freien Tage die man mir in der Zeit in der sie nicht da war nicht nehmen konnte… drei freie Tage und dann noch der Feiertag. Ich muss also gerade mal an zwei Tagen zur Arbeit. Das fühlt sich ja fast wie Urlaub an.

Bastelsachen aussortiert

Ich habe nun an dem Schrank mit den Bastelsachen weiter gemacht und dabei ist mir die Schublade im Wohnzimmerschrank eingefallen in der ich auch noch solche Dinge habe. Das hat dazu geführt das ich diese mal richtig ausgemistet und aufgeräumt habe. Genau deshalb bin ich dieser Ausmist-Challange so dankbar. Da geht man endlich mal an solche „Problemzonen“

Wieder erwarten habe ich in der Schublade auch wieder viele Dinge gefunden die ich dort gar nicht vermutet hätte. Unter anderem einige Nähutensilien die da gar nicht hin gehören und die nun zu den anderen gebracht habe.

Zu meiner Verwunderung durfte ich feststellen das ist 3 automatische Maßbänder besitze!!! Und keines davon war bei den Nähsachen…

In eine Flohmarkt-kiste wanderten:

  • Die Bastelscheren die ich Euch in Woche 18 angeboten habe
  • Eine Papierwalze
  • zwei Steckplatten für Bügelperlen
  • Eine ganze Tüte kleine Styroporkugeln
  • ein Satz Holzkegel (ähnlich wie Halmafiguren nur grösser und unlackiert)
  • 5 Gurtschnallen

Eine Freundin hat mich eingeladen nächsten Monat beim Dorfflohmarkt in ihrem Dorf mit zu machen, ich darf einen Teil ihres Carports mit meinen Waren bestücken. Darauf freue ich mich sehr und ich packe nun Dinge die für verkaufsfähig halte dafür schon ein.

die erste Flohmarkt-Kiste ist nur ein Schuhkarton

Entsorgt habe ich folgende Gegenstände:

  • Die beiden Akkubanks, beide scheinen überlagert zu sein und lassen sich nicht mehr aufladen. Diese gebe ich zum Eletronik-Schrott den ich diese Woche noch weg bringen möchte.
  • drei leere Packungen von Batterien
  • ein zerknüllter Handykopfhörer, das Kabel ist so sehr verdreht das ich nicht mehr damit rechne das er noch tut (ebenfalls Elektronic-Schrott)
  • Ein paar Socken das Löcher hatte
  • Ein zerschlissenes Unterhemd das zum Putzlumpen wurde

Wieviel geht diese Woche raus ?

Da ich die Flohmarkt-Kiste nun nicht mehr als Teil meines Haushalts empfinde sonder als „Ware“ zähle ich die Gegenstände jetzt schon als 11 Teile raus. Hinzu kommen die entsorgten Gegenstände 7 Stück.

Des weiteren zähle ich 6 Packungen Perlen die ich an Elke von Valomeas Flickenkiste geschickt habe. Sie war die einzige die sich gemeldet hatte und wollte eigentlich nur 4 aber ich hab da noch zwei dazu gelegt, ich vermute sie kann sie auch gebrauchen.

Weiterhin meine Frage ob jemand von Euch Stickgarn gebrauchen kann. Wenn nicht kommt mein Konvolut zu den Flohmarkt-Sachen.

Diese Woche gingen 24 Teile raus. Bis Woche 18 waren es 486 Teile + 24 = 510 Teile

510 Teile sind geschafft!

Und ich bin nach wie vor motiviert das weiter durchzuziehen. An meine Schlimmsten Ecken und den Keller bin ich ja noch gar nicht gegangen. Aber diese werde ich mir jetzt bald und möglichst vor dem Flohmarkt vorknöpfen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile raus, Woche 18

Als erstes herzlichen Dank für die vielen Reaktionen gestern. Offensichtlich habt ihr nicht bemerkt das mein Beitrag der Woche 17 schon über eine Woche zurück liegt.

Diese Woche bin ich zu spät dran und mein Artikel kommt erst jetzt am Donnerstag Abend.

Die vergangene Woche war bei mir sehr ereignisreich. Von Freitag morgen bis Montag Abend war ich unterwegs. Ich habe eine gute Freundin in Hamburg besucht. Leider konnte ich nicht länger am Stück frei nehmen, dann hätte sich die Anreise mit mehr als 7 Stunden Zugreise eher gelohnt. Doch am Sonntag war ihr 70ster Geburtstag und da wollte ich unbedingt dabei sein. Es war auch ein sehr schönes gelungenes Fest.

Die Hinfahrt war allerdings um einiges stressiger als geplant. Wenn einer eine Reise tut, kann er was erzählen, über die Fahrt „in Vollen Zügen“ habe ich in meinem gleichnamigen Blogartikel geschrieben. Doch nun zurück zum eigentlichen Thema:

Weniger ist mehr, 1000 Teile raus

Schon in der 17. Woche habe ich etwas geschwächelt und nur wenige Teile aussortiert. Und diese Woche war es noch schlimmer, weil ich entweder weg oder bei der Arbeit war hatte ich kaum Zeit zum räumen oder sortieren. Deshalb habe ich mir nur ein Fach mit meinen Bastelsachen vorgenommen.

Da gibt es so viele Materialien die ich gerne noch verarbeiten möchte aber eigentlich nie dazu komme. Deshalb hab ich nun ein paar Dinge die ich wohl nicht mehr benutze aussortiert. Diese Sachen sind aber alle viel zu schade sie weg zu werfen. Bei Ebay sehe ich da auch kaum eine Chance und deshalb probiere ich jetzt mal aus ob ich hier über diesen Blogartikel Abnehmer für folgende Dinge finde.

Dieses Bastelscheren-Set im Holzständer habe ich vor vielen Jahren mal gekauft, war ein klassischer Fehlkauf, hab ich vielleicht ein oder zweimal verwendet. Ich bastele eigentlich gar nicht mehr mit Papier.

Wenn Dich dieses Set interessiert schreib mir bitte einen Kommentar oder eine E-mail an uschiankelin@aol.com. Aufgrund der Größe müsste ich es als Päckchen verschicken.

Ich hab noch soooo viele Perlen, diese Box würde ich gerne gegen Portoerstattung (Päckchen) abgeben. Es handelt sich um Perlen aus Kunststoff und Holz. Die unten Rechts sehen zwar aus wie Perlmutt sind aber aus Plastik. Alle Teile haben sehr kleine Löcher.

Diese beiden Dosen sind sogar noch original verpackt. Wenn Du sie brauchen kannst, gegen Porto sende ich sie gerne per Maxibrief.

Perlen, Perlen,Perlen … sein meiner Jugend hab ich da ne kleine Sammelleidenschaft. Diese beiden Packungen mit Holzperlen sind noch ungeöffnet und ich gebe sie gerne gegen Portoerstattung ab.

Und nochmal vier Bastelscheren, die ich mal geschenkt bekommen habe. Wenn Du sowas brauchen kannst melde Dich bitte, ich verschenke sie gerne an jemanden der sie wirklich nutzen mag.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

Die oben gezeigten Gegenstände zähle ich noch nicht, weil sie ja noch nicht weg sind. Deshalb ist die Woche 18 ausnahmsweise eine echte Nullrunde

Bis zur Vorwoche waren es 486 Teile. Mein Ziel ist es bis nächsten Mittwoch die 500 Teile zu knacken.

Diesen Artikel verlinke ich bei Valomeas Flickenkiste in der Linkparty „Weniger ist mehr, 1000 Teile raus“. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile raus, Woche 16

Es ist schon wieder Mittwoch und ich möchte hier berichten was ich im Zuge der Linkparty „Weniger ist mehr, 1000 Teile raus“ aussortiert habe. Immer Mittwochs macht ein Text von mir bei der gleichnamigen Linkparty mit. Du findest diese bei Valomeas Flickenkiste.

Ich finde es sehr motivierend dort regelmäßig mit zu machen, denn es spornt mich an jede Woche darüber nach zu denken was eigentlich weg könnte. Klar baut das einen gewissen Druck auf, aber dieser tut mir gut.

Die vergangenen Tage hatte ich nicht viel Zeit zum sortieren oder ausmisten. Denn ich hatte Besuch von meiner Schwester. Deshalb habe ich mir neulich Abend und heute morgen nur ein Fach in meinem Bücherschrank vorgenommen:

Der Schrank im Wohnzimmer ist eigentlich kein Bücherregal, sondern ein altes „Buffet“ mit ganz Tiefen Fächern, es passen im Grunde drei Reihen Bücher hintereinander.

Ich bin gar nicht so der Bücherfreund, ich lese nicht sehr viel. Romane und einfache Unterhaltungs-Geschichten finde ich meistens langweilig. Und deshalb hebe ich diese auch nach dem Lesen nicht mehr auf. Da schaut man doch eh nie wieder rein.

Anders ist das mit christlichen Büchern aus denen man etwas lernen kann. Bei diesen kann es sehr hilfreich sein sie einfach nach ein paar Jahren nochmal zu lesen. Oft findet man darin was ganz anderes als beim ersten Mal. Aus diesem Grund stehen in meinem Schrank fast nur Sachbücher und christliche Bücher.

Doch nun habe ich mich entschlossen mich von diesen gezeigten zu trennen. Auf dem Bild oben sind Bücher die ich alle irgendwann gebraucht bekommen habe. Deshalb habe ich sie in einen Bücherschrank bei mir in der Straße gestellt. Faszinierender Weise waren diese schon weg als ich das nächste Mal vorbei kam.

Für den öffentlichen Bücherschrank

heute Morgen aussortiert

Die Sachen auf dem zweiten Bild habe ich heute morgen, also gerade Eben aussortiert. Die „Leben ist mehr“ Taschenbücher sind Kalender-Artig mit einem geistlichen Impuls für jeden Tag. Warum ich vergangene Jahre noch aufhebe ist mir nicht klar. Das andere sind zum Teil christliche Romane die ich mal aus der „kostenlos Bücherkiste“ in meiner Kirchgengemeinde gezogen hab. Zum Teil hab ich sie angefangen zu lesen, fand sie aber doof. Besonders das ganz links, das ist eher was für Teenies… aus dem Alter bin ich raus.

Warum in meinem Bücherschrank ein Lustiges Taschenbuch steht ist mir nicht klar, weg damit!

Ja, ich entsorge eine Bibel! Auf der linken Seite, das ganz kleine Buch in rosa ist eine „Taschenbibel“, die habe ich mir vor Jahren mal gekauft weil ich es sinnvoll fand sie auf längeren Fahrten mit zu nehmen. Aber sie ist sooooo klein gedruckt, das ich echt mühe habe die Schrift zu erkennen. Ich gebe sie zusammen mit allen anderen Sachen auf dem Bild in einen Bücherschrank. Für unterwegs habe ich die Bibel App auf dem Handy, dort kann ich die Schriftgröße so anpassen wie ich es brauche.

Ebay Auktionen

Bei Ebay habe ich eine Häkelzeitschrift und zwei Matchbox-Sammlerautos verkauft. Diese drei Päckchen bringe ich gleich vor der Arbeit zur Post:

Wie Du erkennen kannst verwende ich für den Versand sehr gerne gebrauchte Materialien. Denn ich finde so einen Umschlag muss man nicht nach einmaliger Benutzung weg schmeißen. Ich sammle alle angekommenen Verpackungen und wenn ich was bei Ebay verkaufe habe ich immer irgendwas passenden zur Hand.

Momentan biete ich bei Ebay wieder einige Anleitungshefte (Häkeln und Nähen) an und heute Abend werde ich noch weitere Auktionen starten. Hier gehts zu meinen Auktionen:

Wieviel habe ich diese Woche aussortiert?

  • 8 Bücher zum Bücherschrank
  • 2 Hörbücher auf CD
  • 13 Bücher auf dem zweiten Bild

Das ergibt diese Woche 23 Teile raus. Bis zur Vorwoche waren es 455 Teile + 23 diese Woche ergibt 478 Teile raus!

Mit diesem Ergebnis bin ich immernoch sehr zufrieden. Immerhin komme ich nach 16 Wochen auf einen Wochendrurschnitt von 29.87 Teile / Woche. Würde man das auf Tage herunterbrechen komme ich auf etwa 4.3 Teile pro Tag. Das ist doch super, frage Dich doch mal ob Du 4 Teil am Tag aus deinem Haushalt aussortieren kannst.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile raus, Woche 15

Heute ist Mittwoch und das heißt es gibt wieder einen Beitrag zu dem Thema „1000 Teile raus“. Damit nehme ich an der gleichnamigen Linkparty teil, die Elke von Valomeas Flickenkiste in das Leben gerufen hat.

Die Teilnahme an dieser regelmäßigen Linkparty macht mir richtig Spaß, denn ich merke das mich der Austausch mit gleichgesinnten Bloggern echt motiviert. Im Grunde denke ich die ganze Woche lang immer wieder daran „was könnte ich diese Woche aussortieren“. Denn mir ist klar geworden das ich als Frau mittleren Alters wie viele andere auch dazu neige viel zu viel, und viel zu lange aufzuheben. Die Schränke und Ecken und besonders der Keller sind voller Dinge die man eigentlich gar nicht mehr braucht.

Was habe ich diese Woche aussortiert?

Diese Woche hatte ich den Impuls mal wieder meine Kleidung zu sichten und auszusondern was mir nicht mehr passt oder was ich einfach gar nicht mehr anziehen mag.

Normalerweise bremst mich dann immer der Gedanke „Wohin damit„? Denn das meiste ist ja noch so gut das es noch jemand tragen könnte. Darum habe ich mich entschlossen die Sachen die alle noch tragbar sind in einem alten Koffer vorzubereiten und bei der nächsten Gelegenheit entweder der Rumanienhilfe oder eine Spendensammlung für Ukraine-Flüchtlinge zu spenden. In beiden Fällen sollten die Kleidungsstücke transportfähig und sauber verpackt sein.

Leicht defekten Koffer „geerbt“

kürzlich habe ich einen leicht defekten Koffer von einer Bekannten geschenkt bekommen, sie war der Meinung ich könnte ihn vielleicht reparieren. Das ist mir nicht gelungen, bei einem Riss in der Hartschale kann ich nicht viel tun.

Aber zum Verpacken für eine Kleiderspende eignet er sich noch. Also nahm ich diesen Koffer der 67er Größe als Zielmenge für meine Kleiderspende:

Kleidung aussortiert:

  • 1 Wintermantel den ich schon seit 2 Jahren nicht mehr an hatte
  • 1 Dirndl das mit zu eng geworden ist
  • 3 Blusen die jetzt auch zu eng sind
  • 1 Hose die ich noch nie wirklich mochte
  • 2 Handtaschen die ich irgendwie auch nie nehme
  • 4 Strickpullis die ich eigentlich nur noch habe weil meine Mutter mir immer in den Ohren liegt eine Frau brauche warme Pullis… ich hab sie die letzten Jahre immer nur angezogen wenn ich zu meiner Mutter gefahren bin, damit sie zufrieden ist. Ich mag die Dinger eigentlich gar nicht!
  • 4 Tops die nun wirklich zu figurbetont geworden sind
  • 7 !!!! weiße Blusen, die ich für die Arbeit hatte, die entweder zu eng geworden sind oder eben einfach zu unbequem. Ich trage jetzt lieber Shirts für die Arbeit. Mein Kleidungsstil hat sich irgendwie geändert. Alle Blusen sind noch im top Zustand aber ich bin es endgültig leid das sie nur viel Platz in meinem Schrank brauchen ,ich sie aber gar nicht mehr anziehen mag.
  • 1 Schwarze Bluse, siehe oben

Damit ist der Koffer voll ! 26 Kleidungsstücke aus meinem Kleiderschrank!

Das ist der Koffer mit meiner Kleiderspende.

Dabei habe ich noch nicht mal die Box mit den Hochsommersachen geöffnet, ich bin sicher da finden sich auch noch viele Teile die mir nicht mehr passen. Aber die Box kommt nächste Woche dran.

Beim Auf und Ausräumen habe ich ein paar Teile wieder gefunden die ich schon ganz vergessen hatte. So zum Beispiel ein weiteres Dirndl, das mir noch passt weil es eine Größe größer ist als das oben genannte. Dieses hatte ich nur „verdrängt“ weil es zusammen mit einem neuen Reißverschluss in einem Baumwollbeutel steckte. Den hatte ich mal besorgt um den Verschluss zu erneuern… und dann vergessen.

Ganz vergessen hatte ich eine nagelneue Jeanshose. Für die Arbeit bei meinem Nebenjob trage ich am liebsten immer die gleiche bequeme Jeans. Weil ich das Model so sehr mochte hatte ich mir vor etwa einem Jahr gleich 2 dieser Hosen nachbestellt und… eine davon zur Seite gelegt. Und prompt vergessen. Diese Ausmist-aktion hat also dazu geführt das ich diese Hose wieder gefunden hab.

Was man noch im Kleiderschrank findet… gruselige Altlasten!

Ganz unten, ganz hinten in meinem Kleiderschrank fand ich eine alte Handtasche in der ich Unterlagen einer Nahrungsergänzungsfirma aufgehoben hatte. Vor einigen Jahren hatte ich mal versucht mit dieser Firma einen Nebenerwerb aufzubauen. Hatte aber nicht geklappt. Die Unterlagen sind alle schon längt überholt und landeten im Altpapier. Aber die Handtasche ! Bääää… Die Griffe waren aus Kunstleder und dieses ist wohl erheblich überlagert und im Begriff sich zu zerböseln… So schlimm das der Weg vom Kleiderschrank bis zum Mülleimer mit braunen Bröseln markiert war.

Es war also dringendst nötig das ich diese Ecke mal ausmiste! Hast Du auch so Ecken wo irgendwas rum liegt was eigentlich schon lääängst mal weg kann?

Wieviele Teile gingen diese Woche raus?

Aus dem Kleiderschrank habe ich 26 Teile für die Kleiderspende gerichtet. Plus ein Koffer, eine zerbröselte Handtasche und ein Stapel Unterlagen (zähle ich als ein Teil) von einer Firma für die ich mal Jobben wollte.

Des weiteren habe ich 5 Handarbeitshefte bei Ebay eingestellt, sowie zwei Sammlerautos. Meine Ebay Auktionen findest Du hier.

Damit gingen diese Woche 26+3 plus Autkionen 7 Stück= 36 Teile raus. Bis zur Vorwoche waren es 419 Teile Plus 36 = 455 Teile raus

455 Teile Raus

Damit bin ich sehr zufrieden, denn ich nähere mich der Hälfte des Ziels 1000 Teile innerhalb eines Jahres zu entsorgen. Und es ist ja erst Anfang Mai. Somit kann ich ganz entspannt sein.

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1000 Teile raus, Woche Zwölf

Heute mein Beitrag zu der Linkparty 1000 Teile Raus. Ich muss wirklich zugeben das mich das Ziel jede Woche am Mittwoch darüber zu berichten was ich aussortiert habe echt motiviert. Es bringt mich dazu immer wieder darüber nachzudenken wo es Dinge gibt die ich eigentlich nicht brauche.

Doch die vergangenen Tage liefen nicht ganz so wie geplant. Nach dem mir letzte Woche ein Zahn gezogen werden musste war ich ein paar Tage angeschlagen. Doch nicht nur die Dicke Backe machte mir zu schaffen sondern auch mein Bauch. Ich hatte mehrfach Durchfall und Bauchkrämpfe. Also habe ich dadurch keine großen Ausmistaktionen gemacht.

Vorratsschrank

Trotzdem bin ich mal aufmerksam meinen Schrank in der Küche durchgegangen. Ich habe da ein großes Fach in dem ich allerhand Backzutaten aufbewahre. Den Schrank hatte ich im Lockdown sauber gemacht und neu eingeräumt… Moment Mal! Das war der erste Lockdown… im März 2020… das ist schon zwei Jahre her, also könnte es nicht schaden das mal wieder zu tun.

Man denkt immer „das hab ich doch erst vor kurzem gemacht“ und dann sind es doch schon wieder zwei Jahre.

abgelaufene Lebensmittel bei den Backzutaten

Abgelaufene Lebensmittel

In dem Schrankfach mit den Backzutaten lagern eigentlich nur Lebensmittel die länger haltbar sind… dachte ich. Doch ich fand dann doch ein paar überlagerte Dinge. Das Krasseste war eine Packung Trockenhefe die schon seit November 2020 abgelaufen ist.

Mir war weder bewusst das ich Hefe im Schrank habe noch das sie schon so lange da liegt. Die Packung war noch ungeöffnet und ich kann mir auch nicht vorstellen das ich in den nächsten Wochen oder Monaten wirklich Trockenhefe brauchen könnte. Es ist zwar sehr schade Lebensmittel zu entsorgen aber diese Packung habe ich entsorgt. Weitergeben möchte ich etwas so lange abgelaufenes auch nicht mehr!

Eine angefangene Tüte Mehl ist diesen Januar abgelaufen und ich hab beschlossen das ich den Rest auch noch verwenden kann. Allerdings habe ich es nun in ein luftdichtes Glas umgefüllt.

Abgelaufene Lebensmittel will ich eigentlich vermeiden

Lebensmittel umfüllen?

Zucker und Mehl bewahre ich in Luftdichten Schraubgläsern auf. Dann ist leider die Verpackung mit dem Verfallsdatum weg. Aus diesem Grunde kommt eine solche Aufbewahrung bei mir für weniger häufig gebrauchte Lebensmittel nicht in Frage. Höchstens noch Nudeln und Reis bewahre ich in Gläsern auf.

Den Soßenbinder in der original Verpackung zu lassen war sinnvoll, nur dadurch konnte ich erkennen das er auch schon fast ein Jahr „drüber“ ist. Die noch fast volle Packung musste ich ebenfalls entsorgen. Damit hab ich beschlossen keinen mehr zu kaufen. Soßenbinder macht in meinem Singlehaushalt einfach keinen Sinn. Wenn ich arbeite esse ich meistens in der Kantine und somit koche ich viel zu wenig. Wenn ich wirklich mal eine schöne Sauce machen will dann kann ich die auch anders binden. Das ist einfach ein sinnloser Faulheits-Artikel.

Backaroma aus der Packung nehmen

Die kleinen Glasfläschchen mit dem Backaroma sind ja oft auf so sperrigen Pappkarten verpackt. Bei meiner letzten großen Aufräumaktion zwischen den Backzutaten hatte ich die Schachtel entsorgt und die Fläschchen in einer kleinen Tupperdose untergebracht. Seit dem habe ich maximal ein Fläschchen davon verbraucht. Der Rest liegt nur rum!

Da mir ja klar geworden ist das dieses letzte größere Räumen schon wieder zwei Jahre her ist und die Backaromas damals nicht ganz neu waren hab ich beschlossen mich von diesen auch zu trennen. Ich habe keine Ahnung wie lange man sie effektiv noch verwenden kann, und ich weis auch nicht wie bedenklich es ist wenn sie schlecht werden… doch ich möchte hier keine Experimente wagen.

Was habe ich diese Woche entsorgt?

  • eine Packung Trockenhefe
  • eine fast volle Schachten Soßenbinder
  • Backaroma-fläschchen
  • 2 angefange Tüten Puddingpulver
  • angebrochenes Backpulfer
  • angebrochenen Vanillzucker
  • 2 Tüten von Mehl und Zucker (umgefüllt in Gläser)

Damit habe ich 9 Dinge aus nur einem Schrankfach aussortiert. Alles Dinge die entsorgt gehören und nicht weiter gegeben werden können. Nicht viel aber es ist gut das sie rechtzeitig weg sind.

Mein Ergebnis diese Woche

Mein Ergebnis diese Woche ist nicht so berauschend. Doch es ging mir gesundheitlich nicht so gut. Es kommen sicher wieder effektivere Wochen. Wichtig ist mir das ich dran bleibe bei “ Weniger ist mehr 1000 Teile Raus“.

Diese Woche Aussortiert: 9 Dinge, Zwischenstand in Woche Elf 338 ergibt 347 Teile raus.

347 Teile in 12 Wochen ergibt einen Durchschnitt von 28.91 Teile pro Woche

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