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Heimreise mit Sitzplatzreservierung / Notarzteinsatz im Zug

Nach dem ich auf meiner Zugfahrt nach Hamburg am Freitag so ein Pech hatte mit einem total überfüllten Zug habe ich mich für die Rückfahrt zu einer Sitzplatzreservierung überwunden.

Vor ein paar Jahren hatte ich einen Artikel darüber geschrieben das ich eine Sitzplatzreservierung eigentlich nicht notwendig finde. Lese mehr darüber unter Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung.

In dem Artikel hatte ich den Preis von 4.50€ pro Fahrt genannt. Seit der letzten Fahrpreiserhöhung kostet eine Reservierung für einen Sitzplatz jedoch nur noch 4€. Auch mal was neues das es etwas gibt das billiger wird.

Meine Fahrt am Freitag hat mich gelehrt das ich so einen Ritt nicht nochmal mit machen möchte. Zwar ist am Montag Nachmittag nicht mehr mit so vielen Fussballfans zu rechnen, doch die Auslastugsanzeige im DB Navigartor warnte erneut vor „ungewöhnlich hoher Auslastung“

So war meine Reise am 23.5.22

Ich hatte meine Fahrkarte für den ICE 77 Abfahrt 12:24 gebucht. Das Ticket hatte ich schon im April gebucht, doch die Sitzplatzreservierung erst am Samstag Abend. Ich bekam einen Platz im Wagon 2 zugeteilt, also fast am Zugende und damit recht weit vom Bordrestaurant entfernt. Es ist nämlich so das die Plätze stets bei dem Speisewagen beginnen und erst später die weiter entfernten Sitzplätze vergeben werden. Also konnte man davon ausgehen das für diesen Zug viele Sitzplätze bereits reserviert waren.

Deshalb mein Tipp wenn Dir die Nähe zum Bordbistro nicht wichtig ist dann steige am besten immer am Zugende oder Anfang ein, dort ist es dann automatisch weniger voll.

Ich informierte mich im DB-Navigator wie die Wagenreihung ist und wusste also schon bei der Ankunft am Bahnsteig wo ich hin musste. Offensichtlich wussten das ganz viele Erste Klasse-Fahrgäste nicht, und eine „Volkswanderung“ Schimpfender meist älteren Personen mit großen Koffern strömte mir entgegen. Offensichtlich hatten diese Leute erst bei Einfahrt des Zuges (keine Panik am Hauptbahnhof steht der Zug mindestens 15 Minuten) erfahren das die Erste Klasse ganz am anderen Ende des Bahnsteigs halten würde. Komisch ich wusste das schon vor eine halben Stunde!

Und wie sich manche Leute über sowas aufregen können. Mindestens 5 Passanten teilten mir unaufgefordert mit das sie das eine Frechheit finden das die erste Klasse nun auf der anderen Seite ist. Ich blieb entspannt stehen und wartete bis die Nörgler davon gerannt waren und ging zu meinem vorletzten Wagen, der übrigens genau da stand wo ich es erwartet hatte. Ich nahm die hintere Türe im Wagen 2 und siehe da… ich fand nach nur 2 Sitzreihen meinen Platz. Warum so viele Menschen Probleme damit haben ihren Sitzplatz zu finden ist mir noch immer nicht klar.

Der Platz neben mir war auch reserviert, deshalb blieb ich stehen bis die Person da war. Ein junger Mann der bis Mannheim reserviert hatte… hmm blöd fast die meiste Zeit, dachte ich. Doch er fand „ach ich setzt mich da hin“ und huschte in die Sitzreihe gegenüber. Das fand ich sehr gut denn ich wollte gerne den Platz neben mir frei haben um meine Beine auszustrecken. Er genauso, allerdings war in der Reihe ein Platz ab Hannover reserviert.

Später als die Person kam die den Platz reserviert hatte meinte diese von sich aus „ich suche mir einen andern ich möchte mit meinem Freund zusammen sitzen“… okay! So behielten wir beide unsere eigene Reihe.

So entstehen Verspätungen

Bis Karlsruhe waren wir beinahe Pünktlich, paarmal gab es 2-3 Minuten Verzögerung, die aber bis zum nächsten Bahnhof wieder aufgeholt werden konnten. Jedoch in Karlsruhe mussten wir etwas warten. Das plötzlich mehrere Zugbegleiter etwas hektisch durch den Zug eilten verwunderte mich nicht. Doch dann die Durchsage „ist ein Arzt oder Rettungssanitäter in diesem Zug? Bitte kommen Sie in den Wagen eins“ sprach eine Zugbegleiterin in die Sprechanlage. Innerhalb weniger Minuten kamen mehrere Fahrgäste im Laufschritt durch den Zug gerannt. Mindestens 7 Personen die helfen konnten meldeten sich. Doch die meisten gingen gleich wieder und es wurde durchgerufen „Die Weiterfahrt verzögert sich wegen einem Notarzteinsatz“

Notarzteinsatz im Zug

Die Person die ärztliche Hilfe brauchte lag nun im Wagen eins auf dem Boden und die herbei gerufenen Ärzte kümmerten sich um sie, wobei sie sehr schnell einig waren das ein Notarzt gebraucht würde. Dieser kam dann auch recht schnell mit 4 Rettungssanitätern und Polizeibegleitung. Und ich fragte mich ernsthaft wie man die Patientin in dem schmalen Gang auf die Trage verfrachtet.

Aber es wirkte so als ob das Notarztteam auch bei Einsätzen im Zug sehr erfahren und routiniert war. Und die Bahnmitarbeiter sorgten diskret dafür das man eigentlich davon fast nichts sah. In meinem Wagon waren ein paar Personen aufgestanden und haben versucht zu glotzen… aber stellten dann bald fest das man nix sieht. Ich habe nur mitbekommen das der Notarzt beim Verladen mit der Patientin gesprochen hat, sie schien also bei Bewusstsein was mich etwas beruhigt.

Bis die Person aus dem Zug heraus gebracht wurde vergingen über 30 Minuten, erst dann wurde die Meldung das eine Weiterfahrt möglich ist an Zugführer und Bahnhofsleitung weiter gegeben. Das es dann nicht sofort los gehen kann ist ja klar. Unser Zug musste ja dann erst mit dem restlichen Verkehr abgestimmt werden.

Später traf ich beim Umsteigen in Basel einen Fahrgast aus einem Nachfolgenden IC der berichtete das sie auf offener Strecke wegen einem Verspäteten ICE warten mussten… was waren dann wohl wir.

Nun da ich die Situation aus der Nähe mitbekommen habe, habe ich ein ganz anderes Verständnis dafür was „Notarzteinsatz im Zug“ bedeutet. Ich verstehe auch das man eine Person die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Weiterreise fähig ist nicht einfach aus dem Zug bugsiert und weite fährt. Das wäre dann unterlassene Hilfeleistung und höchst unethisch.

Und ich verstehe auch das es einen zuständigen Notarzt braucht der entscheidet ob die Person mit genommen werden muss oder nicht. Die aus dem Zug zusammengerufenen Ärzte sind ja in ihrer Freizeit unterwegs und unter Umständen gar nicht kompetent zu entscheiden ob Lebensgefahr besteht oder nicht.

Unter diesen Umständen finde ich es absolut legitim das alle anderen Fahrgäste halt ein wenig später ankommen. Wir hatten letztendlich 44 Minuten Verspätung und damit war meine S-Bahn in Basel weg. Doch ich konnte 30 später die nächste nehmen.

Umsteigen in Basel

In Basel stieg ich leicht erschöpft um. In „meine S-Bahn“ die ich ja schon fast als zuhause empfinde. Auf dem Bahnsteig sprach mich überraschend jemand an: „Hey Uschi was machst Du hier? warst Du auch in Berlin?“. Aus einer Gruppe SC-Freiburg Fans winkte ein Bekannter. Er war zu dem Endspiel nach Berlin gereist und nun auf dem Heimweg. Er berichtete mir das er seit Donnerstag morgen unterwegs gewesen sei und es soooo ein tolles Fanerlebnis war. Mit ihm stiegen noch mindestens 10 Freiburg-Fans in die Sbahn Richtung Zell…

Also Fußballfans habe ich dieses Wochenende viele gesehen, obwohl ich nicht in Berlin war. Echt faszinierend welche „Völkerwanderung“ dieses Spiel ausgelöst hat. Zum Glück hatte ich schon frühzeitig gebucht, der Bekannte berichtete mir das er keine frühere Zugverbindung mehr buchen konnte.

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Deutschland genießen in „Vollen Zügen“

Für den Samstagsplausch bei Kaminrot am 21.5.2022 erzähle ich Euch von meiner gestrigen Zugreise von Basel nach Hamburg.

Als ich heute morgen um 7.14 in Basel in den Intercity 78 eingestiegen bin hatte ich noch keine Vorstellung wie die Fahrt sein würde. In der Navigator App der deutschen Bahn hatte es angezeigt das der Zug vermutlich ab Mannheim oder Frankfurt seht voll werden würde. Das ist meisten so, und spätestens am Kassel oder Göttingen wird es wieder leerer. Aber heute war es anders!

Ich saß zuerst im zweitletzten Wagen im Ruhebereich. Als ich kurz mit einem Fahrgast in der nächsten Reihe sprach wurden wir vom Vordermann barsch auf diesen Umstand hingewiesen… ob dieser ahnte das es nur bis Freiburg wirklich ruhig bleiben würde?

In Freiburg stiegen extrem viele Fahrgäste ein. Und die meisten davon mit roten T-Shirts bekleidet. Zuerst dachte ich mir da nix bei und dachte das ist vielleicht eine Reisegruppe. Aber es wurden immer mehr. Es waren so viele Fahrgäste, das versehentlich die Türen des Zuges zu früh zu gingen und sie nochmals geöffnet werden mussten. Auf den T-Shirts stand oft „Schwarzwaldmilch“ und ich erkannte erst langsam das es sich um Fussballfans des SC-Freiburg handelt. Bestimmt 15-20 Minuten lang waren alle Gänge komplett verstopft und ich hoffte das ich meinen Sitzplatz behalten konnte. Doch dann kam eine Dame und behauptete ich sässe auf ihrem Platz obwohl an der Anzeige stand „nicht reserviert“. Ich gab den Platz frei und und zog um in das Fahrradabteil. Dort gibt es zwei Klappsitze die ich nutzen konnte um meine Beine hoch zu legen. Doch auch da blieb ich nicht lange alleine. Der Zug war mittlerer Weile komplett voll besetzt.

Bei jedem Halt kam oder ging jemand mit einem Fahrrad und es war jedes Mal eine logistische Herausforderung das Rad raus oder rein zu kriegen. Mein Platz befand sich im Grunde im „Rangierbereich“ der Fahrräder und ich musste jedes Mal aufstehen und nicht selten helfend eingreifen.

SC-Freiburg spielt im DFB-Pokal Finale

Da ich mich normalerweise nicht für Fussball interessiere wusste ich das nicht. Das Spiel findet Samstag Abend in Berlin statt. Ich hatte nicht damit gerechnet das dadurch Züge am Freitag schon überfüllt sind. Für die Freiburger Fans ist dies was ganz besonderes denn so erfolgreich war die Mannschaft schon lange nicht mehr. Für einen Freiburg-Fan ist es eine Ehrensache bei so einem wichtigen Spiel dabei zu sein. Wobei ich sogar Gespräche von Fahrgästen gehört habe die in Berlin das Spiel nicht im Station sondern beim Public Viewing verfolgen.

Für das fast ausverkaufte Spiel gibt es nur noch wenige Tickets die ab 189€ bis über 800€ kosten. Mir persönlich war überhaupt nicht klar das der DFB-Pokal so viele Zuschauer anzieht.

Die in Freiburg zugestiegenen Fussballfans waren meist in Gruppen unterwegs und hatten sich für die Fahrt mit alkoholischen Getränken eingedeckt. Teilweise sogar mit ganzen Bierkisten. Einige hatten Kutten, Schals und Fahnen dabei. Und obwohl das sonst verboten ist betrieben sie in mindestens zwei Wagons einen Subwoofer um Partymusik zu machen. Soweit ich weis ist in Zügen des Nahverkehrs Alkoholkonsum verboten. Aber in einem ICE wo Bier, Wein und Sekt verkauft werden scheint das niemanden zu stören. Die meisten der Fussball-Fans tranken mitgebrachte alkoholische Getränke.

Aufgrund der unten beschriebenen Situation konnte ich kein hübsches Foto von meiner Kaffeetasse machen. Stattdessen gibts ein Foto von einem roten T-Shirt im überfüllten Zug:

auf dem T-Shirt steht „wir fahren nach Berlin“… Tausende Fussballfans in Zügen unterwegs.

Im Fahrrad-Abteil kann man was erleben

Also langweilig wird es im Fahrradbereich nie. Bei jedem Halt musste ich Aufstehen und nach Möglichkeit mich irgendwie aus dem Weg räumen. Was in einem komplett überfüllten Zug gar nicht möglich ist. Die Fahrrad-Besitzer hatten alle grosse Mühe ihre Räder unter zu bringen. Vorgesehen ist das 4 Fahrräder hochkant an einen Haken gehängt werden und nur 4 normal im Ständer stehen. Doch diese Wagenkonstruktion wurde entwickelt als es noch keine E-Bikes gab. Die meisten Elektroräder sind so schwer das die wenigsten Radfahrer das Rad so hoch heben können. Wir anderen „Randabteil-Bewohner“ mussten nicht selten mit anpacken damit es gelingt. Ohne unser Eingreifen hätte es noch mehr Rückstau gegeben und die vielen Fahrräder hätten nicht in den Raum gepasst. Das ist dann so ein Moment wenn es zu Zugverspätungen wegen „zu viele Fahrräder“ kommt. Weil irgendein Fahrgast mit seinem Rad in der Türe stehen bleiben muss und nix mehr geht.

Mir ist dann irgendwann der Kragen geplatzt und ich hab einfach zwei fremde Räder genommen und korrekt eingehängt. Wobei ich mich mit dem Gewicht der Räder bös verschätzt hatte und ein junger Mann mir zu Hilfe kommen musste.

Manche Radfahrer können nicht damit umgehen

So zum Beispiel eine alte Dame, bestimmt schon längst im Rentenalter die mit ihrem Fahrrad aussteigen wollte. Sie hatte ein modernes E-Bike das sie fast nicht zur Seite heben konnte. Zusätzlich hatte sie noch zwei große Seitentaschen, die sie in dem überfüllten Zug unmöglich anhängen konnte. Die junge Frau die dicht gedrängt mit ihrem Fahrrad neben ihr stand meinte das sei keine gute Idee. Sie fragte ganz doof „ja wie soll ich die drei Sachen aus dem Zug kriegen“ zwei andere Fahrgäste erklärten sich bereit ihre Taschen mit aus dem Zug zu nehmen. Eine davon war so schwer das sie sie noch nicht mal über ihr Fahrrad zu dem jungen Mann der sie ihr abnehmen wollte heben konnte. Daraufhin fragte ich sie „sind sie alleine unterwegs“ und sie „ja klar!“… Eine alte Frau mit 3 Gepäckstücke die sie selber nicht tragen kann. Wie soll das denn gehen?

Es ging, die Hilfsbereitschaft der Fahrgäste war enorm. Aber was hätte die Frau gemacht wenn keiner da gewesen wäre?

Zwischen all den Fahrräder war auch eine Junge Frau mit einem Kinderwagenähnlichen Gefährt. Es handelte sich um einen Wagen für einen Hund oder Katze. Die junge Dame saß eine Weile neben mir und erzählte mir das sie eine Zuchtkatze abholen fährt. Das Wägelchen ist das Transportmittel für das wertvolle Tier. Das sie nun leer von der Schweiz nach Köln bringt. Mir war nicht ganz klar warum sie das Gefährt nicht zusammengelegt hat, stattdessen nutze sie es lieber als „Kofferkuli“. Sie hatte weder einen Sitzplatz noch hatte sie den Wagen als Kinderwagen oder Fahrrad angemeldet.

Also blockierte sie, genau wie anderen nicht reservierte Fahrräder den Fahrradbereich. Zeitweise waren in dem kleinen Raum doppelt so viele Räder als vorgesehen. Und dazu noch wir Menschen, die uns dort aufhielten weil wir woanders keinen Platz fanden.

Eine Rollende Partymeile

Irgendwann mal machte ich mich auf den Weg zum Bordbistro um mir einen Kaffee zu holen. Mir war schon klar das ich einen weiten Weg haben würde denn ich befand mich im letzten bzw ab Frankfurt im ersten Wagen (Frankfurt ist Kopfbahnhof) und das Bordbistro ist immer in der Mitte zwischen erster und zweiter Klasse. Ich vertraute meinen Koffer einer jungen Frau die neben mir auf dem Boden saß an und sie bekam meinen Sitzplatz. Auf den Weg durch die 8 oder 9 Wagons mit feiernden Fußballfans machte ich mich nur mit meiner Handtasche.

Die Fans in den roten T-Shirts waren bereits sehr angeheitert und standen in den Gängen und prosteten sich zu. Mehrfach musste ich kurz warten weil gerade irgendein Getränk über den Gang hinaus eingeschenkt wurde. Eine Gruppe hatte ein kleines Bierfass dabei und es sah aus als tranken davon 8-10 Personen um die Wette. Aber auch Sekt, Schnapps und Grappa wurde verteilt.

Natürlich wurde auch viel gegessen. Überall sah man Chipstüten und andere Verpackungen herumliegen… es sah aus wie nach einem Volksfest, überall Müll und leere Flaschen!

Ach… habe ich erwähnt das in den Zügen der deutschen Bahn noch eine Maskenpflicht besteht? An diese wurde mehrfach durch Durchsagen erinnert. Aber Du kannst davon ausgehen das jeder der ein Getränk oder einen Snack in der Hand hatte die Maske maximal am am Hals oder Ohr hängen hatte. Für die meisten war es nur noch ein Alibi… ich denke das die wenigsten sie wirklich längerfristig an hatten.

Und Abstand halten geht in einem überfüllten Zug sowieso nicht!

Fahrrad oder Gepäckstück?

Während der Fahrt unterhielt ich mich unter anderem mit einem jungen Mann mit einem Spezial Fahrrad, dieser meinte er könne ja sein Vorderrad aushängen dann sei sein Fahrrad offiziell ein „Gepäckstück“, denn er sei ohne Reservierung für sein Rad unterwegs. Das würde er immer so machen. Manchmal fordern ihn dann die Kontrolleure auf das Rad wirklich zu demontieren, aber wenn es so voll ist kommt eh keiner… Er hatte viel Erfahrung, sein Beruf ist es Fahrradwege ab zu fahren und die Beschilderung zu kontrollieren (Fotografieren). Was es alles gibt, er lebt davon täglich 20-30 km Rad zu fahren. Eine interessante Begegnung.

Er fand wie wir anderen die uns länger in der Nähe der Räder aufgehalten haben diesen Raum auch als zu klein und schlecht geplant. Die Idee der Entwickler war es das ein Teil der Räder hochkant an die Wand gehängt werden. Dies ist aber mit modernen E-Bikes kaum möglich weil diese viel schwerer sind. Hinzu kommt das meist ältere Menschen mit diesen Rädern unterwegs sind und oft nicht die Kraft dazu haben.

Doof finde ich auch das alle Radfahrer durch die schmale automatische Türe müssen, sie ist zwar schon breiter als die anderen Glastüren aber trotzdem für Räder mit seitlichen Taschen zu schmal. Meiner Meinung nach hätte man diese Türe weg lassen können. Überhaupt würde ich die Fahrradständer nicht quer sondern längs zur Fahrtrichtung anordnen.

Für diese Fahrt hätte sich eine Sitzplatzreservierung sicher gelohnt. Wenn man mit einem Fahrrad im ICE mit fährt würde ich sie dringend empfehlen! Mehr darüber unter „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“

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