ganz Anders als erwartet

Am 29. Januar bin ich morgens um 8 bereits mit dem Zug los gefahren. Über Basel und Mannheim bis nach Bochum. Dort stieg ich auf einen Stadtmobil Leihwagen um. (über das Auto berichte ich in einem separaten Post)

Von Bochum aus musste ich noch ne Stunde mit dem PKW fahren, dank Navigation mit dem Handy habe ich das Sportschloss Velen gegen 17 Uhr erreicht. 

Details zur Planung „in Velen darf ich nicht fehlen“

Dort traf ich mich mit ein paar Fans die ich schon seit vielen Jahren kenne, wir flüchteten als erstes vor der Kälte (der Schlossgraben war zugefrohren!) in die Orangerie und tranken dort erst mal Kaffee. Bei einem kurzweiligen Austausch hätten wir beinahe den Einlass verquasselt… 

Am Eingang wurden nicht nur die Eintrittskarten kontrolliert sondern man musste sich ausweisen das man auch wirklich die auf dem Ticket genannte Person ist. Ungewöhnlich! Im Saal wurde man an seinen Tisch geleitet. Dort fanden wir unsere Platzkärtchen… Fast wie bei einer Hochzeit .Und so sah der Saal auch beinahe aus.

Die Beiden Musiker Achim Bochhausen und Gert Stein betraten die kleine Bühne und begannen zu spielen. Keine Ansage oder Moderation oder so. Als Thomas Anders den singend den Saal betrat wurde etwas applaudiert… aber das verstummte schnell weil alle zuhören wollten. Auch wurden hier und da Fotos gemacht, aber es war nicht dieses hysterische Popstar geknipse sondern alles ganz entspannt und angenehm.

Thomas sang mehere amerikanische Klassiker die ich zwar kannte aber noch nie von ihm gehört hatte dazwischen sprach er viel und ging dabei sehr auf die Texte ein und erwähnte das die Textübersetzungen auf den Tischen zu finden seien… sowas gab es noch nie ! Wir erinnern uns, Thomas Anders die Stimme von Modern Talking, dem Inbegriff für bescheuerte sinnfreie Texte die einfach nur gut klingen! Und er macht uns auf die Texübersetzungen aufmerksam?

Das musikalische Programm wurde jeweils von den Menu Gängen unterbrochen, was ich aber absolut nicht als störend oder iritierend empfand. Im Gegenteil beim Essen konnte man sich wunderbar mit seinen Tischnachbarn über das gehörte austauschen. Da die Tische nacheinander das Essen bekamen ergab sich immer wieder genügend Zeit um sich zu unterhalten oder auch mal an einen anderen Tisch zu gehen. Besonders die Raucher genossen diese Freiheit. Das Ende der „Pause“ wurde völlig unkompliziert durch schliessen der Türe angekündigt und man konnte dann ganz gemächlich den Platz wieder einnehmen. Thomas kam wieder singend hereingeschlendert und setzte das Program fort, die Konzentration der Zuschauer auf das was gesungen und gesagt wird war sofort wieder da. 

Celebrate life war das Motto des Abends, ungewohnt tiefsinnig und nachdenklich sprach Thomas über das Leben und wie schnell man vergisst es wirklich zu geniessen… und wie schnell es doch vorbei sein kann. In diesem Zusammenhang erzählte er von einer älteren Freundin mit der er telefoniert hatte und unmittelbar nach dem Gespräch ihm klar wurde das er sie nie mehr sprechen würde. Wir langjährigen Fans kennen diese Geschichte denn daraus entstand der Titel „dance in heaven“ der damals auf dem Album „When will I see you again“ erschien. Das war mitte der 90er Jahre, warum sprach er jetzt davon ???

Thomas sang den Titel und widmete diesen seiner Mutter die vor wenigen Monaten verstorben ist. Boah! Ich war nicht die einzige die Tränen in den Augen hatte !

Ich habe Thomas Anders die letzten 25 Jahre schon unzählige male live erlebt. In den unterschiedlichsten Veranstaltungen von groß bis ganz klein… ich dachte ich hätte alles schon gesehen und kenne sein ganzes Repertoire. Weit gefehlt, „Dance in heaven“ war bis zu dem Zeitpunkt des Abends der erste Titel den ich schon mal von ihm gehört habe. Ebenso kannte ich  „send in the clowns“ das er damals 1997 bei der Musical Gala sang und das unvermeidliche „You´re my heart you´re my soul“. Letzteres war der einzige Titel zu dem er nicht auf den Text einging… aber er war mit in dem kleinen booklet auf den Tischen zu finden.

In einer der Pausen sah ich mir das Heft näher an und ich musste zugeben, ich kannte all diese Songs, nur nicht von Thomas… Nur ein Text, da dachte ich „hä was ist das?“ im Hinterkopf übersetzte ich das in englische aber ich konnte mich an kein Lied erinnern.

Gibt es auch nicht! Im letzten Konzertblog lies Thomas die Bombe platzen… ach was, falsch beschrieben, im Gegenteil, kein lauter Bums… sondern eine locker nachdenkliche Moderation über das Leben mit seinen unvermeidlichen Höhen und Tiefen… und das Thomas´ neues Album in deutscher Sprache sein wird.

Thomas Sang „das Lied das Leben heißt“! Ein wunderschöner tiefsinniger Text perfekt Interpretiert… er singt „Du liebst mich… und Du zerstörst mich“ so das man genau das dabei empfindet. 

Vor diesem Abend dachte ich Thomas kann mich nicht mehr überrraschen und begeistern, aber das war ein Irrtum. Er kann !!!

Guten Morgen!

Heute fahre ich etwa 7 Stunden mit dem Zug, nachdem ich gestern zwei mal über 3 Stunden in einem Bus unterwegs war ist das nicht gerade die tollste Aussicht. Diese Nacht habe ich wenig und schlecht geschlafen, mehrfach war ich wach weil ich geträumt habe ich hätte verschlafen oder den Zug verpasst. Ich habe keine Erklärung dafür, derartige Träume hatte ich schon Jahre nicht mehr. Also wirklich gut drauf  war ich nicht als ich vorhin gegen 6 Uhr meinen Koffer gepackt habe. Es fiel mir schwer wirklich los zu gehen obwohl ich mich doch schon Monate auf dieses Konzert heute Abend freue. Irgendwie beschlich mich die Frage „Warum tust Du Dir das an?“, ich bin müde und unausgeruht, es ist kalt und düster und dann so weit alleine fahren…

Doch ich habe mich pünktlich aufgeraft und war zeitig genug am Bahnsteig um noch Reiseplan am Fahrkartenautomat auszudrucken und… 

… ein wenig ohne Zeitdruck an den Himmel zu gucken! Ich erblickte ein wunderschönes Morgenrot das sich in den paar Minuten die ich dort warten musste immer weiter über den Himmel ergoss und alle Wolken rosa erscheinen lies… Atemberaubend schön!

Völlig unerwartet wurde ich Zeuge eines beeindruckenden Sonnenaufgangs den ich aus der Sbahn gleich in unterschiedlichen Winkeln bewundern konnte. Jetzt weis ich wieder warum ich unterwegs bin! Um die Schönheit dieser Welt wahrzunehmen.

Schon auf den ersten Metern meiner Reise hat mir Gott gezeigt wie schön es sein kann auf dem Weg zu sein. Und mit diesem faszinierenden Lichtspiel hat er mich genau im richtigen Moment klar gemacht das ich niemals alleine bin und er immer für mich da ist egal wo ich bin und mich ermutigt wenn ich das gerade brauche.

Das Foto oben wird dem Erlebnis in keiner Weise gerecht, doch da ich festgestellt habe das hier Beiträge ohne Bild kaum gelesen werden füge ich lieber ein schlechtes Bild als gar keines ein.

Luther Musical (das Projekt der tausend Stimmen)

In diesem modernen Musical das von Dieter Falk und Michael Kunze geschrieben wurde geht es um das Leben von Martin Luther. Es soll auf unterhaltsame Weise daran erinnern was Martin Luther vor 500 Jahren geleistet hat. Von den Folgen, die sein Bibel Verständnis und sein Mut ausgelöst haben profitieren wir noch immer. Sein „Aufstand“ Gegen Ablasshandel und Betrügereien der Katholischen Kirche hat starke politische Veränderungen in ganz Europa ausgelöst und somit ein freies Europa mit begründet. Zudem waren seine Schriften die ersten Druck Werke in deutscher Sprache und vor allem seine Bibel Übersetzung hat sehr zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache beigetragen.

Für die geplante Aufführung in der SAP Arena Mannheim bildet sich ein Projektchor aus ca. 1.500- 2.500 Sängerinnen und Sängern, der das Pop-Oratorium „Luther“ in einem Projektzeitraum von ca. sechs Monaten im eigenen Chor und bei gemeinsamen Proben einstudiert.

Mitmachen kann jeder, ob im eigenen Chor oder als Einzelsängerin und Einzelsänger (ohne Chorzugehörigkeit). Um mitzumachen ist es nicht Voraussetzung Mitglied einer Kirche zu sein. Für Mitwirkende, die sich nicht im eigenen Chor vorbereiten können, wird eine zusätzliche Probe (Einzelsängerprobe) angeboten. Zur Vorbereitung der eigenen Chorarbeit findet in jedem Aufführungsort eine Chorleiterschulung unter Leitung des Komponisten Dieter Falk statt. Bei einer Regionalprobe wird das Werk dann an verschiedenen Orten unter professioneller Leitung weiter vertieft. Erstmalig kommen alle Sängerinnen und Sänger bei der Hauptprobe zusammen, bevor es dann in der großen Arena mit Orchester, Band und Solisten zur Generalprobe und Aufführung kommt.

„Das Bühnenstück besteht aus 20 neu komponierten Liedern sowie traditionellen Chorälen. Die Stücke sind so angelegt, dass auch Laienchöre sie erlernen können und Spaß bei den Proben und der Aufführung haben. Jedes Chormitglied erhält eine Chorpartitur und optional eine Stimmen-Übungs-CD. So kann sich jede Sängerin und jeder Sänger optimal auf die eigenen und die gemeinsamen Chorproben vorbereiten.“

So der offizielle Text. Und ich bin mit dabei! 

Ich singe bei der Aufführung in Mannheim mit und heute geht es zur Hauptprobe nach Ludwigshafen wo wir das erste mal mit allen 2300 Sängerinnen und Sänger proben. Ich bin schon ganz aufgeregt…

Reisevorbereitungen 

kommendes Wochenende bin ich gleich zweimal unterwegs. Am Samstag geht es zur Generalprobe für das Pop-Musical „Luther“. Der  Chor Auftakt in dem ich Mitglied bin hat einen Bus gechartert mit dem wir nach Ludwigshafen in eine große Halle fahren um dort gemeinsam mit anderen Chören (über 2000 Sängerinnen und Sänger) zu proben. Hierfür muss ich selber nicht viel vorbereiten und planen. 

Doch gleich am nächsten Morgen starte ich zu einer Reise die ich mal wieder alleine mache. Mit dem Zug fahre ich bis Bochum um dort einen Leihwagen zu nehmen und nach Vehlen zu fahren. Dort findet ein ganz besonderes Konzert mit Thomas Anders statt. Das ist kein normales Konzert sondern ein „Music & Dinner“ in einem Schlossshotel. Für diesen Anlass habe ich mich entschlossen in einem langen Abendkleid zu erscheinen!

Genau dieses habe ich gestern nochmals anprobiert ob es auch wirklich noch passt, denn ich habe es im November bereits angeschafft und da passte es gerade so… knapp halt… Meine Angst war das ich über Weihnachten zugenommen habe und mir das Kleid dadurch an einer Gewissen Stelle zu eng sein könnte. Dank einer Magen-Darm-Grippe konnte ich gleich mehere Tage fast nichts essen und somit habe ich wieder 2 Kilo runter und ich passe ohne Probleme in das Kleid.

Leider kann ich Euch jetzt hier noch kein Foto mit dem Kleid zeigen. Aber das hole ich nach.

Ich freue mich sehr auf dieses besondere Event und werde hier darüber berichten.

Horror-Erlebnisse mit der deutschen Bahn

Da ich früher viele Jahre mit der Bahn gependelt bin hab ich schon alles möglich und unmögliche dabei erlebt. Die älteren Ereignisse fasse ich mal zusammen, denn das soll hier ja kein Bahn-jammer-Blog werden. 

Als Auzubildene wohnte ich In Müllheim und musste zweimal die Woche einen sehr frühen Zug nehmen um den Berufsschul unterricht rechtzeitig zu erreichen. Dieser Zur startete in diesem Bahnhof und ich dachte zuerst das sei ein Vorteil, weill er dann theoretisch keine Verspätung haben kann. Denn um 5.30 ist oft noch dunkel und kalt und das Bahnhofsgebäude ist noch nicht geöffnet.

Einmal fiel der bereitgestellte Zug in dem wir schon sassen aus weil keine funktionierende Lok da war. Einmal konnte der Zug nicht fahren, weil die elektische Versorgung nicht hergestellt werden konnte also Beleuchtung und Heizung nicht gingen. Eigenartigerweise an dem Tag ohne Lok hatten wir wenigstens Heizung und Licht.

Mehere Male wurde ohne Ankündigung ein späterer Zug vor gelassen, nicht selten saßen wir schon alle im Zug und warteten das er jetzt endlich los fuhr und stattdessen fuhr der nachfolge Zug ein. Binnen weniger Augenblicke musste man entscheiden was wohl günstiger ist, sitzen bleiben oder aufspringen und rüber rennen. Es war nicht immer vorteilhaft den anderen Zug zu nehmen, denn wenn dieser auch Verspätung hatte erreichte man den Anschluss in Weil am Rhein nicht und musste über Basel fahren, was ein wenig weiter ist und man dadurch noch später nach Lörrach kam. Dieser 5.30 ab Müllheim hatte so oder so Fahrziel Lörrach. Also wenn man Pech hatte musste man in Weil auf genau diesen warten.

Dabei muss ich erwähnen das sich dieses vor über 20 Jahren ereignet hat und an Handy und Internet nicht zu denken war.

Später pendelte ich ab Eimeldingen, das war nicht ganz so weit und auch nicht ganz so problematisch. Zugverspätungen gibt es immer wieder mal aus den unterschiedlichsten Gründen, aber wenn über die Lautsprecher das Wort „Personenschaden“ genannt wird dann dauert es länger!

Personenschaden bedeutet das eine Person von einem Zug verletzt oder getötet wurde… ganz ehrlich wie groß ist die wahrscheinlichkeit das ein Mensch von einem Zug nur angefahren wird? In der Regel handelt es sich um einen Suizit auf der Strecke. Und je nach dem wie schnell der Zug an der Stelle war umso größer ist der Bereich der abgesperrt und untersucht werden muss. Da es in den seltensten Fällen Augenzeugen gibt die den Vorfall genau gesehen haben muss eine Spezialeinheit der Bahnpolizei kommen und den „Tathergang“ rekonstuieren. Es muss geklärt werden ob es sich um eine oder mehere Personen handelt und ob diese freiwillig im Gleisbett war. Leider gibt es ja auch so gruselige Vorfälle bei denen betäubte Personen abgelegt wurden oder gar bei vollem Bewusstsein an das Gleis gekettet waren. Schrecklich sowas. Da die Spurensicherung Zeit braucht ist die Strecke oft stundenlang gesperrt und sehr oft ist dann auch die Gegenrichtung betroffen. 

Dauert die Sperrung einer Strecke länger wird ein sogenannter Schienenersatzverkehr eingesetzt. Das heist es kommt ein Bus… wenn denn einer frei ist… wenn er denn irgendwann ankommt und dann ist die noch die Frage ob er noch Platz hat… Abenteuer pur!

Aber denk ja nicht das wenn Du mal in einem fahrenden Zug drin bist dann automatisch alles gut wird.

Auch ein planmässig fahrender Zug kann plötzlich gestoppt werden müssen. Klassiker sind hier Schlägereien oder Notarzteinsätze. Dann hält der Zug einfach und es wird gewartet bis Polizei der Arzt da ist. Und meistens wissen 90% der Fahrgäste nicht was los ist.

Dann gibt es ja noch den Faktor Wetter. „Wir sind ja im trockenen und warmen Zug“ wirst Du denken. Hm naja, wenn bei 35 Grad im Schatten plötzlich die Heizung an geht und sich nicht ausschalten lässt ist das nicht mehr witzig

Schlimm können extreme Wetterverhältnisse wie Sturm und Eisregen sein. Bei Regen auf tief gefrohrene Oberleitungen und Gleise können die binnen Minuten vereisen und kann es passieren das nix mehr geht. Besonders problematisch sind hier bei die Weichen, wenn diese zusammengefroren sind und sich nicht mehr umstellen lassen dann… 

Sturm habe ich auf einer Fahrt mit dem ICE von Basel nach Hamburg erlebt! zum einen dürfen alle Züge ab einer gewissen Windstärke nicht schneller als 80 km/h fahren um rechtzeitig halten zu können wenn etwas auf den Gleisen ist. Und auf einmal fährt der Hochgeschwindigkeitszug nicht mehr 250 sondern tuckert in gefühlter Schrittgeschwindigkeit vor sich hin. Fahrpläne kann man dann ganz vergessen. Und ist es dann so weit das ein Baum auf einer Oberleitung liegt heist es warten. Mindestens 1-2 Stunden je nach dem wie schnell die Helfer da sein können… Und THW oder Feuerwehr dürfen da nicht einfach spontan helfen.. nein sie müssen warten bis der gesamte Abschnitt vom Strom genommen wurde.  Auf meiner Fahrt nach Hamburg hatten wir dieses Szenario gleich mehrfach und so kam es das ich nicht 6 sondern 14 Stunden in diesem Zug saß !!!!

Unterwegs mit Babsi

Es ist schon einige Monate her doch von dieser Reise zu meiner Cousine nach Köngen möchte ich Euch berichten. Der Anlass meines Besuches war ein Geburtstag eines kleinen Mädchens zudem ich eingeladen war. 

Das zu beschenkende Kind ist noch so klein das sie gar nicht zuordnen kann wer ich bin, aber die Mama hat sich total darüber gefreut.

Köngen ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Esslingen, also auch Badenwürtemberg. Das Länderticket der deutschen Bahn bietet sich also an, denn es immernoch eine der billigsten Reisemöglichkeiten. Mit dem Länderticket fährt man beliebig weit innerhalb eines Tages für 22,- €. Einziger Haken beider Sache man kann nur Nahverkehrszüge nutzen und muss deshalb mehrfach umsteigen. Und auch wenn das ziel nicht wirklich viele Kilomenter entfernt ist… man braucht sehr lang. 

für die 280 km bräuchte man mit dem Auto nur etwa 2,5-3 Stunden doch mit dem Ba-wü-Ticket über 4 Stunden.Das kann man wirklich nur machen wenn man Zeit hat und nicht am gleichen Tag zurück muss.

So in etwa sieht mein Handgepäck aus wenn ich eine so lange Zugfahrt plane. Eine Große Handtasche mit Platz für etwas zu essen und zu trinken sowie was zu lesen. 

Ja ihr habt richtig gesehen ich hatte an dem Tag die Bibel dabei, und der einzige Grund warum ich sie heute nicht mehr immer mitschleppe ist das ich jetzt eine Bibel-App auf dem Handy habe und so jederzeit lesen könnte. Aber für sehr lange Zugreisen stecke ich mir dennoch gerne ein gedrucktes Exemplar in den Koffer, denn man weis ja nie mit wem man worüber ins Gespräch kommt und ob man nicht in eine Situation gerät in der man eine Bibel verschenken möchte.Für soetwas möchte ich unterwegs stets bereit sein.

In dem Baumwollbeutel auf dem Ersten Bild steckt dieser süsse Teddy den wir später „Bärbel“ getauft haben .Mein Geschenk für das kleine Geburtstagskind…

Aber Babsi blieb auf meiner Fahrt nicht nackt. Quer durchs Ländle sozusagen „Auf der Schwäbschen Eisenbahn“ ist ein gehäkeltes Kleidchen entstanden.

Die Fotos Markieren übrigens Zwischenstationen wo ich Umsteigen musste und auf den nächsten Anschluss warten musste… leider beim deutschen Nahverkehr nicht ganz selten… 

Offensichtlich war es kalt oder nass das ich jedesmal eine Bahnhofswirtschaft aufgesucht habe.

Bahnhofsgaststätten sind echt sinnvolle Einrichtungen, denn oft sind sie der einzige Zufluchtsort vor Wetter, Kälte, Harndrang oder komischer Anmache von Eigenartigen Mitmenschen. 

Babsis Kleid ist komplett unterwegs entstanden, vor der Abreise hatte ich noch nicht mal genaue Vorstellung was es genau würde.

Also Häkelhaken, Garn, ein Teddybär und viel Zeit lassen viel Raum für Kreativität.

Babsi und ihr rosa Kleidchen das die Teddymama nach 5 Minuten schon alleine Ausziehen konnte sind sehr gut bei der Empfängerin angekommen. Inzwischen hat sie gelernt das Kleid auch wieder an zu ziehen.