Heute möchte ich von einer schon länger zurückliegenden Reise berichten. Ich war mit Teddybär Babsi im öffentlichen Nahverkehr unterwegs. Es macht einfach Spaß unterwegs im Zug Handarbeiten zu machen.

Es ist schon einige Monate her doch von dieser Reise zu meiner Cousine nach Köngen möchte ich Euch berichten. Der Anlass meines Besuches war ein Geburtstag eines kleinen Mädchens zudem ich eingeladen war.

Das zu beschenkende Kind ist noch so klein das sie gar nicht zuordnen kann wer ich bin, aber die Mama hat sich total darüber gefreut.

Köngen ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Esslingen, also auch Badenwürtemberg. Das Länderticket der deutschen Bahn bietet sich also an, denn es immernoch eine der billigsten Reisemöglichkeiten. Mit dem Länderticket fährt man beliebig weit innerhalb eines Tages für 22,- € (Stand 2017) Einziger Haken beider Sache man kann nur Nahverkehrszüge nutzen und muss deshalb mehrfach umsteigen. Und auch wenn das Ziel nicht wirklich viele Kilomenter entfernt ist… man braucht sehr lang.

für die 280 km bräuchte man mit dem Auto nur etwa 2,5-3 Stunden doch mit dem Ba-wü-Ticket über 4 Stunden.Das kann man wirklich nur machen wenn man Zeit hat und nicht am gleichen Tag zurück muss.

So in etwa sieht mein Handgepäck aus wenn ich eine so lange Zugfahrt plane. Eine Große Handtasche mit Platz für etwas zu essen und zu trinken sowie was zu lesen.

Ja ihr habt richtig gesehen ich hatte an dem Tag die Bibel dabei, und der einzige Grund warum ich sie heute nicht mehr immer mitschleppe ist das ich jetzt eine Bibel-App auf dem Handy habe und so jederzeit lesen könnte. Aber für sehr lange Zugreisen stecke ich mir dennoch gerne ein gedrucktes Exemplar in den Koffer, denn man weis ja nie mit wem man worüber ins Gespräch kommt und ob man nicht in eine Situation gerät in der man eine Bibel verschenken möchte.Für soetwas möchte ich unterwegs stets bereit sein.

In dem Baumwollbeutel auf dem Ersten Bild steckt dieser süsse Teddy den wir später „Babsi“ getauft haben .Mein Geschenk für das kleine Geburtstagskind…

Aber Babsi blieb auf meiner Fahrt nicht nackt. Quer durchs Ländle sozusagen „Auf der Schwäbschen Eisenbahn“ ist ein gehäkeltes Kleidchen entstanden.

Die Fotos Markieren übrigens Zwischenstationen wo ich Umsteigen musste und auf den nächsten Anschluss warten musste… leider beim deutschen Nahverkehr nicht ganz selten…

Offensichtlich war es kalt oder nass das ich jedesmal eine Bahnhofswirtschaft aufgesucht habe.

Bahnhofsgaststätten sind echt sinnvolle Einrichtungen, denn oft sind sie der einzige Zufluchtsort vor Wetter, Kälte, Harndrang oder komischer Anmache von Eigenartigen Mitmenschen.

Doch Bahnhofsgaststätten sind nicht nur Zufluchtsort für Verspätete Reisende. Es gibt auch zahlreiche sehr hochwertige Restaurants darunter. Falstaff hat darüber eine umfrangreiche Liste der „besten Bahnhofsgaststetten“ erstellt.

Babsis Kleid ist komplett unterwegs entstanden, vor der Abreise hatte ich noch nicht mal genaue Vorstellung was es genau würde.Also Häkelhaken, Garn, ein Teddybär und viel Zeit lassen viel Raum für Kreativität.

Unterwegs im Zug Handarbeiten

Mit dieser Idee bin ich nicht alleine. Ich sehe oft Reisende stricken oder häkeln und ganz selten auch mal jemand der Patchwork Nähen von Hand praktiziert.

Babsi und ihr rosa Kleidchen das die Teddymama nach 5 Minuten schon alleine Ausziehen konnte sind sehr gut bei der Empfängerin angekommen. Inzwischen hat sie gelernt das Kleid auch wieder an zu ziehen.

Die Zeit vergeht

Das erwähnte kleine Mädchen ist schon fast ein Fräulein. Aber den Teddy Babsi gibt es immernoch. Mein gehäkeltes Kleidchen hat ihre Oma dazu animiert noch ein paar weitere Kleidungsstücke für den Teddy zu fertigen.

Heute bin ich Zugbegleiter im Fernverkehr und ich beobachte oft Fahrgäste die unterwegs Handarbeiten. Im übrigen das sind schon längst nicht mehr nur ältere Frauen. Bei Jugendlichen ist es auch verbreitet und immer wieder mal sehe ich strickende oder häkelnde Männer. Ich finde das schön das Handarbeiten wieder populärer geworden ist.

Ein Kommentar zu „Unterwegs mit Babsi“

  1. […] Ich habe festgestellt, das geht sehr gut zusammen. Wann sonst ist man gezwungen lange ruhig an einer Stelle zu sitzen als im Bus und Zug. Ein cooles Beispiel dafür war „unterwegs mit Babsi“ […]

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ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

Da ich mich auch gerne mit Handarbeiten beschäftige, findest Du auf meiner Seite auch einige Handarbeits-Anleitungen aus verschiedenen Bereichen.

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