Ich habe festgestellt, das geht sehr gut zusammen. Wann sonst ist man gezwungen lange ruhig an einer Stelle zu sitzen als im Bus und Zug. Ein cooles Beispiel dafür war „unterwegs mit Babsi“, als ich mich während einer Zugreise als Modedesignerin für einen Teddy betätigt habe.

Auf kurzen Strecken von 30 oder 60 Minuten kann man sich noch damit beschäftigen, einfach aus dem Fenster zu sehen oder zu dösen. Aber meistens kommt einem dann die Fahrt nur unnötig lang und langweilig vor. Wenn man aber etwas aktiv tut, vergeht die Zeit wie im Flug und schwups ist man am Ziel Bahnhof.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen auf langen Fahrten immer etwas zum Stricken oder Häkeln dabei zu haben:

Diese Häschen sind zum Großteil in Bus und Bahn entstanden. Nach 2 bis 3 Stück hatte ich die Anleitung im Kopf und musste unterwegs nicht mehr nachgucken. Solch kleine Teile sind ideal wenn man umsteigen muss usw. Ich konnte mir einteilen „bis zum nächsten Umstieg mach ich den Kopf, im anderem Zug dann die Ohren“ .

Bei kleinen Einzelteilen kann man auch gut zwischendurch aufhören, ohne das man den Überblick verliert und später aufwändig nach zählen muss wo man war. Außerdem sind sie ganz praktisch zu transportieren. Und ein persönliches  Mitbringsel.

Sockenstricken ist auch Ideal. Mein persönlicher Rekord ist eine ganze Socke fertig im Fernbus von Lörrach nach Stuttgart.

Beim Sockenstricken ist es allerdings wichtig, das man nicht zu oft umsteigt, denn bei jedem aus und einpacken kann was schiefgehen. So habe ich zum Beispiel mal eine Nadel des Nadelspiels verloren… mit nur 4 Nadeln weiter stricken geht nur am Schaft und Fußlänge.

Richtig unangenehm kann es werden, wenn man sich versehentlich auf sein Strickzeug setzt… aua…

Update 2025:

Seit ich als Zugbegleiterin im Fernverkehr tätig bin, habe ich mir angewöhnt fast immer ein Strickzeug dabei zu haben. Denn in meinem Beruf kommt es immer wieder zu sogenannten „Tätigkeitsunterbrechungen“ also Zeiträumen in denen ich einfach nur auf meinen Zug warten muss. Für solche Fälle habe ich ein Strickzeug dabei und momentan stricke ich fleißig Socken für den Adventbasar.

Etwas zum Handarbeiten dabei zu haben beruhigt mich und gibt mir das Gefühl auch in solchen Wartezeiten etwas Sinnvolles zu erschaffen. Stricken entspannt und beruhigt mich und wenn dabei noch etwas Schönes entsteht, erfreut mich das.

Gerade in meinem Beruf gibt es manchmal Situationen, wo man ungeplant länger Zeit hat als geplant. Das sind dann so Momente, in denen ich zu meinem Strickzeug greife. Im Samstagsplausch 46 habe ich davon berichtet.

Handarbeiten und viel Reisen lässt sich für mich ideal vereinen.

3 Kommentare zu „Handarbeiten und Reisen“

  1. […] Buch zu lesen oder wie ich es meist mache, etwas zum Handarbeiten. Dazu habe ich schon mal unter „Handarbeiten und Reisen“ […]

  2. […] von Zhaya. Aber schon viel früher habe ich schon gerne Serien gemacht. Siehe auch meine Hasen von „Handarbeiten und Reisen“. Oder meine „Fische für die […]

  3. […] Ich mag es sehr auf langen Reisen etwas mit den Händen zu schaffen. Wenn ich Bus oder Zug fahre habe ich immer etwas zum häkeln oder Stricken dabei. Siehe auch Handarbeiten und Reisen. […]

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

Da ich mich auch gerne mit Handarbeiten beschäftige, findest Du auf meiner Seite auch einige Handarbeits-Anleitungen aus verschiedenen Bereichen.

Folge mir auf diesen Wegen:

Entdecke mehr von Unterwegs ist das Ziel

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen