Ich bin in Müllheim aufgewachsen und die markante Silhouette des „Blauen“ ist für mich der Inbegriff von Heimat. Wenn ich meine Mutter dort besuche, ist fast immer der Blick auf den Hochblauen ein Thema, denn sie beurteilt das Wetter danach, wie der Hochblauen gerade aus ihrem Küchenfenster aussieht.
Meine Mutter ist schon 84 und kann nicht mehr gut laufen. Folglich ist ihr Bewegungsradius sehr eingeschränkt. Umso mehr freut sie sich wenn ich mal wieder mit einem Auto vorbei komme und sie einfach mal kurz ertwas „raus bringe“. Ein beliebtes Ziel für sie ist der Hochblauen.
Der Blauen

Hier ein älteres Bild von dem genannten Berg, damit ihr wisst wovon ich spreche.
Doch ich berichte nicht zum ersten Mal von einem Ausflug auf den Blauen. Ganz tolle Bilder habe ich auch auf „Sonnenuntergang auf dem dem Hochblauen“ und „Winterwunderland auf dem Blauen“.
Diesmal war es da oben nicht sehr einladend, denn es herrschte ein unangenehmer kalter Wind und das Gipfelhotel ist eine einzige Großbaustelle. Leider ist dadurch die Aussichtsplattform ebenfalls gesperrt. Die Meldung das der Besitzer das Hotel zu einem Wellnesshotel mit Infinitypool umbauen will scheint wohl doch kein Aprilscherz zu sein. Denn neben dem Gebäude klafft ein riesiges Bauloch, was auf den Bau eines Pools hinweisen könnte.
Durch die Bauarbeiten gibt es direkt am Gipfel nur sehr wenige Parkplätze und es gibt weder ein Café noch einen Kiosk. Selbst der kleine Schuppen mit dem Getränkeautomaten ist abgesperrt.
Fantastische Fernsicht auf dem Hochblauen

Doch zwischen Baukran und Containern konnte man letzten Sonntag ein ungewöhnlich klares Alpenpanorama erkennen. Eine solche Fernsicht gibt es nicht alle Tage“.“
Das war für mich und meine Schwester Grund genug auf den Aussichtsturm zu steigen. Meine Mutter kann sowas nicht mehr und wartete gerne unten auf uns.

Der Funkturm auf dem Blauen und im Hintergrund die Alpen.

Natürlich darf ein Selfie mit Alpen nicht fehlen, an meiner Kapuze kann man sehen, dass uns der Wind schon etwas um die Nase wehte.

Es war kalt und windig, und an schattigen Ecken lag noch ganz, ganz wenig Schnee.
Lange hielten wir es da oben allerdings nicht aus, es war viel zu kalt und ungemütlich. Doch die Aussicht tat der Seele gut. Meine Mutter war begeistert, obwohl sie sich nur etwa 50 Meter vom Auto weg bewegt hat. Hauptsache mal kurz einen anderen Blickwinkel und etwas frische Luft.
Einen Ausflug auf den Blauen kann ich auch besonders bei heißem Wetter empfehlen, weitere Ausflugsziele unter „Ausflugsziele im Südschwarzwald bei heißem Wetter“
Allerdings ist der Hochblauen auch im Winter einen Ausflug wert. Siehe dazu „Sonnenuntergang im Januar auf dem Hochblauen“ oder „Winterwunderland“
Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog






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