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14. /15. Juni „Halbzeit“

Heute war Dienstag der 15. Juni, die Überschrift Halbzeit habe ich gewählt weil heute der halbe Monat vorbei ist. Unter normalen Umständen nichts spektakuläres… doch für mich ist dieses Jahr der erste Monat in dem ich wirklich völlig normal arbeite.

Und ich muss zugeben das es mich schon etwas schlaucht. Ich bin es halt nicht mehr wirklich gewohnt. Zudem hat meine Kollegin Urlaub und ich bin deshalb ständig alleine in der Abteilung. Das klappt jedoch ganz gut, das hatten wir letztes Jahr im Sommer ja auch die längste Zeit.

Beerdigung

Gestern war ich in der „Mittagspause“ bei einer Beerdigung. Eine Seniorin aus unserer Gemeinde ist verstorben. Mir ihr und ihren Schwestern hatte ich hin und wieder wegen dem Weihnachtsbasar zu tun. Aus dem Grund hatte ich mich entschlossen da hin zu gehen.

Die Beerdigung fand in Steinen statt, das ist etwa 10 Minuten mit der Sbahn von der Lörracher Innenstadt entfernt.

Ich hatte die Kollegen gefragt ob es gehen würde das sie mich ausnahmsweise zwei Stunden lang für eine „erweiterte Mittagspause“ ablösen könnten. Das Begräbnis fand um 13 Uhr statt. Netter weise hatten die Kollegen zugestimmt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Vom S-Bahnhof zum Friedhof musste ich etwa 15-20 Minuten durch die pralle Mittagssonne laufen, was etwas sehr warm war, weil ich schwarz an hatte. Nicht nur wegen der Beerdigung, sondern bei mir auf Arbeit ist schwarz-weiß Arbeitskleidung.

Kurz vor dem Friedhof hielt ein Auto neben mir und eine junge Frau fragte „Sie wollen doch sicher auch zum Friedhof, können Sie mir sagen wo das ist?“. Ich setzte mich zur ihr in den Wagen, aber wirklich gelohnt hat sich das nicht, wir parkten schon nach der nächsten Kurve.

Aber ich war ganz froh um meine Begleitung, denn die Trauerfeier hatte schon begonnen, und ich wollte nicht alleine als letzte kommen. Doch als wir den Friedhof betraten kam noch eine weitere Person aus unserer Gemeinde von der anderen Seite.

Als Gruppe schlossen wir uns dann den Menschen die vor der Friedhofskapelle versammelt waren an. Es waren soo viele Menschen da, das viele draußen standen und saßen. Allerdings zogen so gut wie alle die Schattenplätze vor.

Die der Beerdigungs-Gottesdienst war schön, soweit man das von einer Beerdigung sagen kann. Die Verstorbene war länger schwer krank gewesen und wusste das sie stirbt. Deshalb konnte sie sich die Lieder wünschen die gesungen werden sollten. Es wurde ein Lebenslauf von ihr vorgelesen den sie selber verfasst hat. Und diese endete mit:

„Ich freue mich das ich jetzt zum Herrn gehe!“

Also eigentlich keine wirklich traurige Beerdigung. Denn sie und ihre Familie sind sehr gläubig und davon überzeugt das es ein Leben nach dem Tod gibt. In dieser Richtung wurde auch eine Predigt gehalten und ein gemeinsames Gebet gesprochen.

Das hat mich sehr berührt, ein Begräbnis das nicht traurig und hoffnungslos ist, sondern eigentlich nur eine Abschiedsfeier. Weil man weis das man sich irgendwann wieder sieht.

Edeltraut Worm hat sich die Beerdigung so gewünscht und ich denke sie war sehr gelungen. Eines der Lieder die sie sich gewünscht hatte findest Du hier

Aber was mich zudem sehr berührt hat, war das ich viele Menschen aus meiner Gemeinde endlich mal wieder gesehen habe… Manche von ihnen habe ich schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Am liebsten hätte man manche gerne umarmt oder wenigstens die Hand gegeben. Doch auf das Hände geben wurde weitgehend verzichtet. Stattdessen hat man sich zugenickt oder unauffällig gewunken.

Schön Dich zu sehen

Ist Dir das auch schon aufgefallen? Seit wir alle mit Maske herum laufen müssen spricht man Dinge wie „Schön Dich zu sehen“ oder „ich freue mich Dich zu sehen“ eher aus. Weil einem das lächeln fehlt.

Direkt nach der Beerdigung hat mich eine Bekannte aus der Gemeinde nach Lörrach zurück gefahren, uns beide hat es gefreut während der Fahrt uns endlich mal wieder auszutauschen. Aber das war ja nur kurz.

Zurück bei der Arbeit habe ich dann wahr genommen das die Klimaanlage im Warenhaus wirklich funktioniert! Ich war von der Sonne voll erhitzt. Das arbeiten ging danach gut. Aber am Abend als ich dann heim kam war ich total erledigt. Ich bin schon um 21:30 zu Bett gegangen.

Und so war es heute

Heute bin ich um 6 Uhr aufgestanden um bissel was für den Blog zu fummeln. Die letzten Tage hab ich in unterschiedlichen Facebook Gruppen unterschiedliche Blogbeiträge beworben. Dieses Konzept scheint zu funktionieren, die letzten 3 Tage waren recht gut.

Besonders meine Artikel über das Parkschwimmbad Lörrach und Naturbad Riehen kommen witterungsbedingt momentan gut an. Beide Artikel hab ich im Grunde schon letztes Jahr verfasst aber dieses Jahr veröffentlicht.

So langsam merke ich auch das ältere Artikel nun über Suchmaschinen viel mehr gefunden werden als beispielsweise letztes Jahr. Solche Dauerbrenner sind zum Beispiel „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung im ICE“ oder „Welche Koffergröße für die Fahrt mit dem Zug“. An diesen habe ich inhaltlich nichts geändert. Die Tatsache das sie jetzt mehr von Google und Co gefunden werden ist wohl dem Umstand geschuldet das mein Blog mittlerer Weile viel Inhalt hat und oft aktualisiert wird. Mein Lockdown Tagebuch hat sich also diesbezüglich auch gelohnt.

Das Arbeiten heute war angenehm und problemlos. Meine Kunden waren heute nett. Durch das warme Wetter war nicht sehr viel los, aber mehr wie zu der Zeit als die Kunden noch Tests brauchten.

Ich habe heute wie eine Weltmeisterin Preisetiketten gedruckt und geklebt. Wir dürfen reduzierte Ware nicht mehr mit einem Rotstift kennzeichnen sondern mit einem entsprechenden Etikett versehen. Da die letzten Tage nicht klar war wo und wie wir diese Etiketten bekommen hat man mir endlich einen kleinen Drucker gegeben mit dem ich diese selber machen kann…

Gefühlt habe ich heute die halbe Stoffabteilung reduziert… das dramatische daran ist, das meine Kollegin vorletzte Woche die andere Hälfte schon reduziert hat.

Wenn Du also Stoff-Schnäppchen machen willst, komm mich doch mal auf der Arbeit besuchen!

Morgen und Übermorgen soll es über 30 Grad werden… und ich werde zumindest die Hundstage noch die Stütztstrümpfe tragen (weil ich weiss das Hitze für meine Venen besonders belastend ist). Es könnte also sein das ich die nächsten zwei Tage nen Hitzekoller hab und keine Kraft und Lust zum schreiben. Aber in spätestens 3 Tagen könnt ihr wieder was neues von mir lesen.

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13. Juni ein ruhiger Sonntag

Heute war Sonntag und ich hatte keine Termine und Verpflichtungen. Im Gegensatz zu den Lockdown-Sonntagen hatte ich heute keine Lust etwas zu unternehmen, Leute zu treffen oder gar spazieren zu gehen.

Ich merke das ich langsam im normalen Alltag ankomme und ganz gerne mal einen Tag ruhe mag. Wobei ich jetzt nicht jammern möchte. Ich bin nicht erschöpft.

Gestern Abend gab es meine beiden Lieblingsänger im TV und Online-Karaoke. Doch ich hatte zu beidem keine Lust. Irgendwie war mir gar nicht nach Musik und Gesang.

Heute hab ich nen Ruhigen gemacht

Obwohl ich eigentlich ausschlafen wollte war ich um halb 8 wach. Während meinem ausgedehnten Morgen-Kaffee habe ich bereits einen Blogpost verfasst und diesen dann auch zeitnah veröffentlicht und beworben. Es ging darin um „Hoi! Lörrach hat jetzt eine App“.

Tja und dann habe ich gehäkelt…

Koralle nach meinem eigenen Entwurf

Entstanden ist unter anderem diese Korallen Formation. Diesmal habe ich mich nicht an eine der Anleitungen gehalten sondern einfach drauf los gehäkelt. Es war beinahe einfach das Ding zu häkeln als es zu fotografieren. Denn das Teil steht nicht sehr gut. Für die Ausstellung sollte es dann auf dem Untergrund fixiert werden.

Leider konnte ich keinen stand festeren Fuß häkeln da die Wolle ausgegangen ist.

Diese Koralle werde ich zusammen mit vielen anderen an das Museum Frieder Burda in Baden Baden senden. Sie wird dort Teil eines riesigen Korallenriffs. Mehr darüber unter „Korallen häkeln für das Museum“.

Gottesdienst

Heute Vormittag habe ich den Livestream des Gottesdienstes in unserer Gemeinde verfolgt. Ich habe aufmerksam zugehört… im Schlafanzug auf der Couch, während ich Korallen gehäkelt habe.

Danach habe ich sogar zu einer für mich ungewöhnlich pünktlichen Zeit gekocht. Es gab ein Risotto mir Zucchini. Gegessen habe ich auf dem Balkon.

Nachmittag auch auf der Couch

Nachdem ich bissel Haushalt gemacht hab, hab ich den Nachmittag ebenso häkelnd auf der Couch verbracht. Irgendwie war mir heute nach Ruhe und Faul sein…

Zwar hätte ich die Möglichkeit gehabt mich mit jemandem zum Spazieren oder in den Biergarten gehen zu verabreden. Aber ich hatte heute einfach keine Lust. Statt hübsch machen und Stützstrümpfe habe ich Pyjama und Füsse hoch legen vorgezogen.

Die nächsten zwei Sonntag wird das jedoch ganz anders aussehen! Denn da hab ich dann endlich wieder etwas vor. Nächsten und Übernächsten Sonntag gibt es jeweils Nachmittags Open-Air-Karaoke in Freiburg. Und darauf freue ich mich. Mit diesen beiden Events im Hinterkopf hab ich mir den heutigen Sonntag bewusst eine Auszeit genommen.

Wellness und Schönheitspflege

Gegen Abend habe ich mir dann ein genüssliches Bad genommen … muss auch mal sein…

Danach hab ich meinen Beinen etwas Tageslicht und frische Luft gegönnt.

So sehen meine Beine 5 Wochen nach der 5. Varzizen-OP aus

So sehen meine Beine jetzt aus. Die Roten Flecken die mich letzte Woche so erschreckt haben, sind verschwunden. Das war wohl wirklich nur von der Hitze. Ich habe keine Schwellungen mehr.

Allerdings sind die Beine bleich und haben im Bereich Oberschenkel-Knie noch einen „blauen Schimmer“. Das hatte ich beim linken Bein auch und es ist mittlerer Weile fast weg. Die Sonne sollte ich diesen Sommer noch ein wenig meiden. Dennoch bin ich sehr glücklich mit dem Ergebnis der OPs. jetzt habe ich wieder schöne Beine und keine geschwollenen Füße mehr.

Die OP Narben sind noch erkennbar, heilen aber sehr gut ab und werden bald auch verschwinden. Auf dem Bild unten in der Mitte erkennt man zwei Gitterpflaster, diese sind speziell gegen Blutergüsse und sollen so lange drauf bleiben, bis sie von alleine abfallen. Ich bin etwas überrascht, dass sie beim Baden nicht ab gegangen sind.

Die Gitterpflaster hat mir eine Freundin empfohlen, die Heilpraktikerin ist. Obwohl ich es ihr erst nicht glauben wollte hab ich die Pflaster ausprobiert und ich war echt verblüfft über das Ergebnis. Überall dort wo ein Pflaster war hat sich der Bluterguss schneller zurück gebildet.

Diese Pflaster gibt es auch im Stationären Handel, zum Beispiel in größeren Müller Filialen oder in Apotheken.

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12.Juni (ich genieße den Alltag)

Heute ist Samstag der 12. Juni. Jetzt hab ich endlich mal zwei Wochen am Stück gearbeitet. Und ich bin bin total happy darüber.

Das Arbeiten macht mir echt Freude und der Umgang mit den Kunden macht mir Spaß. Wobei ich auch schon wieder ein paar wenige Kunden hatte wo ich dachte „wie kann man so doof sein?“. Aber naja, so ist das, nicht jeder kann gleich schlau sein. Die echt nervigen doofen Kunden sind wirklich die wenigsten. Die meisten Kunden sind nett und freundlich.

Gesundheitlich geht es mir sehr gut. Zwar trage ich für die Arbeit noch die Stützstrümpfe, aber das ist eher vorsorglich. In den Beinen und Füßen habe ich keine Schmerzen. Auch scheint der rechte Fuß nicht mehr dick zu werden. Der Erfolg der Krampfader-OP scheint sich also am rechten Bein auch einzustellen.

An den Alltag gewöhnt

So langsam habe ich mich auch wieder an den Tagesrhythmus gewöhnt, also ich werde fast pünktlich wach, fühle wann es Zeit ist in die Pause zu gehen und auch wann diese rum ist. Die ersten paar Tage musste ich ständig auf die Uhr gucken. Das ist nun besser.

Viel Stehen und viel Reden macht mir nix aus. Das einzige was ich das Gefühl habe was mich mehr nervt als früher ist die Ladenbeschallung… den ganzen Tag läuft Musik, und schlimmer noch, es scheinen immer die gleichen 20 Lieder zu sein. Manchmal kommt ein und der selbe Song drei mal am Tag. Entweder wurde an der Playliste ganz erheblich gespart oder ich bin diesbezüglich empfindsamer geworden. Manche Songs nicht so nervig das ich sie noch höre obwohl ich das Gebäude schon verlassen habe…

Neues Handarbeitsprojekt

Momentan hab ich mich wieder eher auf das Häkeln eingeschossen als auf das Nähen. Der Hauptgrund ist der, das ich jetzt tagsüber wieder viel Bewegung habe und danach am liebsten die Beine hoch lege. Das geht an der Nähmaschine nicht. Nähen ist was für einen ganz freien Tag. Häkeln hingegen ist was, was man auch mal kurz machen kann.

Aktuell habe ich ein Häkelprojekt das echt super ist für nebenbei und nur mal kurz. Denn bei diesen Teilen muss man nicht viel Denken.

Ich häkle Korallen für eine Ausstellung. Das Museum Frieder Burda in Baden Baden hat zum Mithäkeln aufgerufen. Und ich finde die Vorstellung bei einem großen Kunstobjekt mitzuwirken, echt reizvoll.

Die einzelnen Elemente sind einfach und schnell gemacht. Gestern Abend habe ich dieses Teil gemacht.

Koralle aus Wollreste

Für dieses Exemplar das etwa 50cm lang ist habe ich zwei Knäuel hässliche Reste-Wolle verarbeitet. Beide habe ich irgendwann mal von irgendwem geschenkt bekommen / geerbt, weil derjenige nix mehr damit anfangen wusste. Solche „Materialspenden“ nehme ich immer gerne an. Aber bei diesen Farben hatte ich echt keine Idee was ich daraus machen sollte.

Da kam mir diesem Projekt gelegen. Die einzelnen Korallen sollen möglichst verschieden und farbenfroh sein. Die erwünsche Farbpalette ist wirklich sehr groß, im Grunde alles außer Grün

Neuer Blogpost

Natürlich habe ich über dieses Mitmach-Projekt einen Blogpost verfasst und diesen schon in verschiedenen Häkelgruppen verlinkt. Du findest ihn unter „Korallen Häkeln für das Museum“

Ansonsten ist es in meinem Blog etwas ruhiger geworden, im Moment suchen die Leute nicht nach Ausflugszielen oder Reisemöglichkeiten. Zumindest hier im Landkreis Lörrach reden alle nur davon, das man jetzt seit wenigen Tagen ohne Test in die Außengastronomie darf.

Da ich mich aber noch nicht durch alle Restaurants in der Umgebung gefuttert habe, kann ich darüber im Augenblick nicht berichten.

In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es gleich 3 Neue Lokale, die ich mir sicher bald mal angucken werde. Mal sehen ob ich darüber berichte (kommt darauf an ob es mir gefällt).

So, nun ist es schon viertel nach neun und ich bin heute etwas „erledigt“ deshalb… Danke für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

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Korallen häkeln für das Museum

Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden hat Anfang Juni zu einem Häkelprojekt aufgerufen. Bis Januar soll ein Korallen Riff aus gehäkelten Elementen entstehen.

Bei diesem Mitmach-Projekt werden Häkler und Häklerinnen gesucht, die Lust haben sich mit ihren handgemachten Werken zu beteiligen. Ich finde die Vorstellung sehr reizvoll ein Teil eines großen Kunstwerkes zu schaffen, deshalb habe ich mich entschlossen da mit zu machen.

Gesucht werden Korallen in ganz unterschiedlichen Formen und Farben und auch allerlei unterschiedliches Material ist erwünscht. Man kann also das Material verwenden das man möchte. Da ich momentan sehr viel Wolle und Wollreste gesammelt habe, werde ich versuchen daraus so viel wie möglich für dieses Projekt zu häkeln.

Dieses war ein einzelnes Knäuel, das ich mal geschenkt bekommen hatte, ich wusste nie was ich daraus machen könnte. Denn für eine Mütze oder ähnliches ist ein Knäuel zu wenig.

Heute ist aus diesem ungeliebten Garn eine „Hyperbolische Koralle“ entstanden. Die Machart ist denkbar einfach. Einen Fadenring (oder 4 Luftmachen zum Ring schließen), 6 Maschen hinein häkeln und ab dann in Spiralen jede Masche verdoppeln… schnell gemacht, ohne Denken, ideal neben dem TV. Für dieses Exemplar habe ich keine Stunde gebraucht.

Weitere Anleitungen findest Du auch auf der Webseite des Museums unter „Welmeer-Häkeln“. Willkommen sind aber auch alle anderen Korallen Formen.

Die Zwillingsschwestern Christine und Margaret Wertheim haben 2003 Das Institut of Figuring gegründet. Dessen Funktion ist es das öffentliche Verständnis für die poetischen und ästhetischen Dimensionen von Wissenschaft und Mathematik zu Fördern. Beispielsweise erklärt das Institut die Formbildung von Korallen anhand von Häkelanleitungen. Das klingt weit komplizierter als es ist.

2011 eröffneten die Schwestern eine erste Ausstellung mit gehäkelten Korallenriffen. An diesem Projekt waren über 5000 Häklerinnen beteiligt und es zog über 3 Millionen Besucher an.

Ein Zweites Projekt hab es 2012 auf der Insel Föhr. „The Föhr Reef“ wurde von 700 Freiwilligen zusammen getragen. Ein interessantes Video darüber habe ich bei Vimeo entdeckt:

The Föhr Reef from mh:n digital on Vimeo.

Bis Januar 2022 soll nun ein weiteres Korallenriff in Baden Banden entstehen. Ich finde die Vorstellung an einem Kunstobjekt mitzugestalten echt cool. Dabei habe ich komplett freie Hand und darf gestalten wie ich will. Es sollte nur irgendwie nach Korallen aussehen.

Das Häkeln von Formen die echten Korallen ähneln ist extrem einfach, denn wenn man gewisse Grundtechniken befolgt entstehen automatisch solche Gebilde. Es sind also kleine einfache Projekte die nicht viel Konzentration und Aufwand benötigen.

meine ersten „Korallen“

Wollreste aufbrauchen

Das Bild oben zeigt meine ersten „Korallen“, ich hab die Tage einfach mal begonnen ungeliebte Rest Knäule zu verhäkeln. Da man bei dieser Technik nicht viel Denken muss, ist es Ideal um vor dem Fernseher oder beim Hörbuchhören zu häkeln. Selbst im Bus oder Bahn könnte man das mal schnell zwischen rein machen, weil man sich ja nicht „verzählen“ kann. Selbst wenn mal ein Fehler passiert, in der Natur sind die Korallen auch nicht 100%ig gleich geformt. Gerade Abweichungen macht es lebendig.

Jeder der mitmachen will kann so viel machen wie er möchte, ebenso darf alles mögliche Material verwendet werden. Auch die benötigte Farbpalette ist extrem groß. Deshalb habe ich mich entschlossen für dieses Projekt ganz viel von meinen Wollresten aufzubrauchen.

Ich sammle jetzt diese Korallen in einer Schachtel und dann mal sehen wann ich wie viel abschicke.

Der Einsendeschluss ist im November

Bis dahin hab ich noch Zeit meine Vorräte zu dezimieren. Wenn ich keine Lust mehr auf Hyperbolische Formen habe, dann mach ich halt andere runde Formen. Es besteht ja kein Druck.

Ein Reiseziel für 2022 steht fest

Auf diese Weise steht ein Reiseziel für 2022 schon mal fest, ich werde mit Sicherheit mal nach Baden Baden fahren und mir das Gesamtkunstwerk im Museum Frieder Burda ansehen.

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10. Juni Freizeit-Feeling

Heute war mein freier Tag diese Woche. Und das erste Mal dieses Jahr konnte ich den „freien Tag“ als solchen wirklich wahr nehmen. Die ersten 5 Monate dieses Jahres habe ich so viel frei gehabt, das man es gar nicht mehr genießen konnte.

Heute konnte ich jedoch den freien Tag auch wirklich wie Freizeit wahrnehmen, weil ich jetzt wieder im Arbeitsalltag angekommen bin. Für den heutigen Tag hatte ich mir einiges vor genommen. Auf einmal habe ich wieder das gegenteilige Problem, nicht mehr zu viel Zeit sondern zu wenig. Das ist schon eine Umstellung.

Theoretisch hätte ich heute ausschlafen können, aber ich war wieder kurz vor 7 Uhr wach. Am Vormittag habe ich 2 Maschinen Wäsche gewaschen und diese auf dem Balkon aufgehängt. Außerdem habe ich mich heute um meine Fici gekümmert.

Damit Du jetzt nichts unanständiges denkst, hier die Erklärung: Es geht um meine zwei Ficus Benjamini. Die korrekte Mehrzahl von Ficus ist Fici… wusste ich bis heute auch noch nicht, ich hab es hier bei Duden nachgeschaut.

Mein Ficus in der Badewanne

Baum in der Badewanne

Ein bis zweimal im Jahr bekommen meine Fici eine Dusche. Mehr darüber, wie ich diese Pflanze pflege und dessen Geschichte habe ich letztes Jahr unter „Wie mein Ficus noch gut überlebt“ geschrieben. Zu meiner Überraschung ist dies einer meiner Dauerbrenner, dieser Text wird jeden Monat fast 200 Mal aufgerufen.

Nacheinander habe ich alle großen Blumentöpfe in der Badewanne abgeduscht und intensiv gewässert. Während die Pflanzen nicht an ihrem Standort waren konnte ich die Ecke endlich mal wieder gründlich reinigen.

Blumenampel aus Jerseygarn

Bei der Gelegenheit konnte ich auch mal ein nettes Foto von meiner doppelten Blumenampel machen, die schon seit einem Jahr dort in der Ecke hängt aber von den Beiden Bäumen meinst verdeckt ist, und deshalb noch nicht auf einem Foto verewigt wurde.

Blumenampel mit Grünlilie

In der Makramee-Blumenampel aus weißem Jerseygarn habe ich zwei Grünlilien. Grünlinien hatte ich schon als Kind, sie sind hübsch und noch wichtiger, pflegeleicht. Sie verzeihen es wenn man hin und wieder vergisst sie zu gießen.

Endlich wieder „Essen gehen“

Zum Mittagessen habe ich mir den Luxus gegönnt und bin zum Restaurant Schwarzbrenner geradelt. Dort gibt es nicht nur einen Mittagstisch für 6.90€, sondern auch einen kostenlosen Schnelltest.

Piccata Milanese vom Schwarzbrenner – sehr lecker

Allerdings brauchen wir den Schnelltest ab morgen nicht mehr um in einem Restaurant Essen zu gehen. Ich brauchte diesen jedoch trotzdem weil ich heute Abend beim Wassergymnastik im Freibad wollte.

Endlich wieder Wassergymnastik

Endlich wieder Schwimmbad, endlich wieder Bewegung im Wasser. Ich habe das heute Abend total genossen. Wie zu befürchten war, waren heute nicht sehr viele Teilnehmer da. Das erste Mal im Freibad, da wollen viele noch nicht kommen weil es ihnen zu kalt ist… und der ein oder andere wollte keinen Schnelltest machen. Wir waren heute ganze 4 Teilnehmer und hatten das Nichtschwimmerbecken für uns! Und unseren eigenen Bademeister.

Endlich wieder Eis essen

Nach dem Mittagessen bin ich mit dem Fahrrad schnell wieder nach hause gefahren, weil es aussah als käme Regen. Denn ich hatte die Wäsche auf dem Balkon aufgehängt und wollte nicht das sie nass regnet. Doch bis ich zuhause war, waren die 3 Regentropfen schon vorbei. Die Wäsche war trocken und ich konnte sie abhängen.

Kurz darauf meldete sich ein Freund der völlig euphorisch endlich in der City ein Bierchen trinken gehen wollte. Da ich ja einen gültigen Test für hatte hab ich zugesagt. Für mich gab es allerdings kein Bier sondern ein Eis vom Eiscafé Michelangelo.

Spaghetti Eis vom Eiscafé Michelangelo

Der Freund war schon fast enttäuscht, als uns die Bedienung antwortete das wir ab morgen keinen Test oder Impfung vorlegen müssen. Es war schön mal wieder mit ihm in einem Café zu klönen. Außerdem haben wir schon Pläne gemacht, am 20. und am 28. finden zwei Open-Air-Karaoke Veranstaltungen in Freiburg statt, wir werden zusammen mit ein paar weiteren Bekannten eine Fahrgemeinschaft dort hin bilden.

Heute war ein schöner Tag!

Putzen, Waschen, Radfahren, Essen gehen, Eisessen gehen, Freunde treffen, Wassergymnastik … richtig viel heute erlebt. Und morgen geht es wieder zur Arbeit.

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9. Juni

Der Alltag hat mich wieder. Wie ihr merkt habe ich nicht mehr so viel Zeit um hier zu schreiben. Jeden Tag hier berichten schaff ich momentan nicht weil ich wieder voll arbeite. Und auf der Arbeit erlebe ich ja auch nicht so viel berichtenswertes.

Gestern war für mich der Arbeitsreichste Tag seit über sechs Monaten. Denn ich durfte endlich mal wieder zu meinem Nebenjob. Dort habe ich meine gewohnte Schicht gemacht. Von 5-8 Uhr. Zuerst den Bäckerladen einräumen und Brötchen aufbacken und ab 6 Uhr den Laden öffnen und verkaufen.

Diesen Job habe ich von August 2019 bis Februar 2020 regelmäßig gemacht. Damals jede Woche 5 Mal ! Um 8 Uhr wurde ich abgelöst und dann bin ich kurz nach hause, frisch machen, umziehen, und um 9 Uhr zum Hauptjob! Allerdings hatte ich da auch immer wieder mal „Spätschicht“ beim Hauptjob und dann musste ich erst um 10:30 dort sein. Dann hatte ich gemütlich Zeit zum Duschen und Frühstücken. Es gab aber auch Tage wo ich mich dann nochmal kurz zum Schlafen hin gelegt habe.

Das war alles vor Corona! Nach dem Monatelang rumdümpeln und nix richtiges zu tun haben, bin ich so viel gar nicht mehr gewohnt. Darum war ich gestern Abend total k.o. und bin um 20:30 zu Bett gegangen. Heute Nacht habe ich 10 Stunden geschlafen!

Keine Angst, ich werde jetzt nicht wieder das gleiche Arbeitspensum machen, das pack ich auch momentan gar nicht. Für diese Woche bin ich beim Nebenjob nicht mehr eingeteilt.

Was machen meine Operierten Beine

Momentan trage ich noch täglich die langen Stützstrümpfe. Solange es so regnerisches Wetter wie heute ist, ist das auch ganz okay. Bei der Arbeit trage ich deshalb momentan Röcke, denn mit einer Hose darüber finde ich es einfach zuuuu warm.

Laut Arzt sollte ich die Strümpfe 4-6 Wochen nach der OP tragen. Die 4 Wochen sind nun um. Aber ich möchte die Kompression bei der Arbeit nicht von einen Tag auf den anderen ganz weg lassen, denn ich habe Angst das es dann schnell zu viel wird für meine Venen. Ich werde also erst mal an den feien Tagen die Strümpfe weg lassen und dann mal beobachten wie es geht.

Gestern hatte ich wieder Rote Flecken an dem rechten Bein, aber diesmal an anderen Stellen. Ich weis nicht sicher was das war, heute morgen war es weniger, aber noch zu erkennen wo die Problemzonen waren. Ich hoffe sehr das die Flecken einfach nur von einer Hautreizung kommen und nicht von einer Durchblutungsstörung. Beim Linken Bein hatte ich derartiges nicht.

Dieser Rote Fleck ist erst seit heute Morgen sichtbar, ich fürchte das könnte ein Besenreiser werden. Ich habe gehört solche entstehen leicht nach einem Venen-Stripping. Ich hoffe sehr das sich das Ding wieder zurückbildet.

Bitte entschuldigt das mein Bein nicht rasiert ist. Aber angesichts ständig „Gummistrumpf“ habe ich gedacht es ist besser wenn ich die Haut in Ruhe lasse und nicht noch zusätzlich durch rasieren irritiere.

Schmerzen habe ich keine! Nur das Gefühl das mich ein so langer Tag wie gestern noch sehr sehr anstrengt.

Arbeit im Warenhaus schon fast normal

Der Betrieb bei uns im Warenhaus geht schon fast wieder normal. Die Kundenfrequenz ist beinahe wie gewohnt. Die Kunden verhalten sich auch wieder fast ganz normal. Man merkt den Kunden an wer das erste Mal wieder in so einem Laden ist. Allgemein sind die Kunden viel freundlicher und geduldiger als früher.

Natürlich gibt es wieder ein paar Artikel die ausverkauft sind und ich kann die Frage wann es wieder kommt nicht beantworten. Es gibt ein paar wenige Sachen die seit einem Jahr nicht mehr nachgeliefert wurden. Woran es genau liegt kann ich nicht beantworten. Aber die Kunden haben Verständnis und halten es für glaubwürdig wenn ich vermute das es mit der ganzen Pandemie-Sache zu tun hat. Ich vermute ganz stark das es ein paar Hersteller einfach nicht mehr gibt.

Baumwollstoffe sind wieder da

Das Sortiment mit den Baumwollstoffen ist fast wieder alles da. Allerdings hat sich die Nachfrage auch wieder normalisiert. Keiner näht mehr Behelfsmasken.

Dafür läuft das Nähzubehör immer noch viel besser als früher. Man merkt einfach das sehr viele Leute durch die Masken zum Nähen gefunden haben. Diese „Neulinge“ fragen auch viel mehr. Mir macht das Spaß solche Kunden zu beraten. Dabei kann ich Nähtipps und Tricks weitergeben oder meine Ideen einbringen.

Aber auch da Fachsimpeln mit alten Hasen kann sehr bereichernd sein. Überhaupt die Kommunikation mit vielen verschiedenen Leuten.. das ist das was mir im Lockdown am meisten gefehlt hat.

Endlich wieder genügend Input und Output

Der Austausch mit anderen Menschen ist definitiv das was mir an meinem Job am meisten gefällt und gefehlt hat.

Mal ne Weile alleine sein und keine anderen Menschen sehen ist mal ganz okay, aber das war definitiv zu lange. Meine Arbeit macht mir echt Freude und tut mir gut.

Körperlich hab ich auch den Eindruck, das mir das ständig in Bewegung sein gut tut. Wobei ich momentan abends die Beine hochlege und nicht mehr viel tue. Bis ich wieder jeden Abend zum nächsten Termin eile, darf es ruhig noch ein paar Monate dauern.

Wobei ich kulturelle Termine auch total vermisse. Ich freue mich schon wann es endlich wieder Chor, Wassergymnastik oder Karaoke gibt.

Auf welches Event freust Du Dich am meisten?

Schreib mir doch mal in die Kommentare was Du am meisten vermisst, oder worauf Du Dich besonders freust.

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7.Juni das erste mal etwas Stress

Heute war ein verregneter Montag in Lörrach, die Schulferien sind wieder vorbei. Die meisten Läden sind jetzt ohne Test und Registrierung zugänglich und so langsam bekommt das auch das Gros der Bevölkerung mit.

Für mich persönlich bedeutet das, das heute in unserem Warenhaus eine ziemlich normale Kundenfrequenz ist. Und bei mir in der Stoffabteilung ist richtig viel los. Langsam hat sich auch herum gesprochen das wir extrem viele Stoffe reduziert haben. Viele Kundinnen äußern sich sehr begeistert darüber, das wir ersten so viel Auswahl haben und und zweitens so viel reduziert haben.

Es sind wieder mehr Kunden da, und die die da sind kaufen auch mehr, weil sie von den günstigen Preisen begeistert sind.

Ich glaube ich hatte heute nur 1 oder 2 Kunden die nur einen Artikel gekauft haben. Die meisten kaufen mehrere Artikel. Offensichtlich ist das denken von den Kunden im Laden „wenn ich schon hier bin dann nehme ich gleich mehr“.

Das erste Mal leicht gestresst

Heute kam es paarmal zu Situationen wo ich leicht gestresst reagiert habe. Was mich viel mehr nervt als früher sind Unterbrechungen, das hatte ich einfach Monatelang nicht mehr.

Wenn ich zum Beispiel gerade für eine Kundin Stoffe schneide und sie mir gerade gesagt hat das sie von dem Blauen Stoff 2 Meter will, von dem Roten einen und von den beiden anderen anderen 1.5 Meter. Wenn dann ein weiterer Kunde dazwischen kommt und vielleicht nur fragt wo die Kasse ist… weis ich danach nicht mehr von welchem der Stoffe die Kundin 2 Meter will.

Aber das ist ja nicht sehr schlimm, ich kann ja die Kundin nochmal fragen. Aber ich merke das ich in solchen Situationen dann etwas Schwierigkeiten habe.

Auch bemerke ich seit neuesten Situationen in denen der Kunde während ich noch schneide aufzählt was er noch alles will und ich dann bremsen muss. Ich weis nicht recht, bin ich dann in dem Moment langsamer oder übersteuert der Kunde in seiner Begeisterung endlich wieder einzukaufen…

Ich erinnere mich nicht das mir früher Kunden einen Stoff hin gelegt haben, gesagt haben „einen Meter davon, den passenden Nähfaden und einen Reißverschluss mit 20cm, Haben sie Schnittmusterfolie? und wo sind die Toiletten?… äääähm… „Also ich schneide erst mal den Stoff“

Gesundheitlich geht es gut

Gesundheitlich halte ich so einen Tag wie heute gut durch. Wobei heute bei mir in der Abteilung fast mehr los war als am Samstag. Vielleicht nicht mehr Kunden, aber mehr Menge die sie gekauft haben. Die Beine und der Rücken machen mit, ich habe keine ungewöhnlichen Beschwerden. Und dafür bin ich total dankbar!

Ich muss zugeben ich habe heute morgen dafür gebetet. Das ich körperlich durchhalte und das ich nicht in Stress gerate. Ich bin überzeugt das Gebet hilft.

Morgen setzte ich noch einen drauf

Ausgerechnet diese Woche, wo ich 6 Tage voll alleine arbeite… und das zum ersten Mal dieses Jahr. Ausgerechnet jetzt hat sich die Chefin von meinem Nebenjob gemeldet. Sie braucht mir morgen früh um 5 Uhr!

Ich habe Ja gesagt. Folglich muss ich morgen um 4 Uhr aufstehen!

Es ist jetzt 20 Uhr… ich werde jetzt die Stützstrümpfe aus der Waschmaschine holen und aufhängen und die Klamotten für morgen vorbereiten. Und um 21 Uhr geh ich dann Schlafen!

Nehmt es mir bitte nicht übel wenn ich morgen nicht schreibe. Spätestens übermorgen hört ihr wieder neues von mir.

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6.6. erste Woche geschafft

Heute ist Sonntag der 6.Juni. Meine erste volle Arbeitswoche seit dem Lockdown liegt hinter mir. Durch den Feiertag am Donnerstag war sie ja sogar noch zwei geteilt.

Durch Krankheit, Urlaub, Kurzarbeit usw habe ich dieses Jahr noch nicht so viel am Stück gearbeitet wie vergangene Woche. Aber ich bin ganz zufrieden, denn körperlich und mental „kann ich das noch“. Das war nämlich meine Angst, das ich vielleicht so lange aus der Übung bin das es mir sehr schwer fallen könnte wieder in den normalen Arbeitsalltag zu finden.

Meine Bedenken waren jedoch unbegründet. Es ging mir alles recht gut von der Hand. Ich bin sofort wieder orientiert und weis welche Ware wo ist. Nach 2-3 Tagen ist man wieder voll im Thema.

Am 7. Tage sollst Du ruhen

Diese Aussage stammt aus der Bibel und ist eigentlich die Grundlage warum wir heute noch am Sonntag nicht arbeiten. Heute habe ich dieses Gebot sehr ernst genommen und deshalb nichts sehr anstrengendes gemacht. Vor allem habe ich die längste Zeit meine Beine hoch gelegt. Denn ich möchte nicht die frisch operierten Venen gleich wieder überstrapazieren. Ich habe mir heute bewusst viel Ruhe gegönnt, weil ich weis das eine volle und arbeitsreiche Woche vor mir liegt.

In der kommenden Woche hat meine Kollegin Urlaub und ich werde deshalb fast immer alleine sein. Darüber möchte ich hier auf keinen Fall jammern, letztes Jahr hatten wir das ständig. Aber ich hab ein wenig Respekt vor der Anstrengung die mich erwartet. So viel habe ich dieses Jahr noch nicht gearbeitet. Deshalb lasse ich es erst mal vorsichtig langsam angehen.

Auch möchte ich es verhindern das ich mich selbst unter Stress setze und in eine negative Hektik verfalle. Nein viel mehr freue ich mich darauf meine Kunden mit meiner Arbeit zu begeistern. Viel zu lange hab ich darauf gewartet endlich wieder arbeiten zu können… und das darf ich jetzt „Volle Kanne“.

Mein Spaziergang heute

Heute wollte ich es aus oben genannten Gründen nicht übertreiben und bin deshalb nur zu meiner Freundin nach Stetten gelaufen. Einen Weg, über den ich schon mal unter „Spaziergang in Lörrach“ geschrieben habe. Dort enthalten ist auch ein Foto von der Wiese gegenüber vom Waschhaus. Als ich heute dort vorbei kam, fiel mir auf, wie das Grass und die Brennnesseln dort gewuchert sind.

die Brennesseln hinter mir sind so groß wie ich

Auf der Wiese steht zwischen den Obstbäumen ein Insektenhotel aus Holz. Das konnte ich nicht fotografieren, denn man sieht es kaum noch!

Brennnessel blühen auf meiner Augenhöhe

Über Brennesseln habe ich ja schon paarmal geschrieben, auch das es verschiedene Sorten gibt. Allerdings würde ich lügen wenn ich behaupten würde diese benennen zu können. Aber hier habe ich bemerkt das gleich zwei verschiedene Arten nebeneinander wachsen.

Brennessel ist nicht gleich Brennessel

Auf diesem Bild oben seht ihr gleich zwei verschiedene Arten nebeneinander. Rechts die blühende Pflanze etwa 150 cm hoch und die links sind nur etwa 30-40 cm hoch und blühen noch nicht.

Hier noch ein Bild von der kleinen Wildnis mitten in Lörrach. Ich vermute, das die Wiese absichtlich brach liegen gelassen wird, um einen Rückzugsort für Insekten zu schaffen. Das könnte dank der Brennnesseln vielleicht wirklich klappen, denn so läuft da keiner mehr freiwillig lang.

Rechtschreibfehler erkannt und endlich kapiert!

Über die Pflanze, die auch die lateinische Bezeichnung Urtica hat, habe ich schon oft geschrieben, und fast jedes mal habe ich sie falsch geschrieben!!! Brennnessel schreibt man korrekt wirklich mit drei N und zwei S. Bitte entschuldigt das ich euch schon mit allen möglichen falschen Schreibweisen genervt habe.

Schrittziel nicht erreicht

Heute bin ich nur etwa 4660 Schritte gelaufen. Aber aus den oben genannten Gründen, denke ich, ist das ausreichend. Die kommende Woche wird anstrengend genug.

Übrigens:

Hast Du meinen Gastbeitrag auf Cowowei.de schon gelesen? Er heißt „Warum trägst Du das?“ Und es geht dort um christlichen Schmuck. Lies ihn doch mal durch und kommentiere, was Du davon hältst. Dort geht das auch ohne Registrierung.

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4./5. Juni Brückenwochenende

Gestern war bei uns ein „Brückentag“. Das nennt man so wenn der Donnerstag ein Feiertag ist und viele Firmen den nachfolgenden Freitag zu machen. Für viele Arbeitnehmer ein beliebtes verlängertes Wochenende.

Für uns Einzelhändler sind solche Wochenenden oft sehr gut frequentiert und umsatzstark. Besonders dann wenn das Wetter nicht so schön ist.

Dieses Jahr ist aber alles anders und wir wussten nicht genau was uns dieses Wochenende erwarten würde.

Nahezu normale Frequenz

Gestern war bei mir in der Stoffabteilung endlich mal richtig viel los. Wir waren zu zweit und hatten fast permanent zu tun und richtig viele Stoffkunden.

Aus im restlichen Warenhaus hatte ich den Eindruck das normal viele Kunden unterwegs sind. Beinahe wie früher!

Das Arbeiten mit endlich mal genügend Kundschaft um sich herum hat richtig Freude gemacht. Und endlich ist es auch wieder so wie wir es eigentlich gewohnt sind, wenn gerade kein Kunde da ist muss man die Stoffabteilung aufräumen.

Furchtbar langweilig waren die Wochen wo fast keine Kunden da waren und somit auch keine Unordnung gemacht haben. Da lag teilweise ein Stoffballen den ich am Montag eingeräumt hatte am Samstag noch am gleichen Ort.

Gestern und heute war es wieder so das man immer wieder durchgehen muss und alles wieder ein wenig aufräumen muss. Dadurch steht man als Verkäuferin in der Stoffabteilung eigentlich nie doof rum.

Gestern Abend war ich k.o.

Gestern Abend war ich einfach nur k.o. als ich heim kam. Ich hatte ganz schnell eine Maschine Wäsche laufen lassen (Kurzprogramm mit meinen Strümpfen) und aufgehängt. Etwas zu Abend gegessen und nur kurz meine E-Mails gecheckt. Zum Schreiben war ich zu müde und um 21 Uhr lag ich im Bett!

Heute war nicht ganz so viel los und ich bin auch nicht ganz so erledigt wie gestern. Das liegt aber weniger am Kundenaufkommen sondern vor allem am Wetter. Gestern war es mir einfach zuuu warm! Ich war permanent am Schwitzen und haben den Arbeitstag über 3 Flaschen Wasser getrungen (normal trinke ich 1-2).

Heute hat es immer wieder geregnet und es war nicht mehr ganz so warm. Laut meiner Wetter App soll das die nächsten Tage so bleiben. Und auch wenn sich alle anderen Sonne wünschen… Ich hoffe das es noch ein paar Tage so bleibt wie heute. Denn so gehts mir gerade noch gut in meinen medizinischen Strümpfen.

Kompressionsstümpfe

Diese Kompressionsstrümpfe muss ich noch etwa 1-3 Wochen tragen. Je nach dem wie es mir geht, und je nach Wetter. Um sie frisch operierten Venen nicht gleich wieder zu überlasten muss ich noch etwas vorsichtig sein und die Kompression auch nur langsam absetzten.

Als Alternative zu diesen vom Arzt Verschriebenen habe ich mir eine Stützstrumpfhose in einer Stützklasse schwächer bestellt. Sobald sie da ist, werde ich beginnen, zumindest an meinen freien Tagen die geringere Kompression zu tragen. Und dann mal beobachten, was meine Beine dann machen. Im Moment schwillt der rechte Fuß abends immer noch ein wenig an. Gestern Abend hatte ich dann zusätzlich noch rote Flecken an der Wade.

Rote Flecken an der Wade

Seit Jahren hatte ich immer wieder im Hochsommer wenn es sehr heiß war solche rote Flecken an der Wadeninnenseite, die nicht weh taten und nicht juckten und ich konnte mir lange Zeit keinen Reim darauf machen woher sie kommen.

Bis letztes Jahr im Frühjahr nach einer Wanderung mit einer Freundin. Es war sehr warm und ich trug eine kurze Hose und am Abend sahen meine Waden aus als sei ich mit Brenneseln oder ähnlichem in Berührung gekommen. Aber ich fühlte kein Brennen. Als sich die Flecken bis zum nächsten Tag nicht zurückgebildet hatten habe ich mich mal schlau gelesen.

Es handelt sich um eine sogenannte „Pilgerkrätze“, einer Erscheinung die früher bei Pilgern vor kam oder bei Marathonläufern sehr verbreitet ist. Diese Flecken haben die Fachbezeichnung Purpura d’effort und werden durch Dauerbelastung und Hitze verursacht.

Die Tatsache das ich so etwas kriege obwohl es weder 30 Grad heiß ist und ich keinen Marathon gelaufen bin, zeigt das mit meinen Venen noch irgendwas nicht ganz in Ordnung ist.

Die gute Nachricht dabei !

Ich habe diese roten Flecken momentan nur am rechten Bein. Das linke Bein, das schon im Februar operiert wurde ,hat es nicht. Das zeigt mir das immerhin 50% meiner Beine bereits geheilt sind. Den Rest schaffen wir auch noch… bis der Sch.. weg bleibt muss ich halt noch mit den Stützstrümpfen kämpfen.

Schwertlilien

Die heutigen Fotos zeigen die Schwertlilien meiner Mutter, die ich am Donnerstag fotografiert habe. Diese Pflanzen wachsen in ihrem Garten schon seit ich ein kleines Kind war. Sie kommen jedes Jahr wieder.

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3. Juni schon wieder ein Feiertag

Heute am 3. Juni 2021 ist in Baden-Württemberg ein Feiertag. Also hatte ich heute schon wieder frei. Fronleichnam ist ein Katholischer Festtag, der nur in 6 Bundesländern gesetzlicher Feiertag ist, In Sachsen und Thüringen sogar nur teilweise.

Schon wieder frei, und dazu noch schönes Wetter. Das mir jedoch wegen der Stützstrümpfe das warme Wetter etwas zu schaffen macht habe ich schon zur genüge thematisiert. Nun gilt es das beste daraus zu machen.

Unterwegs mit dem Zug?

Im Nahverkehrszug nach Müllheim.

Ja ich war heute wieder mit dem Zug unterwegs. Aber nur knapp 35 km zu meiner Mutter. Allerdings muss ich auf der Strecke immer entweder in Basel oder Weil am Rhein umsteigen. Auf der Strecke Basel-Freiburg sind neue Züge im Einsatz. Das wurde auch wirklich Zeit denn die roten Doppelstock-Wagons waren oft schon sehr verschmutzt. Sie wurden damals als ich regelmäßig gependelt bind, vor etwa 30 Jahren eingeführt.

So fahre ich gerne Zug, Füße hoch gelegt mit Häkel oder Strickzeug in der Hand

Die neuen Züge sind Gelb und nur noch einstöckig, von der Aufmachung der Schweizer S-Bahn sehr ähnlich. Die Sitze sind Schwarz mit „Drei-Löwen-Takt-Design“. Positiv überrascht hat mich das manche Sitze sogar mit Steckdosen ausgestattet sind. Da ich kein Netzteil dabei hatte, konnte ich nicht testen ob sie wirklich funktionieren. Das werde ich aber sicher bald mal austesten. Wenn Du mehr über die neuen Züge erfahren willst, es gibt bei bwegt.de sogar eine 360 Grad Ansicht.

Gehäkelt habe ich kleine Herzen. Das ist eine Kleinigkeit, die ich auswendig kann. Ein ideales Projekt für so kurze Strecken. Denn von Basel nach Müllheim ist ein Herzchen fertig.

Der Grund meiner Reise:

Meine Mutter hatte mich gebeten ihr mit den großen Blumentöpfen zu helfen. Diese Agaven-Töpfe hatte sie schon als ich noch Kind war. Im Sommer standen sie im Garten und im Winter wurden sie im Keller frostsicher überwintert. Seit schon fast Jahren sind die Pflanzen nun so groß und schwer geworden, das meine Mutter sie nicht mehr alleine aus dem Keller holen kann. Bisher habe ich meistens um den Muttertag herum ihr beim raus tragen geholfen, doch dieses Jahr ist es etwas später.

Diese Agaven standen dieses Jahr zu lange im Keller, deshalb sehen sie so bleich aus

Agaven können bis zu 100 Jahre alt werden und wachsen immer weiter. Die ältesten hatte meine Mutter schon als ich noch klein war, die meisten kleineren Pflanzen sind selbst nachgezogene Ableger. Zeitweise hatte meine Mutter über 20 Töpfe dieser Pflanzenart, doch jetzt sind es nicht mehr so sehr viele.

Das ist die größte Agave, der Kübel ist so schwer, das ich ihn beinahe nicht tragen kann. Der Kunsstoff-Topf hat einen Durchmesser von 45 cm !!! und ist zu klein geworden. Durch die Kraft der Wurzeln der Pflanze (obwohl sie im dunklen Keller stand) ist der Topf geborsten.

Wenn die Pflanze jetzt einen noch größeren Topf bekommt, dann brauche ich im Herbst zum in den Keller tragen eine zweite Person. Meine Mama kann leider bei solche schweren Sachen gar nicht mehr „zupacken“.

Zugverspätung, aber ich kam früher an

Auf dem Rückweg von Müllheim ist mir was witziges passiert.

Ich hatte mir eine Verbindung mit der DB-Navigator App ausgesucht und die Fahrkarte dafür gebucht. Wie so oft fällt meiner Mutter kurz bevor ich gehen will irgendwas ein, was sie mir noch zeigen oder sagen will und schon wird es eng. Nur 10 Minuten bevor mein Bus fahren sollte kam ich endlich bei ihr weg.

Zugegeben damals als ich öfters auf den Bus rennen musste habe ich die Strecke in 5 Minuten geschafft, aber heute (bei 30 Grad!) hatte ich keine Lust auf rennen. Und eigentlich hätten 10 Minuten ja dicke gereicht. ABER: als ich in Sichtweite der Bushaltestelle war, sah ich einen Bus kommen. So wie früher bin ich los gerannt und er hatte sogar schon die Türen wieder zu. Der Busfahrer war nett und öffnete nochmal.

Hechelnd lies ich mich auf einen Sitz fallen und realisierte dann erst das ich die Maske noch nicht an hatte. Natürlich holte ich das sofort nach. An der übernächsten Station wartete der Bus etwas länger… das gibts mal, vielleicht war er ja etwas zu früh.

Am Bahnhof angekommen ging ich gleich zum Bahnsteig. Ich schaute auf die Uhr, es war 18:58… jetzt sollte mein Bus eigentlich erst los fahren, ich war also früher am Ziel als ich abfahren sollte.

Auf der Anzeigentafel ein Hinweis auf eine Verspätung. Ein Blick auf die Navigator-App zeigte mir, 17 Minuten Verspätung. Enttäuscht realisierte ich das ich meinen Anschluss in Basel nicht bekommen würde und so suchte ich nach einer Umstiegsmöglichkeit in Weil am Rhein… Ich ging also davon aus, hier jetzt länger zu warten.

Plötzlich kommt ein Zug! Keine Ansage, keine Anzeige,… nix. Aber ein Zug nach Basel. Ich bestieg den Zug in der Annahme das der Zug wohl auf irgendwas warten müsse. Wieder Erwarten fuhren wir aber sofort weiter.

Die Navigator zeigte weiterhin die Verspätung an und das ich meinen Anschluss in Basel nicht erreichen würde. Komisch war nur das ich tatsächlich ja schon viel weiter war als die App anzeigte. Ich war nicht in dem gebuchten Zug sondern in dem davor, und dieser hatte ebenso viel Verspätung.

Schließlich kam ich 20 Minuten vor der angezeigten Zeit in Basel an und musste sogar warten. Laut der geplanten Verbindung hätte ich nur 4 Minuten Zeit gehabt. Im Endeffekt bin ich mit genau der geplanten S-Bahn in Lörrach angekommen. Versteh ich zwar nicht ganz, aber im Endeffekt ist das ja Wurst, in welchem Zug ich nun wirklich saß.

Mein Schrittziel habe ich heute nicht erreicht

Aber als Ausgleich hatte ich ja mein Blumentopf-Workout und Bushaltestellen-Sprint bei 30 Grad. Hmm ich würde sagen, ich bin fit!

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