Archiv der Kategorie: Allgemein

Endlich mal wieder ein langer Waldspaziergang

Was vor genau einem Jahr meine Hauptbeschäftigung war ist jetzt wieder selten geworden. Im zweiten Lockdown konnte man ja fast nichts anderes tun. Monatelang waren meine Spaziergänge mein Sport und mein wichtigstes Erlebnis am Tag.

In meinem Lockdown Tagebuch habe ich jeden Tag davon berichtet. Obwohl ich schon seit über 10 Jahren in Lörrach wohne gab es fast täglich irgendwas neues zu entdecken. Weil man sich endlich mal die Zeit genommen hat und einfach mal los gelaufen ist.

Nun hat uns aber schon lange wieder der normale Alltag wieder und ich hab schon lange nicht mehr die Zeit dazu gefunden. Und das obwohl ich vorletzte Woche Urlaub hatte. Es hatten so viele andere Dinge Priorität und außerdem habe ich momentan ein Auto das ich nutzen darf. Und ein Auto macht bekanntlich faul.

Ich muss wiedermal spazieren gehen

Weil ich mich die letzten Tage viel zu wenig bewegt habe hatte ich mir heute vorgenommen endlich mal wieder im Wald spazieren zu gehen. Heute war trockenes und sonniges Wetter aber sehr kalt. Heute vor einem Jahr hatten wir sogar viel Schnee hier in Lörrach. Am 16. Januar 2021 konnte ich deshalb nicht so viel Spazieren wie ich mir das vorgenommen hatte. Im vergangenen Januar hatte ich das Ziel täglich 10 000 Schritte zu gehen um in Form zu bleiben.

Heute wollte ich mal wieder austesten ob ich das noch packe… kurz vorm Losgehen hatte ich etwas ein Motivations-Tief, um ein Haar hätte ich mich stattdessen für ein Mittagsschlaf entschieden. Doch ich überwand meinen inneren Schweinehund… und spätestens nach 200m war ich sehr froh darüber.

Mir fiel das laufen sehr leicht und ich freute mich sogar richtig auf den Wald. Obwohl ich wusste das es dort erst mal Bergauf geht. Ich ging zuerst die Strecke die ich im Lockdown x-mal gegangen war. An den Hochhäusern am Schützenwaldweg vorbei, bis zum Judenfriedhof und dann auf den Waldweg. Ich erinnerte mich daran das ich manchmal schon auf Höhe des Wasserreservoir die Jacke geöffnet hatte, weil mir zu warm wurde. Heute fiel mir das bergauf gehen viel leichter und mir wurde nicht so unangenehm warm. Die allererste kleine Pause um auf Handy zu gucken und einen Moment stehen zu bleiben machte ich erst oben in Sichtweite der Häuser auf dem Salzert. Hinsetzen wollte ich gar nicht, erstens was alles nass und zweitens brauchte ich gar keine Pause.

An der Strasse die Richtung Stetten geht (ich glaube Steinenweg) überlegte ich kurz bergab zu gehen doch da ich mich so gut fühlte und Lust auf Wald hatte entschied ich mich für den Weg bergauf.

Das war eine gute Entscheidung es war sooo schön im Wald. Ich ging zuerst in Richtung „eiserne Hand“ doch dann fand ich einen Weg den ich im Lockdown noch nicht ausprobiert habe. Der Obere Maienbühlweg. Superschöne Strecke mit nur leichter Steigung. Später wechselte ich auf den Mittleren Maienbühlweg Richtung Süden. Zeitweise ging ich der Sonne direkt entgegen und es tat sooooo gut.

Hin und wieder kamen mir ein paar Spaziergänger entgegen, womit zu rechnen war bei solch tollem Wetter an einem Sonntag. Aber die meiste Zeit war ich alleine mit meinen Gedanken.

Das habe ich vermisst!

Im Lockdown war ich schon fast genervt vom ständig alleine im Wald rum latschen. Doch jetzt wo ich es ein paar Monate nicht mehr gemacht habe stelle ich fest das ich das vermisst habe. Die Waldluft, die Gerüche, die Ruhe taten mir heute echt extrem gut. Das „weite“ Laufen fühlte sich überhaupt nicht so an, im Grunde ist doch beinahe der erste Kilometer das anstrengendste und danach gehts wie von alleine…

Ganz kurz hatte ich ein leichtes Ziehen in der Lende wenn ich einen Schritt gemacht habe. In dem Moment fiel mir ein wie meine Mutter oder ein Bekannter von mir in der Situation reagieren würden. Ich befand mich auf einem einsamen Waldweg, weit weg von Autostraßen und ich war mir noch nicht mal sicher ob ich noch in Deutschland bin oder schon auf Schweizer Gebiet. Meine Mutter würde in Panik ausbrechen und sich augenblicklich hinsetzten müssen um das schmerzende Gelenk zu entlasten. Der Bekannte würde sich gedanklich so sehr in mögliche Ursachen für seinen Schmerz vertiefen das der ganze Tag versaut wäre…

Ich beschloss in dem Moment ganz anders zu denken: „da tut jetzt kurz was weh, aber ich geh weiter, das wird schon wieder weg gehen“… nach 3-5 Minuten war es wieder weg und später hab ich gar nicht mehr daran gedacht. Jetzt beim darüber schreiben musste ich sogar überlegen welche Seite es eigentlich war. Meine Diagnose, ohne Befund, da hat es halt kurz gezogen aber danach bin ich noch Kilometerweit gelaufen!

Entscheidend ist wie wir über eine Situation denken

Da war ich nun wiedermal im Januar im Wald unterwegs, wie letztes Jahr dauernd… und doch ist meine Situation eine viel bessere als vor 12 Monaten. Seit meinen Dauerspaziergängen im Lockdown hat sich einiges gebessert:

  • Meine Krampfadern sind weg, ich wurde im März und im Mai operiert. Weil die OPs erfolgreich waren brauche ich nun keine Stützstrümpfe mehr.
  • Eine Corona-Infektion habe ich ohne Folgen gut überstanden
  • Augenblicklich habe ich keine so große Angst um meinen Arbeitsplatz wie während des Lockdown
  • Meine damit verbundenen Ängste bezüglich meiner Finanzen sind auch weg
  • Ich habe momentan viel besseren und engeren Kontakt mit meiner Mutter (letztes Jahr hatte ich Angst sie zu besuchen)

Ich bin fitter als vor einem Jahr

Der heutige Spaziergang hat mir gezeigt das ich viel fitter bin als letzten Januar. Ich bin viel schneller unterwegs gewesen obwohl ich keinen Zeitdruck hatte und unterwegs icht auf den Schrittzähler geachtet habe. Ich habe weniger geschwitzt und war hinterher nicht total erschöpft!

Schon wieder was neues entdeckt

Den Weg den ich eingeschlagen hatte kannte ich noch nicht, und ich hatte keine Ahnung wo ich nun letztendlich raus kommen würde. Diese Ecke von Lörrach kannte ich noch nicht!!!

Hier am Waldrand waren sehr viele Spaziergänger unterwegs offensichtlich ist das hier eine beliebte Strecke, und ich habe sie noch nicht entdeckt… ich habe also noch nicht zuviel hier rum gelaufen…

Auf diesem Weg ging es zurück nach Lörrach in der Bildmitte der KBC Turm

Schrittziel erreicht!

Im Lockdown Tagebuch hab ich jeden Tag meine gemachten Schritte gepostet… als Erinnerung an diese Tradition mein heutiges Ergebnis:

15. Januar Sonnenuntergang auf dem Hochblauen

Heute ist Samstag der 15. Januar. Vor einem Jahr habe ich hier täglich mein Lockdown Tagebuch geschrieben, da war das schon der Tag 30.

Dieses Jahr ist die Situation ein andere. Wir haben keinen Lockdown. Mein Arbeitsplatz hat ganz normal geöffnet. Nur dürfen wir nur geimpfte und genesene Kunden ins Warenhaus lassen. Was das zu führt das sehr wenig los ist und die Umsätze schlecht sind. Deshalb sind wir mal wieder in der Kurzarbeit. Bis zum Frühjahr 2020 kannte ich sowas überhaupt nicht.

Diesmal haben wir nicht kürzere Arbeitstage sondern wir haben einfach weniger Arbeitstage. So kam es das ich diese Woche gleich 3 freie Tage am Stück hatte. Diese Situation ist mir bei weitem lieber wie diese lange Zwangsfreizeit im letzten Januar,

Bewegungsfreiheit in Form eines Autos

Weil Freunde aus meiner Gemeinde momentan eine lange Wohnmobil Tour im Ausland machen, hatten sie vorgeschlagen mir ihr Auto zu leihen. Diesen Vorschlag hatte ich sofort begeistert angenommen. Meine Hauptmotivation war das ich mich damit vermehrt um meine Mutter kümmern kann.

Meine Mutter ist 82 und wohnt 30km entfernt. Normalerweise besuche ich sie alle 1-2 Wochen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch sie hat noch immer große Angst davor das ich mich im Bus oder Zug bei anderen Fahrgästen mit Corona anstecken könnte. Deshalb habe ich die letzten Monate für die Besuche bei Ihr immer einen Leihwagen genommen.

Das geht aber etwas ins Geld! Ich kann zwar bei Stadtmobil die Autos sehr preisgünstig Stundenweise anmieten. Aber mal ganz schnell irgendwas erledigen geht fast nicht mehr mit meiner Mutter.

Am liebsten ist es ihr wenn wir alles mit viel Zeit und spontan machen, denn sie weis ja einen Tag zuvor immer nicht „wie es mir geht“. Die Vorstellung ich komme am Dienstag um 14 Uhr, dann müssen wir alles erledigen was sie braucht und um Punkt 17 Uhr muss der Wagen zurück sein löst bei ihr Stress aus. Mit Terminen und Zeitdruck kann sie gar nicht mehr mit umgehen. Wenn sie einen Arzttermin hat, dann ist sie schon 2 Tage vorher nervös weil sie Angst hat es nicht rechtzeitig zu schaffen.

Das geliehene Auto einer Gemeinde-Freundin hilft ihr ungemein!

Wir können irgendwo hin fahren wenn sie sich danach fühlt, und wenn nicht können wir es lassen.

Mehr Freizeit und ein Auto

Letzten Januar hatte ich zwar komplett frei, aber ich konnte meine Mutter überhaupt nicht besuchen. Weder zum Kaffeetrinken, zum im Haushalt helfen noch um sie zum Artzt, oder Einkaufen zu fahren. Diese Lockdown Situation hatte sie schon sehr belastet.

Diesen Januar haben wir zum Glück keine Ausgangssperre oder Reiseverbot wie letztes Jahr. Und ich habe einen PKW mit dem ich ohne auf andere Menschen zu treffen nach Müllheim kommen kann. Das hat meine Mutter schnell verstanden und mir gleich eine ganze Liste von Erledigungen die sie mit mir machen will aufgetragen.

Wir mussten zum Orthopäden nach Freiburg, zur Krankenkasse nach Bad Krotzingen, zum Lebensmittel einkaufen, in dem Baumarkt usw.

Nachdem ich mit ihr paarmal unterwegs war hat sich gezeigt, je mehr ich einfach nur mit ihr rum fahre und sie irgendwas neues sieht (sie kann fast nicht mehr laufen) blüht sie richtig auf.

Also habe ich diese Woche das Auto genutzt um mit ihr „Spazieren zu fahren“:

Spazierenfahren

Am 6. Januar waren wir auf dem Kreuzweg im Schnee. In meinem Artikel „Mal kurz in den Schnee“ hab ich darüber berichtet.

Am Mittwoch waren wir auf dem Hochblauen! Das war faszinierend schön und wir konnten den Sonnenuntergang beobachten.

Hochblauen
Vereiste Bäume auf dem Hochblauen

Sonnenuntergang auf dem Hochblauen

Von der Küche meiner Mutter aus kann man das Hochblauen Hotel sehen. Also weis meine Mutter immer welches Wetter dort ist und ob es Schnee hat. In jedem Telefonat berichtet sie mit „der Blauen ist weis“ oder ähnliches.

Am Vergangenen Dienstag als ich von der Autobahn Richtung Müllheim fuhr fiel mit die Schneebedeckte Silhouette des Blauen auf, man konnte klar erkennen das dort oben die Sonne scheint. Weil uns der Ausflug zum Kreuzweg so gefallen hatte schlug ich meiner Mutter vor das wir spontan auf den Blauen fahren. Sie sagte sofort ja.

Ich kenne sie, hätte ich drei Tage vorher mit ihr planen wollen das wir in die Höhe fahren hätte sie hundert Argumente gehabt warum das nicht geht, Außerdem hat sie ja immer Angst das das Wetter nicht geeignet ist. Aber so sagte sie einfach ja und setzte sich in das Warme Auto und genoss begeistert die Sitzheizung.

Am Hochblauen Hotel angekommen zeigte sich uns eine interessante Aussicht. Die Täler unter uns lagen im dunstigen Nebel doch in der Ferne konnte man die hohen Gipfel der Alpen erkennen. In Richtung Schwarzwald konnte man die Gipfel von Belchen und Feldberg in der Sonne glitzern sehen.

Meine Mutter hatte etwas Angst auf dem zu gehen, so umrundeten wir nur das Hotelgebäude um uns auf der Südseite in die Sonne zu setzten. Ich hatte ein paar Stuhlkissen und zwei Decken dabei und meine Mutter war happy. Als es dann noch einen heißen Kaffee aus dem Hochblauenhotel gab war sie gänzlich zufrieden.

Eingemummelt in Winterjacken und Decken konnten wir ohne frieren eine Weile so in der Sonne sitzen. Einfach schön! Dabei konnten wir sogar einen Gleitschirmflieger beim Start beobachten. Ich fand das etwas mutig das er so kurz vor Sonnenuntergang noch starten wollte.

Hotel Hochblauen im Schnee

Der Sonnenuntergang

Innerhalb von Minuten änderte sich die Lichtsituation. Es war faszinierend. Viele Leute machten Fotos. Ein paar Fotografen mit aufwändiger Ausrüstung waren auch unterwegs. Denn die „Blaue Stunde“ hatte begonnen. Doch ebenso schnell wie das Sonnenlicht weniger wurde sank auf die Temperatur und meine Mutter drängte zum Auto. Etwas langsamer als normal fuhren wir wieder hinunter nach Müllheim „mach langsam es könnte Glatt sein“ ermahnte meine Mutter mehrfach und bis wir bei ihr zuhause ankamen war es bereits dunkel.

Das war ein wunderschöner Ausflug für sie und für mich auch. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit mit dem geliehenen Auto. Danke!

Konzertkarten für den 7. Januar 2022

Eigentlich wollte ich heute auf ein Konzert in Aspach. Doch Corona hat mir mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Für den heutigen Freitag habe ich schon seit Monaten Eintrittskarten für ein Konzert mit Nino de Angelo. Das Event sollte in der Tanzbar Hazienda in dem Hotelkomplex Sonnenhof stattfinden.

Hotel Sonnenhof in Aspach

Das Erlebnishotel Sonnenhof ist mitlerer Weile ein aus mehren Gebäuden bestehender Komplex der auf Konzertveranstaltungen, Tagungen und große Feiern ausgerichtet ist. Ergänzt wird das Angebot durch mehre Schwimmbäder und Wellnessbereich sowie Sportmöglichkeiten. Mehr darüber findest Du auf der .Webseite des Sonnenhof .

Nino de Angelo live erleben

Sofort als der Termin für das Konzert bekannt wurde habe ich mich um Eintrittskarten bemüht, denn diese Location ist gar nicht so weit weg für mich. Aspach liegt nördlich von Stuttgart und ist für mich gut erreichbar. Außerdem dürste ich förmlich endlich wieder ein Konzert zu besuchen! Ich habe Nino de Angelo schon unzählige Male auf der Bühne erlebt. Dennoch wird es für mich niemals langweilig diesen begnadeten Sänger live zu erleben. Seine Stimme und seine Ausstrahlung sind absolut faszinierend. Musikvideos können dies nur teilweise wiedergeben.

Dieser Titel ist aus dem Album „Gesegnet und Verflucht“ von Nino de Angelo. Wenn es Dir gefällt, dann besorg Dir die „Helden Edition“ oder noch besser bestelle Dir die „Träumer Ediion“ des gleichnamigen Albums vor. Die Träumer-Edition enthält alle Titel von „Gesegnet und Verflucht“ und noch 6 zusätzliche Songs. Diese Edition erscheint am 11. Februar.

Tickets von Eventim

Meine Tickets habe ich bei Eventim bestellt, weil ich damit schon sehr gute Erfahrungen gemacht habe. In meinem Artikel „Ein Traum ist geplatzt“ habe ich darüber geschrieben wie das war als ich damals gleich ganz viele Konzert-Tickets zurückgeben musste. Die Rückabwicklung hatte für alle Tickets einwandfrei funktioniert. Allein für diese damals verschobene Tournee hatte ich Tickets im Wert von über 300€ zurück gegeben.

Da man in der heutigen Zeit erst recht nicht wirklich weis ob ein Konzert stattfinden kann oder nicht habe ich mich für eine Vorverkaufsstelle entschieden, die mit der Rückabwicklung Erfahrungen hat. Leider haben sich die Corona-Zahlen wieder so entwickelt das das heutige Event verschoben werden musste. Die Endgültige Entscheidung darüber hat der Veranstalter erst diese Woche entschieden! Früher wäre sowas unmöglich und ein halber Skandal gewesen … heute sind so kurzfristige Absagen fast normal.

Obwohl wir es alle schon längst geahnt haben bin ich etwas traurig und enttäuscht. Der Konzertbesuch sollte das Highlight in meinem augenblicklichen Urlaub sein. Geplant war das ich zusammen mit einer Freundin von Donnerstag (6.1.) bis Sonntag in dem Hotel Sonnenhof verweilen und uns dort ein schönes Wochenende mit Wellness, Konzert und vielen Gesprächen machen… schön wäre es gewesen.

Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben

Das Konzert ist nicht abgesagt sondern nur auf den 18. März verschoben. Diese Rückmeldung habe ich sowohl von dem Hotel als auch von Eventim erhalten. Meine Tickets mit dem heutigen Datum behalten ihre Gültigkeit. Darüber bin ich ganz glücklich, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich darf mich noch zwei weitere Monate auf dieses Event freuen.

Einerseits freue ich mich das es in nur 2 Monaten dann endlich soweit ist, andererseits habe ich Angst das die Corona Situation bis dahin noch nicht viel besser ist und es nochmal verschoben werden muss. Als Beispiel dazu: Der „International Fanday“ mit Thomas Anders der für den 28.März 2020 geplant war ist nun schon das vierte Mal auf September 2022 verschoben worden!!!

Langsam nervt mich diese Situation echt! Denn langsam zweifle ich ob abgesagte Konzerte verhindern das Menschen mit Covid-19 im Krankenhaus landen. Ich verstehe nicht warum Kulturveranstaltungen sooo viel gefährlicher sein sollen als meine normale Arbeit. Ich habe täglich mit so vielen Menschen Kontakt, wenn die Krankheit wirklich so schlimm ist wieso sind die Verkäufer und ähnliche Berufe mit Kundenkontakt noch nicht ausgestorben?

Ich bin genesen, geimpft und geboostert und ich habe keine Angst vor einem mit Menschen gefüllten Konzertsaal! Es gibt ja durchaus Möglichkeiten ein Konzert so kontaktarm wie möglich zu gestalten, notfalls mit Abstand, Plexiglas und Lufreinigungsgeräten. Ich erwarte ja gar nicht das es ganz genauso abläuft wie früher, ich bin durchaus bereit dabei irgendwelche neuen Regeln zu befolgen, wobei ich Tanz und Mitsingverbot schon etwas schade fände. Während der Dauer der Veranstatung eine Makse tragen finde ich, im Gegensatz zu manch anderen Leuten nicht abschreckend, ich bin das gewohnt und es macht mir nix mehr aus.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Neues Design

Herzlich Willkommen auf unterwegsistdasziel.blog. Hier schreibt nach wie vor die gleiche Person.

Auch mein mein Blog nun ein wenig anders aussieht. Ich habe heute morgen das „Theme“ geändert. Das ist der Teil der das Aussehen und die Funktionalität meines Blogs steuert. Diese Änderungen waren notwendig geworden, weil das alte Design nicht mit allen meinen Plugins kompatibel war und die ganze Seite dadurch zu langsam wurde.

Ich hoffe sehr das dieses Problem jetzt behoben ist. Leider hat man als Autor selbst nur eingeschränkt die Möglichkeit dies wirklich zu testen. Ich weis also nicht 100%ig ob die Seite nun auf Deinem Gerät besser oder schlechter dargestellt wird.

Ich bitte um Mithilfe

Deshalb bitte ich Dich um etwas Mithilfe! Alles was Du machen musst ist mir mitteilen ob mein Blog nun bei Dir auf Deinem Gerät besser oder schlechter funktioniert als vorher. Lass mich wissen wie Dir das neue Design gefällt.

Dazu kannst du entweder die Kommentarfunktion nutzen oder mir eine E-mail schreiben.

Lörrach im Dezember 2021

Dieses Bild ist ein älteres, ich habe es nur eingefügt um das neue Design zu testen. Es stammt aus dem Artikel „Ich brauche Ziele“.

Wenn mir helfen willst und ein wenig Zeit hast klick doch mal zwei drei ältere Artikel an und sag mir ob das einwandfrei funktioniert.

Vielen Dank!

Danke für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel. blog

Urlaub im Januar 2022

Diese Woche habe ich Urlaub. Dies ist mein normaler geplanter Jahresurlaub.

Wenn man das vergangene Jahr betrachtet war es etwas riskant Urlaub im Januar einzureichen. Denn letztes Jahr um diese Zeit hatten wir „Kurzarbeit Null“ und alle innerhalb dieser Zeit geplanten Urlaubstage waren einfach weg. Dieses Jahr bei der Planung für 2022 war ich mutiger und habe auch Urlaubstage recht früh im Jahr verteilt. Und ich muss sagen ich bin ganz froh darum.

Der Dezember war für mich sehr arbeitsreich und auch emotional sehr anstrengend. Da tun mir jetzt ein paar ruhige Tage ganz gut. Aber so ruhig wie zum Beispiel im Lockdown waren die vergangenen Tage für mich bei weitem nicht.

Was habe ich diese Woche gemacht?

Meine Mutter die kurz vor Weihnachten 82 Jahre alt geworden ist hatte sich gewünscht ein paar Tage bei mir zu verbringen. Zum Glück konnte ich sie von der Idee dies ausgerechnet rund um Weihnachten zu tun abbringen. Denn diese Tage waren für mich die arbeitsreichsten seit fast 2 Jahren!!!

Meine Mutter kann sich das gar nicht mehr vorstellen wie das ist wenn man von der Arbeit und den vielen Menschen dort gestresst ist. Sie scheint das nicht zu verstehen das meine persönliche Situation dieses Jahr eine ganz andere ist als letztes Jahr. „Du hast doch letztes Jahr auch Plätzchen gebacken, wieso können wir das dieses Jahr nicht zusammen machen?“

Oh Mama! Letztes Jahr hatte ich ab Mitte Dezember zwangsfrei und wusste vor langer Weile nicht was den ganzen Tag machen. Dieses Jahr ist aber alles wieder so wie früher gepaart mit der Angst nicht genug zu verkaufen.

So war Silvester 21/22

Am 30.12. bekam ich meine Booster Impfung. Nach dem Termin in meiner Hausarztpraxis bin ich direkt zur Arbeit und hab normal gearbeitet. Was heißt normal? Es war nicht normal! Ich konnte erst um 14:30 in meine einzige Pause gehen, denn es war sehr sehr viel los! Dennoch habe ich den Arbeitstag gut überstanden und hatte keine Beschwerden am Arm oder so.

Bis ich mitten in der Nacht mit Schüttelfrost aufgewacht bin. Vom eigenen Zittern wach werden ist ekelhaft. Es dauerte eine Weile bis ich kapierte das es wohl das beste sei aufzustehen und eine warme Bettflasche zu machen. Ich hatte Fieber! ziemlich genau 12 Stunden nach der Injektion hatte ich eine heftige Impfreaktion.

Am Morgen informierte ich dann meine Schwester das ich nicht wie geplant am 31.12. zu ihr kommen würde. Ich nutze den Tag stattdessen um ganz viel zu schlafen. Gegen Abend ging es mir zwar etwas besser aber ich ging früh zu Bett. Um Mitternacht war ich mal kurz wach weil mich das geknalle des Feuerwerks geweckt hat. Ich war gar nicht am Fenster aber dafür das es eigentlich verboten war wurde hier in Lörrach sehr viel geknallt. Mir war all das egal und ich hab in der Nacht insgesamt 12 Stunden geschlafen!!!

Doch am Neujahrsmorgen ging es mir wieder richtig gut. Ein kleiner Spaziergang führte mich zu einem Testzentrum und da das Ergebnis negativ war machte ich mich reisefertig und fuhr mit dem Auto das mir eine Bekannte für mehre Wochen zur Verfügung gestellt hat nach Stuttgart. Mehr dazu unter „echte Hilfbereitschaft“.

endlich wieder Autofahren

Drei Stunden Autofahrt waren für mich kein Problem (schon verwunderlich nachdem ich am Tag zuvor nicht mal richtig aus dem Bett kam). Ich genoss die Autofahrt richtig! Ich bin schon lange nicht mehr so lang alleine Auto gefahren und fand es toll endlich mal wieder mit lauter Musik über die Autobahn zu fegen.

Mama abgeholt

Der Grund für meine Fahrt nach Stuttgart war in erster Linie weil ich meine Mutter dort abholen sollte. Sie hatte ein paar Tage bei meiner Schwester verbracht und nun sollte sie zu mir. Aber nun räumte meine Mutter ein das sie „diese lange Urlaubsreise“ (3 Tage) so anstrengend fand das sie lieber wieder nach hause wollte.

Na toll… dafür habe ich neben dem Stress der letzten Tage meine Wohnung geputzt! Ich hatte sogar das Bett in dem ich rumgefiebert hatte komplett auseinander genommen und desinfiziert, damit meine Mutter gefahrenlos darin schlafen könnte. Nun wollte sie nicht mehr zu mir,

Stattdessen beschlossen wir das wir täglich Ausflüge mit dem geliehenen Auto machen. Sprich ich bin diese Woche x-mal die Stecke gefahren die ich früher als 20 jährige gependelt bin. Die Ausflüge mit meiner Mutter sind allerdings alle viel kleiner und unspektakulärer als ich mir wünschen würde. So war einer davon in einen Baumarkt um Heizmaterial zu kaufen… super spannend…

Heute Nachmittag wollen wir etwas „in den Schnee“ fahren, ich hoffe das Wetter macht mit und ich kann ein paar schöne Bilder machen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Warum macht es Sinn seinen Koffer zu kennzeichnen?

In meinem letzten Blogpost habe ich berichtet, das es hilfreich war das ich ein individuelles Detail an meinem Koffer befestigt hatte. So konnte ich meinen Koffer eindeutig beschreiben und er konnte schnell gefunden werden.

Heute möchte ich Euch erklären welche Möglichkeiten es gibt seinen Koffer oder Gepäckstück eindeutig zu kennzeichnen oder zu individualisieren. Das dies in vielen Situationen wichtig sein kann habe ich unter anderem bei „Im Flixbus Gepäckdiebstahl vermeiden“ beschrieben. Doch auch im Zug oder Flugzeug kann ein Koffer der nicht aussieht wie alle anderen viel helfen.

Warum Koffer markieren?

Wenn Du einen einigermaßen neuen Koffer hast, dann sieht dieser aus wie viele andere. Selbst wenn Du Dich für eine helle Modefarbe wie Pink oder Knallgrün entschieden hast. Denn die modernen Modelle werden normalerweise in sehr großen Stückzahlen produziert und gerade an großen Flughäfen besteht trotzdem noch die Wahrscheinlichkeit das gerade ein anderer Passagier genau den gleichen oder einen sehr ähnlichen Koffer hat wie Du.

Bist Du aber der eher schlichtere Typ, dann ist Dein Koffer vermutlich Schwarz oder Dunkelblau… wie Millionen andere auch!

black luggage bag near wall
Photo by Edgar Okioga on Pexels.com

Der Koffer auf diesem Bild ist ein gutes Beispiel. Stell Dir vor Du hast ihn verloren und solltest ihn beschreiben. Also ich würde sagen „grünes Schild am Griff“… und Du?

Und mal ganz ehrlich: Hast Du Dir gemerkt ob Deine Rollen am Trolley komplett schwarz sind, oder zum Teil silber oder grau? Ist der Griff die gleiche Farbe wie das Gehäuse oder farblich abgesetzt?

Könntest Du auf Anhieb sagen welche Marke und Modell Dein Koffer ist???

Vermutlich Nicht!

Koffer gut beschreiben bei Verlust

Wenn Dein Koffer weg ist, egal ob am Flughafen, im Zug oder Reisebus, solltest Du in der Lage sein Dein Gepäckstück eindeutig zu beschreiben. „großer Schwarzer Koffer“ hilft dann keinem Weiter.

Könntest Du in der gleichen Situation sagen „der Koffer mit dem gelben Aufkleber und der roten Schleife am Griff“ wäre ein Fundstück sofort identifizierbar.

Im November hatte ich meinen Koffer im Zug vergessen und die Fundstelle der deutschen Bahn konnte mir sehr schnell helfen weil ich ein paar Details am Äußeren des Koffers klar beschreiben konnte. Mehr dazu unter „Meine Erfahrungen mit der Fundstelle der deutschen Bahn“. Genau die gleiche Fundstelle hat damals vor einigen Jahren schon mal einen Koffer von mir gefunden. Damals half die Adresse im Koffer. Mehr dazu unter „Sind Kofferanhänger sinnvoll?“

Selbst Kofferfirmen schreiben darüber wie sinnvoll es ist einen neuen Koffer zu kennzeichnen. Dazu habe ich einen interessanten Beitrag auf Kofferfuchs entdeckt.

Koffer individualisieren?

Es gibt sogar Möglichkeiten den Koffer selbst zu Individualisieren. Auf Yoursurprise kann man einen Koffer mit eigenem Foto bedrucken lassen. Oder bei Balleristo kann man einen Samsonite Koffer mit individuellem Druck bestellen. Doch wenn Dir dies zu kostspielig und aufwändig ist gibt es viele weitere Kleinigkeiten die ebenso helfen Deinen Koffer nicht wie alle anderen aussehen zu lassen:

  • Kofferbänder
  • Kofferanhänger
  • Taschenbaumler
  • Aufkleber
  • Bänder und Halstücher

Kofferbänder

Ursprünglich wurden sie mal erfunden um die Schaniere und Schlösser von alten Lederkoffern zu entlasten und ein versehentliches Öffnen des Koffers zu verhindern. Doch schon längst sind sie zum stylishen Modeartikel geworden.

Besonders auf Flugreisen wo man bei der Gepäckausgabe seinen Koffer schnell unter vielen anderen erkennen muss sind sie sehr beliebt. Hier ein paar hübsche Beispiele:

Und dieser für die Hochzeitsreise:

Kofferanhänger

Kofferanhänger gibt es in einer sehr breiten Auswahl für wenig Geld. Soll er aber richtig auffallen gibts hier eine Idee:

Taschenbaumler

Willst Du lieber keine Adresse am Koffer anbringen dann tut es auch ein Taschenbaumler am Griff. Hier sind auch der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es muss ja nicht immer eine Fellbommel sein:

Eigentlich eignet sich hier auch ein größerer Schlüsselanhänger. Bei Flugreisen sollte man allerdings darauf achten das keine langen Teile die sich beim Verladen auf Förderbändern verheddern könnten enthalten sind.

Aufkleber

Aufkleber sind eine gute und preisgünstige Idee um einen Koffer klar erkennbar zu machen. Dabei sollte man jedoch bedenken das ein Aufkleber auf einem Stoffkoffer nicht hält. Schon gar nicht wenn dieser stark bewegt wird. Auf Hartschalenkoffern halten diese meist viel besser. Am besten auf glatten Flächen.

Willst Du es Dir ganz einfach machen und den Koffer möglichst unattraktiv aussehen lassen, damit ihn keiner klaut? Dann nimm ein Stück braunes Klebeband!

Ich habe auch schon gesehen das sich Leute ihre Koffer mit farbigen Klebeband markiert haben. Hier gibt es auch lustige Ideen:

Halstuch und co

Noch einfacher ist es wenn Du einfach ein buntes Halstuch fest an den Griff knotest. Unter Umständen macht das das Tragen des Koffers auch noch angenehmer. Dies würde ich aber nur bei Reisen mit Bus und Bahn empfehlen. Bedenke auch das ein potenzieller Dieb so ein Tuch recht schnell entfernen kann. Wenn dann musst Du es wirklich extrem verknoten.

Als ganz einfache Alternative eignet sich auch einfach nur ein Geschenkbändel in einer auffälligen Farbe. Alles was Deinen Koffer anders wie die anderen aussehen lässt hilft.

Ich hoffe ich konnte Dir hier ein paar Ideen liefern die Dir helfen das Dein Koffer nicht verloren geht.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Meine Erfahrung mit dem Fundservice der deutschen Bahn

Ich reise gerne und oft mit der deutschen Bahn. Und mir ist es auch schon mal passiert das ich etwas verloren habe. In meinem Artikel „Sind Kofferanhänger sinnvoll“ habe ich darüber berichtet wie ich meinen im Zug verlorenen Koffer trotz dessen Odyssee wieder bekommen hatte.

Nun habe ich im vergangenen November schon wieder Erfahrungen mit der Fundstelle in Karlsruhe gemacht. Diesmal war nicht meine Adesse am Koffer der ausschlaggebende Impuls sondern meine Suchanzeige über die Webseite.

Warum mein Koffer weg war

Auf meiner Reise von Stuttgart nach Lörrach musste ich in Karlsruhe umsteigen, da wir erhebliche Verspätung hatten war ich damit beschäftigt über den DB-Navigator im Handy ob ich meinen Anschlusszug noch kriegen würde oder nicht. Wenige Kilometer vor dem Bahnhof hatten wir noch Hoffnung das es ganz knapp noch reichen würde. Zahlreiche Fahrgäste standen wie ich schon an den Türen und warteten gespannt. Doch unsere Hoffnung zerplatzte das wir merkten das der Zug vor der Einfahrt in den Bahnhof kurz warten musste. Damit war unser Anschluss in Richtung Basel weg.

Koffer im Zug vergessen!

Doch in letzter Minute kam die Durchsage „Fahrgäste in Richtung Basel erreichen noch den verspäteten Zug „Soundso“ auf Gleis „soundso“. Die genauen Ziffern weis ich nicht mehr. Ich weis nur das war gar nicht der Zug den ich gebucht hatte sondern einer der viel früher hätte fahren sollen und der von meinem eigentlich geplanten ICE schon längst überholt war. Würde ich diesen Zug erwischen könnte dies bedeuten das ich eine Stunde eher nach hause komme als wenn ich auf den nächsten planmäßigen Zug gehe. Also sprang ich aus dem Zug und rannte zur Treppe um möglichst schnell auf das angegebene Gleis zu kommen. Mit mir rannten bestimmt 20 andere Fahrgäste. Wir erreichten den Bahnsteig genau in dem Moment als der Zug einfuhr. Sobald ich drin war, war ich positiv überrascht das er angenehm leer war. Ich suchte mir einen gemütlichen Sitzplatz mit Tisch und informierte erst mal meine Schwester per Handy das ich nun doch einen Zug erwischt hatte.

Ich war so mit Handy und meinem Häkelzeug beschäftigt das mir nicht auffiel das ich meinen Koffer nicht hatte. Erst als ich kurz vor Basel mich bereit machte zum aussteigen bemerkte ich… da fehlt doch was!

Im ersten Moment wusste ich nicht mehr ob ich beim Umstieg den Koffer dabei hatte oder nicht. Ich erinnerte mich dunkel das den Koffer durch mehre Wagons gezogen hatte um einen Sitzplatz zu finden… äh Moment das war nicht dieser Zug, der war ja fast leer.

Fundservice der deutschen Bahn

In Basel hatte ich etwas Aufenthalt bis meine S-Bahn fuhr und so nutzte ich die Zeit um auf dem Handy die Fundservice Webseite der deutschen Bahn aufzurufen. Dort gibt es ein Formular wo man seinen verlorenen Gegenstand beschreiben kann. Da ich die genaue Marke meine Koffers nicht wusste (irgendein Noname) beschrieb ich sein Aussehen so gut ich konnte. Natürlich hatte ich die genauen Maße nicht im Kopf. Wer hat das schon. Aber ich wusste das ein Bändel von einem Abgerissenen Geschenkanhänger noch in dem Zipper vom Reisverschluss hin. Also beschrieb ich dieses Detail. Außerdem konnte ich einige Markante Gegenstände im Innern beschreiben. Darunter eine Bienenwachskerze die mir meine Mutter mit gegeben hatte für meinen Geburtstag. Sowie eine Rosa Plastiktasche mit schwarzem Griff und schwarzem Reisverschluss in der ich meine schmutzige Unterwäsche gesammelt hatte. Ich erwähnte auch die hellblauen Badelatschen.

Wichtig beim Ausfüllen ist das man Dinge beschreiben kann woran die Mitarbeiter vor Ort genau erkennen können das es wirklich der gesuchte Koffer ist. Bei einem Koffer bei dem man den Inhalt benennen kann ist dies ja noch einfach, schwieriger wird es bei einem verlorenen Kleidungsstück. Da sollte man dann schon Marke und Größe genau angeben können.

E-Mail von der Fundstelle Karlsruhe

Schon am nächsten Tag erhielt ich eine E-Mail von der Fundstelle in Karlsruhe das mein Koffer vermutlich gefunden wurde. Ich sollte mich unter der angegebenen Rufnummer melden und noch ein weiteres Detail nennen.

Was die Mitarbeiterin am Telefon eigentlich zuerst hören wollte konnte ich nicht beschreiben. Sie fragte mich nach dem Reißverschluss ob der defekt sei oder hängen würde. Aber bis dato hatte er noch gut funktioniert. Während des Telefongesprächs versuchte sie den Koffer zu öffnen und zog den erstbesten Gegenstand heraus. Das waren meine blauen Badelatschen. Und die Tatsache das ich beschreiben konnte was auf diesen Latschen abgebildet ist identifizierte mich als den Eigentümer dieses Koffers.

Wie bekomme ich meinen Koffer wieder?

Ist mal geklärt das es sich um das richtige Fundstück handelt gibt es mehre Möglichkeiten:

  • Abholung in der Fundstelle, also in meinem Fall in Karlsruhe für 5 €
  • Oder Zusendung der Fundsache nach hause, bei Koffern wird dafür allerdings 35€ berechnet.

Ich entschloss mich für Abholung und plante schon einen Tagesausflug nach Karlsruhe. Doch dann kündigte meine Schwester einen Besuch an und da sie mit dem Auto dort vorbei fährt durfte sie ihn abholen.

Dazu benötigte es nur eine E-Mail mit den Angaben der Fundstücknummer und ihrem Namen und Adresse. Sie musste sich vor Ort ausweisen und die 5 € bezahlen.

ein altes Bild von einer Früheren reise mit dem Besagten Koffer

Alles ist wieder Da

Nach 10 Tagen hatte ich meinen Koffer mit dem Gesamten Inhalt wieder. Es fehlte nichts, nur ist der Reißverschluss nicht mehr in Ordnung. Dies halte ich jetzt aber nicht für ein Verschulden der Bahn, sondern einfach nur Verschleiß. Den Koffer habe ich nun schon fast 8 Jahre und ich war sehr viel mit ihm unterwegs.

Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar das ich die Kleidung aus dem Koffer wieder habe. Es war zwar nichts extrem Wertvolles dabei, aber zum Beispiel alle meine Badeanzüge. Diese jetzt ersetzen zu müssen wäre etwas ärgerlich gewesen.

Den Koffer werde ich in Kürze ersetzen müssen. Er hat ja auch schon viel mitgemacht… Über meine Kofferwahl werde ich Euch hier gerne berichten, denn beruflich sitze ich ja diesbezüglich „an der Quelle“

Meine Blogstatistik im Dezember 2021

Bei mir ist es wie bei vielen anderen Bloggern zur Tradition geworden einmal im Monat über meine Besucherzahlen zu schreiben.

Leider sind meine Zahlen nicht ganz so wie ich mir das gewünscht hätte. Der Hauptgrund war das ich einfach zu wenig neue Blogartikel veröffentlicht habe. Im Dezember 2021 waren es nur 8 Artikel und zwei davon gleich am ersten Dezember.

Im Dezember 2021 wurde mein Blog 6456 mal aufgerufen von 4690 Besuchern. Ich erhielt 18 likes von anderen WordPress-Usern und 4 Kommentare. Im Vergleich zum Dezember 2020 waren es über 10 000 Zugriffe von 7400 Besuchern. Damals war allerdings das Behelfsmasken nähen der größte Besuchermagnet. Zusätzlich gab es ab dem 16.12. mein Lockdown-Tagebuch in dem ich täglich geschrieben habe.

Die Erfolgreichsten Blogartikel im Dezember

Von den neuen Artikeln wurde „so funktioniert die Erstattung wenn der Zug Verspätung hatte“ am meisten aufgerufen.

Meine Hitliste mit den meisten Aufrufen über den ganzen Monat:

Letzteres hat mich dann doch etwas überrascht, denn ich hatte diesen Artikel im Dezember 20 kurz vor Weihnachten veröffentlicht und im Grunde ist er eine Zusammenfassung meiner bis dato veröffentlichten Häkelanleitungen. Offensichtlich kommt diese Art von Blogposts sehr gut an und deshalb werde ich zukünftig mehr in der Richtung machen.

Meine neueste Nähanleitung

Meine neueste Nähanleitung die ich Anfang November geschrieben habe war „Nähanleitung Geschenkbeutel“. Diese wurde im Dezember 353 mal aufgerufen, viel weniger als im Monat zuvor (643) das zeigt mir das ich solche DIY-Weihnachts-Themen am besten noch früher veröffentlichen sollte, im Dezember locken diese nicht mehr so viele Besucher.

Wo bleiben die Reise-Themen?

Kaum steigen die Coronazahlen wieder und die Auflagen werden verschärft schon interessieren sich wieder viel weniger Menschen für meine Artikel rund um das Thema Reisen und Verkehrsmittel. Umso dankbarer bin ich um meine Handarbeitsthemen und werde deshalb diese auch weiterhin forcieren.

Am ehesten gefragt war der Blogpost „lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ an 13. Stelle in meiner persönlichen Hitliste. Dicht gefolgt von meinem „Waldlehrpfad Lörrach“.

Woher kamen die Besucher?

Im Gegensatz zum Monat zuvor kamen wieder die meisten Besucher von Facebook über 1900 Zugriffe. Über Suchmaschinen kamen 1762 was seit April das schlechteste war. Ich vermute mal das es auch mit der Corona Entwicklung zu tun hat (vor allem die Reise-Themen). Außerdem musste ich feststellen das meine Seite viel zu langsam geworden ist und ich habe erst jetzt an Weihnachten ein paar Optimierungen vorgenommen die dies hoffentlich beheben. Bis sich eine solche Verbesserung in den Suchergebnissen niederschlägt dauert immer eine Weile.

Von Pinterest kamen wieder etwas mehr Besucher, ich denke das ist weil dort DIY Themen sehr beliebt sind.

Habe ich was mit dem Blog verdient?

Nicht wirklich! Zwar habe ich ein paar wenige Euros mit Werbeeinblendungen eingenommen und über Afilirate Links zu Amazon 6.84€ eingenommen, doch dem gegenüber stehen Kosten die dies immer noch weit übertreffen. Die nächsten Monate möchte ich nochmal richtig powern um meinen Blog endlich in schwarze Zahlen zu bringen.

Leider fehlt mir bis dahin noch ein Attraktives Zugpferd so wie es die Behelfsmasken waren…

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Tschüss 2021

Mein letzter Blogbeitrag liegt nun schon ein paar Tage zurück. Unter „Echte Hilfbereitschaft“. Habe ich Euch davon berichtet wie ich gleich mehrfach mit Leihgaben gesegnet wurde.

Heute will ich zuerst einmal erklären warum es hier in den letzten Wochen so wenig hier zu lesen gab. Der Grund ist das bei mir auf der Arbeit echt viel los war. Weihnachtsgeschäft, die Zeit wo im Einzelhandel am meisten andrang ist. Sollte ich ja nun seit über 30 Jahren gewohnt sein. Letztes Jahr im Dezember hab ich unter „Dieses Jahr ist alles anders“ beschrieben wie es früher war.

Dennoch ist es dieses Jahr anders als gewohnt. Wir müssen eine Eingangskontrolle machen, es dürfen nur noch geimpfte oder getestete Kunden in den Laden. Der Seiteneingang ist geschlossen und am Haupteingang stehen zwei Mitarbeiter die jeden hereinkommende Person kontrollieren müssen.

Vielleicht denkst Du das wir dafür eine externe Sicherheitsfirma haben. Von wegen. Diesen Job machen wir Mitarbeiter selber. Es stehen also immer zwei Leute vom normalen Personal dort am Eingang und Scannen die QR-Codes der Kunden ab.

Ohne QR-Code geht nichts mehr

Ohne einen QR-Code den wir abscannen können und mit dem unser Gerät anzeigt ob wir die Person hinein lassen dürfen oder nicht geht nichts mehr!

Das bedeutet allerdings nicht das dies jeder Kunde schon weis, wir müssen dies immer noch einigen Leuten erklären. Zu Anfang dieser Regelung führte das regelmäßig zu Diskussionen und manchmal auch zu Aggressionen. Wer nur einen Impfpass hat wird gebeten mit diesem nebenan in die Apotheke zu gehen und sich einen QR Code ausstellen zu lassen. Zum Glück haben wir eine Apotheke direkt nebenan.

Wer keinen Impfnachweis oder digitalen genesenen Nachweis hat darf nicht rein. Da diese Regelung schon ein paar Wochen gültig ist wissen dies die meisten Kunden und so musste ich als ich am letzten Donnerstag diesen Job für 2 Stunden machen musste nur ein paar Kinder zum Testzentrum schicken. Denn Kinder ab 6 Jahre brauchen einen Test sonst dürfen sie nicht mit rein. Was allerdings dazu führte das sich Familien am Eingang trennten und die anderen einfach draußen warten, die meisten ohne Diskussion und Drama, hätte ja nix genutzt.

Eingangskontrolle im Warenhaus

Am Donnerstag hatte ich das Vergnügen diesen Job für zwei Stunden zu machen, ich dachte vorher „wieso ist die Schicht so kurz“… äh nachher wusste ich warum! Das ist mega anstrengend! Man steht ständig auf einer Stelle und lehnt sich immer irgendwie nach forme um die Handydisplays der Kunden abzuscannen. Und jeder Kunde hält das Handy anders. Mal hoch mal flach mal zu weit unten… Immer wieder änliche verpannte Bewegung mit ausgestrecktem rechten Arm (denn man will ja trotzdem Abstand halten).

Und man redet ständig! Jede einzelne Person begrüßen und erklären was man will. „Ihren Impfnachweis bitte“. Immer in der Hoffnung das der Kunde weis was man meint und keine Diskussion beginnt. Selbst die gut vorbereiteten Kunden die bereits das Handy mit dem QR-Code her halten; „Ihren Ausweis bitte Frau Müller“…

Ganz pfiffige Kunden haben schon den Personalausweis in der Handyhülle auf der Rückseite und müssen nur das Handy umdrehen!

Wieder andere tun total überrascht und brauchen dann erst eine Weile um den Ausweis zu finden. Und dann gibts noch die Leute die behaupten keinen dabei zu haben.

Wiebitte?

Ich weis immer wo mein Perso ist und habe ihn immer dabei. Diesen Leuten ist wohl nicht bewusst das man spätestens wenn man Auto fährt ihn mitführen muss. Und die Ausrede man hätte den Ausweis im Auto finde ich ganz blöde! Jeder weis das man keine Wertsachen und Papiere im Auto lassen sollte, falls es aufgebrochen oder geklaut wird.

Interessant ist auch wenn jemand behauptet „ich habe den Ausweis nicht dabei“ und wenn ich dann sagen, „okay dann können Sie nicht rein“ finden sie ihn auf einmal zufällig „oh da ist er ja!“

Für solche verlogenen Aktionen sollten sich die Leute schämen! Aber diese Leute fühlen sich noch cool, dabei ärgern sie nur alle anderen. So auch die Leute die hinten dran stehen und warten müssen wegen solcher Deppen. Rücksichtnahme geht anders!

Übrigens die Menschen mit ausländischen Pässen wissen das sie ihn zeigen müssen und finden ihn viel schneller. Es sind eher die „Hotzenwälder“, die die Nachrichten nicht geschaut haben und völlig überrascht sind.

(Es handelt sich hier bei „Hotzenwälder“ nicht um die geografische Bezeichnung sondern diesmal wirklich um das gleichlautende Schimpfwort und bedeutet so viel wie „zurückgebliebenes Bergvolk“)

Keine Schweizer! Die haben alle schon die ID in der Hand!

So viel los wie seit 2 Jahren nicht mehr

Trotz der Einschränkungen war die letzten Tage zumindest in meinem Abteilungsbereich so viel los wie schon seit 2 Jahren nicht mehr. Und ich muss zugeben es stresst uns Mitarbeiter viel mehr weil wir es schon fast nicht mehr gewohnt sind.

Monatelang war viel zu wenig los und wir hatten extrem viel Zeit für den einzelnen Kunden, nun plötzlich nicht mehr. So wie früher in der Multimedia-Abteilung „alles gleichzeitig und möglichst schnell und dabei keine Fehler machen“ !

Die letzten 2 Wochen fand ich persönlich sehr sehr anstrengend! Selbstverständlich gehört es zu meinem Beruf mir das nicht anmerken zu lassen und trotzdem gute Laute zu verbreiten und nett sein. Das ist dann zusätzlich mental sehr anstrengend.

Im Januar wieder Kurzarbeit

Obwohl viel los war, reicht es nicht. Es sind definitiv weniger Kunden da, es wird weniger gekauft obwohl wir es beinahe als mehr empfinden. Aus diesem Grund werden wir ab Januar wieder Kurzarbeit machen. 20% weniger arbeiten. Das heißt ich werde mehr freie Tage haben, aber an den Arbeitstagen immer alleine sein. Ich sehe meine Kollegin offiziell den ganzen Monat nicht! Das wäre ja egal wenn es da nicht komplizierte Gardinenaufträge, Sonderbestellungen oder Kofferreparaturen gäbe über die man sich hin und wieder austauschen muss. Zum Glück wohnen wir beide in Lörrach und wir werden wohl beide mal am freien Tag kurz vorbei kommen um der Kollegin Informationen weiter zu geben.

Ab heute erst mal Urlaub!

Ab heute hab ich erst mal paar Tage Urlaub und ich sag Euch ich war sowas von Urlaubsreif. Ich bin echt froh.

Selbstverständlich hatte ich auch ein paar Reisepläne für meinen Urlaub. Von denen ich immer noch nicht weis ob ich sie machen kann!!! Scheiss Corona!

Ich habe Eintrittskarten für ein Konzert am 7.1. und geplant war das eine Freundin und ich zu diesem Anlass von 6.-9. Januar in dem Hotel verweilen. Mein Versuch dies zu reservieren wurde mehrfach abgewimmelt mit „wir wissen doch gar nicht ob es geht“. Neueste Information ist das es am Montag eine Entscheidung gibt ob die Veranstaltung stattfinden kann oder nicht.

Also bleibt uns nur flexibel bleiben und abwarten.

Bei der Arbeit

Nicht wundern das Bild ist stark bearbeitet, aus Datenschutzgründen… es dürfen halt gewisse Dinge nicht zu sehen sein… deshalb hab ich da paar komische Fragmente im Brustbereich. Aber ich wollte Euch endlich ml wieder ein aktuelles Bild zeigen.

Echte Hilfsbereitschaft

Heute möchte ich Euch berichten wie mir in den letzten Tagen echte Hilfsbereitschaft von zum Teil Fremden zuteil wurde.

Vorletzte Woche hatte meine Mutter die Idee mich in der Woche vor Weihnachten zu besuchen. Sie hatte mitbekommen das in ihrem Wohnort die Corona Inzidenz so exorbitant hoch ist und wollte am liebsten davor fliehen. Allerdings fand ich diese Idee überhaupt nicht gut, weil ich genau die Woche vor Weihnachten sehr viel arbeiten musste und mir dies etwas an meine Kräfte ging… und dann noch in all dem Stress meine Wohnung vorher putzen aufräumen und zum Teil umräumen.

Dabei musst Du bedenken, meine Mutter ist 82 und kann nicht wie meine Schwester die hin und wieder zu Besuch kommt auf einer Matratze auf dem Wohnzimmerboden schlafen. Meine Schwester findet das angenehmer als meine Ausziehbare Schlafcouch. Aber für meine Mutter ist beides nicht geeignet! Am Boden ist zu niedrig und die Schlafcouch zu hart. Also wäre das ganze nur gegangen wenn ich ihr mein Bett /Schlafzimmer zur Verfügung stelle.

Sicher kannst Du Dir denken das eine alte Dame die Abwechslung nicht mehr gewöhnt ist am liebsten alles so hat wie bei sich zuhause. Also einen Nachttisch, eine Nachttischlampe die ähnlich funktioniert wie ihre und einen analogen Wecker. Alles das habe ich nicht. Meine Lampe am Bett befindet sich über dem Kopfende (ebenso der Schalter). Meine Digitaluhr projeziert die Uhrzeit an die Decke so das ich sie im liegen sehen kann. Meine Mutter versteht diese Technik nicht! Oder sie will es nicht kapieren. Also wenn sie bei mir schläft soll ich das Ding aus machen…

Okay ein paar Nächte auf meiner Couch schlafen wäre für mich kein Problem gewesen, wenn ich nicht in dieser Woche gleich 4 mal morgens um 4 aufstehen hätte müssen! Wenn ich um 4 Uhr fit sein will muss ich um 21 uhr oder spätestens 22 Uhr ins Bett. Das ist aber die Zeit in der Meine Mutter gewöhnlich noch Fernsehen guckt.

Und genau das war auch das Problem!

Ich besitze seit über 10 Jahren kein TV Gerät mehr. Wenn ich was sehen will schaue ich es online auf dem Laptop. Meine Mutter kann derartige Geräte allerdings nicht bedienen. Sie hat ihr Leben lang nie etwas mit Internet und Computer zu tun gehabt.

Wer leiht mir kurzfristig einen TV

In meiner Verzweiflung habe ich in Facebook einen Aufruf gestartet und ich war überwältigt wie viele Leute mir ein Fernsehgerät angeboten haben. Zum Teil haben mir sogar Fremde eine Leihgabe angeboten! Jemand wollte mir sein altes Gerät sogar schenken.

Aber mit einem TV ist es ja nicht gelöst. Da ich keinen Kabelanschluss habe (brauche ich nicht), bräuchte ich zum Programmempfang einen Sat-Reciever. Ein guter Bekannter hat mir auch einen solchen geliehen. Ein Arbeitskollege hat mir sogar seinen Fernseher mit eingebautem Sat-Reciever gebracht und versucht ihn zu installieren. Er war total nett und hat Zeit und Wissen investiert… aber es hat leider nix gebracht. Vermutlich ist meine Satelitenantenne auf dem Dach nicht mehr Empfangsbereit. Was gut sein kann, denn ich habe sie seit über 10 Jahren nie gebraucht.

Nun habe ich hier zwei geliehene TV-Geräte stehen und kann sie nicht nutzen. Zudem hat meine Mutter beschlossen nun doch nicht zu kommen! Der ganze Aufwand also für nix!!!

Ein Auto leihen?

Wenn meine Mutter gekommen wäre, wäre da ja auch noch das logistische Problem gewesen. Wie kommt meine Mutter mit Koffer und co (sie kann kaum noch laufen) zu mir? Ich besitze kein Auto. Normalerweise nutze ich für derartige Situationen ein Carsharing-Auto von Stadtmobil. Mehr darüber berichte ich unter „Meine Erfahrungen mit Stadtmobil Südbaden“.

Doch dieses Jahr gab es eine echte Weihnachtsüberraschung für mich:

Eine gute Bekannte aus der Gemeinde fragte mich völlig überraschend: „Mache ich Dir eine Freude wenn ich Dir mein Auto leihe?“ ich war völlig baff, und im ersten Gespräch dachte ich es ging um den Zeitraum „zwischen den Jahren“ also habe ich meine Mutter bearbeitet „komm nicht vor Weihnachten, sondern erst danach, denn dann bin ich flexibel“

Eine Bekannte stellt mir kostenlos ihr Auto zur Verfügung!

Und das nicht nur 1-2 Wochen sondern voraussichtlich bis Ende Februar!!!! Wow, ich bin überwältigt.

Dadurch braucht sich meine Mutter keine Sorgen mehr um Corona in ihrem Wohnort zu machen. Ich kann sie ohne zuviel Kontakt mit anderen Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln besuchen und für sie außerhalb der, in Ihren Augen so gefährlichen Umgebung, einkaufen. Ein größeres Geschenk hätte mir die Bekannte nicht machen können!

Ich bin mega dankbar, so kann ich die nächsten Wochen meine Kontakte reduzieren und mich trotzdem um meine Mutter kümmern.

Es gibt sie also noch die Hilfsbereitschaft der Menschen!

Danke noch mal an alle die mir ein Fernsehgerät angeboten haben. Es waren so viele das ich zum Teil nicht mal absagen konnte. Danke trotzdem!

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog