Es ist Mitte Oktober und ich habe mit der Weihnachtsbäckerei für den Adventbasar begonnen. Sicher werden einige von Euch schimpfen das es dazu noch zu früh sei.

Aber dabei solltest Du bedenken das ich bis Ende November alles fertig haben muss, denn unser Adventbasar findet ab dem ersten Advent statt und und der Woche vorher müssen wir die zusammengetragenen Plätzchen gemeinsam verpacken.

Ganz ähnlich wie letztes Jahr bei „Plätzchen und Gemeinschaft“ letztes Jahr, werden wir uns wieder Treffen um unser Gebäck als Mischung in kleine Tüten zu verpacken.

Meine ersten Lebkuchen

Weil es noch so sehr früh ist, habe ich mich zuerst für eine Kekssorte entschieden die dafür bekannt ist das sie besonders lange haltbar ist.

Zum ersten Mal habe ich mich an Lebkuchenteig getraut und ich muss sagen das Rezept hat mich echt begeistert. Lang nicht so kompliziert und komplex wie ich befürchtet habe. Weil ich keine extravaganten Gewürze wie „Hirschhornsalz“ suchen wollte habe ich mich für eine Lebkuchengewürz Mischung entschieden.

Das hier verwendete Rezept erforderte zusätzlich Zimt und Muskat. Nur Anis habe ich weg gelassen.

Weil ich einen kompletten freien Tag für diese Backsession eingeplant habe. habe ich gleich die doppelte Menge an Teig gemacht. Der Teig war super zu verarbeiten… aber bei dieser Menge artete es dann schon in viel Arbeit aus.

Begonnen hatte ich morgens um 10 und die letzten Verzierungen musste ich bei Kunstlicht bis nach 18 Uhr machen. Viel Teig macht halt auch viele Kekse die dekoriert werden müssen.

Lebkuchen dekorieren

Eine besondere Herausforderung wurden meine „Schneeflocken“ diesen Ausstecher habe ich noch nicht sehr oft verwendet, weil die filigranen „Ärmchen“ je nach Konsistenz des Teiges etwas schwierig sein könnten. Doch dieser Lebkuchenteig erwies sich für diese Form nahezu perfekt.

Da die Schneeflocke fast Handtellergroß ist, bietet sie auch ausreichend Raum für eine hübsche Dekoration. Aber genau darin bin ich noch nicht so ganz geübt. Hier habe ich nicht mit einer Spritztülle gearbeitet, sondern einfach nur mit einer kleinen Plastiktüte bei der ich eine klitzekleine Ecke abgeschnitten habe. Es erforderte drei verschiedene Versuche aber dann erwies sich dies am praktikabelsten.

Neu war für mich auch, das bei diesem Rezept angegeben wurde, man sollte die Kekse erst vollständig auskühlen lassen und dann erst dekorieren. Als Kind hatte ich das Gegenteil gelernt, wir sollten uns immer beeilen und die Plätzchen schmücken solange sie noch warm sind,

Ohne diesen Zeitdruck konnte ich mich entspannt verkünsteln. Und mit Zuckerguss mit Eischnee gelingt dies auch endlich ansehnlich.

Selbstverständlich zeige ich Euch hier nur die gelungenen Desings. Einige Teddys und Lebkuchenmännchen sind etwas sehr Glubschäugig geworden.

Rezepte aufschreiben

In „zu viel Zeit für Cookies“ hatte ich es Euch angekündigt, das ich diesen Blog um Plätzchenrezepte erweitern möchte. Und dieses Lebkuchenrezept wird höchst wahrscheinlich mein erstes Backrezept hier werden.

In den kommenden Tagen möchte ich dieses aufbereiten und möglichst bald veröffentlichen. Allerdings erwartet mich nächste Woche eine nicht so erfreuliche Reise.

Mein Freund und ich fahren nach Hamburg und Travemünde zu einer Seebestattung. Die langjährige Freundin die der Grund meiner vielen Hamburgreisen war ist leider verstorben und ich möchte sie auf ihrer letzten Fahrt auf die Ostsee begleiten.

Mehr dazu unter „Abschied von einer lieben Freundin“. Der Leichenschmaus wird wie von der verstorbenen gewünscht im Cafe Niederegger in Travemünde stattfinden. Diesen Ort hatte sie geliebt und dort war ich oft mit ihr. Bilder davon findest Du unter anderen unter „wundervolle Ausflüge an die Ostsee“.

Dieser Text nimmt beim Samstagsplausch teil und wird bei Karminrot und im Lesezimmer verlinkt.

Gefällt mir:

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

Da ich mich auch gerne mit Handarbeiten beschäftige, findest Du auf meiner Seite auch einige Handarbeits-Anleitungen aus verschiedenen Bereichen.

Folge mir auf diesen Wegen:

Entdecke mehr von Unterwegs ist das Ziel

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner