Boah war für eine erlebnisreiche und volle Woche. Ich hab so viel erlebt das ich fast nicht weiß, wo anfangen. Als Erstes ich bin wieder gesund und hab diese Woche wieder richtig viel gearbeitet.

Letztes Wochenende haben mein Freund und ich dessen Küche in eine Traumküche verwandelt. Wir sind beide keine tollen Heimwerker aber ich bin von dem Ergebnis da wir erzielt haben echt begeistert:

Wir haben gemeinsam eine Küchenrückwand von Stickerprofis installiert. Mehr darüber in meinem gleichnamigen Beitrag.

So war meine Woche:

Am Montag hatte ich eine ganz entspannte kurze Schicht die erst um 11:28 begann. Die war auch angenehm und planmäßig. Aber davor hatte ich eine abenteuerliche Heimreise.

Da mein Freund um kurz nach 7 zur Arbeit muss, brachte er mich vorher zum Bahnhof in Freiburg und ich fuhr mit dem ICE nach Basel. Das hab ich so jetzt schon paarmal gemacht und ich weiß auswendig, dass die Verbindung zur S-Bahn um 7:47 Uhr nach Lörrach einwandfrei klappt. Ich kam also zu dem entsprechenden Bahnsteig und wunderte mich schon das da ungewöhnlich viele Fahrgäste warten.

Da erfolgte die Durchsage S-Bahn 7:17 fährt ein… es war aber schon 7:40 und ich dachte da hätte sich nur jemand versprochen. Doch auch die Anzeige deutete das die Bahn um 7:17 noch nicht da gewesen wäre. Ich stieg ein und rechnete damit das man den Zug stehen lässt bis 47 und somit die Nächste Bahn wieder pünktlich ist. Das war aber nicht der Fall wir fuhren früher und ich freute mich schon das ich nun früher als geplant Zuhause ankommen würde…

Doch wir kamen nicht weit. In Riehen plötzlich die Durchsage im Zug „Dieser Zug endet hier, bitte alle aussteigen. Offensichtlich gab es in Lörrach technische Probleme und die S-Bahn konnte nicht fahren.

Alle Fahrgäste raus und eine Menschentraube bewegte sich Richtung Straßenbahnstation. Das meiste erfahrene Pendler die das schon kennen. Die paar verunsicherten Wenigfahrer schlossen sich den Insidern an und folgten. Die entsprechende Straßenbahn bis zur Grenze kam auch sehr schnell. Alle rein und an der Endstation wieder eine kleine Volkswanderung von der Straßenbahn über den Grenzübergang bis hin zur ersten Bushaltestelle in Deutschland. Ein paar findige Insider suchten schon eine Alternative an einer anderen Haltestelle, doch wir waren immernoch mehr wie 50-60 Personen. Dann kam der Bus. Dieser war schon vor dem Halt sooo voll, dass die Gänge voller Menschen standen. Man sah schon von weitem das wir alle da nicht hineinpassten!

Erneut trennten sich ein paar Ortskundige von der Menschengruppe und gingen zu Fuß zur nächsten S-Bahnstation, in der Hoffnung das dort irgendwas fährt.

Ich entschloss mich die etwa 2,5 Km nach Hause zu laufen. Die Strecke führt Parallel zu S-Bahnlinie und normalerweise fährt da alle 7,5 Minuten mindestens eine Bahn. Es fuhr exakt nichts. Also wusste ich, das nicht nur die Strecke nach Basel betroffen war, sondern auch nach Weil am Rhein. Eine Anfahrt zur Arbeit später gegen 11 Uhr mit Bus und Bahn konnte ich vergessen. Denn wenn die S-Bahnen nicht fahren sind die Busse überfüllt. Also bleibt nur noch das Fahrrad. Die Zeit zuhause reichte gerade noch so um den Akku fürs e-Bike zu laden.

Morgenspaziergang wegen Öffi-Chaos und mit Fahrrad zum Dienst sollte mich beides angesichts meines Berufes nicht stressen… aber am ersten Arbeitstag nach zwei Wochen krank… war das schon sehr herausfordernd und ich war froh das der Arbeitstag zu kurz war.

Dienstag

Dienstbeginn um 4:30, weil ich das frühzeitig wusste habe ich dafür lieber ein Carsharin-Auto reserviert. (näheres darüber unter So funktioniert Car-Sharing). Auch wieder nur kurzer Dienst bis 11 Uhr.

Dann wieder nur wenige Stunden zu Hause und um 14 Uhr ging es los Richtung Stuttgart. Auf dem Weg in Freiburg kurz Zwischenstation, meinem Freund den Dienstkoffer mit der Arbeitskleidung für den nächsten Tag übergeben. Über Karlsruhe nach Stuttgart.

Am Hbf Treffen mit einer Freundin und wir gingen zu Fuß zur Halle wo das Konzert mit Thomas Anders stattfand.

Thomas Anders sings Modern Talking

Das Konzert war wie eine Zeitreise. Begrüßt wurden wir auf der Leinwand von einem KI generierten jungen Thomas Anders, der uns einlud in die 80er Jahre. Teilweise sang Thomas mit seinem „damaligen“ ich im Duett. Ein faszinierendes Zusammenspiel aus Livemusik, Einspielern und Videoeffekten. Eigentlich schon fast eine Multimedia-Show.

Das war mein Blickwinkel von meinem eigentlichen Sitzplatz aus.

Und nach der Pause hatte ich diesen Blick. Dank zweier „alten Freunde“ von der Pinwand für Thomas Anders-Fans, konnte ich in die erste Reihe aufrücken. Die beiden hatten sich an mich erinnert (über 20 Jahr her) das wir damals die Pinwand für Thomas Anders-Fans gegründet hatten um einander zu helfen. Mehr über die immer noch bestehende Fanzeitzung und Webseite unter Thomasanders-Fan.de

Nach dem Konzert sofort zu Freunden aus Frankreich ins Auto. Ein Freund hatte einen 9er Bus organisiert und die Fahrt war beinahe eine Fortsetzung der Show. Zu lauter Modern Talking Musik sangen wir laut mit. Eine sehr kurzweilige Fahrt. Gegen 1 Uhr trafen wir uns an einer geschlossenen Tankstelle mit meinem Freund. In dessen Auto ich umstieg um dann endlich gegen 1:30 Uhr in einem Bett zu landen . (wohlgemerkt ich war um 3 Uhr aufgestanden)

Mittwoch

Am Mittwoch hatte ich 7 Uhr Dienstbeginn. Ich war pünktlich da! Denn ich war schon in Dienstkleidung die 90 km angereist.

Donnerstag und Freitag

jeweils Dienstbeginn um 4:45 Uhr. Mittwochabend lag ich um 18 Uhr im Bett!

Diese Woche war anstrengend und arbeitsreich. Aber ich habe sie gut gemeistert. Ich bin nicht wieder krank geworden. Heuschnupfen, Schnupfen, Durchfall und Magenbeschwerden sind nicht wieder gekommen und ich bin echt stolz darauf diese Mammutwoche so gut überstanden zu haben.

Warum tut man sich das an?

Ja diese Frage habe ich mir diese Woche auch gestellt. Doch die Eintrittskarte für Thomas Anders in Stuttgart hat über 90€ gekostet und ich habe sie schon vor Monaten bezahlt , ich wollte sie nicht verfallen lassen. Zusätzlich frei nehmen ging nicht, weil ich durch die letzten zwei Wochen Krankheit sowieso schon zu wenig Stunden habe. Also Pobacken zusammen reissen und durchhalten.

Am heutigen Samstag habe ich frei und nachher kommt meine Schwester zu Besuch, worauf ich mich schon sehr freue.

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Ein Kommentar zu „Meine erlebnisreiche Woche: Von der Traumküche bis zum Konzert“

  1. […] letzte Woche so vieles war. Viele Schichten und dann noch ein Konzert. War diese Woche das Gegenteil der Fall. […]

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ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

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