Wunderschönen guten Morgen, heute kann ich meinen Samstagsplausch endlich mal wieder pünktlich und ganz entspannt zu Hause auf der Couch schreiben. Meinen Text von letzte Woche hatte ich unterwegs verfasst.
Wie im Samstagsplausch 9 erwähnt, habe ich die Nacht von Samstag auf Sonntag in Duisburg verbracht. Aufgrund der Zugverspätung kam ich dort viel später als geplant an. Im Hotelzimmer bin ich sofort ins Bett gefallen nach dem langen Tag. Die wenigen Stunden am Sonntag morgen habe ich dann lieber für ein gemütliches Frühstück genutzt, anstatt mir irgendwas anzusehen.
Duisburg


Wir Mitarbeiter der deutschen Bahn bekommen das Hotel bezahlt, allerdings ohne Frühstück da wir sehr oft vor den üblichen Frühstückszeiten schon wieder wegmüssen. Vergangenen Sonntag hatte ich aber das Glück, dass ich erst um 10 Uhr weiterfahren musste. So hatte ich ausreichend Zeit, um ein gemütliches Frühstück zu genießen.
Auch wenn das Hotel in unmittelbarer Bahnhofsnähe eher der unteren Preiskategorie entspricht (kleine Zimmer) fand ich die Auswahl beim Frühstücksbuffet ganz gut. Auch der Preis von 13,90 € fand ich angemessen.
Duisburg – Basel mit dem EC 9
Zurück nach Basel hatte ich in meinem Plan einen durchgehenden Zug. Zwar waren in meinem Dienstplan unterschiedliche Funktionen vermerkt, doch effektiv ist so eine Schicht sehr entspannt und angenehm.
Der EC 9 ist ein klassischer Zug mit einer deutschen Lok und schweizerischen Waggons. Er verkehrt von Hamburg nach Zürich und das Besondere ist das es einen Panoramawagen gibt. Dieser ist besonders auf der Strecke zwischen Köln und Mannheim sehr beliebt, denn wir folgen eine der schönsten Zugstrecken Deutschlands. Diese Fahrt über Koblenz und Mainz führt am Rhein entlang, wo man unzählige Burgen und Schlösser sehen kann und natürlich die Loreley. Deshalb ist dieser Zug bei internationalen Fahrgästen sehr beliebt. Aber auch deutsche Bahnkunden schwärmen von dieser Strecke, wie zum Beispiel hier: „im Panoramawagen am Rhein entlang“
Letzten Sonntag hatten wir „Postkartenwetter“ und ich konnte mich nicht zurückhalten ein paar Fotos zu machen.





Der wohl berühmteste Felsen in Deutschland. Jeder Tourist aus USA, Canada oder Japan will ihn mal gesehen haben… die Loreley. Mein Foto ist technisch weit weg von gut, aber es fängt ein wenig das Zugfeeling ein. Deshalb habe ich absichtlich den Fensterrahmen und die Spiegelung der Innenbeleuchtung drin gelassen.
Wenn Du mit der berühmten Sage um die Loreley nicht vertraut bist kannst Du sie hier nachlesen.
Bei so einem schönen Wetter macht diese Strecke echt Freude. Bei Regen und Nebel nicht so sehr.
Meine Arbeit in diesem Zug war entspannt, allerdings auch etwas anspruchsvoller als in den ICEs, da beim Ein und Ausstieg und bei der Abfertigung mehr Dinge beachtet werden müssen. Gegen 15:30 war ich dann wieder zurück in Basel und hatte endlich Feierabend.
Montag
Am Montag dann kompletter Kontrast dazu, ich hatte eine Schicht mit 4 verschiedenen Zügen, und in jedem hatte ich andere Aufgaben. Interessant war das wir als letzten Zug auch wieder den EC 9 hatten und sich das Arbeiten darin dann ganz anders angefühlt hat.
Dienstag und Mittwoch
hatte ich frei und habe vor allem viel Haushalt erledigt.
Donnerstag
Gab es wieder einen Streik der GDL doch ich konnte noch zwei Züge begleiten die trotzdem fuhren. Wieder erwarten waren beide nicht überfüllt wie wir es befürchtet hatten.
Freitag
Aufgrund des Streiks verkehrten meine Züge nicht und ich musste meine Arbeitszeit in der Dienststelle verbringen… etwas langweilig, ich hatte sogar Zeit auf dem Diensttablet einen Blogpost zu verfassen. Siehe dazu „Freutag im Streik“.
Diesen Text verlinke ich wieder wie jeden Samstag bei Karminrot und dem Karminroten Lesezimmer in der Linkparade Samstagsplausch. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog





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