Meinen heutigen Text, den ich wieder wie gewohnt als Samstagsplausch bei Karminrot und im Karminroten Lesezimmer verlinke, schreibe ich heute am frühen Samstagmorgen.
Eigentlich ist es schon fast peinlich, wenn ich sage, ich sei diese Woche nicht dazu gekommen den Text vorher vorzubereiten. Denn das habe ich doch schon seit Wochen fest vor.
Anfang der Woche war ich noch so krank, dass ich mich Montag nochmals habe krankschreiben lassen. Denn ich war der Meinung das man, wenn man immer wieder so stark hustet, das man sich ins Höschen macht. Nichts im Zug verloren hat. Dienstag und Mittwoch hatte ich meine langfristigen freien Tage und somit konnte ich nochmal 3 Tage auskurieren.
Doch von wegen nur Ruhe und Erholen! Am Mittwoch kamen die Handwerker. Mein Warmwasserspeicher im Badezimmer machte zuvor nur noch manchmal ein wenig warmes Wasser. Es war schon fast ein Glücksspiel, ob das Wasser für eine Dusche reicht oder nicht. Außerdem machte, das Gerät immer mehr eigenartige Geräusche. Zuletzt gluckerte und knackte es sogar, wenn eine der Nachbarinnen ihre Klospühlung betätigte. Sehr eigenartig.
Doch mein Vermieter hat zeitnah und sehr freundlich reagiert und eine Sanitär-Firma mit dem Austausch des schon in die Jahre gekommenen Gerät beauftragt. Die Kommunikation mit dieser Firma fand ich äußerst angenehm und unkompliziert. Weil sie beim ersten Anruf festgestellt haben, dass ich auf meinem Festnetzanschluss nicht gut erreichbar bin, hat man mich via Whatsapp kontaktiert und ich konnte ihnen meine freien Tage auch Abends nach meinem Dienstende nennen.
Am Mittwoch war es dann endlich soweit, sie sollten kommen und mir war bereits angekündigt worden, dass das neue Gerät kleiner sein würde. Also stellte ich mich darauf ein, dass gebohrt werden würde.
Deshalb hatte ich das Badezimmer fast leer geräumt, alle Vorleger und den Behälter mit der Schmutzwäsche weg, weil ich mit viel Staub gerechnet hatte.
Auf die Minute pünktlich klingelten die Mitarbeiter und trugen als allererstes das neue Gerät bis zu meiner Haustüre in den zweiten Stock. Danach brachten sie zahlreiches Arbeitsgerät hoch, darunter unter anderem eine riesige Bohrmaschine, mit der sie wohl planten durch die Kacheln in die Wand zu bohren. Davor graulte mir am meisten.
Die Arbeiter machten mich darauf aufmerksam, dass das Wasser für das ganze Haus eine Weile lang abgestellt werden müsste und ich doch bitte die Nachbarn informieren soll, damit diese noch schnell vorher zur Toilette gehen können. Also klingelte ich bei den beiden Nachbarinnen und beide waren gerade nicht zu Hause. Es lief auch keine Waschmaschine und so konnten die Umbauarbeiten, ohne andere zu stören, stattfinden. Ich war erleichtert.
Der neue Boiler ist von der gleichen Firma und das Gehäuse sieht auch fast genauso aus wie das alte Gerät. Und er hat, obwohl er kleiner ist, die gleiche Breite und deshalb können die alten Halterungen genutzt werden. Super! Keine neuen Bohrungen und keine hässlichen Stellen an der Wand, die sichtbar bleiben.
Auch wurden die Arbeiten weder sehr laut noch sehr staubig. Nach 3 Stunden war mein Badezimmer wieder nutzbar! Das neue Gerät musste zwar erst aufwärmen, aber auch das ging viel schneller als angekündigt.
Es wurde wirklich nur das Gerät ausgetauscht und dadurch sind die Probleme, die ich an allen drei Mischbatterien hatte, nämlich dass ich den Eindruck hatte, das die Temperaturregelung mal geht und mal nicht, weg! Es lag alles nur daran das der Warmwasserspeicher nicht mehr die gleichbleibende Wassertemperatur geliefert hat. Auch der Wasserdruck stimmt jetzt wieder.
Und ich war schon fast irritiert, das Gerät macht keinerlei Geräusche. Das Alte hatte fast jede Wasserbewegung mit Gluckern oder Knacken quittiert. Erst jetzt wurde mir klar, dass das alte Ding wohl schon seit Monaten kaputt war und ich mich einfach nur daran gewöhnt hatte, dass es so schlecht funktioniert.
Aber ich bin sehr, sehr dankbar, dass es so lange und so gut funktioniert hat. Ich wohne hier seit über 15 Jahren und meine Vormieterin war hier über zwei Jahre und berichtete, mir das Gerät sei schon da gewesen. In all der Zeit war nie irgendwas! Wenn so ein Ding 20 Jahre ohne jegliche Wartung und Reparatur funktioniert, ist das doch gut!

Ein schönes Landschaftsbild kann ich Euch heute nicht liefern. Aber ein Zwischenstand von meiner Spendenkiste für den Adventbasar mit den gestrickten Socken. Von dieser Sockenkiste habe ich unter „Sockenstricken“ schon mal berichtet.
Ich musste die Socken für das Bild aus dem Karton nehmen, denn es sind jetzt 20 Paar!
Das ist mein absoluter Rekord, so viel wie in diesem Jahr habe ich noch nie gestrickt. Und ich stelle fest meine Socken werden immer gleichmäßiger und schöner und sind viel, viel schneller fertig als noch letztes Jahr. Wie heißt es so schön, Übung macht den Meister.
Schönes Wochenende
Durch die Krankheit und gleich 3 freie Tage habe ich diese Woche noch nicht viel gearbeitet. Aber gleich starte ich zu einem langen Arbeitssamstag nach Köln und am morgigen Sonntag geht es sogar in eine Übernachtungsschicht. Also im Grunde beginnt jetzt erst meine richtige Arbeitswoche.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Vielen Dank für Deinen Besuch auf Unterwegsistdasziel.blog
Hier gehts zur letzten Woche: „Herbstsonne“





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