Wie in meinem letzten Samstagsplausch angekündigt, habe ich diese Woche mit vielen fantastischen Fan-Freunden meinen Geburtstag gefeiert. Hoppla, ich muss die Überschrift dieses Beitrages ändern, denn ich habe diese Überschrift schon einmal verwendet. Unter „Ein Fan-tastischer Geburtstag“ kannst Du nachlesen, wie es vor zwei Jahren war.
Eigentlich dachte ich, sowas kann man gar nicht mehr toppen…
Reisevorbereitungen für den 11.11.
Als die Tourneedaten für die Nino de Angelo Tournee veröffentlicht wurden, war ich erstmal nur auf die näher gelegenen Städte fixiert. Doch eine sehr gute Freundin rief mich an und fragte ob ich denn schon etwas für den 11. November geplant hätte? Sie würde mir gerne die Eintrittskarte und das Hotel in Wuppertal zum Geburtstag schenken. Natürlich sagte ich sofort zu. Denn ich hatte schon längst für die Tage um meinen Geburtstag Urlaub eingereicht.
Eigentlich planten wir, dass ich ein paar Tage zuvor zu dieser Freundin nach Hamburg kommen würde und wir gemeinsam mit dem Auto nach Wuppertal fahren. Doch das war vor einigen Monaten. Seit dem hat sich meine private Situation geändert.
Mein Freund war bei „Nino de Angelo in Freiburg“ das erste Mal dabei. Er war von der Show begeistert, und lernte auch ein paar Fans von Fangemeinschaft kennen. Von daher war es für ihn keine Frage, dass er mich an meinem Geburtstag zu dem Konzert in Wuppertal begleiten wollte.
Meine Schwester kennt das schon, mittlerer Weile machen wir es so das wir auch an ihrem Geburtstag immer irgendwo gemeinsam hinreisen. Und diesmal sollte es halt Wuppertal sein. Allerdings verbrachte sie mit ihrem Partner mehrere Tage in der Stadt mit der berühmten Schwebebahn.
Planänderungen
Kurz vor der Tournee gewann eine andere Freundin bei einem Gewinnspiel zwei Tickets für das Nino-Konzert in Bochum. Auch eine Stadt, die ich eigentlich gar nicht auf meinem Zettel hatte. Sie fragte mich, ob ich sie begleiten würde. Nach Rücksprache mit meiner Hamburg-Freundin entschied ich mich meine Reisepläne zu ändern. Denn Bochum und Wuppertal liegen ja in der selben Richtung.
Ich fuhr also nicht nach Hamburg und von dort im Auto nach Wuppertal. Nein, ich startete am Montagmorgen Richtung Bochum.

Um 6:22 ging es schon los, natürlich mit dem Zug. Noch war ich alleine Unterwegs, denn mein Freund musste noch arbeiten und kam erst am Dienstag direkt nach Wuppertal.

Wieder erwarten kam ich vor den anderen in Bochum an, obwohl ich einen viel weiteren Weg hatte. Die Freundin mit der Karte und zwei weitere Fan-Freundinnen kamen von Münster, wo sie gemeinsam das Nino de Angelo-Konzert besucht hatten.
Wir teilten uns ein Taxi und überbrückten gemeinsam die Zeit bis unsere Zimmer beziehbar waren. Dabei checkten wir erst mal ab, ob in einem der beiden Hotels ein „reinfeiern“ überhaupt möglich ist. Die Bar des günstigeren Hotels erwies sich als nicht so kooperativ, man konnte mir noch nicht mal beantworten, ob sie um 22 oder 23 Uhr schließen. Beides unbrauchbar.
Während wir die andere Bar „checkten“ stießen zwei weitere Fans zu uns, das war nicht abgesprochen, aber war ideal, denn die beiden konnten uns einen Tipp für das Abendessen geben und so landeten wir gemeinsam in einer sehr guten Trattoria.
(Weil ich noch nicht alle beteiligten gefragt habe, zeige ich hier nun kein gemeinsames Foto)
Nino de Angelo in Bochum
Das Konzert fand im Kongresszentrum statt. Ein riesiges modernes Gebäude mit imposantem Eingang. Im weitläufigen Foyer gab es sogar Pizza oder Currywurst. Es gab zahlreiche Sitzgelegenheiten und sogar Cocktails.
Doch wir Fans waren erst mal auf den Merchandisestand fixiert, wo wir für ein Gruppenbild verabredet hatten. Diesmal waren wir 10 Personen von der Fangemeinschaft. Wenn Du mehr darüber wissen willst, dann schau auch mal Hier

Mein Blickwinkel war diesmal ein ganz anderer und ich musste feststellen, dass ich viele Details und Lichteffekte in Freiburg überhaupt nicht sehen konnte.

Außenstehende fragen mich immer „warum hört man sich das gleiche Konzert mehrmals an?“ Auch wenn die gleichen Lieder gespielt werden, jede Halle ist anders, jede Stimmung ist anders und dann noch so unterschiedliche Sitzplätze. Für mich ist das jedes Mal ein tolles Erlebnis!

Wenn man die Show zum zweiten Mal sieht, weiß man genau, wann die pyrotechnischen Effekte vorüber sind und die Ordner nicht mehr aufpassen, weil sie denken es ist gleich zuende…
So kam es, dass meine Begleitung und ich rechtzeitig nach vorne gestürmt sind und wir plötzlich gemeinsam mit anderen Fangemeinschafts-Mitgliedern direkt an der Bühne standen. Dieses Bild war ebenso mein persönlicher Blickwinkel.

Reinfeiern
Nach der Show gingen wir gemeinsam rüber in das fast angrenzende Hotel, wo ich gleich mal eine Flasche Sekt für Mitternacht bestellt habe. Wir zogen uns in eine etwas ruhigere Ecke der Hotellobby zurück und konnten dort gemütlich über das erlebte quatschen und fleißig Bilder und Videos austauschen. Die Mitarbeiter des Hotels waren super freundlich und bereiteten rechtzeitig den Sekt vor, so das wir pünktlich um Mitternacht auf meinen Geburtstag anstoßen konnten. Lustig war, das fremde Gäste in das Geburtstagsständchen einstimmten und „Alles Gute!“ brüllten.
(Auch hier lasse ich das entstandene Erinnerungsfoto weg, weil nicht alle anwesenden zugestimmt haben)
Mein Geburtstag
Nach einem ausgiebigen Frühstück, mit einer Freundin (die mit der gewonnenen Karte) ging es dann mit einer weiteren Freundin bei strahlendem Sonnenschein weiter nach Wuppertal. Wo meine Schwester mich am Bahnhof abholen wollte, aber darauf bestand, dass wir uns in der Bahnhofshalle treffen. Ich fand das erst eigenartig. Doch als ich sie von weitem sah, war mir klar, warum! Sie hatte einen großen gasgefüllten Luftballon mit „Happy Birthday“ darauf für mich. Sie wusste das diese auf Bahnsteigen verboten sind. Denn wenn ein Ballon weg fliegt oder an zu langer Schnur gehalten wird kann dieser gefährlich nah an die Stromführenden Oberleitungen kommen. Gerade bei metallisierten Folien kann es dabei zu einem gefährlichen Lichtbogen kommen. Deshalb muss man in Bahnhöfen gasgefüllte Ballons immer maximal auf Kopfhöhe fixieren.
Gemeinsam gingen wir zu unserem Hotel direkt neben der historischen Stadthalle. Meine Schwester berichtete mir das dieses Gebäude im Stadtführer zur Besichtigung empfohlen würde. Wegen der besonderen Architektur und Deckenmalerei…. ist jetzt nicht gerade das was ich erwartet hatte.

Nino de Angelo in Wuppertal
Die Location in Wuppertal war komplett anders als am Tag zuvor in Bochum. Ein schönes altes Gebäude mit Kuppeldach und einer sehr beeindruckenden Architektur. Trotz viel Schnörkel und Gold ist das Gebäude auf dem neuesten technischen Stand. Rollstuhlgerechter Zugang, Aufzüge und angenehme Beleuchtung und Klima. Ich war wirklich baff als wir in das Foyer kamen. Auch hier Säulen und Verzierungen, wie man sie sonst nur von Kirchen kennt. Und alles sehr sauber und gut erhalten. Das Einzige, was ich vielleicht bemängeln könnte, wären die engeren Sitzreihen. Aber das lag ja vielleicht daran, dass es fast voll war.
So ein ehrwürdiges Gebäude hat manchmal einschüchternde Wirkung auf die Zuschauer. Aber heute nicht. Die Leute standen teilweise schon beim ersten Lied! Eine tolle, ansteckende Stimmung von Anfang an. Ich denke, das liegt auch daran, dass der Abstand zur Bühne nicht so groß war. Der ganze Saal kochte und man sah es den Akteuren auf der Bühne auch an, dass sie die gute Stimmung wieder spiegeln.

In Wuppertal war dies mein Blickwinkel. Wir saßen mittig in der dritten Reihe. Und ich hab mich schon vor Beginn mit den Personen neben und hinter mir verständigt das wir hin und wieder aufstehen zum Tanzen.
Vor mir saß ein ziemlich großer Mann, die Frau neben ihm tanzte fröhlich, doch er wippte nur unzufrieden mit den Beinen. Bis ich ihm auf die Schulter tippte und mit einer Handbewegung deutete, er dürfe ruhig aufstehen. Der Mann hat sich total darüber gefreut. Vermutlich hatte er Angst, dass ich nichts sehe. Die Stimmung war wirklich schön und ausgelassen. Und ich hatte den Eindruck Nino hätte mich gesehen und erkannt…
Gegen Ende des Konzertes kamen ein paar Leute zur Bühne und wollten Bilder mit Nino machen. Eine Dame betonte dabei, dass sie heute Geburtstag habe… danach passierte folgendes:
Eine Fanfreundin in der ersten Reihe hat geistesgegenwärtig das Handy gezückt, als sie das Stichwort Geburtstag gehört hat. Mit so einem persönlichen Gruß hat keiner gerechnet. Danke an Nino und danke für das Filmen.
Ein wunderschöner Abend
Nach der Show sind wir noch in großer Runde, meine Schwester, ihr Freund , mein Schatz und ganz viele liebe Fan-Freunde in der Hotel-Bar zusammengesessen. Es war ein rundherum schöner Abend mit viel Lachen und herzlichen Gesprächen. Auch hier sind ganz viele Erinnerungsfotos entstanden, die ich hier nicht zeigen möchte. Es war eine harmonische und lustige Stimmung und ich habe den Abend wirklich sehr genossen! Vielen Dank an alle Beteiligten. Vielen Dank für alle die dabei waren und für all die Geschenke.
Rückreise von Wuppertal
Zurück ging es natürlich mit dem ICE. Für meinen Freund und mich war es das erste Mal das wir so lange zusammen gereist sind. Und wir haben es sehr genossen. Denn während einer Autofahrt könnte man nicht so kuscheln und küssen… ich weis das Argument interessiert andere über 50 jährige nicht so. Aber Du musst bedenken wir sind beide frisch verliebt!

Ich sage Danke!
An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei allen Beteiligten bedanken! Danke für alle Geschenke und Glückwünsche. Danke an alle die dabei waren, ihr habt diesen Tag (ach was es waren zwei) zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Herzlichen Dank!
Dieser Beitrag wird im Samstagsplauch bei Karminrot und im Lesezimmer verlinkt.





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