Als mein Freund damals diese Kreuzfahrt auf „Mein Schiff flow“ gebucht hat, hatte er für sich eine Einzelkabine reserviert. Denn er lernte mich erst ein paar Wochen später kennen.

Es war bei einer Karaokeveranstaltung in Emmendingen wo er von einer Sängerin beeindruckt war. Aber vermutlich war es nicht mein hochwertiger Gesang, der ihn fasziniert hat. Sondern eher die Tatsache das ich begeistert auf die herein drängende Männergruppe zuging, Ich war in dem Moment einfach nur begeistert: „endlich kommen Zuhörer“ denn der Abend war bis dahin eher langweilig und die Veranstaltung war viel zu wenig besucht. Just in dem Moment füllte sich das Lokal und der genaue Grund dafür erfuhr ich erst viel später.

Mein erster Gedanke war nur, diese Leute sollen doch bitte bleiben, also strengte ich mich an sie zu animieren. Die Gruppe von 8 bis 10 Männern zwischen 40 und 60 ließ sich recht einfach motivieren, denn sie hatten wohl alle schon ein paar „Bier im Kopf“. Die Männer waren ausgelassen und feierten meinen Auftritt und deshalb wollte ich mich dafür bedanken und holte mein Getränk um mit ihnen anzustoßen.

Einer der Freunde versuchte mir die Gruppe vorzustellen, doch ich war verwirrt denn gefühlt hieß jeder A… oder B… Aus Datenschutzgründen nenne ich die Namen hier jetzt nicht. Aber der eine Vorname ist in dieser Altersklasse wirklich häufig und schließlich überzeugte mich mein Gesprächspartner das er wirklich so heißt nur eben in einer anderen Schreibweise wie einer der anderen.

Das kann ja wirklich vorkommen. Ich kenne auch sonst einige Leute die diesen Namen tragen. Aber der zweite Name ist eher selten. Trotzdem fiel dieser ständig. Jeder zweite Satz war „Das ist B…“ und schließlich „Habe ich schon gesagt das dies B.. ist“? … der stand aber nur daneben und lächelte mich an.

Ich ging schon längst davon aus das B überhaupt nicht mit kriegt, was mir A die ganze Zeit erzählt. Aber sein nettes Lächeln gefiel mir und so fragte ich „Was ist mit B, warum erwähnst Du ihn so oft?“

Die Aussage war „den musst Du kennenlernen, er arbeitet auch bei der Bahn“… offensichtlich hatte mich der Moderator als „Uschi von der Bahn“ angesagt. Hatte ich gar nicht mitbekommen. Aber für A. war das wohl das entscheidende Argument, warum ich B kennenlernen musste.

So kamen wir ins Gespräch und ich fand ihn wirklich nett…

Das ist diese Woche ein Jahr her und für uns beide hat sich seit dem vieles geändert!

Ich nehme Dich mit auf das Schiff

Schon beim zweiten oder dritten „Date“ fragte mich B. ob ich ihn bei diesem Urlaub auf „Mein Schiff – Flow“ begleiten wolle. Für ihn war damals schon klar das er sich diese Reise und eine gemeinsame Zukunft vorstellen könnte. Ich brauchte da noch ein paar Monate. Doch schließlich konnte er die Einzelkabine rechtzeitig umbuchen. Nächste Woche geht es für uns beide auf eine Kreuzfahrt auf dem westlichen Mittelmeer.

Mittlerer Weile haben wir schon ganz andere Dinge zusammen erlebt wie zum Beispiel „mein fantastischer Geburtstag“ oder „Kurzurlaub im Allgäu“.

Wir haben gemeinsam seine Küche mit einer „Küchenrückwand“ verschönert und den Vorgarten mit einer „Bank vor dem Haus“

Mein Sommerurlaub war in Gefahr

Mein Sommerurlaub auf einem Kreuzfahrtschiff war in Gefahr! Denn ich bin augenblicklich noch wegen einer Gürtelrose krankgeschrieben. Und kurzfristig war unklar, ob ich die Reise wirklich antreten kann.

Gott sei dank habe ich einen sehr Komplikationslosen Verlauf ohne starke Schmerzen oder Fieber. Dafür bin ich sehr dankbar, denn diese Erkankung kann auch zu massiven und langwierigen Beschwerden führen.

Urlaub planen?

Bisher hatte ich noch nie so frühzeitig einen Urlaub geplant. Der Termin für die Schiffsreise stand ja schon bevor ich meinen Jahresurlaub eingereicht hatte. Normal kannte ich das umgekehrt, erst Urlaub einreichen und wenn dieser genehmigt ist etwas buchen.

Tatsächlich hat das mit dem Urlaub nehmen gut geklappt. Obwohl die Angabe wir fliegen am 20.7. in Urlaub etwas missverständlich war. Ja klar der Flug nach Mallorca wo wir auf das Schiff gehen geht an dem Montag. Aber dieser Flug geht frühmorgens am Stuttgart! Mein Freund hatte nicht daran gedacht das ich dafür den Sonntag ja auch frei bitten muss, denn Sonntage sind sonst für mich Arbeitstage.

Für mich wäre es kein Problem an dem Montag mitten in der Nacht nach Stuttgart zu starten. Aber seine Eltern machten sich da extreme Gedanken, das man den Flug evtl nicht erreichen würde usw. Deshalb entschloss mein Freund sich dazu das wir am Sonntag schon mit dem Auto anreisen und am Flughafen Stuttgart im Hotel übernachten.

Mir persönlich wäre eine Anreise mit dem Zug lieber gewesen, denn die Kosten für das Parken auf dem Hotelparkplatz hätte man sich sparen können.

Gott sei Dank fanden wir ein bezahlbares Angebot das Hotel und Parkplatz kombiniert. Denn einzeln sind die Parkgebühren am Flughafen exorbitant.

Wir haben die Hotelübernachtung bei Holidays Extras gebucht:

So bezahlen wir eine Pauschale für das Parken auf dem Hotelparkplatz und dürfen das Auto bis nach dem Urlaub dort stehen lassen. Da das gewählte Hotel liegt direkt am Flughafen so haben wir auch keine weiten Wege.

Auf den Urlaub freuen?

Da es mir die letzten Tage und Wochen nicht gut ging, hatte ich noch nicht wirklich Kopf und Muße mich richtig auf diese Reise zu freuen.

Denn meine gesundheitlichen Probleme sind unter anderem durch die extreme Hitze entstanden. Temperaturen um die 40 Grad stressen mich extrem. Folglich fällt es mir etwas schwer mich auf Spanien und Italien Ende Juli zu freuen. Mein wichtigster Hoffnungsschimmer ist die klimatisierte Balkonkabine auf dem Schiff. Ich hoffe das ich wenigstens dort wieder entspannt schlafen kann.

Vermutlich werde ich Sonnendecks und Pools wohl eher meiden, zu groß ist meine Angst das die Erkrankung durch Sonne und Wasser wieder aufflammt.

Alles viel zu anstrengend

In der vergangenen Woche war alles viel zu anstrengend. Auch für diesen Samstagsplausch der wieder wie gewohnt bei Karminrot und im Lesezimmer verlinkt wird, habe ich mehrere Anläufe gebraucht.

Das Titelbild zeigt übrigens meinen häufigsten Blickwinkel diese Woche. Meine hoch gelegten Beine auf dem heimischen Balkon. Denn ich musste mich vor allem schonen um möglichst schnell wieder gesund zu werden.

Um trotzdem neue Beiträge auf unterwegsistdasziel.blog zu veröffentlichen habe ich diese Woche etwas anderes ausprobiert. Ich habe ein Interview mit einer befreundeten Autorin geführt und mit technischer Unterstützung daraus drei Blogposts gebastelt.

Schau doch mal rein in mein Interview mit Martina Bollhöfer

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ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

Da ich mich auch gerne mit Handarbeiten beschäftige, findest Du auf meiner Seite auch einige Handarbeits-Anleitungen aus verschiedenen Bereichen.

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