Diese Woche war ich mal kurz in Hamburg. Wer „Unterwegs ist das Ziel“ kennt, weiß das ich eine besondere Beziehung zu der Hansestadt habe. Seit Jahren zieht es mich immer wieder hier her und ich habe hier auch gute Freunde gefunden.
Doch diese Woche gab es einen ganz speziellen Grund für einen Besuch in Hamburg. Mein Lieblingssänger Nino de Angelo macht mit seiner „Irgendwann im Leben“ Tournee in Hamburg Station. Eine ganz liebe Freundin, die auch großer Nino-Fan ist hatte mich dazu eingeladen.
Für diejenigen die nicht so viel über mich wissen: Ich wohne in Lörrach, das liegt an der Schweizer Grenze in der Nähe von Basel. Also 800 km von Hamburg entfernt!
Als Zugbegleiterin musste ich am Ostermontag und den darauf folgenden Dienstag arbeiten. Also konnte ich erst am Mittwoch mit dem Zug nach Hamburg reisen. Unter normalen Umständen ist dies komfortabel von Basel bis Hamburg ohne Umstieg in nur etwa 7 Stunden möglich. Doch ausgerechnet diese Woche finden umfangreiche Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Basel und Karlsruhe statt. Dadurch muss man ab Freiburg auf den „Schienenersatzverkehr“ umsteigen. Logischerweise können die Busse nicht so schnell fahren wie der Zug und darum dauert die Reise zwei Stunden länger!
Wenn Du mehr darüber wissen willst, wie das mit „Schienenersatzverkehr“ laufen kann, ließ Dir „Schienenersatzverkehr in Baden-Baden“ durch.
Diesmal musste ich allerdings schon in Freiburg umsteigen und ich muss sagen, das hat reibungslos geklappt.
Kurzbesuch in Hamburg
Wenn Du jetzt auf neue Fotos aus Hamburg hoffst, muss ich Dich enttäuschen. Denn zum Fotos machen hatte ich keine Gelegenheit.

Mehr davon unter „Sonnenuntergang am Hamburger Hafen“
Nino de Angelo Tournee in Hamburg
Das Konzert mit dem charismatischen Sänger, der aus der deutschsprachigen Musikszene nicht mehr wegzudenken ist, fand am 24.4.2025 statt. Im Rahmen der „Irgendwann im Leben Tournee“ gastierte Nino de Angelo mit Band im CCH in Hamburg. Dadurch, dass der rund 2000 Personen fassende Saal nicht voll besetzt war, dauerte es etwas länger bis Stimmung aufkam. Doch Nino de Angelo und seine Band schafften es schließlich doch alle Anwesende von ihren gemütlichen Sesseln zu reißen.
Mein Blickwinkel war diesmal von links außen. Laut meinem Ticket hatte ich einen Sitzplatz in der zweiten Reihe, nur 3 Plätze vom äußeren Rand. Nach Absprache mit einem Ordner verzichtete ich auf meinen Sitzplatz und blieb am seitlichen Rand stehen. Denn ich wollte lieber Stehen und Tanzen wenn es die Möglichkeit gibt ohne jemandem die Sicht zu stören.
Die ersten paar Lieder war ich die einzige stehende Person und fiel somit etwas auf. Was mich aber nicht störte, im Gegenteil ich fand es cool, dass Nino mich gleich entdeckt hat.

Das war mein Blickwinkel, in diesem Gang konnte ich mehr oder weniger frei bewegen. Mein korrekter Platz war in der zweiten Reihe. Vor Beginn hatte ich mit dem Ordner gesprochen, dass ich Bewegungsfreiheit möchte und nicht unerwünscht nach vorne will. Ich denke dies wurde nur geduldet, weil es nicht sehr voll war und niemand sonst da „rumstehen“ wollte.

Und so war mein Blickwinkel von vorne. Während der Show habe ich einige Bilder und Videos für die Nino de Angelo-Fangemeinschaft gemacht. Aber gar nicht so viele für mich selber. Denn ich wollte die Gelegenheit vor allem zum Tanzen nutzen.
Weitere, bessere Bilder von Nino de Angelo auf Tournee findest Du unter „Nino de Angelo in Hannover und Ilsenburg“ oder „Nino in Ludwigshafen“.
Denn ich wusste ja schon, dass ich bald eine noch bessere Chance zum Fotos machen habe. Morgen in Stuttgart zum Beispiel. Da sitze ich in der er ersten Reihe!
Hamburg und Zurück
Am nächsten Morgen musste ich wieder zurück nach hause fahren. Wieder über 9 Stunden Reise. Unter normalen Umständen hätte sich das niemals gelohnt, so weit für ein einzelnes Konzert zu fahren. Doch ich konnte kostenlos bei Freunden übernachten und dank meines Berufes habe ich Freifahrten für die Deutsche Bahn.
Für dieses Privileg bin ich wirklich sehr, sehr dankbar und ich nutze momentan meine Freifahrten gerne sehr intensiv. Denn ich vermute das man wenn man viele Jahre im Zug arbeitet, irgendwann mal keine Lust hat auf private Reisen im Zug.





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