Zu diesem Blogpost habe ich mich spontan entschlossen, den diese Veranstaltung hat mich beeindruckt. Eine Autorenlesung beim Lesefest.
Eine gute Freundin von mir, Martina Bollhöfer hat ihr erstes Buch veröffentlicht. Um dieses zu promoten hat sie nach Gelegenheiten für öffentliche Lesungen gesucht. Sowas ist gar nicht so einfach, denn noch kennt sie ja niemand. und ein normaler Buchladen lädt sich nicht einfach eine unbekannte Autorin ein.
Am heutigen Sonntag, den 14.07. hatte Martina die Chance ihr Buch bei einem Lesefest zu präsentieren. Ich hatte zuvor gar keine Idee was ein Lesefest ist und von dem veranstaltenden Verein hatte ich zuvor noch nie gehört.
Rhein Bildungs- und Kulturverein
Der RBKV ist ein gemeinnütziger Verein, der von Familien aus der Region und einigen Jungakademikern mit türkischem Migrationshintergrund gegründet wurde. Bildung und Sprachförderung sowie der interkulturelle Austausch als Beitrag für eine gesunde, friedliche und vorurteilsfreie Zukunft – mit einem natürlichen Verständnis für die Verschiedenheit der Kulturen – stehen dabei im Vordergrund. Mehr darüber auf RBKV.de.
Um Kinder für das Lesen zu begeistern, wurde das Lesefest im Jugendhaus Rheinfelden veranstaltet. In dessen Vorfeld wurden Stempelkarten verteil, auf denen die teilnehmenden Kinder in der Zeit vom 14.5. – 14.7. Stempel sammeln konnten. Für jeden Tag, an dem die Kinder mit ihren Eltern gelesen haben, gab es einen Stempel. Für alle Kinder, die es geschafft haben, die Stempelkarte zu füllen, gab es dieses Fest.
Neben Essen und Trinken, vielen tollen Spielen, einer Hüpfburg und Kinderschminken gab es natürlich auch ein Programm, das mit Lesen zu tun hat. Zwei Autorinnen aus der Region stellten in einer Lesung ihre Bücher vor. Kristina Müller präsentierte ihr Kinderbuch „der kleine Löwe Reno“ und Martina Bollhöfer las aus ihrem Roman „Ansgar von Briant“.

Hier sehen wir Martina Bollhöfer wie sie aus ihrem Roman „Ansgar von Briant“ liest. Ich fand die vorgelesenen Szenen ganz spannend und ich freue mich schon auf das Lesen! Endlich ist es so weit, hat ja lange genug gedauert bis das Buch fertig war. Siehe dazu auch „Wie wird man Autorin“.
Höhepunkt für die Kinder
Der Höhepunkt für die Kinder war jedoch die Verlosung, bei der es dreimal Eintritt für den Europapark zu gewinnen gab. Teilnehmen konnten nur vollständig gefüllte Stempelkarten und zum Schluss wurden alle Kinder, die wirklich die 60 Tage durchgehalten hatten, auf die Bühne gebeten und bekamen ein Geschenk. Und natürlich Applaus. Ich fand das sehr beeindruckend, wie die Kleinen für ihre Teilnahme wertgeschätzt wurden.

Hier seht ihr Kristina Müller und Martina Bollhöfer mit ihren Büchern. Diese konnte man selbstverständlich auch direkt bei den Autorinnen kaufen. Selbst Martinas Roman, der sich eigentlich eher an Erwachsene richtet, fand Käufer.
Die Veranstaltung hat mir gut gefallen. Obwohl es vor allem ein Kinderfest war. Doch auch für die Erwachsenen war es interessant und es ergaben sich nette Gespräche mit anderen Besuchern. Ich weiß leider nicht wie viele Menschen da waren aber ich schätze mindestens 100 Kinder im Grundschulalter.
Postitiv überrascht von dem Lesefest
Hätte eine Freundin von mir nicht mich überredet, Martina bei ihrer ersten Lesung moralisch zu unterstützen, dann wäre ich sicher niemals auf so eine Veranstaltung gekommen. Ich war wirklich positiv überrascht, welch Aufwand der Verein betreibt, um Kindern das Lesen und damit auch das Lernen näherzubringen. Ich finde, das ist eine tolle Sache.
vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog





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