Herzlich willkommen zu meinem Samstagsplausch in der 29. Kalenderwoche 2024. Wie jede Woche verlinke ich diesen Text auch in der gleichnamigen Linkparty bei Karminrot und dem Karminroten Lesezimmer.
Mein dreiwöchiger „Sommerurlaub“ ist schon vorbei und ich war dieser Woche wieder volle Kanne im Dienst. Und es ging gleich am ersten Tag nach dem Urlaub in eine „Übernachtung“ das bedeutet, dass ich aufgrund meines Dienstplanes nicht am Abend in meiner Dienststelle Feierabend mache, sondern irgendwo in einem Hotel übernachte und am Folgetag nochmal eine Schicht fahre und danach erst in meiner Heimatdienstelle Feierabend mache. Wie sowas ablaufen kann, habe ich unter „ich fahre eine Übernachtung“ beschrieben.
So war meine Woche
Am Montag ging es erst um 10:30 los, nach Mannheim, Köln und Frankfurt. In der Großstadt am Main durfte ich dann zum ersten Mal übernachten. Der Zugchef hat mir gleich mal zwei angesagte Bars gezeigt, wo Bahnmitarbeiter gerne ein Feierabendbierchen trinken… folglich wurde etwas später, als ich geplant hatte. Aber das war nicht so sehr schlimm, denn wir hatten am Dienstag eine angenehme kurze Schicht und schon um 10 Uhr in Basel Feierabend.
Die Kombination aus tropischen Temperaturen und abends feiern war etwas herausfordernd, aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben. Am Mittwochmorgen ging es wieder motiviert morgens um 4 Uhr mit dem Fahrrad nach Basel. Ich muss sagen ich hab das Radfahren sogar richtig genossen, die Luft ist um diese Zeit mega angenehm und ich mag die morgendliche Ruhe. (keine Deppen im Straßenverkehr).
Am Donnerstag hatte ich fast die gleiche Schicht, aber ich durfte eine Stunde später los. Um 5 Uhr war es bereits hell und es waren schon viel mehr Menschen auf den Straßen unterwegs.
Vier Tage Woche
Ja und danach hatte ich schon wieder frei! Nur eine 4-Tage-Woche doch fast 44 Stunden Arbeitszeit. Danach hatte ich Freitag, Samstag und Sonntag frei. Und am Wochenende hatte ich so viel vor, dass ich nicht dazu kam, diesen Text früher zu schreiben.
Wochenende
Am Freitag hatte sich meine Schwester angekündigt, ursprünglich wollte sie ganz früh in Stuttgart losfahren und schon am Vormittag hier sein. Doch dann kam ihr etwas dazwischen und mir war schnell klar vor 13 Uhr ist sie nicht hier. Also nutzte ich den freien Vormittag zum Aufräumen und Putzen. Bis um 7 Uhr hatte ich ausgeschlafen, was sich anfühlte, wie lange ausschlafen, weil ich die Tage zuvor um 3 und 4 Uhr aufgestanden war.
Als meine Schwester dann endlich da war gab es erst mal kühle Getränke, Eis und einen kleinen leichten Imbiss auf dem Balkon. Später fuhren wir zu unserer Mutter und holten diese zu einem kleinen Ausflug an den Nonnenmattweier ab.

Dieser kleine Badesee in der Nähe von Neuenweg befindet sich in einem Naturschutzgebiet und kann deshalb nicht mehr direkt mit dem Auto angefahren werden. Doch von dem Parkplatz aus geht es beinahe eben. Ein Fußweg den meine Mutter bis vor kurzem noch gut bewältigen konnte. Diesmal hatte meine Schwester die gute Idee gehabt, einen Klappstuhl mitzunehmen. Diesen mussten wir unterwegs mehrmals aufstellen, damit meine Mutter sich kurz setzten konnte. Ohne den Stuhl hätte sie das fast nicht geschafft.
Endlich am Weiher angekommen, verweilten wir etwa eine Stunde. Obwohl die Sonne bald hinter den Bäumen verschwand, wagten einige Badegäste noch das Schwimmen in dem kühlen Wasser. Für mich ist das Wasser aber noch viel zu kalt. Als Jugendliche war ich hier öfters schwimmen.
Mehr über die bewegte Geschichte des Nonnenmattweiers findest Du auch bei Wikipedia. Vor 100 Jahren hat dieser durch einen Dammbruch zu einer zerstörerischen Flutwelle geführt.
Chorfest am Samstag
Am Samstag hatte meine Schwester einen Auftritt bei einem Chor-Fest in Altdorf. Meine Mutter und ich nutzten diese Gelegenheit und begleiteten sie zu dieser Veranstaltung. Allerdings konnten wir nicht lange bleiben, denn es war einfach zu heiß!
Die Veranstaltung ist von 11-17 Uhr und findet auf dem Schulhof einer Grundschule statt, wobei die Turnhalle als Notlösung dient falls das Wetter zu schlecht würde. Weil man bedenken wegen des Wetters hatte waren sowohl die Bühne als auch die Tische und Bänke für die Zuschauer mit Zelten und Pavillions bedacht… was allerdings dazu führte das sich die Hitze darunter noch mehr staute. Die angenehmsten Plätze waren eigentlich stehend unter den Bäumen im Schulhof. Doch so lange stehen war auch nichts für unsere Mutter.
Nach dem Auftritt der Stimmbande, dem Chor, dem meine Schwester seit fast 20 Jahren angehört, floh meine Mutter bald in die Turnhalle. Wo ganz zu ihrer Freude Kaffee und Kuchen angeboten wurde. Dort war es deutlich kühler.
Nachdem wir unsere Mutter nach Hause gebracht haben, beschlossen wir spontan noch zu einer Karaokeparty in der Nähe zu gehen. Angenehmer weise fand diese auch im Freien statt und es war noch ein sehr schöner Abend.

Damit ihr auch bissel was zum Schmunzelt hab, hier ein etwas unvorteilhaftes Bild, das jemand während ich singe, gemacht hat. Das luftige Sommerkleid ist das Gegenteil von Figurbetont und kein wirkliches Bühnenoutfit. Die Karaokeparty fand im Außenbereich eines italienischen Lokals statt. Der Bildausschnitt ist absichtlich so gewählt, dass keine anderen Gäste zu sehen sind.
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