Heute kann ich endlich wieder pünktlich beim Samstagsplausch mitmachen. Wie gewohnt werde ich ihn bei Andrea von Karminrot und ihrem Lesezimmer verlinken.
Eine Urlaubswoche zu Hause
Diese Woche hatte ich Urlaub aber keine Reise geplant. Ich wollte einfach mal ein paar Tage zu Hause entspannen. Nach so vielen Konzert-Erlebnissen wie Nino de Angelo in Hannover und Ilsenburg, Ludwigshafen, und Hamburg tat etwas Ruhe ganz gut.
Aber viel Zeit zum Nichtstun hatte ich gar nicht. Unter Hausaufgaben habe ich nur einen Teil meiner Aufgaben erwähnt.
Letztendlich hatte ich nur ein einziges Mal die Gelegenheit, einen kleinen Ausflug mit meiner Mutter zu machen. Aber sie war da gar nicht böse drum. Sie mag gar nicht mehr so viel Aktivitäten. Wenn sie an einem Tag einen Arzttermin hat, dann ist das schon genug Aufregung für den ganzen Tag. Zweimal hat sie mir abgesagt, wegen „heute ist schon so viel“…
Spaziergang im Markgräflerland
Wenn ich ehrlich bin, war es eher eine „Spazierfahrt“ mit einem Carsharing Auto von Naturenegie, wie Stadtmobil Südbaden seit kurzem heißt. Auch ein Thema, über das ich schon längst einen fundierten Blogbeitrag schreiben wollte. Also ein weiteres To-Do das ich noch erledigen möchte.
Meine Mutter (85 Jahre) kann nicht mehr gut laufen und ist deshalb immer sehr froh, wenn ich sie mit dem Auto etwas „raus“ bringe. Gestern waren wir im Eggenertal. Nicht weit weg vom Wohnort meiner Mutter im schönen Markgräflerland.
Die Umgebung von Niedereggenen und Obereggenen ist berühmt für die Kirschblüte und seine Wanderwege. Darüber habe ich unter Kirschblüte 2022 und Wandern im Eggenertal schon geschrieben. Wenn Du Kirschblüte liebst, sollstest Du Dir das mal ansehen!
Eigentlich ist es nicht erlaubt, mit dem Pkw in die Feldwege zu den Obstplantagen zu fahren. Doch ihn nahm mir das Recht heraus, mit meiner gehbehinderten Mutter bis zu einer Bank auf einer Anhöhe, wo man eine schöne Aussicht in mehrere Richtungen hat, zu fahren. Die paar Wanderer, die unser Auto da stehen sahen hat das nicht gestört.
Nach einer Pause auf einer Bank im Schatten habe ich es dann geschafft, meine Mutter für einen kleinen Spaziergang zu motivieren. Sie kann nur noch sehr langsam mit zwei Wanderstöcken gehen, wenn der Weg nicht zu steil ist und wir immer wieder stehe bleiben. Am Anfang zögert sie immer etwas, doch dann merkt sie das ihr Bewegung an frischer Luft und mal etwas anderes sehen sehr gut tut.
Unter Samstagsplausch am 29. August beschreibe ich einen ganz ähnlichen Ausflug.

Weil meine Mutter sehr langsam unterwegs ist, habe ich nebenbei viel Zeit zum Fotos machen.

Ich war etwas geblendet von der Sonne, denn ich hatte die Sonnenbrille vergessen.

Das kleine Schild mit der gelben Raute am Baumstamm gibt Hinweis auf einen örtlichen Wanderweg des Schwarzwaldvereins. Mehr über das umfangreiche Wegenetz findest Du hier.

In einer solchen Umgebung mit sanften Hügeln mit Reben oder Obstbämen bin ich aufgewachsen. Und immer wenn ich so einen Weg sehe fühle ich mich an Wandertage in meiner Kindheit erinnert.


Diese Pflanze, die auf der angrenzenden Wiese alle anderen Gräser überragte, ist mir aufgefallen und ich kannte sie noch nicht. Darum habe ich mir die Blüten näher angeschaut.
Laut Google Lens handelt es sich um Baldrian. Das hatte ich noch nie gehört, dass diese Pflanze bei uns in der Umgebung wächst. Mir war nicht bewusst, dass sie so hoch werden kann.
An dieser Stelle kann ich einen Lieblingsspruch meiner Mutter zitieren „Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu“

Noch mehr „vera Baldrian“. Die Blütenstände bestehen aus vielen kleinen Blüten mit leicht rosa oder lila Knospen. Komplett erblüht erscheinen sie weiß und ich habe Pflanzen mit fast 1,5 m Höhe entdeckt. Angeblich können sie bis 2 m hoch werden.
Weitere Bilder aus dem schönen Markgräflerland findest Du unter:
Alle Bilder in den hier aufgezählten Beiträgen sind in einem Umkreis von etwa 10 km aufgenommen. In dieser Umgebung bin ich aufgewachsen und immer wieder gerne unterwegs.
Vielen Dank für Deinen Besuch auf Unterwegsistdasziel.blog








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