Ein Wochenende in Wien: Fan-Erlebnisse und Sightseeing

Verganenes Wochenende hatte ich keine Zeit um meinen Samstagsplausch zu schreiben. Denn ich Wochenende in Wien verbracht. Wie es dazu kam habe ich unter „Vienna Calling“ bereits erwähnt.

Donnerstag

Aufgrund meiner Wechselschichten konnte ich meine Freien Tage so zusammenlegen das ich bereits am Donnerstag Morgen in mein Wochenende fliegen konnte. Das war sehr angenehm, so hatten wir einen Tag Zeit um gemütlich anzukommen und zu zweit zu klönen.

Freitag

Denn am Freitag reisten auch schon einige Freunde aus der Nino de Angelo-Fangemeinschaft an, mit denen wir uns tagsüber treffen wollten. Da ich einige Fans die genauso verrückt sind wie ich (überall hin fahren) schon seit jahren kenne ist das immer sehr schön wenn man etwas mehr Zeit für ein Wiedersehen hat.

Das Event mit Nino de Angelo fand am Freitag Abend im Portofino statt. Für mich war es der dritte Besuch in der Eventlocation. Das Klima und die Organisation war diesmal etwas besser als im Jahr zuvor. Doch leider gab es diesmal keine Selfies mit dem Künstler.

Nino hatte sich dagegen entschieden, weil er so kurz vor seiner großen „Irgendwann im Leben Tournee“ nicht riskieren wollte sich dabei mit etwas anzustecken. Was nicht ganz unbegründet war. Ich selber hab sogar gedacht ich sollte mich bei der Gelegenheit nicht zu nah ankucheln, weil ich richtig Schnupfen hatte. Und ich kenne Nino, wenn er emotional wird, dann knuddelt er die Fans und achtet nicht mehr auf Abstand usw.

Lustiger Fan-Moment

Ich hatte trotzdem einen ganz persönlichen lustigen Fan-Moment. Während des Titel „Helden“ entdeckte Nino mich im Publikum und variierte den Text etwas. Eigentlich heist es „Was auch immer kommt, egal, Helden haben keine Wahl“ jetzt horch mal was er singt:

Kleiner Insider-Witz während „Helden“

Nur die echten Fans in der ersten Reihe haben verstanden warum er plötzlich „Helden haben keine Deutsche Bahn“ singt. Das war natürlich ein lustig gemeinter Seitenhieb auf meinen neuen Arbeitgeber.

Samstag

An allen Tagen waren meine Begleitung (mit elektrischen Rollstuhl) und ich sehr viel in der Wiener Innenstadt unterwegs. Täglich hat mein Handy 10-15 km zu Fuss getrackt. Wir haben uns unheimlich viel angesehen, aber auch einige Kaffeehäuser besucht. Statt Sachertorte im Hotel Sacher gab es „Imperial-Torte“ im Hotel Imperial:

Diese exclusive Köstlichkeit ist eigentlich quadratisch, doch angesichts der Kaloriendichte und des Preises kann man sich auch ein Stück für zwei Personen bestellen. Was es genau mit der Imperial-Torte auf sich hat kannst Du unter die Legende der Imperial-Torte nachlesen.

Wenn schon Kalorien dann richtig Kaiserlich! Das ist eine Portion Kaiserschmarrn die für zwei reicht. Es war sooo lecker.

Am Abend haben wir uns dann nochmal mit anderen Nino-Fans zum Abendessen getroffen.

Sonntag

War schon wieder wunderschönes Wetter aber wir sind trotzdem ins Sissi-Museum. Dort werden alle Exponate mittels Audioguide erklärt. Was ich sehr interessant und angenehm empfand. So kann jeder in seiner Geschwindigkeit die Sachen angucken und sich nur die Kommentare anhören die ihn interessieren. Es gibt keine Gedränge und alle leute sind still, weil sie aufmerksam an ihrem Telefonhörer ähnlichen Gerät horchen.

Im Sissi-Museum kann man unter anderem die original Wohnräume der Kaiserin betrachten. Hier das Badezimmer.

Fiaker fahren

Ein Absolutes Highight war eine Rundfahrt im Fiaker. Das ist eines der Dinge die fast jeder mal „Irgendwann im Leben“ vor hat.

Ein weiterer Höhepunkt war dann am Sonntag Abend ein Besuch in der Oper. Es wurde die Verdi-Oper „Don Carlo“ aufgeführt. Doch als ich am Eingang zur Oper ein Foto der aktuellen Aufführung sah, war ich beinahe enttäuscht, denn der Regiesseur hat die Handlung auf die heutige Zeit projeziert. Die Akteure singen in moderner Kleidung. Auch das Bühnenbild war sehr puristisch und modern. Doch die Historischen Roben kommen dennoch auf der Bühne vor. Einen kleinen Einblick gibt dieser Trailer.

Ich fand die Aufführung absolut faszinierend. An jedem Sitzplatz gab es ein Tablet auf dem der gesungene Text wahlweise in deutsch oder englisch angezeigt wird. Dadurch kann man der Handlung gut folgen auch wenn man das Stück noch nicht kennt. Durch Statisten und Tänzer wurden die Figuren in Historichen Gewändern be- oder ent-kleidet, jeweils passend zur Dramatik. Selbst die Hinrichtung eines Protagonisten wurde durch Kleidung dargestellt… Eine Masse von Männer ohne Gesicht in fliederfarbenen Anzügen kleideten ihn ebenfals in flieder und zuletzt verlor er auch das Gesicht. Interessante Darstellung vom Sterben.

Für mich war das mein zweiter Besuch in einer Opernaufführung. Die erste war als Schüler und ich fand sie damals langweilig. Dieses Mal hat es mir jedoch sehr gefallen! Ein absolut beeindruckendes Erlebnis.

Das ist übrigens „nur“ das Treppenhaus der Wiener Staatsoper.

Montag

Am frühen Montag Morgen bin ich wieder zurück nach Basel gefolgen. Wenn man vom riesigen und modernen Flughafen in Wien kommt, kommt einenm unser „Euro-Airport“ richtig niedlich vor.

Diesen Beitrag teile ich wieder wie gewohnt bei Karminrot und dem Lesezimmer in der gleichnamigen Linkparty „Samstagsplausch“

One response to “Ein Wochenende in Wien: Fan-Erlebnisse und Sightseeing”

  1. […] Weitere Eindrücke aus Wien unter „Ein Wochenende in Wien“ […]

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ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

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