Und schon wieder ist eine Woche vergangen. Und wie gewohnt mache ich mit diesem Text beim Samstagsplausch auf Karminrot mit und verlinke zusätzlich im Karminroten Lesezimmer.
Entspannter November
Obwohl ich momentan den entspanntesten November seit vielen Jahren erlebe, kam ich wieder nicht dazu neue Inhalte für meinen Blog zu schreiben. Stattdessen habe ich mich auf die Vorbereitungen für den Adventsbasar konzentriert.
Dieser November ist das Gegenteil zu früher im Einzelhandel. Kein Druck, kein Weihnachtsgeschäft. Nein für und Zugbegleiter ist der November eher eine „Saure Gurken Zeit“ und dieses Jahr durch die Veränderungen im Besetzungskonzept erst recht. Momentan fallen für mich sehr viele Schichten aus und ich habe mehr frei als ursprünglich geplant.
Wie bereits unter „Backen als Ausgleichsgymnastik“ erwähnt, wollte ich diese zusätzliche Freizeit dazu nutzen, möglichst viel für unseren Basar zu backen. Der Hintergrund ist Folgendes. Der Adventbasar findet traditionell an den ersten drei Adventsonntagen im Foyer der Freien Christengemeinde (Arndstraße 5) statt. Die Einahmen aus diesem Basar kommen unseren Missionaren auf den Philippinen zugute.
Bisher hatten wir dabei sehr begehrte „Topseller“: traditionell selbst gemachte Linzertorte und Adventskränze. Doch die Gemeindemitglieder, die diese Dinge gefertigt haben, können das dieses Jahr leider nicht tun. Und leider ist kein anderer da, der das übernehmen kann.
Ich selber habe beim Adventskränze binden und schmücken zwar schon mal geholfen, aber alleine habe ich weder das Material noch das Können (und den Platz, man braucht wirklich sehr viel Platz für sowas!) das alleine zu machen.
Es ist nicht wichtig das jeder alles tun kann. Es ist viel wichtiger das jeder das tut was er selber kann und gerne macht. So wie ich das Socken stricken. Das macht mir Freude, entspannt mich und ich freue mich umso mehr wenn es beim Basar Menschen gibt die dafür gerne Geld spenden.
Ich bringe meine Plätzchen
In der Bibel gibt es eine Geschichte: Nachdem Jesus vor einer großen Menschenmenge gepredigt hatte, schlugen die Jünger ihm vor, die Leute nach Hause zu schicken, damit sie etwas essen. Doch er entgegnete ihnen „gebt ihr ihnen zu essen“. Allerding hatten die Jünger irgendwie nur 5 Brote oder sowas und es handelte sich um tausende Menschen, die gekommen waren, um Jesus zu hören. Da war dann noch ein kleiner Junge, der zwei Fische zum Verteilen anbot. Jesus betete und dankte für diese Lebensmittel und beauftragte danach die Jünger, es unter den vielen Leuten zu verteilen. Alle wurden satt! Jesus hatte durch ein Wunder die 5 Brote und 2 Fische derart vermehrt, dass tausende Menschen genug zu essen hatten.
Der kleine Junge hatte nicht viel, aber das was er hatte war er bereit zu teilen und brachte die Fische deshalb zu Jesus.
Ich habe auch nicht viel, ich kann keine tollen Linzertorten backen, ich kann keine Kränze binden… aber ich kann ein paar Plätzchen backen. Und ich mache einfach nur die Sorten die ich mag und die ich kann. In der Hoffnung das es andere gibt die Sorten backen die ich nicht kann.
Nur Gott hat das wissen wer was kann, wer Zeit hat und wer etwas bringen könnte. Unsere Aufgabe ist es einfach nur unseren Teil zu bringen und Gott macht aus diesen vielen kleinen „Fischen“ ein großes Festmahl für alle.


Hier mal eine Übersicht über die Sorten die ich gemacht habe. Gemeinsam mit meiner Mutter und einer Freundin sind in den letzten Wochen so viele unterschiedliche Plätzchen entstanden. Um so viel Weihnachtsgebäck zu lagern und zu transportieren, musste ich mir mehrere Dosen von anderen leihen und zusätzlich Joghurteimer und co nutzen. Neben ganz klassischen Zimtsternen, Kokosmakronen, Mandelmakronen gabs auch Nutellakekse und Engelsaugen. Und zum ersten Mal habe ich mit Marmelade gefüllte „Spitzbuben“ gemacht.
Nächstes Jahr werde ich sicher nicht so viel Zeit dazu haben und ich hoffe, ich kann ein paar Freiwillige dazu animieren auch ihre 1-2 Sorten beizusteuern.
Gemeinsam Zusammentragen
Gestern Abend haben wir uns nun getroffen, um das Gebäck für den Basar hygienisch zu verpacken. Jeder brachte seine Plätzchen mit und wir konnten aus dieser tollen Auswahl wunderschöne gemischte Tüten füllen.

Ich glaube, man sieht uns an, dass uns das Spaß gemacht hat. Selbstverständlich mussten wir auch kosten, ob die Plätzchen auch wirklich schmecken 😉
Gebäck für den Basar


Und das haben wir daraus gemacht! 69 Tüten Weihnachtsgebäck für den Basar,
Nun hoffen wir, dass Gott uns ganz viele Leute schickt, die uns diese Plätzchen gegen eine Spende für abkaufen . Und wir so genügend Geld für die Arbeit unserer Missionare zusammen bekommen.
Wenn Du in Lörrach wohnst und uns unterstützen willst, dann komm doch an einem der drei folgenden Sonntagvormittage in der FCG vorbei!
Es gibt neben Plätzchen und Handgestrickten Socken auch viele tolle Deko, Geschenkideen und sogar eine Holzkrippe. Morgen werde ich diesen Artikel um Fotos vom fertigen Stand erweitern.
Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog
Nachtrag Bilder vom Basar

Die Handgestrickten Socken kamen sehr gut an. Neben meinen 22 Paar aus meiner Spendenkiste die ich im laufe des Jahres gefüllt habe, seht ihr auch die noch aus den Vorjahren vorhandenen Socken anderer Strickerinnen. Doch leider können diese aus Gesundheitlichen Gründen keine Socken mehr beisteuern.
Deshalb bin ich nun am Suchen, wer denn noch die Fertigkeit des Sockenstrickens beherrscht und bereit wäre ein paar Paar für unseren Basar zur Verfügung zu stellen.
Handgestrickte Socken haben bei unserem Adventbasar Tradition, es wird jedes Jahr gezielt darauf gewartet. Die Nachfrage ist weiterhin da, nur Personen die noch wirklich Socken stricken können sterben langsam aus.

Im Vordergrund die Plätzchen die am schnellsten weg waren.

Eine Handgemachte Holzkrippe und gehäkelte Krippenfiguren.





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