Samstagsplausch „Transformation“

Das Leben ist Veränderung, ein anderes Wort dafür ist auch „Transformation“. Keine Angst, ich schweife jetzt mit meinem heutigen Samstagsplausch nicht total in philosophisch klingende Plattitüden ab. Ich werde diesen Text auch wieder wie gewohnt beim Karminrot und im Lesezimmer verlinken.

Im karminroten Lesezimmer gibt es endlich mal wieder mehrere neue Rezensionen, die auf die besprochenen Bücher neugierig machen. Wenn Du nach aktuellem Lesestoff suchst schau doch mal unter diesem Link hinein.

„Transformer Schule?“

Neugierig machen möchte ich auch auf die „Transformer-Schule“, die ich dieses Jahr durchlaufen habe. Dieser modern und technisch klingende Name verwirrt etwas. Denn es handelt sich im Grunde um eine Art „Bibelschule“, wobei mich sicher einige von Euch fragen würden „Was lernt man in einer Bibelschule“. Und wenn ich ehrlich bin, ist auch dieser Begriff nicht ganz passend. Ein „Transformer Student“, wie wir genannt wurden, lernt nicht nur WAS in der Bibel steht, sondern eher, was Gott damit in dem einzelnen dadurch bewirken will.

Klingt für Außenstehende verwirrend und abgehoben. Auf einen einzelnen Satz heruntergebrochen: Ich habe in fast 12 Monaten gemeinsamen Lernen, Lesen und Erleben angefangen zu lernen, was das, was in der Bibel steht, mit mir selber zu tun hat. Aber glaub ja nicht, dass ich nun damit fertig bin… im Gegenteil, ich denke das ist ein lebenslanger Prozess.

Was habe ich gelernt?

Ich habe während dieser doch recht intensiven Zeit sehr viel über mich selbst gelernt. Eine für mich sehr heilsame Lektion war es zuzulassen und anzunehmen, wenn mich andere Menschen loben und wertschätzen.

Wir wurden immer wieder ermutigt, irgendwas Gutes über einzelne Teilnehmer zu sagen. Manchmal fiel mir nicht viel ein, nur sowas Unspektakuläres wie „Dein Pulli ist schön“ oder „diese Frisur steht Dir gut“. Und ich dachte, ich hätte diese Lektion noch nicht richtig verstanden. Denn das sei ja nichts Besonderes, das ist doch einfach nur „nett sein“ und das mache ich mit wildfremden Fahrgästen im Zug auch manchmal… Doch mehrere Teilnehmer gaben mir das Feedback, dass genau das eine meiner Stärken und positiven Eigenschaften sei.

Bei der Transformer-Schule geht es einmal darum, sich selber vom Wort Gottes verändern zu lassen. Aber auch darum, ein „Transformer“ zu werden. Also ein Mensch, der sein Umfeld positiv verändert. Also andere Menschen ermutigt, stärkt und im Idealfall Frieden stiftet.

Jetzt rate mal, was mein Job ist, wenn ich im ICE unterwegs bin und irgendwas Unvorhergesehenes passiert? Es kann zu Situationen kommen, wo ich meine Fahrgäste beruhigen, stärken und ermutigen muss. Also im Grunde genau das was ich in der Transformerschule trainiert habe.

Dabei ist diese „Schuljahr“ mit den regelmäßigen Veranstaltungen und viel „Hausaufgaben“, die wir lesen mussten, schon seit dem Spätsommer für mich vorbei. Doch ich habe nun das Empfinden, dass einige der Inhalte erst jetzt nach und nach in meiner Seele ankommen.

Habe ich mich verändert?

Auch wenn wir es nicht merken, wir verändern uns ständig. Auch wenn wir das eigentlich gar nicht wollen. Irgendetwas prägt und verändert uns. Ob das nun Freundschaften, Medienkonsum oder Werbefernsehen ist, ganz viele Faktoren beeinflussen uns.

Bei mir persönlich kam in diesem Jahr dann auch noch Wechseljahr-bedingte Hormonveränderungen dazu, die zum Teil massiv an meiner Stimmung und seelischen Verfassung gerüttelt haben. Mehr unter „Gesundheitliche Probleme in den Wechseljahren“. Ich gebe zu dabei hat mir mein Frauenarzt entscheidend geholfen.

Aber mein Denken hat sich massiv zum Besseren geändert. Ich denke nicht mehr „ich bin alt, ich kann dies oder das nicht mehr“… nein im Gegenteil „ich bin frisch verliebt und wir machen gemeinsam schöne Zukunftspläne!“

Meine Lebenssituation hat sich plötzlich geändert. Nach über 15 Jahren als Single ist das schon eine massive Umstellung, dass da plötzlich jemand ist, mit dem ich mein Leben teilen möchte.

Im Grunde ist bei mir fast nichts mehr so, wie es noch Anfang des Jahres war.

Veränderungen hier im Blog?

In den letzten Tagen habe ich wieder etwas an den Werbeeinstellungen herumprobiert und eigentlich dachte ich es funktioniert nun besser. Allerdings hat mir inzwischen wieder jemand Feedback gegeben, dass wieder Werbeanzeigen über dem Text eingeblendet werden. Wenn das auch bei Dir der Fall ist und nach einem erneuten Laden nicht weg ist, dann gib mir bitte Bescheid. Dann muss ich das schnellstmöglich wieder ändern.

Diese Woche unterwegs

Diese Woche ist es sehr schnell sehr kalt geworden. Man kann sagen das Wetter ist im Winter angekommen. Pünktlich zum Beginn der ersten Weihnachtsmärkte.

Wie zum Beispiel der Christkindlmarkt im Züricher Hauptbahnhof, über den ich diese Woche einen separaten Blogpost verfasst habe.

Sonnenaufgang bei Minustemperaturen am Hochrhein. Das ist der Grund, warum ich Frühschichten so gerne habe. Man fährt morgens im Dunkeln los und kann vom Zugfenster aus den Tag erwachen sehen…

Diese Woche war ich mal wieder in Richtung Zürich unterwegs. Wobei diese Schichten wohl mit der nächsten Planungsperiode (ab 15.12.) vermutlich wegfallen. Gerade deshalb habe ich für mich entschlossen, diese Strecke nochmal richtig schön zu genießen und deshalb nochmal ein paar Bilder zu machen.

Diese Aufnahme ist während der Fahrt im Regionalexpress nach Schaffhausen zurück nach Basel entstanden. Die tief stehende Wintersonne hüllt die vorbeifliegende Landschaft in goldenes Licht.

Rheinfelden aus dem Zugfenster fotografiert (spätere Korrektur: es handelt sich um Laufenburg) siehe dazu: „Laufenburg“
Aus dem Zugfenster bei Rheinfelden. Spätere Korrektur: Hier ist Laufenburg zu sehen. Dazu habe ich auch etwas geschrieben

Weihnachtsdekoration im Hauptbahnhof Zürich, unten kann man den Weihnachtsmarkt erahnen.

Vorbereitungen für den Adventbasar in der FCG Lörrach

Auch die Vorbereitungen für den Basar in der Freien Christengemeinde in Lörrach gehen nun in die Endphase. Bis jetzt habe ich 22 Paar Socken in meiner Spendenkiste, zwei Paar sind noch in Arbeit. Ob die rechtzeitig fertig werden kann ich nicht versprechen.

Die letzten Tage habe ich mich auf ein paar hübsche Kleinigkeiten für den Basar konzentriert. Unter anderem gestrickte Tannenbäume. Diese werde ich die kommenden Tage hier mal zeigen.

Es hat auch endlich mal geklappt gemeinsam mit einer Freundin aus der Gemeinde zu Backen, dabei sind diese Sorten entstanden:

Die Sogenannten „Spitzbuben“ gefüllt mit Marmelade haben uns so Freunde gemacht, dass wir beide beschlossen haben dieses Rezept: „Schwäbische Spitzbuben“ nochmal zu backen. Ich hatte mir das mit den zwei Keksen zusammen kleben so kompliziert vorgestellt, dabei ist es ganz einfach.

Zuvor hatte ich alleine eine Portion „Zimtsterne“ gebacken. Allerdings habe ich dabei keine schönen Fotos gemacht. Zimtsterne sind für mich ein Muss in der Weihnachtsbäckerei, die gehören einfach dazu.

Kommende Woche werde ich nochmal 1-2 Sorten für den Basar backen. Und dann? äh ja, dann sind keine Plätzchen für den privaten Bedarf mehr da und ich werde wohl nochmal ein paar Sorten zaubern. Übung habe ich jetzt ja.

Vielen Dank

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

hier geht es zu meinen letzten Beiträgen „Ein unglaublich Fan-tastischer Geburtstag“ und „Backen als Ausgleichsgymnastik“

Wenn Du ein wenig nachvollziehen willst, wie sich mein Denken, Fühlen und mein Leben in den letzten Jahren verändert hat. Dann lies Dir mal „Existenzängste“ von 2022 durch.

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ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

Da ich mich auch gerne mit Handarbeiten beschäftige, findest Du auf meiner Seite auch einige Handarbeits-Anleitungen aus verschiedenen Bereichen.

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