Samstagsplausch 21 /24

Pfingsten

Die ursprüngliche Bedeutung dieses Festes ist in der heutigen Zeit leider den Meisten nicht mehr klar. Was wirklich sehr schade ist. Die Menschen freuen sich zwar über die Feiertage, die auf das Christentum zurückgehen, scheren sich aber einen Dreck um deren wirkliche Bedeutung.

An Pfingsten feiern wir die „Ausgießung des Geistes“, 50 Tage nachdem der auferstandene Jesus sich von seinen Jüngern verabschiedet hat und in den Himmel fuhr. Also 50 Tage nach „Himmelfahrt“.

Mit den Worten „ich gehe zum Vater, doch ich lasse Euch nicht wie Waisen zurück, ich sende Euch den Heiligen Geist, der immer bei Euch bleibt“

Es handelt sich also um die dritte Person der „Dreieinigkeit“, einfach erklärt: Unser Gott besteht aus drei Teilen, dem Vater, Jesus (Sohn) und der Heilige Geist.

Auf diesen dritten Teil mussten die Jünger warten und erst als er da war konnten sie die „gute Nachricht“ weiter verbreiten. Also sprich erst da begann sich der christliche Glaube in der Welt zu verteilen.

Feiertage nutzen?

Sorry für diesen kleinen Ausflug in die Kirchengeschichte. Mir persönlich ist es wichtig auch hin und wieder mal meinen Glauben in diesem Blog zu erwähnen, denn er gehört für mich zu meinem Leben. Ich bin Mitglied einer sogenannten „Pfingstgemeinde“ also einer Kirche, die dem Heiligen Geist etwas mehr Beachtung schenkt als viele anderen Denominationen. Was nicht bedeutet, dass wir meinen, wir alleine hätten die einzige Wahrheit und alle anderen seien auf dem Holzweg. Das ist nicht meine Denkweise! Ich denke Gott hat die Menschen sehr verschieden gemacht, und so verschieden wie die Menschen sind, so verschieden dürfen auch die Gemeinden sein.

Auch wenn wir Pfingsten für elementares Ereignis für unseren Glauben halten, heißt das nicht, dass wir an diesem Termin nix anderes tun dürfen. Im Gegenteil gerade Familien mit schulpflichtigen Kindern sind entweder verreist oder die Kinder machen beim Camp der Royal Ranger (modernes Wort für Pfadfinder) mit.

So war mein Pfingstfest

Samstag, Sonntag und Montag hatte ich meine tarifliche schon lange fest gelegten freien Tage. Diese werden automatisch nach einem festen Schlüssel vergeben und sind unabhängig von den Wochenenden und Feiertagen. Also ist es einfach nur Zufall, das ich nicht arbeiten musste.

Nachdem ich Weihnachten, Neujahr, 6. Januar und Ostern in den Genuss von Feiertagszuschlag kam, ist es doch nur gerecht, dass diesmal andere Kollegen dran sind.

Allerdings war ich nicht beim Pfingstgottesdienst, sondern war selber verreist.

Konzert in Stuttgart

Logischerweise war ich mit dem Zug unterwegs. Ziel war ein besonderes Event mit Nino de Angelo im Stuttgarter SI-Centrum. Am Sonntagabend gab es die „Kulturbar“ im „the new Grace“. Hier findest Du ein paar Eindrücke von dem Event.

Dieses war nicht mein erster Besuch im Grace Club, denn ich habe genau hier schon einmal ein ganz besonderes Event mit Nino de Angelo hier erlebt. Mehr dazu hier:

Um genug Zeit für das Treffen mit den anderen Fan-Freunden zu haben, habe ich diesmal nicht bei meiner Schwester übernachtet, sondern habe mir den Luxus einer Hotelübernachtung gegönnt… das Hotel lag nur wenige Schritte vom Veranstaltungsort entfernt. Das war wirklich ideal.

Das Event war wirklich etwas Besonderes, die Cocktailbar The new Grace ist nicht sehr groß und es wurden für diesen Termin nur 90 Zuschauer zugelassen! Von allen Sitzplätzen aus hatte man eine gute Sicht, es herrschte eine entspannte und gemütliche Stimmung. Niemand musste drängeln oder quetschen. Sodass gar keine Absperrungen oder Security notwendig waren.

Die Veranstaltung war so klein, dass sich fast jeder Besucher noch ein Autogramm oder ein Foto mit dem Künstler abholen konnte. Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit für ein Selfie mit Nino.

Selfie mit Nino de Angelo

Rundherum standen Freunde, die diese Situation ebenfalls eingefangen haben:

Nino de Angelo macht ein Selfie mit meinem Handy

Nino ist gerade verdeckt, trotzdem finde ich fängt das Bild die Stimmung sehr gut ein. Hinter Ninos Schulter ist die Jazz-Sängerin mit dem Pianisten zu sehen, die während die Zuschauer herumliefen und Bilder machten, einfach weiter spielten. Hut ab vor deren Coolness und Professionalität. Direkt darüber der offizielle Fotograf, dessen Bilder findest Du Hier.

Die Woche war schnell vorüber

Am Donnerstag, Freitag und Samstag hatte ich jeweils sehr früh Dienst. Und da um diese Zeit noch keine S-Bahn fährt, bin ich mit dem Fahrrad nach Basel gefahren und habe es genossen… zweimal war ich gerade während dem hell werden unterwegs. Samstag war ich eine halbe Stunde später unterwegs und die Sonne ging gerade auf. Wunderschön!

Heute am Sonntag darf ich erst um 8 Uhr beginnen, und ich fahre wieder mit dem Rad und ich denke, ich kann die Winterjacke endlich weglassen. Die letzten Tage hatte ich sie für die Radfahrt noch übergezogen, denn so früh ist es doch noch sehr frisch…

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Dieser Text erscheint auch wie gewohnt bei Karminrot und Karminrotes Lesezimmer

Mein Samstagsplausch von letzte Woche

5 responses to “Samstagsplausch 21 /24”

  1. […] Jahre später habe ich Nino de Angelo erneut im Grace-Club erlebt. Und im Samstagsplausch davon […]

  2. Avatar von Mesalunita

    Ich finde es schön, dass du den Glauben ein bisschen ins Internet zurück bringst. Meine Kinder gehen oder gingen auf einen katholischen Kindergarten. Ich habe es nicht bereut Ihnen dadurch ein paar Werte und Normen mit auf dem Weg zu geben. Sie sind dadurch teilweise viel sozialer und gehen liebevoller miteinander um.
    So ist zumindest meine Auffassung auch in Hinblick auf andere Kinder in der Schule und dem näheren Umfeld. Mag einseitig sein, aber ich fühle mich gut mit dieser Annahme 🙂

  3. Avatar von Andrea Karminrot

    Ich finde es mal ganz gut, etwas über die Feiertage zu erfahren. Ich glaube nicht und frage mich immer wieder, warum das jetzt ein Feiertag ist.
    Die Bilder mit Nino sehen klasse aus.
    Hab eine schöne Woche
    Andrea

  4. Avatar von antetanni

    Wie toll. Das liest nach einem ganz fabelhaften Erlebnis. Und ich freue mich über die Entdeckung von The New Grace, ich wusste nicht, dass es in der Spielbank eine so tolle Bar gibt und das, obwohl ich fußläufig entfernt wohne. Tztztz… da schaue ich doch glatt mal rein…
    Liebe Grüße
    Anita

    1. Avatar von Uschi
      Uschi

      Ja die Bar ist wirklich sehenswert. Wenn man den Eingang zur Spielbank rein geht gleich links.

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ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

Da ich mich auch gerne mit Handarbeiten beschäftige, findest Du auf meiner Seite auch einige Handarbeits-Anleitungen aus verschiedenen Bereichen.

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