Pfingsten
Die ursprüngliche Bedeutung dieses Festes ist in der heutigen Zeit leider den Meisten nicht mehr klar. Was wirklich sehr schade ist. Die Menschen freuen sich zwar über die Feiertage, die auf das Christentum zurückgehen, scheren sich aber einen Dreck um deren wirkliche Bedeutung.
An Pfingsten feiern wir die „Ausgießung des Geistes“, 50 Tage nachdem der auferstandene Jesus sich von seinen Jüngern verabschiedet hat und in den Himmel fuhr. Also 50 Tage nach „Himmelfahrt“.
Mit den Worten „ich gehe zum Vater, doch ich lasse Euch nicht wie Waisen zurück, ich sende Euch den Heiligen Geist, der immer bei Euch bleibt“
Es handelt sich also um die dritte Person der „Dreieinigkeit“, einfach erklärt: Unser Gott besteht aus drei Teilen, dem Vater, Jesus (Sohn) und der Heilige Geist.
Auf diesen dritten Teil mussten die Jünger warten und erst als er da war konnten sie die „gute Nachricht“ weiter verbreiten. Also sprich erst da begann sich der christliche Glaube in der Welt zu verteilen.
Feiertage nutzen?
Sorry für diesen kleinen Ausflug in die Kirchengeschichte. Mir persönlich ist es wichtig auch hin und wieder mal meinen Glauben in diesem Blog zu erwähnen, denn er gehört für mich zu meinem Leben. Ich bin Mitglied einer sogenannten „Pfingstgemeinde“ also einer Kirche, die dem Heiligen Geist etwas mehr Beachtung schenkt als viele anderen Denominationen. Was nicht bedeutet, dass wir meinen, wir alleine hätten die einzige Wahrheit und alle anderen seien auf dem Holzweg. Das ist nicht meine Denkweise! Ich denke Gott hat die Menschen sehr verschieden gemacht, und so verschieden wie die Menschen sind, so verschieden dürfen auch die Gemeinden sein.
Auch wenn wir Pfingsten für elementares Ereignis für unseren Glauben halten, heißt das nicht, dass wir an diesem Termin nix anderes tun dürfen. Im Gegenteil gerade Familien mit schulpflichtigen Kindern sind entweder verreist oder die Kinder machen beim Camp der Royal Ranger (modernes Wort für Pfadfinder) mit.
So war mein Pfingstfest
Samstag, Sonntag und Montag hatte ich meine tarifliche schon lange fest gelegten freien Tage. Diese werden automatisch nach einem festen Schlüssel vergeben und sind unabhängig von den Wochenenden und Feiertagen. Also ist es einfach nur Zufall, das ich nicht arbeiten musste.
Nachdem ich Weihnachten, Neujahr, 6. Januar und Ostern in den Genuss von Feiertagszuschlag kam, ist es doch nur gerecht, dass diesmal andere Kollegen dran sind.
Allerdings war ich nicht beim Pfingstgottesdienst, sondern war selber verreist.
Konzert in Stuttgart
Logischerweise war ich mit dem Zug unterwegs. Ziel war ein besonderes Event mit Nino de Angelo im Stuttgarter SI-Centrum. Am Sonntagabend gab es die „Kulturbar“ im „the new Grace“. Hier findest Du ein paar Eindrücke von dem Event.
Dieses war nicht mein erster Besuch im Grace Club, denn ich habe genau hier schon einmal ein ganz besonderes Event mit Nino de Angelo hier erlebt. Mehr dazu hier:
Um genug Zeit für das Treffen mit den anderen Fan-Freunden zu haben, habe ich diesmal nicht bei meiner Schwester übernachtet, sondern habe mir den Luxus einer Hotelübernachtung gegönnt… das Hotel lag nur wenige Schritte vom Veranstaltungsort entfernt. Das war wirklich ideal.
Das Event war wirklich etwas Besonderes, die Cocktailbar The new Grace ist nicht sehr groß und es wurden für diesen Termin nur 90 Zuschauer zugelassen! Von allen Sitzplätzen aus hatte man eine gute Sicht, es herrschte eine entspannte und gemütliche Stimmung. Niemand musste drängeln oder quetschen. Sodass gar keine Absperrungen oder Security notwendig waren.
Die Veranstaltung war so klein, dass sich fast jeder Besucher noch ein Autogramm oder ein Foto mit dem Künstler abholen konnte. Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit für ein Selfie mit Nino.

Rundherum standen Freunde, die diese Situation ebenfalls eingefangen haben:


Nino ist gerade verdeckt, trotzdem finde ich fängt das Bild die Stimmung sehr gut ein. Hinter Ninos Schulter ist die Jazz-Sängerin mit dem Pianisten zu sehen, die während die Zuschauer herumliefen und Bilder machten, einfach weiter spielten. Hut ab vor deren Coolness und Professionalität. Direkt darüber der offizielle Fotograf, dessen Bilder findest Du Hier.
Die Woche war schnell vorüber
Am Donnerstag, Freitag und Samstag hatte ich jeweils sehr früh Dienst. Und da um diese Zeit noch keine S-Bahn fährt, bin ich mit dem Fahrrad nach Basel gefahren und habe es genossen… zweimal war ich gerade während dem hell werden unterwegs. Samstag war ich eine halbe Stunde später unterwegs und die Sonne ging gerade auf. Wunderschön!
Heute am Sonntag darf ich erst um 8 Uhr beginnen, und ich fahre wieder mit dem Rad und ich denke, ich kann die Winterjacke endlich weglassen. Die letzten Tage hatte ich sie für die Radfahrt noch übergezogen, denn so früh ist es doch noch sehr frisch…
Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog wenn Du immer informiert werden willst, wenn es hier neues gibt, trag Dich gerne zu meinem Newsletter ein oder folge mir auf Facebook.
Dieser Text erscheint auch wie gewohnt bei Karminrot und Karminrotes Lesezimmer
Mein Samstagsplausch von letzte Woche








Kommentar verfassen