Herzlich Willkommen zu meinem Samstagsplausch Nummer 50 in diesem Jahr. Mit diesem Text mache ich wieder bei der gleichnamigen Linkparty von Karminrot und dem Karminroten Lesezimmer mit.
Diese Woche hatte ich eigentlich nur zwei Arbeitstage, trotzdem kam ich nicht zum bloggen, obwohl ich gleich mehrere neue Beiträge „im Kopf“ habe. Momentan sind einfach ein paar andere Dinge wichtiger.
Geburtstagvorbereitungen
Unter anderem feiert meine Mutter kommende Woche ihren 85. Geburtstag und sie hat sich recht kurzfristig dazu entschlossen diesen dann doch groß mit Gästen zu feiern.
Sie vertraut weder unseren Recherchen im Internet noch der telefonischen Auskunft und wollte unbedingt nochmals persönlich hin um zu fragen ob es denn nicht vielleicht doch eine Weihnachtsgans für ihre Feier geben könnte… Die Information „nur was auf der Karte steht“ wollte sie zuerst nicht glauben. Sie dachte tatsächlich sie könne sich da irgendwas wünschen und das Menu selbst zusammenstellen.
Also bin ich mit ihr dort nochmals hin gefahren und wir haben uns das ein weiteres Mal erklären lassen. Mit dem Lesen der Speisekarte und dem entscheiden ob und was wir vorbestellen war meine Mutter sichtlich überfordert. Die Hälfte der Gerichte musste ich ihr nochmals erklären. Nach längerem hin und her schlug dann die Bedienung vor das wir an dem Tag einfach jeder Gast selber a-la-Carte bestellt. Das erschien mir auch das sinnvollste, aber ich musste ihr das mehrmals erklären. Sie dachte es sei sinnvoll vorher fest zu legen was gegessen wird damit es schneller geht. Aber man versicherte uns das mache bei so einer kleinen Gruppe nichts aus.
Früh-Früh-Schicht
Diese Woche hatte ich gleich zwei mal sehr frühen Dienstbeginn. Grundsätzlich mag ich diese Schichten, denn um 3 Uhr aufstehen geht, wenn ich am Abend zuvor früh zu Bett gehen kann.
Nur besteht dann das Problem das so früh noch keine S-Bahn verkehrt. Normalerweise fahre ich in so einem Fall mit dem Fahrrad nach Basel. Aber im Dezember bei Temperaturen um den Gefrierpunkt macht das absolut keine Freude!
Deshalb habe ich Freunde die mir schon zweimal über die Weihnachtszeit ihr Auto geliehen haben gefragt ob ich zumindes für die nächsten zweu Wochen das Fahrzeug nutzen könne und sie haben spontan zugesagt. Ich finde das absolut toll und bin dafür extrem dankbar.

Von der Arbeit im Zug her finde ich so frühe Schichten (Dienstbegin vor 5 Uhr) eigentlich ganz angenehm. Früh morgens sind die Fahrgäste wenig und die die da sind sind ruhig und angenehm. Im Gegensatz zu den Zügen am Nachmittag und Abend, da sind dann die Fahrgäste viel eher ungeduldig, laut oder laufen ständig hin und her.
Meine Ernährung
Nach ein paar Problemen mit der Galle und der Verdauung generell habe ich meine Ernährung umgestellt. Für einige Wochen hatte ich komplett auf Backwaren sowie Wurst und Käse verzichtet. Nun schaue ich nur das ich nicht zu viel davon esse.
Seit einigen Monaten versuche ich so oft es geht frisches Gemüse zu kochen, und damit sich der Aufwand auch lohnt koche ich immer mehrere Portionen und nehme mir dann für unterwegs etwas mit. Dabei hab ich nun festgestellt das ich ruhig eine Tupperdose mit einem eingefrohrenen Essen einpacken kann und bis Frankfurt (wo ich oft mittagspause habe) ist es dann aufgetaut.

Hier gibt es einen Eintopf aus Fenchel mit Hackfleisch und Reis. Diese Tupperware ist zwar ideal im Einfrieren und in der Mikrowelle erhitzen, aber überzeugt unterwegs nicht ganz wegen der Dichte. Mit einer Plastiktüte darum geht es, aber ist nicht ideal für Suppen. Wobei die Brotdosen für kleingeschnittenes Obst super sind.
Generell versuche ich unterwegs immer Obst dabei zu haben, denn wenn irgendwas unregelmäßiges passiert und ich keine Pause machen kann, kann ich auch im Zug mal schnell etwas Obst essen.

Hier gabs dann doch mal was vom Bäcker, hin und wieder muss das sein. Wenn ich mir das ganz verbiete bekomme ich nur Heisshunger darauf.

Mein heutiges Beitragsbild ist in Neuenburg am Rhein entstanden. Die Weihnachtsdeko mit den leuchtenden Kugeln finde ich ganz hübsch.
Fahrplanwechsel
Am morgigen Sonntag wechselt der Fahrplan der deutschen Bahn und damit gibt es ein paar Veränderungen. In meinem Beitrag „Adieu Papierfahrplan“ hatte ich davon berichtet das die klassischen Papier Plakate abgeschafft werden sollten, was mittlererweise dementiert wurde. Zu groß waren die Wiederstände der Fahrgastvereinigungen. Ob es die Fahrpläne zukünftig nur noch in abgespeckter Form geben wird oder nicht muss ich erst selbst recherchieren und ich werde die kommenden Tage darüber berichten.
Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel







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