Die Sommersonnenwende bringt lange Tage, warme Abende und manchmal auch ziemlich anstrengende Dienste. In dieser Woche ging es bei mir vor allem ums Einspringen, um Flexibilität und darum, bei Hitze gut auf mich selbst zu achten.
Heute kann ich wieder pünktlich bei der Blogparade von Karminrot und dem Lesezimmer mitmachen. Letzte Woche musste ich leider aus zeitlichen Gründen aussetzen. Allerdings habe ich später das „Wochenende in Bildern“ und einen fachlichen Beitrag zum Thema „Fahrpreisnacherhebung“ veröffentlicht.
Eingesprungen!
Diese Woche bin ich gleich mehrmals eingesprungen. Zuerst am Montag bei meinem Nebenjob. Ich war noch auf der Heimfahrt von meiner Übernachtungsschicht, da rief mich der Vorgesetzte von dem Bäckerladen, wo ich als Aushilfe tätig bin, an. Ob ich heute einspringen könnte? Wie heute? Ich bin noch in der S-Bahn und habe gerade erst Feierabend gemacht. Da ich an dem Tag schon 5,5 Stunden gearbeitet hatte, war mir nicht gleich klar, ob ich, das überhaupt dürfe.
Der Anrufer war kurz irritiert, denn es war gerade mal 10 Uhr. Und wir einigten uns schließlich darauf das ich nur 2 Stunden überbrücken soll. Von 10:30-12:30 bis die Kollegin von der Spätschicht kommt.
Also: Nach Hause, Dienstkoffer abstellen, DB-Klamotten aus, Bäckereihemd an und ab aufs Fahrrad zum Bäckerladen! Nach zwei Stunden „Brötchen verkaufen“ konnte ich dann endlich richtig „Feierabend machen“.
Am Dienstag hatte ich frei und konnte somit einige Haushaltsdinge erledigen. Unter anderem Dinge waschen die man nicht so oft in die Waschmaschine steckt. Wie zum Beispiel meinen riesigen Teddybär, der seit Jahren neben meinem Bett sitzt.

Einmal im Jahr, wenn es schön warm ist, kommt er in die Waschmaschine und darf danach paar Tage in der Sonne trocknen…
Spätschicht
Mittwoch und Donnerstag hatte ich jeweils erst Mittags Dienstbeginn, das finde ich bei diesen sommerlichen Temperaturen nicht gerade das angenehmste. Bei diesen Bei diesen Temperaturen muss ich während der Arbeit besonders darauf achten, genug zu trinken.
Wenn ich mich daran halte fast ständig Wasser bei mir zu haben, macht auch der Kreislauf gut mit. Gerade bei Hitze ist Wasser das beste. Mehr darüber bei „Warum ich Leitungswasser trinke“
Freitag frei?
Eigentlich sah mein Dienstplan für Freitag einen freien Tag vor. Doch gegen 10:30 Uhr bekam ich einen Anruf von der Dispo mit der Frage, ob ich ausnahmsweise einspringen könnte. Der Dienst sollte allerdings bereits um 12 Uhr beginnen.
Um pünktlich dort zu sein, musste ich spätestens um 11:30 Uhr in der S Bahn sitzen. Weil ich wusste, dass ich danach Samstag und Sonntag frei haben würde und ohnehin noch nichts geplant hatte, sagte ich zu.
Also schnell die Tasche gepackt, umgezogen und ab zum Dienst. Auf dem Weg zur S Bahn kaufte ich noch etwas Proviant. In der Dienststelle gab es dann einen Joghurt als schnelles Mittagessen und danach ging es los.
Für diesen spontanen Einsatz wurde ich von meinem Vorgesetzten gelobt und ich erhalte einen Flexibilitätsbonus. Normal ist so ein kurzfristiger Einsatz nicht!
Flexibel sein ist gut
Aber manchmal ist das auch ziemlich anstrengend, besonders wenn sich kurzfristig wichtige Dinge ändern. In meinem Beruf als Zugbegleiterin im Fernverkehr gehört es fast schon zum Alltag, schnell auf neue Situationen reagieren zu müssen. Letztendlich muss jeder für sich selbst herausfinden, wie viel er verträgt und wann es einfach zu viel wird.
Deshalb habe ich für dieses Wochenende ganz bewusst sehr viel „Nichts“ geplant. Bei Temperaturen von über 30 Grad habe ich ohnehin keine große Lust auf Aktivitäten im Freien. Stattdessen werde ich mich mit meinem Strickzeug in mein noch angenehm kühles Wohnzimmer zurückziehen.
Heute Abend geht es dann allerdings noch mit Freunden zu einem Karaokeabend.

Die Natur sucht sich ihren Weg, ob durch Pflastersteine oder Risse im Asphalt. Dieses Motiv habe ich diese Woche in der Lörracher Innenstadt entdeckt.
Ähnliche Beiträge:
- Samstagplausch „Hitze“
- Samstagsplausch Auslandseinsatz
- „Rückfallebene“

Kommentar verfassen