Vor einigen Jahren hatte ich einen Urlaub in München verbracht und von dort haben wir einen Tagesausflug nach Salzburg gemacht. Natürlich mit dem Zug.
Gestartet sind wir kurz nach 7 Uhr am Hauptbahnhof in München. Dieser war auch schon am Samstagmorgen sehr belebt. Man kann an vielen Orten Coffee to go kaufen. Natürlich gibt es auch Brezen in allen Varianten.
Anreise mit dem Zug
Unser Zug war der RJX 61 Richtung Budapest mit Abfahrt um 7:23Uhr. Ich hatte die Tickets fast 14 Tage zuvor über den Sparpreisfinder der DB-Navigator-App gebucht. Dadurch waren die Tickets echt erschwinglich. Dieser Zug hielt nur in Rosenheim und so waren wir um 8:58 schon in Salzburg.
In Salzburg hat uns eine Freundin am Bahnhof abgeholt. Zum Glück hatten wir uns auf dem Bahnsteig verabredet. In der riesigen Bahnhofshalle wäre es schwierig geworden, einander zu finden. Der Bahnhof machte auf mich einen gepflegten und sauberen Eindruck.
Zu Fuß in die Innenstadt
Da wir ja ohne Gepäck unterwegs waren sind wir bis zur Innenstadt gelaufen. Der Weg bis zur historischen Innenstadt mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten ist echt nicht weit. Man kann ihn mit einem Stadtplan oder dem Handy-Navi auch ohne ortskundige Begleitung bewältigen.
Schon nach kurzer Zeit kann man die Festung Hohen Salzburg sehen und dann ist ja sowieso die Richtung klar.
Unsere ortskundige Freundin führte uns den Weg durch den Mirabellgarten. Er ist wirklich wunderschön. Dort finden sehr viele Hochzeiten statt. Auch an diesem Samstag-Morgen war das der Fall. Kurzfristig mussten wir aufpassen nicht auf irgendwelchen Hochzeitsbildern zu landen.

Die Parkanlagen sind sehr schön und gepflegt. Wir waren dort am frühen Vormittag. Die Salzburger Freundin berichtete uns, dass hier besonders Nachmittags sehr viele Touristen unterwegs sind. Bei schönem Wetter wird es sehr voll.
Also ist morgens mit dem Zug ankommen und gleich in den Mirabellgarten ein wertvoller Isinder-Tipp.
Seilbahn auf die Salzburg Festung
Ein weiteres Highlight war für mich die Fahrt mit der Seilbahn auf die Festung. Mit einer Standseilbahn geht in die 540 Meter hoch gelegene Festungsanlage die bereits 1077 urkundlich erwähnt wurde. Von dort hat man einen fantastischen Blick über Salzburg und die Umgebung.

Die Fahrt mit der Festungsbahn
Von der Festungsbahn war ich so beeindruckt. Ich habe sogar gleich mehrere Facebook Videos davon gemacht: Nicht ganz sachlich und ernst gemeint aber es hat Spaß gemacht.
Das Video ist nicht sehr hochwertig und völlig spontan. Ich möchte es jedoch dennoch zeigen. Es erinnert uns ja auch an diese eigenartige Zeit. Damals mussten wir alle Masken tragen.
Die Standseilbahn aus Holz, die ich im Video erwähne, war die Friedhofsbahn in Stuttgart . Die Bahn dort ist allerdings fast 100 Jahre älter als dieses Fahrzeug hier.
Einkehren in Salzburg
Natürlich mussten wir unbedingt irgendwo einkehren. Unsere Gastgeberin führte uns in ein klassisches Kaffeehaus, wo wir von der enormen Auswahl an Kaffeegetränken fast überfordert waren. Doch sie erklärte uns was empfehlenswert ist. Generell gibt es in den meisten Lokalen die Speise und Getränkekarten in mehreren Sprachen.
Die Salzburger Innenstadt ist sehr Touristisch geprägt. Was mir jedoch überall aufgefallen ist, die Tatsache das es sehr sauber ist. Mülleimer und öffentliche Toiletten sind gut zu finden.
Mozarthaus und Co.
Wie fast jeder Tourist haben wir uns das Geburtshaus von Mozart angesehen. Wobei ich sicher bin das hier nichts mehr so aussieht wie damals. Alles ist sehr auf große Besucherströme ausgerichtet.
Da wir am selben Tag noch mit dem Zug zurück nach München wollten hatten wir nicht genug Zeit um viel anzusehen. Wenn Du kulturell und architektonisch interessiert bist empfehle ich Dir einen längeren Aufenthalt in Salzburg, denn es gibt soo viel zu entdecken.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich in Wien.
Ein toller Urlaub
Der Tagesausflug nach Salzburg war nur ein Teil eines größeren Urlaubs, den ich bereits in einem anderen Beitrag beschrieben habe.






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