Herzlich willkommen zum 37. Samstagsplausch in diesem Jahr. Diesen Text werde ich wieder wie gewohnt in der gleichnamigen Linkparty bei Karminrot und dem Lesezimmer verlinken.
Der Herbst ist dieses Jahr ziemlich plötzlich über uns hereingefallen. Letzte Woche habe ich meinen Samstagsplausch noch Hitzefrei genannt… und diese Woche frösteln wir und holen die Jacken aus dem Schrank.
Temperatursturz
Auch wenn alle anderen über das kühlere Wetter jammern, ich selber bin eigentlich froh das es endlich nicht mehr zu heiß ist. Je älter ich werde, desto weniger komme ich mit hohen Temperaturen klar. Wenn es über 28 Grad warm ist, dann strengt mich alles viel mehr an. Nicht nur das Bewegen, sondern auch das Denken… Das war auch ein Grund warum ich in den Sommermonaten so wenig neue Texte für meinen Blog geschrieben habe.
Diese Woche war es jetzt endlich nicht mehr heiß und somit hatte ich endlich wieder Energie zum Schreiben. Es entstanden „Ein Wochenende in Bildern“, „Unterwegs entdeckt“ und „12 von 12“. So produktiv war ich schon lange nicht mehr!
Blogparaden
Um endlich wieder konsequent regelmäßig zu schreiben habe ich mich entschlossen bei weiteren Blogparaden mitzumachen. Denn es motiviert mich einfach mehr, wenn es einen festen Termin gibt. Habe ich den nicht, dann verschiebe ich gerne zu oft und dann ist schon das nächste und das nächste und letztendlich ist der Blogpost dann doch nie geschrieben.
Der wichtigste Vorteil einer Blogparade ist jedoch der Austausch und die Verlinkung mit anderen Bloggern. Auf diese Weise entdecke ich andere Blogs und deren Besucher finden auch auf meine Seiten.
Wenn ich bei Blogparty oder manche nennen es auch Linksparty, was aber im Grunde das Gleiche beschreibt, mitmache, erhoffe ich mir daraus einen Besucherzuwachs. Doch diese Woche hat alle meine Erwartungen übertroffen! Als ich am Sonntag mein „Wochenende in Bildern“ veröffentlicht habe, kamen auf meinen Blog so viele Besucher wie schon lange nicht mehr! Ich war überwältigt von so viel positiver Resonanz!
Samstagsplausch
Selbstverständlich bleibe ich dem Samstagsplausch treu, denn hier habe ich viele treue Leser gefunden und auch in meinem persönlichen Umfeld warten einige jeden Samstag auf neues von mir.

Dieses Bild ist während meiner Arbeit im ICE entstanden. Ich hatte einen Dienstplan, der während einer Zugfahrt zuerst Dienst und ab einem gewissen Bahnhof dann „Gastfahrt“ vorgesehen hatte. Das bedeutet, ich fahre zwar weiter mit, muss aber eigentlich nichts mehr tun.
Weil ich vor Dienstbeginn (4:50 Uhr!!!) nicht gefrühstückt hatte, nutzte ich diese Zeit für ein Frühstück vom Bordrestaurant. Wir Mitarbeiter erhalten es meistens in der „to go“ Variante um es mit in unseren Pausenraum oder Dienstabteil zu nehmen.
Es handelt sich hier um das Croissant Brötchen mit Salami, das die Kollegin vom Bordbistro für mich warm gemacht hatte. Sehr lecker. Du findest dieses Teil auf der aktuellen Bordbistro-Speisekarte unter Frühstück.
In der Regel machen wir Zugbegleiter unsere Pausen nicht auf dem Zug, sondern an einem der Bahnhöfe in den Dienststellen, wo es dafür geeignete Räume gibt. Doch ich hatte so Hunger, dass ich nicht bis zu meinem Umstiegsbahnhof warten wollte.
So war meine Woche:
Am Montag war ich noch krankgeschrieben, weil wir noch etwas beobachten wollten, ob meine „Beinahe Kolik“ wieder kommt oder nicht. Denn sowas wäre während dem Dienst im Zug sehr fatal. Die Beschwerden sind nicht wieder gekommen und deshalb können wir davon ausgehen, dass ich wohl einfach nur einen Gallenstein ausgeschieden habe. Solange die anderen dort bleiben, wo sie sind, ist alles wieder gut. Sagen wir es mal so, wenn es jetzt auch wieder fast 10 Jahre dauert bis mich wieder ein Gallenstein derart ärgert bin ich zufrieden.
Am Dienstag hatte ich frei und hab meinen Beitrag „Unterwegs entdeckt: In Dinslaken gibts Ampelmännchen mit Grubenlampe“ veröffentlicht.
Am Mittwoch hatte ich Schulung. Diese jedoch nicht langweilig im Schulungsraum… nein wir durften uns das neue Fahrzeug, für das wir geschult wurden, in Echt angucken. Sowas macht immer besonders Spaß, weil man dabei alles Mögliche ausprobieren kann. Dabei geht es auch um so ungewöhnliche Sachen wie die Türen von außen öffnen und verschließen, wenn man neben dem Zug im Gleisbett steht. Wir mussten üben, wie man die Rampe für die Rollstühle aufbaut und diese wieder verstaut. Wie die Brandmeldeanlage funktioniert und wie man sie wieder ausschaltet.

Am Donnerstag war der zwölfte. Und da habe ich meinen Tag unter 12 von 12 dokumentiert.

Am Freitag hatte dann endlich wieder eine normale Schicht. Es ging nach Frankfurt und zurück. Und ich war sehr erfreut, dass ich mit einem netten Team unterwegs war.
Am Samstag hatte ich eine extrem frühe Schicht auch nach Frankfurt und zurück. Hin war sehr angenehm und ruhig, deshalb konnte ich auch das erste Foto mit dem Croissanbrötchen machen. Doch auf der Rückfahrt war unser Zug extrem voll! Ich habe keine Ahnung von Fußball, aber dass Bochum in Freiburg gespielt hat, konnte ich nicht übersehen. Unser Zug wurde von zahlreichen Fußballfans in eine Fanmeile verwandelt. Unglaublich, wie viel Bier schon in den Vormittagstunden getrunken wurde! Es wurde gesoffen, gesungen und getanzt.
Ich hatte um 13 Uhr Feierabend, schnell heim, umziehen, bei Penny einkaufen. Für eine Geburtstagsfeier hatte ich eine Schüssel Nudelsalat versprochen, weil ich nicht wusste, für wie viele Personen hab ich einfach mal meine größte Schüssel voll gemacht.
Mit dem Nudelsalat ging es dann zur Geburtstagsfeier einer Freundin, dort gab es Kaffee und Kuchen. Bis zum Abendessen konnten eine weitere Freundin und ich nicht bleiben, denn wir wollten zur Geburtstagsfeier unseres Chorleiters. Dieser hatte zum Grillfest in seinem Garten eingeladen. Das absolute Highlight war das Lagerfeuer um das wir uns sammelten, denn es wurde schon ziemlich kalt. Eine Dame wusste zu berichten, dass es letztes Jahr am 14.9. in Lörrach 34 Grad warm war… als wir heim fuhren, zeigte das Thermometer im Auto 12 Grad an! brr.
Aber es war ein mega schöner Abend, wir saßen später dicht gedrängt um das Lagerfeuer, einer spielte Gitarre und wir sangen gemeinsam allen möglichen Quatsch der uns einfiel. Unter anderem „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „Wo ist die Kokosnuss“
Am heutigen Sonntag war ich endlich mal wieder im Gottesdienst, dazu habe ich jetzt leider nicht mehr so ganz regelmäßig Zeit. Aber ich freue mich dafür umso mehr, wenn ich Zeit habe, den Gottesdienst in der FCG-Lörrach zu besuchen.
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