Mit diesem Beitrag mache ich wieder beim Samstagplausch bei Karminrot mit, wo Andrea auch ihr karminrotes Lesezimmer beheimatet hat.

An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen das Andrea von Karminrot ein echtes Vorbild für mich ist, was das Bloggen betrifft. Sie führt ihren Blog schon seit Jahren und schafft es trotz zahlreicher Hobbys, Familie und anstrengenden Beruf regelmäßig zu schreiben.

So war meine Woche

In meinem letzten Samstagsplausch hatte ich schon angekündigt das die Woche arbeitstechnisch etwas ungewöhnlich werden würde:

Wie dort erwähnt ging es Samstagmorgen los zur Übernachtungsschicht. Wiedermal in Frankfurt. Dort war ich schon in mehreren Hotels. Ibis, B&B, Toyoko und Intercity-Hotel liegen alle Bahnhofsnähe. Doch diesmal waren wir im „Europa live“ untergebracht. Eines der zahlreichen etwas kleineren Hotels in unmittelbarer Umgebung des Hauptbahnhofs. Zuvor dachte ich kleinere Zimmer als im Flemmings gibt es nicht. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.

Mein Zimmer war vermutlich noch kleiner, beinhaltete jedoch zwei Betten. Die Anordnung der Zimmereinrichtung ist ein Meisterstück des Raumsparens. So raffiniert aneinander gebaut das wirklich kein Zentimeter Platz verschenkt wird.

Ich habe versucht die an die Betten anschließenden Regale zu fotografieren, ist mir nicht gelungen, weil der Raum zu eng. Doch trotzdem durch perfekt platzierte Leuchten fühlte man sich nicht eingeengt und es war irgendwie gemütlich.

Das Waschbecken befand sich im Zimmer (hinter einem der beiden Regale) daneben die Klotüre… und die Dusche dahinter. Das klingt sehr verwinkelt, war es aber nicht:

Die Badezimmerlösung im Hotel Europa live in Frankfurt am Main

Badezimmer?

Meine Erfahrung hat gezeigt, je größer die Stadt, desto kleiner sind die Hotelzimmer in Bahnhofsnähe. Das ist ja klar das dort wo die Grundstückspreise extrem hoch sind jeder Meter optimal ausgenutzt werden muss. Oft wird ein Badezimmer einer sogenannten „Nasszelle“ geopfert.

Doch ganz frisch renovierte Hotels folgen da einer ganz anderen Strategie. Das Waschbecken ist im Zimmer und nur Toilette und Dusche sind mit einer Türe getrennt. Im Hotel „Europa live“ wurde dies auf diese Weise umgesetzt. Die Duschkabine befindet sich hinter der Toilette.

Für mich als Zugbegleiter im Fernverkehr, der nur wenige Stunden in dem Hotelzimmer verbringt, ist sowas absolut ausreichend. Im Gegenteil ich fand das Zimmer ganz gemütlich. Für mich ist es wichtig das es sauber und funktionstüchtig ist (Wasser in der Dusche, Klimaanlage, Geräusche der Lüftung) Viel Platz brauche ich bei so kurzem Aufenthalt nicht.

Doch ich kann mir vorstellen, dass Menschen die sehr groß oder sehr dick sind mit so einem Zimmer ein Problem haben. Für einen längeren Aufenthalt wäre es mir auch zu beengt.

Doch was uns Bahnmitarbeiter besonders an diesem Hotel gefällt ist das die Minibar kostenlos ist und das Frühstück inklusive ist. Leider mussten wir schon vor der Frühstückszeit zum Dienst, aber man bot mir dennoch an von dem schon vorbereiteten Frühstücksbuffet doch irgendwas mitzunehmen. Oh wow sehr nett. Neben einer kostenlosen Tasse Kaffee bekam ich Obst und einen Joghurt für meine Heimfahrt mit. Ein Service der in vielen anderen Hotels nicht selbstverständlich ist.

Sonntag

Am Sonntag hatte ich bereits gegen 11 Uhr Feierabend. Genug Zeit um mich etwas auszuruhen und meine Wohnung aufzuräumen, denn am Abend kam meine Schwester zu Besuch. Am Abend gab es nur eine Kleinigkeit, denn ich hatte mir als Überraschung für meine Schwester etwas Besonderes für das Frühstück am Montagmorgen ausgesucht.

Frühstück im Hotel

ja Du liest richtig, bei den letzten Beiden beruflichen Hotelübernachtungen hat es wegen meiner Arbeitszeiten nicht zum Frühstück gereicht. Doch am Montag gönnten wir uns ein Frühstücksbuffet in einem schicken Hotel:

Frühstücksbuffet im Hotel „Stadt Lörrach“

Weil ich meiner Schwester eine kleine Freude machen wollte habe ich sie zum Frühstücksbuffet im Hotel „Stadt Lörrach“ eingeladen. Sie hatte den Montag freigenommen und ich hatte regulär frei und so holten wir das Wochenende gemeinsam nach.

Das Frühstück war wirklich gut, auf unseren Tellern ist nur eine kleine Auswahl zu sehen. Leider konnte ich von dem reichhaltigen Buffet keine Bilder machen, da andere Hotelgäste da waren und das Fotografieren diese vielleicht gestört hätte. Das Frühstück ist auch für nicht Hotelgäste buchbar, aber recht hochpreisig. Ich habe 29 € pro Person bezahlt.

Doch angesichts der enormen Auswahl, das tolle Ambiente und der inkludierten Getränke (wir hatten jeder zwei Gläser Sekt) finde ich das angemessen. Man gönnt sich ja sowas nicht alle Tage. Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend, wir wurden genauso gut behandelt wie die Hotelgäste.

Dienstag

Am Dienstag hatte ich eine Spätschicht. Unter „Lerche oder Eule“ habe ich thematisiert das ich diese Schichtlage nicht so bevorzuge. Meine Schicht führte mich nach Karlsruhe und Stuttgart.

Die Mittagspause sozusagen zwischen 18 und 19 Uhr in Stuttgart. Meine Schwester, die mich am Tag zuvor besucht hat, lebt in Stuttgart. Und sie fand die Idee sich trotzdem nochmal auf ein Käffchen zu treffen ganz gut. Das war richtig schön, zumal wir ein Gesprächsthema vom Vortag nochmals aufgreifen und abschließen konnten.

Mittwoch

Am Mittwoch hatte ich eine noch spätere Schicht und ich hab mir dies so angenehm wie möglich gemacht. Am Vormittag habe ich ein langes Schaumbad genommen und Nachmittags war ich im Nagelstudio. Ein richtiger Wellness- und Beauty-Tag.

Eigentlich wäre es eine kurze und entspannte Schicht gewesen… Doch durch Gegenstände auf der Strecke musste unser Zug umgeleitet werden und hatte dadurch 75 Minuten Verspätung. Unsere Fahrgäste haben zahlreich ihre Anschlüsse nicht mehr erreicht. Manche kamen überhaupt nicht weiter. Unsere Aufgabe ist es in so einem Fall die Leute so gut zu informieren, dass sie wissen, wo sie noch Ansprechpartner finden. Denn an unserem Ziel und Endbahnhof war zu unserer Ankunftszeit keiner mehr.

Es war mal kurz sehr stressig ,doch wir haben es hinbekommen. Und zum Glück hatte sich mein Zugchef früh genug darum gekümmert, das wir ein Taxi nach Hause bekamen.

Donnerstag

Hätte ich eigentlich Arbeiten müssen, auch eine Spätschicht. Doch diese ist ausgefallen. Weil ich dann überraschend doch freihatte, bin ich dann doch zum „Tanz in den Mai“-Karaoke in Steinen. Die Location war für mich ideal gelegen da ich sie mit der S-Bahn gut erreiche.

Freitag 1.Mai

Zum ersten Mal seit ich Zugbegleiterin im Fernverkehr bin hatte ich am 1. Mai frei. Wenn Du mehr wissen willst lies dazu „Mein Tag der Arbeit“.

Tradtionell bietet meine Kirchengemeinde die FCG-Lörrach am 1. Mai eine gemeinsame Wanderung an. Diesmal in Todtnauberg und es war mega schön. Wir hatten perfektes Wetter und ich fand es total schön mal wieder mit den anderen aus meiner Gemeinde etwas mehr Zeit zu verbringen und zu reden. Viele vn den Mitwanderern kenne ich schon seit Jahren, habe sie aber in den letzten Monaten kaum gesehen.

Weil das hier zu komplex werden würde schreibe ich über die Wanderung lieber einen separaten Post.

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Neuerungen im Blog?

In den letzten Tagen habe ich auch wieder etwas im Hintergrund an diesem Blog gefeilt. Wenn alles richtig funktioniert solltest Du jetzt einen neuen Cookie-Banner sehen. Du darfst gerne ohne Bedenken meine „Kekse“ annehmen. In den kommenden Tagen kommt es noch zu blöder und doppelter Werbung, aber das wird sich in Kürze normalisieren, das sind automatische Tests die im Hintergrund laufen.

Sollte es wieder erwarten wieder zu Text verdeckenden Einblendungen kommen melde Dich bitte bei mir. Vielen Dank

Es gibt auch einen neuen Beitrag über das „digitale Handtuch im ICE“.

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ich bin Uschi

Meine Leidenschaft „unterwegs sein“ habe nun endlich durch einen Quereinstieg zu meinem Beruf gemacht. Mit über 50 habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt. Hier im Blog berichte ich von meinen Leben als Zugbegleiterin im Fernverkehr, meinen Konzertreisen und allem was mich sonst noch so bewegt.

Da ich mich auch gerne mit Handarbeiten beschäftige, findest Du auf meiner Seite auch einige Handarbeits-Anleitungen aus verschiedenen Bereichen.

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