Samstagsplausch am 3. September

Letzte Woche habe ich beim Samstagsplausch auf Kaminrot ausgesetzt. Ich war unterwegs und hatte keine Zeit um längere Texte schreiben. Doch heute möchte ich Euch von diesem Erlebnis berichten:

Konzertreise nach Rügen

Ich wohne in Lörrach, das liegt im Südwestlichsten Ecken Deutschlands, kurz vor der Schweizer Grenze bei Basel. Die Insel Rügen liegt am anderen Ende von Deutschland. Ganz im Nord-Osten. Im Grunde ist das eine der weitesten Strecken die man in Deutschland reisen kann.. Würde ich diese Entfernung nach Süden reisen wäre ich Rom!

Unter normalen Umständen würde ich nie erwägen so weit weg ein Konzert zu besuchen. Doch manchmal kommt es dann doch anders: Bei meinem Samstagsplausch vom 16.7. kannst Du nachlesen wie ich ganz spontan an die Ostsee gefahren bin. Diesmal hatten wir die Reise schon längerfristig geplant.

Wer meinen Blog schon länger kennt hat mitbekommen das mein „Fansein“ bei dem Sänder Nino de Angelo kein normales ist. Vermutlich werden einige unter Euch mich als „extrem“ bezeichnen, denn meine Leidenschaft ist es so viel Auftritte und Konzerte dieses Künstlers zu besuchen wie irgendwie möglich ist. Das ist mein Hobby dort hin zu reisen wo dieser Sänger singt, und dadurch habe ich schon viele schöne Ecken in Deutschland, Schweiz und Österreich entdeckt.

Fußballfans fahren zu Auswärtsspielen, Kaninchenzüchter zu Ausstellungen, Tanzsportler zu Tournieren… und ich eben zu Nino-Konzerten.

haha leicht misslungenes Selfie während des Auftritts (das auf der Bühne soll Nino de Angelo sein, sieht man nicht wirklich)

Anreise mit der deutschen Bahn

Nein ich bin nicht mit dem 9-Euro Ticket gefahren. Denn eine so weite Strecke hätte ich in Nahverkehrszügen vermutlich nicht überlebt.

Für diese weite Strecke über 1100 km hatte ich mir eine ICE Verbindung über Hamburg ausgesucht und dafür frühzeitig ein Sparticket gebucht. Da ich Bahn Bonuskunde bin konnte ich meine gesammelten Punkte in ein Upgrade in die erste Klasse einlösen. Ein Tolles Angebot über das ich unter „Was ist das Bahn Bonusprogramm“ näher geschrieben habe. Mit etwas Geduld und Recherche kann man mit der deutschen Bahn komfortabel und preiswert reisen.

Am Donnerstag den 25.8 bin ich innerhalb 12 Stunden durch ganz Deutschland gereist. Mehr dazu im Blogpost.

Freunde treffen und Insel erkunden

Ostseebad Binz

Wir hatten uns mit mehreren Freunden auf Rügen verabredet und waren am Freitag mit zwei Autos auf der Insel unterwegs. Mit hat besonders das Cabrio fahren viel Spaß gemacht. Schön war auch, dass eine von unserer Gruppe auf der Insel aufgewachsen ist und uns deshalb viel Hintergrundwissen und Insidertipps geben konnte.

Cabrio Fahren auf Rügen, es war etwas frisch und windig…

Cabrio fahren zu viert ist besonders für die beiden die hinten sitzen „sehr erfischend“ aber wir hatten sehr viel Spaß und haben die Fahrt genossen. Falls Dich das Auto neugierig macht, genau darüber hab ich auch schon mal geschrieben: „es war ein Mercedes E220″

Am Freitag Abend fand das Konzert mit Nino de Angelo in der Waldbühne statt. Einer Imposanten Freilichtbühne mitten im Wald. Und das schönste, unser Hotel lag nur wenige Schritte davon entfernt.

Zeitgleich gab es überall in Deutschland heftige Gewitter und Sturmwarnungen… doch auf Rügen blieb der Abend trocken und wir erlebten das Konzert bei idealen Wetterbedingungen, nicht zu heiß und nicht zu kalt!

Am Samstag waren wir am Vormittag noch mit den anderen Fan-Freunden unterwegs und als diese die Heimreise angetreten haben sind wir dann auch mit dem PKW Richtung Hamburg gefahren. Der Regen erreichte die Insel Rügen genau dann als wir abreisten!

Ein Sonntag in Hamburg

Den Sonntag habe ich bei einer Freundin in Hamburg verbracht. Sie kennt diese Sachen zwar schon in und auswendig doch ich konnte sie zu einer Hafenrundfahrt überreden. Ich finde es einfach faszinierend diese riesigen Containerschiffe und Kräne aus der Nähe zu sehen.

Hafenrundfahrt in Hamburg
Hafenrundfahrt in Hamburg

Auch hier hatten wir Glück mit dem Wetter!

Montag

Am Montag bin ich dann wieder mit dem Zug nach hause gefahren. Während der Fahrt hatte ich dann Zeit einen neuen Blogartikel zu schreiben. „Wandelhalle Hamburg“ und „Heimreise von Rügen“ sind beide während der Fahrt entstanden.

Ich würde mich sehr freuen wenn Du einen oder mehrere verlinkte Beiträge besuchen würdest. Ansonsten Danke ich Dir für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel und ich hoffe Du schaust bald mal wieder hier rein.

Blogstatistik so war der August auf unterwegsistdasziel

Heute ist schon der zweite September aber ich möchte Euch den kleinen Einblick in die Statistiken meines Blogs auch diesen Monat nicht vorenthalten.

Der August war für mich stressig und arbeitsreich, deshalb kam mein Blog leider etwas zu kurz, und ich konnte schon wieder nicht so viel für meinen Blog schreiben wie ich es erhofft hatte. Es ärgert mich etwas das ich mich mit dieser Aussage irgendwie wiederhole…

Was gab es neues im Blog?

Im August 2022 habe ich 13 neue Blogposts veröffentlicht. Im Juli waren es nur 11 und im Monat davor auch 13.

Von diesen Beiträgen gehörten jeweils 3 zu den Linkpartys „1000 Teile Raus“ und „Samstagsplausch“. Wenn Du gut aufgepasst hast fällt dir jetzt auf das ich bei beiden Linkparty ausgesetzt habe, was so nicht geplant war aber aufgrund meiner Reise nach Rügen am vergangenen Wochenende sich so ergeben hat.

Ich war zwar nur 5 Tage weg, aber unmittelbar danach konnte ich nichts schreiben weil ich dann wieder voll im Stress war. Es muss mir jetzt endlich gelingen für solche Fälle Artikel vor zu schreiben, die ich dann nur entsprechend passend veröffentlichen kann. Beide Linkpartys sind ja thematisch so gelagert das das ja eigentlich gehen würde. Es liegt also nur an mir, das ich nicht gut genug vorbereitet war.

Meine Besucherzahlen

Mein Blog wurde im August 2022 rund 8800 mal aufgerufen, von 6381 Besuchern. Dabei habe ich 26 Likes erhalten und 21 Kommentare. Dabei muss ich hervorheben das nur WordPress Nutzer Likes und Kommentare vergeben können., sprich andere Blogger die sich Zeit genommen haben bei mir zu lesen.

8800 Zugriffe sind fast 2000 weniger als im Vormonat. Dabei möchte ich aber darauf hin weisen das meine Teilnahme am Samstagsplausch sehr viel Besucher bringt, im Juli hatten wir 5 Samstage und im August habe ich nur dreimal mitgeschrieben. Ein Teil der Einbuße ist also der Linkparty Samstagsplausch zuzuschreiben.

Welche Blogposts waren am erfolgreichsten?

Es freut mich sehr das nun endlich wieder die „Unterwegs-Themen“ vorne liegen: „Flixbus und Flixtrain wieder interessant für Lörracher“ wurde fast 500 mal aufgerufen. „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ wurde durch den Bezug meiner Reise nach Rügen wieder attraktiver und hat 377 Aufrufe erreicht.

Meine Artikel zu 1000 Teile raus wurden zusammengefasst 470 mal gelesen. Samstagsplausch sogar über 800 (Im Juli 1600 mal!!!)

Bei den DIY Themen war meine Häkelanleitung für Grannysquares diesmal der Bringer mit fast 400 Zugriffen. Hier bei muss man beachten das ich nicht jeden Monat jede Anleitung aktiv bewerbe, damit es für die Mitglieder der entsprechenden Facebookgruppen nicht langweilig wird.

Mein Ziel regelmäßig neue Anleitungen zu entwickeln schaffe ich momentan aus zeitlichen Gründen nicht.

Habe ich was verdient?

Die Werbeeinahmen der letzten beiden Monate sind leider wenige cent unter dem Auszahlungsminimum geblieben… also wieder zu wenig! Wenn Du meinen Blog regelmäßig liest und Dir Werbeanzeigen angezeigt werden, dann sei doch hin und wieder so freundlich und besuche einen der Werbetreibenden. Auf den Inhalt der Dir angezeigten Werbung habe ich keinen Einfluss, dieser wird durch Google ausgewählt, je nach Deinem Surfverhalten. Je nachdem was es ist und wie viele Leser klicken werde ich vergütet. Bedenke dabei Jeder Blogbesucher zählt nur einmal am Tag.

Über Afiliate Links habe ich ganze 40 cent generiert. Oh Wow… damit kann ich noch nicht mal den Strom bezahlen de mein Laptop verbraucht hat als ich den Link gebastelt habe… etwas frustrierend.

Wie gehts weiter

Mit meinem Blog mache ich auf jeden Fall weiter, ich werde wieder ein paar Kleinigkeiten ändern und ausprobieren was funktioniert, aber ich bleibe dran. Denn erst jetzt sehe ich kleine Erfolge mit vielen älteren Artikeln. Ich bin also immernoch dabei mich nach und nach zu etablieren…

(irgendwas positives muss ich ja zum Schluss schreiben)

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

29. August Heimreise von Rügen

Am heutigen Montag befinde ich mich auf der Heimreise von einem wirklich schönen Konzertwochenende auf Rügen.

Heute muss ich jedoch nur etwa 7 Stunden im Zug fahren. Denn ich bin seit Samstag Abend in Hamburg bei einer Freundin zu Gast. Mit ihr war ich am Samstag mit dem PKW von Rügen nach Hamburg gefahren.

Diesmal reise ich allerdings nicht erste Klasse sondern sitze in der zweiten Klasse. Wobei ich diesmal lieber einen Sitzplatz reserviert hatte, denn es war angekündigt das dieser Zug zeitweise sehr voll wird.

Update: später wurde es sehr voll und die Leute saßen zum Teil auf dem Boden!

Das Konzert mit Nino de Angelo fand am Freitag Abend in der Waldbühne in Bergen auf Rügen statt. Zuvor war ich noch nie auf dieser Ostseeinsel oder gar auf einer anderen Insel an der Ostsee. So war mir nicht ganz klar warum eine Stadt am Meer so einen Namen bekommen hat. Bergen heißt vermutlich so, weil die Stadt auf den Bergen der Insel gebaut wurde. Folglich geht es hier überall bergab oder bergauf.

Die Waldbühne befindet sich auf dem Rugard, dem höchsten Berg der Insel (91 Meter hoch). Das wie ein Amphitheater angelegte Gelände liegt wirklich mitten im Wald und von den schattigen Parkplätzen muss man beinahe noch einen Km zu Fuß durch den Wald. Es sei denn man wohnt in dem Hotel Rugard das sich direkt neben dem Aussichtsturm, der auch Rugard heißt befindet.

Hotel Rugard

Hotel Rugard am Rugard in Bergen auf Rügen

Um möglichst kurzen Weg zur Waldbühne zu haben, haben wir uns im Hotel Rugard eingemietet und abgeklärt ob und wie wir uns nach dem Konzert mit anderen Fans „zusammensetzten“ können. Da die Gastronomie des Hauses um 20 Uhr schließt erlaubte man uns entweder in unserer Suite oder im Garten des Hotels uns zu treffen und dort mitgebrachte Speisen und Getränke zu konsumieren. Das fand ich sehr entgegenkommend. Zumal wir bei solchen Events oft nicht genau wissen wie viele Personen dann wirklich dabei sind. Diesmal waren wir 10 Personen, wovon 4 keine Gäste des Hotels waren.

Am Donnerstag Abend waren die meisten von uns schon im Hotel und wir genossen ein Vorzügliches Abendessen. Auch das Frühstück lies keine Wünsche offen. Wir waren alle sehr zufrieden mit dem Hotel und ich kann dies wärmstens empfehlen.

Abendessen im Hotel Rugard

Wenn Du mal einen Urlaub auf Rügen planst und den Touristen-Trubel in Binz und co etwas aus dem Weg gehen willst dann kann ich Dir das Rugard in Bergen wärmstens empfehlen. Allerdings ist es ohne Auto schlecht erreichbar und etwa 1.6 km vom Bahnhof entfernt. Weitere Infos zu dem Hotel Rugard auf der Hotelwebseite.

(ich plane in den kommenden Tagen einen separaten Post über das Hotel)

Meine Zimmergenossin war schon einen Tag eher angereist und hatte bereits Getränke und verschiedene Käsesorten eingekauft und am Nachmittag vor dem Konzert kauften wir gemeinsam noch Kerzen, Wein und Brot ein.

Zudem organisierten wir für unsere Gruppe eine Fleecedecke und einen Regenponcho denn wir rechneten für den Abend mit Regen, in vielen Regionen Deutschlands gab es Unwetterwarnungen. Auf Rügen lies der angekündigte Regen bis etwa 1 Uhr auf sich warten… so lange saßen wir nach dem Konzert bei Kerzenschein im Garten des Hotels zusammen und tauschten uns rege über das erlebte aus. Dabei kamen die Decken zum Einsatz doch die Regenponchos blieben unbenutzt. Es war so schön.

Konzert in der Waldbühne

die Waldbühne füllt sich langsam, die besten Plätze werden früh besetzt.

Der Einlass für das Konzert in der Waldbühne war bereits um 18 Uhr und da wir zwei Behinderte dabei hatten mussten wir auch genau zum Start des Einlass da sein, denn Gehbehinderte sollten zuerst eingelassen werden. Diese Vorgehensweise ist üblich, und gut gemeint, aber nicht immer wirklich ideal für die Betroffenen. Für eingeschränkte Personen ist es oft nicht so einfach lange zu warten. Für eine in unserer Gruppe war besonders das lange sitzen ohne Rückenlehne eine Herausforderung. Sie konnte es jedoch so lösen das sie sich zwischenzeitig auf den Rollstuhl setzte.

Unsere zweite Behinderte verfrachteten wir mit vereinten Kräften in die erste Reihe wo sie sich gut an der Absperrung festhalten konnte… und das ging so: Als die Rollstühle zuerst hinein gelassen wurden kam ich als Begleitperson mit rein. Aber anstatt mit der Rollifahrerin den weiteren Weg über die Rampen zu gehen rannte ich mit einer riesigen Tasche voller Decken nach ganz vorne. So war das abgesprochen.

Ich warf 3 der Decken auf die Bank in der ersten Reihe und zwei weitere legte ich über die Absperrung zur Bühne. Die ersten 15 Minuten war ich damit beschäftigt diese blockierten Plätze zu „bewachen“ und ein paar Leute freundlich darauf aufmerksam zu machen da da schon jemand sitzt. Die anderen begleiteten die Zweite Behinderte bis zur ersten Reihe wo ich für sie „geblockt“ hatte.

Erst als „unsere Leute“ kamen war es für mich etwas entspannter. Doch es fehlten noch ein paar von der Fangemeinschaft und so animierte ich ein paar Personen mit mir möglichst Raumgreifend zu tanzen, damit nachher beim Auftritt von Nino de Angelo noch genügend Platz für uns alle ist. Diese Taktik funktionierte sehr gut und hat zu dem auch noch Spaß gemacht. Durch unser auffälliges Tanzen wurden ein paar Leute auf unsere T-Shirts aufmerksam und ich wurde mehrfach gefragt wo man diese bekommt.

Eine der Fragenden kam aus Wien! Wow ich war überrascht, denn ich vermutete das sie einen noch weiteren Anfahrtsweg hatte als ich. Doch sie berichtete mir das sie einen längeren Urlaub an der Ostsee verbringt. Google-maps hat uns beide dann belehrt. Lörrach lag weiter weg als Wien!

Ich war also vermutlich wirklich die Zuschauerin mit der weitesten Anreise. Von Lörrach nach Rügen sind es 1111 km. Diese Reise hätte ich jedoch nicht ohne mehrere Übernachtungen und beispielsweise den Zwischenstopp in Hamburg bei einer Freundin machen können. Ich bin sehr dankbar für dies erlebnisreiche und schöne Wochenende.

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P.S.:

Abschließend muss ich noch erwähnen das ich mit etwas Verspätung um 22 Uhr gut zuhause angekommen bin.

Hamburg Wandelhalle

Auf meiner heutigen Zugreise an die Ostsee musste ich in Hamburg umsteigen und ich habe mir bewusst eine Verbindung ausgesucht bei der ich in der Hansestadt etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang habe.

Der Hamburger Hauptbahnhof ist noch so ein schöner Bahnhof. Mit einer großen Bahnsteighalle wie es früher an vielen Orten gab. Doch leider wurden die meisten abgerissen.

Am Nördlichen Ende der mehrere Bahnsteige überspannenden Halle mündet diese in eine Art Einkaufzentrum mit dem Namen Wandelhalle

Wandelhalle in Hamburg

Die sogenannte Wandelhalle wurde 1904 als Teil des damals neuen Durchgangsbahnhofs erbaut. Dieser ersetzte mehrere Kopfbahnhöfe die der steigenden Nachfrage des Personenverkehrs nicht mehr gewachsen waren. Das muss damals ein ähnliches Mamutprojekt gewesen sein wie, das immernoch im Bau befindliche Stuttgart 21. Eindrücke von der Grossbaustelle findest Du unter „unterwegs bei Stuttgart 21“.

Der Begriff Wandelhalle bezeichnet ein riesiges Foyer eines öffentlichen Gebäudes das das zum „wandeln“ also Spazierengehen einladen soll. Deshalb finden wir ähnliche Bauwerke in sehr alten Kurorten.

Da der neue Bahnhof auch von vielen Fahrgästen die den Zug wechseln müssen genutzt werden sollte, glaubte man damals die Menschen bräuchten Raum um in der Wartezeit zu „wandeln“.

Zerstört und wieder aufgebaut

Im zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof sowie die Wandelhalle bei einem Luftangriff stark beschädigt. Trotzdem nutzte man sie bis in die 70er Jahre in beschädigter Form und reparierte immer nur das nötigste. Erst in den 80er Jahren wurde sie grundlegend saniert und dabei wurden derart große Spätschäden aufgrund der Beschädigungen im Krieg festgestellt das die Halle 1985 komplett abgerissen und im alten Stil neue aufgebaut wurde. Die Halle mit der Ladenzeile und den Restaurants wurde 1991 feierlich eröffnet.

Im Grunde ist die Wandelhalle mit ihrem weit gefächerten Angebot an Gastronomie und Shopping ein richtiges Einkaufszentrum mit perfekter Verkehrsanbindung. Es verwundert auch nicht das sie sogar eine eigene Webseite hat.

Wie ich die Wandelhalle kennengelernt habe

Kennengelernt habe ich die Wandelhalle als ich 2012 das erste Mal mit dem Zug nach Hamburg kam. Ich war auf dem Weg zu einem „Hilfseinsatz“ bei der Heilsarmee Stankt Pauli. Die Heilsarmee hatte zu der „Sanktpauli-Woche“ eingeladen. Einer Aktionswoche bei der Freiwillige bei der Arbeit des Missionsteams helfen konnten. Im Rahmen einer Festwoche wurden gemeinsam verschiedene Angebote organisiert. Um normale Arbeit der Heilsarmee unter den Bedürftigen zu unterstützen und bekannter zu machen. Bei dieser Mitmach Aktion für Jedermann habe ich zweimal mitgemacht. Leider gibt es diese Veranstaltung nicht mehr.

Ich war also auf dem Weg vom kleinen verschlafenen Lörrach in die ganz große Stadt und dort dann in das Problemviertel schlechthin. Über Sankt Pauli wusste man ja nur Reeperbahn, Straßenstrich und Drogenprobleme. Genau da wollte ich hin und den Bedürftigen vor Ort helfen…

Der Hamburger Hauptbahnhof war für mich wie das Tor zu einer anderen Welt und hatte mich allein schon deshalb etwas fasziniert.

riesige Uhr in der Wandelhalle (Person ist direkt darunter und nicht weiter weg)

Mittlerer Weile war ich schon sehr oft hier in Hamburg und habe schon oft Selfies mit einer der riesigen Uhren in der Wandelhalle gemacht. Für mich jedes mal ein Symbol für „ich bin wieder in Hamburg“.

… wobei mir gerade einfällt diesmal hab ich kein Selfie in der Halle gemacht. Stattdessen habe ich zum ersten Mal Zeit gehabt um in der Haller zu „wandeln“ und einige Fotos zu machen.

Vorne und Hinten?

Die ersten Jahre bin ich immer auf der anderen Seite aus dem Bahnhofsgebäude gegangen. Deshalb habe ich erst später diesen Schriftzug entdeckt:

Die Wandelhalle hat sogar einen eigenen Account bei Instagram und offensichtlich ist es bei den Promis ganz chic sich mit diesem Eingang im Hintergrund fotografieren zu lassen. Also mach ich das auch mal, wobei ich den Turm mit drauf haben wollte…

Trotzdem haben ein paar Leute an dem Bild erkannt das ich in Hamburg war.

Noch ein Fun-Fact:

Noch eine Kleinigkeit die mir bei dem Bild unten aufgefallen ist, ein Funfact, eine Information die nicht wirklich wichtig ist, aber die lustig ist es zu wissen:

Wenn Du in den 70er und 80er Jahren Musikfan warst und Dich für Autogrammadressen interessiert hast ist Dir die Adresse Glockengießerwall in Hamburg bestimmt schon begegnet. In dieser Straße hatten eine Zeit lang sämtliche Plattenfirmen ihr Büro und ganz viele Künstler verschickten ihre Autogrammkarten von da.

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Schau Dir auch mal meine anderen Hamburg Themen an.

25. August unterwegs im ICE

Heute bin ich mit dem Zug unterwegs. Ich fahre mit dem ICE nach Rügen. Diese Ostseeinsel ist mit dem Intercity erreichbar und ich habe mich für eine Verbindung über Hamburg mit einem etwas längeren Aufenthalt dort entschieden.

Die Idee nur für ein Wochenende mit dem Zug an die Ostsee zu fahren findet sicher nicht jeder gut. Doch ich reise recht gerne mit der Bahn und eine lange Fahrt ist für mich kein Stress sondern auch schon Erholung. Also sitze ich heute etwas über 10.5 Stunden im Zug und durch den Aufenthalt bin ich insgesamt von 5-17 Uhr unterwegs.

Unterwegs ist das Ziel

Für mich ist die Anreise kein unangenehmes Übel sondern schon ein Teil von meiner Reise. Mir macht das unterwegs sein Freude. Deshalb habe ich auch meine Blog so genannt. Von Anfang an war es meine Idee von „unterwegs“ zu berichten und nicht nur von den Reisezielen.

Während ich diese Zeilen schreibe befinden wir uns gerade auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Frankfurt und Kassel. Hier kann der Zug Geschwindigkeiten von 250 kmh und mehr fahren. Doch diese Geschwindigkeit nimmt man kaum wahr, man merkt es nur bei der Einfahrt in eines der Zahlreichen Tunnels weil dann der Luftdruck etwas auf die Ohren drückt. Der Zug fährt schneller ins Tunnel ein als die Luft entweichen kann, dadurch entsteht ganz kurz ein höherer Druck.

Früh Aufstehen für die Reise?

Nö eigentlich kaum, denn ich bin diese Woche schon zweimal um 3:30 Uhr aufgestanden und heute eben um 3… diese halbe Stunde macht es nun wirklich nicht aus.

Um meinen Zug in Basel zu erreichen musste ich Freunde bitten mich zum Bahnhof zu fahren, denn um diese Zeit verkehrt noch keine S-Bahn von Lörrach. Die beiden waren sehr pünktlich und so war ich um Zehn vor Fünf in der imposanten Bahnhofshalle am Badischen Bahnhof.

Mein Zug der ICE 474 nach Kiel ist in Basel pünktlich verlassen. Bis Freiburg war in meinem Wagon fast alleine, erst nach und nach kamen ein paar weitere Fahrgäste und voller wurde es erst in Frankfurt. Ab Frankfurt hatten wir dann eine kleinere Verspätung aber das macht mich überhaupt nicht nervös denn ich habe ja bei meinem Umstieg in Hamburg sehr viel Zeit eingeplant.

Warum ich so gerne Zug fahre

Im Gegensatz zum Autofahren kann man während der Reise was anderes machen .

Kaffee im ICE

Kurz vor Freiburg habe ich mir den ersten Kaffee bringen lassen und danach auf den Geräumigen Ledersitzen der ersten Klasse ein Nickerchen gemacht. Zwischen Freiburg und Baden Baden habe ich gedöst.

Übrigens habe ich schon die gesamte Fahrt die Beine hochgelegt. Wenn man sich geschickt platziert und bei der Sitzplatzreservierung schon darauf achtet ist hochlegen fast immer möglich. Aber versuch das mal im Flugzeug oder im Auto.

Um meine Venen zu schonen trage ich heute Kniestrümpfe mit Stützfunktion.

Handarbeiten im Zug

Natürlich habe ich heute ein Handarbeitsprojekt dabei. Für unterwegs muss es was kleines Handliches sein. Meine Häkeldecke vom Sommer CAL ist mittlerer Weile so gross das ich sie nicht mitschleppen möchte. Nächste Woche zeige ich Euch mal Bilder von der Decke.

Für diese Reise habe ich Material und Füllwatte für keine „Schweinehunde“ dabei. Eine Bekannte hat 5 kleine Tiere bei mir bestellt. Die Häkelfiguren sind für die Teilnehmer ihres Kurses in dem es darum geht „den inneren Schweinehund schlafen zu lassen“ deshalb ist das passende Maskottchen ein schlafender Schweinehund. Und ich habe die Aufgabe diese für sie zu Häkeln.

Diese Herausforderung finde ich ganz interessant. Eine Anleitung für so ein Tier gibt es natürlich nicht und deshalb fertige ich diese Figuren nach eigenem Entwurf, doof nur das ich meine Aufzeichnungen vom letzten Mal nicht dabei habe. Also habe ich heute morgen dieses Tier „aus dem Kopf“ gezaubert. Dadurch ist er nicht genau gleich wie seine Vorgänger. Aber egal. Das ist Handarbeit, jedes Exemplar sieht ein wenig anders aus.

Auf dieser Reise werden wohl noch so 2-3 von den Tierchen entstehen, ich werde hier meinen Fortschritt zeigen.

Bloggen im ICE

In der ersten Klasse im ICE kann man komfortabel am Laptop arbeiten. Es gibt Tische, Steckdosen und kostenloses WLan das die meiste Zeit gut funktioniert.

Wenn ich diesen Artikel fertig abgespeichert habe werde ich den Computer für ne Weile einpacken und etwas von meinem mitgebrachten Proviant essen. Mehr darüber was ich alles dabei haben könnte findest Du unter meinem älteren Artikel „Proviant für 7 Stunden Zugfahrt“… aber ich sehe schon ich sollte den Artikel überarbeiten oder neu schreiben.

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1000 Teile Raus, Woche 31

Schon wieder Mittwoch und ich will nur ganz kurz ein Lebenszeichen schreiben. Denn ich bin weiterhin dabei bei „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus“ dabei.

Diesen Blogpost verlinke ich wieder in der gleichnamigen Linkparty auf Valomeas Flickenkiste. Aber es ist ein echter „Schnellschuss“ gegen meine bisherigen Texte.

Diese Woche habe ich schlicht keine Zeit um etwas auszusortieren! Am Dienstag hatten wir bei meinem Hauptjob Inventur. Ich arbeite in einem Warenhaus in der Stoffabteilung. Und Meterware zu investieren ist echt viel Arbeit. Wenn Du wissen willst wie das funktioniert habe ich letztes Jahr schon mal über die „Inventur in der Stoffabteilung“ geschrieben.

Haarschmuck den ich verschenken möchte

Obwohl ich keine Zeit habe möchte ich dennoch dafür sorgen das ein paar Gegenstände meinen Haushalt verlassen.

Ich verschenke!

Diese beiden Haarschmuck Teile mit denen ich nicht wirklich klar komme möchte ich verschenken. Ein Haarreif der recht weich ist und eine wilde Lockenmähne wohl nicht halten würde, aber mit Sicherheit drückt er nicht am Kopf. Und ein… hmm wie sagt man. Haarknubbel Eindrehteil? Gedacht ist es wohl um einen Dutt zu fixieren. Aber bei mir hält es nicht weil mein Knoten viel zu klein ist. Ich denke das Teil ist eher was für jemand mit richtig viel und dickem Haar.

Wenn Du an einem oder noch besser an beiden Teilen interessiert bist schreib mir bitte eine E-mail mit Deiner Adresse, dann schicke ich sie Dir gerne zu.

Ich verreise!

Am Donnerstag fahre ich nach Rügen. Ich verbringe gemeinsam mit Fan-Freunden ein paar Tage auf der Ostseeinsel und kommenden Dienstag bin ich schon wieder zurück und muss arbeiten. Es kann also passieren das nächste Woche auch so eine sparsame wird.

Aber ich bin weiterhin dabei!

Zwischenstand?

bist zur Woche 30 waren es 656 Teile raus. Da die beiden Haardinger noch nicht weg sind zähle ich diese Woche nichts dazu und es bleibt bei 656

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Kurzes Update 23. August

Zu aller erst, herzlichen Dank für die vielen Kommentare, E-mails und sogar Anrufe zu dem Thema Defekt an der Nähmaschine. .

Der Versuch die Schadhafte Stelle an der Stichplatte abzuschleifen wurde noch nicht gestartet. Aber es hat sich jemand gemeldet der in einer Firma arbeitet die solche Bauteile herstellen kann. Nächste Woche wird er das Bauteil mal mitnehmen und feststellen lassen was es kostet wenn es nach gebaut wird. Erst nach dem vermessen wird dann probiert es zu schleifen.

Das kann allerdings noch ein paar Tage dauern, was mich nicht stört, denn am Donnerstag fahre ich ja Rügen!

Inventur

Gestern haben wir die letzten Vorbereitungen für die Inventur gemacht. Unter anderem habe ich die die Gardinenbänder gemessen… Die sind etwa 2-4 cm breit und eigentlich einfach zu messen… aber auf einer solchen Rolle sind 50-100 Meter! Mach mal 100 Mal die selber Bewegung mit den Armen. Spätesten nach zwei Rollen muss ich erst mal etwas anderes tun. Die Ausgleichsgymnastik davon war dann die angebrochene 1000er Tüte mit Gardinengleitern in kleine Tüten mit je 50 Stück zu zählen… Die Dinger lassen sich jedoch nicht so ganz husch husch zählen, denn sie verfügen ja über einen Haken mit dem sie in das Gardinenband eingehängt werden und verhäddern sich ständig miteinander. Von den Dingern hatten wir 3 verschiedene Sorten… ich war also über den Tag verteilt immer wieder mal am „Gleiter-Zählen“.

Während ich hier auf meiner Couch sitze und diesen Text schreibe machen die anderen gerade die Inventur Aufnahme. Dafür haben wir eine externe Firma und es muss nur einer von uns dabei sein.

Leistungsdruck?

Es ist mitten im August, Sommerferien und eigentlich sollte gerade überall das Sommerloch herrschen. Tut es aber irgendwie nicht.

Bei meinem Nebenjob im Bäckerladen geht es momentan richtig heiß her. Ein Bäckerladen im gleichen Stadtteil hat geschlossen weil er umgebaut wird und nun kommen vermehrt dessen Kunden auch bei uns einkaufen. Genau Gegenüber ist ein Kiosk der auch Kaffee und belegte Brötchen anbietet. Dieser hat aber die letzte Zeit aber sehr unverlässliche Öffnungszeiten. Hat er zu stehen die Leute bei mir für Kaffee und Cappuccino Schlange!

Gestern Morgen staunte ich etwas über den Umfang der Warenlieferung. Ich dachte schon da sei ein Fehler passiert. Die Brötchen Teiglinge die ich morgens aufbacken muss kamen mal eben in doppelter Menge! Ohne vorheriger Ankündigung. Aber ich bin ja flexibel, und habe so schnell wie möglich die Mehrmenge gebacken, denn bei diesen Temperaturen dürfen die Teiglinge nicht zu lange ohne Kühlung bleiben.

Also mehr Nebentätigkeit während mehr Kunden da sind… genau das Gleiche wie beim Hauptjob!

Gesundheit?

Gestern fühlte es sich schon so an als ob der Stress sich schon in körperlichen Beschwerden manifestiert. Aber es waren diesmal nicht wie erwartet Schultern und Nacken die schmerzten. Stattdessen hatte ich einen mir bisher unbekannten Schmerz oberhalb des Fußgelenks! Es begann mit etwas ziehen als ob man sich „vertreten“ hat und steigerte sich so sehr das ich beinahe nicht mehr gehen konnte.

Am Nachmittag habe ich dann mal überlegt ob ich nach Feierabend statt nach Hause evtl in die Notaufnahme gehe… Durch diese Schmerzen fühlte ich mich sehr stark an einen heißen und anstrengenden Tag Ende August 2018 erinnert. Als ich nach einem unglücklichen Stolperer gar nicht mehr gehen konnte und später im Krankenhaus landete… Damals hatte ich mir während der Arbeit am rechten Fuß den Mittelfußknochen gebrochen.

Gestern war der Schmerz auf der anderen Seite und wurde dank Schmerztablette und anderer Schuhe langsam besser. Was es genau war oder ist, weis ich nicht. Ganz weg ist es nicht, aber ich kann normal gehen und stehen. Da an dem Bein keine Schwellung zu sehen ist, vermute ich mal das es mit der Durchblutung oder mit den Muskulatur zusammen hängt. Gestern Abend habe ich erst mal mein Bein mit kalter Dusche und Massage verwöhnt und nun beim Aufstehen sind die Beschwerden fast weg. Nur fast… aber ich werde ganz normal zur Arbeit gehen und meine Leistung bringen!

Morgen früh hab ich dann sogar nochmal morgens vor der Arbeit meinen Nebenjob…

Die Vorfreude motiviert mich durchzuhalten!

Ganz ehrlich das alles könnte ich nicht durchhalten wenn ich nicht etwas hätte auf das ich mich freue! Am Donnerstag fahre ich nach Rügen. Mich erwartet ein tolles verlängertes Wochenende mit Fan-Freunden auf der Ostsee-Insel. Und ein Open-Air Konzert mit meinem Lieblingssänger. Und ich freu mich soooo

Übermorgen um 5 Uhr sitze ich im Zug und ich freue mich auf 10 Stunden Zugfahrt. Ja ganz ehrlich! 10 Stunden dasitzen und nichts machen müssen, nicht rennen müssen, nicht beeilen müssen und keiner will was von mir! Wenn ich dann 12 Stunden (Zugfahrt mit Aufenthalt) später auf Rügen ankomme bin ich dann hoffentlich entstresst und im Freizeitmodus.

Das ist einer der Gründe warum ich lange Zugreisen mag. Man kann in der Zwischenzeit „Runterfahren“, was im Flugzeug oder im Auto nicht immer gelingt. Mehr dazu unter „wie macht man sich lange Zugreisen erträglich?“ oder „Reiseproviant für 7 Stunden Zugfahrt“.

Wenn es klappt werde ich hier von Unterwegs berichten. Der Laptop reist mit und der ICE hat W-LAN. Mal sehen ob ich Lust zum Schreiben habe (denn ich möchte auf der Fahrt „nix müssen“)

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 20. August

Guten Morgen, ich sitze wieder am frühen Samstag morgen mit meinem Laptop und meinem Frühstückkaffee auf der Couch und schreibe gemütlich meinen Samstagsplausch.

Diese Teilnahme an der Linkparty von Kaminrot ist mir zu einer liebgewonnenen Gewohnheit geworden. Diesen Samstag sitze ich hier mit einer Decke auf den Beinen, denn es hat durch ein paar Tage Regen endlich mal abgekühlt. Aktuell sind es hier in Lörrach nur 16 Grad aber ich habe trotzdem alle Fenster offen und lüfte die ganze Wohnung.

Endlich Regen !

Für den Regen sind wir sehr dankbar, denn die Trockenheit war schon längst an Grünflächen und Bäumen erkennbar und alle Bäche, Flüsse und Seen im Markgräflerland hatten viel zu wenig Wasser. Hier im Landkreis Lörrach ist es momentan verboten Wasser aus dem Bach oder Fluss abzupumpen um damit den Garten zu bewässern. Sämtliche Grillplätze sind gesperrt, denn offenes Feuer im Wald ist wegen Waldbrandgefahr verboten!

Waldbrände gab es hier in der Umgebung Gott sei dank noch nicht. Aber mehrere kleine Böschungsbrände direkt an viel befahrenen Straßen, oft ausgelöst von achtlos weg geworfenen Zigarettenkippen. Da frage ich mich echt, wie doof sind solche Menschen, die noch brennende Zigaretten aus dem Auto werfen!

Endlich kühler

Ich persönlich bin echt froh das es wenigstens für ein paar Tage nicht so heiß ist. Denn Temperaturen über 30 Grad sind mir einfach zu warm. Ich kann es immer weniger verstehen das viele Leute gerne in ihrem Urlaub in heiße Länder fliegen. So erzählte mir neulich eine beleibte ältere Dame das sie für 2 Monate nach Sizilien geht, Durchschnittliche Tageshöchst-temperaur 40-45 Grad!!! Und hier bei uns jammert sie das es zu heiß ist.

Besonders dankbar bin ich das genau diese Woche das Regenwetter kam. Diese Woche war sehr arbeitsreich und anstrengend für mich. Und diese Phase ist noch nicht ganz beendet. Erst am Dienstag . Denn dann ist unsere Inventur!

Inventur !

Die Inventur in unserem Warenhaus wird schon seit Jahren von einer externen Firma gemacht. Um die normalen Waren müssen wir uns keine Sorgen machen. Aber um die Meterware müssen wir uns selbst kümmern. Zu meinem Abteilungsbereich gehören Kurzwaren und Stoffe. Kurzwaren beinhalten den ganzen Kleinkram den man zum Nähen und Handarbeiten brauchen kann. Somit also auch Gummibänder, Spitzen, Borten und Kordeln. Wir führen ein breites Sortiment dieser Artikel die am „laufenden Meter“ verkauft werden. Sprich wenn der Kunde 30 cm haben will werden ihm diese abgeschnitten.

Dank moderner EDV werden die Bestände auch von diesen Artikeln das ganze Jahr „fortgeschrieben“, also der Computer weis wie viel da ist und wann nachbestellt werden muss. Doch einmal im Jahr bei der Inventur muss dieser Bestand kontrolliert und korrigiert werden.

Das heißt im Klartext, jeder Artikel muss gezählt, gemessen oder gewogen werden!

Und genau das machen wir seit Wochen! Für Kordeln, Bänder, Gummi, Litze und co gibt es keinerlei technische Erleichterung. Diese muss man von Hand messen. Wenn man bedenkt das wir alleine bei den Gummibändern 40-50 verschiedene Artikel vorrätig haben kann man erahnen das dieser Vorgang nicht in paar Tagen erledigt ist.

Die Meterware der Kurzwarenabteilung haben wir schon vor zwei Monaten begonnen zu messen und die Artikel mit einem Inventuretikett versehen, auf dem eingetragen wird wenn wir was verkaufen. Zum Glück ist der Inventurtermin so gelegt das er jetzt im Sommer ist, wo für gewöhnlich weniger los ist.

Die meisten Stoffe konnten wir jedoch erst zeitnah mit diesen Etiketten versehen. Diese Woche haben wir eine spezielle Stoffwaage zur Verfügung mit der wir einen Großteil abwiegen können.

Wie das genau funktioniert habe ich letztes Jahr unter „Inventur in der Stoffabteilung“ beschrieben. Dort findest Du auch Fotos der Stoffwaage.

Nähmaschine ist kaputt

Im privaten Bereich habe ich gerade etwas über das ich mich ärgere. Meine Nähmaschine ist defekt. Sie näht zwar, doch nach 10-20 Stichen reist immer der Faden. Natürlich denkt man im ersten Moment das es am Faden liegt. Logisch habe ich diesen als erstes gewechselt, dann die Nadel, den Unterfaden, die Spuhle… alles! Es bringt nix. Auch an der Fadenspannung kann es nicht liegen. Diese ist korrekt. Das Stichbild ist auf kurzen Strecken perfekt. Trotzdem ist der Faden nach einigen Stichen einfach weg.

Zuerst konnte ich mir keinen Reim drauf machen, denn es sieht niemals aus als ob er wegen zuviel Spannung reist. Stattdessen wirken die Fadenenden wie durchgerieben. Klar das ich als erstes die Nähmaschinennadel aus Auslöser vermutet habe. Ich habe zwei Packungen Nadeln nacheinander durchgetestet… immer gleich!

In diversen Gruppen und Foren im Internet habe gefragt ob jemand eine Idee hat woran es liegen könnte. Schließlich fand ich ein Video in dem erklärt wird das es auch an der Stichplatte liegen kann. Sofort sah ich mir mal meine Stichplatte mit einer Lupe an und stellte fest das ist der Übeltäter.

Eine abbrechnechende Nähnadel hat die Stichplatte beschädigt

Beim einnähen eines Reißverschluss ist mit eine Nadel ganz komisch abgebrochen und hat mir wohl dabei die Stichplatte beschädigt. Dadurch ist ein scharfer Grat entstanden der den genau hier vorbei laufenden Faden immer wieder durch reibt. Da diese Stichplatte total einfach zu entfernen ist traue ich mir ohne weiteres zu dieses Bauteil selber auszutauschen.

Aber hier kommt das wirkliche Problem! Seit Tagen bin ich auf der Suche nach diesem Ersatzteil! Wenn Du eine Idee hast wo ich Ersatzteile für Nähmaschinen von AEG finden könnte wäre ich für einen Tipp dankbar. Seit Tagen durchforste ich das Internet nach einem passenden Teil.

Trauriges diese Woche:

Diese Woche war die Beerdigung eine Fan-Freundin, die ich vom Nino-Fanclub kenne… sie war etwa gleich alt wie ich. Sie ist nach einer kurzen aber grausamen Krebserkrankung verstorben. Ihr Tod hat mich sehr betroffen gemacht.

Gerade habe ich vom Tod eines entfernten Verwandten (Datenschutz) Nachricht bekommen… da alles noch sehr frisch ist möchte ich hier jetzt nix genaueres schreiben. Aber im Gegensatz zu der Freundin oben war er wenigstens im fortgeschrittenen Seniorenalter. Traurig macht es trotzdem.

Schönes diese Woche:

Bandnudeln mit Pfifferlingen im „Alte Zunftt“ in Weil am Rhein

Essen gehen mit Freunden

Es gab auch erfreuliches diese Woche. So war ich am Mittwoch mit einer Freundin und deren Mann und Tochter essen und es war ein schöner Abend. Wir saßen im überdachten Außenbereich des Restaurants und der Wirt hat genau noch rechtzeitig die Seitenwände heruntergelassen bevor der Regen kam. Gesprächsthema bei allen Gästen war… „Schön das es endlich regnet“

Nach dem Essen gabs einen Cocktail

Wir waren im „Alte Zunft“ am Rathausplatz in Weil am Rhein. Die Küche dort kann ich echt empfehlen. Das Essen war sehr gut.

Nach dem Essen haben wir uns noch ein Cocktail gegönnt… dabei entstand dieses Bild. Im Hintergrund die Seitenplane des Außenbereichs mit ganz viel Regentropfen. Man fotografiert doch gerne Dinge über die man sich freut. In diesem Falle auch der Regen!

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Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog. Ich freue mich über jeden Kommentar oder sonstige Reaktion (ich bekomme auch oft mündliches Feedback zu meinen Texten).

1000 Teile raus, Woche 29 und 30

Schon wieder Mittwoch und schon wieder habe ich eine Woche ausgesetzt bei 1000 Teile Raus. Letzten Mittwoch habe ich keinen neuen Blogartikel bei Valomeas Flickenkiste verlinkt.

Wobei das nicht bedeutet das ich nix mehr zum ausmisten und aufräumen habe. Nein im Gegenteil. Doch letzte Woche ging es mir seelisch nicht ganz so gut und es fiel mir schwer mich selbst zu den alltäglichen Dingen zu motivieren. Es gibt einfach manchmal Phasen wo man durchhängt und etwas lethargisch wird.

Was ging in Woche 29 raus?

Dennoch habe ich es geschafft mich von ein paar nicht mehr benötigten Dingen zu trennen. Bei einer Unterhaltung mit meiner Mutter erwähnte diese so nebenbei das ihr gleich zwei ihrer BHs kaputt gegangen waren und das sie eigentlich momentan kein Geld für neue ausgeben möchte. Früher hatten wir lange die gleiche Größe und daran erinnerte sie sich und meinte „hast Du nicht vielleicht einen über?“.

Da ich seit meinem gebrochenen Fuß 2018 zugenommen hatte und die Kilos nie wieder runter gekriegt habe trage ich schon länger eine andere Größe aber ich wusste ich habe da noch paar ältere Modelle die ich gar nicht mehr anziehen kann…

Beim genaueren Hinsehen stellte sich heraus das ich noch 5 sehr gut erhaltene Büstenhalter in der alten Größe aufgehoben hatte, sie waren mir einfach zu schade zum entsorgen und ihr kennt das ja sicher… Frau hofft immer das die kleiner Größe bald wieder passt…

Da ich eh gerade eine Tasche für meine Mutter gepackt habe, habe ich noch zwei Blusen, die mir zwar noch passen aber die ich etwas al „Oma-Style“ empfinde mit eingesteckt. Meine Mutter hat sich gefreut

  • 5 BH
  • 2 Blusen

Was ging Woche 30 raus?

Bevor ich am Sonntag den von Freunden geliehenen Wagen wieder zurück gegeben habe war ich damit nochmal beim Recycling-Hof. Dort habe ich folgendes entsorgt:

  • 2 Tüten Altpapier
  • 1 Tüte Kartonagen
  • 1 große Einkaufstasche voller Elektronikschrott

Die darin enthaltenen Dinge zähle ich nicht noch einmal einzeln auf, weil ich die schon in einer der vergangenen Wochen bereits gezählt habe.

Selbstgenähtes verkauft

Gestern war ich bei einer Freundin zum Kaffeetrinken eingeladen und hatte einfach mal einen Stapel meiner Reißverschluss-Täschchen im Patchwork Look dabei. Sie war ganz begeistert und hat mir zwei Stück für ihre Enkelin abgekauft.

Da fällt mir ein letzte Woche in der Chorprobe hat eine Mitsängerin auch eine genommen und eine weitere ein Brillenetui in ähnlicher Machart. Also nochmals zwei Teile raus.

Wie viele Teile sind nun raus?

Nun sind schon 30 Wochen vergangen und ich hab das Gefühl man sieht bei mir in der Wohnung absolut nicht das ich irgendwie ausgedünnt habe. Und so langsam habe ich nur noch wenig Hoffnung das dies bis zum Jahresende viel anders aussehen wird. Aber ich bin trotzdem stolz auf das was ich bisher geschafft habe und bleibe weiterhin dran. Denn das Wichtige ist das man sich die Dinge bewusster macht und ein paar dunkle Ecken endlich aufräumt.

Bis zur Woche 28 waren es 641 Teile. In Woche 29 und 30 zusammen 15 Teile = 656 Teile Raus.

Manchmal hilf es sich schön zu rechnen

Du hast sicher schon bemerkt das ich manchmal gerne etwas Statistik betreibe und mir dabei die Zahlen „schönrechne“. Also ich bescheiße nicht sondern ich erwähne die erzielten Zahlen so das sie positiv wirken und mich motivieren…

Darum jetzt hier eine schöne Zahl: Bei 656 Teilen in 30 Wochen macht das einen Durchschnitt von 21,86 Teilen pro Woche. Aufgerundet 22. Wenn ich mit diesem Tempo bis zu Jahresende weiter mache komme ich nach 52 Wochen auf 1144 Teile und hätte damit mein Ziel weit übertroffen. Es sieht also besser aus als ich dachte.

In diesem Sinne möchte ich weiterhin dran bleiben und ab nächste Woche hoffentlich wieder regelmäßig Mittwochs hier berichten.

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Samstagsplausch am 13. August 2022

Es ist Samstag morgen und ich sitze mit meiner Tasse Kaffee am Laptop und ich plausche mit Euch über meine Woche. Dieser Artikel wird bei Kaminrot-blog unter Samstagsplausch verlinkt.

Obwohl ich diese Woche viel frei hatte, habe ich kaum Energie gefunden um an meinem Blog zu schreiben. Dabei hatte ich so viel vor was ich diesen Monat veröffentlichen wollte. Nix davon ist fertig geworden. Ich hatte sowas wie eine „Schreibblockade oder so“. Gestern Vormittag habe ich mich dann einfach hin gesetzt und einen Text mit dieser Überschrift verfasst. Mit diesem habe ich mich auch ein wenig selber therapiert.

So war meine Woche

Wie oben schon erwähnt hatte ich außergewöhnlich viel freie Tage. Das lag daran das ich in der Woche zuvor mehr gearbeitet habe weil die Kollegin im Urlaub war. Kommende Woche haben wir Inventur und da muss ich auch öfter ran, also hat man mich diese Woche weniger eingeplant.

Meine Idee war mit der vielen Freizeit richtig viel zu unternehmen und vor allem viel an meinem Blog zu tun. Aber daraus wurde leider nichts.

Montag

Wie ich schon mal erwähnt habe, fahre ich momentan das Auto von Freunden die eine über zwei Monate dauernde Reise mit dem Wohnmobil machen. Damit haben die beiden mir und meiner Mutter eine sehr große Freude gemacht, denn so konnte ich mit ihr einige schöne Ausflüge machen.

Aber plötzlich wieder ein Auto zu haben hat auch ein paar Nachteile. So musste ich unter anderem ständig nach einem geeigneten Parkplatz suchen. Ich wohne in der Innenstadt und hier gibt es fast nur fest vermietete oder zeitlich begrenzte Parkplätze. Deshalb musste ich setzt etwas weiter weg parken. Was ja auch kein Problem war.

Bis zu dem heftigen Gewitter bei dem hier in Lörrach Hagelkörner in Tischtennisball-Grösse herunter kamen. Mein ausgeliehenes Auto hat es voll erwischt. Am nächsten Tag versuchte ich mit dem Handy die Beulen auf dem Dach und der Motorhaube zu fotografieren und sendete diese an die Besitzer. Denn ich war der Meinung der Wagen habe so 5-8 heftige Einschläge abbekommen.

Die Autobesitzer informierten mich das ich mit dem Auto zu einem Gutachter-Termin gehen müsste. Die Versicherung hatte eine Spezialfirma beauftragt die nichts anderes macht als Hagelschaden begutachten und beseitigen.

Am Montag war nun dieser Termin. Ich sollte den Wagen direkt davor frisch Waschen und nach der Wäsche konnte ich sogar noch ein paar Dellen mehr erkennen.

Ich fuhr zu dem Termin und war ganz froh das ich keine weiteren Fragen zu dem Auto und dem Hagelsturm beantworten musste. Das hatten die Besitzer alles schon mit der Versicherung abgesprochen. Es ging nur darum das ein Fachmann die Beulen ansieht.

Zuerst begutachtete eine Dame mit einer Speziallampe die Kotflügel und Türen und ich war da schon irritiert das sie schon ein paar Beulen in der Skizze markiert. Dann übernahm der eigentliche Gutachter und er diktierte ihr Zahlen wie „Seitenholm 20“ „Kofferraumdeckel 120″… und ich dachte er nennt vielleicht den Abstand oder sowas. Aber dann bei dem Dach sagte er „200-230 nein 250!“ und ich fragte „Zählen Sie Zentimeter oder Beulen?“ „ich schätze nur noch, es sind zu viele Beulen“.

Er bat mich zu sich und zeigte mir die Ansicht des silbernen Autodachs unter der Spezialleuchte. Ich erkannte das von dem Dach kaum noch eine Stelle nicht verbeult war! So wurden in das Formular 250 Beulen nur an diesem einen Bauteil eingetragen!

Dann erklärte er mir das dies ein „wirtschaftlicher Totalschaden“ sei, denn die Beulen zu reparieren würde den Restwert des Wagens weit übersteigen! Zum Glück hatten die Autobesitzer mir vorher am Telefon gesagt das sie mit so einem Ergebnis rechnen, sonst hätte ich mich vielleicht mehr aufgeregt.

Der Gutachter rechnete mir eine mögliche Erstattung vor aber ich sagte ihm das ich ja gar nicht die Fahrzeughalterin sei und überhaupt nichts entscheiden könne. Daraufhin schrieb er alles auf und ich sendete ein Foto davon per Whatsapp an die Urlauber in Norwegen. Zusammen mit der Skizze in der die riesigen Zahlen eingetragen waren.

Am Nächsten Tag meldeten sich die beiden und informierten mich das sie das Angebot angenommen hätten und ich meine Sache gut gemacht habe. Offensichtlich hat es sich für die sie gelohnt das ihr Auto in Lörrach stand und nicht zuhause in der Garage.

Dienstag

Freunde von mir haben gerade Urlaub und irgendwie keine gute Idee für kleinere Unternehmungen und deshalb haben sie mich gefragt. Sie meinten wenn jemand in seinem Blog über „Ausflugsziele bei heißem Wetter“ schreibt, dann könnte man diese Person einfach mitnehmen um was neues kennenzulernen. Die Idee fand ich gut. Aber ich wollte nicht in den Schwarzwald sondern wir entschieden uns für einen Ausflug ins Elsass in die Vogesen. Vor ein paar Wochen war ich mit meiner Mutter am Grand Ballon und fand es dort sehr schön, darum zeigte ich den beiden diese Gegend.

Im Gegensatz zu dem Ausflug mit einer Seniorin waren wir diesmal direkt auf dem Gipfel. Vom Parkplatz aus führt ein steiler Schotterweg bis zum Gipfel, den hätte meine Mutter niemals geschafft. Und dort oben war es extrem windig und kalt! Die Aussicht von dort ist wirklich beeindruckend. Doch wegen des starken Windes hält man es dort direkt auf der Kuppe nicht lange aus.

Eine weitere Attraktion die ich mit meiner Mutter ausgelassen hatte war die Sommerrodelbahn neben den Skipisten. Die Abfahrt machte mir richtig Spaß. Davon habe ich sogar ein Video gemacht und die kommenden Tage werde ich noch einen separaten Blogpost darüber machen.

Mittwoch

Am Mittwoch durfte ich auf der Arbeit eine „Neue“ einlernen. Das heißt die Person war erst mal nur um Probearbeiten da, aber wir hoffen sehr das sie sich für den Job entscheidet, denn wir brauchen dringend Verstärkung.

Donnerstag

Am Donnerstag war eigentlich nochmal ein Ausflug mit meiner Mutter geplant, aber diese fühlte sich nicht so gut und bat mich erst später, nach meinem Blutspende Termin zu kommen.

beim Blutspenden

Die Blutspende fand dieses mal in der Turnhalle in Wollbach, einen kleinen Dorf in der Nähe statt. Seit 2020 gibt es diese Spendenaktionen nur noch mit vorheriger Terminvergabe, denn es dürfen nicht mehr zu viele Menschen gleichzeitig in die Halle. Diese Vorgehensweise finde ich aber ganz angenehm, denn man muss nicht mehr lange warten bis man dran kommt. Diesmal ging es ganz schnell, ich war in weniger als einer Stunde fertig.

Die Blutspende habe ich trotz Hitze sehr gut vertragen.

Freitag

Am Vormittag war ich erst mal beim Recyclinghof, denn am Wochenende gebe ich den Wagen zurück. Ich hatte den Kofferraum voller Elektronikschrott, Kartonagen und Altpapier.

Am Nachmittag habe ich mich mit einer Freundin getroffen, sie wollte einen Ausflug mit mir machen, hatte aber gar keine genaue Vorstellung wohin. Also fuhr ich einfach mal los auf den Tüllinger. Sie kannte die Stelle am Lindenplatz mit den malerischen Bänken unter den schönen alten Bäumen gar nicht und war total begeistert von der Aussicht. Wir setzten uns im Schatten auf eine Bank und quatschten sehr lange. Was mir sehr gut getan hat. Unser Ausflug war also nicht weit, aber es war ein schöner Nachmittag.

Samstag

Heute muss ich arbeiten. Aber erst um 11 Uhr. Eine komische Arbeitswoche, nur Mittwoch und Samstag. Nächste Woche dafür wieder mehr.

Ich danke Dir für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und wüsche ein Schönes Wochenende.