Kategorien
Allgemein

Habe ich eine Komma-Schwäche?

Seit ich regelmäßig blogge und fast täglich längere Schreibe. Dachte ich, dass mein Schreibstil besser geworden ist. Doch der am meisten genannte Kritikpunkt waren immer Kommafehler. Und diese scheinen nicht besser geworden zu sein.

Früher in der Schulzeit war das nie mein Hauptproblem. Meine Hauptschwäche war damals die Rechtschreibung, nicht weil ich die Rechtschreibregeln nicht kannte, sondern der Grund waren meist Flüchtigkeit und Faulheit. Im Diktat, wenn das Schreibtempo vom Lehrer vorgegeben war, war ich recht gut.

Aber wehe ich sollte im Aufsatz frei schreiben. Statt 1-2 Seiten wie die Mitschüler schrieb ich in der gleichen Zeit 3-4… die allerdings dann so voller Fehler waren, das es schwer wurde den Text zu lesen. Einmal bekam ich sogar einen Aufsatz ohne Note zurück weil er unleserlich war.

Meine Gedanken waren mir während des Schreibens derart davon gerannt, das ich Buchstaben und teilweise halbe Worte einfach weg gelassen hatte… zum Teil konnte ich selbst nicht mehr rekonstruieren was ich da wohl gerade schreiben wollte.

Tippen gegen Flüchtigkeit?

Meine Lehrerin hatte damals den Vorschlag gemacht, das ich einen Schreibmaschinen-Kurs belegen sollte, um damit meine Konzentration wieder mehr auf die einzelnen Buchstaben zu lenken. Diesen Kurs fand ich zu Anfang sehr mühsam und anstrengend. Doch im Nachhinein hat er mir sehr gut getan.

Um Zuhause für den Kurs üben zu können, hatte ich mir von meinem Taschengeld eine Uralte Schreibmaschine auf dem Flohmarkt gekauft. Das waren damals so schwere Mechanische Maschinen mit Typen, die sich bei falschen Gebrauch verhedderten. Beim Farbband einlegen hatte man sich die Finger noch richtig schmutzig gemacht. Solche Geräte kennt man heute kaum noch.

news typewritten on white paper
Photo by Markus Winkler on Pexels.com

Mit diesem alten Gerät hab ich dann in meiner Freizeit an einem „Liebesroman“ geschrieben … Romantische Teenie-Geschichten aus denen nie irgendwas wurde. Aber diese Tipperei hatte mir geholfen meine Schreibschwäche zu überwinden.

Heutzutage ist Rechtschreibung kein Problem mehr, denn es gibt für den Computer Hilfsprogramme, die einem anzeigen, wenn etwas falsch ist.

An dieser Stelle macht es keinen Sinn hier ein bestimmtes Programm zu erwähnen, denn für so gut wie jedes Schreibprogramm gibt es entsprechende Erweiterungen die mir nur wenigen Klicks aktiviert werden können.

Die Texte für diesen Blog schreibe ich direkt im Browser, das hat sich für meinen Bedarf am praktischsten erwiesen. Ich verwende den Firefox Browser und darin habe ich zusätzlich eine Erweiterung von Duden installiert. Das funktioniert sehr gut. Hier findest Du dieses Plug-in.

Und die Kommas?

Für die deutschen Kommaregeln funktioniert das leider nicht, das es Dir während Du den Satz schreibt schon anzeigt ob der Satzbau richtig ist oder nicht. Das geht auch gar nicht, weil das Programm ja nicht weis wie Du den Satz beenden möchtest.

Auf Duden-Mentor kannst Du kürzere Texte direkt auf der Seite prüfen lassen. Der dort eingefügte Text wird auf Rechtschreibung und Grammatik geprüft und die Fehler werden nicht nur angezeigt, sondern es erscheint daneben auch immer einer Erklärung warum das so ist. Das kann beim Lernen echt gut helfen.

Aber für längere Texte ist das viel zu aufwändig. Man müsste den Text in mehreren kleinen Teilen dort hinein kopieren, korrigieren und dann wieder runter kopieren. Für meinen Bedarf leider unbrauchbar, denn da ist die Gefahr viel zu groß die einzelnen Abschnitte miteinander zu vertauschen und so Chaos im Text zu verursachen.

Weit praktikabler hat sich für mich das Mentor Plug-In im Browser erwiesen. Damit steht eine Rechtschreib- und Grammatik-Prüfung bei Bedarf zur Verfügung.

Es steht zur Verfügung

Das heißt, es ist da und bereit, aber wenn ich es nicht explizit um eine Korrektur bitte, macht es auch nix. In der letzten Zeit hab ich dieses Hilfsmittel viel zu selten benutzt und deshalb so viele Fehler eingebaut. Zukünftig möchte ich diese Hilfe viel öfter nutzen.

Weitere Informationen über diese Hilfreichen Tools findest Du auf www.duden.de

Habe ich eine Komma-Schwäche?

Wenn ich jemanden frage wie er einen von mir geschriebenen Text findet, kommt meistens die Antwort. „Gut, aber die Kommas!“. Um diesem Kritikpunkt zu entgehen habe ich die letzten Wochen versucht kürzere Sätze zu bilden, die weniger Kommas enthalten. Das hat es wohl auch nicht wirklich besser gemacht.

Ich dachte bisher, das sei gar nicht so schlimm. Denn wenn ich einen Text durchlese, den ich selber geschrieben habe, bin ich offensichtlich sehr betriebsblind. Ich konzentriere mich zu sehr auf den Inhalt und nehme so was wie ein fehlendes Komma gar nicht wahr.

Da ich aber selten eine andere Person habe, die meinen Text korrigieren könnte, habe ich mich heute morgen mit der Grammatikprüfung des Duden-Mentors befasst.

ÄHM ! Dieses Toll hat mich heute sehr eines besseren belehrt! Meine Texte sind fehlerhafter als ich gedacht hätte. Fast in jedem Abschnitt fehlt ein Komma. Daran muss ich wirklich arbeiten.

Kategorien
Allgemein

1.Mai 2021 Wald im Regen

Heute war der erste Mai, der „Tag der Arbeit“ genannt. Aber korrekt müsste er „Tag der Arbeiterbewegung“ heißen. Diesen gesetzlichen Feiertag gibt es in Deutschland seit 1919 und er soll an die die Arbeiterbewegung die schon um 1900 begann erinnern, welche durch Demonstrationen und Streiks den Achtstunden-Arbeitstag und viele weitere Verbesserungen für die Arbeiter erkämpfte.

Traditionell finden an diesem Tag sehr viele Demonstrationen statt. In den letzten Jahrzehnten ist er immer mehr zum allgemeinen „Wandertag“ geworden.

So ich für mich, ich hatte fest vor wieder wandern zu gehen, und am liebsten nicht allein.

Glücklicherweise traf ich gestern eine Chor-Kollegin, die mich fragte was ich heute vor hätte… so ergab es sich das wir uns für heute verabredeten. Durch einen weiteren Zufall erfuhr eine weiter Chor Kollegin, die sehr viel und gerne wandert von unserem Vorhaben und sie lies uns wissen wann sie wo los geht… Ganz in der Hoffnung das wir uns an sie und ihre Ortskenntnisse anhängen können sind wir dann auch dort hin und wir hatten Glück.

Heute war ein echt verregneter Tag und das hatte der Wetterbericht auch angekündigt. Das war unser Glück denn unsere „Ortskundige“ erklärte uns das sie diesen Weg bei schönen Wetter am ersten Mai niemals gehen würde weil einfach zu viele Leute hier unterwegs wären.

Startpunkt Café Hygge

Unser Startpunkt/ Parkplatz war in der Nähe des Café Hygge, das früher mal Rechberger Hof hieß. Das Café ist normalerweise ein beliebtes Ausflugsziel und bei schönem Wetter ein Besuchermagnet. 2019 habe ich sogar schon mal über diesen Ort geschrieben.

Doch momentan ist es genau wie alle anderen Gastronomiebetriebe geschlossen und bietet nur stundenweise einen Take away-Verkauf an.

Bei leichtem Dauerregen ging es in den Wald. Die Bekannte die sich auskennt hatte sich eine Route für etwa 2 Stunden ausgedacht. Für mich hätte es schon noch etwas weiter gehen können, ich war noch nicht ganz an meiner Grenze. Doch meine Chor-Kollegin hatte dann schon ziemlich genug.

Ich will jetzt nicht negativ über sie sprechen, sondern viel mehr meine „Fitness“ hervorheben, sie ist 10 Jahre jünger wie ich und hat kein Übergewicht. Also kann mein persönliches Fitnesskonzept ja nicht ganz falsch sein. Zu ihrer Verteidigung, sie hat einen vor allem Sitzenden Beruf.

Aber doof war halt das man wirklich nirgends länger Pause machen konnte weil alles total nass war. Die zwei Hütten an den wir vorbei kamen waren beide gerade besetzt. Kein Wunder am ersten Mai.

Doch unsere „Walddurchblickerin“ wusste eine Lösung wo man trockene Sitzplätze findet:

Pause auf dem Hochsitz

ich weis, dieser Winkel ist nicht gerade vorteilhaft

Sie selber wollte sie zwar nicht hoch, aber ich und die Chor-Kollegin haben die Gelegenheit genutzt um eine kurze Pause zu machen.

Wie Du auf dem Bild erkennen kannst hatte ich die Winterjacke an, die Du schon auf vielen Fotos vom Winter gesehen hast, denn heute früh hatte es nur 6 Grad. Und ich wollte sicher gehen das die Jacke wasserdicht ist. Es hat wirklich fast permanent geregnet.

Nebel und Regen

Nach nur 15 Minuten mussten wir auch wieder weiter laufen, denn es wurde zum Sitzen zu kalt. Weiter ging es in den Nebeligen Frühlingswald…

Wunderschön und mystisch. Und wenn man genau hin hört, ist selbst das Geräusch des Regens auf den frischen Grünen Blättern schön.

Am Wegesrand entdeckten wir immer wieder tolle Fotomotive. Diesmal war ich ausnahmsweise nicht diejenige die am meisten Fotografiert. Die Ortskundige Bekannte ist sogar manchmal nochmals ein Stück zurück gegangen weil sie ein Fotomotiv entdeckt hat.

Sie sammelt begeistert Fotos von Baumpilzen oder interessant geformten Astlöchern. Und auf dieses Wildtier hat sie mich aufmerksam gemacht:

Eine Schnecke am Waldboden

Der Weg führte uns auch zum Teil durch den Bannwald, einem Gebiet wo der Wald sich selbst überlassen wird um Rückzugsmöglichkeit für Pflanzen und Tiere zu sein. Da kann es dann auch mal passieren das man über einen Baumstamm steigen muss oder unter tief hängenden Ästen unten durch. Stellenweise ist der Weg sehr schmal, und ich war froh das wir jemanden dabei hatten der sich auskennt, denn ich hätte nicht wieder zurück gefunden.

Aber es war trotz oder vielleicht sogar wegen des Regens total schön. Die Luft war extrem angenehm. Und die faszinierende Stille mit dem Rauschen des Regens, so schööön.

Alleine wäre ich diese Strecke sicher nie gegangen, denn ich misstraue so schmalen Wegen meist, weil ich angst habe die Orientierung zu verlieren. Aber so war es echt ideal. Wir haben uns schon miteinander unterhalten, aber es gab auch Zeiten wo wir einfach nur still waren. Ich habe diesen Ausflug sehr genossen.

Meine Jacke und die Schuhe sind dicht geblieben und somit mir der Regen gar nichts ausgemacht. Aber die Kapuze als Regenschutz hab ich echt gebraucht.

Da ich endlich mal wieder nicht alleine unterwegs war gab es auch ein paar Fotos auf denen ich zu sehen bin.

Zur Belohnung Kuchen vom Café Hygge

Nach knapp zwei Stunden kamen wir zurück an den Ausgangspunkt. Die bekannte hatte sehr gut geschätzt und geplant. Zur Belohnung haben wir uns „Kaffee und Kuchen“ vom Café Hygge gegönnt. Diese Bieten Samstags und Sonntags von 12-17 Uhr eine große Auswahl an selbst gemachten Kuchen und Torten an. Dazu gibt es sehr gute Kaffeespezialitäten.

Aufgrund der Situation darf man die Speisen und Getränke nicht auf dem Gelände des Cafés verzehren… wir hatten uns deshalb in einem Carport ein trockenes Plätzchen gesucht.

Der Kuchen war sehr lecker. Weitere Informationen über das wechselnde Angebot (heute z.B. heißen Punsch) findest du auf der Webseite vom Café.

Kuchen vom Café Hygge gibt es zum gleich essen oder mit Verpackung zum Mitnehmen.

Gegen 14:30 war ich wieder zuhause und dann hab ich mir ein heißes Bad gegönnt. Heute war echt ein schöner Tag. Achso… fast vergessen:

Schrittziel erreicht

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Kategorien
Allgemein

Freitag 30. April 2021

Heute war ein guter Tag! Der letzte Tag im April war zwar Wettermäßig nicht so schön. Aber für mich war es ein erfolgreicher Tag.

Zuerst hab ich gut geschlafen und bin ohne Wecker gegen 7:30 wach geworden. Draußen sah es alles andere als gemütlich aus, aber das drückte mir heute nicht auf die Stimmung. Denn ich hatte heute ein Ziel.

Am Vormittag wollte ich mich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren. Wie ich vorgestern erwähnt habe, darf ich einen Gastbeitrag für einen anderen Blog schreiben. Da ich das bisher noch nicht getan habe, war ich deshalb doch ein wenig nervös.

Mein erster Gastbeitrag in einem anderen Blog

Das Thema des Textes habe ich selbst vorgeschlagen, aber ich wusste nicht ob es der Auftraggeberin recht ist wie ich an dieses Thema heran gehe. Ich war unsicher wie viel eigene Meinung und Erfahrung da jetzt wirklich erwünscht ist. Ich entschloss mich das Thema sehr persönlich zu behandeln und auch zu beschreiben wie ich zu meiner heutigen Haltung zu dem Thema gekommen bin. Also so richtig aus dem Nähkästchen mit Bezug zu meiner Kindheit/Jugend.

Mit war klar das ich damit entweder voll ins Schwarze treffe oder der Text komplett abgelehnt wird. Vorher abgesprochen war nur die Überschrift und die ungefähre Anzahl der Worte… es hätte so oder so ausgehen können.

Erschwerend kam noch dazu, das ich den Text nicht in dem gleichen Programm wie die auf dieser Seite verfassen konnte, weil er ja nicht bei mir im Blog veröffentlicht wird sondern woanders. Dazu habe ich das LibreOffice Writer benutzt, das ist das Linux Pendant zu Word. Bisher hatte ich mit dem Programm wenig zu tun. Und ich echt sagen: wenn man sich mit Word bissel auskennt kommt man mit LibreOffice Writer auch klar.

Klar, ein paar nicht so geläufige Funktionen musste man beim ersten Mal etwas suchen. Zum Beispiel den Wortzähler. Den brauchte ich weil ja die Textlänge vorgegeben war.

Gute 2 Stunden hab ich mich voll auf diese Aufgabe konzentriert und Gott sei Dank ging mir das heute Vormittag echt leicht von der Hand. Ich hatte eine genaue Textidee weil ich schon seit paar Tagen damit „schwanger gegangen“ bin und so ging es dann doch recht schnell bis ich die ersten 500 Worte zusammen hatte.

Wann ist ein Text gut?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Für mich persönlich ist es immer wichtig das die Sache am Schluss irgendwie rund wird. Also das Thema irgendwie zu Ende gedacht wird.

Ähnlich wie bei einer Schulung oder einer Predigt erwarte ich das eine guter Blogpost die anfänglich gestellte Frage oder Behauptung letztendlich beantwortet. Bei einem Redner sagt man manchmal salopp „er macht den Sack zu“. Und genau daran habe ich orientiert.

Letztendlich ist es mir gelungen, nach 759 Worten die Frage beantwortet zu haben, die ich in der Überschrift stelle. War nicht ganz so einfach wie erwartet, erst war es zu kurz und dann zu lang … Und dann dort was weg und woanders was dazu…

Doch mit dem Endergebnis war ich ganz zufrieden. Trotzdem war ich nervös als ich den Text abschickte.

Doch er kam sehr gut an. Die Auftraggeberin antwortete mit einem Wow und einem Kompliment. Es wird ein paar Tage dauern bis sie ihn auf ihrer Webseite eingebaut hat und dann werde ich ihn hier auf verlinken. Jetzt bin ich sehr gespannt wie der Text bei ihren Lesern ankommt.

Erst schreiben dann Nähen

Nach so viel Computer wollte ich unbedingt was ganz anderes machen und bin rüber an die Nähmaschine. Heute hatte ich mal wieder Lust auf kleinteiliges Buntes Patchwork und so habe ich die Tüte mit den ganz kleinen Stoffresten vor geholt. Darin habe ich alles was so klein ist, das man nicht mal mehr Tatütas daraus zuschneiden kann gesammelt. Reste von all den Baumwollstoffen die ich im vergangenen Jahr verarbeitet habe.

Mit der sogenannten „Quilt as you go“ Technik habe ich kleine Stoff-Stücke gerade so wie es mir grad in den Sinn kam aneinander gefügt. Dabei habe ich als „Basis“ Thermolam verwendet, ein Material das sich auch für Topflappen oder Backhandschuhe eignet weil es wärme Isoliert. Entstanden sind zwei „Topfuntersetzer“.

Topfuntersetzer „Quilt as you go“

Bei dieser Technik geht es nicht darum besonders akkurat und ordentlich zu nähen, sondern „so wie es kommt“. Während dem machen hat man keine Ahnung wie das Endergebnis schließlich aussehen wird.

Auch das einer Rund und einer Eckig geworden ist ab ich nicht von Anfang an so geplant.

Die Einfassung mit dem goldenen Schrägband das ich schon seit Jahren in meiner Nähkiste liegen hab, war auch eine spontane Entscheidung. Diese ist alles andere als Perfekt geworden, aber das passt ja auch irgendwie zu dem leicht Chaotischen Aussehen.

Mein Spaziergang heute

Heute hat es fast permanent geregnet und leider war es schon weit nach 15 Uhr als ich mich endlich aufgerafft hat raus zu gehen. Ich hatte zuerst vor in Richtung Brombach zu laufen… aber so ein richtiges Ziel hatte ich dort nicht.

Nach etwa 500m kam mir eine Chor-Kollegin mit dem Auto entgegen und ich winkte ihr zu… Darauf hielt sie an und peilte eine Parklücke an. Ich rief über die viel befahrene Strasse: „Hey Lust auf Spaziergang“ und sie „na klar“.

Super ich hatte eine Begleitung. Sie war gerade auf dem Heimweg von der Arbeit und hatte gedacht das etwas Bewegung an Frischer Luft ganz gut wäre. Genau in dem Moment sah sie mich. Bingo.

Wir gingen den schmalen Weg Richtung Hühnerberg hoch und dort am Hotel „Villa Elben“ vorbei. Allerdings dann nicht mehr weiter Bergauf sondern an der Straße entlang Richtung Brombach. Der Regen war uns egal, wir unterhielten uns angeregt.

Wir kamen hinter dem Zentralfriedhof vorbei und durchquerten die Homburg Siedlung um dann in einem Bäckerladen ein Cappuccino und ein süßes Teilchen zu holen. Beides genossen wir dann auf dem Gelände eines geschlossenen Biergartens… zwar gab es hier nix zum Sitzen und auch kein Dach unter das wir stehen konnten, aber wir nutzen die Steinerne Bar um unsere Becher abzustellen.

So ein Verhalten wäre früher undenkbar gewesen… Doch seit Corona ist sowas fast normal geworden. Unser Kaffekränzchen im stehen war trotzdem ganz nett, und wir hatten Glück das der Regen aufgehört hatte.

Auf dem Rückweg kamen wir an dem Gartenmarkt vorbei und weil sie dort etwas kaufen wollte bin ich mit rein… und habe Pflanzen für meinen Balkon gekauft! Es wird also morgen oder übermorgen auf meinem Balkon grün werden !!!

Schrittziel fast erreicht

Mein Schrittziel hab ich heute nicht ganz erreicht. Das finde ich aber nicht allzu schlimm angesichts des Regenwetters und ich habe ja sonst sehr viel geschafft. Ich bin mit dem heutigen Tag sehr zufrieden.

Morgen am ersten Mai, gehe ich eventuell mit einer Bekannten „Wandern“das ist aber noch nicht ganz sicher. Mal sehen was das Wetter macht.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf Unterwegsistdasziel.blog

Kategorien
Allgemein

Donnerstag 29. April 2021

Herzlich Willkommen auf „unterwegs ist das Ziel“, heute gibt es wiedermal einen Tagesbericht von meinem Alltag.

Heute hatte ich frei, wie so oft durch die eigenartige Situation in der wir alle uns befinden. Mein Versuch daraus das beste zu machen ist mir heute glaube ich gelungen.

Heute bin ich genauso zeitig aufgestanden als wenn ich normal zur Arbeit müsste. Ich denke das ist für mich auf die Dauer das gesündeste.

Am Morgen auf der Couch hab ich konzentriert an Dingen für den Blog gebastelt und vorbereitet. Davon kann ich Euch allerdings noch nichts zeigen. Und wie jeden Morgen habe ich versucht in der einen oder anderen Facebookgruppe einen meiner Blogbeiträge zu bewerben. Heute war das die Nähanleitung Untersetzer aus alten Jeans. Diese Maßnahme kam nur mittelprächtig an, aber immerhin haben heute über 30 Personen diesen Artikel aufgerufen.

Nähprojekt

Schon gegen 9 Uhr bin ich dann rüber in die Küche und dort habe ich mich mit dem neuen Nähprojekt beschäftigt.

Eine langjährige Freundin ist schwer krank und hat zur Zeit einen PICC-Katheter, für Laien erklärt: eine Art Schlauch der ins Herz führt. Ähnlich wie bei einem Port hängt da ein Schlauch aus dem Arm an den regelmäßig ein Tropf mit einem Medikament gehängt wird.

Von Krebspatienten die über einen Port ihre Chemotherapie erhalten weis ich das diese manchmal keine Kissen unter den Anschluss klemmen, um Druckstellen zu verhindern. Also fragte ich Freundin ob sie sowas ähnliches für ihren Katheter brauchen kann, und sie fand die Idee gut.

Da ich selber das Problem ja nur vom Hörensagen kenne hab ich sie ganz gezielt gefragt wie groß, wie dick und wie hart sowas für ihren Bedarf sein müsste. Nach ein paar Prototypen fand ich dann die geeignete Form für sie. Als endlich klar war was genau sie braucht habe ich ihr 10 Stück genäht:

kleine Stützkissen für Katheter.

Damit sie hygienisch sind habe ich sie aus Baumwollstoff genäht. Sie vertragen eine Wäsche bis 60 Grad. Ich habe bewusst lila Stoffe ausgewählt, weil ihr Endstück an dem Schlauch Lila ist. Und so sieht es doch auch etwas weniger „krank“ aus als wenn sie weiß wären.

Sobald sie die Teile hat wird sie austesten ob sie sich wirklich eignen und mir ein Foto vom Einsatz zukommen lassen. Wenn sie echt brauchbar sind werde ich dazu eine Nähanleitung veröffentlichen.

Mal schnell auf die Post?

Die besagte Freundin lebt in der Schweiz, und es ist schon sehr lange her das ich das letzte Mal ihr irgendwas geschickt habe. Ins Ausland was verschicken ist sehr teuer, das weiß man ja schon seit langem. Doch seit der letzten Änderung der Post/DHL Preise sind Sendungen in die Schweiz richtig teuer geworden.

Meine Briefe und Päckchen innerhalb Deutschland frankiere ich meistens selber zuhause, aber diesmal war ich sehr unsicher und wollte es direkt in der Postfiliale abgeben.

Der Postmitarbeiter klärte mich als erstes auf das man für Päckchen in die Schweiz das Zoll Formular ausfüllen muss. Mein Einwand das ich gehofft hätte das es als Brief durchgehen würde musste er verneinen. Das seien ganz sicher keine Unterlagen so wie sich die kleine Schachtel anfühlt (viel zu leicht) … Ich solle den Paketschein ausfüllen, denn Päckchen gäbe es in das Nicht-EU-Ausland nicht!

Wenn ich diese kleine Schachtel als Paket in die Schweiz schicken will kostet das 16 € !!!

Ich bat ihn mir das Päckchen wieder zu geben, „ich laufe in die Schweiz“

Mein Spaziergang heute

Geplant hatte ich eigentlich nach der Post wieder in den Wald zu gehen und in Richtung Salzert und dann Stetten zu wandern…

Aber angesichts dieses Preises ändere ich mein Spaziergang-Ziel und laufe nach Riehen zur schweizerischen Post.

Ich steckte die Schachtel in meine Handtasche und lief los. Aus der Lörracher Innenstadt immer Richtung Grenze. Diesmal an der Straße entlang… allerdings erkannte ich das ich mindestens 500m lang nur wenige Meter vom Hebel-Wanderweg entfernt ging. Kurz habe ich überlegt auf den Wanderweg zu wechseln aber mich trennte ein kleiner Bach (Teich) von ihm.

Ich blieb an der Straße, so sehr viel Verkehr war gerade nicht das es unangenehm sein würde.

Im Dorf Riehen angekommen fiel mir sofort ein ungewohnter Anblick auf… Menschen im Straßenkaffee!!! Direkt im Ortskern hat es ein paar kleine Kaffees mit nur wenigen Tischen direkt an der Straße… alle Plätze belegt! Und das obwohl es nur knapp 14 Grad hatte und ziemlich nach Regen aussah…

In der Schweiz gelten andere Corona-Maßnahmen als bei uns, dort darf die Gastronomie bereits wieder öffnen… Ganz kurz spielte ich auch mit dem Gedanken mich vielleicht an einen dieser Tische zu setzen… aber erstens hatte ich keine Schweizer Franken und zweitens gab es sowieso keinen freien Platz.

Bei näherer Betrachtung fiel mir auf das es vor allem ältere Menschen waren, die die Straßenkaffees bevölkerten.

Ich suchte mir zuerst die Post, das wusste ich noch von meiner Zeit als Pendler mit der Bahn, das diese direkt am Bahnhof ist. Auf der Post ein ähnliches Bild wie oft hier in Deutschland… lange Warteschlange! Aber es ging schnell voran, es sieht halt immer gleich so viel aus, weil die Menschen so viel Abstand halten.

Der Freundliche Herr hinter dem verglasten Schalter meinte das mein Schächtelchen als Brief durchgehen würde und ob ich A oder B Post wolle. Ich meinte erst „normal“ aber dann fragte ich nach dem Preisunterschied… Etwa 15 Rappen, aber so genau wisse er es nicht, er verkaufe fast nur A-Post. Also bezahlte ich die schnellere A-Post.

Da ich keine Schweizer Franken hatte, musste ich die Rechnung mit EC-Karte bezahlen. Was gar kein Problem war… Zu meiner Überraschung zeigte das Gerät 2.50 SFR an.

2.50 Sfr statt 16.- €

Dieser Spaziergang hat sich echt gelohnt!!!

Zurück bin ich auf der Anderen Seite der Bahngleise mehr oder weniger Parallel zur Bahnlinie bis zurück nach Hause (also immer gerade aus)

Auf dem Weg hab ich das hier entdeckt:

Hübsche Gartendeko mit einem alten Fahrrad.

Schrittziel erreicht

Dank dieses Ausflugsziels Schweizer Post habe ich heute mein Schrittziel mit Leichtigkeit erreicht.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsitdasziel.blog

Kategorien
Allgemein

Mittwoch 28. April

Ein ganz normaler Mittwoch, ich habe weder Urlaub, noch bin ich krank noch ist mein Arbeitsplatz geschlossen. Aber dennoch sah mein Tag ganz ähnlich aus wie die vielen im Lockdown-Tagebuch.

Heute hatte ich frei, genau wie den Rest der Woche…

Ausschlafen war nicht drin, auch ohne Wecker war ich kurz vor 7 Uhr wach. Mit meinem ersten Kaffee und dem Laptop auf den Knien habe ich die ersten zwei Stunden damit verbracht paar Kleinigkeiten für den Blog zu basteln.

Unter anderem habe ich mit zwei Webseiten Kontakt aufgenommen die jeweils Blogger suchen die bereit wären Gastbeiträge zu schreiben. Erfahrene und etablierte Blogger (die schon einen Namen haben) lassen sich für solche Gastbeiträge bezahlen. Aber davon bin ich noch weit entfernt. Immerhin sind beide Seiten an einer Zusammenarbeit interessiert.

Meinen ersten Gastartikel werde ich wenn es klappt diese Woche schon abliefern, wann genau der dann veröffentlicht wird weis ich noch nicht. Zuallererst hoffe ich das mein Text der Webmasterin überhaupt gefällt und sie ihn wirklich auf die Seite nimmt. Ich bin gespannt.

Nähen…

Als ich in der Küche mein Frühstück gemacht habe (Haferflockenmüsli), hatte ich spontan Lust zum zuschneiden.

Denn ich habe die 4 frisch gekauften Stoffe von der Wäscheleine geholt und gebügelt. Baumwollstoffe sollte man vor der Verarbeitung immer Waschen, das mache ich auch nicht immer aber gestern hat es gerade mit der Wäsche gut gepasst.

Für mein neues Projekt habe ich schon ein bissel probiert und überlegt wie ich es machen könnte, bin aber noch nicht ganz zufrieden und deshalb zeig ich es auch noch nicht.

Aber ein paar Tatütas sind heute entstanden:

diesmal gabs Tatütas mit vielen bunten Blumen…

Auf dem Foto seht ihr einen halb leeren Schuhkarton. Diesen mach ich noch mit Tatütas voll und dann habe ich von diesem Schnittmuster sicher vermutlich die Nase voll.

Dieser Karton kommt dann gefüllt zu dem anderen in mein „Lager“. Ich hebe diese Sachen auf bis ich mal wieder bei einem Hobbymarkt, Basar oder ähnliches mitmache. Vielleicht spende ich sie auch irgendwo für einen guten Zweck… mal sehen. Auf diese Weise versuche ich jetzt wo ich viel Zeit habe „Gutes auf Vorrat“ zu tun.

Mein Spaziergang heute

Heute fiel es mir sehr schwer mich zum spazieren zu motivieren, denn mir hat das Nähen heute Vormittag echt Spaß gemacht. Viele neue schöne Stoffe… viele neue Ideen… Aber meine Beine mochten nicht mehr an der Maschine sitzen. Ich brauchte dringend Bewegung.

Also ging ich dann erst um 15 Uhr los. Zuvor war toller Sonnenschein aber für den Nachmittag war Regen angesagt, deshalb habe ich sicherheitshalber die Regenjacke mit genommen…

Aber ich habe sie nicht gebraucht, bis jetzt hat es noch immer nicht geregnet obwohl es paarmal danach aussah. Zuerst war ich noch unschlüssig, doch ich entschied mich für ein Rundgang im Wald auf dem „Schädelberg“.

Hier war ich im Januar und Februar mehrfach unterwegs… doch jetzt sieht alles ganz anders aus!!! Der Frühling ist Da!

es grünt und blüht

Es war so wunderschön im Wald das ich zuerst wie eine Verrückte Fotos gemacht habe. Alle paar Schritte sah ich ein Motiv.

der Baum war sicher nicht mehr sehr stabil…

Im Wald trifft man Leute

Als ich den schmalen Weg zum Vermuteten „Gipfel“ hoch kam. Da ist mal ein kleine Stück sehr steil, und ich war etwas außer Atem… Stand dort plötzlich ein junger Mann und begrüßte mich mit „Hallo sind sie von hier?“. Ich muss wohl etwas verdaddet geguckt haben, und er verbesserte sich mit „Ich meine kommen sie aus Lörrach?“. Was ich bejahte. „Ist das hier der Schädelberg“ und ich „ja aber ich suche noch den Gipfel, dort soll man angeblich Spuren eines Kelten Grabes erkennen können“… wir lachten beide. Nach kurzem Informationsaustausch verabschiedete er sich mit „Viel Spaß bei der Suche“.

Etwas das aussieht als könnte das mal eine Grabstätte oder sowas gewesen sein hab ich nicht gefunden. Ich weis auch gar nicht nach was ich eigentlich suche, mit hat nur jemand erzählt das man hier Spuren der Kelten sehen würde. Die habe ich nicht gefunden.

Aber eine Feuerstelle mit akkurat aufgestapelten Steinen.

Es braucht wohl keine Archäologische Kenntnisse um zu beurteilen das das hier nicht aus Keltischer Zeit stammt.

Aber was ich gefunden habe war ein präparierter Mountainbike Downhill-Trail. Welcher wohl schon länger existiert, denn Teilweise wachsen Pflanzen durch. An mehreren Stelle sind Kurven mit Ästen und Erde „gesichert“ und es gibt ein paar Sprungschanzen die aufwändig mit Baumstämmen und Erdreich aufgeschüttet wurden.

Der Trail biegt mal von einem der offiziellen Wege ab, aber ich denke er wurde illegal angelegt. Ich kann mir nicht vorstellen das es erlaubt ist so durch den Wald zu fahren.

Ich erinnere mich, das mir einmal auf meinen Spaziergängen ein Mountainbiker mit Schutzausrüstung entgegen kam und ich dachte damals noch wie übertrieben. Nun wenn er diese Strecke die ich heute entdeckt habe runter düsen will, dann braucht er die Ausrüstung.

Auf solchen Trampelpfaden bin ich kreuz quer durch den Wald

Lila Blumen im Wald

Auf einer Anhöhe sind mir plötzlich leuchtend Lila Blumen aufgefallen, die von weitem beinahe wie Hyazinthen aussehen. Ich dachte schon da hat jemand seine Blumen aus dem Topf entsorgt doch dann entdeckte ich noch viele weitere.

Männliches Knabenkraut im Lörracher Wald

Es handelt sich wohl wirklich um eine hier vorkommende Wildpflanze. Sie heißt Männliches Knabenkraut und ist mit den Orchideen verwand. Sie blüht von Ende April bis Anfang Juni und kann bis zu 70 cm hoch werden. Echt interessant, diese Pflanze ist mir in unseren Heimischen Wäldern bisher noch nie aufgefallen.

Mein Schrittziel ist erreicht

Heute hab ich nicht nur was ganz neues entdeckt, sondern auch mein Schrittziel erreicht.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel,blog

Kategorien
Allgemein

Dienstag 27. April, Einsame Verkäufer im Warenhaus

Heute habe ich endlich wieder arbeiten dürfen. Nach dem fast endlosen Lockdown, dann Krankheit und auch noch Urlaub, war heute endlich wieder ein Arbeitstag für mich.

Aber im Grunde noch nicht mal ein ganzer Arbeitstag, denn wir sind momentan in Kurzarbeit und meine Arbeitszeit heute war von 10-17 Uhr. Ungewöhnlich kurzer Tag, aber was ist schon gewöhnlich? An einen regelmäßigen Arbeitszeitrythmus bin ich gar nicht mehr gewöhnt.

Seit Mitte Dezember habe ich im März fünf Tage gearbeitet und im April sechs. Und heute ist der 117te Tag diesen Jahres…

Arbeiten, aber wie?

Und die Arbeit selbst ist auch nicht wirklich so wie ich das von früher kenne. Ich denke ich hatte heute den Tag über mit 25-30 Kunden Kontakt. Das heißt ich habe mit ihnen gesprochen. Nicht jeder hat etwas in meinem Abteilungsbereich gekauft.

Es war heute extrem ruhig! Und es wird erwartet das es morgen noch schlimmer wird, weil wir ab morgen dann nur noch Kunden mit einem negativen Corona-Test oder Impfung rein lassen.

Es ist zwar schön wenn man für jeden Kunden viel Zeit hat, aber wenn keine Kunden da sind wird es doch leicht öde. Ich hatte heute sehr viel Zeit in der Stoffabteilung auf zu räumen. Da ich die letzten 14 Tage nicht da war gabs dabei wenigsten auch ein paar Neuheiten die ich noch nicht gesehen hatte.

Aber das es die letzten Wochen sehr sehr ruhig war erkannte ich an manchen Ballen die noch immer genau an der gleichen Stelle Lagen wie ich sie vor drei Wochen hin gelegt hatte. Im normalen Betrieb gibt es das kaum, denn wenn viele Kunden da sind dann sind die Stofftische „in Bewegung“. Die Kunden ziehen Ballen raus und wir räumen sie dann an anderer Stelle wieder ein, damit verschieben sich damit die Artikel dazwischen… aber wenn nix geht… dann liegt höchstens mal ein Ballen oben drauf weil ihn jemand angeguckt hat.

Topseller?

Angesichts der Situation das die Gastronomie weiterhin geschlossen ist und das Wetter so schön ist hätte ich damit gerechnet das wir ein paar Picknick-Decken verkaufen. Wir haben bei mir im 5. Stock einen wunderschönen Sondertisch mit Picknick-Artikeln dekoriert. So eine grosse Auswahl wie dieses Jahr haben wir noch nie gehabt…

Und?

Es hat heute keinen einzigen Kunden interessiert… das jemand diesen hübsch dekorierten Tisch wahr nimmt, dazu war viel zu wenig los. Kunden die einfach nur durch das Warenhaus spazieren und sich alles mögliche angucken und sich vielleicht inspirieren lassen waren kaum da. Die meisten kamen gezielt und wussten auch recht genau was sie wollen.

Ab morgen nur noch Click&Meet mit Test oder Impfung

Ab morgen dürfen wir nur noch Kunden ins das Warenhaus lassen die entweder einen Schnelltest vorlegen können der nicht älter als 24 Stunden ist oder der nachweisen kann das er geimpft ist. Wie das genau abläuft und ob die Security-Dame am Eingang die Impfpässe kontrollieren darf, weis ich nicht!

Was habe ich heute nach Feierabend gemacht.

Wie erwähnt ich hatte heute schon um 17 Uhr Feierabend, wirklich müde und erschöpft war ich natürlich nicht.

Ein guter Bekannter befindet sich gerade im Krankenhaus und das ist nicht sehr weit weg. Dieser bat mich per Whatsapp doch vorbei zu kommen. Aber ich sagte ihm das das keinen Sinn hat, denn Besucher dürfen nicht ins Krankenhaus. Er meinte aber wir könnten uns ja vor der Türe treffen und bei der Eisdiele gegenüber zusammen ein Eis essen.

Ich war sehr skeptisch ob das erlaubt ist, kaufte aber als kleines Mitbringsel eine Packung Kekse. Und dann? Tja mit Treffen war nichts, er durfte mir durch eine Plexischeibe zuwinken. Da er einen Tropf hat, darf er das Gebäude nicht verlassen und jeglicher Kontakt mit Personen von Außerhalb ist nicht erlaubt.

Wir durften uns winken und die Keks-packung nahm der Security Mitarbeiter an. Da es eine original verpackte Kaufpackung war, war es okay, denn selbst gebackene hätte er dem Patienten nicht überreichen dürfen.

Nach dem „Krankenbesuch“ bin ich dann mit etwas Umweg nach hause gelaufen. Übrigens mir tut nur ein Fuß weh… der rechte Schuh erschien mir irgendwie unangenehm eng… am linken Bein ist die Krampfader gezogen, am rechten noch nicht. Unglaublich ich bin immer noch ganz perplex das meine langjährigen Beschwerden nach langem Stehen von diesen nicht richtig funktionierenden Venenklappen im Oberschenkel kommen.

Am 12. Mai erfolgt meine zweite Varizen-Op wie ich sie schon am 24. Februar hatte. Danach werde ich dann nochmal ausführlich über die Operation schreiben.

Nähen nach Feierabend?

Nähen nach Feierabend war früher auch meist undenkbar. Erstens war ich meist zu ko um mich konzentriert an die Maschine zu setzen, zweitens wollte ich die Beine hoch legen und im Winter war es Abends auch meist zu dunkel dafür… bei Kunstlicht nähe ich sehr ungern.

Doch heute war ich so früh zuhause, da hatte ich Zeit und Lust zum Nähen. Nachdem ich die Waschmaschine gestartet habe (unter anderem mit heute gekauftem Stoff, den ich morgen verarbeiten möchte) hab ich mich so lange der Waschgang lief an die Nähmaschine gesetzt.

Heute Abend entstanden sind diese 7 Täschchen, in etwa einer Stunde. Das ging auch nur so schnell, weil ich schon alles zugeschnitten und gebügelt da liegen hatte.

Morgen habe ich was vor

Morgen möchte ich was neues ausprobieren, dafür habe ich heute gleich 4 verschiedene Stoffe gekauft. Ich bin gespannt ob das so funktioniert wie ich mir das vorstelle. Aus den restlichen Stoff werden dann auch noch ein paar Tatütas und wie hier zu sehen kleine Täschchen.

Morgen habe ich frei, wie den Rest der Woche… und somit möchte ich wieder meine Zehntausend Schritte erreichen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf Unterwegsistdasziel.blog

Kategorien
Allgemein

Unterwegs mit dem Quad 26.4.2021

Heute war ich ein wenig unterwegs und ich habe eine neues Verkehrsmittel kennengelernt. Das war echt unverhofft und hat Spaß gemacht.

Heute Vormittag durfte ich kurzfristig bei meinem Nebenjob aushelfen. Da habe ich mich richtig drüber gefreut. Wenigstens ein paar Stunden normaler gewohnter Job. Das hab ich echt genossen.

Danach hatte ich mit einer Freundin abgemacht die in einem kleinen Dorf wohnt. Von ihr hatte ich das Reinigungsgerät für meinen Balkon ausgeliehen und heute wollte ich es zurück bringen. Früher hatten wir viel engeren Kontakt, da haben wir fast täglich per Whatsapp komuniziert und ich hab sie öfters besucht. Doch in den letzten Jahren war es nicht mehr so eng und ich hab nicht alles was sie so macht mitbekommen. Seit Corona begegnen wir uns auch in der Kirchengemeinde nicht mehr. Es war echt schön sie wieder zu sehen und wir hatten eigentlich viel Gesprächsbedarf, aber nicht genügend Zeit dafür.

Ausgerechnet als wir beim Kaffee saßen kam jemand der etwas das sie in Ebay Kleinanzeigen angeboten hat abholen wollte. Und sie antwortete ihm „ich fahr mit dem Quad vor, sie folgen mir“ und zu mir „willst Du mit fahren?“. Wie? Was? Quad fahren???

Sie besitzt tatsächlich ein Quad um damit schnell zu dem Grundstück zu kommen wo sie Schafe und Hühner hat… Ich war total überrascht. Lange Zeit zum überlegen gab es eh nicht, denn der „Käufer“ von dem Gegenstand den sie ihm auf dem Grundstück zeigen wollte stand ja schon im Hof.

Sie reichte mir einen Helm und dann ab aufs Quad. Ich war schon fast mit dem Handling des Helms überfordert. Hochsteckfrisur und Brille unter einen Helm zu kriegen, von dem man nicht weis ob er überhaupt passt… naja, ich hatte dafür keine 30 Sekunden dann saß ich schon auf dem Sozius und wir fuhren los.

Ungewohnt mit Helm

Beifahrer auf dem Quad

Meine Freundin fuhr recht langsam und vorsichtig, weil ja der „Käufer“ und folgen sollte. Und der weg bis zu dem Grundstück ist echt nicht weit. Doch für mich war diese kurze Strecke eine ganz neue Erfahrung.

Ich bin noch nie auf so einem Fahrzeug gesessen. Als Teenager hab ich es mal auf einem Motorrad als Soziusfahrerin probiert und bin fast gestorben vor Angst. Motorrad oder Moped ist absolut nix für mich. Selbst auf einen Motorroller hab ich mich nie getraut.

Nur auf nem E-scooter hatte ich keine Angst. Meine Erfahrung damit in Berlin und Hamburg hab ich beschrieben.

Heute hatte ich gar keine Zeit darüber nachzudenken ob ich Angst hab oder nicht… Sie ist einfach los gefahren, und hat das Auto hinter uns mehr beachtet als meine Reaktion.

Ich wusste überhaupt nicht ob ich mich an ihr oder an dem Fahrzeug festhalten sollte, und da seitlich so schöne griffige Griffe sind, hab ich mich für diese entschieden.

mit diesem Gefährt war ich heute kurz unterwegs

Mit einem Quad legt man sich a nicht so in eine Kurve wie beim Motorradfahren, was ich ganz angenehm finde. Und insgesamt ist man viel langsamer unterwegs.

Auf dem Rückweg, als der mit dem Auto nicht mehr dabei war ist sie einen weiteren Weg mit mir gefahren, und auch etwas schneller… Auf gerade Stecke Bergab maximal 80 km/h. Was sich aber viel schneller anfühlt.

für das Foto hab ich den Lenker in die Hand genommen

Wunderschöne Apfelblüten

Während meine Freundin mit dem Käufer verhandelt hat, hab ich mich auf dem Grundstück umgesehen und bin an einem blühenden Apfelbaum hängen geblieben…

Apfelblüten

Apfelblüten sind fast genauso schön wie Kirschblüten nur ein wenig später dran. Hier handelt es sich um einen alten Boskop Apfelbaum. Eine etwas saurere ältere Apfelsorte die sich aber ideal für Apfelkuchen eignet.

Sonnenlicht und weiße Blüten… Uschi muss Fotos machen!

Der „Käufer“ hat sich sicher schon gewundert, das ich nur daneben stehe und Bilder mache. Aber das war mir egal. Ich konnte bei den Gesprächen absolut nicht helfen, denn ich kenne mich mit Zäunen, Netzen und Hühnerzubehör absolut nicht aus.

wunderschön knorriger alter Apfelbaum

Genieße das Leben!

Dieser Blogpost kommt so spät weil ich heute Abend sehr lange mit einer langjährigen Freundin geschrieben habe. Ich kenne sie seit fast 30 Jahren, wir haben unzählige Reisen und Ausflüge miteinander gemacht. Haben und schon sehr oft gegenseitig besucht. In den letzten Jahren wurde der Kontakt seltener… und vor kurzem gab es im Chat in einer gemeinsamen Whatsapp-Gruppe ein unschönes Missverständnis.

Für mich und die anderen im ersten Moment nicht nachvollziehbar reagierte sie plötzlich total sauer und beleidigt. Das ging so weit das sie mich bei Whatsapp und Facebook gesperrt hatte. Dann erst mal Funkstille… gar nichts mehr!

Ich dachte sie ist immernoch sauer…

Heute hat sie sich endlich wieder gemeldet. Sie war nicht mehr sauer, sondern sie war auf der Intensivstation und hat ums Überleben gekämpft. Und NEIN es hatte nichts mit Corona zu tun. Sie hatte eine andere plötzliche und schwere Erkrankung.

Mir schossen die Tränen in die Augen… wegen ein paar Sprüchen die sie falsch aufgenommen hatte weil es ihr schon hundeelend ging und wir davon nicht wussten hatte sie den Kontakt abgebrochen. Und beinahe wäre das für immer gewesen…

Es kann sooo schnell vorbei sein!

Wir wissen eigentlich nie, ob wir Freunde, Bekannte und Verwandte jemals wieder sehen. Bei älteren Menschen rechnen wir vielleicht eher damit das sie vielleicht bald nicht mehr da sind… Aber die Freundin um die es hier eben ging ist ein Jahr jünger oder älter wie ich…

Ich bin eigentlich noch nicht in dem Alter wo ich Freunde auf dem Friedhof vermute…

Deshalb mein Appell an Dich! Genieße jeden Tag egal was er Dir bringt, und genieße die Menschen, egal ob Freunde, Bekannte oder fast Fremde… Du weißt nie ob Du sie jemals wieder siehst.

Vielen herzlichen Dank für Deinen Besuch auf Unterwegsistdasziel.blog und ich hoffe Du kannst bald wieder hier vorbei schauen…

Kategorien
Do-it-Yourself Nähen

Nähen lernen: Tatüta eine Nähnanleitung auch für Dummies

Eine Tatüta ist eine Taschen-Tücher-Tasche. Eine hübsche Aufbewahrung für Papiertaschentücher. Auch geeignet als kleines Geschenk oder Mitbringsel.

Nachdem ich diese Tatütas paarmal in meinen täglichen Berichten was ich so nähe gezeigt habe, kam die Frage nach einer Anleitung. Dabei muss ich allerdings zugeben das ich sie nicht selbst entwickelt habe sondern in einem Youtube Video entdeckt habe. Da nicht jeder Videos mag, gibts jetzt hier eine Bilderanleitung:

Material

Wir benötigen nur eine sehr kleine Menge Stoff, dieser sollte nicht dehnbar sein. Es eignen sich also Baumwollstoffe, Leinen und alle gewebten Mischungen.

Da wir jeweils sehr kleine Schnitt-Teile brauchen eignet sich dieses Projekt auch für recycelte Materialien wie defekte Kleidung oder Jeans.

Allerdings finde ich hier gemusterte Stoffe schöner als Uni, oder man mischt es.

Zuschnitt

Der Zuschnitt ist denkbar einfach. Wir benötigen 3 Stücke 10×15 cm und 2 Stücke 10×10 cm

Du kannst entweder alle Teile aus dem gleichen Stoff schneiden oder bunt mischen. Ganz wie Du magst.

Eines der großen Stücke wird der „Boden“, alle anderen werden die Oberseite der Tatüta. Wenn Du unterschiedlich dicke Stoffe verwendest, würde sich der dickste als Boden eignen.

Bügeln

Ich weiß, die meisten von Euch haben wenig Lust auf Bügeln, doch in diesem Fall hilft das Bügeleisen sehr. Und wir brauchen es auch wirklich nur ganz kurz.

4 Schnitt-Teile werden gebügelt

Wir bügeln die beiden Quadrate und zwei der Rechtecke jeweils zur Hälfte links auf links zusammen. Also schöne Seite außen. Das fünfte Teil bleibt flach, dies wird der Rückseite der Tasche.

Teile absteppen

Das klingt jetzt ganz altbacken und spießig, ich weiß. Da wir die Teile aber schon vor gebügelt haben ist es aber gar nicht mehr schwierig die gewünschte Steppnaht gerade zu machen.

Damit diese Naht noch schöner und exakter aussieht habe ich noch einen Trick für Dich. Ich verwende dazu diesen Nähfuß:

Nähfuß mit verstellbarer Führungskante

Dieser Nähfuß war bei meiner Nähmaschine beim Kauf dabei, bei fast allen Maschinen liegt dieser Fuß beim Zuberhör bei. Bisher hatte ich ihn nie benutzt weil ich keine Idee hatte wozu er benutzt wird. Bei diesem Projekt kommt er jetzt zum Einsatz und ich bin echt begeistert wie sehr er hilft eine schön gerade Ziernaht hin zu kriegen.

Genauso wenig hatte ich bisher die Einstellung „Gradstich Nadel links“ benutzt. Diese Einstellung hat so gut wie jede Maschine.

Auf der Seite von Singer wird dieser Fuss Blindstichfuss genannt und als Sonderzubehör verkauft. Bei meiner AEG war er standardmäßig dabei.

Wenn Du keinen hast, diesen gibt es auch einzeln bei Amazon.

So nähen wir:

Wir stellen an der Stellschraube oben rechts die Kunststoffschiene so das sie mittig vor dem Nähfuß ist. Die Nadel näht allerdings links davon. Wenn wir nun die Stoffkante an der Schiene entlang führen erhalten wir eine Supergerade exakte Naht.

So nähen wir alle vier gebügelten Kanten.

Nicht wundern, aber hier habe ich andere Stoffe verwendet, weil ich bemerkt habe das man bei dem Streifenstoff nicht alles gut sieht.

Zusammen nähen

Das nicht geknickte Teil ist unser Boden, den legen wir mit der rechten Seite nach oben flach vor uns. Auf dem Bild hebe ich die Ecke hoch damit Du siehst wo die Schöne Stoffseite ist.
eines der beiden langen Teile legen wir exakt an die lange Kante, die Steppnaht zeigt zur Mitte.
Eines der kurzen Teile darüber, wieer Steppnaht zu Mitte, Offene Kante zu Rand
das dritte Teil wieder darüber. Alle offenen Kanten zeigen nach außen
das vierte Teil liegt über dem grünen und unter dem ersten Teil.

Zur besseren Visualisierung habe ich hier gleich 4 verschiedene Stoffe verwendet. Du kannst hier frei wählen ob Du gemischt oder gleichfarbig arbeiten willst.

Damit Du hier gut siehst wo die Nähte sind habe ich hier bunten Faden verwendet.

Auf dem Bild siehst Du auch das ich die Lagen mit einer Stecknadel zusammengefügt habe. Je nach bedarf kannst Du hier mehr Nadeln verwenden. Wichtig ist das die übereinander gelegten Teile nicht verrutschen.

Nähen

Ich verwende dazu weiterhin den „Blindstichfuß“ (Singer nennt ihn so) und die Einstellung Nadel links. Allerdings drehe ich nun an der Stellschraube die weiße Führung weiter nach rechts. So ca 1 cm

so nähen wir jetzt einmal rund herum alle Teile zusammen

Du kannst selbstverständlich auch mit dem normalen Standard-Fuss nähen. Bei diesem Schritt etwa 1cm Nahtzugabe rechnen. Wenn das paar Millimeter mehr oder weniger sind, ist das nicht schlimm. Wichtig ist das Du durch alle Lagen nähst.

wir nähen einmal rund herum, das Ergebnis sollte so ähnlich aussehen.

Am besten kontrollierst Du hier ganz kurz ob Du die Unterste Lage, den Boden unserer Tatüta, rund herum mit gefasst hast.

so sollte es auf der Unterseite etwa aussehen

Kanten „versäubern“

„Versäubern“ sagt man dazu, wenn man die Stoffkanten so behandelt das sie nicht mehr ausfransen können. In diesem Fall machen wir das mit einem einfachen Zickzackstich rund herum.

Wähle dafür einen nicht zu breiten Zickzackstich (etwa mittel, bei mir Einstellung 3). Der Trick ist hier die Naht so zu setzen das der linke Einstich in etwa auf die vorhandene Naht kommt.

so sollte es etwa aussehen

Wenn Du das jetzt nicht auf Anhieb triffst ist das nicht weiter Schlimm, denn wir nähen ja gerade auf der Nahtzugabe, dem Teil, der nachher bei der fertigen Tasche nicht sichtbar ist. Mach Dir also nicht zu viel Sorgen um eventuelle Fehler.

Die Ecken kannst Du mit dem Zickzack eigentlich aussparen. Also nicht bis zur Stoffkante nähen. Denn die Ecken werden später weg geschnitten.

Mit der Schere wird die Nahtzugabe und die Ecken zurück geschnitten

Dazu schneidest Du mit der Stoffschere den überstehenden Stoff bis zur Zickzack-naht ab. An der oberen Kante siehst Du wie es vorher aussah. Die Ecken werden schräg abgeschnitten, bis fast zur Geradstich-Naht. Je Besser Du das Zurückschneiden an der Ecke machst umso leichter ist es gleich die Ecke umzudrehen.

Umdrehen

Wenden

Das Wenden ist je nachdem wie steif Dein Stoff ist das fummeligste von allem. Wichtig ist das Du alle Ecken richtig schön mit dem Finger oder einem Kochlöffelstil nach außen schiebst.

Wenn Du magst kannst Du das Endergebnis nochmals Bügeln. Aber ich denke das ist nicht unbedingt nötig.

Fertig ist Deine Tatüta… Taschen-Tücher-Tasche

Diese Tasche eignet sich als kleines Geschenk oder Mitbringsel. Wenn Du nur etwas kleines aber persönliches Schenken möchtest. Es ist eine hübsche Kleinigkeit über die sich auch Senioren freuen. Die ältere Generation freut sich umso mehr über etwas Handarbeit.

Weitere Näh-Ideen findest Du auch auf unterwegsistdasziel/Anleitungen

Kategorien
Allgemein

Letzter Urlaubstag 24.4.2021

Heute geht mein letzter Urlaubstag zu Ende, zwei Wochen Urlaub sind vorüber. Ein Urlaub den ich wie schon die letzten Male zuhause verbracht habe.

Leider muss ich zugeben das ich in diesem Urlaub nicht viel von dem umgesetzt habe war ich vor hatte. Irgendwie hänge ich wieder in dieser Lockdown-Lethargie.

Ein bisschen ärgere ich mich darüber das ich so wenig von dem was ich mir vor dem Urlaub vorgenommen hatte, umgesetzt habe. Ich wollte doch soo viel nähen, so viel Wandern und noch ganz viele Dinge…

Aber wenigstens das Wichtigste habe ich heute endlich erledigt:

Balkon Putzen

Für den Jährlichen Frühjahrsputz auf meinem Balkon hatte ich mir von einer Freundin einen Hochdruckreiniger ausgeliehen. Und weil ich dabei nicht an das Adapterstück gedacht habe, musste ich mir dieses im Baumarkt extra kaufen. Dabei habe ich erfahren das sich sowas „Hahnverbinder“ nennt.

Mit diesem Hahnverbinder konnte ich den Schlauch an meine Dusche anschließen. Wenn ich mich richtig erinnere hatte ich das vor zwei und vor drei Jahren auch so gemacht. Aber diesmal wollte das Gerät nicht funktionieren. Es schaltete ständig wieder aus. Ich nehme an das es am Wasserdruck liegt. Nach mehreren Versuchen habe ich es dann aufgegeben und den Metallboden des Balkons von Hand geschrubbt.

der hintere Teil ist bereits fertig, im Vordergund noch der vorher zustand

Die moosige Schmutzschicht die sich über den Winter gebildet hat lässt sich nicht einfach mit dem Schrubber weg wischen. Da muss man schon etwas mehr „Schrubben“… die meisten Stellen habe ich auf den Knien mit einem groben Schwamm geschrubbt.

so sahen die Ecken vorher aus

Gerade die Ecken und Kanten waren betroffen und da kommt man mit dem Schrubber nicht bei.

und so danach

Zum Glück hat sich ein Bekannter gemeldet und gefragt ob wir am Nachmittag zusammen Spazieren gehen. Da ich ihm zugesagt hatte, hatte ich ein zeitliches Ziel und habe deshalb schon frühzeitig mit dem Putzen angefangen. Bevor alle anderen Nachbarn auf ihren Balkonen aktiv wurden.

Wichtig dabei war, das die beiden Nachbarinnen unter mir nicht auf dem Balkon und Garten waren und auch keine Wäsche hängen hatten. Denn bei meiner Aktion gab es immer wieder Dreckwasser das runter schwappte. Diese Braun-Grüne Suppe will niemand ab bekommen.

Ich (oder meine Nachbarin) hatte echt Glück. Als ich fertig war öffnete sie die Balkontüre und brachte den Wäscheständer heraus… Bingo!

Hätte ich keine Verabredung zum Spazieren gehabt hätte ich die Aktion auf den Nachmittag verschoben und dann hätte es evtl Knatsch mit ihr gegeben. So waren wir nacheinander und keiner hat den anderen gestört.

Genauso die Nachbarn vom Nebenhaus, ich seh die beiden total selten, vielleicht 2-3 Mal im Jahr. Ausgerechnet heute wollten sie auch den Balkon reinigen. Allerdings war ich als sie raus kamen schon fertig.

Der Balkon ist wieder bewohnbar

Der Balkon ist jetzt wieder gefahrenfrei begehbar (nicht mehr rutschig) und sieht auch wieder wohnlich aus. Ich habe den zweiten Outdoorteppich und den Tisch aus dem Keller geholt. Jetzt fehlt nur noch der Liegestuhl.

Allerdings fehlen mir noch pflanzen. Außer einer Schale mit Agaven hat bei mir leider nichts den Winter überlebt und ich muss alle Gefäße neu bepflanzen. Das kommt nächste Woche dran.

Mein Spaziergang heute

Heute hatte ich mich mit jemandem am Bahnhof in Steinen verabredet. Der Vorschlag war, das wir von dort gemeinsam nach Maulburg laufen. In der Gegend war ich noch nicht so oft unterwegs und ich fand das ganz interessant. Wir haben uns allerdings nicht für den kürzesten Weg entschlossen sondern sind ein Stück durch den Wald. Wunderschöne Strecke!

Stauwehr Wasserkraftwerk Steinen

Der Weg führte uns vorbei am Wasserkarftwerk Steinen. Eine von vielen Stellen wo die Kraft der „Wiese“ genutzt wird. Hier eine Liste der Kraftwerke. Dann vorbei an der sogenannten „Legi“.

Fühlingsgrün!

In Maulburg haben wir uns ein Eis gegönnt und sind noch eine ganze Weile quatschend in der Sonne gesessen. Dann habe ich die S-Bahn nach hause genommen. Es war ein sehr schöner Ausflug. Vielen Dank dafür.

Schrittziel erreicht

Kategorien
Allgemein

Freitag 23. April

Heute war ein Sonniger Frühlingstag, doch ich habe trotz Urlaub und Lockdown heute keinen Spaziergang gemacht.

Am Vormittag habe ich mich schon früh an meinen Laptop gesetzt um meine Anleitung für die Tatütas zu schreiben.

Auch wenn ich ganz konzentriert länger am Rechner arbeiten möchte setzte ich mich nach wie vor NICHT an den Schreibtisch. Obwohl ich mir den vor einem Jahr extra dafür gekauft habe. Zum länger schreiben setzte ich mich nach wie vor mit hoch gelegten Beinen auf die Couch.

Zwar merke ich das mein bereits operiertes Bein weniger Probleme bereitet, aber dafür ist das andere schlimmer geworden. Es wird echt Zeit das meine zweite Varizen-OP (Krampfadern ziehen) gemacht wird. Immer wenn ich zu viel und zu lange mit Beine am Boden sitze, dann wird danach der rechte Fuß etwas dick. Momentan wo ich viel zuhause ohne Schuhe bin fällt mir das am großen Zeh besonders auf. Gegen Abend seh ich an ihm ob ich zu viel gesessen bin oder nicht.

Mittlerer Weile hab ich mir dadurch angewöhnt kaum eine Tätigkeit lange zu tun. Immer wieder laufe ich davon und mache was anderes. Das ist für Außenstehende vermutlich keine gute Angewohnheit, aber ich denke das es die gesündeste Lösung für mich momentan ist.

Fotos für die Anleitung?

Heute Vormittag habe ich unzählige solcher Bilder sortiert, bearbeitet und … verworfen. Denn ich musste feststellen, dass der Stoff nicht ideal war um das zu zeigen und so habe ich nochmals eine „Fotosession“ an der Nähmaschine gemacht.

mit vielen bunten Stoffen kann man es besser erkennen, auch wenn die Tasche dann nicht so schön aussieht.

Rein ästhetisch ist die entsandene Tasche nicht die gelungenste, doch es ging darum die Anordnung der einzelnen Teile zu zeigen. Wenn alle gleich gestreift sind kann man es nicht erkennen.

Du siehst so eine Anleitung basteln ist aufwändiger als man glaubt.

Taxidienst für einen Freund

Ein guter Bekannter, der leider gesundheitliche und psychiche Probleme hat, muss nächste Woche ins Krankenhaus soll deshalb vorher zum Corona-Test. Leider reicht hier ein Schnelltest nicht aus. Er musste zum PCR-Test in der zentralen Abstrichstelle. Er hatte mich gebeten ob ich ihn dort hin fahren kann. Da ich ja eh Zeit habe, habe ich zugesagt und dafür ein Carsharing Auto ausgeliehen.

Selbstverständlich habe ich ihn gerne dort hin gefahren. Ich kannte mich ja schon aus, ich musste schon selber dort hin. Bei diesem Freundschaftsdienst ging es nicht nur um das Autofahren, sondern darum das jemand dabei ist der ihn beruhigt . Er hatte schreckliche Angst das sein Test mit anderen verwechselt werden könnte oder so. Aber die Mitarbeiterin dort hat das ganze sehr ruhig und souverän gemacht und es war entspannt wenig los, das es gar nicht zu verwechslungen kommen kann.

Danach sind wir kurz in den Baumarkt, weil ich einen Adapter für den Wasseranschluss für das Hochdruckreinigungsgerät gebraucht habe. Bei der Gelegenheit habe ich mir eine Pflanze für den Balkon gekauft. Immerhin hab ich jetzt eine einzige lebende Pflanze.

Balkonreinigung

Damit ich den Hochdruckreiniger an meinen Wasseranschluss kriege hab ich mir extra dieses Teil gekauft. Das passt auch und es funktioniert auch in der Theorie… Aber das Gerät hat mich fast kirre gemacht. Entweder schaltet es ab (ich dachte schon die Sicherung ist raus) oder es tröpfelt nur bissel Wasser heraus. Irgendwie gelingt es immer nur kurzfristig den richtigen Druck aufzubauen. Da das Gerät gestern bei meiner Freundin noch einwandfrei ging, vermute ich das es an dem geringen Wasserdruck liegt.

Nach langen Experimentieren habe ich mich dann dazu entschlossen von Hand weiter zu machen. Ganz normal mit Eimer und Schrubber. Weit gekommen bin ich auf diese Weise nicht, aber einen Abschnitt habe ich schon mal sauber, etwa 1/4 der Gesamtfläche.

Bei der Gelegenheit habe ich die Nachbarn ,die Nebenan im Garten am Feuer saßen, gefragt ob sie die abgeschnittenen Efeu Äste verbrennen möchten. Das haben sie bejaht und die Nachbarin meinte „werfen Sie es rüber“. So kam es das ich eine riesige Tüte voll Laub und Äste auf das Nachbargrundstück geworfen habe. Glücklicherweise ist die Tüte dabei nicht kaputt gegangen. Der Mann hat auch gleich einen Teil davon „aufgelegt“ und die trockenen Triebe brannten lichterloh.

Schade von dieser spektakulären Situation gibt es natürlich keine Fotos.

Auch von meinem Balkon gibt es heute noch keinen aktuellen Bilder, weil er momentan noch sehr unwohnlich aussieht. Morgen oder spätestens Sonntag wird er dann endlich eingeweiht.

Neuigkeiten vom Arbeitsplatz !!!

Ab morgen dürfen wir wieder öffnen. Denn es gibt schon wieder eine Gesetzesänderung die wohl ab morgen gilt:

Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150 darf der Einzelhandel mit dem sogenannten „test & meet“ Verfahren öffnen. Das heißt die Kunden brauchen einen Termin und einen negativen Test der nicht älter als 24 Stunden ist. Keine Ahnung ob unter diesen Bedingungen überhaupt Kunden kommen. Aber im Augenblick ist es die einzige Möglichkeit für uns überhaupt zu öffnen.

Wie das genau von statten geht will ich mir gleich morgen früh mal angucken. Ich werde mir das aus der Sicht des Kunden mal anschauen.

Diese Woche habe ich ja eigentlich noch Urlaub und Montag erst mal frei. Ich muss also erst am Dienstag wieder arbeiten.

Stell Dir vor der Laden ist offen und keiner weis es

Ich kann mir nicht vorstellen das morgen überhaupt Kunden kommen. Es weis ja keiner von der neuen Änderung. Welcher normale Bürger blickt denn noch durch?

Wer ist schon bereit einen Corona-Test zu machen um in ein Warenhaus zu gehen? Also ich sehe das als ein weiterer Schritt in Richtung „zwangstest“. Demnächst darf man dann ohne Test nicht in Bus und Bahn…

so, ich setzte mich jetzt ans Handy und informiere alle die Personen die mich privat gebeten haben informiert zu werden wenn wir den Laden wieder aufmachen dürfen…