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Allgemein Do-it-Yourself Nähen

Gutes Tun mit der Nähmaschine

Vielleicht bist Du wie viele Andere durch das Masken nähen zu diesem Hobby gekommen. Oder hast es wie ich für Dich wieder entdeckt.

Nähen macht Spaß, doch nicht jeder hat die Geduld um Kleidungsstücke zu fertigen. So geht es mir auch. Wenn ich Lust habe zu Nähen, dann möchte ich gerne schnell Ergebnisse sehen. Am Liebsten in 1-2 Stunden irgendwas fertig haben. Ein Kleidungsstück wo man erst mal die ersten paar Stunden nur Zuschneiden und Vorbreiten muss nervt mich und ich schiebe das immer ewig vor mir her.

Kleine Schnelle Nähprojekte

Für mich muss es schnell ein Ergebnis geben. Deshalb suche ich mir gerne kleine schnelle Nähprojekte aus. Doch irgendwann fragt man sich, was mache ich mit den vielen kleinen, hübschen, aber eigentlich unnötigen Kleinigkeiten?

Ich habe schon so viele TaTüTas und Untersetzter genäht. TaTüTa bedeutet Taschentüchertasche und dazu habe ich sogar eine Nähanleitung gebastelt. Wenn Du noch keine gemacht hast schau Dir diesen Artikel mal an. Diese Täschchen sind hübsch und schnell gemacht und eignen sich gut als Geschenk oder Mitbringsel. Doch irgendwann mal hat man genug davon.

Nähprojekt das einen Sinn hat

Deshalb war ich auf der Suche nach Nähprojekten die einen echten Sinn haben. Die ähnlich wie die Behelfsmasken jemandem wirklich helfen. Und ich bin fündig geworden:

Onkomützen

Onkomütze ist eine Interessengemeinschaft aus handarbeitsbegeisterten Menschen, die für Menschen, denen durch die Chemotherapie die Haare ausfallen, ehrenamtlich eine Mütze nach Wunsch nähen, häkeln oder stricken. Sie organisiert sich über Facebook, sowohl im deutschsprachigen Raum als auch in den Niederlanden.

So die offizielle Erklärung bei Google. Auf diese Gruppe bin ich bei Facebook aufmerksam geworden. Unter anderem weil sie Nähanleitungen für Mützen zur Verfügung stellen und auch viele Tipps für Nähanfänger geben.

Hier kann man sich mit anderen Nähern austauschen, mit betroffenen Krebspatienten die auf der Suche nach Mützen sind und wenn man viele Mützen nähen möchte gibt es sogar Leute die einfach nur Stoff spenden möchten. Das ist eine tolle Winwin Situation. Jemand der Spenden möchte spendet, jemand der Nähen möchte näht und jemand der Mützen braucht, weil die Haare von der Chemotherapie ausgegangen sind bekommt kostenlos Mützen zugeschickt. Eine tolle Sache finde ich!

Dennoch war dieses Projekt nicht mein Favorit, weil ich nicht so gerne mit Jerseystoff nähe und meine Mützen-versuche bisher alle sehr hässlich geworden sind.

Trotzdem konnte ich mich in der Gruppe schon einbringen. Denn die Spenderinnen der Mützen legen jeder Lieferung irgendwelche Kleinigkeiten bei um dem Empfänger eine kleine Freude zu bereiten. Eine Mützennäherin, bat mich ob ich ihr nicht für diesen Zweck ein paar genähte Herzen zur Verfügung stellen könnte. Sie liebt es Mützen zu nähen, kriegt aber keine Herzen hin. Also haben wir unsere Nähkünste vereint und ich habe ihr kleine Stoffherzen beigesteuert. Ein Foto davon habe ich am Tag 64 in meinem Lockdown Tagebuch gezeigt.

Onkokissen

Ganz ähnlich struckturiert ist die Gruppe „Onkokissen“. Diese sind nur bei Facebook zu finden und haben noch keine externe Webseite. Aber es gibt zahlreiche Kliniken die zum Nähen von bestimmten Herzkissen aufrufen. Ein Beispiel dazu sind die Hamm-Kliniken. Nach einer Brustkrebs bedingten Operation hilft solch ein Kissen bei der schmerzarmen Lagerung. Mittlerer Weile verteilen fast alle Kliniken die diese OPs anbieten an die Patientinnen solch gespendete Herzen.

Auf der Facebookseite von Onkokissen findest Du das Schnittmuster und die Nähanleitung für dieses Herzkissen. Aber auch für weitere hilfreiche Dinge für Krebspatienten. So zum Beispiel „Portkissen“. Das sind kleine Kissen mit einer Halterung für das Sicherheitsgurt im Auto. Denn Patienten die wegen einer Chemotherapie einen dauerhaften Port haben, haben sehr oft das Problem das der Gurt genau dort drauf drückt, was schmerzhaft sein kann.

Diese Kissen und auch weitere sinnvolle Artikel werden für Näh-Neulinge verständlich erklärt und jeder kann und darf sich einbringen und solche benötigte Hilfsmittel fertigen und spenden.

Nähen für Sternchen

Wenn Du gerne Babysachen oder Patchwork nähst, dann könnte dieses Projekt was für Dich sein. Herzenssache ist ein Verein der für „Sternenkinder“ näht. Ein Sternenkind ist ein Baby das nicht lebensfähig geboren wird. Diese Kinder sind meistens viel zu Klein um in Babykleidung beigesetzt zu werden. Für die Eltern ist es aber oft wichtig sich von dem Kind nochmals verabschieden zu können. Für genau diesen Moment braucht es irgendwas zum anziehen oder einwickeln. Da diese Situationen logischerweise nicht geplant werden können, brauchen Kliniken und Entbindungsstationen immer wieder geeignete Dinge „auf Lager“.

Nähen für Frühchen

Wen Du gerne für Babys nähst, dann kannst Du Dich auch einer der Organisationen die für zu früh geborene Kinder tätig sind, engagieren. Hier gibt es allerdings sehr strenge Auflagen an Material und Beschaffenheit der gespendeten Näharbeiten. Denn die Kleidungsstücke müssen sehr oft im Brutkasten einsetzt werden. Dafür gibt es eine Vielzahl an Nähanleitungen und Schnittmustern nach denen man arbeiten kann. Kleidungsstücke in diesen extrem kleinen Größen sind immer wieder kurzfristig gefragt, denn im Handel gibt es so kleine Dinge nicht. Auch hier macht es Sinn „auf Vorrat“ zu fertigen und zu spenden, denn die Geburtsstationen brauchen derartiges immer sehr sehr kurzfristig. Die betroffenen Eltern haben in der Situation oft gar keine Zeit und Kraft sich um Kleidung für das Kleine zu kümmern.

Nähen für den Weihnachtsbasar in der Gemeinde

Ich kenne einige Damen die regelmäßig für ihre Kirchengemeinde nähen und diese Verkaufen die Dinge auf einem Weihnachtsbasar. Das sind dann oft klassische Dekosachen (Engel, Sterne, Baumschuck) oder auch Dinge die viele Menschen brauchen könnten wie Taschen oder ähnliches. Auf diesem Feld habe ich meinen persönlichen „Dauerbrenner“ noch nicht gefunden und ich teste dieses Jahr das erste Mal aus wie meine selbst genähten Dinge bei den Basar-Besuchern ankommen.

Nähen für keine Geschenke

Zum Jahreswechsel hatte ich die Idee Freunde, Bekannte und Nachbarn mit einem Glückskeks zu überraschen. Die Dinger sind eigentlich zu nix gut, außer einem kleinen Gruß darin zu verstecken. Sie kamen gut an, aber ich bezweifle das die Beschenkten sie noch lange aufgehoben haben. Die Nähanleitung habe ich hier aufgeschrieben.

statt Geschenkpapier

Bei mir gibt es kein Geschenkpapier mehr, sondern selbst genähte Geschenkbeutel, die ich mir in allen möglichen Farben und Formen auf Vorrat nähe. Hier findest Du die entsprechende Nähanleitung.

Anderen eine Freude machen mit der Nähmaschine

Du siehst es gibt viele Möglichkeiten mit dem schönen Hobby Nähen anderen Menschen eine Freude zu machen. Ich hoffe ich konnte Dir ein paar Anregungen geben. Sicher gibt es noch viel viel mehr Möglichkeiten. Wenn Du ein Projekt kennst wo man mit wirken kann das ich noch nicht erwähnt habe, dann schreibe mir bitte einen Kommentar.

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Unser Adventsbasar findet statt

Endlich wieder eine positive Nachricht. Der traditionelle Basar an den Adventssonntagen in unserer Gemeinde darf stattfinden!

Der Adventsbasar findet im Foyer der FCG unmittelbar vor uns nach dem Sonntagsgottesdiensten statt. Also etwa 9:30 – 10:00 Uhr und 11:30- 12:30 (je nach dem wie lange der Gottesdienst geht)

Den Reinerlös aus dem Verkauf herhält unser Missionar auf den Philippinen. Er ist dort schon seit vielen Jahren aktiv und hat dort ein Werk gegründet das regelmäßig Familien unterstützt und Waisenkinder mit Essen und Schulbedarf versorgt.

Adventsbasar in der FCG Lörrach

Wie gewohnt gibt es am ersten Advent selbst gemachte Adventskränze zu kaufen. Diese wird es wieder in zwei verschiedenen Größen und unterschiedlicher Gestaltung geben. Die Tannenäste dafür wurden ganz frisch im eigenen Garten geschnitten und 3-4 Leute aus unserer Gemeinde werden sie in den nächsten Tagen binden und gestalten.

Dieses Bild stammt von 2018 oder 2019 es dient nur als Beispiel

Traditionell gibt es sehr viel gestricktes und gehäkeltes bei unserem Basar. Allerdings gibt es dieses Jahr nur eine kleine Auswahl an Handgestrickten Socken… denn leider ist eine unserer fleißigsten Sockenstrickerinnen inzwischen verstorben.

Trotzdem gibt es eine große Auswahl an wärmenden Accessoires wie Mützen, Schals und Handschuhe.

Das Basar-Team hat Zuwachs bekommen

Das Basar Team hat sogar jemand neues dazu bekommen, was auch gut ist, denn zwei Senioren möchten sich dieses Jahr aus dem Verkauf zurückziehen. Was wir verstehen und akzeptieren. Es wird also nicht nur ein neues Gesicht am Verkaufsstand geben, sondern auch ganz andere von ihr gestaltete Artikel. Ich bin selber noch ganz gespannt was es sein wird.

Mit Sicherheit wird es Weihnachtliche Dekorationen und kleine Geschenkideen geben.

Leider keine Plätzchen!

Leider können wir dieses Jahr keine selbstgebackenen Plätzchen anbieten. Aber es wird Linzertorte geben!

Wenn Du uns unterstützen möchtest

Wenn Du uns unterstützen möchtest und etwas kaufen willst aber nicht persönlich vorbei kommen kannst, dann kannst Du Dich bei mir melden und ich sende Dir Fotos von den Artikeln und wir finden eine Lösung wie diese zu Dir kommen. Bitte schreib mir eine E-mail oder Whatsapp.

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Allgemein Sehenswürdigkeit

Unterwegs … am 50sten

Am 11.11. war es so weit, mein runder Geburtstag. Aufgrund der Pandemie-Situation habe ich mich nicht getraut eine Geburtstagsparty zu planen. Stattdessen habe ich mich für eine Reise entschieden. Wenn ich einfach weg bin kommt keiner in Verlegenheit uneingeladen zu kommen.

Eine Flugreise wollte ich in der augenblicklichen Situation nicht machen. Was nutzt es ständig überall Abstand zu halten und sich dann in ein enges Flugzeug mit vielen anderen zu sitzen.

Also war klar das ich mit dem Zug reisen wollte. Aber mal wohin wo ich noch nicht war. Meine Schwester konnte auch ein paar Tage frei nehmen und so suchten wir uns für das Zeitfenster ein preiswertes Reiseziel. Da im November das Wetter meist trüb und nass ist wollte ich ein Hotel mit Hallenbad haben. Denn wenn das Wetter zu mies sein würde, können wir uns mit Schwimmen die Zeit vertreiben.

Durch den Tipp eine Freundin kam ich auf die Idee mal auf der Seite von Galeria-Reisen nach „Bayrischen Wald“ zu suchen. Dort gibt es viele gut ausgestattete Hotels zu sehr günstigen Preisen.

Neukirchen beim heiligen Blut

Die Wahl fiel auf das Hotel Klosterhof in Neukirchen beim heiligen Blut. Einem kleinen Ort kurz vor der Tschechischen Grenze. Laut einer Sage wurde eine Marien-Statue in einer Kampfhandlung beschädigt und aus dem hölzernen Kopf der Maria sei echtes Blut geflossen. Daraus entstand eine Wallfartskirche „beim heiligen Blut“. Daher der eigenwillige Name dieser Gemeinde. Den Zusatz braucht es wirklich denn nur 80km entfernt gibt es schon wieder ein „Neukirchen“

Walfartskirche „beim heiligen Blut“

Am ersten Abend im Hotel Klosterhof haben wir nach dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang unternommen. Die Wallfahrtskirche befindet sich gleich auf der anderen Straßenseite.

50er in Bildern

Meine Schwester hatte mir ein 50er Schild besorgt, und mich dazu verdonnert dies den ganzen Tag mit mir zu führen. So stand es für alle anderen Gäste Sichtbar auf meinem Frühstückstisch. Was einen Mann vom Nachbartisch dazu brachte mir „Im Namen aller anwesenden“ zu gratulieren. Daraufhin haben wir ihn und seine Frau spontan zu einem Glas Sekt eingeladen. Mit Abstand und Mundschutz haben wir angestoßen und jeder dann ganz brav an seinem Tisch getrunken.

Am Vormittag waren wir im hoteleigenen Hallenbad in dem wir kurze Zeit die einzigen waren, deshalb konnten wir auch ein paar Fotos machen. Ansonsten ist fotografieren in Bädern eigentlich nicht erlaubt. Das Schwimmbad war für uns innerhalb des Gebäudes im Bademantel erreichbar und war sehr sauber schön groß. Wir haben das Bad in den kommenden Tagen sehr rege genutzt. Jeden Tag zweimal Schwimmen und Wassergymnastik.

Wandern im Bayrischen Wald

Mit der kostenlosen Gästekarte konnten wir mit dem Linienbus in eine benachbarte Gemeinde fahren und von dort eine kleine Wanderung starten. Das Wetter war typisch November bedeckt und leicht nebelig, aber es war zum laufen nicht zu kalt.

Corona-konformer Sektempfang im Bayrischen Wald

An einer Lichtung haben wir eine Pause gemacht und das mitgebrachte Getränk genossen…

auch hier musste meine 50 dabei sein
wenn man darauf achtet findet man überall 50er

Auf diesem Bild seht ihr das Wetter… nebelig und kühl. Deshalb trage ich Kapuze. Immer dabei meine Lieblingswinterjacke.

Schrittziel erreicht

Mein Ziel in diesem Urlaub täglich mindestens Zehntausend Schritte zu gehen habe ich trotz Wetter und wegen Regen abgebrochener Wanderung erreicht.

Diese Wanderung haben wir wegen dem Wetter abgebrochen

An der Talstation des Skilifts am „Hohen Bogen“ ist uns ein Pärchen begegnet die uns nach kurzem Gespräch vorschlugen das sie uns nach Neukirchen mit nehmen. Erst während der Fahrt stellte sich heraus das sie sogar im gleichen Hotel wohnten.

Vor dem Abendessen ging es nochmal eine Runde Schwimmen…

Da meine Mutter nicht dabei sein konnte hatte sie mir diese Kerze als „Lebenslicht“ mit gegeben, ich solle sie anzünden und an sie denken. Damit ich keinen Ärger wegen Brandschutz oder so bekomme hatte ich zuvor einen Hotelmitarbeiter gefragt und dieser gab mir dieses „Windlicht“ das zwar zu klein war, aber sicher besser als nix. So konnte die Kerze ganz sicher nicht umfallen.

Leider hatte ich zuvor vergessen den Tisch mit dem Abendessen zu fotografieren (ich war so hungrig…) deshalb ist hier jetzt nur der Dessert zu sehen.

Nochmal vielen Dank für die vielen Geburtstagsgrüsse per SMS, Whatsapp, E-Mail und Telefonischt… Ich schätze ich habe nur die ersten 99 beantworten können...

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Unterwegs … über München

Heute möchte ich Euch detaillierter berichten wie unsere Reise von Stuttgart nach Neukirchen beim Heiligen Blut war.

Ich hatte bei meiner Schwester in Stuttgart übernachtet und unsere planmäßige Stadtbahn ging bereits um 7:07 Uhr. Es war noch halb dunkel und sehr kalt. Die Sonne kündigte sich gerade mit zartem Morgenrot an.

Auf dem Bahnsteig der S-Bahn

Am Stuttgarter Hauptbahnhof sollten wir auf den EC 217 mit Fahrziel Graz umsteigen. Das schon alleine das Umsteigen am Hbf ein Abenteuer ist habe ich in meinem letzten Artikel „Unterwegs mit Stuttgart 21“ beschrieben. Leider erfuhren wir erst am Hbf das der Zug Verspätung hat.

Zuerst hieß es 15-20 Minuten, also nutzten wir die Zeit um eine Toilette aufzusuchen und uns Butterbrezel als Frühstück zu kaufen. An dem unübersichtlichen Bahnhof war überall viel los und wir wollten diese Menschenansammlungen aus den bekannten Gründen gerne meiden. Also gingen wir schon mal zu unserem Gleis.

Da wir im Zug möglichst weit vorne, wo weniger los ist (weiter weg vom Speisewagen) sitzen wollen gingen wir fast bis an das andere Ende des Bahnsteigs. Meine Schwester die sehr ortskundig ist zeigte mir von da aus das Gebäude unter dem die nächste Stadtbahn-Station ist. Wir befanden uns jetzt definitiv näher daran als an der Haltestelle „Hauptbahnhof“… es lag also schon eine kleine Wanderung hinter uns.

Mittels Durchsagen und in der Handyapp „DB-Navigator“ wurden wir immer wieder informiert, zwischen 20 und 40 Minuten variierten die Angaben wie viel Verspätung der Zug nun wirklich hat.

Langsam wurde uns kalt, denn es herrschte eine Temperatur von etwa 3 Grad. Mittlerer Weile war es ganz hell, aber immer noch bitter kalt. Nach 15 Minuten stillsitzen nutze es auch nichts mehr das man davor mit Gepäck um eine riesige Baustelle gewandert ist. Siehe dazu auch mein Text von vorgestern.

Richtig frustrierend wurde es dann als ein ICE nach München auf unserem Gleis einfuhr. Wir wollten ja nach München, durften diesen Zug jedoch nicht nutzen da wir ja Spartickets mit Zugbindung hatten und noch keine Bestätigung hatten das unser Zug so viel Verspätung hat das die Zugbindung aufgehoben ist.

Irgendein Zug nach München?

Ich muss mich nochmal darüber genau informieren ab wann man einfach einen anderen Zug nehmen darf. Das werde ich nach meinem Urlaub recherchieren und hier darüber berichten.

Unser Zug kam danach und fuhr dann mit 36 Minuten Verspätung endlich los. Wir waren erst mal nur glücklich endlich im warmen Zug zu sein.

Im Zug war es sehr angenehm leer, wir waren 5-6 Personen in dem ganzen Wagon. Es war also eine gute Idee an dieses Ende des Zuges zu gehen. Wir machten es uns an einem 4er Tisch gemütlich, ich konnte meinen Laptop auspacken und schreiben, wir hatten leckere Knappersachen dabei und dazu gab es frischen Kaffee aus dem Bordbistro.

Diesen hat meine Schwester selber geholt und dazu unsere Mehrwegbecher mitgenommen. Ganz zu unserer Freude durften diese befüllt werden. Aufgrund der Corona-Auflagen war das längere Zeit nicht erlaubt. Ob es die Preisreduktion bei eigenem Becher noch gibt weis ich leider nicht, weil meine Schwester beim bezahlen nicht darauf geachtet hat. Meine Vor-Corona Erfahrungen mit dem Mehrweg Kaffebecher hab ich in gleichnamigen Blogartikel aufgeschrieben.

Anschluss in München

Wie es zu erwarten war konnte der Zug die Verspätung nicht wieder einholen. Statt um 10:11 Uhr kamen wir erst 10:45 in München an und unser Anschluss war längst weg.

Am Münchner Hauptbahnhof sind wir deshalb zuerst in das DB-Reisezentrum um uns die Zugverspätung quittieren zu lassen, denn nur damit darf man mit einem Zugbindungs-Ticket mit anderen Zügen fahren.

Dieser Stempel ist wichtig bei Zugverspätungen

Das DB-Reisezentrum in München ist sehr gut organisiert, am Eingang wird man von einem Mitarbeiter begrüßt der einen auf die Pflicht des Tragens einer FFP2 Maske aufmerksam macht… was gut war, denn wir wussten zuvor nicht das dies in Bayern seit wenigen Tagen überall Pflicht ist.Und man in den Läden keine OP-Maske tragen darf. Dann muss man eine Nummer ziehen (so wie Autozulassungsstelle oder Arbeitsamt) die dann mit dem entsprechenden Schalter angezeigt wird. Zu dem Zeitpunkt als wir dort waren waren 16 Schalter geöffnet!!!

Es ging schnell bis wir dran waren und der Mitarbeiter dort war sehr freundlich und hilfreich. Er suchte uns alternative Reisemöglichkeiten heraus. Eine wäre gewesen in Cham und Lam umsteigen… (Bömische Dörfer für mich). Doch er meinte das es besser wäre mit dem nächsten durchgehenden Zug nach „Furth im Wald“ zu fahren und dort 1.5 Stunden auf den Bus zu warten. Der Haken an der Sache war allerdings das dieser Zug erst in 2 Stunden fährt.

Wir entschieden uns für diese Variante und das Beste aus dem unerwarteten Aufenthalt in München zu machen.

Spaziergang in München

Wir packten unsere Koffer in ein Schließfach und machten uns zu Fuß in die Innenstadt auf. Wir liefen bis zum Stachus und noch ein Stückchen weiter.

Vom Stachus ist momentan nicht viel zu sehen. Hier wird gerade eine Schlitschuhbahn gebaut. Auf dem Bild machen wir beide gerade etwas das momentan in Bayern gar nicht erlaubt ist. Diese Medizinischen Masken sind momentan in Innenräumen nicht mehr erlaubt. Überall ist das tragen einer FFP2 Maske Pflicht.

Das Karlstor kann man gut erkennen

Schonwieder in München

Unglaublich aber wahr, hier bin ich erst vor etwa 4 Wochen lang gelaufen. Meinen letzten Urlaub habe ich zum Teil in München verbracht und dieser ist noch gar nicht so lange her. Damit das ich nun nur wenige Wochen schon wieder in der Stadt sein würde habe ich nicht gerechnet. Das war schon ein komisches Gefühl. Auf den letzten Besuch in München hatte ich 3 Jahre gewartet. Ich wollte endlich wieder eine Freundin hier besuchen und alles das nachholen was wir bei meinem letzten Besuch 2018 nicht tun konnten. Damals hatte ich mir wenige Tage zuvor den Fuß verletzt und ich konnte nicht gehen. Tja und jetzt bin ich schon wieder da, wenn auch nur für 2 Stunden.

Da uns sehr kalt war und wir eine Toilette aufsuchen wollten, kehrten wir im traditionsreichen Cafe Rischart ein.

Nach dem Kaffee ging es wieder zurück zum Bahnhof, denn München war ja eigentlich nicht das Ziel unserer Reise.

Weiter mit dem ALEX

Weiter ging es mit dem ALEX ein von der Länderbahn betriebene Zugattung der Regentalbahn. Mehr dazu bei Wikipedia. In diesem Zug sollten wir nochmals über 3 Stunden verbringen. Auch hier hatten wir keine Sitzplatzreservierung. Diese war auch gar nicht nötig denn der Zug war nicht sehr voll.

Wir platzierten uns in einem Abteil das den alten D-Zügen sehr ähnelt. Aber die Ausstattung ist neu, die Sitzpolster sind modern und sauber und es gibt überall Streckdosen und auch funktionierendes Wlan.

Wir teilten uns das Abteil mit einer netten älteren Dame mit der wir auch ins Gespräch kamen. Weil ich von Anfang an die Füße hochlegen wollte ermutigten wir sie dies auch zu tun und so saßen wir drei gemütlich mit hoch gelegten Beinen auf 6 Sitzen und keiner der Zusteigenden machte anstalten sich zu uns zu setzten.

Doch der Wagon hatte wohl ein kleines Problem mit der Heizung, es war sehr warm! Aber damit konnte ich auch gut umgehen, ich zog zuerst die Fleecejacke und dann sogar mein Shirt aus und saß eine Zeit lang im schwarzen ärmellosen Top da. Es hat sich als sehr geschickt erwiesen bei solchen Fahrten statt einem Unterhemd ein Tanktop zu tragen.

Furth im Wald

Nach über 3 Stunden im Alex kamen wir endlich in Furth im Wald an und mussten uns dort nochmals 1.5 Stunden aufhalten. Furth im Wald ist nicht sehr attraktiv und die meisten Gasthäuser hatten geschlossen. Immerhin fanden wir einen Tedi und einen Nettomarkt in dem wir uns ungewöhnlich lange aufgehalten haben weil es so bitterkalt war. Da das Bahnhofsgebäude keinerlei Aufenthaltsmöglichkeit bietet, haben wir die letzten 20 Minuten in einem SB-Bereich einer Bank aufgehalten. Wir wollten dann einfach nicht mehr zu weit weg von der Bushaltestelle.

Furth im Wald ist ein Kaff… und uns war bitterkalt weil wir ja vorher im überheizten Zug saßen.

Von Hier ging es nochmal 20 Minuten mit einem Bus nach Neukirchen beim heiligen Blut. Wo wir erst ankamen als es schon dunkel war.

Weiteres werde ich hier berichten. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

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Allgemein Ausflugsziele Bahnhof

Unterwegs … mit Stuttgart 21

Stuttgart 21 nennt sich das ehrgeizige und meiner Meinung nach auch etwas größenwahnsinnige Bauprojekt am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Der historische Bahnhof in Stuttgart war (bzw ist) ein Kopfbahnhof. Bisher endeten alle Gleise vor dem historischen Bahnhofsgebäude. Das diese Bauweise für das heutige Verkehrsaufkommen nicht mehr ideal ist brauche ich wohl nicht näher zu erklären. Jeder Zug der hinein fährt muss in die Richtung aus der er kam auch wieder raus fahren, das braucht mehr Zeit und mehr Platz als ein normaler Bahnhof wo die Züge einfach durch fahren können.

In Stuttgart fehlt schlicht und ergreifend der Platz um den Bahnhof einfach in einen Durchfahrtbahnhof umzubauen. Das Innenstadtgebiet von Stuttgart ist dicht gedrängt und sehr zugebaut. Denn Stuttgart liegt in einem „Kessel“ umgeben von Hügeln, die schon längst alle auch schon zum Stadtgebiet gehören und ebenso dicht bebaut sind findet man einfach keinen Platz mehr für zusätzliche Bahntrassen.

Darum kam man auf die Idee einen unterirdischen Fernbahnhof zu bauen. Hier sollten dann die ICEs und co in viel kürzeren Abständen durchfahren und so die Verkehrslage entlasten.

Stuttgart 21 trifft auf Wiederstand

So war die Idee diesen riesigen und aufwendigen Bahnhof bis 2021 zu bauen und deshalb gab man diesem Projekt den Namen „Stuttgart 21“. Doch schon vor Beginn der Bauarbeiten gab es erheblichen Wiederstand in der Bevölkerung und bei Umweltschützern. Jahrelang wurden schon die ersten Vorbereitungen blockiert und gestört.

Bezeichnend dafür waren die Protestdemos. Doch weder Baumbesetzer noch Demonstranten konnten die Planungen aufhalten und so haben die Bauarbeiten mit Verspätung begonnen.

Gegner dieses Bauvorhaben warten schon sehr früh das der Untergrund in Stuttgart nicht wirklich geeignet sei. Jetzt wo die Bauarbeiten laufen gibt es fast wöchentlich Meldungen über unerwartete Probleme und jeder Bauabschnitt wurde bisher viel aufwendiger und teurer als zuvor geplant. Und alles verzögert sich mehr und mehr.

Bahnhof umbauen mit Fahrgästen

Eines der Hauptprobleme ist auch das der Zugbetrieb nicht unterbrochen werden kann, denn die ganze Region ist auf Pendler angewiesen und es wäre gar nicht möglich alle Reisenden auf dem Straßenweg zu transportieren. Deshalb fahren die Züge weiterhin. Allerdings ende die Bahnsteige ein ganzes Stück eher und die Fahrgäste werden über fast wöchentlich anders verlaufende provisorischen Brücken durch das Baustellengelände geleitet.

Umsteigen am Stuttgarter Hauptbahnhof

Gestern Abend bin ich in Stuttgart angekommen und musste am Hbf umsteigen auf die S-Bahn. Das habe ich schon oft gemacht, denn meine Schwester wohnt in Stuttgart, und ich besuche sie seit Jahren regelmäßig mit dem Zug. Bisher dauerte der Umstieg von den Zügen auf die S-Bahn nur wenige Minuten. In der Bahnhofshalle gab es einen Aufzug direkt zu der S-Bahnstation.

Doch gestern brauchte ich für den Weg vom Zug bis zum Bahnsteig der S-Bahn über 15 Minuten! Ich hatte einen kleinen Trolleykoffer dabei, der nicht sehr schwer ist. Und ich bin bin wie ihr wisst recht gut zu Fuß unterwegs.

Die Gleise enden momentan mindestens 500 m von der alten Bahnhofshalle entfernt. Hier befinden sich kleine provisorische Verkaufsstände für Brötchen und Getränke, eine eigentliche Bahnhofshalle gibt es momentan nicht.

Gestern wurden die Reisenden mittels riesiger Plakate und Zeiger und Linien auf dem Boden im Weiten Bogen um das Baustellengebiet geleitet. Zu meiner Überraschung musste ich vom Gleis kommend nach links gehen, obwohl ich weiß, dass die S-Bahn-Station rechts vom Bahnhof liegt.

Überall Bretterwände und Wegweiser, an mancher Stelle sogar noch zusätzlich Personal die den Fußgängern sagen können wo es lang geht. Der Weg ist gut ausgeschildert und mit Holzplatten und Rolltreppen auch so ausgestattet, dass man mit Gepäck oder Kinderwagen gut voran kommt. Aber es ist eine weite Strecke!!! Deshalb waren auch nur sehr wenige Leute mit Rollatoren oder gar Rollstühlen unterwegs.

Ich habe leider versäumt, auf den Schrittzähler zu sehen, aber ich denke ich bin da um den Bahnhof herum mindestens 1 km gelaufen.

Wie beim Wandertag

Die Bewegung der Menschenmassen in den Gängen und Brücken erinnert beinahe an einen Wandertag oder eine Völkerwanderung. Dabei ist allerdings positiv anzumerken das hier wenigstens das „rechts gehen“ echt funktioniert. Und wer sehen bleibt denkt auch meist daran rechtzeitig an den Rand zu gehen, so dass es keine Stauungen gibt.

Aber verwirrend und beängstigend für ältere oder nicht so gut orientierte Personen ist das ganze schon sehr verwirrend. Der genaue Verlauf des Weges ändert sich ständig. An einer Stelle musste wir gestern nach einer Rolltreppe einen U-Turn machen und um sie herum gehen. An irgendwas drum herum orientieren ist so gut wie nicht möglich, denn der Weg ist seitlich mit Bretterwänden verschalt.

Heute morgen alles anders?

Heute morgen mussten wir wieder am Hauptbahnhof von der S-Bahn zum Zug. Und ganz anders als sich erwartet hätte, mussten wir dieses Mal auf der anderen Seite um die Baustelle herum laufen. Diesmal ging es nicht durch hölzerne Tunnels sondern draußen über den ehemaligen Parkplatz und die angrenzende Kreuzung. Zum Teil erkennt man noch die ehemalige Straßenmarkierung, die nun mit einem Gelben Streifen übermalt ist. An jeder Ecke Schilder „Folgen Sie der gelben Linie“

Meine Schwester ist Ortskundig und sie hat festgestellt, dass wir wenn wir an der nächsten S-Bahn-Station ausgestiegen wären und nicht an der „Hauptbahnhof“ wir vermutlich weniger weit hätten laufen müssen. Diese Art der „Passantenumleitung“ ist nicht nur verwirrend und anstrengend sondern auch für Personen mit Gehbehinderung überhaupt nicht machbar.

Stuttgart Hauptbahnhof

Wo ist der Bahnhof?

Auf dem Bild oben, das ich heute morgen gemacht habe seht ihr den Hauptbahnhof der Landeshauptstadt… wie ihr seht, seht ihr nicht viel…

Im Bildhintergrund, hinter dem linken Kran und der Laterne erkennt man die provisorischen Überdachungen der Gleise… da wollen wir hin, müssen aber rund herum um das Loch in der Mitte. Das eigentliche Bahnhofsgebäude ist nicht mehr zu sehen, das liegt rechts vom rechten Bildrand.

Stuttgart 21

Der neue Bahnhof

Dieses Bild ist nun von der anderen Seite gemacht. Ich habe durch einen Bauzaun hindurch fotografiert, was nur an wenigen Stellen möglich ist. Ganz links hinter dem Kran kann man eine Fassade des alten Bahnhofsgebäudes erkennen und rechts im Bild erahnt man drei Tunnelröhren. Ich denke, dass man kein Tiefbau-Architekt sein muss um zu erkennen, dass es wohl dieses Jahr nichts mehr wird mit der Eröffnung von dem neuen Tiefbahnhof.

Ironische Stimmen sagen ja schon das „Stuttgart 21″so heißt, weil der Bahnhof im 21 Jahrhundert fertig werden soll.

Mein Fazit:

Wenn Du technisch interessiert bist und Dir die Baustelle angucken willst ist Stuttgart interessant. Aber wenn nicht rate ich von einem Umstieg in Stuttgart dringend ab. Wenn es nicht zu umgehen ist das unbedingt viel viel mehr Zeit zum Umsteigen einkalkulieren!

Update am 11.11.:

Wenn Dich das Bauvorhaben näher interessiert, vom 6.-8. Januar 2022 finden von 10-16 Uhr die „Tage der offeneren Baustelle“ statt. Der Eintritt ist frei. Näheres unter ITS

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Unterwegs … im ICE

Hallo liebe Leser von untwegsistdasziel.blog. Den heutigen Text schreibe ich unterwegs im Zug.

Ich befinde mich im ICE 276 zwischen Basel und Karlsruhe. Wir fahren gerade an Müllheim vorbei, dem Ort wo ich aufgewachsen bin, hier muss der Zug wegen einer Baustelle etwas langsamer machen, deshalb ist mir das so aufgefallen.

Diesmal reise ich in der zweiten Klasse. Ich befinde mich in einem Wagon relativ weit hinten, und hier sind gerade mal 3 andere Fahrgäste. Abstand halten ist also gar kein Problem.

Weil ich während der Fahrt schreiben wollte, habe ich mir einen Platz mit 4er-Tisch gesucht. Diesen habe ich sofort gefunden. Zwar zeigte die Anzeige das einer der 4 Sitzplätze reserviert sei, doch dieser Fahrgast ist nicht gekommen. Eine Sitzplatzreservierung gilt immer nur bis 15 Minuten nach Abfahrt des Zuges. Der Platz war von Basel bis Mannheim reserviert… ich kann also ganz sicher sein das mich hier keiner mehr verjagt.

Wenn Du noch mehr über das Thema Sitzplatzreservierung wissen willst, lies doch mal meinen Blogpost „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“.

Unterwegs schreiben

Das war ursprünglich mal meine Grundidee zu unterwegsistdasziel. Ich wollte unterwegs von meinen Unternehmungen und Erlebnissen schreiben. Doch dann kam ja vieles anders als geplant…

ICE 276 15:26 : gerade bekamen wir von einem sehr freundlichen jungen Mann einen Kaffee serviert. Ich wusste gar nicht das es nun auch in der zweiten Klasse Service am Platz gibt. Ich bin begeistert!

Wunderbares Reisewetter

Heute ist wunderschönes sonniges Wetter. Bei solchem Wetter macht das Reisen Spaß. Mit dem Zug zu reisen ist in der kalten Jahreszeit oft angenehmer als im Sommer. In den Zügen der deutschen Bahn fällt die Heizung eher selten aus, die Klimaanlagen haben allerdings öfters Probleme mit dem Kühlen wenn es draußen sehr heiß ist.

Das Bild oben habe ich unmittelbar vor der Abfahrt am Bahnhof Lörrach Stetten gemacht. Ich war etwas zu früh fertig und bin deshalb bis zur nächsten Haltestelle gelaufen.

Heute ist mein Gepäck nicht so schwer und sperrig, ich bin mit dem kleinen Koffer unterwegs.

Bloggen im Zug funktioniert super

Wo geht es hin?

Heute fahre ich erst mal nach Stuttgart, dort treffe ich meine Schwester und wir besuchen heute Abend eine Karaokeparty im SI-Zentrum. In dem Irish Pub „The Dubiner“ war ich noch nie, ich bin gespannt auf die Location. Meine Schwester liebt genau wie ich Karaoke und wir freuen uns, dass wir die Veranstaltung entdeckt haben und es wirklich klappt, dass wir da zusammen hin gehen.

Danach werde ich bei meiner Schwester, die in Stuttgart wohnt übernachten und morgen fahren wir dann gemeinsam mit dem Zug nach Neukirchen beim Heiligen Blut. Klingt gruselig, aber der Ort heißt wirklich so, weil es so viele Neukirchen gibt gehört der Zusatz zum Ortsnamen. Sicherlich werde ich Euch die kommenden Tage mehr darüber berichten.

Geburtstagsreise

Diese Reise mit meiner Schwester hat einen Anlass, mein Geburtstag. Mehr dazu habe ich in meinem Blogpost gestern verraten. Wenn Du ihn noch nicht gelesen hast, möchte ich ihn Dir wärmstens ans Herz legen.

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Eine besondere Woche beginnt

Es ist Montagmorgen und ich habe Zeit um mich hier um meinen Blog zu kümmern. Nach einer sehr arbeitsreichen Woche habe ich diese Woche meinen schon lange geplanten Urlaub.

Das ich ausgerechnet diese, die zweite Novemberwoche Urlaub haben wollte hat einen ganz besonderen Grund. Am 11. November feiere ich meinen Geburtstag. Seit Jahren schon habe ich mir angewöhnt um diesen Tag herum meine restlichen Urlaubstage zu nehmen.

Früher in der Multimedia-Abteilung war dies immer sehr schwierig, denn im November und Dezember hatten wir eigentlich Urlaubssperre. Nur manchmal konnte ich den 11. und den Tag danach frei bekommen.

Seit 2010 bin ich nun in der Stoffe und Kurzwaren-Abteilung tätig und da ist Urlaub im November kein Problem mehr, denn das Weihnachtsgeschäft ist hier nicht so extrem wie bei CDs und Computerspielen.

Den 11. November will ich frei haben

Also hat es sich eingebürgert das ich im November in der Woche wo der 11. ist Urlaub nehme. Doch dieses Jahr ist es noch mal etwas besonderes. Ich feiere einen runden Geburtstag!

Wegen dieser ganzen Corona-Situation habe ich dieses Jahr keine große Party geplant. Obwohl ich mir das vor Jahren mal vorgenommen hatte.

Am 11.11.2011 hatte ich eine riesige und superschöne Geburtstagsparty in dem Räumen des Gemeindeszentrums der Freien Christengemeinde in Lörrach. Damals hatten mich die Freunde aus der Gemeinde derart positiv überrascht, es der Hammer was sie alles auf die Beine gestellt hatten.

Ich hatte eine Freundin gebeten für meine Gäste zu kochen, doch statt einen Braten brachte sie 4! Eine weitere Freundin sollte einen Dessert für ca 10 Personen zubereiten und als sie in die Küche kam reklamierte sie das sie nicht genügend Platz im Kühlschrank habe… dort standen 10 verschiedene fertige Desserts, die jemand anderes als Überraschung für mich vorbereitet hatte! So ähnlich funktionierte es mit allem.

Für die Tischdeko war eine Person eingeteilt, 3 weitere brachten Kerzen, Tischläufer und Dekosachen mit, und obwohl sie gar nicht miteinander gesprochen hatten passte alles farblich perfekt zusammen!

Es gab mindestens 6 verschiedene Kuchen. Ein guter Bekannter brachte seine Musikanlage mit und „machte den DJ“… ich dachte erst das sei keine gute Idee in einem Kirchengebäude, doch die eingeladenen Gemeindemitglieder tanzten gerne. Es war soooo unvergesslich schön und ich war so überwältigt von der Bereitschaft zu helfen usw.

Allerdings hatte ich schon Monate zuvor Einladungen verschickt und Helfer organisiert. Dieses Jahr war an sowas nicht mal zu denken, aufgrund der Pandemie dürfen solche Feste nur mit vielen Auflagen organisiert werden.

Zwar gab es in den Räumen der Gemeinde dieses Jahr ein paar Hochzeitsfeiern, aber sicher waren diese nicht so locker und spontan organisiert wie mein 40er Geburtstag vor 10 Jahren.

Was mache ich dieses Jahr am 11.11.?

Dieses Jahr war schnell klar das ich die Party von meinem 40sten dieses Jahr nicht toppen kann. Als Alternative zu einer großen Party sah ich nur das ich abhaue. An meinem 50sten wollte ich einfach NICHT DA! sein.

Ich habe mich dazu entschlossen mit meiner Schwester ein paar Tage im Bayrischen Wald zu verbringen. In einem kleine verschlafenen Ort machen wir ein paar Tage Wellness und Wandern in einem hübschen Hotel mit Schwimmbad und co.

So umgehe ich die schwierige Situation wie man mit eventuell zu vielen Gästen umgeht. Denn in der momentanen Lage ist mir gar nicht ganz klar was man jetzt darf und was nicht.

Letztes Jahr schon hatte ich meinen Geburtstagsgästen Zeitfenster geben müssen wann sie kommen können, damit nicht zu viele Leute gleichzeitg in meiner kleinen Wohnung sind. Sowas doofes wollte ich an meinem runden Geburtstag nicht machen.

Was ich mir wünsche

Über Glückwünsche und Grüße zum Geburtstag freue ich mich auch in digitaler oder Briefform! Wenn Du mir etwas schenken möchtest, dann kannst Du das gerne in den nächsten Wochen und Monaten tun, sehr gerne in Form von Essen (für mich kochen und mich einladen, oder essen gehen) oder einem gemeinsamen Erlebnis/Ausflug.

dieses Foto ist letzten Monat in Salzburg entstanden

Wenn Du mir trotzdem etwas schenken möchtest gibt es hier eine Möglichkeit über Paypal dazu:

https://www.paypal.com/pools/c/8EtRbWCZyP

Selbstverständlich ist das kein Muss oder ein Zwang. Nur eine Idee falls Du nach einer Geschenkidee suchst. Mir persönlich ist das lieber als ein Blumenstrauß oder Pralinen (die machen nur dick).

Ich freue mich auf ein Reise nach Bayern

Morgen geht es los, erst mal nach Stuttgart zu meiner Schwester und Mittwoch fahren wir dann gemeinsam in den Bayrischen Wald.

Wenn Du dabei sein willst folge mir auf Instagram oder Facebook dort werde ich Euch in meinen Storys auf dem laufenden halten.

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Ich hab die 10 000 Schritte nicht vergessen

Wenn Du mein Lockdown Tagebuch verfolgt hast, hast Du mitbekommen das ich mir im Januar vorgenommen habe jeden Tag mindestens 10 000 Schritte zu gehen.

Dies ist die empfohlene Schrittzahl pro Tag wenn man gesund bleiben will. Die WHO empfiehlt dies für mindestens 3-5 Mal pro Woche.

In meinem beruflichen Alltag laufe ich täglich viel mehr, allerdings langsam hin und her im Gebäude. Das dies nicht genauso viel Kalorien verbrennt ist klar, und es werden auch immer nur die gleichen Muskeln dabei beansprucht.

Im Lockdown hab ich es gespürt das mir diese Bewegung die ich auf der Arbeit habe extrem gefehlt hat. Darum habe ich mir vorgenommen täglich mindestens 5-7km Spazieren zu gehen. Schon längst hat mich der normale Arbeitsalltag wieder und ich würde behaupten die körperliche Beanspruchung ist wieder wie vor Corona.

Zehntausend Schritte an meinen freien Tagen?

Im Sommer hab ich dann mal hier geprahlt ich wolle an meinen freien Tagen täglich dieses Pensum schaffen. Doch das hat sich als nicht umsetzbar erwiesen. Sehr oft hab ich einfach nicht die Zeit dazu, denn an meinen freien Tagen muss ich ja meinen Haushalt und alle Erledigungen tun. Wenn ich zum Beispiel zu meiner Mutter unterwegs bin, ist dann oft nicht mehr die Zeit zum lange spazieren gehen.

Doch die letzten Tage war ich wieder ganz gut dabei:

Nachdem ich am 31.10. gar nix gemacht habe und die Wohnung nicht mal verlassen habe wollte ich am Feiertag das trockene Wetter ausnutzen und habe mich mit einer Freundin zum Spazierengehen getroffen.

Wir sind in Weil los gelaufen, bis nach Haltingen und dann über den Vitra Campus wieder zurück. Dazu muss ich erwähnen das ich mit dem Fahrrad hin und zurück gefahren bin! Also nochmals Bewegung an frischer Luft. Das Radfahren zeichnet die Schrittzähler-App nicht auf.

Diese Woche hab ich es echt schön mit meinen freien Tagen. Am Montag war bei uns Feiertag und Dienstag sowie den heutigen Mittwoch hatte ich frei (beim Hauptjob, den morgendlichen Nebenjob hab ich gemacht). Gestern war ich total müde uns lustlos und hab die Wohnung ebenfalls nicht verlassen… Der Schrittzähler hat irgendwie 28 Schritte oder so gezählt.

Aber heute war ich wieder aktiv:

Ich hatte mich am Nachmittag mit einem Freund in Brombach verabredet. Hin bin ich gelaufen und zurück hatte ich mir die Option S-Bahn offen gelassen falls es regnet. Doch als ich dort los ging war es noch trocken. Obwohl mir die Socke an einem Zeh weh gemacht hat (ich habe mir eine Blase gelaufen) hab ich es durchgezogen und bin auch wieder nach hause gelaufen.

Ich hab den leichten Schmerz am Zeh zwar gespürt und schon gedacht das ich die falschen Socken zu den schmalen eleganten Stiefeletten an habe. Aber ich hab das einfach ignoriert und bin weiter gelaufen. Es hat auch richtig gut getan. Zwar war es kühl, aber es herrschte gerade eine ganz besondere Lichtstimmung… zarte Reste von Abendrot färbten den Himmel beeindruckend orange und rosa. Das Naturschauspiel wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Morgen wieder Arbeit

Morgen, Freitag und Samstag muss ich wieder arbeiten, da werde ich mein Schrittpensum wohl wieder im Laden ohne mein Handy machen. Aber ab Sonntag werde ich Euch hoffentlich wieder mit Screenshots von meiner S-Health-App langweilen.

Trotzdem vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Hast Du schon meine neue Nähanleitung für einen Geschenkbeutel entdeckt?

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Do-it-Yourself Nachhaltigkeit Nähen

Nähanleitung Geschenkbeutel

Mein Wunsch nachhaltiger zu leben und weniger Müll zu produzieren hat dazu geführt das ich mir auch das Thema Geschenke verpacken neu überlegt habe.

Gerade zu Weihnachten wird so viel verschenkt und alles und jedes ist in bunt bedrucktes und am besten noch glänzendes Papier verpackt. Meistens landet dieses schon kurz nach dem Auspacken im Müll. Geschenkpapier kostet Geld, Energie und wertvolle Ressourcen, die es gilt einzusparen. Es ist einfach zu schade um es nach wenigen Minuten Bescherung achtlos weg zu werfen.

Bei uns zuhause war das anders, meine Mutter hat mir von klein auf beigebracht Geschenke vorsichtig auszupacken um das Papier nicht zu sehr zu beschädigen. Denn sie war sehr sparsam und hat gebrauchtes Geschenkpapier aufgehoben, gebügelt und im nächsten Jahr wieder verwendet. Als Kinder fanden wir das völlig normal. Geschenkpapier als Einwegprodukt habe ich erst im Erwachsenenalter kennengelernt.

Stoffbeutel als Geschenkverpackung

Die Idee Geschenkverpackungen mehrfach zu benutzen finde ich nach wie vor gut, doch mit Papier geht das nur bedingt. Deshalb kam ich auf die Idee mit den Beuteln aus Stoff.

Gerade für Weihnachten gibt es viele schöne Stoffe die dafür ideal geeignet sind. Da die meisten Weihnachtsstoffe aus Baumwolle sind, sind diese auch für Nähanfänger einfach zu verarbeiten.

Geschenkbeutel für Weihnachten nähen

In meinem Beispiel zeige ich Dir wie man hübsche Beutel für kleine Geschenke näht. Selbstverständlich funktioniert das auch in größer, das Prinzip ist das gleiche.

So wird es gemacht

etwa 1-2cm umbügeln

An der langen Seite einen schmalen Saum von etwa 1-2 cm um bügeln. Wie breit das genau ist, ist gar nicht so wichtig. Es sollte nur gerade sein. Wenn Du kein gutes Augenmaß hast dann messe es an 2-3 Stellen ab. Hier hat sich herausgestellt, das einen etwas breiter einfacher ist als nur mit einem knappen Zentimeter.

nochmal ca 4-5 cm umklappen und bügeln

Nun klappst Du nochmal etwa 4-5 cm um und bügelst. So das der der schmale Streifen von oben innen liegt.

knappkantig nähen

Nun nähst Du einmal gerade drüber. Ich habe hier absichtlich einen kontrastfarbenen Faden genommen damit die Naht gut zu sehen ist.

nochmal bügeln

Nun den Saum nochmal falten das Kante auf Kante liegt und kurz bügeln. Diesen Knick klappst Du jedoch wieder auf, er dient nur zur Orientierung denn nun nähst Du nochmals genau da wo der Knick ist.

etwa 2cm von der ersten Naht wird genäht

Der Kniff mit dem gebügelten Knick hilft Dir gerade und genau zur ersten Naht parallel zu nähen. Wenn Du geübter bist und Dich ohne orientieren kannst, kannst Du den gebügelten Knick auch weg lassen. Ich finde jedoch einen Knick zu machen geht schneller und einfacher ist, als einen Strich mit Linieal und Kreide ziehen.

Tipp: ich schneide und bügele immer gleich mehrere Teile vor, das spart Zeit und ich muss nicht dauernd wieder von der Nähmaschine weg.

Beutel zusammenklappen

rechts auf rechts zusammenklappen

Wir legen nun den Stoff rechts auf rechts, so das die bereits genähte Kante genau übereinander liegt.

Nun folgt das zusammen nähen, wir beginnen an der unteren linken Ecke. Also da wo das „e“ von dem Schriftzug auf dem Foto ist. Wir nähen etwas Steppfussbreit. Bis zur Ecke und dann die obere Kante entlang bis zur ersten Naht. Dort bitte unbedingt die Naht gut verriegeln. (vor und zurück nähen, damit die Naht nicht auf geht).

bis hier her geht die Naht

Auf diesem Bild kannst Du erkennen wie ich das meine, Die Umlaufende Naht geht bis zur ersten Naht. Jetzt kannst Du auch schon den Tunnel für das Zugband erkennen. Der Bereich auf dem Bild ganz unten ist die „Rüsche“ an unserem Geschenkbeutel.

Nun kannst du wenn Du wie ich Baumwollstoff vernähst die Nahtzugabe noch mit einem Zickzackstich versäubern (gegen ausfransen schützen). Wenn Du Filz oder anderen nicht ausfansenden Stoff verwendest kannst Du Dir diesen Arbeitschritt sparen.

Beutel wenden und Band einziehen

Bevor Du den Beutel wendest solltest Du alle Fadenenden weg schneiden, damit es schön ordentlich aussieht. Beim Wenden darauf achten das die Ecken schön nach außen gestülpt sind. Notfalls mit einem Kochlöffelstiel heraus drücken.

Das Band kommt in die zweite Lücke von oben

Nun kannst Du das Band oder Kordel einziehen. Beachte dabei das Du in den zweiten Tunnel gehst nicht in den ganz oben.

Band einziehen ganz einfach

Dein Band oder Kordel sollte etwa doppelt so lang sein wie das flach liegende Beutelchen. Du kannst hier Satinband, Samtband oder Kordel verwenden. Wenn Du magst kannst Du auch eine Kordel aus farblich passenden Wollresten selber drehen. Hier ein Video zum Kordeldrehen.

Nur im Notfall würde ich hier einfaches Geschenkband verwenden, weil dieses nicht waschbar ist. Dein Geschenksäckchen aus Stoff kann man waschen.

Das Band bzw. Kordel ziehst Du mit einer großen Sicherheitsnadel in den Tunnel, indem Du den Stoff auf die Nadel stauchst. Dann forderes Ende fest halten und Stoff rechts von der Nadel runter ziehen. Wieder wechseln, von Links so viel Stoff wie geht auf die Nadel stauchen, wechseln und rechts abziehen. Einmal kapiert geht das super einfach!

Wenn Dir nicht klar ist wie das gemeint ist kannst Du Dir dieses Video dazu ansehen. Wobei ich finde das die Dame am Anfang sich bissel blöd anstellt. Aber es ist im zweiten Teil dann gut zu sehen was sie macht.

Fertig ist Deine nachhaltige Geschenkverpackung.

sobald das Band zusammengezogen wird entsteht die Rüsche

Fertig ist Deine umweltfreundliche und nachhaltige Geschenkverpackung. Der Beschenkte kann diesen Beutel einfach weiter verwenden. Etwas darin aufbewahren oder ihn bei der nächsten Gelegenheit weiter verschenken. Wer weis, vielleicht bekommst Du in ein paar Jahren deinen eigenen Beutel neu befüllt zurück…

Viel Freue beim nach nähen und verschenken!

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Blogstatistik: so war der Oktober 21

Heute ist der erste November und dieser ist bei uns Feiertag. So habe ich ausreichend Zeit mich mal wieder meiner Blogstatistik zu widmen. Als regelmässiger Leser kennst Du das ja schon von mir. Jeden Ersten versuche ich den vergangenen Monat in Zahlen zusammen zu fassen.

Über die eigene Blogstatistik schreiben hat unter Bloggern Tradition. Dobernator mein Blogstatistik macht Sinn und Sabine liebt Statistiken, will aber die eigene nicht zeigen.

Ich habe mich dazu entschlossen Euch jeden Monat etwas von meinen erreichten Zahlen zu zeigen. Der Grund ist das es mich selber sehr interessiert (und ein Blogger soll über alles schreiben das ihn beschäftigt) und weil ich schon ein wenig stolz bin was ich bisher mit dem Blog erreicht habe. Außerdem mag ich es die Entwicklung die ich mache zu dokumentieren.

So war der Oktober 2021

Der Oktober war der beste Monat in diesem Jahr. Mit 10 822 Zugriffen von 7770 Besuchern war er sogar noch besser besucht als der Dezember 2020. Wobei im Dezember noch ein paar Blogbesucher nach dem Thema Masken nähen gesucht haben. Danach war dies ja kein Thema mehr.

Die erfolgreichsten Artikel im Oktober

die Erfolgreichsten Reisethemen folgen erst weiter unten in der Hitliste:

Was habe ich gemacht im Oktober

Im Oktober habe ich nur 12 neue Artikel veröffentlicht, im September waren es 16.

Anfang des Monats war ich verreist und hatte deshalb weniger Zeit Werbung zu machen. In der zweiten Monatshälfte hatte ich aufgrund von viel Arbeit keine Zeit zum Schreiben, aber ich war sehr aktiv mit Links zu meinen Anleitungen verteilen, denn jetzt ist die Jahreszeit wo sich die Menschen wieder mehr für Nähen und Häkeln interessieren.

Facebook war down

Am 3. oder 4. Oktober funktionierte Facebook einige Stunden gar nicht mehr. Mein Blog funktionierte zwar, aber da viele Besucher von Facebook zu mir kommen waren diese Tage sehr ruhig. Am 4.10. kamen nur 17 Besucher von Facebook auf einen meiner Artikel. Trotzdem hatte mein Blog an dem Tag über 240 Zugriffe.

Pinterest wird wieder wichtiger

Es kommen nun wieder mehr Besucher von Pinterest auf meinen Blog. Dort sind besonders meine Häkelanleitungen beliebt.

Wenn Du bei Pinterest unterwegs bist und mich unterstützen willst, dann pinne dort bitte meine Bilder. Zum Beispiel dieses süßen Fisch.

Der Erfolgreichste Tag im Oktober

Der erfolgreichste Tag im Oktober war auch für mich eine Überraschung. Ich hatte zwar morgens 1-2 Links geteilt, wie die Tage zuvor, doch mit der Resonanz habe ich nicht gerechnet. An dem Tag haben über 500 Besucher 660 mal meine Artikel aufgerufen. Die Meisten Besucher waren an meiner Makramee Anleitung interessiert… aber auch die anderen Beiträge wurden öfter als die Tage davor aufgerufen.

Habe ich was verdient diesen Monat?

Wirklichen Gewinn habe ich immernoch nicht gemacht. Die Werbeeinnahmen bei Adsense lagen mit 53€ unter dem Mindestauszahlungsbetrag und mit meinen Afiliate Links zu Amazon habe ich 9,29€ generiert. Das bedeutet dieser Blog deckt immernoch nicht die laufenden kosten. Wenn Du mich unterstützen willst, dann klick doch hin und wieder mal eine der Werbeanzeigen an. Das kostet Dir nichts und mir bringt es ein paar Cent. Vielen Dank dafür

Dies ist übrigens der 511.te Artikel in meinem Blog… ich bin sicher Du kennst noch nicht alle. Schau Dich gerne mal etwas bei mir um. Mein Lesetipp heute: Warum ich kein Halloween freiere

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel