Samstagsplausch am 25.Juni 2022

Schon wieder ist ein Woche rum und ich schreibe meinen Beitrag zur Linkparty Samstagsplausch bei Karminrot. Genau wie Andrea ist mein Hauptthema das heiße Wetter.

Die Wärme macht mir nach wie vor zu schaffen. Zwar bekomme ich dank meiner Krampfadern-OPs letztes Jahr keine geschwollenen Füße mehr, aber trotzdem sind Temperaturen über 30 Grad nix für mich.

Hier im Markgräflerland gibts immer wieder den Spruch: „Wo wohnst Du? In 36 Grad“ denn wir sind die Ecke wo auf der Wetterkarte fast immer die höchste Zahl steht. Nicht ohne Grund wir unsere Gegend auch manchmal „die Toskana Deutschlands“ genannt, unsere Temperaturen sind denen in der Toskana schon oft ähnlich.

Nur etwa 60km entfernt liegt Ihrigen am Kaiserstuhl, das ist der Sonnen-reichste Ort in ganz Deutschland. Auf Grund der Lage im Oberrheingraben gibt es dort die meisten Sonnenstunden pro Jahr.

Flucht von der Sommerhitze

Schon als Kind kannte ich das, das wir als Familie immer dann wenn es sehr warm war Ausflüge in den Schwarzwald gemacht haben um der Hitze im Rheingraben zu entkommen. Daraus entstanden ist auch meine Zusammenstellung „Ausflugsziele bei heißem Wetter“, dies ist seit Jahren einer meiner erfolgreichsten Blogbeiträge und wurde diesen Monat schon wieder über 500 mal aufgerufen. Und der Sommer fängt ja erst an.

Vergangenen Sonntag war bei uns 35 Grad angesagt und ich habe einen Ausflug mit meiner Mutter gemacht, diesmal allerdings in das Elsass auf den Grand Ballon. Darüber habe ich unter „Ausflug auf den Grand Ballon mit Seniorin“ geschrieben.

So war meine Woche:

Am Montag musste ich Arbeiten und die Klimaanlage in dem Warenhaus ist logischerweise über das Wochenende aus. Als ich morgens um 9 in die Abteilung kam zeigte das Thermometer 30 Grad an! Die Klimaanlage brauchte mehr als zwei Stunden bis bei mir im 5 OG was davon zu spüren war und es dann irgendwann auf 28 Grad runter ging. Also ich denke ich habe an dem Tag nur ein einziges Mal geschwitzt…

Wie seit ein paar Jahren üblich bekommen wir bei solchem Wetter kostenloses Mineralwasser von der Geschäftsleitung gestellt. Am Montag im laufe des Arbeitstages habe ich 3 Flaschen leer gemacht, denn sonst würde ich es nicht durchhalten.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag frei !

Diese Woche hatte ich es schön, 3 Tage am Stück frei. Und ich habe gehofft und gebetet das es an diesen Tagen nicht sooo heiß wird. Am liebsten hätte ich mich vor der Wärme in meiner abgedunkelten Wohnung versteckt. Doch oft kommt es anders als man denkt.

Am Dienstag morgen habe ich meinen Nebenjob im Bäckerladen gemacht, Brötchen aufbacken… also auch Schwitzen! Zum ersten Mal waren wir für meine komplette Schicht zu zweit eingeteilt weil momentan echt viel los ist. Das war gut so, denn wir haben echt beide gerödelt und sind nicht rum gestanden. Kurz vor Ende meiner Schicht rief die Chefin an und fragte die Kollegin ob diese später länger bleiben könnte weil jemand krank ist. Corona. Sie könne nur bis 12:30. Also erklärte ich mich spontan bereit um 12:30 wieder zu kommen. Eigentlich dachte ich es ging um die Überbrückung von 12:30-13:30. Etwas ärgerlich das ich dann gleich zweimal durch die Mittagshitze muss aber okay ich kann ein paar bezahlte Stunden mehr gut gebrauchen. Zu meiner Überraschung kam dann die Ablösung erst um 15:30. Aber ich konnte mich damit gut arrangieren, denn die Klimaanlage in dem Bäckerladen funktioniert gut und um die Zeit läuft auch der Backofen nicht mehr.

Kreatives Projekt

Eine Freundin hat eine gehäkelte Arche Noah bei mir bestellt, schon vor Monaten und ich hatte das Datum das sie mir genannt hatte verpeilt, Montag Abend schreib sie mir „Darf ich die Arche am Mittwoch Abend abholen?“ äähm… ja

Dienstag Abend habe ich mit dem ersten Tierkopf, der Giraffe begonnen und ich brauchte alleine für den Hals 3 Anläufe bis es so wurde wie ich das wollte:

das soll ein Tier werden…

Die ersten Fehlversuche frustrierten mich und ich hätte am liebsten den ganzen Mittwoch für dieses Projekt eingeplant. Doch meine Mutter wollte das ich mit ihr einkaufen fahre. Zum Glück kam Regenwetter und meine Mutter war nicht mehr so wegen der Hitze in Panik und ich konnte sie darauf vertrösten „ich mach erst das Ding fertig und dann komme ich“. Sie war mit der Aussage unzufrieden und rief zweimal an wann ich denn fertig sei.

Ab morgens um 7 häkelte ich an den Tierchen für meine Arche. Immer mit dem Druck im Hinterkopf „ich muss das bis Nachmittag fertig haben“. Manchmal beflügelt mich Zeitdruck! Die Elefanten und die Löwen gelangen mir auf Anhieb. Dann hab es noch ein paar „Tiere“ die Pferde, Rinder oder Antilopen oder sowas sein könnten, so genau wollte ich es dann nicht nehmen. Und natürlich gab es einen braunen Teddykopf, der war fast das einfachste.

Dann ganz schnell ohne lange Planung oder messen oder sowas ein Boot gehäkelt. Alles nach Schnauze wie es mir gerade einfällt. Dann schnell an die Nähmaschine und Jeanshosen zu einem Hintergrund zusammengenäht. Ach ja da musste ja eine Hosentasche mit im Bild sein weil da Geld rein soll. Die Arche Noah ist als Konfirmationsgeschenk gedacht und soll ein Geldgeschenk mit Biblischem Bezug sein.

Dann alles mit Nadel und Faden im Stehen am Bügelbrett zusammennähen. Ein ähnliches Motiv habe ich vor über einem Jahr schon mal gemacht, aber ich wusste doch schon längst nicht mehr was ich wie gemacht hatte…

die einzelnen Tierköpfe sind mit Watte gefüllt und auf den Hintergrund aufgenäht

Ich hatte keinerlei Vorlage oder Skizze alles ist während dem Machen erdacht und erfunden.

Um 14 Uhr war die Arche Noah fertig !

gehäkelte Arche Noah

Dann noch schnell ein paar Fotos gemacht, und dann los zu meiner Mutter. Als ich zurück kam war ich noch keine 10 Minuten in der Wohnung als die Auftraggeberin sie abholen kam. Und sie war begeistert von dem Ergebnis.

Ich hatte zwar etwas selbst verschuldeten Zeitdruck, aber es hat mir echt Spaß gemacht. Manchmal brauche ich wohl etwas Druck um kreativ zu werden.

So… jetzt habe ich Zeitdruck zur Arbeit zu kommen… heute muss ich von 11-19 Uhr arbeiten.

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Ein Ausflug auf den Grand Ballon mit Seniorin

Letzten Sonntag waren hier in Lörrach Temperaturen von 35 Grad vorausgesagt. Meine Mutter lebt 30 km entfernt im Markgräflerland und bei ihr stieg das Thermometer sogar auf 36 Grad.

Solche Temperaturen bereiten meiner Mutter mit 82 Jahren keine Freunde. Unter anderem weis sie in einer schlecht isolierten Dachwohnung lebt. Da ich in der Wohnung aufgewachsen bin kenne ich das Problem sehr gut. Immer wenn es heiß war suchten wir nach Ausflugszielen in der Nähe die Abkühlung bringen. Diese Kindheitserfahrungen waren der Grundstock für meine „Ausflugsziele bei heißem Wetter“ . Die dort genannten Orte habe ich fast alle schon x-mal mit meiner Mutter besucht.

Vergangenen Sonntag hatte ich ein Auto zur Verfügung (Freunde von mir sind in Urlaub und so lange darf ich deren Auto nutzen) also war klar das ich mit meiner Mutter die fast nicht mehr laufen kann irgendwo hoch fahre wo es etwas kühler ist. Ich wollte mal woanders hin und deshalb schlug ich ihr den „Grand Ballon“ vor.

Grand Ballon der höchste Berg der Vogesen

Der Grand Ballon ist der höchste Berg der Vogesen und bei gutem Wetter von Müllheim (dem Wohnort meiner Mutter) zu erkennen. Er wird von den Einheimischen auch manchmal einfach nur der „Elsässer Belchen“ genannt denn er ist das Pendant zu dem Belchen im Schwarzwald.

Der Name Belchen bzw französisch Ballon ist sogar mehrfach vergeben. So gibt es einen Belchen in der Schweiz, in Deutschland und im Elsass heißen sogar mehrere Berge so „Ballons des Voges“

Der Grand Ballon ist nur etwa eine Autostunde vom Wohnort meiner Mutter entfernt, trotzdem war sie noch nie dort obwohl sie schon seit fast 70 Jahren in Müllheim lebt. Mein Vorschlag dort hin zu fahren wollte Sie zuerst ablehnen, denn sie stellte sich die Fahrt bis zu den Vogesen soooo weit und lang vor.

„Dann müssen wir ja durch die Rheinebene!“ war ihr Einwand. Denn im Wetterbericht war angekündigt das es gerade in der Rheinebene besonders heiß werden sollte. Doch ich erklärte ihr das wir mit einem klimatisierten Auto auf einer Autobahn da nur „hindurch rauschen“.

Kurze Anreise über die Autobahn

Von Müllheim aus fuhren wir bis Neuenburg (ist schon Rheinebene und immer 2-3 Grad wärmer als Müllheim) um dort auf die Autobahn zu fahren. In weniger als einer halben Stunde waren wir schon kurz vor Mulhouse wo wir die Autobahn verließen. In der langsam verblassenden Erinnerung meiner Mutter liegt Muhouse sooo weit, doch in Wahrheit sind es nur 28 km und damit viel näher als Freiburg.

Ich selber kannte die Strecke schon lange, schon in der Schulzeit fuhren wir öfters mit dem Bus hier entlang zu Schulausflügen und Schüleraustausch usw. Aber offensichtlich erinnert sich meine Mutter an solche Erzählungen nicht mehr.

Kaum hatten wir die Autobahn verlassen sah alles „sehr französisch“ aus und meine Mutter war der Meinung ich hätte mich verfahren und wäre viel zu weit nach Frankreich rein gefahren. Doch die Tatsache das wir genau auf die Berge zu fuhren hat sie dann etwas beruhigt. Die den Vogesen vorgelagerten Hügel sehen den Rebbergen im Markgräflerland sehr ähnlich. Interessanter Weise wurde meine Mutter entspannter als es endlich bergauf ging.

Anfahrt von Müllheim zum Grand Ballon

Kurvenreiche Bergstecke

Nach etwa 40 Minuten Fahrzeit befanden wir uns schon auf einer kurvenreichen Bergstecke durch den Wald. Die Straße war nicht sehr breit. Die meisten Menschen würden hier als Beifahrer eher unruhiger werden, doch meiner Mutter gefiel diese Strecke, denn es erinnerte sie sehr Stark an Ausflüge in den Schwarzwald.

Je steiler es wurde desto mehr vertraute sie darauf das Uschi wirklich den kürzesten Weg in Richtung Berggipfel fuhr. Wir benutzten ein Navigationsgerät der Marke Garmin, in dem auch alle Restaurants und Hotels angezeigt werden. Doch sie vertraute den Angaben in keinster Weise und rechnete ständig damit das wir uns verfahren.

Diese Strecke ist bei Motorradfahrern und Radsportlern sehr beliebt. Für letztere sind jeden Km ein Schild aufgestellt mit Angaben zu Entfernung zum Gipfel, Höhe und Steigung. Wobei ich nicht sicher bin ob diese Schilder immer da stehen, denn offensichtlich fand am Gipfel gerade ein Radsportveranstaltung statt.

Erfrischende 26 Grad an der Passhöhe

Als wir an der Passhöhe aus dem Auto stiegen war meine Mutter ganz begeistert von erfrischenden 26 Grad und angenehmen Wind. Erst später habe ich das Klima gegoogelt und erfahren das hier der kälteste Ort im ganzen Elsass ist und das am Gipfel höchste jemals gemessene Temperatur 27 Grad beträgt. Heute war es also fast genauso warm…

Direkt auf der Passhöhe gibt es einen großen Parkplatz und mehrere Restaurants, Wir konnten sogar einen Parkplatz im Schatten ergattern. Von dort aus konnte meine Mutter fast ebenerdig zu einer Bank im Schatten gehen. Von hier aus hat man normalerweise eine tolle Aussicht auf die Rheinebene in Richtung Schwarzwald… doch diesen Sonntag war das Wetter sehr dunstig und man konnte nicht weit sehen.

Das war sehr schade, ich denke bei gutem Wetter hat man hier eine tolle Fernsicht. Nicht umsonst heißt das Restaurant „Alpenpanorama“.

Aber wir waren ja nicht hier wegen der Aussicht sondern wegen der kühlen frischen Luft. Nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt suchten wir uns ein nettes Plätzchen im Schatten und legten uns mit Isomatten ins Gras. Das ist genau die Art Unternehmung die der Fitness meiner Mutter entspricht. Nach einem kleinen Picnic folgte ein kleiner „Mittagsschlaf“.

Obwohl es Sonntag Nachmittag war und viele Ausflügler wohl die Idee hatten in die Berge zu fahren war es dort nicht überlaufen und auch kein Verkehrslärm.

Rückfahrt über den Lac de Lauch

Für die Rückfahrt entschied ich das wir nicht den gleichen Weg nehmen sondern auf der anderen Seite runter fahren. Wieder hatte meine Mutter Angst das der Weg viel zu weit werden würde. Doch die andere Strecke war viel interessanter, so kamen wir an einer Rodelbahn vorbei und wir konnten zumindest einen Teil der Skilifte sehen. Meine Mutter war echt überrascht über die Anzahl der Restaurants hier oben. Hier scheint im Winter beinahe mehr los zu sein als auf dem Feldberg.

Nach kurzer Zeit sahen wir Hinweisschilder auf den „Lac de Lauch“ und wir beschlossen diesen mal anzugucken. Ein wunderschön im Wald gelegener Stausee. Das schöne ist das die Straße sehr nah am See entlang führt und es hier Parkplätze im Schatten gibt. Wir fanden eine Stelle wo meine Mutter nicht weit gehen musste. Der Zugang zum Seeufer ist absolut nicht Barrierefrei, also nix mit Kinderwagen oder Rollstuhl, aber meine Mama bekam das mit den Wanderstöcken gerade so noch hin. Die Luft am See war fantastisch. Obwohl überall Badeverbot Schilder waren, konnten wir einige Leute beim Baden beobachten.

Auf dem Weg nach hause verließ ich mich dann wieder auf das Garmin Navigationsgerät, was einwandfrei funktionierte. Wir landeten wieder auf der Autobahn von Mulhouse nach Neuenburg.

Meine Mutter war begeistert von diesem Ausflug.

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Ich werde meine „Ausflugsziele bei heissem Wetter“ um diesen Tipp erweitern

Samstagsplausch am 18. Juni

Es ist Samstag morgen um kurz vor acht Uhr. Und wie jeden Samstag gibt es heute den Samstagsplausch den ich bei Kaminrot verlinke. Ich bin aber schon seit 4:30 Uhr auf den Beinen. Denn ich hatte einer Freundin versprochen sie heute morgen um 5 Uhr zur Arbeit zu bringen.

Eigentlich habe ich kein Auto mehr, weil ich es seit ich in Lörrach wohne für die Arbeit nicht mehr brauche und für private Zwecke nutze ich Carsharing. Doch momentan haben mir Freunde die mit dem Wohnmobil zum Nordkap unterwegs sind ihren PKW überlassen. Völlig unentgeltlich und ohne Limitierung. Ich muss nur den Sprit selber zahlen. Weil ich mich durch diesen Umstand so „gesegnet“ fühle habe ich es mir zur Aufgabe gemacht mit diesem Auto möglichst auch andere zu „segnen“ und so kommt es das ich Samstags meine Freundin zur Arbeit fahre weil Samstags keine passende S-Bahn fährt.

Früh aufstehen bei heißem Wetter

So früh aufstehen macht mir nicht mehr viel aus, weil ich durch meinen Nebenjob das sowieso 2-3 mal die Woche machen muss. Doch bei so einem Wetter wie heute mache ich das sogar richtig gerne. Heute sind für Lörrach 35 Grad angesagt !!!

Ich weis das diese Ansicht viele nicht Teilen aber so ein Wetter ist für mich nicht schön. Sobald die Temperaturen über 30 Grad steigen macht mir das keine Freude mehr. Zwar geht es meinen Beinen viel viel besser als vor meiner Krampfadern OP (siehe auch: „meine Erfahrungen mit dem Krampfadern ziehen„) aber ich finde hohe Temperaturen trotzdem nicht lustig. Ich verstehe nicht warum alle so gerne in heiße Gegenden Reisen wie Türkei oder Ägypten oder so… Vor 20 Jahren war ich mal in der Türkei im Urlaub, mein Hauptaufenthaltsort war das Hotelzimmer mit der Klimaanlage. Draußen habe ich es nur Morgens und Abends ausgehalten. Das hatte nach 14 Tagen den Effekt das ich nachts Aktiv war und tagsüber geschlafen habe. Das war auch für meine damalige Beziehung nicht so toll, denn er war ein Sonnenanbeter und den ganzen Tag am Strand… ich hab ihn immer nur morgens bis dort hin begleitet um das spätestens nach einer halben Stunde zu fliehen.

Wie man mit der Hitze umgeht

Und es macht ja auch einen Unterschied ob man im Urlaub ist und den ganzen Tag faulenzen kann oder ob man arbeiten und seinen Alltag bewältigen muss. Heute muss ich von 11-19 Uhr arbeiten. Da ich bei diesen Temperaturen danach sicher nichts mehr gebacken kriege habe ich heute morgen schon „Haushalt gemacht“. Im Moment sind noch alle Fenster und Türen offen zum Lüften, aber spätestens werde ich hier alles zu machen und die Rollläden runter lassen.

Feiertag und Freitag

Am Donnerstag war bei uns in Baden-Württemberg Feiertag. Ich weis gar nicht ob dieser Bundesweit war. Gestern war also einer dieser beliebten „Brückentage“ an denen alle frei haben und wie es aussah waren fast alle mit dem 9-€-Ticket unterwegs. Ich nicht! Mir war klar das an so einem Tag alle Busse und Züge voll sind und bin stattdessen zuhause geblieben. Mit dem 9-Euro-Ticket war ich letzte Woche unterwegs, lese dazu „mit dem 9-Euro-Ticket an den Titisee“.

Stattdessen habe ich an beiden Tagen viel genäht. Ich habe momentan eine super einfache Pachwork-Technik für mich entdeckt und nähe daraus Federmäppchen, Brillenetuis und andere kleine Taschen. Diese sind schon meine ersten Werke für den Adventsbasar in unserer Kirchengemeinde bei dem ich im Organisations-Team bin.

Letztes Jahr hatte ich extrem viel Ware beigesteuert, weil ich im Lockdown und in der extrem ruhigen Zeit danach sehr viele Handstulpen genäht hatte. So viele habe ich dieses Jahr nicht und es sollte wieder was neues her.

Momentan macht mir das nähen Spaß und deshalb „schaffe“ ich nun schon mal vor, damit ich im Herbst dann nicht in Druck gerate.

Brillenetuis nähen

Auf dem Foto siehst Du ein paar Brillenetuis die gestern entstanden sind. Dies hübschen kleinen Dinger nähe ich frei nach Schnauze und nach Lust und Laune, oft weis ich vorher nicht was dabei heraus kommt. Diese wilde etwas planlose Vorgehensweise genieße ich momentan sehr.

Obwohl ich eigentlich noch ein großes Projekt da liegen habe. Für meine Cousine habe ich Sitzkissen für die Brauereibänke begonnen. Aber irgendwie hab ich da einen kleinen Denkfehler und weis gerade nicht richtig weiter… seit Wochen liegt das nun hier rum!!!

Meine Hoffnung war das ich wieder mehr Bock auf das Projekt kriege wenn ich was anderes nähe, aber das hat bisher noch nicht funktioniert. Die kommenden Tage muss ich mir einfach mal in den Hintern treten und das endlich weiter machen.

Hast Du sowas manchmal auch, das man etwas fertig stellen sollte aber dann lieber 20 andere Projekte anfängt?

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1000 Teile raus, Woche 21

Es ist Mittwoch und ich schreibe hier wieder einen Beitrag zu der Linkparty „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus“ von Valomeas Flickenkiste . Glaub ja nicht das es mir immer leicht fällt jede Woche irgendwas auszusortieren. Dennoch denke ich das es mir gut tut an diesem Thema regelmäßig dran zu bleiben.

Kritik an dieser Vorgehensweise:

Letztes Wochenende hatte ich ein intensives Gespräch mit einer mir nahestehenden Person. Diese möchte nicht näher genannt werden. Diese Person hat starke Kritik an meiner „1000-Teile Raus“-Challenge geäußert. Sie findet es total bescheuert öffentlich aufzuschreiben was man so aussortiert. Sie meint jeder Mensch wirft im laufe eines Jahres so viel weg, es gäbe keinen Grund dies zu zählen.

Gleichzeitig aber schimpft sie aber mit mir ich würde zu viel und zu leichtsinnig Dinge weg geben/ entsorgen… Für mich widersprechen dich diese beiden Aussagen. Entweder ist es normal oder ich sortiere durch diese Zählerei zu viel aus…

Diese Kritik hat mich schon etwas nachdenklich gemacht. Aber ich denke ich weis woher ihre Bedenken kommen. Die besagte Person ist ähnlich wie meine Mutter veranlagt. Dieses typische „alles aufheben, denn man könnte es vielleicht irgendwann mal brauchen“. Mit dieser Haltung bin ich aufgewachsen. Und ich bin auch der Meinung das dieses Verhalten für die Generation die den Krieg und die Nachkriegszeit mitgemacht haben durchaus verständlich und nachvollziehbar ist. Aber ich lebe nicht in dieser Zeit!

Ich möchte nicht enden wie meine Mutter die sogar noch das Babybett in dem ich gelegen bin aufgehoben hat. Mittlerer Weile bin ich so alt das ihr Argument „falls ich mal Enkel habe“ auch schon lange nicht mehr zählt. Trotzdem steht diese Bett noch auf ihrem Speicher!

Was habe ich diese Woche aussortiert

Diese Woche habe ich nicht sehr viel aussortiert, denn ich hatte Besuch und war unterwegs. Mit dem 9-Euro-Ticket war ich zum Titisee gefahren und habe mich dort mit meiner Schwester getroffen. Darüber habe ich einen separaten Artikel geschrieben.

Am Sonntag Nachmittag waren wir zusammen mit ein paar Freunden bei einer Karaokeparty auf einem Minigolfplatz in Freiburg. Eine wirklich tolle Veranstaltung im Freien. Wir hatten viel Spaß und haben in der Sonne gesungen und getanzt… bei der Gelegenheit habe ich ein paar Sommersandalen kaputt getanzt. Einer der Riemen einfach ab gerissen. Aufgrund der Stelle wo er ab ist und der Tatsache das diese Schuhe nie meine Lieblinge waren hab ich mich entschlossen dieses Paar zu entsorgen.

Auf ein Foto von einem kaputten paar Schuhe verzichte ich. Ebenso die schwarzen Pumps die ich nach langer Zeit endlich mal wieder aus dem Schrank genommen habe, bei diesen ist der Absatz durch das rum stehen porös geworden und bei der Anprobe zerbröselt… weg damit!

Auf dem Bild zu sehen:

Ein paar Ohringe (Cerolen) die ich am Sonntag zu der Party anziehen wollte und dabei entsetzt festgestellt habe das der Verschluss rostet. Sowas stecke ich mir nicht mehr ins Ohr… weg damit!

Da ich gerade bei den Ohrringen war habe ich zwei einzelne Strassohrrige, die seit Jahren nur noch vor sich hin stauben mit entsorgt. Genauso sie Strass-Spange. Ich finde es etwas problematisch solche Dinge sauber zu halten, irgendwann verlieren die Glitzersteine ihren Glanz weil sie verdreckt sind. Außerdem ist das nun wirklich nicht mehr mein Stil.

Nun nochmal der Bezug zu der oben genannten Person, diese hätte sicher argumentiert ich solle die Schmuckstücke aufheben weil man könnte sie ja irgendwann mal zum Fasching oder ähnlichem gebrauchen. Dieser Umstand ist die letzten 10 Jahre nicht eingetreten und ich rechne in den nächsten 10 auch nicht damit !!!

Stickgarn zu verschenken

Auf dem Foto zu sehen ist eine Schachtel mit diversen Stickgarnen. Es handelt sich meist um Perlgarn aber es sind auch andere dabei. Zum Teil original erhaltenes Stränge von Anchor. Diese Schachtel würde ich gerne komplett an jemanden abgeben der damit etwas sinnvolles anfangen kann.

Bitte melde Dich per e-mail bei mir. Gegen Erstattung der Versandkosten schicke ich Dir das gerne zu.

1000 Teile raus… wieviel gingen diese Woche raus?

  • 2 Paar Schuhe (defekt)
  • 3 Paar Ohrringe (verrostet und unvollständig)
  • eine Haarspange mit Strass (wird nicht mehr sauber)
  • 4 alte Waschlappen (kein Bild)
  • eine Schachtel Stickgarn (hoffentlich meldet sich jemand!)

= 11 Teile raus + bis zur Vorwoche 510 Teile ergibt = 521 Teile

Damit bin ich ganz zufrieden, denn die Hauptsache ist das ich regelmäßig dran bleibe. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Mit dem 9-Euro Ticket an den Titisee

Samstag habe ich einen Ausflug an den Titisee gemacht. Mit dem 9 € Ticket. Also ganz umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Es ist nicht das erste Mal das ich diese Route mit Bus und Bahn fahre, denn die Verbindungen sind sehr gut und erschwinglich. Auch wenn es gerade kein 9-€ Ticket gibt, gibt es mehrere Fahrkarten-Varianten die billiger sind als die regulären Einzelfahrscheine. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich hier das „Baden-Württemberg-Ticket (24€ bis zu 5 Personen), oder die RVL-Solo-Karte für 11€ (gilt nicht für den Weg über Freiburg).

9-Euro Ticket kaufen

Meiner Meinung nach wäre man blöd wenn man sich das 9-€ Ticket nicht kauft. Mit diesem kann man den ganzen Monat kostenlos fahren. Ich verstehe es nicht das es immer noch vereinzelte Personen gibt die normale Tickets kaufen.

Das Ticket bekommt man an jedem Fahrkarten-Automaten und über die App DB-Navigator.

Nicht ohne die Navigator-App

Wenn man im ländlichen Raum mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein möchte, rate ich auf jeden Fall dazu die Navigator App zu installieren. Ohne diese würde ich so eine Fahrt nicht machen!

In der App fand ich mit wenigen Schritten heraus wann ich am schnellsten und mit möglichst wenigen Umstiegen nach Titisee komme. Geplant war das ich meine Schwester in Titisee treffen würde (sie reist von Stuttgart her an) und wir uns einen schönen Tag am See machen und danach zu mir fahren.

Dabei störte uns der Umstand das meine Schwester ja mit Koffer anreisen würde. Doch auch da hilft der Navigator weiter, damit kann man nachsehen wie der Zielbahnhof ausgestattet ist. Wir fanden heraus das es am Bahnhof Titisee Schließfächer gibt und so konnten wir einen längeren Spaziergang ohne Koffer planen.

So bin ich gefahren:

Ab Lörrach mit der S-Bahn S6 bis nach Zell. Dort umsteigen auf den Bus 7300. Das ist überhaupt nicht kompliziert, denn der Bus fährt direkt gegenüber des Bahnsteigs (etwa 20m). Falsch einsteigen kann man eigentlich auch nicht, denn dort fährt nur diese eine Linie.

Der Bus war zu Anfang nicht sehr voll, zeitweise waren wir nur 7 Personen in dem sehr langen Linienbus. Erst ab dem Feldberg wurde es richtig voll.

Dieser Bus fährt nicht sehr schnell, wenn er klappert alle Orte ab. Die Strecke ist sehr kurvenreich. Deshalb rate ich auf dieser Strecke davon ab im Bus zu Lesen, Handarbeiten zu machen oder am Handy zu spielen. Denn wenn Du Deine Augen zu sehr von der Fahrt ablenkst kann es passieren das Dir schlecht wird. Also guck aus dem Fenster und genieße die Landschaft. Dieser Bus verkehrt stündlich und braucht für die Fahrt etwa 1.5 Stunden.

Dieser Bus fährt über den Feldberg. Direkt zur Skipiste bzw. Feldbergbahn, die auch im Sommer geöffnet ist. Auch der Feldberg ist im Sommer ein tolles Ausflugsziel, lies dazu „Feldberg-Gipfel mit öffentlichen Verkehrmitteln“.

Treffen am Bahnhof

Am Bahnhof in Titisee habe ich meine Schwester getroffen, haben ihr Reisegepäck im Schließfach untergebracht und wir sind dann zuerst in einem nahen Kaffee einen Espresso trinken gegangen.

Von dort sind wir durch das belebte Örtchen direkt zum See. Das ist gar nicht weit und auch für leicht Gehbehinderte oder Senioren machbar. Titisee ist sehr touristisch überall Cafes und Restaurants und Souvenirläden. Wenn Du einen Hut oder eine Sonnenbrille suchst wirst Du hier sicher fündig, Durch das touristische Ambiente fühlt man sich gleich „wie im Urlaub“.

Spaziergang am Titisee

Wir haben dem Touristen-Trubel den Rücken gekehrt und sind dem Rundweg um den See gefolgt. Dieser ist angenehm zu gehen, hat kaum Steigungen und großteils geteert. Der Weg führt vorbei an mehreren Campingplätzen und bietet auch einige Einkehrmöglichkeiten.

An der Bewaldeten Uferseite führt er sehr nah am Wasser entlang und hier findet man sehr schöne Plätze zum verweilen direkt am Wasser. Dort wo es uns gefiel breiteten wir eine Decke aus und legten uns in die Sonne. Urlaubsfeeling ! Der See ist hier sehr flach und man kann ohne Gefahr ins Wasser. Wir waren allerdings nur mit den Füssen im Wasser, denn ich hatte keine Badesachen mit.

Rundweg um den Titisee

Den See kann man sehr gut zu Fuß umrunden. Meine Schwester ist diese Strecke früher auch schon öfters gejoggt. Der beliebte Rundweg hat eine Länge von etwa 5.5km und ist für Fußgänger und Radfahrer geeignet. Wir nahmen uns für diese Strecke den ganzen Nachmittag Zeit und tranken an der „Sandbank“ beim Campingplatz (welche etwa die Hälfte der Strecke markiert) ein kühles Getränk. Auf der Strecke um den See gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

Wenn Du nicht weit laufen möchtest wäre eine Fahrt mit dem Tretboot oder Motorboot eine Alternative:

Tretbootfahren auf dem Titisee, eine tolle Aktivität für heisses Wetter
mit dem Tretboot auf dem Titisee

Rückfahrt über Freiburg

Da ich befürchtete das am Abend die Busse über den Feldberg sehr voll sein würden entschieden wir und für die etwas längere Rückfahrt mit dem Zug über Freiburg. Der Zug Richtung Breisach verkehrt halbstündlich und fährt über Hinterzarten und Himmelreich durch das Höllental.

Eigentlich merkt man es im Zug kaum, doch dies ist die steilste Zugtrecke ganz Deutschland. Alle anderen steileren Strecken können nicht mit normaler Zugtechnik betrieben werden. Dann kommen Zahnradbahn oder Standseilbahn zum Einsatz.

In Freiburg sind wir am Hauptbahnhof auf den normalen Nahverkehrszug nach Basel umgestiegen und das war das einzige Verkehrsmittel das wirklich sehr voll war. Das war jedoch zu erwarten an einem Samstag Abend. An dieser Strecke liegen gleich mehrere Ausflugsziele wie Europa-Park und Landesgartenschau und viele Ausflügler waren auf dem Heimweg.

mein Fazit

Mit dem 9-Euro Ticket nach Titisee ist echt sehr gut machbar, allerdings sollte man schon darauf achten das man nicht genau zu den Stoßzeiten fährt. Wenn Du die Möglichkeit hast würde ich zu diesem Ausflug eher unter der Woche raten. Diesen Tripp auch unbedingt so planen das man notfalls den nächsten Bus oder Zug nehmen könnte wenn es zu voll würde.

Weitere Ausflugsideen und „Ausflugsziele im Südschwarzwald bei heißem Wetter“

Samstagsplausch am 11. Juni 22

Mir ging es diese Woche ähnlich wie Andrea von Kaminrot, in ihrem neuesten Beitrag zum Samstagsplausch schreibt sie von „Fast Urlaub“. Nachdem die letzten zwei Wochen beruflich mega anstrengend waren hatte ich nun massiven Ausgleich.

Die freien Tage die mir während meine Kollegin in Urlaub war nicht gegeben werden konnten hatte ich nun diese Woche: Drei freie Tage und dazu der Feiertag, dann blieben nur noch zwei Tage übrig an denen ich zu meinem Hauptjob musste. Bei meinem Nebenjob war ich dreimal eingeteilt aber das stresste mich diese Woche gar nicht.

So war meine Woche:

Am Pfingstsonntag hatte ich mir keinen Wecker gestellt und obwohl ich einer Pfingstgemeinde angehöre war es für mich nicht so wichtig an diesem Tag den Gottesdienst zu besuchen. Pfingstgemeinde bedeutet das bei uns der heilige Geist eine große Rolle spielt, und an diesen erinnert das Pfingstfest. Aber es ist völliger Quatsch zu denken das Pfingsten für uns das wichtigste Fest ist.

Mir persönlich war erst mal wichtig das ich ausschlafe und mich ausruhe. Nachdem ich sehr lange geschlafen habe, habe ich den ganzen Tag den Pyjama gar nicht ausgezogen und die Wohnung nicht verlassen. Ein richtig chilliger Gammelsonntag, das habe ich mal wieder gebraucht. Allerdings war ich nicht ganz faul, ich habe zur Entspannung endlich mal wieder genäht. Mehr darüber unter „Ein Nähtag im Pyjama“ .

Montag

Am Montag sah es beinah so aus als ob ich so weiter mache, doch dann hatte ich die Idee einem Freund zu schreiben „hey hast Du Lust das ich vorbei komme und wir kochen zusammen?“. Dieser gute Bekannte ist auch Single und während dem Lockdown war er sowas wie mein Corona-Buddy geworden, wir haben uns immer mal wieder gegenseitig besucht um nicht ganz kirre zu werden.

Für ihn hatte ich aus Hamburg eine Packung Nudeln in schwarz-gelb mitgebracht, denn er ist extremer BVB Fan und sammelt alles mögliche in diesen Vereinsfarben. Er hat sogar einen BVB Toaster!

Schwarzgelbe Nudeln für einen BVB-Fan

So sahen die Nudeln dann auf dem Teller aus. Gefärbt waren sie mit Curcuma und Tintenfisch-Tinte… schmeckten aber sehr gut.

Dienstag

Am Dienstag hatte ich meiner Mutter versprochen vorbei zu kommen um ihr bei paar Kleinigkeiten im Haushalt zu helfen. Unter anderem war eine Glühbirne im Bad kaputt und meine Mutter hat seit einem Sturz vor ein paar Jahren große Angst vor dem hoch steigen. Für mich war das Birne wechseln in 3 Minuten erledigt, aber für sie (83 Jahre!) ist das immer ein Drama.

Weil ich gerade am „klettern“ war hab ich dann den Lampenschirm in der Küche runter geholt und sauber gemacht. Ebenso auf dem Hängeschrank gewischt. Für meine Mutter sind diese Orte nicht mehr erreichbar und sie hat sich mehrmals dafür bedankt.

Meine Mutter wohnt 36 km entfernt und ich bin dort wie meistens mit dem Zug hin gefahren. Das ist ja momentan sehr lukrativ, denn auf der Strecke gilt das 9 € Ticket. Ich hatte befürchtet das die Züge deshalb sehr voll sein würden. Aber ich hatte Glück in beiden Richtungen waren die Züge nicht sehr voll.

Im Gegenteil: das erste Mal seit 3 Jahren hatte der Zug auf dem Rückweg keine Verspätung und ich habe meinen Anschlusszug in Basel erreicht. Ich war echt positiv überrascht.

Mittwoch

Mittwoch musste ich arbeiten, sowohl im Nebenjob als auch im Hauptjob. Dennoch habe ich es geschafft meinen Blogartikel „1000 Teile raus“ pünktlich in der entsprechenden Linkparty zu veröffentlichen. Das war aber nur möglich weil ich ihn schon vorher geschrieben hatte und nur noch freischalten musste.

Donnerstag

Nach meinem morgendlichen Nebenjob von 5-8 Uhr hatte ich frei. Und ich hab die freie Zeit genutzt um ein paar Pachwork-Stifte-Etuis für den Weihnachtsbasar zu nähen. Denn am Abend hatten wir das Treffen des Basar-Teams und da wollte ich diese Zeigen. Ich muss sagen das nähen dieser hübschen bunten Dinger macht mir echt Spaß, ich wollte fast nicht aufhören…

Freitag

Am Freitag stand wieder beides an, Nebenjob und Hauptjob. Leider konnte ich das nicht anders koordinieren. Es war ein warmer Tag und schon früh morgens habe ich beim Nebenjob stark geschwitzt (und Türe und Fenster aufgerissen). Vielleicht lag es daran. Oder ich habe mich bei der Arbeit beim Auspacken der 4 Paletten Koffer und Reisetaschen verhoben. Keine Ahnung aber am Nachmittag hatte ich massive Schmerzen im Bein und teilweise auch in beiden. Ein mit bisher unbekannter Schmerz von Beinbeuge bis zum Knie auf der Schenkelinnenseite. Es tat zeitweise so weh das ich dachte ich könne gleich nicht mehr laufen!

Nebenbei bemerkt ich arbeite in einem Warenhaus als Verkäuferin, stehen und hin und her laufen gehören zu meinem Beruf. Zuerst dachte ich es wäre besser eine Tätigkeit zu suchen bei der ich an einer Stelle stehen bleibe… aber da wurde es dann fast noch schlimmer.

Währen ich mein Pokerface aufsetzte und die Kunden freundlich begrüßte hoffte ich bei jedem „hoffentlich will er nix was in der anderen Ecke ist“… und natürlich genau dann fragen die Kunden nach genau dem. Paarmal hab ich dann zu den Leuten gesagt „bitte entschuldigen Sie, ich geh gerade etwas komisch“. Aber es ging irgendwie…

Als es so schlimm wurde das ich überlegt habe den Kollegen unten bescheid zu sagen das ich eine zusätzliche Pause machen möchte hat mich die Vorstellung das ich ja erst zu den Kollegen hin gehen muss davon abgehalten. Genau in dem Moment tauchte meine Chefin auf, weil sie mir etwas bringen musste. Ich erzählte ihr was los ist und sie löste mich paar Minuten ab das ich mich im Ruheraum hinlegen könnte. Das war super.

Aber ich legte mich nicht auf die Liege die dort steht sondern auf den Boden und die Beine nach oben auf die Liege. So hatte mir das ein Physiotherapeut gezeigt als ich einen schlimmen Hexenschuss hatte. Ich dachte wenn dieser Schmerz wirklich vom Rücken kommen könnte, könnte das helfen. Boah es war schmerzhaft überhaupt erst mal in diese Stellung zu kommen. Doch dann spürte ich das diese echte Erleichterung brachte. So blieb ich etwa 10-15 Minuten. Und es hat geholfen!

Zwar hatte ich zuvor eine Schmerztablette genommen aber ich denke das dieses Liegen echt eine Erleichterung gebracht hat. Ich konnte den Rest des Tages normal weiter Arbeiten!!!

Samstag

Heute habe ich schon wieder frei und ich freue mich auf einen Ausflug mit meiner Schwester. Wir nutzen das 9 Euro Ticket aus und treffen uns in Titisee. Ich hoffe das mein Bein nicht wieder Probleme macht und wir etwas wandern können. Ansonsten haben wir schon fest eine Fahrt mit dem Tretboot geplant. Mal sehen was ich Euch von diesem Ausflug berichten werde.

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600 Beiträge !

Liebe Besucher von „Unterwegs ist das Ziel“ ich bin stolz Euch verkünden zu können, das dies mein 600ster Artikel auf diesem Blog ist.

Sechshundert Mal habe ich hier Texte und Bilder zu den unterschiedlichsten Themen zusammengestellt. Geschrieben habe ich sicherlich noch viel mehr. Immer wieder mal habe ich veraltete oder nicht so gelungene Inhalte gelöscht. Trotzdem sind aktuell 599 Beiträge online und sobald ich diesen Text fertig habe und ich am Schluss auf veröffentlichen geklickt habe ist die runde Zahl 600 voll.

Ich sage Danke für Eure Treue

Mit einer Kollage aus Bildern aus älteren Beiträgen möchte ich mich für Eure Treue bedanken!

Selbstverständlich hoffe ich dadurch das Dich das eine oder andere Bild auf meine älteren Beiträge neugierig macht und Du noch etwas bei mir weiter schmökerst.

Das große Bild stammt von einem meiner vielen Spaziergänge in der Nähe von Lörrach, mehr darüber unter „Endlich wieder ein langer Spaziergang“ in dem ich auch an mein Lockdown-Tagebuch erinnere.

Das kleine Bild rechts stammt von der Nähanleitung Einkaufsbeutel, diese und viele weitere DIY-Themen findest Du auf meiner Seite Anleitungen.

Das Bild mit dem Schloss stammt von meinem Ausflugsbericht über Schwerin. Das Schneebild stammt von einem Kurztripp in den Schnee im nahen Schwarzwald.

Der Blog ist meine Leidenschaft

Dieser Blog ist mir zu einer Leidenschaft geworden. Spätestens im Lockdown habe ich festgestellt wie wichtig mir das schreiben geworden ist. Ich liebe es hier von meinen Erlebnissen zu berichten oder mich zu dem einen oder anderem Thema „auszulassen“. Es freut mich wenn ich mit meinen Tipps und Anleitungen weiter helfen kann. Gerne beantworte ich hier Fragen wie „lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ oder „was muss man beachten wenn man Zuschauer in einer TV-Sendung ist“.

Ich freue mich über jede Reaktion

Ich freue mich jedes Mal wenn mich eine Reaktion auf einem meiner Beiträge erhalte. Nur selten sind das Kommentare die von anderen Lesern gesehen werden können. Oft erhalte ich Nachrichten per E-Mail, Whatsapp oder Messenger. Und nicht selten erreichen mich auch nach Wochen noch Reaktionen im Persönlichen Gespräch oder am Telefon. Dabei überrascht es mich manchmal welche Details der Person in Erinnerung geblieben sind. Nur ganz selten sind das die Überschriften…

Auch wenn Du mir bisher noch nicht geschrieben hast möchte ich Dich ermutigen das Du mir einfach mal mitteilst was Dir gefällt und was nicht.

1000 Teile raus, Woche 19 und 20

Als erstes muss ich mich entschuldigen. Letzte Woche habe ich bei der Linkparty „Weniger ist Mehr 1000 Teile raus“ ausgesetzt. Nachdem schon die Woche 18 im Grunde eine Nullrunde war fand ich in der 19. Woche noch nicht mal Zeit um irgendwas zu schreiben. Es war eine sehr vollgestopfte Woche für mich.

Diese Woche ist das viel besser, meine Arbeitskollegin ist aus dem Urlaub zurück und so bekomme ich nun die freien Tage die man mir in der Zeit in der sie nicht da war nicht nehmen konnte… drei freie Tage und dann noch der Feiertag. Ich muss also gerade mal an zwei Tagen zur Arbeit. Das fühlt sich ja fast wie Urlaub an.

Bastelsachen aussortiert

Ich habe nun an dem Schrank mit den Bastelsachen weiter gemacht und dabei ist mir die Schublade im Wohnzimmerschrank eingefallen in der ich auch noch solche Dinge habe. Das hat dazu geführt das ich diese mal richtig ausgemistet und aufgeräumt habe. Genau deshalb bin ich dieser Ausmist-Challange so dankbar. Da geht man endlich mal an solche „Problemzonen“

Wieder erwarten habe ich in der Schublade auch wieder viele Dinge gefunden die ich dort gar nicht vermutet hätte. Unter anderem einige Nähutensilien die da gar nicht hin gehören und die nun zu den anderen gebracht habe.

Zu meiner Verwunderung durfte ich feststellen das ist 3 automatische Maßbänder besitze!!! Und keines davon war bei den Nähsachen…

In eine Flohmarkt-kiste wanderten:

  • Die Bastelscheren die ich Euch in Woche 18 angeboten habe
  • Eine Papierwalze
  • zwei Steckplatten für Bügelperlen
  • Eine ganze Tüte kleine Styroporkugeln
  • ein Satz Holzkegel (ähnlich wie Halmafiguren nur grösser und unlackiert)
  • 5 Gurtschnallen

Eine Freundin hat mich eingeladen nächsten Monat beim Dorfflohmarkt in ihrem Dorf mit zu machen, ich darf einen Teil ihres Carports mit meinen Waren bestücken. Darauf freue ich mich sehr und ich packe nun Dinge die für verkaufsfähig halte dafür schon ein.

die erste Flohmarkt-Kiste ist nur ein Schuhkarton

Entsorgt habe ich folgende Gegenstände:

  • Die beiden Akkubanks, beide scheinen überlagert zu sein und lassen sich nicht mehr aufladen. Diese gebe ich zum Eletronik-Schrott den ich diese Woche noch weg bringen möchte.
  • drei leere Packungen von Batterien
  • ein zerknüllter Handykopfhörer, das Kabel ist so sehr verdreht das ich nicht mehr damit rechne das er noch tut (ebenfalls Elektronic-Schrott)
  • Ein paar Socken das Löcher hatte
  • Ein zerschlissenes Unterhemd das zum Putzlumpen wurde

Wieviel geht diese Woche raus ?

Da ich die Flohmarkt-Kiste nun nicht mehr als Teil meines Haushalts empfinde sonder als „Ware“ zähle ich die Gegenstände jetzt schon als 11 Teile raus. Hinzu kommen die entsorgten Gegenstände 7 Stück.

Des weiteren zähle ich 6 Packungen Perlen die ich an Elke von Valomeas Flickenkiste geschickt habe. Sie war die einzige die sich gemeldet hatte und wollte eigentlich nur 4 aber ich hab da noch zwei dazu gelegt, ich vermute sie kann sie auch gebrauchen.

Weiterhin meine Frage ob jemand von Euch Stickgarn gebrauchen kann. Wenn nicht kommt mein Konvolut zu den Flohmarkt-Sachen.

Diese Woche gingen 24 Teile raus. Bis Woche 18 waren es 486 Teile + 24 = 510 Teile

510 Teile sind geschafft!

Und ich bin nach wie vor motiviert das weiter durchzuziehen. An meine Schlimmsten Ecken und den Keller bin ich ja noch gar nicht gegangen. Aber diese werde ich mir jetzt bald und möglichst vor dem Flohmarkt vorknöpfen.

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Ding vom Dienstag am 7.6.

Mein Ding vom Dienstag ist mein erstes Täschchen aus Tilda „Charm Squares“ .Die korrekte Bezeichnung für diese kleinen Stoffabschnitte musste ich eben erst googeln. Gemeint sind kleine fertig vorgeschnittene Quadrate von 12.5 cm. Ich hatte diese mal gekauft weil ich die Muster so schön finde. Aber bisher wusste ich immer nicht was daraus machen. Denn bisher habe ich noch nicht viel Erfahrungen mit Patchwork.

Da diese Artikel von der Marke Tilda sehr teuer sind traute ich mich nicht so wirklich ran, denn ich wollte das teure Material nicht versauen.

Charm Sqares von Tilda sind teuer aber soooo schön

Eigentlich liegt es mir nicht so super exakt und millimetergenau zu nähen. Doch als ich dieses Video bei Youtube sah, wurde mir klar ich will jetzt endlich was aus diesen Tilda Quadraten machen.

Aufmerksam auf das Video wurde ich durch die eigenartige Überschrift „Kassenbon-Patchwork“. Wobei diese Technik nur danach benannt ist. Die Dame in dem Video näht ihre Stoffreste auf Vlieseline H 250, die sie vorher auf die Größe eines Kassenbons zurecht geschnitten hat.

Das war die zündende Idee die ich brauchte! Allerdings hab ich keine H 250 verwendet sonder die H 630 (Volumenflies von Vlieseline). Weil meine Tilda Quadrate 12.5 cm waren wählte ich ein Format das etwas kleiner ist. Ein streifen etwa 10cm breit. Für die Länge orientierte ich mich an einem vorhandenen Reißverschluss.

mein erstes Tilda täschchen

In dem Charm Squares Pack befindet sich jedes Design nur zwei mal. Man muss sich das also gut einteilen damit Vor und Rückseite der Tasche ähnlich aussehen. Damit sich jedes Design auf jeder Seite auch mal wiederholt musste ich die Quadrate in der Mitte Teilen. Ich hab für dieses Täschchen 5 Quadrate verbraucht, denn ich hab noch Minireste von dem Stoff mit den blauen Blümchen dazwischen gemischt.

Ich muss sagen diese Vorgehensweise macht mir richtig Spaß. So kann man sehr gut teure und billige Stoffe zu einem einzigartigen neuen Material kombinieren. Da man ja nicht exakt nach Plan vorgeht sieht jedes Teil anders aus. Toll ist auch das man wirklich ganz schmale Streifen noch verwenden kann.

Selbst wenn ich genau diese Tasche nochmal machen wollte wäre sie anders, denn zwei Designs aus dem Charm Pack sind aufgebraucht und auch von dem Stoff mit den blauen Blüten hab ich nichts mehr. Aber ich hab noch ganz viel ähnliches Material und so kann ich noch einige solcher Taschen machen.

Denn so ganz optimal habe ich das mit dem Reißverschluss nicht hin bekommen. Aber dafür das ich gestern das zum ersten Mal gemacht habe finde ich das Ergebnis sehr passabel.

Der Anfang und das Ende des Reißverschlusses ist noch nicht so ideal verarbeitet. Da muss ich noch üben. Um das unschöne Ende zu kaschieren habe ich die Ecken nach innen geschoben und die entstandene Rundung von Hand geschlossen. Das war nicht von Anfang an so geplant aber es sieht doch auch ganz nett aus.

Dieses Stifte-Etui kommt zu den Sachen die ich für den Adventbasar zur Verfügung stelle. In der Hoffnung das sowas den Besuchern auch wirklich gefällt.

Diesen Artikel verlinke ich bei der Linkparty DVD (Ding vom Dienstag) bei Elfis Kartenblog. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Pfingsten 22 „ein Nähtag im Pyjama“

Nachdem die letzten zwei Wochen sehr arbeitsreich und anstrengend waren habe ich mir für das Pfingswochenende bewusst nichts vorgenommen.

An diesem Wochenende scheinen irgendwie alle unterwegs zu sein. Doch ich brauchte einfach mal etwas Ruhe und kreatives Fummeln. Anstatt mich wie viele andere mit meinem 9-Euro-Ticket in einen Nahverkehrszug zu setzen habe ich mich dazu entschieden lieber zuhause zu bleiben. Nächste Woche habe ich 3 freie Tage, dann unternehme ich lieber unter der Woche etwas in der Hoffnung das dann die Züge nicht mehr zu voll sind.

Ein Nähtag im Pyjama

am heutigen Pfingstsonntag habe ich das gemacht (und es genossen) was ich im Lockdown bis zum Überdruss getan habe. Aber der Lockdown ist schon lange vorbei und mein Freizeitüberschuss ist schon längst aufgebraucht. Mein Wunsch an dieses Wochenende war einfach nur daheim bleiben und etwas nähen.

Nachdem ich bis nach 10 Uhr geschlafen hatte, musste ich mir auch keine Gedanken mehr machen ob ich zu einem Gottesdient gehe oder nicht. Ich war von der Woche so sehr ausgepowert das ich unbedingt ausschlafen musste. Auch hatte ich Null Bock zum anziehen oder duschen… ein echt fauler Sonntag heute.

Nach einem gemütlichen Kaffee auf der Couch mit Bibellese und Häkeln habe ich mich dann in der Küche an die Nähmaschine gesetzt und war dort seht produktiv:

Liegeauflage zu Waschlappen verarbeitet

Upcycling: Waschhandschuhe aus einer unbrauchbaren Liegenauflage

Schon länger hatte ich diese Liegestuhlauflage aus Frottee hier liegen obwohl diese überhaupt nicht auf meine Liege passt. Das Teil ist eigentlich eine Fehlkonstruktion, denn meine liege hat Armlehnen und eine andere Breite. Das Material ist aber schönes Frottee.

Da ich in der Stoffabteilung arbeite weis ich was Frottee im Laden kostet und wie schwer er momentan zu kriegen ist, das ist einer der Artikel die seit Corona ständig nicht lieferbar ist. Diese Farbe ist nicht ganz meine Lieblingsfarbe, aber bei Waschlappen ist doch die Farbe nicht so wichtig. Bei mir im Laden hatte ich mir passenden Schrägband besorgt und das wartete zusammen mit der Auflage auf die Verarbeitung.

Das Teil war über zwei Meter lang (Umschlag am Kopfteil damit sie nicht runter rutscht) und 90 cm breit. Also richtig viel Material. Entstanden sind über 20 Waschhandschuhe!

Auf dem Foto unten rechts siehst Du die paar bei denen ich den vorhandenen Saum genutzt habe. Bei den anderen habe ich die Kante mit Schrägband eingefasst, das ging schön schnell.

Mir gefällt sie Lösung mit dem Schrägband sehr gut und es ging mir sehr gut von der Hand, hätte ich nicht erwartet. Für diesen Projekt brauchte ich keine Stecknadeln.

Und Waschlappen habe ich jetzt mehr als genug!

Noch ein Nähprojekt:

Nach dem Mittagessen hatte ich immer noch Lust auf nähen und so habe ich nachdem ich schon öfters entsprechene Youtube Videos angesehen habe ein Patchwork-Täschchen mit Reißverschluss probiert. Das ist mein Erster Versuch in der Richtung und ich bin eigentlich sehr zufrieden. Natürlich sind mir schon ein paar Kleinigkeiten aufgefallen die ich besser machen möchte aber solche Täschchen werden mein nächstes Projekt für den Adventsbasar.

mein erstes Federmäppchen aus Patchwork

Das mit dem Reißverschluss einnähen ist gar nicht so kompliziert. Man muss nur etwas umdenken und das Futter rechtzeitig mit annähen. Bei einem zweiten Versuch hab ich das falsch gemacht und die zweite Tasche ist dann etwas misslungen. Aber ich hab verstanden woran es lag und weiß nun wie ich das besser machen kann. Leider hab ich keinen passenden Reißverschluss mehr im Haus, sonst hätte ich bestimmt noch weiter gemacht.

Gammeliger Feiertag

Der chillige Gammeltag hat mir echt gut getan. Ich war den ganzen Tag gar nicht draußen (doch mal eine Weile auf dem Balkon) und habe noch immer den Pyjama an. So einen faulen Tag habe ich mal gebraucht. Morgen sieht das sicher schon wieder anders aus.

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