Kategorien
Allgemein

16. Oktober das Weihnachtsgeschäft kommt

Es ist Samstag morgen um 6:30. Ich habe mir heute den Wecker früher gestellt um etwas Zeit zu finden hier zu schreiben.

Mein Urlaub liegt nun schon fast eine ganze Woche zurück und ich bin immer noch nicht dazu gekommen alle Urlaubsfotos auszuwerten und hier intensivst über das erlebte zu berichten.

Der Arbeitsalltag hat mich wieder

Am Montag ging es schon gleich von Null auf Einhundert. Denn ich musste Montag und Dienstag beide Jobs machen. Meinen Nebenjob morgens um 5-8 und ab 9 Uhr meine normale Arbeit. Wieder erwarten hat das frühe aufstehen gut geklappt, ich kam um 4 Uhr gut aus dem Bett.

Allerdings lief dort bei der Arbeit beim Nebenjob nicht alles so rund wie es sollte. Der Backofen hat irgendwie einen kleinen Defekt und tropft, dadurch ich hatte den ganzen Morgen mit Wasser am Boden zu kämpfen. Da heißt es ständig aufwischen um Rutschgefahr zu verhindern. Unglaublich wie so eine Kleinigkeit einen ausbremsen kann, gefühlt habe ich meine Aufgaben alle erst zu spät fertig bekommen.

Bei meinem Hauptjob im Warenhaus auch eine etwas Herausfordernde Situtation. Diese Woche wurde die Sonderfläche auf der bisher reduzierte Bekleidung vermarktet wurde umgebaut. Bisher waren dort Artikel die sich der Kunde selber heraussucht, und wenn jemand doch Fragen dazu hatte konnte ich ihn in die entsprechenden Abteilungen verweisen. Doch nun ändert sich das!

Reisegepäck und Koffer

Auf dieser Fläche entstand diese Woche die Abteilung Reisegepäck und Koffer. Diese befand sich bisher im Erdgeschoss und dort waren auch die Fachleute der Lederwaren-Abteilung die bei diesen Artikeln fachgerecht beraten können. Nun sind die Koffer bei mir oben im 5. OG. Ab sofort sind meine Kollegin und ich auch dafür zuständig Koffer, Reisetaschen und Zubehör zu verkaufen…

Selbstverständlich sind Schulungen geplant und wir sollen in diesem Warenbereich fit gemacht werden… nur noch nicht diese Woche.

Innerhalb von zwei Tagen war die gesamte Kofferabteilung bei uns oben aufgebaut und es kamen auch schon die ersten Kunden die kaufen, doch es war noch keine Zeit für uns, und in die neue Materie einzuarbeiten.

Learning by Doing

Also lerne ich während ich Kundenfragen beantworten versuche. Als der erste Kunde wissen wollte wie das Schloss eines Samsonite-Koffers funktioniert stand ich da wie ein Lehrling am ersten Tag… ich hatte keine Ahnung und musste mit dem Kunden zusammen erst mal experimentieren und ausprobieren. Erst später kam ein Kollege aus dem Erdgeschoss um mir die elementarsten Dinge zu erklären.

Diese Woche habe ich in meiner Freizeit mehrfach Webseiten über Warenkunde im Bereich Koffer und Reisegepäck besucht und durchgelesen und mir auch schon einige Videos über die Bedienung dieser neuen TSA-Schlösser angeschaut. Aber ich bin noch weit davon entfernt in diesem Thema fit zu sein.

Weihnachtware kommt

So wirklich in das Thema reinknien konnten wir uns nicht, obwohl wir diese Woche endlich wieder zu zweit eingeplant waren. Denn diese Woche kam auch für unseren gewohnten Warenbereich extrem viel neue Ware.

Im Bereich Tischdecken und Sofakissen kamen extrem viele Neuheiten, weihnachtliche Decken und kuschelige Sofakissen. Diese mussten ausgepackt, einsortiert und dekoriert werden. Was dazu geführt hat das wir beinahe die ganze Abteilung umgenudelt haben. Das war ja auch bitter nötig, denn zum Teil hatten wir noch sommerliche Farben dekoriert. Nun herrschen moderne Herbsttöne vor und der erste Warenträger ist mit Weihnachtstischdecken bestückt.

Wenn Du jetzt denkst „Oh das ist viel zu früh“ täuschst Du Dich. Dieses Jahr kamen aufgrund der Auswirkungen der Pandemie sämtliche Weihnachts-Themen ein paar Wochen Später als gewohnt.

Deshalb wird auch gerade erst diese Woche die Fläche für den Weihnachtsmarkt bestückt. Und diese ist wie die letzten Jahre auch schon… bei uns im 5. Stock!

Umbau Umbau Umbau

Etwa ein drittel der Verkaufsfläche auf meinem Stockwerk wurde diese Woche umgebaut. Offiziell musste ich dabei nix tun, sondern meine normale Verkaufstätigkeit fortsetzten.

Zeitweise waren bis zu 5-6 Kollegen aus anderen Bereichen auf meinem Stockwerk tätig, zuerst die Damen aus dem Warenteam der Damenkonfektion, die die reduzierten Blusen und Pullis eingepackt haben. Das ging ja recht schnell.

Dann kamen die Haustechniker um die Warenträger für den Weihnachtsmarkt aufzubauen. Du kannst Dir sicher vorstellen das ganz andere Möbel gebraucht werden um Porzellanengelchen, Christbaumkugeln und Lichterketten zu präsentieren. Die Möbel dazu waren in einem externen Lager seit dem Lockdown eingelagert und dementsprechend Staubig und Deckig… also mussten erst mal die Putzfrauen kommen und alles sauber machen.

Leere Regale und rumstehende Wägen mit Ware haben eine anziehende Wirkung auf eine ganz bestimmte Art von Kunden. Sobald irgendwo im Haus eine „Baustelle“ ist, sind sie da… die Kunden die denken nun gibt es da was besonders günstig. Folglich hatte ich genau an den Chaotischsten Tagen einen Bomben-Umstatz.

Die Schnäppchenjäger haben mir die angrenzende Tischdeckenabteilung zerwühlt, was aber nicht schlimm war weil ich diese ja eh für die viele neue Winterware umräumen musste. Aber dadurch hängt nun wohl keine Tischdecke mehr am gleichen Ort wie letzte Woche…

Im Detail nix besonderes und das sind wir gewohnt… aber in der Summe doch ein zusätzlicher Stress. Koffer, Weihnachtsmarkt, Winterware… alles bissel viel.

Verkaufen

Es ist ja nicht so das gerade saure Gurken Zeit ist, nein die Kunden sind wieder da, und auch fast wieder so viel wie vor Corona. Unsere Umsätze werden jetzt mit den Zahlen von 2019 verglichen und letztlich ist unser Ziel es auf dieses Niveau zu schaffen. Aber das ist nach wie vor schwierig, denn das Kaufverhalten der Kunden ist immer noch anders als gewohnt.

Unser Hauptproblem ist das wir Augenblicklich weniger Personal sind als vor zwei Jahren. Es wurden zwar viele Prozesse geändert und vereinfacht, so das es weniger Nebentätigkeiten gibt die ich machen muss, aber es ist dennoch etwas anstrengend.

So viel Kollegen wie schon lange nicht mehr?

Durch die Umbauten und weil wir mit dem Weihnachtsmarkt viel zu spät dran sind hat man uns ganz viele Kollegen hoch geschickt. Zeitweise waren 6-7 Kollegen am räumen bei uns auf dem Stockwerk, so viele Mitarbeiter sind wir gar nicht mehr gewohnt. Aber es wurden und werden auch gerade massive Mengen an Ware bewegt.

Der Umbau der Kofferabteilung war in zwei Tagen abgeschlossen! Die alte Fläche im Erdgeschoss ist schon längst neu bestückt.

Für den Weihnachtsmarkt kommen Tausende neue Artikel. Gestern morgen standen mindestens 20 Wägen (größer als eine Industriepalette) zum Auspacken bereit!!! Da braucht es auch viele Hände um diese Mengen auszupacken. Und gerade die kleinteiligen Artikel sind es die viel Arbeit machen… Jede Christbaumkugel ist mit Luftpolsterfolie verpackt.

Zum Glück gibt es Kollegen die das machen müssen. Ich habe lediglich vorgestern Abend die letzte Stunde (ich hatte Spätschicht bis 19:30Uhr) ein paar Nussknacker ausgepackt. (nur etwa 50 Stück!!!)

Die Aufgabenteilung finde ich eigentlich ganz okay, Auspacken und Aufbauen tun andere und ich bin dann später dafür verantwortlich die Kunden zu bedienen. Dabei ist es egal ob das eine bunter Kugel für den Weihnachtsbaum ist, eine hübsche Kissenhülle oder ein Reisekoffer für 399 €…

Das Weihnachtsgeschäft kann kommen… es wird herausfordernd!

Kategorien
Allgemein

Ideen wie man richtig Geld und Müll sparen kann

Eigentlich dachte ich dieses Thema interessiert niemanden, doch nun sind mir in den letzten Tagen mehrere Fragen und Diskussionen dazu bei Facebook begegnet. Offensichtlich ist diese doch ein Thema das die Menschen beschäftigt.

Einfache kleine Verhaltensänderungen sparen viel Müll

Mit nur kleinen Änderungen kann man sich ganz leicht umgewöhnen und damit nach und nach Müll und damit Recourcen sparen. Dadurch lebt man nachhaltiger und spart auch noch Geld.

Eines der ersten Dinge die ich abgeschafft habe ist Küchenrolle. Bei mir im Haushalt gibt es kein Zewa oder ähnliches in der Küche. Es gibt Schwämme oder Geschirrtücher die beide waschbar sind. Wenn mal etwas zum weg wischen ist dann tun die wiederverwendbaren Dinge einen sehr guten Dienst. Für ganz ekelige Situationen wo man am liebsten das Reinigungstuch entsorgen möchte habe ich in der Küche in der Nähe der Spüle ein Schrankfach mit ein paar alten zerschnittenen Unterhemden oder T-Shirts. Damit kann ich ruck zuck die Verschmutzung aufnehmen und den Lappen dann damit entsorgen. Auf diese Weise spare ich Zellstoff der aufwändig zu Küchentüchern verarbeitet werden muss, und ich nutze die „Lumpen“ also meine ausgedienten Textilien nochmal wieder.

Lumpen sparen Müll

Im Mittelalter wurde dieser Begriff für Kleidung der ganz armen Leute benutzt, dabei handelte es sich oft um die einzigen Kleidungsstücke die ein Mensch hatte und die er ständig trug bis sie in Fetzen auseinander fiel. Gott sei Dank leben wir nicht mehr in einer solchen Situation.

Aber abgelegte nicht mehr geliebte Kleidung die eigentlich noch „heil“ ist hat heute jeder zur Genüge. Doch das man diese noch für andere Dinge nutzen kann daran denken vor allem jüngere Menschen kaum. Unsere Großmütter sind noch so erzogen worden, alles aufzuheben weil man könne ja noch etwas daraus machen.

Leider kann heute kaum jemand noch nähen oder ändern, die Option alte Kleidungsstücke in neue zu verarbeiten fällt also weg. Aber aus einem Kleidungsstück aus Baumwolle oder Leinen einen Lappen schneiden kann jeder Depp. Übrigens, gewebte Baumwolle kann man auch reissen, dann gibt das schöne gerade Stücke.

Doch das ist ja gar nicht notwendig… ein Lappen um ein Küchentuch zu ersetzen muss nicht zwingend schön und korrekt rechtwinklig sein! Wenn Du die auf den Boden gekleckerte Marmelade aufwischen und entsorgen willst geht das genauso gut mit einem Fetzen von einem verwaschenen T-Shirt oder einem halben Unterhemd.

Die Werbung der Zewa-Wisch-und-Weg Tücher verspricht auch nass noch reißfest zu sein… haha das ist ein zu enges T-Shirt auch.

Wiederverwenden

Es gibt noch viel mehr Dinge die man ganz leicht wieder verwenden kann. So zum Beispiel Abschminkpads, diese müssen nicht Einweg aus Watte sein. Dazu kann man ganz einfach entweder Waschlappen oder selbst gemachte Pads nutzen. Hier ein paar DIY Ideen dazu:

Diese Waschlappen aus alter Kinderbettwäsche und Handtuch habe ich ganz schnell genäht, ist echt nicht schwierig, ein Nähprojekt für Anfänger.

Wer noch weiter gehen möchte kann auch Babywindeln und Monatshygiene auf wiederverwendbare Produkte umstellen. Das ist allerdings nicht jedermanns (äh Jederfrau) Sache, aber genauso machbar! Informationen darüber findest Du im Internet auf ganz vielen Seiten zum Thema Baby. Da dieses Thema sehr komplex ist und ich mich mit Babywindeln nicht auskenne lasse ich dies hier weg.

Handtücher nicht weg werfen

Alte Handtücher niemals weg werfen! Diese Eignen sich auch mit Flecken und kaputten Ecken vorzüglich als Wischlappen für den Boden. Je älter und verwaschener ein Handtuch ist um so geeigneter ist es um die Treppe zu Putzen oder ähnliches.

Wenn Du Dir die Haare zuhause tönen oder färben willst, sind olle und nicht mehr so schöne Handtücher sehr willkommen. Wenn dann was daneben geht ist es nicht mehr so schlimm und Du musst deine schönen Lieblingshandtücher nicht ersetzen.

Verpackungsmüll sparen im Badezimmer

Die vielen leeren Flaschen die im Badezimmer so anfallen haben mich schon immer geärgert. Schampoo, Spülung, Conditioner, Duschgel, Waschgel, Flüssigseife… all diese Flaschen müssen nicht sein! Lies in meinem Artikel „Ich will keine Flaschen mehr“ wie ich das für mich gelöst habe.

Shampoo muss nicht flüssig sein

mein erste festes Shampoo

Auf dem Bild seht ihr mein erstes Festes Shampoo und später habe ich dazu diesen Langzeitbericht geschrieben. Das abgebildete „Fleur de Shampooning“ ist nicht ganz preiswert und gibts nicht überall aber ich finde es immer noch herausragend gut! Seit dem benutzte ich nur noch feste Shampoos und habe mich durch das mittlerer Weile umfangreiche Angebot getestet. Viele andere bekannte Marken bieten nun auch eine feste Variante ihrer Produkte an. Fazit: mir kommt keine Flasche mehr ins Haus!

Verpackungen wieder verwenden

Als ich Kind war, hat meine Mutter immer sehr viel Wert darauf gelegt das ich Geschenke vorsichtig auspacke ohne das Papier unnötig zu zerreißen. Denn sie hat das Papier aufgehoben und später wieder verwendet. Ich erinnere mich noch das wir jeweils eine große flache Pappschachtel mit Geburtstags oder Weihnachtspapier hatten und wenn wir etwas verpacken wollten konnten wir aus dem Fundus etwas heraussuchen. Die Bögen würden von Kleberesten befreit und gebügelt und so waren sie auch nach Jahren noch schön und wiederverwendbar.

Später als Erwachsene habe ich eine Zeitlang sehr aktiv bei Ebay alles mögliche Verkauft. Dazu brauchte es immer wieder kostenneutrale Verpackungen. Da ich so sparsam erzogen wurde musste ich mir eigentlich nie Verpackungsmaterial kaufen. Denn alle Päckchen und Packete die ich erhielt habe ich fein säuberlich aufgehoben und wieder verwendet. Mit etwas Geschick und Klebeband kann man Luftpolstertaschen und kleine Schachteln bis zu 3-4 Mal wieder verwenden. Selbst Pizzakartons oder Schachteln von Filtertüten oder ähnliches eignen sich noch sehr gut für den Postversand.

Kleiner Tipp: hässliches Geschenkpapier lässt sich immer noch verwenden um einen Bedruckten Karton damit zu verhüllen… einfach die weiße Rückseite nach außen, damit sind dann auch alte Versandaufkleber verdeckt und es sieht sauber aus. Wichtig ist nur das das Papier stramm am Karton anliegt, es keine Wellen oder leere Ecken gibt und die Kanten gut verklebt sind.

Müll vermeiden kann so leicht sein

Verpackungsmüll zu vermeiden kann so leicht sein und sogar noch Spass machen, wenn man sich das ziel setzt aus allem noch etwas sinnvolles heraus zu holen. Hier noch ein paar kreative Anregungen:

Jede Kleinigkeit zählt!

Auch kleine Verhaltensänderungen zählen und bringen uns dem Ziel Müll und Recourcen sowie Geld zu sparen näher. Fang einfach im kleinen damit an.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf Unerwegsistdasziel.Blog

Kategorien
Allgemein Ausflugsziele

10.10. Ein toller Urlaub geht zu Ende

Ich bin zurück von meiner kleinen Deutschland Rundreise, die ich ausschließlich mit der Bahn gemacht habe.

Zuerst war ich in Hannover wo ich zusammen mit einem Freund einen gelungenen Abend in einer Karaoke-Bar verbracht habe. Mehr dazu unter „Downtown Karaokebar in Hannover“.

Hannover

Am nächsten Tag bin ich dann weiter gefahren nach Hamburg wo ich eine ganz liebe Freundin besucht habe. Sie ist gebürtige Hamburgerin und sie hat mir bei früheren Aufenthalten schon soooo viel in Hamburg gezeigt. Ich bin echt jedes mal überrascht das ihr immer wieder etwas neues einfällt.

Hamburg

Aber dieses Mal wollte sie mir jedoch eine andere Stadt zeigen. Sie wollte mit mir nach Schwerin und ich wusste zuerst nicht genau ob ich das überhaupt will. Wieder erwarten hat mir auch dieser Ausflug sehr gut gefallen. Einen Teil davon habe ich Euch schon unter „Ausflug nach Schwerin“ berichtet.

Schwerin

Das Schloss in Schwerin

Aber davon kommt die kommenden Tage bestimmt noch mehr, aber ich brauche noch ein paar Tage. Denn ab morgen muss ich wieder arbeiten und ich hab noch hunderte Fotos auf dem Handy die ich erst mal aussortieren muss.

In Hamburg war ich nur von Freitag bis Dienstag, denn am Dienstag ging es wieder mit dem Zug nach München. Diesmal hat alles einwandfrei und ohne Verspätung geklappt, nicht wie auf meiner Anreise nach Hannover, was da los war kannst Du unter „aufregende Reise mit der deutschen Bahn“ nachlesen.

München

In München habe ich ebenfalls eine Freundin besucht, die dort einen Zweitwohnsitz hat, und zum Teil auch aufgewachsen ist. Das ist natürlich fantastisch, sie konnte mir auch ganz viel zeigen und wusste auch sehr sehr viel zu erzählen. Auf diese Weise lernt man eine Stadt ganz anders kennen als wenn man nur als Tourist kommt und nur die Dinge aus den Fremdenführern erfährt.

Sie ist allerdings ganz anders drauf als die Freundin in Hamburg, die aufgrund ihrer Gehbehinderung am liebsten alles mit dem Auto macht. Die Münchner Freundin hat kein Auto und ist am liebsten zu Fuß unterwegs. Das war wirklich toll, denn so hatte ich endlich mal ausreichend Bewegung.

Wir besuchten gleich mehrere Münchner Parks und eroberten die Innenstadt zu Fuß. Das war echt toll und gar nicht anstrengend für mich,weil wir beide ungefähr das gleiche Tempo haben. Die Bilder davon folgen auch erst in ein paar Tagen, denn es sind momentan noch sehr viele und ich muss die erst mal in Ruhe aussortieren.

Wiedersehensfreude

Die Freundin in München hatte ich vor 25-30 Jahren mal Kontakt und wir hatten uns eigentlich aus den Augen verloren, bis wir uns dann vor drei Jahren wieder gefunden hatten, und in München zum zusammen Spazieren Gehen verabredeten. Das Wiedersehen fand statt, obwohl ich mir 3 Tage zuvor den Fuß verletzt hatte. Mit rumlaufen war nichts. Die Ärzte hatten mir damals gesagt ich habe eine Bänderdehnung, ich glaubte das auch. Mir war es damals ausdrücklich erlaubt mit den Gehilfen zu gehen… doch musste ich mehr und mehr feststellen das das gar nicht ging. Erst 5 Wochen später wurde der gebrochene Mittelfußknochen entdeckt!

Jetzt drei Jahre später waren wir in einem Kaffee in dem wir damals auch waren, ich erinnerte mich nicht mehr an das Lokal oder die Situation… bis ich zur Toilette gehen wollte. Diese befand sich im Untergeschoss und als ich die Treppe sah erinnerte ich mich schlagartig! Instinktiv griff ich nach dem Treppengeländer und ich erinnerte mich das ich auf dieser Treppe massive Mühe hatte mit den Gehilfen rauf und runter zu kommen. Schon manchmal komisch an was man sich erinnert.

Klönen über Erinnerungen

Über gemeinsame oder auch abweichende Erinnerungen konnten wir beide stundenlang quatschen. Echt witzig an was man sich nach so langer Zeit erinnert und wie unterschiedlich manche Situationen wahrgenommen und erinnert wurden. Wir redeten viel und lang, eines Abends sogar bist 4 Uhr morgens!

Tagesausflug nach Salzburg

Am Samstag sind wir dann gemeinsam mit dem Zug nach Salzburg gefahren um uns dort mit einer weiteren Fan-Freundin zu treffen, die wir beinahe genauso lang kennen. Sie zeigte uns wieder zu Fuß die schönsten Sehenswürdigkeiten in Salzburg. Selbstverständlich nicht ohne die eine oder andere Einkehr mit viel quatschen.

Postkartenwetter in Salzburg im Vordergrund der Dom

In Salzburg hatten wir echt Glück mit dem Wetter, es war strahlend blauer Himmel und wir konnten viele schöne Fotos machen. Und selbstverständlich hatten wir drei Mädels sehr viel zu erzählen.

Von der Festungsbahn war ich so beeindruckt das ich sogar gleich mehrere Facebook Videos davon gemacht habe: Fahrt nach oben und die Fahrt nach Unten. Nicht ganz sachlich und ernst gemeint aber es hat Spaß gemacht.

Da es sich um Facebook Videos handelt kann ich diese leider hier nicht direkt einbetten, wenn Du es sehen willst musst Du bitte dem Link folgen.

In dem zweiten Video wo wir wieder runter fahren wollen erwähne ich eine Holz-Seilbahn. Damit ist die Standseilbahn in Stuttgart gemeint. Wenn Du magst schau Dir doch mal meinen Beitrag vom 25.4.2019 an.

Schrittziel erreicht

Obwohl die Freundin in Salzburg ausdrücklich gewünscht hat das wir nicht zu viel laufen kamen wir drei dann doch wieder erwarten auf eine stattliche Schrittzahl:

so sieht das aus wenn wir drei nicht viel rum laufen wollen…

Mein Urlaub war also auch ein aktiv Urlaub… ich mag einfach faul an nem Strand liegen nicht. Das finde ich langweilig. Städte entdecken mit lieben Freunden macht doch da viel mehr Spaß.

So nun muss ich aber zum Schluss kommen, denn ich will früh zu Bett gehen. Und vorher noch ein warmes Bad genießen. Ich freue mich nun auf mein eigenes Bett (das ist doch immer das schönste am zurück kommen, oder?)

Vielen Dank für deinen Besuch auf unterwegsistdasziel. blog

Kategorien
Allgemein

8. Oktober von wegen 10 000 Schritte

Uff heute bin ich echt etwas erledigt. Ich befinde mich gerade bei Birgitt in München und sie ist noch viel mehr Spaziergangbegeitert wie ich. Sie besitzt keinen PKW und legt so viele Wege wie möglich zu Fuß zurück. Sie ist also beinahe noch besser im Training als ich.

Heute haben wir eine Tour am Starnberger See gemacht. Mit der S-Bahn (zu der wir natürlich gelaufen sind) bis an den See gefahren und dort die Gegend erkundet.

Zuerst waren wir auf der Roseninsel, die man nur mit einer klitze kleinen Fähre erreicht. Die kommenden Tage werde ich Euch noch detaillierter berichten, denn ich bin jetzt etwas sehr erschöpft und ich gehe gleich schlafen.

Vorbei an Schloss Possenhofen, wo die Kaiserin Sissi aufgewachsen ist und wo zum Teil die Sissi-Filme gedreht wurden. Update 9.10.: wie ich gerade erfahren habe stimmt das gar nicht, die Filme wurden woanders gedreht.

Am See habe ich gaaanz viele tolle Fotos gemacht, die ich die kommenden Tage erst mal sichten und sortieren muss. Ganz sicher werde ich Euch hier einige davon zeigen.

Aber das wichtigste jetzt gleich:

Ich wollte mindestens 10 000 Schritte laufen

Doch mit der richtigen Begleitung, die genauso gerne läuft, da wird es auch mal eben das doppelte !

So, nun muss ich aber ins Bett, denn morgen früh müssen wir früh aufstehen denn wir fahren nach Salzburg.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Kategorien
Fotografie Produktempfehlung Verkehrsmittel

Der Alp Days Hase

Heute schreibe ich über einen kuscheligen kleinen Plüschhasen, dem ich hier in München begegnet bin. Er hat eine ganz besondere Funktion und repräsentiert die Charity-Aktion der Vespa Alp Days.

Die Vespa Alp Days sind ein regelmäßiges Vespa-treffen bei dem sich bis zu 1800 Vespisti (für Laien: engagierte Vespa-Fahrer) einmal im Jahr in Zell am See treffen. Eine gute Zusammenfassung dieses besonderen Events kannst Du in diesem Video gucken.

Jedes Jahr gibt es eine „Plüschtierjagt“ die ähnlich einer Schnitzeljagt funktioniert. Im Jahr 2019 wurde ein Plüschhase gejagt. Jeder Teilnehmer hat einen sogenannten „Alp Days Hasen“ erhalten. Eine Teilnehmerin hatte dann die Idee für diese außergewöhnliche Trophäe eine eigene Facebookseite zu kreieren. Ziel war es damit die Charity Aktionen der Alp Days Familie zu bewerben.

Birgitt Pieler in Zell am See

Die Seite „Der Alp Days Hase“ kam gut an, zuerst nur bei den Teilnehmer doch die Bekanntheit stieg weil immer wieder verschiedene Besitzer dieser Hasen lustige Bilder in verschiedenen Situationen teilten. Irgendwann wurde die Stadt Zell am See auf die Seite aufmerkam und bot an für jedes gepostete Alp Days Hasen-Bild einen gewissen Betrag zu spenden.

Das motivierte meine Freundin Birgitt Pieler dazu, zusammen mit dem Hasen verschiedene Prominente zu treffen um Fotos zu sammeln.

Der Alp Days Hase mit Autorin Rita Falk und Christian Tramitz in der Mitte Birgitt Pieler bei einer Lesung in München
Mein persönlicher Alp Days Hase trinkt gerne Münchner Bier

Der Alp Days Hase sammelt Spenden die für Krebskranke Kinder gespendet werden. Nähere Informationen findest Du unter Vespa Alp Days Family Charity. Wenn Du diese Aktion unterstützen möchtest Freut sich der Alp Days Hase über ein „Gefällt mir“ auf seiner Facebookseite.

Auf dem Marienplatz in München mit dem Alp Days Hasen.

Vielen Dank an Birgitt Pieler für die Informationen und den kuscheligen Hasen. Und an Dich vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Kategorien
Allgemein Ausflugsziele Sehenswürdigkeit

Ein Ausflug nach Schwerin

Am Sonntag, den Tag der deutschen Einheit haben wir einen Ausflug nach Schwerin gemacht. Mit dem PKW sind wir von Hamburg in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gereist.

Schwerin war ein Vorschlag meiner Gastgeberin in Hamburg. Sie meinte das sei sehenswert und ich solle mich warm anziehen…

Zugegeben ich wusste von Schwerin zuvor fast nichts, eigentlich nur das es in der ehemaligen DDR liegt… ich hatte gar keine Ahnung von der genauen Lage noch über die Landschaftlichen Begebenheiten in der Umgebung.

Das meine Begleitung unbedingt drängte das ich die dicke Jacke mit der Kapuze anziehe bezog ich auf die Tatsache das die Cabrio fährt und das Dach nur wenn es unbedingt sein muss geschlossen lässt.

Zieh die warme Jacke an

Wir fuhren wirklich fast die ganze Strecke mit geöffneten Verdeck und ich war um meine Kopfbedeckung dann doch ganz glücklich. Auf der Fahrt zeigte mir meine Begleitung wo früher die deutsch-deutsche Grenze verlief und machte mich auf die Landschaftlichen Unterschiede in West und Ost aufmerksam. Auf der Fläche der ehemaligen DDR sind heute noch die Felder viel größer und weniger von Bäumen und Sträuchern unterbrochen wie im Westen.

Im Stadtgebiet von Schwerin angekommen fuhr sie bewusst durch einen Stadtteil mit unzählig hässlichen Plattenbauten. In manchen Straßen sieht es wirklich noch aus wie in der DDR. Doch dann fuhren wir direkt zum alten Stadtkern. Ich war ganz überrascht von soo viel Wasser… doch dann entdeckte ich das riesige Schloss mit den detailreichen unzähligen Türmen! Sie erklärte mir „Das ist Deutschlands schönster Landtag“. Die Räume der Landtags sind tatsächlich in diesem sehr prunkvollen Schloss untergebracht.

Schweriner Schloss von der Strassenseite aus.

Fast etwas verschämt fiel mir da unser Landtag in Stuttgart ein… ein schmuckloser Quader neben dem Schloss, das gegen das dieses Bauwerk wie eine Garage wirkt.

Rundfahrt mit dem Schiff in Schwerin

Vor lauter Schloss gucken hab ich gar nicht bemerkt das meine Begleitung das Auto direkt bei einer Schiffsanlegestelle geparkt hatte. Wir gingen direkt zum Ticketschalter für die Rundfahrten und sie erstand dort zwei Tickets. Das entsprechende Schiff sollte nur Minuten später ablegen.

Zuerst dachte ich das wir nur in der Nähe des Schlosses fahren würden und dies von der Seeseite aus besichtigen würden. Aber die Fahrt sollte 1.5 Stunden dauern. Doch schon bald musste ich feststellen der See ist viel größer als ich dachte und wir fuhren über schmale Kanäle zu zwei weiteren Seen. Ich war echt beeindruckt von der Schönheit dieser Gegend.

An den Ufern dieser verwinkelten Seen überall kleine Häuschen, die wie aufgereihte Perlen nebeneinander liegen. Viele kleine Bootshäuser mit Giebeldächern die zum Teil mit Reet gedeckt sind. Liebevoll verschieden gestaltet. Natürlich jedes mit eigenem Bootssteg. Allerdings waren die zugehörigen Boote wohl alle schon für den Winter im Bootshaus versteckt. So waren nur wenige Boote zu sehen.

Hübsche kleine Bootshäuser

Hier haben sich alle schon auf die Wintersaison eingestellt und es erschien etwas überraschend das die Rundfahrten der Weissen Flotte Schwerin noch stattfanden. Auf deren Webseite konnte ich nun erfahren, das die Schiffe noch bis zum 17.10. verkehren. Ein paar tolle Impressionen von den eingesetzten Schiffen findest Du unter https://weisseflotteschwerin.de/galerie/

Bootshäuser am Schweriner See

Ich war fasziniert von den kleinen Häuschen und habe nun festgestellt das man diese sogar vereinzelt mieten kann. Unter Bootshaeuser.de gibt es entsprechende Angebote.

Doch die meisten Häuser sind in privater Hand und oft echte Kleinode.

Bootshaus am Schweriner See

Die Rundfahrt auf dem Schiff hat mir sehr gefallen. Wir saßen die ganze fahrt über auf dem Oberdeck doch wir genossen die Fahrt trotz des etwas frischen Windes. Ich war sehr froh um die dicke Jacke und nun verstand ich auch warum meine Freundin wollte das ich mich warm anziehe.

Ich muss eingestehen ich hatte nicht damit gerechnet das mir Schwerin und Umgebung so sehr gefällt. Über diesen Teil unserer Heimat wusste ich bisher einfach zu wenig dabei ist diese Gegend sehr sehenswert und was ganz anderes als Nord oder Ostseeküste.

Nach der Schiffsrundfahrt haben wir das Schloss besucht, von dem man wegen den Corona-Auflagen nur einen kleinen Teil besichtigen konnte. Aber selbst dieser hat mich beinahe erschlagen. Das Schloss ist so voller üppiger prunkvoller Details, darüber werde ich nach meiner Reise noch mal detailierter Berichten.

Deckenverzierung im Thronsaal des Schweriner Schlosses

Heute befinde ich mich in München wo ich heute Vormittag schon wieder ein Schloss (von außen) besucht habe. Hier gibt es auch sehr viel zu sehen und gleich gehen wir auch noch einmal los um bei Sonnenuntergang beim Riesenrad sein wollen. Es wird also die kommenden Tage wieder viele neue Fotos hier auf unterwegsistdasziel.blog geben.

Vielen Dank für Deinen Besuch und komme hoffentlich bald wieder!

Kategorien
Allgemein Ausflugsziele

Zehntausend Schritte in Hamburg

Heute war ich in Hamburg unterwegs. Zur Zeit verbringe ich ein paar Urlaubstage bei einer Freundin die in der Hansestadt beheimatet ist. Doch heute hatte sie einen Termin und somit keine Zeit etwas mit mir zu unternehmen. Deshalb bin ich heute auf eigene Faust los gezogen.

Am Anfang dieses Urlaubs habe ich vollmundig verkündet das ich täglich zehntausend Schritte gehen will. Das habe ich aber schon in den ersten drei Tagen in Lörrach nicht hin bekommen. Am Donnerstag saß ich dann 7 Stunden im Zug und am Abend in Hannover hatte ich Zuviel Gepäck dabei, so das wir dann entgegen der ursprünglichen Planung ein Taxi genommen haben.

Also hatte ich heute das Ziel wenigstens am heutigen Samstag mein Schrittziel zu erreichen. Allerdings sah es am Morgen noch nach ziemlich düsteren Wetter aus. Laut Wetterbericht sollte es am Nachmittag zu Regen kommen also entschloss ich mich schon Vormittags los zu laufen.

Die Freundin wohnt recht zentral, nicht sehr weit vom Hauptbahnhof und Alster. Sie wollte mir erklären wie ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt komme, aber das lehnte ich ab. Ich wollte doch unbedingt laufen. Um zumindest den Tag im ICE und den faulen Freitag in Hannover auszugleichen.

Mein Spaziergang in Hamburg

Durch hilfreiche Tipps meiner Gastgeberin, die in Hamburg aufgewachsen ist und sich wirklich sehr sehr gut auskennt, konnte ich eine Route entlang zusammenhängender Parks Richtung Alster nehmen. Das war nicht der kürzeste Weg aber angenehm zu gehen.

Das Wetter war noch etwas düster und kühl und ich trug wirklich meine Winterjacke. Doch nach 1-2 km Fußmarsch wurde mir diese zu warm und ich band sie mir um den Bauch.

An der Außenalster

Auf dem Fußwegen rund um die Alster war viel los. Zahlreiche Spaziergänger, Gassigänger, Jogger, Radfahrer und Touristen waren auf den Rundwegen unterwegs. Besonders die vielen Jogger motiviereten mich zu weiter gehen. Denn zum Teil waren diese im Rentenalter und rannten mir einfach davon.

Die Touristen erkannte man schnell daran das sie ständig stehen blieben und Fotos machen, also könnte man mich auch zu den Touristen zählen. Obwohl ich hier nun schon öfter unterwegs war und schon gefühlt hunderte Fotos von der Location habe konnte ich mich nicht beherrschen und musste Bilder machen.

An einigen Stellen waren sogar professionelle Fotografen mit riesigen Objektiven platziert, die die Segler (Entschuldigung Seglerinnen!) fotografierten. Denn dieses Wochenende fand der „Helga-Cup“ statt. Das ist die weltweit größte Segelregatta nur für Frauen. Diese wurde sogar bei youtube gestreamt:

Also waren die Leute, die ich für Fotografen hielt, wohl teilweise Kameraleute die das ganze gefilmt haben.

Strecke für Sportler

Der Fußweg rund um die Alster ist beliebte Stecke für Sportler, da sieht man die super aufgestylten Fashionitas die mehrfach die gleichen 500m entlang joggen um gesehen zu werden. Bodybuilder beim Schaulaufen die bei gerade mal 15 Grad kaum bekleidet ihre Muckis zeigen wollen. Aber auch normale Leute die sich durch Bewegung an frischer Luft etwas gutes tun wollen.

Irritiert war ich im ersten Moment von einer Gruppe junger Männer die mich mit strammen Schritt und Wanderausrüstung wortlos überholten. Jeder mit einer Flasche Wasser in der Hand und einer Nummer auf dem Rucksack… Als weitere Männer mit Nummern auf dem Rücken vorbei kamen konnte ich es erkennen. Es handelte sich um Teilnehmer des Nord Marsch Sportevent, die an diesem Tag die 55 KM gehen wollten!

Informationen über dieses Sportevent habe ich erst hinterher hier gefunden. Später an der Strecke fand ich dann ein Hinweis Schild für die Teilnehmer „Halte durch, ab hier nur noch 40 Kilometer“ !

Angesichts dieser sportlichen Leistungen war ich dann hoch motiviert es rund um die Außenalster zu schaffen. Das sind so etwa 7 km, glaubte ich in Erinnerung zu haben. Denn ich habe das vor Jahren schon mal machen wollen, ich hatte aber jedes mal irgendwo abgebrochen. Das heißt ich bin jedes Teilstrück schon mal gelaufen, aber nie alles auf einmal.

Dadurch das so viele Leute unterwegs waren, war es auch echt kurzweilig und interessant. Es waren schon einige sehr interessante Erscheinungen dabei. Ich vermute irgendwo in der Nähe war eine Games-Convention oder sowas. Denn mir kam ein Samurai mit blauen Haaren entgegen. der ein riiiiesiges Samuraischwert trug…

Witzig fand ich auch den älteren Herrn auf einem Fahrrad mit Glatze und grün gefärbten wallendem Bart den er als flatternde Fahne hinter sich her zog…

im Hintergrund Teilnehmer der Segelregatta „Helga-Cup)
An der Alster

Mittagspause bei Bobby Reich

Als ich glaubte über die Hälfte meiner Tour geschafft zu haben bin ich bei Bobby Reich eingekehrt. Dort habe ich über eine Stunde verweilt, aber eigentlich nur weil die Bedienung fast 20 Minuten brauchte um mich wahr zu nehmen. Dabei war ich nur der erste Gast der sich in dem Außenbereich direkt ans Wasser gesetzt hat. Als ich ging waren dann fast alle Tisch in der Reihe belegt.

Als ich weiter ging war ich wieder fit und motiviert. Meine Handyapp mit der ich die mindestens 7 km ,die etwa 10 000 Schritte entsprechen, mitzählen wollte hatte einen Teil des Weges nicht mit aufgezeichnet und zeigte an ich sei über das Wasser gelaufen. Ich hatte also gar nicht mehr wirklichen Überblick.

Als ich schon fast wieder an die Stelle kam wo ich auf den Alsterspazierweg gestoßen war fühlte ich mich doch etwas erschöpft und hielt Ausschau nach einem der überall in der Stadt verfügbaren Elektro-Rollern.

Vor paar Jahren hatte ich hier in Hamburg mal einen von Lime ausprobiert. Wie das war kannst Du unter „unterwegs in Hamburg mit Lime“. Doch heute fand ich keinen Roller dieser Firma und so probierte ich einen von Bolt aus. Ich muss sagen die Installation der App und die Anmeldung gingen echt schnell und der Roller funktionierte einwandfrei!

Ich fuhr also mit diesem Elektroroller auf dem ich bisher keinen Meter gefahren war zurück bis zu der Straße wo meine Bekannte wohnt. Ich war ganz überrascht das dies möglich war, denn mit dem Lime durfte ich damals nur bis zu nahen S-Bahn Station. Wie es aussieht wurden die Bereiche wo die Roller abgestellt werden dürfen für alle Anbieter sehr erweitert.

Schrittziel weit übertroffen

Als ich dann wieder in der Wohnung war habe ich genauer nach geschaut wie viel ich denn nun wirklich gelaufen bin.

Das hat mich dann doch etwas überrascht:

Ich war heute über 11 km unterwegs und hab es fast nicht gemerkt. Schon erstaunlich wie einem eine andere Umgebung und viele andere Sport treibende Menschen motivieren können…

Diesen Text habe ich Sonntag morgen erst fertig stellen können, er bezieht sich aber auf Samstag den 2. Oktober.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Kategorien
Allgemein

1. Oktober Blogstatistik vom Vormonat und 500. Beitrag in diesem Blog

Herzlich willkommen zu meiner kleinen Berichterstattung, eigentlich war sie am 1. geplant aber da ich augenblicklich unterwegs bin kann ich nicht immer alles so erledigen wie ich das vorher dachte.

Doch bevor ich die Hosen herunter lasse und meine Besucherzahlen veröffentliche, möchte ich Euch verraten das dies der 500ste veröffentliche Artikel auf unterwegsistdasziel.blog ist! Wenn Du nicht alle gelesen hast ist das also nicht schlimm. Um ehrlich zu sein ich erinnere mich auch nicht mehr an jeden einzelnen und mit Sicherheit werde ich bald mal wieder die ganz alten Texte durchforsten und alles was doof oder nicht mehr aktuell ist löschen. Aber heute sind es mit der Veröffentlichung dieses Textes dann

500 Beiträge

Einen sehr großen Anteil bildet mein „Lockdown-Tagebuch“ das mich während des zweiten Lockdowns täglich begleitet hat. Sicher ist das nicht für jeden besonders spannend, aber ich werde diese Einträge auf jeden Fall noch länger aufheben, weil sie eine Erinnerung an eine ganz besondere Zeit dokumentieren.

So war das September 2021

Im September wurde mein Blog 9055 mal aufgerufen. Das sind etwa 500 Zugriffe weniger als im Vormonat. Ein Jahr zuvor waren es im September ziemlich genau Zehntausend Zugriffe mehr. Das war die Zeit wo meine Nähanleitung für eine Behelfsmaske extrem viele Besucher anzog. Das Thema Masken nähen interessiert jetzt allerdings niemanden mehr.

Die Zugriffe im September wurden von 6685 Besuchern generiert, das waren weniger als im August, aber mehr als die zwei Monate davor.

Die Erfolgreichsten Artikel im September 2021

Der am meisten aufgerufene Artikel war „Meine Erfahrung mit dem Varizen Stripping“ mit 765 Aufrufen. Dies habe ich aber nur zu einem Teil meiner Aktivität in einer Facebookgruppe über Krampfadern zu verdanken. Die Meisten Besucher kamen tatsächlich über Suchmaschinen. Mein Erfahrungsbericht über die beiden Operationen wurde um August durchschnittlich 28 mal am Tag aufgerufen.

An Zweiter Stelle mit 576 Zugriffen landet „Fische häkeln für die Landesgartenschau“. Diesen Beitrag hab ich paarmal in Häkelgruppen, sowie auf der Seite der Landesgartenschau beworben, doch zu meiner Überraschung kommen immer mehr Besucher von Pinterest, dort kommt mein Titelbild mit dem Orangefarbenen Fisch gut an.

An dritter und vierter Stelle rangieren meine Beiträge „Makramee lernen: Mini Wandbehang aus Topflappengarn“ und „Eine Decke aus Grannysquares“. Das freut mich sehr das Handarbeitsthemen so gut ankommen, doch ich vermute das dies in den Wintermonaten eher noch mehr wird.

Wo sind die Reisethemen?

Der Erfolgreichste Beitrag zum Themenbereich Reisen/ Verkehstmittel war im September „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung“ mit 275 Zugriffen. Der September war für ihn der zweit erfolgreichste, obwohl er schon über zwei Jahre alt ist. Diesen Artikel habe ich nicht bei Facebook beworben und die Besucher kamen alle über Suchmaschinen zu mir.

Wie schneiden die neuen Beiträge ab?

Die im September neu verfassen Artikel sind allesamt noch nicht so häufig besucht, klar weil fast keine Handarbeitsthemen dabei waren und ich in diversen Facebookgruppen wiederholt die älteren Anleitungen beworben habe.

Aber eine traurige Überraschung gab es!

Mein Text „Mir fällt keine passende Überschrift ein“ , den ich dann später um das Wort „Vergänglichkeit“ erweitert habe, wurde über 70 mal angeklickt. In dem Text habe ich mir ziemlich spontan meinen Frust und meine Trauer vom Leib geschrieben, denn es gab einen überraschenden Todesfall in meinem Bekanntenkreis.

Das war auch mit einer der Gründe warum ich im September nicht immer so gut drauf war und deshalb etwas wenig für den Blog gemacht habe. Ich hoffe das der Oktober wieder etwas produktiver wird!

Im September habe ich 13 Beiträge veröffentlicht

Kategorien
Allgemein Ausflugsziele

Downtown Karaoke & Bar in Hannover

Gestern Abend war ich nach meiner etwas abenteuerlichen Reise mit der Bahn direkt vom Bahnhof aus bei der „Bayrischen Botschaft“ lecker essen und danach zum Karaoke in der Downtown Bar.

Wenn Du meinen Bericht über die gestrige Anreise noch nicht gelesen hast, dann hole das unbedingt nach. Dann wird Dir klar, das ich etwa 45 Minuten später angekommen bin, was unsere Zeitplanung etwas durcheinander brachte. Statt zuerst das Gepäck abzuladen sind wir direkt ins Nachtleben gestartet.

Das Restaurant „Bayrische Botschaft“ heißt eigentlich Paulaner am Thielenplatz. So ein zünftiges Lokal hätte ich hier in Hannover nicht erwartet. Umso überraschter war ich über das gemütliche Ambiente in dem liebevoll eingerichteten Wirtshaus. Wir bekamen einen Platz unter einem Kastanienbaum zugewiesen und es gab es reichhaltiges und leckeres Essen!

Nach dem Essen habe ich die gepflegten und relativ geräumigen Toiletten genutzt um mich um zu ziehen. Für die Zugfahrt hatte ich Sicherheitshalber nochmal Stützstrümpfe an, und dazu einen Rock weil das einfach angenehmer ist. Für die Karaoke Bar habe ich diesen dann gegen eine Jeans getauscht.

Downtown Karaokebar

Die Downtown Karaokebar liegt nicht weit entfernt. Beides in der Nähe des Hauptbahnhofst. Die Downtown-Bar befindet sich in der Prinzenstrasse 8 und ist vom Bahnhof aus in 10 Minuten erreichbar. Allerdings hätte ich als Ortsfremde sie wohl kaum gefunden. Die Bar Befindet sich in einem beinahe Historischen Gebäude und sieht von außen so gar nicht nach Bar aus. Die Räumlichkeiten befinden sich im ersten Stock und man erreicht die Bar über ein breites Treppenhaus, das wirkt als kommt man in ein Geschäftsgebäude. Nur ein Kleiner Aufsteller auf dem Gehweg gibt einen Hinweis auf das Lokal.

Schönes Ambiente

Die Karaokebar besteht aus einem grossen leicht verwinkelten Raum mit angenehmer Beleuchtung. Es gibt mindestens 20 kleine Tische die auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind. Es gibt Stehtische und normale Sitztische aber immer mit bequemen Lederstühlen. Die Farbgestaltung ist eher modern und schlicht, aber es gibt Bunte Lampen und im Verlauf des Abends auch Diskolichter.

Die Bühne ist etwa 50 cm hoch und bietet selbst für Gruppen mit 8-10 Sängern genügend Platz. Der Bühnenhintergrund ist eine Projektionsfläche für die Texte aber auch über den Raum verteilt gibt es mehre Monitore die das Karaoke-Video zeigen.

Was ich auch gut gelöst finde ist das direkt mittig vor der Bühne ein weiterer Bildschirm für den Sänger ist, dieser schaut also das Publikum immer an, auch wenn er noch „am Text klebt“.

Die Tonqualität würde ich als Laie als sehr sehr gut bezeichnen. Auf der Bühne hört sich der Sänger selbst sehr gut. Es gab keine unangenehmen Störungen wie knacken oder Rückkoplungen. Meine Begleitung ist Musiker und tritt regelmäßig an verschiedenen Orten auf er bezeichnet den Sound hier auch als sehr gut.

Einzig als es gegen später sehr voll wurde und der Geräuschpegel der Zuschauer sehr hoch wurde hatten wir bei 2-3 Liedern den Eindruck der Gesang sei zu leise. Dafür hat uns aber auch keiner die Ohren abgebrüllt.

Über Öffnungszeiten und Veranstaltungen in der Downtown-Bar kann man sich auf deren Facebookseite informieren.

So war mein Karaoke-Abend in Hannover

Als wir in der Downtown-Bar ankamen waren vor uns vielleicht 2-3 Gäste da. Doch schon bald kam eine kleine Gruppe dazu. Ohne langes Blabla oder Begrüßung ging es los. Die erste Stunde sangen mein Begleiter, ich und zwei Frauen aus der anderen Gruppe abwechselnd. Das ist echt angenehm wenn man sich in einer fremden Location erst mal mit nur wenig Publikum eingrooven kann.

Doch nach und nach kamen immer mehr Leute und es kamen dann auch weitere Sänger an die Reihe.

Es war schon fast 22 Uhr da kam eine große Clique Jugendliche rein. Die Jungen Leute waren Maximal 20 Jahre alt und unterhielten sich teilweise in Italienisch , Spanisch und englisch. Sie schoben mindestens 3 Tische zusammen und bis sie endlich alle saßen war es etwas sehr laut und unruhig. Dann kamen noch mehr dazu und es waren wohl um die 30-40 Jugendliche die sich wohl alle untereinander kannten.

Ich dachte schon „oh weia, jetzt kippt die Stimmung“ aber das war nicht der Fall. Die „Kids“ gingen begeistert mit als die anderen Gäste sangen.

Als dann eine junge Dame aus der Gruppe dran war applaudierten sie sehr laut und irgendwie sprang der Funke über, ab da wurde jeder Sänger jubelnd empfangen.

Total krass fand ich als ich aufgerufen wurde und nicht schnell genug auf dem Weg zum Moderator war. Ein Tisch voller junger Leute begann „U-Schi U-Schi“ zu brüllen bis ich auf der Bühne war. Wenn man so angefeuert wird macht das Singen noch mehr Spaß.

Die Stimmung wurde sehr ausgelassen und herzlich und jeder feierte jeden Sänger egal ob gut oder schlecht gesungen wurde. Wobei eigentlich kein wirklich schlechter Auftritt dabei war. Es gab keine Besoffenen bei denen ich den Titel nicht erkennen konnte…

Aber es wurden ein paar Titel dargebracht die ich zuvor noch nicht kannte. Das finde ich meist sehr interessant, aber das ist oft ein Stimmungskiller. Aber nicht gestern Abend. Auch nach einer Ballade waren die Leute schnell wieder in der Stimmung mit zu gehen.

Mein persönlicher Karaoke Höhepunkt

Das es relativ gut ankommt wenn ich „Hit me Baby one more Time“ singe, kenne ich bereits. Aber gestern Abend war der Hammer. Die italienischen (oder spanisch keine Ahnung) Jugendlichen tanzten ausgelassen direkt vor der Bühne und sangen mit, eine supertolle Stimmung! Die Kids feierten mich richtig. Das hat mir so grosse Freude gemacht, ich war danach wie berauscht. Ich kann Musiker gut verstehen die süchtig danach sind.

Doch auch die Auftritte der anderen Teilnehmer habe ich sehr genossen und öfters getanzt und mitgesungen. Es war ein wunderschöner Abend und ich finde es hat sich der Weg nach Hannover dafür gelohnt.

Kurzer Besuch in Hannover

Übernachtet habe ich bei einem Freund, auf einem komfortablen elektrisch aufblasbaren Gästebett im Wohnzimmer. Am Morgen haben wir erst mal lange ausgeschlafen und so gegen 10 Uhr gab es dann Frühstück.

Der Bekannte ist ambitionierter Musiker und er hat mir ein paar Songs aus seinem Repertoire vor gespielt. Ein kleines Livekonzert nur für mich alleine! Ich fühle mich geehrt. Überhaupt finde ich es bemerkenswert das jemand der so toll singen und Songs schreiben kann mit mir zum Karaoke geht.

Am Nachmittag war ich noch ein wenig alleine in der Stadt unterwegs. Beine Bewegen und ein wenig City gucken. Jetzt sitze ich im ICE nach Hamburg wo ich eine weitere Freundin besuche.

tolles Wetter zu Spazieren in Hannover

Kategorien
Allgemein Bahnhof Verkehrsmittel

Aufregende Reise mit der deutschen Bahn

Heute schreibe ich wie angekündigt von unterwegs. Ich sitze gerade im ICE und hab den Laptop in das Wlan der Bahn eingeloggt.

Wie erhofft funktioniert das Wlan bis jetzt ganz gut und es hat auch ausreichend funktionierende Steckdosen. Was ja auch zu erwarten war, denn ich habe ja ein Ticket erster Klasse…

So war meine Reise geplant:

  • S-Bahn nach Basel Badischer Bahnhof
  • ICE 108 bis Mannheim
  • ICE 576 nach Hannover

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…

Gestartet bin ich um 11:02 bei bestem Wetter und Sonnenschein in Lörrach, das die S-Bahn eine Minute Verspätung hatte machte mich nicht mal nervös, denn ich wusste das ich in Basel ausreichend Zeit hatte zum umsteigen.

Als die S-Bahn in den Badischen Bahnhof einfuhr konnte ich meinen ICE schon stehen sehen. Es war mir gleich klar das dies meiner ist, weil ich wusste auf welchem Gleis er fährt.

Mit meinem doch etwas überdimensionierten Koffer bin ich dann die Treppe zur Unterführung runter. Der Koffer ist heute nicht ganz so schwer wie er aussieht, also ging es mit der Treppe nach unten ganz gut. Aber dann entschloss ich mich doch lieber die Rampe nach oben zu meinem Abfahrtsgleis zu nehmen. Vor mir ging eine junge Frau mit Skateboard in der Hand die ziemlich schnell ging… bis sie entsetzt stehen blieb, fluchte und umdrehte. Sobald ich auf die Höhe kam wo sie stehen geblieben war ahnte ich Schlimmes… der Zug stand nicht dort wo wir ihn vermuteten. Hä? Ich hab ihn doch eben noch gesehen… Auf einem anderen Gleis fuhr gerade ein laut ratternder Güterzug, also hätte ich den Zug auf nicht abfahren hören können, geschweige denn irgendwelche Durchsagen verstehen.

Doch dann kam mir ein Bahnmitarbeiter mit Handy am Ohr im Laufschritt entgegen und fuchtelte mit einem Arm… er deutete mir und nach mir folgenden Fahrgästen das der Zug ganz am anderen Ende des Bahnsteiges stand. Der Grund dafür ist mir nicht ganz klar, aber Hauptsache der Zug ist da. Ärgerlich fand ich aber dann doch das die erste Klasse ganz am anderen Ende war. Wer den Badischen Bahnhof in Basel kennt weis das die Bahnsteige sehr lang sind…

Als ich dann endlich im Zug war begegneten mir schon die ersten aufgeregten Fahrgäste, die ihren Wagon nicht fanden. Der Zug war nicht vollständig, es fehlten mindestens zwei Wagons der ersten Klasse. Zum Glück hatte ich eine Sitzplatzreservierung für einen der Wagen die wirklich da waren. Durch die fehlenden Wagen war der Erste Klasse Bereich dann doch voller als ich erwartet hatte.

Auch die frei zu lassenden gesperrten Sitze gab es nicht. Es wurden alle Sitzplätze vergeben. Bei meiner Buchung letzten Monat hatte es mir die Hälfte der Sitze als nicht Buchbar angezeigt. Nun konnte man gut erkennen das alle Sitze vergeben waren.

Zum Glück erschienen ein paar Fahrgäste nicht, so das mein Grossraumabteil nicht ganz voll wurde.

kurz vor dem Umstieg in Mannheim, da war ich noch guter Dinge

„Fahrgäste mit dem Fahrziel Hamburg bleiben bitte im Zug“

Der ICE 108 fährt nach Köln und ich wollte ihn nur bis Mannheim nutzen. Doch schon vor Karlsruhe gab es eine Durchsage das Fahrgäste mit dem Fahrziel Hamburg bis Frankfurt Fernbahnhof im Zug bleiben sollten. Ich fühlte mich durch diese Durchsage nicht betroffen, denn ich muss doch gar nicht so weit. Und wieso auch sollte ich so früh schon mit einer mich betreffenden Information rechen? Die genannte Zugnummer sagte mir nix, aber das man in Frankfurt auch umsteigen könne fand ich eigenartig. Ich dachte „ach guck an mein Zug fährt auch da lang“…

Umstieg in Mannheim

Beim Umsteigen in Mannheim waren erst mal ganz viele Menschen auf dem Bahnsteig unterwegs, es wuselte nur so. Weil ich wusste das mein Zug auf dem gleichen Gleis abfahren würde, stellte ich mich mit meinem riesigen Koffer erst Mal an die Seite und wartete bis die meisten Leute weg sind.

Dann suchte ich mir den Wagenstandsanzeiger um zu wissen wo die erste Klasse ist… und ging dort hin… komisch nur drei Personen? okay die meisten anderen kommen sicher erst noch, es sind ja noch 20 Minuten.. doch dann das:

Die kleine Schrift auf dem weißen Balken sagt:

Zug fällt aus!

Später erfolgten Durchsagen die erklärten das dieser Zug wegen eines Stellwerkausfalles nicht fährt. Und mit wurde klar das die Durchsage Fahrgäste mit Ziel Hamburg sollen im Zug verbleiben mich doch betroffen hat! Ich hatte mich jedoch ganz auf die Informationen im DB-Navigator (Handyapp) verlassen, dort wurde diese Meldung nicht kommuniziert!!!

Da Stand ich nun in Mannheim und wusste nicht wie es weiter geht. Ein netter älterer Herr der genauso betroffen war fand heraus das um 14:30 der nächste ICE Richtung Hannover geht, allerdings schockte er mich kurz mit der Aussage der Zug würde über Berlin gehen… Das stimmt natürlich nicht, der zu Fährt in die Richtung Berlin.

Augenblicklich befinde ich mich im proppenvollen ICE 278 mit Fahrziel Berlin Ostbahnhof. In diesem Bleibe ich bis Kassel Willhelmshöhe wo ich nochmals umsteigen muss.

Der Zug ist voll ich sitze in der ersten Klasse und hier sind trotzdem fast alle Sitzplätze belegt. Eine Fahrkartenkontrolle kam noch nicht hier durch, und ich hoffe das mein Ticket akzeptiert wird. Eigentlich sollte das so sein, wenn der gebuchte Zug ausfällt.

Fahrkartenkontrolle !!!

Der Bahnmitarbeiter hat gerade eben mein Ticket abgescannt und in seinem Gerät gesehen das mein Zug ausfällt und damit ist klar ich darf hier mit fahren! Gott sei Dank! Ich hatte schon Angst das es Diskussionen geben könnte weil ich ja ein Super-Spar-tiket mit Zugbindung habe. Aber diese ist bei einem Zugausfall aufgehoben. Alles in Ordnung ich bin ganz legal in einem anderen Zug.

Nun muss ich gleich in Kassel Wilhelmshöhe nochmal umsteigen und ich hoffe das dort alles glatt geht. Und wenn nicht dann schreib ich Euch nochmal eine Annekdote aus „Spass mit der deutschen Bahn“. Genug Proviant und Kleidung habe ich dabei falls es nochmal etwas länger dauert.