Samstagsplausch am 6. August

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Linkparty Samstagsplausch von Kaminrot teil. Das Bild stammt von meinem Ausflug auf den Grand Ballon und hat leider mit dem Text nichts zu tun. Ich wollte nur irgendwie ein Bild einfügen… Effektiv habe ich diese Woche kein einziges Foto gemacht.

Diese Woche war sehr anstrengend für mich. Hier bei uns im Markgräflerland kletterte die Temperatur mehrfach auf über 35 Grad. Zweimal erreichte die Höchsttemperatur 38 Grad. Was mich aber noch mehr belastet ist das es Nachts kaum noch wirklich abkühlt.

Bei einer solchen Wetterlage ist meine Wohnung fast permanent abgedunkelt. Den Balkon betrete ich nur einmal kurz früh morgens um die Pflanzen zu gießen. Mag sein das es Menschen gibt die sich bei solchen Temperaturen wohl fühlen,,, ich aber nicht,

Wobei es mir gesundheitlich besser geht wie andere Jahre. Meine Füße sind nicht geschwollen und ich kann normale Schuhe tragen. Bis zu meinen Krampfadern OPs im letzten Jahr konnte ich in solchen Hitzeperioden immer nur Birkenstocks mit den Schnallen im letzten Loch tragen.

Montag

Am Montag hatte ich meinen freien Tag und ich muss leider aus Geschäftlicher Sicht sagen das diese Planung nicht so gelungen war. Denn Montag war der erste August, der Nationalfeiertag in der Schweiz. Traditionell ist da bei uns in Lörrach sehr viel los. Doch in den vergangenen zwei Jahren war davon nichts zu spüren. Dafür dieses Jahr umso mehr.

Wirklich bedacht wurde bei der Personalplanung wohl auch nicht das die Kofferabteilung für Schweizer Kunden sehr interessant ist. Ich finde es war ein Fehler mit an dem Tag frei zu geben. Die eine Kollegin hatte diese Woche Urlaub. ich hatte frei und die Mitarbeiterin der Kofferabteilung war den ganzen Tag alleine auf dem Stockwerk. Am normalen Tagen geht das aber Montag war alles andere als normal.

Weil eine Vertreterin sich angekündigt hatte, hatte ich versprochen für dieses wichtige Gespräch ins Geschäft zu kommen. Sicherheitshalber war ich schon eine Stunde vor dem Termin da… und ich sah schon von weitem das Problem. In der Stoffabteilung stapelten sich die Ballen neben dem Schneide Tisch. Auf den beiden Angrenzenden Tischen hatten sich Berge gebildet die wohl schon von Kunden durchwühlt worden waren.

Also stempelte ich mit meiner Karte ein und begann die Stoffe aufzuräumen. Selbst wenn von jedem der Ballen die ich wegräumen musste nur ein Meter verkauft worden ist, dann war das viel… fast mehr als die ganze Woche zuvor! Die Koffer-Kollegin rannte paarmal vorbei und rief mit einen Dankesgruss entgegen aber sie war sichtlich im Stress… Ihre Hauptbeschäftigung war es immer wieder in Lager zu rennen um Nachschub für die Kofferabteilung zu holen. In der Kofferabteilung befand sich permanent eine Menschentraube und es wurde richtig viel gekauft. Ganz verständlich das die Mitarbeiterin keine Zeit hatte die Stoffe aufzuräumen.

Meiner Meinung nach hätten wir an dem Tag unbedingt zu zweit eingeplant werden müssen, alleine ist dieses Arbeitspensum nicht zu schaffen!

Dienstag

Musste ich dann alleine Arbeiten. Aber da war dann auch nicht mehr so extrem viel los. Es waren vor allem Schweizer oder Deutsche die in der Schweiz arbeiten diejenigen die uns am Montag beinahe überrannten.

Es war heiß aber die Klimaanlage funktioniert gut, trotzdem ist mein Stockwerk der Wärmste Ort im Haus. Aber erträglich. Ich konnte das Chaos vom Vortag beseitigen und Ware auspacken. Es war nur ein kleiner Wagen mit Standartware, Man merkt momentan schon das viele Ferien haben. Es gibt immer Kundinnen die genau bei solchem Wetter gerne Stoffe kaufen. Auch lassen sich viele mehr Zeit zum umgucken im Warenhaus, weil sie die Klimaanlage ausnutzen wollen.

Mittwoch

Aber erst der zweite von 5 Tagen ganz alleine. Urlaubszeit und Hitze und ich muss die ganze Woche durcharbeiten.Dieser Umstand hat mich schon beim angucken des Arbeitsplans gestresst. Und nun war erst Tag zwei und 38 Grad angesagt. Zuden gatte ich einen Zahnarzttermin vor dem ich etwas Bammel hatte. Nach einer Nacht in der ich kaum richtig schlafen konnte weil es mir zu warm war kam morgens in meine Abteilung und hätte am liebsten los geheult!

4 große Wägen mit neue Ware für die Stoffabteilung. Herbst/Winter Ware !

Winterzeug bei 38 Grad…

Dazu muss ich folgendes erklären: Wenn die Ware für die neue Saison kommt sollte diese nach Farben sortiert und getrennt von der reduzierten Sommerware aufgebaut werden. Ein Wagen füllt mindestens einen halben Stofftisch. Es ist aber nicht so das die Stofftische leer da stehen. Um neue Ware zu präsentieren muss ich erst mal Platz schaffen und die andere Ware weg räumen.

Da wir keine Stoffe ins Lager legen muss im Verkaufsraum platz gefunden werden. Früher wenn die neue Saison kam waren wir immer mindestens zu zweit oder zu dritt und eine Mitarbeiterin hat den ganzen Tag nix anderes gemacht als sich um den Aufbau der Stoffe zu kümmern.

Die damalige Kollegin die das immer gemacht hat, hatte da ein festes Konzept. Sie hat zuerst mindestens 2 Tische komplett leer geräumt, dann die Wären nach und nach ausgepackt und dabei Stapel für jede Farbe gemacht… dann wenn sie abschätzen konnte wie viel von einer Farbe da ist hat sie die Einteilung gemacht wo was hin kommt. Also jeden Ballen mindestens 3 mal bewegt… Früher,vor Corona, also in solchen Situationen noch viel viel mehr auf einmal kam.

Letztes Jahr hatten wir beim Eintreffen der Winterware ein massives Problem denn es war noch viel zu viel Ware von Sommer und vom Winter davor da. Die Corona Lockdowns hatten alles durcheinander gebrach. Wir hatten schlicht keinen Platz und mussten die Winterware bis nach der Inventur zurück halten. Das war suboptimal, denn wir hatten dadurch Wochenlang nur reduzierte Ware auf der Fläche. Dieses Jahr ist die Situation eine bessere.

Der Berg war riesengross!

Der mentalte Berg den ich zu bewältigen hatte kam mir im ersten Moment riesengross vor. Alles zu viel auf einmal. Alleine, durcharbeiten, Hitze, Inventurvorbreitung, Zahnartzt, schlecht geschlafen… ich hätte heulen können. Doch dann besinnte ich mich. „hey dieses Jahr ist es doch besser als letztes Jahr“ wenigstens ein Problem hab ich diesmal nicht, Und ich machte mir bewusst das es überhaupt nicht schlimm wäre wenn ich irgendwas nicht fertig kriegen würde…

Ich mache was ich kann und ich mache langsam

Mein Zahnartztermin soltle um 12:30 sein und noch war nicht klar wie viel er wirklich machen muss… unter Umständen hätte er eine Wurzelbehandlung machen müssen. Mit dem Bewusstsein „eventuell kann ich gar nix mehr auspacken nach der Behandlung“ begann ich die vorhanden Stoffe umzusortieren. Denn es musste ja Platz geschaffen werden.

Und bis zum Arzttermin hatte ich tatsächlich schon den ersten Wagen ausgepackt. Es handelte sich um herbstliche dünne Stoffe. Also nicht so sehr schwere und raumgreifende Artikel. Ich konzentrierte mich darauf jeden Ballen schon gleich mit Inventuretikett zu versehen und nie zu viele auf einmal zu tragen. Keine Hecktik und blos den Rücken nicht überlasten, denn zusätzlich noch Rückenschmerzen kann ich grad gar nicht gebrauchen!

Der Zahnarzttermin war weniger schlimm als erwartet und mir viel ein ganzer Felsbrocken vom Herzen als der Arzt „wir sind fertig“ sagte. Ich hatte zwar eine Spritze erhalten, aber diese lähmte meine Lippe nicht und somit konnte ich wieder zur Arbeit.

Nun war ich erleichtert und entspannter und konnte mich weiter meinen Stoffen widmen. Bis zum Feierabend hatte ich tatsächlich alles geschafft und nebenbei noch gut verkauft. Die Abteilung sah ordentlich aus und es ist für die Kunden erkennbar welches neue und welches alte Sommerware ist. Ich war sehr zufrieden aber total erschöpft!

Donnerstag

war ganz okay aber 39 Grad in Lörrach! Am Abend hatte ich Wassergymnastik im Freibad worauf ich mich sehr gefreut hatte. Doch unmittelbar danach erreichte mich eine schlechte Nachricht. Eine Freundin (in meinem Alter) ist nach kurzer schwerer Krebserkrankung verstorben. Das hat mich sehr betroffen und nachdenklich gemacht. Einen Teil meiner Gedanken habe ich unter „Freitag 5. August“ niedergeschrieben.

Freitag

viel Arbeit und Feueralarm im Warenhaus… aber darüber schreibe ich nochmal separat.

Samstag = Arbeitstag

Am heutigen Samstag muss ich wieder arbeiten. Da es heute Nacht endlich geregnet und dadurch abgekühlt hat ist damit zu rechnen das wieder mehr los ist im Laden. Jetzt wo ich wieder neue und attraktive Ware da habe wird das Verkaufen auch Freude machen. Hoffen wir das die Kunden nacheinander und nicht alle gleichzeitig kommen und ich mich um sie kümmern kann.

Diese Woche habe ich Frühschicht deshalb beende ich nun diesen Text und mach mich gleich fertig für die Arbeit. Heute Abend gegen 17 Uhr habe ich dann diese Marathon Woche hinter mir. Nächste Woche wird es viel entspannter!

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Freitag 5. August 2022

Keine aussagekräftige Überschrift… weil mir einfach gerade keine einfällt.

Ich schreibe jetzt einfach nur vor mich hin, ohne zu wissen wo mein Text genau hin geht.

Gestern Abend hat mich die Nachricht erreicht das eine Freundin verstorben ist. Ich möchte hier jetzt nicht näher beschreiben wer es war… Datenschutz usw. Aber ihr Tod schockiert mich etwas. Wir wussten zwar das sie schwer krank ist. Aber das erst seit wenigen Monaten. Krebs! Aber ich habe sie in Erinnerung als eine schlanke sportliche und aktive Person. Meiner Meinung nach hat sie gesundheitsbewusst gelebt. Das hat ihr nun exakt gar nichts gebracht. Sie war kaum älter wie ich.

Als ich im Mai von ihrer Erkrankung erfahren habe, wollte ich ihr gerne meine Hilfe anbieten, ihr irgendeine Freude bereiten… irgendwas tun…. Offensichtlich war sie da schon so schwach das sie auf meine Nachrichten nie geantwortet hat.

Aber was hätte ich auch tun können? NIx !!!

Wenn der Krebs so grausam zuschlägt und sich der Zustand so schnell so schlimm entwickelt können wir Freunde nichts tun. Nur hoffen und beten. Aber auch das hat in diesem Fall nichts gebracht.

Meine einzige Hoffnung ist, das sie nun nicht mehr leidet. Keine Schmerzen mehr! Vielleicht ist es irgendwie Gnade das es recht schnell zu Ende ging und sie nicht sehr lange in diesem schlimmen Zustand vor sich hin siechen musste.

Schon wieder eine Person weg!

Schon wieder eine weniger. Von diesem Personenkreis woher ich sie kenne (Sorry Datenschutz) ist sie innerhalb eines Jahres die zweite die nun plötzlich fehlt. Wir sind alle so um die 50-55 Jahre alt und eigentlich ist das doch eine Altersklasse in der man nicht mit Todesfällen rechnet!

Dieser Umstand macht mir Angst!

Und es ist noch ungerecht, die einen kränkeln seit vielen Jahren und werden fast 90 Jahre alt und andere müssen mit nicht mal Mitte 50 so plötzlich gehen.

Zukunfstsangst, Altersvorsorge … wozu?

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit einer Arbeitskollegin, die bald in Rente geht unterhalten. Sie erzählte was sie nun alles vor hat. Durch dieses Gespräch wurde ich nachdenklich und ich hab mir vermehrt Gedanken darüber gemacht was meine Pläne sein könnten wenn es so weit ist.

Ich könnte wie manch anderer genau ausrechnen wie viel Rente mir zusteht und was ich damit anstellen könnte. Aber angesichts der momentanen Preisentwicklung/Inflation ist das doch völlig sinnlos!

Ich könnte träumen was ich gerne machen möchte wenn ich endlos Zeit habe. Dabei weis ich doch überhaupt nicht wie mein Gesundheitszustand dann ist und was ich mir dann überhaupt noch leisten kannt…

Ich sehe in der Lörracher Innenstadt immer wieder eine Rentnerin mit dick geschwollenen Beinen und gebückter Haltung. Ihr Gesundheitszustand ist so schlecht das sie kaum gehen kann… und trotzdem sie humpelt von einem Mülleimer zum nächsten um Leergut zu sammeln. Jeden Tag. Offensichtlich ist sie auf das bisschen Geld das sie mit Flaschen sammeln zusammen kriegt angewiesen. Schrecklich! So möchte ich auch nicht enden.

Wo gehen wir hin?

Wo gehe ich hin? Was kommt auf mich zu? Der frühe Tod oder ein langes Leben in schlimmer Armut?

Um mir diese Frage zu beantworten mag ich mich nicht mehr auf die Nachrichten aus Politik und Wirtschaft verlassen. Wenn ich alles glauben würde was uns die Medien so berichten, dann wäre ich ja schon längst depressiv. (wie übrigens immer mehr Menschen in Deutschland).

Für mich habe ich beschlossen bei solchen Fragen doch lieber auf die Bibel und was Gott zu mir sagt zu vertrauen. In traurigen und hoffnungslosen Momenten murmele ich mir manchmal selber den Psalm 23 vor

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nicht mangeln !

Bibel

Nun muss ich zum Ende kommen, denn ein anstrengender Arbeitstag liegt vor mir. Es ist heiß und ich habe viel Inventurvorbereitungen zu tun.

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1000 Teile Raus, Woche 28

Huch es ist schon wieder Mittwoch morgen und ich habe noch nichts für die Linkparty „weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ geschrieben. Nun wird es aber Zeit!

Ich hatte mir ja fest vorgenommen nicht mehr bei dieser wöchentlichen Challange auszusetzen. Lieber wenig aussortieren und aufräumen als gar nix. Aber wie das so ist mit Vorsätzen… nicht immer kriegt man diese so umgesetzt wie man es wollte.

Diese Woche?

Diese Woche ist mal wieder etwas herausfordernd. Auf der Arbeit ist es etwas anstrengender weil die Kollegin Urlaub hat und ich die ganze Woche alleine bin. Hinzu kommt diese Hitze, die mich total ausbremst… am liebsten würde ich bei diesen Temperaturen gar nix machen. Aber schlafen ist momentan auch nicht so toll…

Das heutige Datum ist für mich etwas negativ besetzt weil ich nachher einen Zahnarzttermin habe. Und ich hatte Zahnarzt! Weil ich nicht frei nehmen konnte muss ich nachher in der „erweiterten Mittagspause“ zu der Behandlung in die Zahnarztpraxis. Der Termin ist um 12:30 und es soll auch wirklich etwas gemacht werden. Statt in die Kantine zum Essen werde ich durch die ganz Lörracher Innenstadt latschen müssen, bei erwarteten 34 Grad!

Zurück zu 1000 Teile raus!

Jetzt aber endlich wieder zurück zum Thema. Mein Aktenschrank im Schlafzimmer von letzter Woche muss noch etwas warten… heute morgen musste was kleines schnelles her.

Deshalb habe ich mir ein Fach an dem kleinen Dekoschränkchen im Wohnzimmer vor genommen:

Das Fach ist nicht gross, vielleicht 30 mal 50 cm. Aber es ist ein „vergessenes Fach“ denn der Griff der Türe ist abgebrochen und so kann man es nur mit einem Hilfsmittel öffnen. Folglich habe ich schon laaange nicht mehr dort rein geshen.

Ich war echt überrascht was ich da finde!

Tagebuch aus den 90ern

unter anderem fand ich darin ein Tagebuch aus den 90er Jahren sowie drei Fotoalben aus der Zeit. Und ganz lustig ein Gästebuch aus meiner ersten Wohnung! Dabei fiel mir ein das ich damals als ich dieses Schränkchen neu hatte dieses Gästebuch als aller erstes dort ganz unten provisorisch rein legte, ich wollte es später sinnvoller einräumen.

Dazu muss ich anmerken das ich das hübsche Schränkchen gebraucht bekommen habe und das der Griff der Türe damals schon ab war. Geplant war eigentlich das ich mir mal einen Ersatz besorge… nun ist das gute 15 Jahre her und ich habe immer noch keinen neuen Griff.

Das gelbe Gästebuch hat einen Kunststoffeinband und dieser beginnt schon klebrig zu werden…. Das Buch in dem der letzte Eintrag von 1994 ist klebte auf dem Boden des Schranks fest. Ich denke dann ist es Zeit dieses zu entsorgen!

Diese Teile gingen diese Woche raus:

  • Gästebuch aus den 90ern
  • Tagebuch aus den 90ern
  • 2 leere Bilderrahmen
  • 1 leeres Fotoalbum
  • eine halbe Tüte Altpapier (Einladungen. Geburtstagskarten usw)
  • ein Schnellhefter mit Häkelanleitungen (die ich die letzten 10 Jahre nicht angeguckt hab)

Diese Dinge gingen nicht weg:

  • Eine Sammelbox mit Fotos
  • Ein Schnellhefter mit Zeitungsartikeln in denen ich erwähnt werde (Chor Auftritte, Fotoausstellung und Musikmarkt berichtet über den ersten Chat eines deutschen Künstlers mit seinen Fans im Internet)
  • Monopoly Spiel (obwohl es schon soo lange unberührt im Schrank liegt)
  • Mikrofaser Putztuch (was macht das hier zwischen?)

Zwischenergebnis für „1000 Teile raus“:

Bis zur Vorwoche waren es 634 Teile plus die 7 oben genannten Dinge = 641 Teile Raus

Das ist nicht viel aber dafür das ich viel zu spät dran bin und eigentlich keine Zeit habe ist das doch okay.

Zeitaufwand für das ausräumen 10 Minuten, und für diesen Blogpost schreiben ca 30 Minuten. Ich verspreche nächste Woche wird das wieder etwas gründlicher.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog und Danke an Valomeas Flickenkiste für diese Herausforderung die mich zu solchen „Spints“ motiviert.

Blog-Statistik am 1.8.2022, so war der Juli

Heute ist wieder der Erste und damit Zeit das ich mal wieder über meine Zahlen berichte. Einmal im Monat gibt es hier einen Rückblick auf meine Statistik.

Bester Monat des Jahres

Der Juli war der bisher beste Monat des Jahres mit 10.227 Zugriffen von 6700 Besuchern. Durchschnittlich hat jeder Besucher 1.51 Beiträge aufgerufen. Wer meinen Monatsbericht letzten Monat aufmerksam gelesen hat, wird erkennen das auch dieser Durchschnittswert etwas besser geworden ist. Endlich wieder über Zehntausend Zugriffe, das hatte ich zuletzt im Oktober 2021

Was kommt besser an?

Ganz deutlich ist zu erkennen das meine Blogbeiträge zum Thema Reisen allgemein mehr gesucht und gefunden werden. So wurden zum Beispiel „Wie verhindert man Übelkeit im Bus“ über 120 mal aufgerufen obwohl ich diesen nie bei Facebook beworben habe. Auch „Im Flixbus Gepäckdiebstahl vermeiden“ wurde genauso oft über Suchmaschinen gefunden wie im Jahr davor.

Am erfolgreichsten war wieder „Lohnt sich eine Sitzplatzreservierung im ICE“

Spaziergang am Titisee

Dieses Bild dient in erster Linie zur Auflockerung, es stammt von meinem Ausflug mit dem 9-Euro-Ticket an den Titisee. Diesen Artikel habe ich im Juni veröffentlicht und letzten Monat nicht nochmals aktiv beworben. Er wurde trotzdem 50 mal aufgerufen.

So langsam scheint es zu funktionieren mit den Suchmaschinen.

Überraschende Zugriffe

Ziel ist es möglichst viele Blogartikel zu schreiben die immer wieder von Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yandex gefunden zu werden. Doch das ist viel schwieriger wie es klingt. Denn Suchmaschinenoptimierung ist eine Wissenschaft für sich. Diesbezüglich bin ich nach wie vor auf Zufälle angewiesen.

Umso überraschter war ich als ich an einem Tag mehr als doppelt so viele Verweise von Suchmaschinen auf meinen Blog feststellen konnte als sonst. Diese zusätzlichen Verweise kamen wohl von der Suchmaschine Bing und verwiesen auf den Artikel „Horror-Erlebnisse mit der deutschen Bahn“. Dieser Artikel wurde an dem Tag öfter gelesen als die gesamte Zeit zuvor. Und er stammt von 2017 !!!

Ich kann mir das nur so erklären das dieser wohl auf der Startseite von Bing gefeatured wurde. Also kurzfristig allen Usern angezeigt wurde. Warum das nach so vielen Jahren passiert und nur an einem einzigen Tag… keine Ahnung, dafür weis ich zu wenig über die Funktionsweise von Bing.

Verstehen muss ich nicht alles, aber ich freue mich das nun doch ein Paar Leser meinen Text gelesen haben.

Was gab es neues im Juli?

Im Juli habe ich nur 11 Neue Artikel veröffentlicht, obwohl ich fest vor hatte weit mehr zu schreiben. Aber ich war ja auch gleich zweimal verreist. Unterwegs ist es immer etwas schwierig genügend Zeit für lange Texte zu finden.

Trotzdem bin ich ganz stolz das ich alle 5 Wochen pünktlich beim Samstagsplausch mitmachen konnte. Bei der anderen regelmäßigen Linkparty „1000 Teile Raus“ habe ich leider aus Zeitgründen etwas geschlampert.

Aber mir ist wichtig das ich immer wieder zwischendrin andere Themen veröffentliche. Denn ich will nicht das mein Blog nur noch aus Samstagplausch und Mittwochs ausmisten besteht. Es soll ja auch für die treuen Leser die immer wieder kommen interessant bleiben.

Neue Anleitung?

Um mal wieder was interessantes zum Thema Häkeln zu liefern habe ich mich dazu entschlossen über eine fremde Anleitung zu schreiben. Denn ich habe von diesem Einhörnchen so viele tolle Fotos, die ich endlich mal zeigen wollte. Die Idee diesen Beitrag in der Facebookgruppe der Designerin Zhaya zu teilen hat sich als sehr gut herausgestellt. Sowas werde ich sicher nochmal machen. Aber ich möchte es nicht zu oft machen, damit es die Leute nicht langweilt.

Neue Reisethemen?

Der unerwartete Anblick eines Flixtain Zuges mitten in Lörrach hat mich zu dem Artikel „Flixtrain wieder interessant für Lörracher?“ inspiriert. Und auch hier hat sich die zeitnahe Platzierung in entsprechenden Facebookgruppen den gewünschten Erfolg gebracht.

Wiedermal zeigt sich, ich hab schon gute Ideen nur hapert es sehr oft an der zeitnahen Umsetzung. Aus diesem Grund arbeite ich momentan daran mir einen Fundus an Texten vorzuschreiben, die ich dann wenn mir sowas wie das Foto von dem Flixtrain am Bahnhof Museum Burghof begegnet, mit wenig Zeitaufwand zusammensetzten und veröffentlichen kann.

Das bedeutet ich habe momentan viele Themen an denen ich im Hintergrund bastele. Noch weis ich noch nicht wann ich was wie verwende aber ich brauche einen gewissen Themenfundus.

Habe ich was mit dem Blog verdient?

Um ehrlich zu sein, nicht wirklich. Zwar habe ich Einnahmen gerneriert… aber das ist noch so wenig das ich damit noch lange nicht die laufenden Kosten decken kann. Bei Adsense habe ich in zwei Monaten den Mindestauszahlungbetrag gerade so erreicht. Würde das alle zwei Monate klappen, dann hätte ich bis zum Jahresende nicht so viel Geld zusammen wie diese Domain mir im Jahr kostet.

Aus diesem Grund probiere ich gerade andere Einnahmemöglichkeiten aus. Aber da geht es momentan um Centbeträge und nichts davon funktioniert wirklich dauerhaft. Also müssen mehr regelmäßig gelesene Artikel her in denen ich entsprechende Verlinkungen einbaue.

Meine Ziele

Mein Ziel ist es in der nächsten Zeit noch mehr Evergreen Themen zu schreiben, die dann hoffentlich auch von den Suchmaschinen gefunden werden. Paralell dazu soll es aber dennoch immer wieder aktuelle Themen geben und selbstverständlich erzähle ich hier weiterhin aus meinem persönlichen Leben.

Wenn Du Fragen oder Anregungen hast dann gerne her damit

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Samstagsplausch am 30. Juli 2022

Und wieder ist eine Woche vorüber und ich schreibe für Euch den Samstagsplausch. Wie jede Woche verlinke ich diesen Blogpost bei Kaminrot in der gleichnamigen Linkparty.

Die Vergangene Woche war etwas voll für mich aber ich habe dennoch Zeit gefunden einen Neuen Artikel über den Flixtrain in Lörrach zu schreiben. Und dieser fand auch gleich großes Interesse. Allgemein war diese Woche eine gute Woche für den Blog mit etwas mehr Blogbesuchern. Offensichtlich hatte die Suchmaschine Bing einen meiner Artikel über „Horrorerlebnisse mit der deutschen Bahn“ gefeatured. Denn ich hatte plötzlich sehr viele Zugriffe auf diesem. Was mich etwas überrascht hat, denn dieser Text stammt von 2017 …

Frühstück im Vitra Kaffee

Geburtstagsausflug am Sonntag

Letzten Sonntag hatte eine sehr gute Freundin von mir Geburtstag und ich hatte ihr einen kleinen Ausflug versprochen. Sie besitzt auch keinen PKW und so konnte ich ihr mit dem geliehenen Auto von Freunden eine kleine Ausfahrt bieten.

Wir trafen uns schon am Vormittag und wollten irgendwo zusammen Frühstücken gehen. Doch gleich zwei Locations die ich angesteuert habe hatten gerade wegen Urlaub zu. Dabei ist uns aufgefallen das hier in der Gegend gar nicht mehr so viele Cafees oder Restaurants Sonntags morgens Frühstück anbieten.

Selbst zwei Hotels wollten uns nicht spontan bewirten. Beide bieten zwar Frühstücksbuffet für externe Gäste an, aber nur nach Vorbestellung. Bei kleineren Hotels habe ich dafür Verständnis. Aber wir waren ja nun spontan unterwegs und suchten was wo wir einfach so aufkreuzen können.

Gelandet sind wir im Vitra Haus . Hier kann man spontan Frühstück bekommen, allerdings ist die Auswahl nicht sehr groß, die Preise eher gehoben und es gibt keine Brötchen! Das Sortiment des Vitra Café ist eher hochwertig und nachhaltig. Weitere Informationen findet man auf der Online verfügbaren Menükarte. Aber wenn ich ehrlich bin muss ich zugeben, hätte ich die Karte vorher studiert wären wir hier nicht zum Frühstücken her gekommen. Ich fand es sehr teuer und der Bio-Hafer-Joghurt war schrecklich, keiner von uns Vier mochte ihn essen.

Montagmorgen zum Zahnarzt

Am Montag hatte ich einen Termin beim Zahnarzt. Es sollte eine Brücke und eine Teilkrone eingesetzt werden. Vor beidem hatte ich ziemlich Bammel und große Bedenken ob ich danach arbeiten können würde. Doch es stellte sich heraus das beides ohne Betäubung gemacht werden konnte und ich danach ohne Einschränkungen Reden und damit Arbeiten kann.

Die Brücke passt perfekt und ich kann damit einwandfrei Kauen. Allerdings macht die linke Seite, wo nur der abgebrochene Zahn überkront wurde Probleme. Die ganze Seite ist druckempfindlich und schmerzt beim Kauen. Aus diesem Grund war ich am Donnerstag noch mal bei dem Zahnarzt… er hat etwas nachgebessert, doch noch ist es nicht optimal. Ich hoffe ich schaffe es ohne stärkere Zahnschmerzen über das Wochenende!

Montag, Dienstag und Mittwoch

War ich normal arbeiten… aber was heißt schon normal? an allen drei Tagen hatte ich unterschiedliche Arbeitszeiten. Aber das war gar nicht das was so „gestesst“ hat. Es war viel mehr das Wissen das die Revision im Haus ist und man hatte bei jeder Kleinigkeit Angst irgendwas falsch zu machen….

Ich will hier keine Betriebsinternen Einzelheiten veröffentlichen. Aber es ging unter anderem um so nervigen Kleinkram wie dieses Beispiel:

Der Schlüssel für eine Lagertüre die ich mehrfach am Tag benutzten muss ist in einem mit einem Zahlenschloss gesicherten Schlüsselkasten untergebracht. So weit okay… nun wurden wir aber darauf hingewiesen auch wirklich jedes Mal alle vier Ziffern des Zahlenschlosses zu verdrehen, denn sonst könnte ja jemand den Zahlencode knacken und unberechtigt die Türe öffnen… also stehe ich jedes mal 2 Minuten vor der Türe und drehe an den Zahlen… wenn ich sie wieder schließe nochmal 2 Minuten Zahlen drehen!

Sowas nervt mich! meiner Meinung nach Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, während den Öffnungszeiten ist immer irgendjemand in Sichtweite dieser Türe und würde mitbekommen wenn da jemand unberechtigt am Zahlenschloss rum fummelt. Aber so lange die von der Revision da sind soll alles 150 Prozentig gemacht werden.

Inventur Vorbereitungen

Des weiteren sind wir schon voll in den Vorbereitungen für die Inventur. Ich arbeite in der Stoffe und Kurzwaren Abteilung. Und in beiden gibt es Meterware. Das heißt alles nachmessen!

Kurzwaren, das sind all die Kleinigkeiten die man zum Nähen und Handarbeiten braucht. Diese Woche habe ich jede ruhige Minute in der ich nicht gerade am Kunden war Satinbänder, Gummibänder oder Spitzen gemessen…

Auf so einer Rolle mit bunten Bändern sind so zwischen 5 und 25 Meter. Einzelne Artikel sogar bis zu 50 Meter auf einer Rolle !!!

Hast Du schon mal 39 Meter Gummiband am Stück gemessen? Kein wunder habe ich schon wieder Verspannungen im Nacken und Schulterbereich.

Donnerstag und Freitag frei

Am Donnerstag war ich schon wieder beim Zahnarzt, weil die Schmerzen auf der Linken Seite noch nicht besser waren. Nun heißt es hoffen das das was der gemacht hat auch wirklich die erwünschte Linderung gibt. Wenn nicht muss ich nächste Woche zur Wurzelbehandlung (oh Grauss!!!)

Freitag war ich mit meiner Mutter unterwegs. Zuerst zum Einkaufen, da hatte sie angeblich das Hörgerät vergessen… und wenn sie nicht gut hört, dann denkt sie auch irgendwie langsamer und hat die „Nixblickeritis“. Sie braucht für einfache Vorgänge wie ins Auto steigen und sich anschnallen ewig (vergisst Türe zu schließen und findet Gurtschloss nicht) .Nachdem ich mit ihr geschimpft hatte sind wir zu ihr nach hause gefahren, die Lebensmittel versorgt und sie hat die Hörgeräte rein gemacht und siehe da… man kann sich mit ihr unterhalten, sie kann meinen Erzählungen folgen und nach einer Weile schlug sie vor das wir spazieren gehen. Selbst das laufen geht besser wenn sie die Hörgeräte drin hat und man sich eine Weile normal mit ihr unterhalten hat.

Und ins Auto steigen geht auch auf einmal besser und sie findet das Gurt sofort. Ich frage mich, hängst das wirklich mit dem schlechten Hören zusammen das sie manchmal so „blöd“ ist und später nach 2 Stunden viel klarer? Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

Samstag = Arbeitstag

Heute ist für mich normaler Arbeitstag. Diese Woche muss ich von 9-17 Uhr arbeiten. Da es heute nicht ganz so heiß werden soll, ist anzunehmen das etwas mehr Kunden unterwegs sind. Aber wenn grad keiner da ist heißt es messen, messen, messen…

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende.

Flixbus und Flixtrain wieder ein interessant für Lörracher?

Wer meinen Blog schon länger kennt hat bestimmt schon mitbekommen das ich in der Vergangenheit oft und gerne mit dem Flixbus oder sogar dem Flixtrain ab Lörrach gefahren bin.

Dies hat sich seit dem Corona Lockdown etwas geändert. Denn leider ist meine Lieblingsverbindung nach Stuttgart-Vaihingen eingestellt worden. Diese war für mich mega praktisch weil ich damit ohne umsteigen zu meiner Schwester reisen konnte. Momentan kann man nur noch mit Umsteigen nach Stuttgart gelangen. Damit ist diese Strecke für mich nicht mehr so attraktiv.

Den Flixtrain Nachtzug nach Hamburg Altona gibt es leider auch nicht mehr. Zwar fährt der Autoreisezug von BTE während der Sommermonate wieder mehrmals wöchtentlich, aber ohne die Flixtrain Wagons. BTE und Flixbus haben die Zusammenarbeit beendet. Was ich sehr schade finde.

Ist Flixbus für Lörracher unattraktiv geworden?

Ja und Nein. Die Grünen Busse fahren nach wie vor von und nach Lörrach und sind regelmäßig auf den Straßen zu sehen. Komplett weg gefallen ist eigentlich nur die Verbindung nach Stuttgart Vahingen mit der man auch nach Freiburg und Karlsruhe fahren konnte.

Nach wie vor sehr beliebt ist die Verbindung nach Mailand. Wobei allerdings der Bus aus Mailand kommend am Lörracher Busbahnhof regelmäßig von Zoll und Bundespolizei kontrolliert wird. Dies hat in der Vergangenheit sehr oft zu Verspätungen geführt, doch darauf wurde reagiert und die Fahrpläne wurden diesbezüglich geändert. Fast jeder Bus aus dem Ausland hat nun in Lörrach etwas längeren Aufenthalt.

Flixbus muss Fernbus bleiben

Flixbus ist ein Fernbus Unternehmen und darf zu kurze Strecken nicht mehr anbieten. Ich hatte die Verbindung nach Freiburg paarmal genutzt, siehe dazu auch „Tagesausflug nach Freiburg“. Das ist der Grund das man keine Tickets zum Euro-Airport-Basel oder nach Freiburg ab Lörrach buchen kann. Obwohl es Busse gibt die diese Strecken fahren.

Die Kürzeste Strecke die man buchen kann ist meiner Meinung nach zum Europa Park in Rust. Diese gibt es wenn man frühzeitig bucht für 6.99€. Allerdings finde ich persönlich die Ankunftszeit um 10:30 Uhr etwas spät. Zurück geht es um 19:05 Uhr was ich passend zu den Öffnungszeiten des Parks finde. Der Bus benötigt für die Strecke 1:45 Stunden weil er einen Halt in Freiburg macht.

Es gibt keinen Flixtrain ab Lörrach!

Ein Flixtrain am Bahnhof Lörrach Museum/Burghof

Es fährt kein Flixtrain ab Lörrach und trotzdem habe ich einen gesehen. Hier auf dem Bild seht ihr den Zug im Bahnhof Museum/Burghof stehen. Mit diesem Anblick morgens um kurz nach 8 Uhr hatte ich nicht gerechnet. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und ganz schnell angehalten um dieses ungewöhnliche Foto zu machen.

Der Grund warum der grüne Zug in Lörrach zu sehen war ist wohl der gleiche wie bei dem ICE der jede Nacht in Lörrach geparkt wird.

Jede Nacht nach 23 Uhr fährt ein ICE in den Ragierbereich hinter dem Lörracher Hauptbahnhof und um etwa viertel vor fünf fährt er wieder nach Basel. Weil in Basel nicht genug platz ist wird er für ein paar Stunden in Lörrach abgestellt. Ich nehme an das es mit dem Flixtrain ganz ähnlich läuft. Eine Regelmäßigkeit habe ich noch nicht feststellen können. Aber da ich in der Nähe der Strecke wohne werde ich das sicher bald herausfinden.

Flixtrain fährt ab Basel

Es gibt nun endlich einen regelmäßigen Flixtrain von Basel Badischer Bahnhof nach Berlin. Dieser scheint täglich zu verkehren. Ob das nur die Sommermonate betrifft oder ob das Angebot dauerhaft bleiben soll konnte ich nicht ermitteln. Aber was ich angenehm finde ist das dieser Zug nun auch in der App der deutschen Bahn (DB Navigator) angezeigt wird. Eine Buchung ist allerdings nur über die Webseite von Flixbus möglich.

Dieser Zug fährt zu einer angenehmen Uhrzeit und die Fahrzeit bis nach Berlin ist auch akzeptabel. Ich werde ihn sicher bald mal ausprobieren.

So fährt der Flixtrain Basel-Berlin:

08:54Basel Bad Bf (FlixTrain)
08:58Weil am Rhein Bf (FlixTrain)15 Min.
09:49Freiburg i. Br. (FlixTrain)3 Min.
10:32Offenburg Bahnhof (FlixTrain)11 Min.
11:02Baden-Baden (FlixTrain)3 Min.
11:23Karlsruhe Hbf (FlixTrain)2 Min.
11:52Wiesloch-Walldorf (FlixTrain)2 Min.
12:03Heidelberg Hbf (FlixTrain)3 Min.
12:48Darmstadt Hbf (FlixTrain)4 Min.
13:08Frankfurt Süd Bf (FlixTrain)4 Min.
14:05Fulda Bf (FlixTrain)2 Min.
14:31Bad Hersfeld (FlixTrain)1 Min.
15:20Erfurt Hbf (FlixTrain)2 Min.
15:59Halle (Saale) Hbf (FlixTrain)2 Min.
17:12Berlin Südkreuz Bf (FlixTrain)
Verkerhstzeiten Flixtrain ab Basel

Nun wird Flixtrain für Lörracher interessant

Somit ist nun Flixtrain für Menschen aus Lörrach wieder relevant. Tickets für den Zug nach Berlin gibt es ab 34,99€ je nach Reisedatum. Genau wie bei den Busverbindungen wird das Ticket teurer je voller das Fahrzeug ist.

Was ich gut finde ist das man sowohl einen bestimmten Sitzplatz reservieren kann (3.99€ bei der deutschen Bahn 4.50). Und was es bei der Sitzplatzreservierung bei der Bahn nicht gibt, man kann den Platz daneben buchen damit dieser frei bleibt (für 17,49€) Damit Erhöht sich der Preis auf 56.97€ aber ist damit immer noch weit preiswerter als die deutsche Bahn.

Den Flixtrain kannst Du über diesen Link buchen:

Es handelt sich hier um einen Affiliatelink, wenn Du über diesen buchst erhalte ich eine kleine Vergütung. Wenn Du das nicht möchtest, dann buche bitte direkt auf Flixbus.de

Wenn Du jedoch ein echtes Schnäppchen machen willst dann löse ein sogenanntes Flixdeal Ticket, das heißt Du kaufst einen Flixbus Gutschein. Dieser Deal-Button funktioniert nur Zeitweise und ist ebenfalls ein Affiliatelink.

Meine Erfahrungen mit Flixbus waren bisher eigentlich sehr positiv. Ein einziges Mal hatte mein Bus am Sonntag Morgen eine Stunde Verspätung, weil der Busfahrer die Zeitumstellung verpennt hatte… aber wo Menschen arbeiten passieren nun mal Fehler. In diesem Sinne werde ich dem Flixtrain ab Basel demnächst eine Chance geben und ihn ausprobieren.

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1000 Teile raus, Woche 27

Wie jeden Mittwoch will ich heute von meiner Challange „Weniger ist mehr- 1000 Teile raus“ berichten. Bei dieser Linkparty auf Valomeas Flickenkiste mache ich seit Januar mit und ich stelle fest das mir das gemeinsame ausmisten zusammen mit anderen Bloggern gut tut.

Denn viel zu oft schiebt man Dinge die man eigentlich schon lange nicht mehr braucht nur von einer Ecke in die andere weil man einfach zu faul ist sich darum zu kümmern. Hat man jedoch so ein wöchentliches Ziel nimmt man die Dinge endlich mal in Angriff.

Der Aktenschrank im Schlafzimmer

Dieser Schrank ist schon seit Jahren mein Stiefkind. Schon zu Beginn dieser Challange war mir klar früher oder später muss ich an diesen Schrank gehen und ihn mal gründlich ausmisten. Hier hatte sich über die letzten Jahre vieles angesammelt. Im Corona-Lockdown wollte ich ihn schon ausräumen und die Dinge darin neu sortieren… nun ist das schon fast 2 Jahre her und die Situation ist noch nicht besser.

Wobei ich hier ganz ehrlich sagen muss, der einzige Grund dafür warum ich es noch nicht gemacht habe ist meine eigene Faulheit. Diese Woche sollte sich endlich etwas ändern:

so sah der Schrank vor dem Aufräumen aus

Bewaffnet mit Müllsack und Altpapierbehälter

Am Sonntag Abend bei etwa 32 Grad Außentemperatur habe ich mich diesem „Angstgegner“ gestellt und mit dem Sortieren begonnen.

Um die Hitze aus dem Schlafzimmer zu halten hatte ich den Rollladen unten und das elektrische Licht an. Auf diese Weise kann man wenigstens kurzfristig vergessen wie heiß es ist.

Wie zu erwarten fand ich sehr viel olles Zeug das einfach nur weg kann. Aber dazwischen immer wieder Lohnabrechnungen, Versicherungsunterlagen usw. Deshalb brauchte ich die meiste Zeit um die Papiere zu sortieren. Mein Problem ist das ich immer wieder solche Phasen habe in denen ich eingehende Post einfach nur irgendwo hin lege und staple und irgendwann den ganzen Stapel mal schnell „verschwinden lasse“… so eine Phase hatte ich wohl 2015. Denn ich fand sogar eine Reihe ungeöffneter Briefe aus diesem Jahr. Oha nicht gut! Zum Glück war es nichts wirklich wichtiges dabei. Aber man sollte das doch besser zeitnah sichten und nicht erst nach 7 Jahren!

Was absolut weg kann:

  • 5 Eintrittkarten für Veranstaltungen 2015
  • 3 Einladungen zu Konferenzen 2015 (offensichtlich hatte ich in Erwägung gezogen da hin zu gehen)
  • Reiseunterlagen von einer Bahnreise 2016 incl. Fahrkarte usw
  • 3 Musical Programmhefte zu Musicals die ich in den 90ern mal besucht habe.
  • Eine halbvolle Schachtel mit CD-Rohlingen (den PC mit dem CD-Brenner gibt es schon länger nicht mehr)
  • 4 Schachteln Tackernadeln die noch voll sind (diese werde ich mit zur Arbeit nehmen, denn da brauche ich sie regelmäßig, zuhause fast nie
  • Eine Schachtel Fotoecken !!
  • 5 Fachbücher aus der Zeit meiner Berufsaubildung zur Fotofachverkäuferin (1988-1991)
  • Ein Ordner mit den Unterrichtsunterlagen von meiner Berufsschule (1998-1991)
  • Kopien meiner Berufsschulzeugnisse
  • 2 Stehsammler aus Pappe
  • 1 Stehsammler aus Kunststoff
  • Speicherkarten Adapter für Smartmedia Karten
  • Speicherkarten Adapter für xd-Karten
  • 8 XD-Speicherkarten
  • 5 Smartmedia Speicherkaten (die Digitalkamera die diese damals nutzte gibt es schon länger nicht mehr)
  • eine kleine faltbare Klemmleuchte …. keine Ahnung wo ich die her hatte, hat mir wohl mal irgendwer geschenkt, effektiv benutzt hab ich sie nie und nun darf sie zum Elektroschrott
  • 8 nicht mehr genutzte Schnellhefter
  • Ein Schnellhefter mit „meinen Prämierten Meinungen bei Dooyoo“ (erinnert sich noch jemand an diese Webseite wo man Geld für aussagefähige Rezessionen bekam?)
  • Einen großen Papierbeutel voll Altpapier

Ergibt = 53 Teile raus!

… und ganz viel Papierkram der einen anderen Platz bekommt

Was ich nicht weg werfe:

  • 3 alte Digitalkameras mit Taschen
  • Speicherkarten zu der Kamera die noch geht
  • 2 Fotoalben die einen anderen Platz bekommen
  • Alle noch relevanten Unterlagen die ebenso woanders ihren Platz bekommen…

Ist der Schrank fertig aussortiert?

Nein! Ich bin noch nicht fertig, das war jetzt nur etwa die Hälfte. Der Müllsack und der Beutel für das Altpapier sind voll und ich hatte an dem Abend einfach keine Lust mehr. Ich muss also die kommenden Tage nochmal an diesen Schrank.

Aber ich bin zufrieden das ich endlich mal diese Ecke unter die Lupe genommen habe.

Wie viele Teile gingen diese Woche raus?

Nach meiner Auflistung weiter oben komme ich sehr grob gerechnet auf 53 Teile. Bis zur Vorwoche waren es 581 plus 53 = 634 Teile raus

Damit habe ich mein Ziel die 600 zu überrunden erreicht. Die kommende Woche werde ich mich wohl nochmals mit diesem Schrank beschäftigen und ich hoffe ich kann Euch dann ein neues Foto von dem schön aufgeräumten Schrank präsentieren.

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Samstagsplausch am 23. Juli 2022

Schon wieder ist eine Woche vorbei und ich schreibe wieder einen Samstagsplausch den ich auch bei Kaminrot in der entsprechend verlinke.

Der Urlaub ist vorüber

Am Montag und Dienstag hatte ich noch zwei Urlaubstage. Am Montag bin ich von meiner zweiten, ganz spontanen Urlaubsreise an die Ostsee zurück gefahren. Wie es zu dieser überraschenden Reise kam habe ich letzte Woche berichtet. f

Die Zugfahrt im ICE von Hamburg nach Freiburg klappte im Gegensatz zur hinfahrt recht gut. Ich kam fast pünktlich in Freiburg an. Die Klimaanlage im Zug funktionierte einwandfrei und nach 7 Stunden fahrt hat man sich an die Temperatur gewöhnt umso härter war es in Freiburg bei 36 Grad auszusteigen. Gott sei Dank hatte ich das Auto im Parkhaus geparkt und nicht in der Sonne.

Dienstag

erst mal nur „Ankommen“ Koffer auspacken und sowas…

Mittwoch

Erster Arbeitstag nach 2.5 Wochen Urlaub. Und es fühlte sich fast noch länger an, denn es gibt ein paar kleine Änderungen. Neue Türcodes und ein Zahlenschloss für den Lagerschlüssel… sämtliche Schlüssel müssen nun weg geschlossen werden. Eine Kleinigkeit, aber wenn man es noch nicht gewöhnt ist rennt man immer wieder an die falschen Orte oder gegen geschlossene Türen.

Donnerstag

War dann gleich ein ganz anstrengender Tag. Ich musste meinen Nebenjob machen und im Hauptjob die Frühschicht, das heißt dazwischen nicht mal eine Stunde Zeit. Ich hatte meinen Wecker auf 3:30 Uhr gestellt und war zeitig zu Bett gegangen…

Aber: Gegen 23:30 Martinshorn direkt vor dem Haus. Ich wurde wach weil es sich anhörte als sei das Fahrzeug genau hier!

Ich wohne in der Lörracher Innenstadt und ich höre sehr oft Feuerwehr oder Krankenwagen, und die Geräuschkulisse wenn diese Fahrzeuge an der nahen Bahnschranke anhalten müssen ist mir sehr vertraut und das macht mich gar nicht mehr nervös. Aber das jetzt war viel näher.

Ich stand auf und sah schon auf dem Weg ins Wohnzimmer Blaulicht direkt vor dem Gebäude. In der ersten Panik fand ich die Brille nicht sofort, was mich noch mehr aufregte. Bis ich die Brille hatte und am Fenster war vergingen ein paar Minuten, Dann erkannte ich das ein großer Löschzug zwei Hauseingänge weiter hielt und die Feuerwehrleute gerade wieder zurück ins Fahrzeug kamen. Nach wenigen Minuten fuhren sie wieder weg. Es war offensichtlich ein Fehlalarm. Aber auch Polizei und Notarzt waren da. Als diese dann auch weg waren ging ich wieder ins Bett konnte aber nicht sofort wieder einschlafen… also eine sehr kurze Nacht!

Wenn ein Kunde mich wieder erkennt…

Aber es gab am Donnerstag auch eine sehr schöne Begebenheit mit meine Kundschaft:

Eine Frau kam auch mich zu und fragte nach einem bestimmten Stoff. es war eine von diesen Kundinnen die man über die Jahre immer mal wieder sieht. Man weis zwar keine Namen oder Berührungspunkte aber man sieht sich immer mal wieder in der Innenstadt. Ich zeigte Ihr die gewünschte Ware und ihr Mann folgte uns, sah mich an und fragte „Sind sie die Frau Ankelein?“. Ich bin es gewohnt das mein Namen immer wieder mal eigenartig ausgesprochen oder verstümmelt wird, und mir war klar das er sich vielleicht nur wage erinnert. Ich bejahte und sah ihn mir genauer an. Das Gesicht sagte mir nix, kein wunder er trug Sonnenbrille und Mundschutz.

Er merkte wohl das ich irritiert war und nahm beides ab und nannte mir seinen Namen. Der sagte mir gar nix mehr. Aber er meinte ich sei ihm in guter Erinnerung geblieben. Er habe damals bei mir mehre hochwertige Kamerasysteme gekauft. Oh das kann sein, ich war früher in der Fotoabteilung tätig. Er fügte hinzu das das damals noch im Erdgeschoss war…

Ich habe meine Ausbildung zur Fotofachverkäuferin 1988-1991 in der Fotoabteilung absolviert und zwei Jahre später wurde die Abteilung umgebaut und in das 3.OG verlegt. Dies Einkäufe an dies sich der Kunde erinnert sind also etwa 30 Jahre her!!! Und er weis sogar noch meinen Namen und hat mich wieder erkannt !!!

Wow ich war total berührt und fühlte mich geehrt. Die Frau fügte hinzu das sie später auch in anderen Abteilungen bei mir Dinge gekauft habe. In den letzten 30 Jahren habe ich ja auch schon verschiedene Abteilungen durch. Beide wussten nicht das ich noch immer in diesem Warenhaus tätig bin, und freuten sich mich wieder zu sehen.

Keine Ahnung wie ich das geschafft hatte, aber die beiden Kunden waren wohl mit meiner Beratung so zufrieden das sie mich so lange in Erinnerung behalten. Da habe ich wohl etwas richtig gemacht. Das sind wirklich sehr schöne Momente wenn man mal ein solch positives Feedback bekommt.

Freitag

Hatte ich frei und es war für mein Empfinden zu heiß um draußen etwas zu unternehmen. Deshalb habe ich meine Hausarbeit erledigt und 3 Maschinen Wäsche gewaschen.

Und dann fand ich endlich mal wieder etwas Zeit zum Nähen:

Brillenetui, Stiftemäppchen, Geldbeutel… sowas in der Art. Von diesen Täschchen habe ich heute mehre fertig gestellt, aber noch nicht fotografiert.

Ich nähe diese Etuis für den Weihnachtsbasar in unserer Kirchengemeinde. Letztes Jahr hatte ich dafür ganz viele Handstulpen genäht weil ich ja im Lockdown so viel Zeit hatte. Dieses Jahr will ich etwas neues bringen und um genügend Teile zusammen zu kriegen fange ich jetzt schon damit an.

Diesen Text hab ich am Freitag Abend schon geschrieben, weil gleich meine Schwester zu Besuch kommt und ich den Samstag morgen für sie Zeit haben will.

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Einhorn häkeln = Einhörnchen

(enthält unbeauftragte Werbung für eine kostenlose Anleitung)

Googelt man eine Häkelanleitung von einem Einhorn kann man hunderte finden. Aber die meisten sind mir zu gross oder zu klein oder sie sind schlicht hässlich oder eben kostenpflichtig. Auf der Suche nach einer kostenlosen Anleitung bin ich auf die Zhaya Design gestoßen und hängengeblieben. Die Seite war mir gleich sympatisch, denn sie ist nicht mit Funktionen und Firlefanz überladen und kommt ohne Werbung aus.

Das Einhörnchen von Zhaya

Alle Anleitungen werden kostenlos angeboten und auf freiwilliger Basis kann man etwas als Dankeschön spenden. Das habe ich schon gemacht, weil ich von den Anleitungen echt begeistert bin.

Ein Einhörnchen in 7 Stunden häkeln

Vor Corona habe ich mal auf einer langen Zugfahrt ein solches Einhörnchen gehäkelt. In etwa 7 Stunden Fahrzeit (und zweimal Umsteigen) hatte ich das Tierchen fertig. Das ging allerdings nur so schnell weil ich diese Anleitung zuvor schon öfter gehäkelt habe und nur noch hin und wieder auf die Vorlage sehen musste. Ich wusste genau welches Material ich brauchen würde und hatte alles schon vor der Abreise vorbereitet und eingepackt.

Einhörchen häkeln im Zug

Ich mag es sehr auf langen Reisen etwas mit den Händen zu schaffen. Wenn ich Bus oder Zug fahre habe ich immer etwas zum häkeln oder Stricken dabei. Siehe auch Handarbeiten und Reisen.

Variationsmöglichkeiten

Diese Anleitung habe ich schon in verschiedenen Farbvarianten gehäkelt und dabei auch verschiedene Materialien ausprobiert. Wenn das Tier wie ein echtes Einhorn aussehen soll muss der Körper am besten weiß sein. Dazu habe ich auch schon ein Glützergarn ( Ballkönigin/ Irisee) von G-D verwendet. Meistens verwende ich für den Körper ein Polyacryl-Garn wie zum Beispiel Schachenmayr Bravo und nur für die Hufe und die Mähne Baumwollgarn. Aber das ist eigentlich egal.

Selbst für den Einstatz für totale Mini-Reste ist dieses Projekt geeignet. So habe ich mal eines aus allem was so übrig war gemacht. Jedes Huf eine andere Farbe und jede Locke anders. Das sieht auch gut aus!

jedes Bein eine andere Farbe Einhörnchen häkeln

Leider habe ich von dieser Variante kein Foto mehr. Die Kleine Tochter einer Bekannten hat mir das Einhorn abgequatscht bevor ich es Fotografiert hatte… kleine Mädchen sind von diesen Tierchen einfach total begeistert. Ein Ideales Mitbringsel wenn man Familien besucht.

Oder ein kleines Pony

Nimmt man statt Weis einen helen Braun Ton und für die Hufe und Mähne dunkelbraun entsteht ein kleines Pony. Selbstverständlich lässt man dann das Horn einfach weg.

Einhörnchen sieht in vielen Farben toll aus

Einhörnchen ist noch ganz klein

Einhörnchen ist kein erwachsenes Einhorn sondern noch ein ganz klein, so wie ein Baby noch krabbelt so rutscht es auf dem Bauch und steckt noch ganz tappsig die Beine von sich. Aber es hat natürlich schon ein Horn. In der Vorlage wird das Horn in einer anderen Farbe gehäkelt dann fällt es noch mehr auf. Aber ich hab mich bei diesen Beispielen für ein weißes Horn entschieden.

Wenn Du noch Anfänger bist und noch nicht viel Erfahrung mit Amigurumis dann ist diese Anleitung auch ideal für Dich weil fast alle Stellen mit manchmal nicht so schönen Abnahmen von der Mähne verdeckt sind.

Du findest diese Anleitung auf der Seite Zhaya.de in der Kategorie Tiere oder über diesen Link Einhörnchen Anleitungen Downloaden. Es handelt sich um einer herunter-ladbare PDF Datei zum ausdrucken mit vielen Abbildungen.

Einhörnchen Häkeln auf unterwegsistdasziel.blog

Alle hier gezeigten Fotos sind von mir. Sie stammen aus den letzten 5 Jahren und wurden mit unterschiedlichen Handys aufgenommen und mit verschiedenen Programmen bearbeitet (ich experimentiere halt gerne). Die Grundanleitung habe ich hin und wieder nach eigenen Ideen variiert. Wobei ich jetzt nach paar Jahren nicht mehr sagen kann wo ich was verändert habe. Die Tiere habe ich alle nach und nach an Freunde und Verwandte verschenkt oder getauscht. Ich verfolge damit keinen kommerziellen Zweck. Es macht mir einfach nur Spaß.

Diesen Beitrag verlinke ich bei Caros Fummeley um mehr Leser anzusprechen. Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

1000 Teile raus, Woche 25/26

Heute ist Mittwoch der 20. Juli und mal wieder Zeit für einen Blogpost zum Thema 1000 Teile raus- weniger ist mehr. In dieser Blogparty von Valomeas Flickenkiste geht es darum regelmässig sich von überflüssigen Dingen zu trennen.

Der aufmerksame Leser wird vielleicht bemerkt haben das ich letzte Woche schon wieder ausgesetzt habe. Der Grund ist das ich wirklich nichts geräumt und ausgemistet habe weil ich kaum zuhause war. Ich hatte 2.5 Wochen Urlaub und war zuerst ein paar Tage bei einer Freundin in München und dann völlig spontan und ungeplant mit einer anderen Freundin ein Wochenende an der Ostsee wo wir ein Konzert mit unserem Lieblingskünstler direkt am Strand erlebt haben. Wunderschön! Ein detaillierter Bericht folgt noch.

Woche 25 = Null Teile raus

Am letzten Mittwoch zwischen diesen beiden Reisen hatte ich eine Zahnbehandlung mit 4 Spritzen und habe den Rest des Tages im Bett verbracht. Deshalb gab es kein Posting von mir.

Aber ich habe nun endlich zusätzliche Müllsäcke gekauft, das hatte ich schon von Anfang an vor. Aber hier bekommen wir diese Säcke mit bereits bezahlter Müllgebühr nicht an jeder Ecke. Und wenn ich mal dort war dann hatte ich es immer wieder vergessen. Auf dem Heimweg vom Zahnarzt hab ich endlich mal dran gedacht.

Müllsack mit bezahlter Müllgebühr

Woche 26:

Am gestrigen Dienstag hatten wir hier 37 Grad und ich hatte wirklich keine Muße irgendwas zu räumen. Da aber bei dieser Hitze die sehr frühen Morgenstunden die angenehmsten sind bin ich heute freiwillig um 4 Uhr aufgestanden.

Valomeas Beitrag von letzte Woche hat mich dazu inspiriert auch mal den Putzschrank ins Visier zu nehmen. Das ist genau der Grund warum mir so eine gemeinsame Challange so gefällt. Man bekommt Impulse von anderen die einen motivieren.

Putzschrank ausmisten

Heute morgen ging es an den Schrank unter meiner Spüle. Er ist in meiner Küche das absolute Stiefkind, denn aufgrund des Heizkörpergriffes kann man die Türe nicht ganz öffnen. Darum kann ich dort nichts großes einräumen. Schon von Anfang an waren hier die Putzmittel, Schwämme und Co. Aber wie das so ist wandert ja immer mehr in solche Ecken als man denkt…

Motiviert durch Valomeas Beitrag hab ich dieses Fach mal ausgeräumt und gereinigt und mich gewundert was ich da alles drin habe.

Gefunden habe ich 3 halbvolle Packungen Schwämme. Offensichtlich habe ich mir mehrfach neue gekauft, nur weil ich sie nicht mehr sehen konnte. Eigentlich möchte ich den Verbrauch dieser nicht gerade umweltfreundlichen Plastikschwämme reduzieren. Ich benutze einen Schwamm immer so lange es geht bis er auseinander fällt. Gerade deshalb macht es eigentlich gar keinen Sinn so viel Vorrat zu halten.

Diese Schwämme haben nun einen Platz im Hängeschrank darüber, in einem kleinen Hängekorb unter dem Regalboden. Also auf Augenhöhe (hinter der Schranktüre). Was natürlich bedeutet das ich diesen Hängeschrank auch auf und umgeräumt habe. Wow endlich!

Des weiteren habe ich mich gewundert das ich da unten noch sooo viele unbenutzte Geschirrtücher habe. Die habe ich irgendwann gekauft und komplett vergessen. Also auch diese habe ich viel mehr als ich dachte und diese Erkenntnis hat mich jetzt dazu gebracht die ältesten und fleckigsten die nicht mehr sauber werden zu entsorgen. Und alle Geschirrtücher sind nun ordentlich an einem Ort in dem oben genannten Hängeschrank. Das war völlig bescheuert, bisher waren diese Küchenhandtücher an drei verschiedenen Orten. Hurra nochmal ein Stück mehr Ordnung dank dieser Herausforderung.

Was habe ich diese Woche ausgemistet

  • Ein paar Baumwollslipper sind im Mülleimer des Hotels geblieben. Die Sohle war schon gebrochen und der Tag am Strand hatten ihnen den Rest gegeben
  • 5 Geschirrtücher mit Flecken und Löchern (ca 20 Jahre alt)
  • 3 Packungen von Spühlschwämmen
  • 1 Packung von Putzlappen aus Mirkofaser (wozu hebe ich die Schachtel auf?)
  • 1 fast leere Flasche Fettlöser
  • 3 Putzlappen die ich aus gebrauchter Kleidung geschnitten hatte, sie waren so unansehnlich und ich hab festgestellt das ich noch mindestens 10 Stück habe
  • 2 Schraubdeckel von ich weis nicht was

Das ist jetzt nicht sehr viel, aber im Grunde alles nur aus diesem einen Schrank. Und das ganze früh morgens vor der Arbeit und das bei erwarteten 36 Grad. (gestern waren es über 37!)

Wie viel geht raus?

Bis zur Woche 24 waren es 565 Teile + die oben genannten 16 Teile = 581 Teile raus

Die kommende Woche habe ich ein weit höheres Ziel, denn ich will mindestens einen dieser Müllsäcke füllen und auch endlich die 600 knacken. Also grundsätzlich bin ich sehr motiviert, aber dieses heiße Wetter bremst mich schon etwas sehr. Mal sehen vielleicht gehe ich deshalb endlich mal an den Keller!

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