Schlagwort-Archive: Ausflugsziel

Ein Ausflug auf den Grand Ballon mit Seniorin

Letzten Sonntag waren hier in Lörrach Temperaturen von 35 Grad vorausgesagt. Meine Mutter lebt 30 km entfernt im Markgräflerland und bei ihr stieg das Thermometer sogar auf 36 Grad.

Solche Temperaturen bereiten meiner Mutter mit 82 Jahren keine Freunde. Unter anderem weis sie in einer schlecht isolierten Dachwohnung lebt. Da ich in der Wohnung aufgewachsen bin kenne ich das Problem sehr gut. Immer wenn es heiß war suchten wir nach Ausflugszielen in der Nähe die Abkühlung bringen. Diese Kindheitserfahrungen waren der Grundstock für meine „Ausflugsziele bei heißem Wetter“ . Die dort genannten Orte habe ich fast alle schon x-mal mit meiner Mutter besucht.

Vergangenen Sonntag hatte ich ein Auto zur Verfügung (Freunde von mir sind in Urlaub und so lange darf ich deren Auto nutzen) also war klar das ich mit meiner Mutter die fast nicht mehr laufen kann irgendwo hoch fahre wo es etwas kühler ist. Ich wollte mal woanders hin und deshalb schlug ich ihr den „Grand Ballon“ vor.

Grand Ballon der höchste Berg der Vogesen

Der Grand Ballon ist der höchste Berg der Vogesen und bei gutem Wetter von Müllheim (dem Wohnort meiner Mutter) zu erkennen. Er wird von den Einheimischen auch manchmal einfach nur der „Elsässer Belchen“ genannt denn er ist das Pendant zu dem Belchen im Schwarzwald.

Der Name Belchen bzw französisch Ballon ist sogar mehrfach vergeben. So gibt es einen Belchen in der Schweiz, in Deutschland und im Elsass heißen sogar mehrere Berge so „Ballons des Voges“

Der Grand Ballon ist nur etwa eine Autostunde vom Wohnort meiner Mutter entfernt, trotzdem war sie noch nie dort obwohl sie schon seit fast 70 Jahren in Müllheim lebt. Mein Vorschlag dort hin zu fahren wollte Sie zuerst ablehnen, denn sie stellte sich die Fahrt bis zu den Vogesen soooo weit und lang vor.

„Dann müssen wir ja durch die Rheinebene!“ war ihr Einwand. Denn im Wetterbericht war angekündigt das es gerade in der Rheinebene besonders heiß werden sollte. Doch ich erklärte ihr das wir mit einem klimatisierten Auto auf einer Autobahn da nur „hindurch rauschen“.

Kurze Anreise über die Autobahn

Von Müllheim aus fuhren wir bis Neuenburg (ist schon Rheinebene und immer 2-3 Grad wärmer als Müllheim) um dort auf die Autobahn zu fahren. In weniger als einer halben Stunde waren wir schon kurz vor Mulhouse wo wir die Autobahn verließen. In der langsam verblassenden Erinnerung meiner Mutter liegt Muhouse sooo weit, doch in Wahrheit sind es nur 28 km und damit viel näher als Freiburg.

Ich selber kannte die Strecke schon lange, schon in der Schulzeit fuhren wir öfters mit dem Bus hier entlang zu Schulausflügen und Schüleraustausch usw. Aber offensichtlich erinnert sich meine Mutter an solche Erzählungen nicht mehr.

Kaum hatten wir die Autobahn verlassen sah alles „sehr französisch“ aus und meine Mutter war der Meinung ich hätte mich verfahren und wäre viel zu weit nach Frankreich rein gefahren. Doch die Tatsache das wir genau auf die Berge zu fuhren hat sie dann etwas beruhigt. Die den Vogesen vorgelagerten Hügel sehen den Rebbergen im Markgräflerland sehr ähnlich. Interessanter Weise wurde meine Mutter entspannter als es endlich bergauf ging.

Anfahrt von Müllheim zum Grand Ballon

Kurvenreiche Bergstecke

Nach etwa 40 Minuten Fahrzeit befanden wir uns schon auf einer kurvenreichen Bergstecke durch den Wald. Die Straße war nicht sehr breit. Die meisten Menschen würden hier als Beifahrer eher unruhiger werden, doch meiner Mutter gefiel diese Strecke, denn es erinnerte sie sehr Stark an Ausflüge in den Schwarzwald.

Je steiler es wurde desto mehr vertraute sie darauf das Uschi wirklich den kürzesten Weg in Richtung Berggipfel fuhr. Wir benutzten ein Navigationsgerät der Marke Garmin, in dem auch alle Restaurants und Hotels angezeigt werden. Doch sie vertraute den Angaben in keinster Weise und rechnete ständig damit das wir uns verfahren.

Diese Strecke ist bei Motorradfahrern und Radsportlern sehr beliebt. Für letztere sind jeden Km ein Schild aufgestellt mit Angaben zu Entfernung zum Gipfel, Höhe und Steigung. Wobei ich nicht sicher bin ob diese Schilder immer da stehen, denn offensichtlich fand am Gipfel gerade ein Radsportveranstaltung statt.

Erfrischende 26 Grad an der Passhöhe

Als wir an der Passhöhe aus dem Auto stiegen war meine Mutter ganz begeistert von erfrischenden 26 Grad und angenehmen Wind. Erst später habe ich das Klima gegoogelt und erfahren das hier der kälteste Ort im ganzen Elsass ist und das am Gipfel höchste jemals gemessene Temperatur 27 Grad beträgt. Heute war es also fast genauso warm…

Direkt auf der Passhöhe gibt es einen großen Parkplatz und mehrere Restaurants, Wir konnten sogar einen Parkplatz im Schatten ergattern. Von dort aus konnte meine Mutter fast ebenerdig zu einer Bank im Schatten gehen. Von hier aus hat man normalerweise eine tolle Aussicht auf die Rheinebene in Richtung Schwarzwald… doch diesen Sonntag war das Wetter sehr dunstig und man konnte nicht weit sehen.

Das war sehr schade, ich denke bei gutem Wetter hat man hier eine tolle Fernsicht. Nicht umsonst heißt das Restaurant „Alpenpanorama“.

Aber wir waren ja nicht hier wegen der Aussicht sondern wegen der kühlen frischen Luft. Nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt suchten wir uns ein nettes Plätzchen im Schatten und legten uns mit Isomatten ins Gras. Das ist genau die Art Unternehmung die der Fitness meiner Mutter entspricht. Nach einem kleinen Picnic folgte ein kleiner „Mittagsschlaf“.

Obwohl es Sonntag Nachmittag war und viele Ausflügler wohl die Idee hatten in die Berge zu fahren war es dort nicht überlaufen und auch kein Verkehrslärm.

Rückfahrt über den Lac de Lauch

Für die Rückfahrt entschied ich das wir nicht den gleichen Weg nehmen sondern auf der anderen Seite runter fahren. Wieder hatte meine Mutter Angst das der Weg viel zu weit werden würde. Doch die andere Strecke war viel interessanter, so kamen wir an einer Rodelbahn vorbei und wir konnten zumindest einen Teil der Skilifte sehen. Meine Mutter war echt überrascht über die Anzahl der Restaurants hier oben. Hier scheint im Winter beinahe mehr los zu sein als auf dem Feldberg.

Nach kurzer Zeit sahen wir Hinweisschilder auf den „Lac de Lauch“ und wir beschlossen diesen mal anzugucken. Ein wunderschön im Wald gelegener Stausee. Das schöne ist das die Straße sehr nah am See entlang führt und es hier Parkplätze im Schatten gibt. Wir fanden eine Stelle wo meine Mutter nicht weit gehen musste. Der Zugang zum Seeufer ist absolut nicht Barrierefrei, also nix mit Kinderwagen oder Rollstuhl, aber meine Mama bekam das mit den Wanderstöcken gerade so noch hin. Die Luft am See war fantastisch. Obwohl überall Badeverbot Schilder waren, konnten wir einige Leute beim Baden beobachten.

Auf dem Weg nach hause verließ ich mich dann wieder auf das Garmin Navigationsgerät, was einwandfrei funktionierte. Wir landeten wieder auf der Autobahn von Mulhouse nach Neuenburg.

Meine Mutter war begeistert von diesem Ausflug.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.Blog

Ich werde meine „Ausflugsziele bei heissem Wetter“ um diesen Tipp erweitern

Mit dem 9-Euro Ticket an den Titisee

Samstag habe ich einen Ausflug an den Titisee gemacht. Mit dem 9 € Ticket. Also ganz umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Es ist nicht das erste Mal das ich diese Route mit Bus und Bahn fahre, denn die Verbindungen sind sehr gut und erschwinglich. Auch wenn es gerade kein 9-€ Ticket gibt, gibt es mehrere Fahrkarten-Varianten die billiger sind als die regulären Einzelfahrscheine. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich hier das „Baden-Württemberg-Ticket (24€ bis zu 5 Personen), oder die RVL-Solo-Karte für 11€ (gilt nicht für den Weg über Freiburg).

9-Euro Ticket kaufen

Meiner Meinung nach wäre man blöd wenn man sich das 9-€ Ticket nicht kauft. Mit diesem kann man den ganzen Monat kostenlos fahren. Ich verstehe es nicht das es immer noch vereinzelte Personen gibt die normale Tickets kaufen.

Das Ticket bekommt man an jedem Fahrkarten-Automaten und über die App DB-Navigator.

Nicht ohne die Navigator-App

Wenn man im ländlichen Raum mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein möchte, rate ich auf jeden Fall dazu die Navigator App zu installieren. Ohne diese würde ich so eine Fahrt nicht machen!

In der App fand ich mit wenigen Schritten heraus wann ich am schnellsten und mit möglichst wenigen Umstiegen nach Titisee komme. Geplant war das ich meine Schwester in Titisee treffen würde (sie reist von Stuttgart her an) und wir uns einen schönen Tag am See machen und danach zu mir fahren.

Dabei störte uns der Umstand das meine Schwester ja mit Koffer anreisen würde. Doch auch da hilft der Navigator weiter, damit kann man nachsehen wie der Zielbahnhof ausgestattet ist. Wir fanden heraus das es am Bahnhof Titisee Schließfächer gibt und so konnten wir einen längeren Spaziergang ohne Koffer planen.

So bin ich gefahren:

Ab Lörrach mit der S-Bahn S6 bis nach Zell. Dort umsteigen auf den Bus 7300. Das ist überhaupt nicht kompliziert, denn der Bus fährt direkt gegenüber des Bahnsteigs (etwa 20m). Falsch einsteigen kann man eigentlich auch nicht, denn dort fährt nur diese eine Linie.

Der Bus war zu Anfang nicht sehr voll, zeitweise waren wir nur 7 Personen in dem sehr langen Linienbus. Erst ab dem Feldberg wurde es richtig voll.

Dieser Bus fährt nicht sehr schnell, wenn er klappert alle Orte ab. Die Strecke ist sehr kurvenreich. Deshalb rate ich auf dieser Strecke davon ab im Bus zu Lesen, Handarbeiten zu machen oder am Handy zu spielen. Denn wenn Du Deine Augen zu sehr von der Fahrt ablenkst kann es passieren das Dir schlecht wird. Also guck aus dem Fenster und genieße die Landschaft. Dieser Bus verkehrt stündlich und braucht für die Fahrt etwa 1.5 Stunden.

Dieser Bus fährt über den Feldberg. Direkt zur Skipiste bzw. Feldbergbahn, die auch im Sommer geöffnet ist. Auch der Feldberg ist im Sommer ein tolles Ausflugsziel, lies dazu „Feldberg-Gipfel mit öffentlichen Verkehrmitteln“.

Treffen am Bahnhof

Am Bahnhof in Titisee habe ich meine Schwester getroffen, haben ihr Reisegepäck im Schließfach untergebracht und wir sind dann zuerst in einem nahen Kaffee einen Espresso trinken gegangen.

Von dort sind wir durch das belebte Örtchen direkt zum See. Das ist gar nicht weit und auch für leicht Gehbehinderte oder Senioren machbar. Titisee ist sehr touristisch überall Cafes und Restaurants und Souvenirläden. Wenn Du einen Hut oder eine Sonnenbrille suchst wirst Du hier sicher fündig, Durch das touristische Ambiente fühlt man sich gleich „wie im Urlaub“.

Spaziergang am Titisee

Wir haben dem Touristen-Trubel den Rücken gekehrt und sind dem Rundweg um den See gefolgt. Dieser ist angenehm zu gehen, hat kaum Steigungen und großteils geteert. Der Weg führt vorbei an mehreren Campingplätzen und bietet auch einige Einkehrmöglichkeiten.

An der Bewaldeten Uferseite führt er sehr nah am Wasser entlang und hier findet man sehr schöne Plätze zum verweilen direkt am Wasser. Dort wo es uns gefiel breiteten wir eine Decke aus und legten uns in die Sonne. Urlaubsfeeling ! Der See ist hier sehr flach und man kann ohne Gefahr ins Wasser. Wir waren allerdings nur mit den Füssen im Wasser, denn ich hatte keine Badesachen mit.

Rundweg um den Titisee

Den See kann man sehr gut zu Fuß umrunden. Meine Schwester ist diese Strecke früher auch schon öfters gejoggt. Der beliebte Rundweg hat eine Länge von etwa 5.5km und ist für Fußgänger und Radfahrer geeignet. Wir nahmen uns für diese Strecke den ganzen Nachmittag Zeit und tranken an der „Sandbank“ beim Campingplatz (welche etwa die Hälfte der Strecke markiert) ein kühles Getränk. Auf der Strecke um den See gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

Wenn Du nicht weit laufen möchtest wäre eine Fahrt mit dem Tretboot oder Motorboot eine Alternative:

Tretbootfahren auf dem Titisee, eine tolle Aktivität für heisses Wetter
mit dem Tretboot auf dem Titisee

Rückfahrt über Freiburg

Da ich befürchtete das am Abend die Busse über den Feldberg sehr voll sein würden entschieden wir und für die etwas längere Rückfahrt mit dem Zug über Freiburg. Der Zug Richtung Breisach verkehrt halbstündlich und fährt über Hinterzarten und Himmelreich durch das Höllental.

Eigentlich merkt man es im Zug kaum, doch dies ist die steilste Zugtrecke ganz Deutschland. Alle anderen steileren Strecken können nicht mit normaler Zugtechnik betrieben werden. Dann kommen Zahnradbahn oder Standseilbahn zum Einsatz.

In Freiburg sind wir am Hauptbahnhof auf den normalen Nahverkehrszug nach Basel umgestiegen und das war das einzige Verkehrsmittel das wirklich sehr voll war. Das war jedoch zu erwarten an einem Samstag Abend. An dieser Strecke liegen gleich mehrere Ausflugsziele wie Europa-Park und Landesgartenschau und viele Ausflügler waren auf dem Heimweg.

mein Fazit

Mit dem 9-Euro Ticket nach Titisee ist echt sehr gut machbar, allerdings sollte man schon darauf achten das man nicht genau zu den Stoßzeiten fährt. Wenn Du die Möglichkeit hast würde ich zu diesem Ausflug eher unter der Woche raten. Diesen Tripp auch unbedingt so planen das man notfalls den nächsten Bus oder Zug nehmen könnte wenn es zu voll würde.

Weitere Ausflugsideen und „Ausflugsziele im Südschwarzwald bei heißem Wetter“

Kirschblüte im Eggenertal 2022

Nachdem es letztes Jahr aufgrund des Wetters keine richtige Vollblüte im Eggenertag gab (es blühte nicht alles gleichzeitig) so passt es 2022 richtig gut, das Naturschauspiel ereignete sich genau über die Osterfeiertage.

Den idealen Zeitpunkt um einen Ausflug in das Eggenertal zu machen findet man nicht immer, lies dazu auch meinen etwas gefusteten Beitrag „Keine Fotos von der Kirschblüte“. Erfolgreicher war ich diesbezüglich 2021 bei einer Wanderung im Eggenertal.

Ausflug in das Eggenertal

Dieses Jahr hatten wir mehr Glück. Meine Schwester war über die Ostertage zu Besuch und wir beschlossen unsere Mutter für einen kleinen Ausflug mit dem Auto abzuholen. Meine Mutter mag zur Zeit nicht lang und weit reisen und das Laufen fällt ihr sehr schwer.

Wir fuhren von Müllheim kommen durch Vögisheim Richtung Niedereggenen und waren da schon ganz geflasht von den zahlreichen blühenden Bäumen. An einer Weggabelung wo wir parken konnten ohne den Verkehr zu behindern hielten wir an und packten einen Klappstuhl und Kaffee und Kuchen aus.

Es dauerte nicht lange und etwa 50 Meter entfernt an der nächsten Weggabelung taten es uns zwei junge Leute gleich. Sie setzten sich auf einer Decke neben das Auto und genossen bei mitgebrachten Getränken die faszinierende Aussicht.

Blauer Himmel über den sanften Hügeln des Markgräflerlandes. Überall zartes frühlingshaftes Grün und weiß blühende Bäume.

Überall sind Spaziergänger unterwegs und es sind auch momentan viel mehr Autos unterwegs als sonst. Doch fast alle Autofahrer fahren viel zu langsam… weil sie entweder total fasziniert sind von der Schönheit der Natur, oder gerade einen Parkplatz suchen.

Blick Richtung Hochblauen

Ein ganzes Tal voller Kirschblüten

Das Tal um Niedereggenen und Obereggenen ist seit über hundert Jahren für diese üppige Blütenpracht berühmt. Schon vor Jahrhunderten erkannten die Menschen das das Klima hier ideal für den Anbau von Kirschen und anderen Obstbäumen ist. Das Wetter ist Mild und der Boden sehr Nährstoffreich. Nur eine Hügelkette weiter beginnen die Weinberge.

Auf dem oberen Bild kannst Du gut erkennen das die ersten frühen Sorten schon verblüht sind. Die kleinen Bäume in der Bildmitte sind schon komplett grün. Die großen Bäume im Vordergrund waren noch voller weißer Blüten:

Ich gehe davon aus das alle hier gezeigten Bild auch wirklich Kirschblüten zeigen. Die Apfelblüten sind nämlich sehr ähnlich und ich kann diese manchmal nicht korrekt auseinander halten.

überall blühende Bäume

Wunderschöne Blütenpracht

Damit meine Mutter auch ein wenig spazieren kann haben wir später an einer etwas flacheren Stelle gehalten und sind mit ihr ein kleines Stück gegangen, da kamen wir an diesem Feld vorbei;

Bienenvölker bei der Arbeit

Das oben fotografierte Feld mit den blühenden Bäumen „brummte“… schon vom Weg aus hörte man tausende Bienen. Meine Mutter hört nicht mehr sehr gut und trägt Hörgeräte, aber als sie zwischen den Bäumen Stand konnte sie das Summen auch wahrnehmen, Die Schönheit der weißen Blüten, und das summen der Bienen waren so massiv das ich längere Zeit nur da stand und den Eindruck in mich aufsog…

Die Wirkung wie es sich anfühlt da mitten drin zu sein kann man mit einer Kamera sowieso nicht einfangen! Die Fotos zeigen immer nur einen kleinen Ausschnitt von einem riesigen Blütenmeer.

Wenn Du die nächsten Tage etwas Zeit hast kann ich Dir einen Ausflug ins Eggenertal echt empfehlen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln könntest Du mit dem Bus nach Kandern und von dort nach Schliengen fahren und unterwegs aussteigen. Die Orte Schliengen, Liel, NIedereggenen und Obereggenen sind mit Linienbussen erreichbar und das Wanderwegenetz ist sehr gut ausgeschildert.

Weitere Informationen über Wanderwege und Anreise findest Du unter Willkommen im Eggenertal. Oder etwas amibitionierter unter auf Outdooractive.

Einen schönen Blogartikel über eine Wanderung zur Kirschblüte im Eggenertal findest Du bei Rainerundclaudia.de.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Ein Ausflug nach Schwerin

Am Sonntag, den Tag der deutschen Einheit haben wir einen Ausflug nach Schwerin gemacht. Mit dem PKW sind wir von Hamburg in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gereist.

Schwerin war ein Vorschlag meiner Gastgeberin in Hamburg. Sie meinte das sei sehenswert und ich solle mich warm anziehen…

Zugegeben ich wusste von Schwerin zuvor fast nichts, eigentlich nur das es in der ehemaligen DDR liegt… ich hatte gar keine Ahnung von der genauen Lage noch über die Landschaftlichen Begebenheiten in der Umgebung.

Das meine Begleitung unbedingt drängte das ich die dicke Jacke mit der Kapuze anziehe bezog ich auf die Tatsache das die Cabrio fährt und das Dach nur wenn es unbedingt sein muss geschlossen lässt.

Zieh die warme Jacke an

Wir fuhren wirklich fast die ganze Strecke mit geöffneten Verdeck und ich war um meine Kopfbedeckung dann doch ganz glücklich. Auf der Fahrt zeigte mir meine Begleitung wo früher die deutsch-deutsche Grenze verlief und machte mich auf die Landschaftlichen Unterschiede in West und Ost aufmerksam. Auf der Fläche der ehemaligen DDR sind heute noch die Felder viel größer und weniger von Bäumen und Sträuchern unterbrochen wie im Westen.

Im Stadtgebiet von Schwerin angekommen fuhr sie bewusst durch einen Stadtteil mit unzählig hässlichen Plattenbauten. In manchen Straßen sieht es wirklich noch aus wie in der DDR. Doch dann fuhren wir direkt zum alten Stadtkern. Ich war ganz überrascht von soo viel Wasser… doch dann entdeckte ich das riesige Schloss mit den detailreichen unzähligen Türmen! Sie erklärte mir „Das ist Deutschlands schönster Landtag“. Die Räume der Landtags sind tatsächlich in diesem sehr prunkvollen Schloss untergebracht.

Schweriner Schloss von der Strassenseite aus.

Fast etwas verschämt fiel mir da unser Landtag in Stuttgart ein… ein schmuckloser Quader neben dem Schloss, das gegen das dieses Bauwerk wie eine Garage wirkt.

Rundfahrt mit dem Schiff in Schwerin

Vor lauter Schloss gucken hab ich gar nicht bemerkt das meine Begleitung das Auto direkt bei einer Schiffsanlegestelle geparkt hatte. Wir gingen direkt zum Ticketschalter für die Rundfahrten und sie erstand dort zwei Tickets. Das entsprechende Schiff sollte nur Minuten später ablegen.

Zuerst dachte ich das wir nur in der Nähe des Schlosses fahren würden und dies von der Seeseite aus besichtigen würden. Aber die Fahrt sollte 1.5 Stunden dauern. Doch schon bald musste ich feststellen der See ist viel größer als ich dachte und wir fuhren über schmale Kanäle zu zwei weiteren Seen. Ich war echt beeindruckt von der Schönheit dieser Gegend.

An den Ufern dieser verwinkelten Seen überall kleine Häuschen, die wie aufgereihte Perlen nebeneinander liegen. Viele kleine Bootshäuser mit Giebeldächern die zum Teil mit Reet gedeckt sind. Liebevoll verschieden gestaltet. Natürlich jedes mit eigenem Bootssteg. Allerdings waren die zugehörigen Boote wohl alle schon für den Winter im Bootshaus versteckt. So waren nur wenige Boote zu sehen.

Hübsche kleine Bootshäuser

Hier haben sich alle schon auf die Wintersaison eingestellt und es erschien etwas überraschend das die Rundfahrten der Weissen Flotte Schwerin noch stattfanden. Auf deren Webseite konnte ich nun erfahren, das die Schiffe noch bis zum 17.10. verkehren. Ein paar tolle Impressionen von den eingesetzten Schiffen findest Du unter https://weisseflotteschwerin.de/galerie/

Bootshäuser am Schweriner See

Ich war fasziniert von den kleinen Häuschen und habe nun festgestellt das man diese sogar vereinzelt mieten kann. Unter Bootshaeuser.de gibt es entsprechende Angebote.

Doch die meisten Häuser sind in privater Hand und oft echte Kleinode.

Bootshaus am Schweriner See

Die Rundfahrt auf dem Schiff hat mir sehr gefallen. Wir saßen die ganze fahrt über auf dem Oberdeck doch wir genossen die Fahrt trotz des etwas frischen Windes. Ich war sehr froh um die dicke Jacke und nun verstand ich auch warum meine Freundin wollte das ich mich warm anziehe.

Ich muss eingestehen ich hatte nicht damit gerechnet das mir Schwerin und Umgebung so sehr gefällt. Über diesen Teil unserer Heimat wusste ich bisher einfach zu wenig dabei ist diese Gegend sehr sehenswert und was ganz anderes als Nord oder Ostseeküste.

Nach der Schiffsrundfahrt haben wir das Schloss besucht, von dem man wegen den Corona-Auflagen nur einen kleinen Teil besichtigen konnte. Aber selbst dieser hat mich beinahe erschlagen. Das Schloss ist so voller üppiger prunkvoller Details, darüber werde ich nach meiner Reise noch mal detailierter Berichten.

Deckenverzierung im Thronsaal des Schweriner Schlosses

Heute befinde ich mich in München wo ich heute Vormittag schon wieder ein Schloss (von außen) besucht habe. Hier gibt es auch sehr viel zu sehen und gleich gehen wir auch noch einmal los um bei Sonnenuntergang beim Riesenrad sein wollen. Es wird also die kommenden Tage wieder viele neue Fotos hier auf unterwegsistdasziel.blog geben.

Vielen Dank für Deinen Besuch und komme hoffentlich bald wieder!

Sonntag 29. August

Heute möchte ich endlich mal wieder schreiben. Der letzte Blogpost ist leider schon wieder eine Woche alt.

Der Grund dafür ist das ich momentan einfach keine Zeit und keine Konzentration zum Schreiben habe. Aber dies soll jetzt nicht nur eine Jammerei werden, darüber das ich keine Zeit habe. Aber Momentan ist meine augenblickliche Situation genau das Gegenteil wie im Lockdown.

Diesen Monat habe ich mehr gearbeitet, sowohl im Hauptjob als auch im Nebenjob. So viel vermutlich das letzte Mal in 2019.

Die ganze Corona Situation hat viele Veränderungen gebracht, zuerst vor allem weniger Arbeit und zeitweise Nixtun. Doch nun ist das Gegenteil der Fall.

In meinem Hauptjob im Warenhaus wird es momentan jeden Tag mehr „Geschäft“, also mehr Kunden und Umsatz, zwar sind die Zahlen immer noch nicht so wie vor der Pandemie. Aber wir sind ja jetzt auch weniger Personal! Das bedeutet für den einzelnen Mitarbeiter mehr Arbeit.

Wobei ich mir nicht ganz sicher bin ob das wirklich so ist oder ob man das ganze nur als mehr Stress empfindet, weil man es monatelang nicht mehr gewohnt war.

Arbeitspensum hat sich verändert

Jetzt mal nur ein kleines Beispiel aus meinem Nebenjob. Ganz am Anfang, im August 2019 habe ich nur die Bleche mit Brezel aufgebacken die eine Kollegin am Vortag für mich im Tiefkühler vorbereitet hat. Mein Job war sie raus zu holen, auftauen, Salz drüber und Backen und eigentlich war das Ziel das Backen und Auspacken der gesamten anderen Ware bis 6 Uhr fertig zu haben. Denn um 6 Uhr öffne ich den Laden.

Jetzt bereite ich mindestens die doppelte Menge an Brezel selber vor und backe sie. Laugenstangen waren damals 1 Blech, heute mach ich mindestens 3 davon. Um 6 Uhr öffne ich den Laden aber die Ware ist dann noch nicht komplett ausgepackt, ich bestücke den Laden während ich schon verkaufe…

Belegte Brötchen hatte ich zu Anfang bis kurz vor 7 fertig, von vier Sorten je 2… mehr sollte ich nicht machen, denn die würden sonst alt. Jetzt mache ich sobald die Ware fertig ausgepackt ist so viele Belegte Brötchen wie ich unter kriege… letztens hab ich vor 8 Uhr 30 Stück verkauft!!! das war ein Extremfall, aber so 10-20 ist völlig normal. Dabei sei aber angemerkt, es sind gerade Sommerferien und Haupturlaubszeit… früher war hier das Sommerloch!

Kaufverhalten hat sich verändert

Auch in meinem Hauptjob hat sich das Kaufverhalten der Kunden verändert. Nicht nur das unser Warensortiment immer noch bunt gemischt ist. Da die Winterstoffe aus dem letzten Winter immernoch nicht alle weg sind, teilen sie sich den Platz mit den Sommersachen und daneben der erste Tisch mit neuer Winterware. Auch die Kunden kaufen und fragen anders als man das andere Jahre gewöhnt war.

In den letzten Tagen hatte ich mehrfach fragen nach richtig dicken Wollstoff oder Wollwalker. Dies sind wirklich klassische Winter Artikel aus reiner Wolle, die zudem sehr teuer sind. Es ist ja eigentlich noch August, und früher hätte keiner jetzt schon so was im Laden gesucht.

Aber ich habe den Eindruck das kühle Wetter stimmt die Kunden schon sehr auf Herbst/Winter ein. Vielleicht spielt auch die Angst das es im Winter wieder einen Lockdown geben könnte mit und die Kunden möchten sich deshalb frühzeitig mit Winterware eindecken.

Wenig unterwegs

Aufgrund der vielen Arbeit war ich die letzten Tage echt wenig unterwegs. Lediglich am Mittwoch bin ich mit dem Zug nach Müllheim zu meiner Mutter gefahren. In Müllheim habe ich einen Carsharing Wagen von my e-car genommen. Das Angebot in Müllheim ist recht neu, bisher hatte ich dort nur die Benzin-Autos ausgeliehen. Mehr darüber unter unter „Carsharing in Müllheim“

Ausflug mit my e-car… sorry ich guck bissel komisch, aber ich konnte bei dem Sonnenlicht das Display nicht gut erkennen.

Nach dem Einkauf sind wir auf einen nahen Weinberg gefahren, das hatte sich meine Mutter sehr gewünscht. Sie kann nur noch sehr schlecht laufen und kommt deshalb nicht mehr an solche Orte.

Es gibt ein paar wenige Wege im Weinberg die man mit dem PKW fahren darf. Ich verrate jetzt lieber nicht wo wir genau lang gefahren sind… denn das soll ja nicht jeder nach machen. Aber für jemand so Gehbehindertes wie meine Mutter sind solche mit dem Auto erreichbare Aussichtspunkte sehr wichtig.

Ein Liegestuhl im Weinberg

Ein Liegestuhl für zwei mitten im Weinberg

An einem Aussichtspunkt inmitten von Reben wurde vor kurzem erst ein Liegestuhl aufgebaut. Das fest verankerte Möbel wurde von einer regionalen Immobilienfirma gesponsert. Das finde ich eine tolle Idee. Meine Mama war ganz begeistert. Sie sitzt da neben mir, wollte aber nicht aufs Foto.

Wie man an unserer Kleidung sieht war das Wetter nicht wirklich hochsommerlich.

chillen im Weinberg

Das ist die Art Ausflug mit der man meiner alten Mutter am leichtesten eine Freude machen kann… kurze Anfahrt, etwas Fernsicht und die Beine hoch.

Ein Aussichtspunkt im Markgräflerland, am Horizont erkennt man die Vogesen.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Erinnerungen an den ZDF-Fernsehgarten

Heute möchte ich mal wieder in meinen Erinnerungen graben und uns von einem Ausflug der schon ein paar Jahre zurück liegt erzählen.

Am 7.7.2013 war ich zum ZDF Fernsehgarten gereist. Diese Liveshow findet seit 1986 in den Sommermonaten auf dem ZDF Gelände auf dem Lerchenberg statt. Das ZDF hat dazu neben dem Sendezentrum eine schöne Gartenanlage angelegt.

Fernsehgarten ist eine Reise wert

Mainz liegt für uns nicht zu weit weg und der Termin am Sonntag Vormittag macht es auch ohne Urlaub möglich dort hin zu reisen. In der Vergangenheit war ich schon mehrfach dort. Allerdings habe ich es leider versäumt mir aufzuschreiben wann genau ich dort war.

Ich erinnere mich nur noch an meine Thomas Anders-Fanzeiten (1994-1998) da sind wir mein damaliger Freund und ich mit dem Auto nach Basel, haben dort zwei oder drei Freundinnen eingesammelt (die meist Samstags schon nach Basel angereist waren). Zum Beispiel wusste ich genau welche Tankstelle sonntags Morgens um 6 öffnet, um für die Fahrt nach Mainz noch schnell preiswerten Treibstoff zu tanken.

Also standen wir kurz vor 6 an der Tankstelle und warteten das sie öffnet. Sobald wir voll getankt hatten ging es sofort auf die Autobahn und dann möglichst am Stück ohne Pipi-Pause nach Mainz. Denn um 9 Uhr wollten wir am ZDF-Gelände sein!

Die Strecke dort hin kannte ich mittlerer Weile sehr gut. Auch wussten wir schon wo wir parken mussten und wie wir kürzesten Weges zu der jeweiligen Bühne kamen. Denn wir hatten bei diesen Fahrten immer eine Querschnittsgelähmte Freundin dabei. Was übrigens kein Nachteil ist, wenn man in einer Gruppe eine Gehbehinderte Person hat… denn nicht selten hilft dieser Umstand einen besseren Platz zu bekommen.

Beim Aufräumen habe ich heute zufällig ein Fernsehgarten-Ticket gefunden. Es ist von einem anderen Tag. Die Stehplätze sind mit 6€ sehr preiswert. Dafür hast Du aber auch keine Sicherheit ob Du was siehst oder nicht. Wenn es an dem Tag regnet ist es halt persönliches Pech.

Wo sind die guten Plätze?

Das interessante am Fernsehgarten ist, das die Künstler an unterschiedlichen Stellen auftreten. Wenn man rechtzeitig am Gartengelände ankommt kann man sich informieren wann wer wo auftritt. Aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes ist es nicht möglich alle Programmpunkte zu verfolgen. Also sucht man sich die Künstler heraus die man sehen will.

Für uns war das in den 90ern Thomas Anders, und schon bald wussten wir wo die Zugänge zu den einzelnen Bühnen sind und wo man den Künstler am ehesten „erwischt“

Ein nicht geringer Anteil der Zuschauer hat aber ein ganz anderes Ziel, diese Leute wollen nicht an irgendeinen Künstler nah ran kommen, nein deren Ziel ist es im Fernsehen zu sehen zu sein! Und das ist im ZDF-Fernsehgarten viel leichter als in allen anderen Sendungen.

Es gibt Vereine und Gruppen die nur mit dem Ziel im TV gesehen zu werden anreisen. Oder Einzelpersonen die Fernsehmomente sammeln. Diese Personengruppen streben besonders die Stellen an, an denen die Moderatorin oder einer der anderen Akteure vorbei laufen. Für uns Fans- die gezielt an einen Sänger heran kommen wollen sind genau diese Bereiche nicht so beliebt, weil genau diese Zeitweise abgesperrt werden.

Das ganze bedeutet, im Fernsehgarten ist das Publikum während der Show in Bewegung. Die einen wollen da hin die anderen in die entgegengesetzte Richtung.

Natürlich gibt es auch noch die Besucher die Sitzplätze gebucht haben. Diese müssen natürlich an ihrem Platz bleiben, denn leere Sitzplätze und durchs Bild laufen sind absolut unerwünscht.

Dabei sind die Sitzplätze teuer und sehr begehrt. Ich selber hatte nur einmal einen Sitzplatz im hinteren Bereich der Arena (unter dem Sonnendach) und ich fand das gar nicht toll. Es war unter dem Glassdach extrem heiß und ich habe so gut wie nichts gesehen.

Was war am 7.7.2013?

Am Tag zuvor war ich mit dem Flixbus zu einer Bekannten nach Darmstadt gefahren. Ich hatte sie ein paar Monate zuvor bei einem Nino de Angelo-Konzert kennengelernt. Sie hatte mich eingeladen, das ich bei ihr übernachte und für den nächsten Tag hatte sie Tickets für den Fernsehgarten besorgt.

Als ich ankam war ich total überrascht das Sie mich gemeinsam mit ihrer Tochter und zwei Freundinnen am Busbahnhof abholte. Sie wohnte nur wenige Minuten zu Fuß entfernt und ihre Wohnung war für eine Nino de Angelo-Fanparty dekoriert. An der Wand hing ein Poster auf dem ich mit ihr zu sehen war, das Foto war bei dem Nino- Konzert entstanden.

Sie hatte eine Party mit über 15 Gästen organisiert. Eingeladen waren Freunde und Verwandte und ganz viele Nino Fans. Unter anderem waren zwei Fans aus Dänemark dabei, die noch nicht mal deutsch sprachen. Zuvor war mir nicht klar das ein Sänger der nur deutsch singt Fans im Ausland hat. Die beiden Däninnen und ich waren sowas wie die VIPs auf der Party und wurden von der Gastgeberin ihren Freunden und Verwandten präsentiert.

Sie hatte alles ganz toll organisiert. Es gab jemand der das Essen vorbereitet hat, es wurde gegrillt, es gab alle möglichen Getränke, Musik und Diskobeleuchtung… in dem zum Partysaal umgebauten Wohn und Esszimmer hingen 4 Fernsehgeräte an denen eine Diashow mit Fotos von Nino de Angelo lief. Ich war total geflasht von dem Aufwand den die Gastgeberin getrieben hatte.

Das „dicke N“ trifft die Mainzelmännchen

Zum Höhepunkt der Party überreichte sie den wichtigsten Gästen jeweils ein Geschenk. Es waren T-Shirts mit den Buchstaben „N,I,N,O“ sowie dem Datum des nächsten Tages. Bei der Vorbereitung dieses Wochenendes hatte sie mich unauffällig nach meiner Kleidergröße gefragt… Damit sie die T-Shirts bestellen kann. Allerdings passierte bei der Bestellung ein Fehler und es wurden zwei I und nicht zwei N geliefert. Deshalb musste ein T-Shirt nachbestellt werden und ich erhielt „das Dicke N“

Auf zum ZDF-Fernsehgarten

Meine Gastgeberin und ihre Familie waren schon öfter im Fernsehgarten, aber die entscheidenden Informationen wie man an bessere Plätze kommt hatte ich. (Aufgrund meiner Fan Erfahrungen mit einem anderen Künstler)

Wir trugen unsere NINO-T-shirts und ich forderte die anderen dazu auf, bitte in der richtigen Reihenfolge sind an der Hand zu nehmen und mir zu folgen. Ich steuerte schnurstracks einen der Kamera-Assistenten an und fragte „wem müssen wir das hier zeigen damit wir ins Bild kommen?“ Dieser fand die Idee sofort gut und funkte jemanden an. Es kam eine ZDF-Mitarbeiterin und sie lozte uns „hinter den Pool“.

Die anderen waren im ersten Moment enttäuscht, weil sie dachten von hier aus würden sie nichts sehen. Wir standen dicht gedrängt hinter einer Dekowand und hatten null Sicht auf irgendwas, aber wenigstens Schatten. Die ZDF-Mitarbeiterin kam vorbei um uns zu ermahnen das wir bitte zusammen bleiben sollten. Was wir nicht so gut fanden, denn die Sendung hatte bereits begonnen und Ninos Auftritt rückte näher.

Ich beruhigte die anderen das es schon richtig wäre das zu tun was sie sage… obwohl selber nicht wusste was es bringen würde.

Plötzlich kam die ZDF-Dame mit zwei Ordnern wieder und nahm uns mit. Die beiden Ordner vertrieben die Zuschauer die direkt am Pool standen und wir waren plötzlich erste Reihe. Aber von hier würden wir Nino nur von hinten sehen…

Endlich der Auftritt mit „Jenseits von Eden“

Endlich war es so weit Nino de Angelo war dran mit seinem größten Hit „Jenseits von Eden“ und wir waren ein Teil des Bühnenbildes!

ein Screenshot vom ZDF-Fernsehbild

Leider finde ich den Auftritt nicht mehr im Internet. Nur den Auftritt von Karel Gott in der gleichen Sendung. Wenn man ganz genau guckt, kann man uns im Hintergrund sehen (eine Dame mit pinken Top steht genau vor mir) am Anfang des Titels.

Nach der Sendung hatten wir später das Glück Nino am Zaun zum Backstage Bereich zu treffen, mit ihm zu sprechen und natürlich Autogramme zu bekommen.

Es gab davon auch ein sehr lustiges Gruppenbild, aber das möchte ich hier nicht zeigen. Eine der Fan-Freundinnen auf dem Bild ist leider schon verstorben und eine weitere will nicht das das Bild gezeigt wird. Das möchte ich akzeptieren.

Eine weitere Erinnerung an .ein Nino de Angelo-Event findest Du unter „ein Konzert in Bretten“

vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Ausflugsziele rund um Lörrach, die Kontaktfrei sind

Seit über einem Jahr beschäftigen wir uns alle mit den „Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie“. Jeder ist der zahlreichen Verbote und Einschränkungen müde. Ich habe ein paar Ausflugsziele in und um Lörrach zusammengetragen, wo man momentan hin darf und wo dennoch genug Abstand zu anderen Menschen gehalten werden kann.

Waldlehrpfad Lörrach

Obwohl es diesen Rundweg schon seit Jahrzehnten gibt, ist er nicht sehr bekannt. Ich habe ihn diesen Winter durch Zufall entdeckt und ich denke das er ein geeignetes Ausflugsziel in unmittelbarer Stadtnähe ist.

Wie man dort hin kommt und weitere Informationen habe ich unter „Waldlehrpfad Lörrach“ zusammengetragen.

Burg Rötteln

Als Lörracherin muss ich natürlich die Burg erwähnen. Man kann den unteren Teil der Burg ohne Eintrittsgeld besuchen. Auch ohne die innere Burg zu gehen kann man hier viel Sehen und Erleben, und vor allem hat man eine schöne Aussicht. Das Gelände um die Burg ist weitläufig und man kann sich hier gut bewegen ohne anderen Personen zu nah zu kommen.

Burg Rötteln ist auch von "Aussen" sehenswert

Auf der Rückseite der Burg befindet sich ein öffentlicher Grillplatz der erst kürzlich mit neuen Bänken und Sitzgelegenheiten ausgestattet wurde. An der befestigten Feuerstelle darf man Grillen. Hier ist genügend Platz um zu anderen Familien oder Gruppen aus dem Weg zu gehen.

Wanderweg zur Burg Rötteln
Auch der Wanderweg zur Burg hin kann sehr reizvoll sein

Zur Burg kommt man mit dem Pkw bis zum Burgparkplatz und ab da zu Fuß (steil, schwierig für Gehbehinderte) oder man läuft sogar von Brombach oder Rümmingen bis zur Burg hoch. Das hier gezeigte Bild ist von dem Waldweg aus Richtung Rümmingen aufgenommen. Mit dem Bus 2 kann man bis „Röttelnweiler“ fahren und von dort aus laufen. Hier gilt übrigens das Ticket4lö.

Dreiländergarten Weil am Rhein

Auch hier habe ich bereits einen Einzelbericht geschrieben. Allerdings finde ich meinen eigenen Text von damals unvollständig und nicht ganz Up to date, denn ich habe während des Lockdown diesen Winter noch viel mehr Teilbereiche des Dreiländergartens kennengelernt.

der Kiesspielplatz im Dreiländergarten macht nicht nur Kindern Spaß

So zum Beispiel der Kies-Spielplatz im Dreiländergarten. Ein ganz besonderer Spielplatz bei dem es um die Beförderung von Kieselsteinen geht. Am besten lässt sich die Förderanlage mit mehreren Kindern und Erwachsenen in Gang setzten. Auf dem Bild seht ihr mich (in schrecklichen Winterklamotten) beim Bewegen einer der Loren. Diese sind nicht ganz leicht zu bewegen, deshalb ist es sinnvoll wenn Erwachsene den Kindern „helfen“.

Von Lörrach kann man für wenig Geld mit der S5 bis „Gartenstadt“ Fahren. Oder man parkt in Weil beim Laguna oder Impulsiv. Da ja noch immer alles geschlossen hat, sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

Im Dreiländergarten gibt es viele Sitzgelegenheiten die für ein Picknick geeignet sind. Es lohnt sich also immer sich etwas mit zu bringen. Es hat zahlreiche Mülleimer, die man doch bitte auch korrekt benutzten sollte.

Spielplatz „Die Krake“ in Stetten

Spielplatz „die Krake“ in Lörrach Stetten. Es ist überhaupt nicht möglich alle Spielgeräte gleichzeitig zu fotografieren,

Wenn wir gerade beim Thema Spielplatz sind. Ich habe bei meinen ausgiebigen Spaziergängen während des Lockdown (zum Beispiel Tag 44) entdeckt. Der Spielplatz ist sehr groß und bietet Spiel und Klettergeräte für alle Altersklassen. Es hat zahlreiche Bänke auch teilweise auf erhöhter Position, so das man die Kinder aus der Entfernung noch gut sehen kann. Das Bild oben ist mitten im Winter bei nicht so tollem Wetter entstanden. Jetzt ist es dort sicher viel schöner.

Zum Spielplatz gehören sogar zwei Tischtennisplatten, eine Kletterwand und ein Beach Volleyball-Feld. Wenn Du mit dem Navi zum Spielplatz finden willst dann am besten über die Konrad Adenauerstrasse . Im Google Maps ist der Spielplatz hinterlegt.

Wanderparkplatz Obertüllingen

Zu diesem Ort habe ich auch schon einen eigenen Artikel geschrieben.

Auch hier hin kann man mit dem Ticket4lö mit dem Bus Nr 8 bis „Obertüllingen Parkplatz“ Hier ist es auch kurz etwas steil. Wenn jemand dabei ist der nicht gut laufen kann, kann man mit dem PKW bis zu den Bänken fahren und die Person absetzten. Dies habe ich persönlich so genutzt als ich den Fuß gebrochen hatte. Deshalb mein Tipp wenn ihr Kranke, Alte und Gebrechliche Menschen im Umfeld habt, fahrt doch einfach mal mit ihnen auf ein Stündchen hier hoch… gerade wenn man krank zu hause sitzt tut etwas Aussicht enorm gut!

Aussicht von Obertüllingen Richtung Basel. Ausflugsziel das absolut nichts kostet
Die Aussicht von Obertüllingen Richtung Basel
Ausflugsziel das nichts kostet, Obertüllingen
Hier kann man auf der Wiese liegen und chillen

Tierpark „Lange Erlen“

Update! ich wurde von Lesern darauf hin gewiesen das das Besuchen des Tierparks doch ein Problem darstellt. Spazieren auf Schweizerischen Gebiet ist erlaubt, doch der Besuch eines Zoos auch wenn er eintrittsfrei ist hätte bei der Rückkehr nach Deutschland eine Quaratäne zur Folge.

Siehe dazu auch einen Artikel aus der Badischen Zeitung. Aus diesem Grund rate ich momentan von einem Besuch im Lange Erlen Park ab!

von Lörrach aus zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, und kostet keinen Eintritt. Mehr darüber unter Tierpark Lange Erlen. Die „grüne Grenze“ an der Wiese kann ohne Probleme passiert werden und es wird nirgends kontrolliert woher man kommt. Im Tierpark hat es genügend Platz um ausreichend Abstand zu halten. Allerdings würde ich raten dort nicht als größere Gruppe hin zu gehen. Als Familie ist das kein Problem.

Stauwehr in Märkt

Bei Märkt wird der Rhein Aufgestaut und in Rheinkanal auf der französischen Seite und Altrhein geteilt. Das hierzu notwendige Stauwehr ist ein imposantes Bauwerk mit einer Fußgängerbrücke. Ob diese momentan passiert werden darf ist mir nicht bekannt. Es kann gut sein das sie gesperrt ist um Personenbewegungen nach Frankreich zu verhindern. Das Wehr an sich ist schon sehenswert, aber ganz besonders schön finde ich den Bereich davor, da wo der Rhein gestaut ist… Der Rhein sieht aus wie ein großer stehender See…

Hier ist ein Park mit Bänken und Grillgelegenheit angelegt und die Hohen alten Bäume laden zum Entspannen ein. Gerade in den Abendstunden ist es hier sehr schön. Parkplätze kriegt man hier auch fast immer. Leider ist es hier bei schönem Wetter schnell vermüllt, weil ein McDonalds Restaurant nicht weit weg ist und viele hier Essen. Die Mülltonnen sind hier regelmäßig überlastet, bring Dir am besten eine Mülltüte mit.

Vor dem Stauwehr Märkt
Ein Selfie im Sonnenuntergang am Stauwehr in Märkt

Gefühlt habe ich schon hunderte Fotos gemacht auf dem das Stauwehr zu sehen ist, denn ich habe früher mal eine Zeit lang in der Nähe gewohnt. Doch leider habe ich momentan keinen Zugang zu meinen Fotos aus dieser Zeit. Dieses Bild ist im Januar entstanden. Das Stauwehr ist auch bei kaltem Wetter ein tolles Ausflugsziel. Übrigens Baden und Planschen ist verboten, und auf kleine Kinder muss gut aufgepasst werden (Ufer nicht überall mit Geländer!)

Zum Stauwehr kommt man eigentlich nur mit dem PKW oder Fahrrad oder von Weil oder Efringen-Kirchen zu Fuß. Öffentliche Verkehrsittenl ist schwierig . Wenn dann vom Bahnhof Eimeldingen hier her laufen, das ist nicht sehr weit und gut ausgebaut.

Alte Kandermündung zwischen Märkt und Efringen-Kirchen

bis vor wenigen Jahren mündete die Kander zwischen Märkt und Efringen in den Althein. Entlang der Kander und des Rheins gibt es gut ausgeschilderte Rad oder Wanderwege. Einen Parkplatz gibt es an der Straße von Märkt kommend Richtung Efringen, dort wo die Brücke über die Kander geht. Das kann man fast übersehen, aber am Waldrand erkennt man ein kleines Holzhäuschen auf der linken Seite, hier kann man parken.

Hier kann man sein Auto stehen lassen und zu Fuß unter der Autobahn hindurch zur ehemaligen Kandermündung. Die eigentliche Mündung wurde aus Hochwasserschutz Gründen ein paar Kilometer nach Norden versetzt aber die Spielwiese mit Grillplatz gibt es hier immer noch.

Hier ist auch der Rhein schon so beruhigt, das man hier Baden gehen kann. Allerdings sollte man immer bedenken das es sich hier um Überschwemmungsgebiet handelt und das es theoretisch immer mal sein kann das der Wasserstand sich plötzlich erhöht (Wenn das Stauwehr geöffnet wird). Ich habe fast 16 Jahre dort in der Nähe gewohnt und war oft unten am Rhein, und habe es niemals erlebt… und dann wenn richtig Hochwasser ist… dann geht ja auch keiner Baden!

Bergsee bei Bad Säckingen

hierhin muss man leider etwas weiter fahren (31km), aber es scheint noch ein kleiner Geheimtipp zu sein, denn der Bergsee ist nicht sehr bekannt. Nunja er heißt Bergsee, aber ist im korrekten Sinne kein „Bergsee“. Er liegt nur etwa 380 Meter hoch und nicht weit weg vom Ortskern Bad Säckingen. Nicht ganz einfach zu finden, am besten Navigiert man zu dem Restaurant Bergsee das direkt am See gelegen ist. Ganz nah beim See gibt es Parkplätze und von dort ist es ein kurzes Stück durch den Wald zum Gehen. Alternativ kann man aber auch beim Schwimmbad parken und von dort durch den Wald zum See. Der Wald um den See herum bietet eine Wildromatische Schwarzwaldlandschaft und gut ausgeschilderte Rundwege. Außerdem gibt es ein Tiergehege und einen Barfußpfad, und alles kann kostenlos besucht werden.

Vor einem Jahr war die Zufahrt zum Bergsee eine Weile gesperrt, das war da als während dem ersten Lockdown alle Spielplätze gesperrt waren. Dies Sperrung ist meines Wissens nach schon lange aufgehoben.

Ein ebener und auch für ältere Personen zu bewältigender Weg führ am Ufer um den See herum und alle paar Meter gibt es Bänke mit Aussicht auf den See. Dieser Rundweg ist Kinderwagen und Rollstuhl tauglich, über die Wege durch den Wald kann ich keine Aussagen machen. Auf kleine Kinder sollte besonders aufgepasst werden, da das Ufer nicht mit Geländer oder ähnlichem gesichert ist. Es gibt einen gepflegten Spielplatz.

Die Gastronomie am See ist geschlossen. Ob der Bootsverleih wieder auf hat ist mir leider nicht bekannt.

Das Grütt

Last but not least, das Grütt, der Landschaftspark mitten in Lörrach. Grütt kommt eigentlich von „das Gerüttete Land“ und meint „das Gerodete Land. Hier wurde wohl schon sehr früh der Wald an der noch nicht begradigten Wiese gerodet um die Flächen Landwirtschaftlich zu nutzen. Der Landschaftspark wie wir ihn heute kennen wurde 1983 zur Landesgartenschau angelegt. Spuren von der Gartenschau kann man besonders im Frühling noch erahnen.

Was ich damit meine habe ich in „Frühlingserwachen im Grütt“ fotografiert.

Das Naherholungsgebiet bietet viele Möglichkeiten, so gibt es mehrere befestigte Grillplätze, zahlreiche Wege und Bänke, wo man sich auch zurückziehen kann. Es gib tmehrere gut gepflegten Spielplätze und Fitnessgeräte für Erwachsene. Vom Rosengarten habe ich hier schon einmal Bilder gezeigt.

So oft wie diesen Winter war ich noch nie im Grütt, und ich denke das geht sehr vielen Lörrachern so. Am Wochenende ist momentan sehr viel los, aber man kann trotzdem genug Abstand zu anderen Personen halten.

Der Grüttsee im Landschaftsparkt Grütt Lörrach
Der Grüttsee ist einer der Highlights im Landschaftspark Grütt

Erlebniskletterwald Lörrach

Seit April hat der Lörracher Kletterwald wieder geöffnet. Es ist eine der wenigen Attraktionen wo man Eintritt bezahlen muss und dennoch die Hygieneregeln und der Abstand eingehalten werden können. Um Wartezeiten zu verhindern muss man den Besuch vorher im Internet buchen. Auf der Seite Elebniskletterwald reserviert man das gewünschte Zeitfenster. Hier kann man sich auch genauer über die Sicherheit/Gefahren informieren und viele Bilder dazu ansehen.

Leider habe ich den Erlebniskletterwald noch nicht selber ausprobiert, aber ich habe beim Vorbeilaufen die verschiedenen Parcours bewundert. Besonders der für die ganz kleinen Kinder ist total süß gemacht. Die Kleinen Klettern über Drahtseile usw in Greifhöhe der Eltern, und sind dabei genauso gesichert wie die Großen.

Finnenbahn

Diese befindet sich in der Nähe des Kletterparks. Es handelt sich um ein besonders weich angelegter Rundparcours für Sportler. Die Bahn ist nur etwa 400m lang und liegt im Wald. Der extrem weiche Boden eignet sich für das Gelenkschonende Training. Für den „Normalo“ nicht so spannend, aber wenn Du Dich für Laufsport oder Training interessierst, probier die kostenlose Strecke doch einfach mal aus.

weitere Tipps und Anregungen sind immer willkommen

Meine Auflistung ist sicher nicht vollständig, wenn Ihr Ideen und Tipps für mich habt gerne her damit! Ihr erreicht mich unter uschiankelin@aol.com oder hinterlasst mir einen Kommentar.

Hausen im Wiesental

Gestern war ich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin zum Spazieren verabredet. Denn sie wollte mir mal ihren Heimatort Hausen und die Umgebung zeigen.

Als sie mir sagte sie Wohne in Hausen und wir könnten ja dort Spazieren gehen musste ich erst mal fragen „Wie komme ich da hin?“. Obwohl ich die Zugstrecke bis nach Zell schon hin und wieder gefahren bin, konnte ich mich an den Mini-Bahnhof Hausen/Raitbach nicht erinnern. Dort hin verkehren sowohl die S6 als auch die S5.

Hausen ist ein hübsches Dorf mit etwa 2400 Einwohnern im Wiesental gelegen. Gerade noch da wo das Wiesental noch nicht schmal und steil ist.

Mit der S-Bahn nach Hausen

Meine Kollegin hat mich in Lörrach am Hauptbahnhof abgeholt, weil sie vorher etwas in Lörrach erledigen musste. Ein Einzelfahrschein von Lörrach nach Hausen/Raitbach würde 3,60€ kosten. Ich entschied mich jedoch für ein RVL Solocard 24 weil wir uns die Option offen lassen wollten das wir evtl auf Rückweg die Fahrt unterbrechen. Wie immer habe ich mir das Ticket im DB-Navigator gebucht. Die Kollegin erzählte mir das es sogar noch eine günstigere Möglichkeit über die RVL-App gibt. Diese App lohnt sich für mich jedoch nicht, da ich öfter über das Tarifgebiet des RVL fahre und da der DB-Navigator dann praktischer ist. In knapp 20 Minuten waren wir am Zielbahnhof.

Der Haltepunkt Hausen/Raitbach liegt zwischen den beiden Dörfern. Wir verließen das Bahnhofsgelände zuerst in Richtung Raitbach. Da ich schon so lange nicht mehr unterwegs war musste natürlich ein Selfie mit Ortsschild sein:

Raitbach im Wiesental, dieses Selfie ist nicht besonders gelungen, ich gucke doof und man sieht gar nicht was für schönes Wetter wir hatten… aber es zeigt meine erste Reise nach der Quarantäne!

Herantasten an die Belastbarkeit

Weil ich ja vor kurzem diese doofe Krankheit hatte, die in aller Munde ist, waren wir mit der Wahl der Route etwas vorsichtig. Meine Bekannte hat extra Wege im Tal ohne große Steigung ausgesucht. Wir wollten erst mal testen ob ich bei längeren Strecken normal belastbar bin.

Vom Bahnhof Hausen/Raitbach gibt es ein umfangreiches Wegenetz das auch für „Nichtwanderer“ geeignet ist. Hier ein gepflegter geteerter Weg mit sehr wenig Fahrradverkehr. Hier kommt man an Pferdekoppeln und Kuhwiesen vorbei. Also auch mit kleinen Kindern sehr attraktiv.

Diesen Weg gingen wir bis nach Fahrnau. Dort befindet sich übrigens ein Muslimischer Friedhof. Einen solchen hatte ich zuvor noch nie gesehen. Da dort gerade Leute an einem Grab waren habe ich auf Fotos verzichtet. (sieht sehr unspektakulär aus)

Golfanlage Schopfheim

Wir überquerten die Wiese (Fluss) und dann erreichten wir das Gelände der Golfanlage Schopfheim. Im ersten Moment dachte ich meine Begleitung veräppelt mich als sie sagte das wir jetzt zum Golfplatz kommen… ich hatte keine Ahnung das es so etwas hier im Wiesental gibt!

Golfanlage Schopfheim eingebettet in wunderschöne Landschaft

Dieser Golfplatz wurde 2001 auf dem Gelände des Hofguts Ehner-Fahrnau angelegt. Mehr über den Golfplatz selbst findest Du auf der Website Golfanlage-Schopfheim.de.

Das Schlösschen Ehner-Fahnau direkt neben dem Golfplatz

Der Golfplatz selbst ist zwar offiziell nur von Golfspielern nutzbar, doch es geht ein öffentlicher Weg direkt durch das Gelände. Auch gibt es eine Gastronomie mit einem schönen Außenbereich, der von Nichtgolfern besucht werden kann.

Das Putting Green der Golfanlage Schopfeim

Hebel-Wanderweg

Nachdem wir am Hundesportverein und ein paar Pferdekoppeln passiert hatten kamen wir ein Stück weit auf den Hebel-Wanderweg. Dieser Wanderweg folgt auf über 60km dem Lauf der Wiese und geht bis nach Basel. Demnächst möchte ich auf diesem eine längere Strecke machen und hier darüber berichten. Mehr darüber findest Du auch auf der Webseite von Hausen. Doch wir verließen den Weg um in den Ortskern von Hausen zu kommen.

Hausen ist ein nettes kleines Dorf mit einem kleinen Lebensmittel-Laden und mehreren Gasthäusern. Es gibt noch viele hübsche alte Häuser. Und das Highlight ist natürlich das Hebel-Haus.

Das Hebel Haus

Hier hat der Dichter, Pädagoge und Theologe Johann Peter Hebel zum Teil seine Kindheit verbracht. Er Lebte von 1760-1826 und hat viele Gedichte und Lieder in Allemanischer Mundart verfasst, was ihn für diese Region sehr prägend machte. Ich erinnere mich das ich in der Schule ein von ihm verfasstes Lied auswendig lernen musste.

Da ich in Müllheim aufgewachsen bin war es „z‘ Mülle an der Poscht“. Den Text findet man auch hier: Muttersproch Gsellschaft.

Das Hebel-Haus in Hausen

Heute ist im Hebelhaus ein kleines Museum untergebracht und man kann in den original eingerichteten Räumen sogar heiraten.

Sehenswerter Rundgang

Insgesamt ein ein echt schöner und sehenswerter Rundgang. Wir unterbrachen die Runde durch ein ausgiebiges Kaffeetrinken bei meiner „Fremdenführerin“ zuhause. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Vielen Dank dafür.

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof trafen wir noch ein paar Osterhasen

Schrittziel erreicht

Der gemeinsame Spaziergang in einer Umgebung wo ich mich nicht auskenne hat mir gut getan. Ich hatte nicht das Gefühl mich wirklich sehr anstrengen zu müssen. Ich denke meine körperliche Belastbarkeit ist wieder völlig normal.

Vielen Dank für Deinen Besuch auf unterwegsistdasziel.blog

Mini-Wanderung am Kreuzweg – Schwarzwald Panorama genießen auch für Senioren / Gehbehinderte

Einen kleinen Spaziergang im Schwarzwald, ohne Steigung, haben meine Schwester und ich kürzlich mit unserer Mutter unternommen. Meine Mutter ist 81 Jahre alt und nicht mehr gut zu Fuß. Aber sie wollte so gerne mal wieder wandern gehen.

Die Realität sieht leider so aus, das meine Mutter nach 500m gehen schon stehen bleiben muß. Es quälen Sie erhebliche Hüft- und Knie-Schmerzen. Zu dem ist sie sehr schnell außer Atem. Trotzdem wollte sie gerne mal wieder in die Schwarzwaldberge.

Wir haben uns dazu entschlossen mit dem Auto bis zu dem Wanderparkplatz Kreuzweg zu fahren, der zu der Gemeinde Neuenweg gehört.

Wanderparkplatz Kreuzweg

Den Wanderparkplatz findet man in Googlemaps und in den meisten Navis. Am besten erreicht man in von Badenweiler kommend oder von Schönau aus.

Von hier aus werden sehr viele Wanderwege beschrieben und beschildert. Doch so gut wie alle gehen bergab und bergauf und sind nicht mehr geeignet für eine alte Dame mit Problemen in den Knien und der Hüfte.

Ich war zuerst sehr skeptisch ob wir mit unserer Mutter überhaupt los laufen sollten, denn sie geht wirklich sehr schlecht und stützt sich dabei auf zwei Wanderstöcke (welche sie jedoch immer braucht). Also setzten wir uns erst mal auf eine Bank und genossen die Aussicht. Diese ist schon von hier aus sehr schön.

Doch dann kam der Linienbus und aus diesem stieg ein älterer Mann mit Gehilfen aus. Also ich meine die Unteramstützen, die im Volksmund Krücken genannt werden. Zu meiner Verwunderung steuerte der Mann mit dem offensichtlich verletzten Bein den Wanderweg Richtung Kälbelescheuer an. Der Mann war alleine und schien den Weg zu kennen…

Meine Mutter schwärmte von einer Wanderung in ihrer Jugend, als sie mal mit einigen Freunden von Badenweiler zur Kälbelescheuer gelaufen war. Sie erinnerte sich noch das es sooo steil gewesen war und das sie soetwas ja leider nicht mehr könne.

Aber wo geht der Mann mit den Krücken denn hin? der kann doch unmöglich einen Weg nehmen den meine Mutter nach 50 Jahren als sehr steil in Erinnerung hat. Dann kam der Vorschlag, wir gehen jetzt einfach mal den gleichen Weg hinterher, bis wir ihn einholen oder er uns entgegen kommt.

So haben wir es gemacht. Der Weg der als Wanderweg bis zur Kälbelescheuer ausgewiesen war ging fast ohne Steigung durch den Wald. Dieser Streckenabschnitt ist breit genug für ein Auto und man könnte hier ohne Mühe einen Kinderwagen oder gar Rollstuhl schieben.

dieser Wanderweg ist auch für unsere über 80jährige Mutter machbar

Der Weg verläuft ca 1km fast eben. Für Gesunde Menschen fast langweilig. Doch dann mündet er an einer Lichtung mit einer faszinierenden Aussicht Richtung Strauffen/Freibung.

Nur ein kleines Stück weiter befindet sich eine alte Holzbank, auf der unser vorhin erwähnter Mann mit den Krücken saß. Er hatte ein Bein hoch gelegt und so konnten wir erkennen das es sich dabei um eine Protese handelt… Er war also diese Strecke mit einem Bein „gewandert“!

Meine Mutter die zwar mehrmals stehen bleiben musste, war glücklich die Bank erreicht zu haben und beschloss hier eine längere Pause zu machen.

Ab hier geht der Weg steil bergab. den ausgewaschenen Pfad würde ich schon beinahe als „alpin“ bezeichnen. Also eigentlich nicht für leichtes Schuhwerk geeignet.

Meine Mutter verweilte etwa eine Stunde auf der Bank und meine Schwester und ich gingen hinunter zu dem Ausflugsziel „Kälbelescheuer“ das von der Bank aus gut zu sehen ist. Von unterwegs haben wir meiner Mutter paar mal zugewunken.

Für den Abschnitt von der Bank bis zum Ausflugslokal Kälbelescheuer haben meine Schwester und ich etwa 30 Minuten gebraucht, man kann aber sicher auch schneller gehen, wir haben nebenbei viele Fotos gemacht.

Auf der Kälbelescheuer kann man gemütlich einkehren und hier gibt es eine deftige Brotzeit zu einem kalten Bier oder Kaffee und Kuchen. Eis wird hier allerdings nicht angeboten. Wir sind dieses mal nicht eingekehrt, weil wir recht schnell wieder zurück wollten.

Meiner Mutter ging es in der Zwischenzeit sehr gut, sie hatte etwas mehr als eine Stunde auf uns gewartet und war nun ausgeruht genug um den gleichen Weg zurück zum Auto zu gehen.

Am Fahrzeug angekommen war sie etwas erschöpft aber glücklich die „Wanderung“ geschafft zu haben. Insgesamt waren wir etwa 3 Stunden unterwegs. Was für meine Mutter eigentlich genug war.

Fazit:

Diesen kleinen Ausflug kann man sehr gut mit jemanden machen der entweder älter oder gesundheitlich eingeschränkt ist.

Schwarzwald erleben auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen mit der Schauinslandbahn

Im Oktober habe ich mit meiner Mutter einen Ausflug auf den Schauinsland gemacht. Sie ist 80 Jahre alt und nicht mehr gut zu Fuß. Dennoch haben wir gemeinsam die beeindruckende Aussicht vom Schauinsland Gipfel genießen können.

Der „Schauinsland“ ist der Hausberg von Freiburg im Breisgau und seinen Namen hat dieser 1284 m hohe Berg mehr als verdient. Von seinem Gipfel aus hat man einen wunderbaren Ausblick über das Rheintal bis hin zu den Vogesen in die ein Richtung oder in die andere Richtung auf ein beeindruckendes Schwarzwaldpanorama mit Feldberg und Belchen sowie viele andere Gipfel. Bei guter Fernsicht kann man die Schweizer Alpen sehen.

Das tolle ist, er ist nicht wirklich weit weg von der Freiburger Innenstadt. Mit Staßenbahn und Bus ist die Talstation der Schauinslandbahn sogar per öffentlicher Verkehrsmittel erreichbar. Alternativ kann man auch mit dem PKW anreisen, die Strecke ist sehr gut ausgeschildert.

In der Nähe der Schauinslandbahn gibt es zahlreiche Parkplätze die ebenfalls sehr gut beschildert sind. Nur an Wochenende mit extrem schönen Wetter kann es passieren das man etwas weiter weg parken muss weil die Parkplätze ausgelastet sind. Trotzdem gibt es die Möglichkeit Gehbehinderte oder nicht so fitte Personen direkt an der Bahn ab zu setzen und dann das Auto zu parken. Neben der Bushaltestelle hat es hierfür ausreichend Platz. Selbst Rollstühle ausladen ist kein Problem.

Das ist auch ein ganz großer Pluspunkt der schon seit 1930 verkehrenden Seilbahn, das alles so gut umgebaut ist das sie komplett Barrierefrei ist für Rollifahrer, Rollatoren oder Sehbehinderte.

Selbst Pflegeheime aus der Umgebung unternehmen regelmäßig Ausflüge mit ihren körperlich eingeschränkten Bewohnern.

Die Schauinslandbahn

Die Seilbahn, die übrigens die Längste dieser Bauart ist wurde bereits 1930 erbaut. Dennoch ist sie sehr modern und gepflegt. Einzig der altertümlich wirkende Fahrkartenschalter erinnert daran das dieses Bauwerk doch schon so alt ist.

Talstation der Schauinslandbahn Seibahn auf den Schauinsland
Schwarzwald Freiburg im Breisgau
die Talstation der Schauinslandbahn

Die Kabinen der Seilbahn schweben in der Talstation nur wenige cm über den Boden was den Einstieg für kleine Kinder oder nicht so ganz gehsichere Personen wie zum Beispiel Senioren erheblich erleichtert.

Auch mit einem Kinderwagen oder Buggy kommt man sehr leicht rein und raus, selbst ein Rollator ist kein Problem.

Für Rollstühle hält der Mitarbeiter der stets beim Einstieg dabei ist, eine kleine Klapprampe bereit, die er binnen Sekunden einsetzen kann. Diesen Mitarbeiter kann man auch um Hilfe bitten wenn man sich einfach nur unsicher fühlt. Die Kabinen fahren nicht übermäßig schnell, so das es beim Einstieg auch nicht ganz so hektisch zu geht wie zum Beispiel bei den Bahnen im Europa-Park.

… übrigens der Europa-Park ist nur 45 km entfernt. Man könnte einen Aufenthalt in einem der Hotels dort mit einer Fahrt auf dem Schauinsland kombinieren

Kabine der Schauinslandbahn
das ist die geräumige Gondel in die ohne Probleme ein Rollstuhl oder Kinderwagen passt

Die Kabinen sind geräumig und man sitzt entweder in Fahrtrichtung oder mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. Die beiden Bänke sind so breit das man zu dritt sitzen könnte, doch die Kabinen werden meistens nur mit 4 Personen belegt. Doch selbst zu sechst mit Kinderwagen würde man keine Platzangst bekommen.

Während der fahrt aufstehen und den Sitzplatz wechseln geht und die Gondel beginnt dann nicht zu stark zu wackeln. Dennoch sollte man das nicht übertreiben.

Fotografieren geht durch die nicht zerkratzen und kaum gewölbten Scheiben.

Die Fahrt mit der Seibahn dauert etwa 20 Minuten und die Kabinen schweben nicht sehr hoch. Die höchste Höhe beträgt 67, doch die meiste Strecke bewegt man sich etwa auf Bauwipfelhöhe. Dennoch kann man während der Fahrt schon sehr viel sehen.

die Kabine der Schauinslandbahn Schwarzwald Ausflugsziel
die Kabine der Schauinslandbahn
Seilbahn auf den Schauinsland
Aufnahme aus der Seilbahn

Diese Aufnahme ist aus der fahrenden Seibahn gemacht, man erkennt es etwas an der Spiegelung. Hier kommt uns gerade eine Kabine entgegen.

Am Gipfel angekommen kann man direkt an der Bergstation die Aussicht geniessen, hier gibt es auch Regen und Windgeschützte Bereiche sowie Kaffee und Getränke.

Von hier aus kann man entweder zu Fuss zu Gipfel laufen, oder zu den Fahrradwegen. Das eigene Fahrrad darf in der Seilbahn mit hoch gebracht werden, ist aber Kostenpflichtig (10,50€)

Des weiteren gibt es eine Roller strecke! Auf der man mit dem geliehenen Tretroller hinunter fahren kann. Dies sollte man rechtzeitig an der Talstation anmelden, weitere Infos unter Downinsland.

Über das Tretrollerfahren habe ich schon mal geschrieben:

Einkehren an der Bergstation

Auf dem Schauinsland gibt es ein hochwertiges Gastronomie Angebot. Das ich jedoch noch nicht selbst in Anspruch genommen habe, da es sooo schönes Wetter war. Auf der Webseite kann man sich über das Angebot und die Öffnungszeiten informieren

Museumsbergwerk

Das Museumsbergwerk habe ich selbst noch nicht besucht, aber weitere Informationen gibt es hier:

Schauinslandbahn
Schauinslandbahn

Zu Fuß auf den Gipfel

Von der Bergstation bis zum Gipfel sind es noch etwa 2-3 km. Aber die Strecke ist nicht sehr steil. Hier sind auch viele Leute mit Kinderwagen oder kleinen Kindern an der Hand unterwegs und… auch viele Senioren und sogar Personen mit Unterarmstützen. Rollstühle sollte man schieben. Für Rollatoren kann ich den Weg nicht empfehlen da es durch den Wald geht und der Weg nicht geteert ist.

Mitten im Wald gibt es eine ausgeschilderte Abkürzung zum Gipfel, wo aber ausdrücklich gewarnt wird das es etwas steil wird… hier gibt es einige Stufen und mit Kinderwagen oder Rollstuhl ist hier kein durchkommen. Aber der flachere aber weitere Weg ist durchaus akzeptabel.

Erst unmittelbar am Gipfel lichtet sich der Wald und man hat ein fast rundherum Aussicht auf den Schwarzwald und die Rheinebene. Bei schönem Wetter echt beeinduckend.

Aussichtsturm in ungewöhnlicher Bauweise

Aussichtsturm auf dem Schauinsland
Schauinslandturm
Schwarzwald
Ungewöhnliche Form, doch das Holz ist aus der Nähe

Der Turm auf dem Gipfel des Schauinsland ist an sich schon etwas besonderes, denn er ist in Fachwerkbauweise dreieckig gebaut. Das Holz für die Konstruktion stammt aus Freiburg. Die Treppe hat 85 Stufen und führt zu einer Überdachten Plattform. Von hier aus hat man einen beeindruckenden Ausblick in alle Richtungen.

Dieser Gipfel ist fast für jeden erreichbar

Wie bereits erwähnt ich habe diesen Ausflug mit meiner Mutter gemacht die dieses Jahr 80 wird! Und sie läuft nicht mehr sehr gut, selbst in der Stadt hat sie stets zwei Wanderstöcke dabei. Mit diesen ist sie auch bis zum Turm gelaufen. Zwar musste sie hin und wieder stehen bleiben aber sie hat es geschafft.

Am Gipfel angekommen waren wir überrascht das wir dort noch ein paar ältere Personen gesehen haben… und eine Frau im Rollstuhl.

Auffällig fand ich das sehr viele Familien mit Kinderwagen unterwegs waren. Und man hörte alle möglichen Sprachen. (eine Gruppe aus Skandinavien), Franzosen und Italiener.

Allerdings nicht so viele Touristen aus sehr fernen Ländern wie man sie oft am Titisee oder in der Freiburger Innenstadt sieht.

Fazit:

Einen Ausflug auf den Schauinsland kann ich absolut empfehlen. Auch für Senioren oder kleine Kinder. Am besten fährt man schon am Vormittag hin damit man oben am Berg den Rundweg machen kann oder die Gastronomie geniessen. Auf jeden Fall daran denken das die Seilbahn nur bis 17 Uhr hinunter fährt.

Informationen zu Öffnungszeiten und Fahrpreise gibt es auf Schauinslandbahn.de